DE410848C - Unterwasserschallapparat mit einer schwingenden Membran, der eine zweite parallel verlaufende schwingende Membran zugeordnet ist - Google Patents

Unterwasserschallapparat mit einer schwingenden Membran, der eine zweite parallel verlaufende schwingende Membran zugeordnet ist

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DE410848C
DE410848C DES59883D DES0059883D DE410848C DE 410848 C DE410848 C DE 410848C DE S59883 D DES59883 D DE S59883D DE S0059883 D DES0059883 D DE S0059883D DE 410848 C DE410848 C DE 410848C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Unterwasserschallapparat mit einer schwingenden Membran, der eine zweite parallel verlaufende schwingende Membran zugeordnet ist. Die Erfindung betrifft eine Unterwasserscballvorrichtung mit schwingenden Membranen.
  • Gemäß der Erfindung wird der Schallapparat (Sender oder Empfänger) mit zwei parallel schwingenden Membranen versehen, und jede Membran stößt mit ihrer Rückseite auf einen ihr besonders zugeordneten Luftraum, und der einsteabare Membranenabstand ist derart gewählt, daß die Membranen durch die an sie beide anstoßende Flüssigkeit akustisch aufeinander einwirken. Der Wirkungsgrad, sei es für das Senden, sei es für den Empfang, wird durch die Einwirkung der einen Membran auf die andere erhöht. Die Membranen können durch Druckwehen oder Schallwellen in Schwingungen versetzt werden, wenn es sich. um einen Empfänger handelt, oder durch elektrischen Strom oder andere hierfür geeignete Mittel, wenn es sich darum handelt, Druckwellen in das flüssige Mittei, z. B. das Wasser, zu senden.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei einer Unterwasserschallvorrichtung (Sender oder Empfänger) mit einer schwingenden Membran und mit einer luft-oder gasgefüllten Kammer die durch die Membran. aufgenommene oder ausgesandte Energie erheblich gesteigert wird, wenn zwei solche an der Rückseite dem Gas bzw. der Luft ausgesetzte Membranen nahe beieinander angeordnet sind. Nicht nur der Wirkungsgrad wird hierdurch gesteigert, sondern auch die Abstimmung und Empfindlichkeit kann beliebig geändert werden dadurch, daß der Abstand zwischen den beiden Membranen oder die akustischen. Eigenschaften derselben geändert werden. Beide Mittel können auch gleichzeitig angewendet werden. Die Änderung der akustischen Eigenschaften der Membranen erfolgt dadurch, daß der der Luft ausgesetzte Teil der einen oder beider Membranen durch die Anbringung Austisch durch:ässigen Materials, wie Gummi, Gelatine o. dgl., oder auch. einer Flüssigkeit, wie Wasser, Alkohol oder Paraffin, verändert wird. Es lassen sich also alle erwünschten Bedingungen durch Einstellung des Abstandes der Membranen oder durch richtige Abmessung der hinter den Membranen angebrachten festen oder flüssigen Masse erreichen.
  • Das Prinzip, auf welchem die vorliegende Erfindung beruht, kann kurz wie folgt dargelegt werden. Eine unter Wasser befindliche Membran, deren Rückseite an einen Luftraum stößt, arbei.et als Resonator und absorbiert von einer auftreffenden Welle mehr Energie, als durch, eine gleichartige Fläche hindurchgehen würde, wenn kein Resonator vorhanden, wäre. Eine Kombination von zwei Meanbranen, deren Rückseiten an Lufträume stoßen, wie in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ,bildet einen doppelten Resonator. Beim Aussenden von Druckwellen mittels zweier Membranen mit an Lufträume anstoßenden Rückseiten hat die zweite Membran die Wirkung, daß die Phasenbeziehungen zwischen den Bewegungen der Schall aussendenden Membran und den Schwingungen in. dem umgebenden Wasser verändert werden. Wird eine einzige Membran verwendet, so ist ein Teil der auf das Wasser ausgeübten Kraft mit der Beschleunigung des Wassers gleichphasig und ein anderer Teil mit der Geschwindigkeit gleichphasig, wobei nur der erste Teil wirksam ist. Durch die Anwendung einer passend eingestellten zweiten Membran kann die Phase der aussendenden Membran so geändert wer- . den, daß die Membran entweder mit der! Beschleunigung oder mit der Geschwindigkeit gleichphasig ist oder daß die Phase der . Membran zwischen der Beschleunigung und der Geschwindigkeit liegt. Diese Einsteilung wird durch Änderung des Abstandes der zweiten Membran bewirkt, wodurch die Zeit, die eine Schwingung zum Lbergang von der ersten nach der zweiten Membran unrl dann zum Zurückgehen nach der ersten Membran braucht, verändert wird. Die Betriebsbedingungen lassen sich nicht nur dadurch einstellen, daß die Fläche des hinter der Membran anstoßenden Lustraumes geändert wird, sondern auch dadurch, daß die Abstände der Membranen geändert werden, indem diese auf Träger montiert sind, die in bezug aufeinander verschiebbar sind.
  • Besteht das Doppelmembransystem aus zwei voneinander unabhängigen Membranen, so verhält sich der ganze Apparat im Falle eines Senders vcqe eine einfache Schallquelle und im Falle eines Empfängers wie ein einfacher Schallaufnehmer, der die Schallwellen absorbiert. Bei der Schällaussendung mit einem Membranenpaar, dessen Membranen nahe beieinander und einander zugekehrt sind, wird der Schall aus dem zwischen den Membranen liegenden Raum nach allen Richtungen ausgesandt, während beim Schallempfang Wellen aus allen Richtungen in den Zwischenraum gelangen und die Membranen in Schwingungen versetzen. Bei einem Apparat mit Rich:ungswirkung verhalten sich die Membranen wie eine doppelte Schallquelle bzw. wie ein doppelter Schallaufnahmeapparat, wobei die Wirkung zum großen Teil aufgehoben wird, bis auf diejenige Richtung, für welche der Apparat eingestellt ist.
  • Als Gasfüllung hinter den Membranen kommen außer Luft auch Wasserstoff, Stickstoff oder ein sonstiges geeignetes Gas unter beliebigem geeigneten Druck in Frage.
  • Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele.
  • Abb. i ist ein senkrechter schematischer Schnitt durch eine Sendevorrichtung gemäß der Erfindung und Abb.2 eine abgeänderte Ausführungsform derselben.
  • Abb.3 ist ein senkrechter schematischer Schnitt durch eine Empfangsvorrichtung uad Abb. ¢ eine abgeänderte Ausäührungsform, bei welcher zwei Membranenpaare an einem Instrument vereinigt sind.
  • In Abb. i schließt eine Membran i die eine Seite eines Gehäuses 2 ab, welches einen Elektromagneten 3 enthält, dessen Stromleitungen bei 4 angedeutet sind. Mit dieser Meribran ist eine zweite (5) zusammen angeordnet, welche ein entsprechendes Gehäuse 6 abschließt, derart, daß hinter der Membran entweder ein Luftraum oder ein mehr oder weniger schalldurchlässiger Raum 7 bleibt. Die beiden Membranen i und 5 sind mit ihren parallelen, gegeneinandergekehrten Flächen auf veränderlichen Abstand einstellbar. Das eine der beiden Gehäuse 2 und 6 oder beide können teilweise mit einer Füllung aus festem oder flüssigem Stoff in dem Raum hinter der Membran versehen sein, so daß nur ein Teil der Rückseite der Luft ausgesetzt ist. Der Abstand zwischen den beiden Membranen und das Füllungsmaß, d. h. die Größe der der Luft ausgesetzten Fläche, werden je nach den Anforderungen an Empfindlichkeit und Abstimmung geändert.
  • Jede Schwingung der zweiten Membran wirft eine Reflektion auf die erste zurück, und für die Zurücklegung des Weges von der einen Membran zur zweiten und zurück zur ersten ist eine gewisse Zeit erforderlich. Werden die Membranen so eingestellt, daß die von der zweiten Membran reflektierte Welle die Schwingungen der ersten Membran unterstützt, so ist der Apparat für die betreffende Frequenz besonders empfindlich, und bei Änderung des Abstandes wird die größte Empfindlichkeit bei .einer anderen Frequenz auftreten. Wird angenommen, daß es sich z. B. um einen Schallsender handelt, dessen erste Membran eine bestimmte Schwingungsfrequenz hat, so wird die Intensität des ausgesandten Schalles bei verschiedenen Abständen der zweiten Membran sehr verschieden sein. Wird die zweite Membran von einer Stellung, in welche die erste bzw. aussendende Membran auf gleicher Phase mit der Beschleunigung , der Flüssigkeit zwischen den beiden Membranen gebracht ist, also von der Stellung größter Wirksamkeit plötzlich in eine andere Stellung gebracht, so wird die S.ärke des ausgesandten Schalles sofort herabgesetzt. Auf diese Weise können durch Änderung des Membranenabstandes stoßweise Signale bzw. Stakkatosignale ausgesandt werden.
  • Dieses Verfahren ist anwendbar zum synchronen Signa"gecen, zur akustischen Tie_enmessung oder zum Auffinden von Eisbergen und zu ähnlichen Zwecken.
  • Abb.2 zeigt eine dahin abgeänderte Ausführungsform, daß beide Gehäuse 2 einen Elektromagneten 3 en,halten, wobei diese Elektromagneten in Serie oder auch parallel geschaltet sein. können und so erregt werden, daß die beiden Membranen synchron schwingen, in welchem Falle sie sich gegenseitig verstärken. Wie bei dem vorigen Beispiel kann die lufthintersetzte Fläche jeder Membran durch Anbringen oder Einbringen fester oder flüs--i,er Stoffe in den Innenraum hinter der Membran geändert werden, um die Empfindlichkeit und die Abstimmung zu ändern.
  • Abb. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch zwei zusammengehörende, untereinander gleiche Hydrophone (Wassertelephone) i i, i IQ, die mit ihren Membranen 12, 12" gegenseitig zugekehrt und parallel zueinander angeordnet sind. Mikrophone 13 sind an den Membranen in bekannter Weise befestigt und mit Stromleitungen i ¢ versehen. Die Einzelheiten eines solchen Mikrophons sind dem Fachmann geläufig und bedürfen daher keiner näheren Beschreibung.
  • Durch die Zusammenordnung zweier solcher Hydrophone in der gezeigten Weise wird außerdem der Vorteil erreicht, daß, wenn das eine beschädigt wird oder sonst in Unordnung gerät, immer noch -das andere zur Aufnahme in der gewöhnlichen Weise verfügbar ist, während, wenn beide in Ordnung sind, sie sich gemäß der Erfindung gegenseitig verstärken.
  • Die Einstellung des Abstandes zwischen den beiden Membranen und die regelnde Veränderung der Luftkammer jeder Membran kann in der gleichen Weise wie bei dem beschriebenen Sender erfolgen, so daß sowohl die Abstimmung a:ls auch die Empfindlichkeit zur Erzielung jeder gewünschten Bedingung veränderbar sind.
  • Bei allen beschriebenen Vorrichtungen wird vorteilhaft, wenn die Abstimmung und Empfindlichkeit durch entsprechende Anbringung von schalldurchiässigem Material an der Rückseite der Membranen erfolgt ist und diese in dem gewünschten Abstand eingestellt sind, die ganze Vorrichtung in ein Außengehäuse oder einen Mantel aus Gummi oder anderem geeigneten Material eingeschlossen, und alle Zwischenräume, naturgemäß mit Ausnahme des eingeregelten Raumes hinter den Membranen, werden mit einem schalldurchlässigen Stoff, wie Gelatine, Gummi und einer geeigneten Flüssigkeit, beispielsweisem auch der, in die die Vorrichtung eingetaucht ist, also auch Wasser, gefüllt.
  • In Abb.4 ist :eine abgeänderte Ausfü'hlrungsform :einer Empfangsvorrichtung dargestellt, bei welcher 25 ein Innenring ist, an dem mittels geflanschter Ringe 23 je eine Membran 24 befestigt ist, während jeder Ring 23 selbst mit einer Membran 22 versehen ist. Die Membranen 24 werden durch die Flanschen der Ringe 23 zwischen diesen und dem Innenring 25 in Stellung gehalten, während die Ringe 23 ihrerseits mittels überwurfringen 21 unter Einschaltung von Dichtungsringen 26 mit dem Innenring verbunden sind.
  • Zwischen den inneren Membranen 24 ist ein Rohr 27 eingesetzt, das an dem einen Ende eine Gewindebüchse 28 trägt, die durch ,eine Öffnung in der einen Membran hindurchgeht und .einen vorstehenden Rand hat, um eine Einwärtsbewegung der Büchse durch die Membranöffnung zu verhüten. Durch die andere Membran geht ebenfalls eine Büchse, welche den Kopf 29 einer Stiftschraube aufnimmt, deren Gewinde in der Büchse 28 verschraubt ist. An dem Rohr 27 ist mittels eines geeigneten Hängestückes 210 ein Mikrophon 2 i i aufgehängt, dessen Stromleiter bei 212 angedeutet sind. Durch Drehen des Kopfes 29 der Stiftschraube kann das innere Membranenpaar 24 etwas näher zusammengezogen oder etwas weiter auseinanderfedernd gelassen werden, wodurch der Abstand zwischen den Innenmembranen und den Außenmembranen 22 etwas regelnd verstellt wird, oder es kann auch der Abstand durch Drehen der Gewinderinge 21 geändert werden, wobei die elastischen Dichtungsringe 26 die geringe Bewegung, die hier in Frage kommt, zulassen. Ferner kann die Größe der luftbedeckten Fläche der Membranen 22 in der schon bereits beschriebenen Weise geändert werden, indem in den Zwischenraum zwischen den Membranen eine geeignete feste Masse, wie Gelatine oder Gummi, oder eine Flüssigkeit eingebracht wird, die in einem vorbestimmten Maße den engen Spalt zwrlschen den Membranen 22 und 24 füllt.
  • Da die beiden inneren Membranen 24 starr miteinander verbunden sind, sind sie gezwungen, sich in Obereinstimmung miteinander zu bewegen, so daß also :eine Einwärtsbewegung der einen Membran einer Auswärtsbewegung der anderen Membran entspricht. Kommen die Erregerwellen von :enex parallel zu den Membran:ebenen gehenden Richtung an und sind die Membranenanordnungen an beiden Seiten in bezug auf ihre Größe, Biegsamkeit usw. genau ausgeglichen, so werden die äußeren Membranen 22 immer gleichzeitig nach innen und außen bewegt, so da.ß die auf die fest miteinander gekuppelten inneren Membranen 24 ausgeübten Wirkungen einander aufheben. Kommen die Erregerwellen jedoch links oder rechts in der Achsenrichtung des Apparates an, so werden die beiden äußeren Membranen nicht in demselben Augenblick :einwärts und auswärts bewegt, so daß die miteinarMer starr verbundenen inneren Membranen 24 gleichzeitig und mit größter Wirksamkeit schwingen können. Die Wirkung nimmt ab; je mehr- die Schallrichtung gegen die Achse des Apparates geneigt ist. Die relative Empfindlichkeit für verschiedene Richtungen der Erregerwellen oder erregten Wellen bei Sendern könnte durch einen Doppelpilz dargestellt werden, dessen Massen gleiche Größe haben und durch ein dünnes Verbindungsstück verbunden sind. Ein solcher Apparat hat die kleinste Empfindlichkeit in der rechtwinklig zu seiner Achse liegenden Richtung.
  • Durch Änderung des Abstandes der Membranen 22 von den Membranen 24 oder durch Änderung der luftbedeckten Teile oder durch beides läßt sich nicht nur die Empfindlichkeit und die Abstimmung an sich ändern; sondern auch die Richteigenschaft der Vorrichtung regeln. Werden die Membranen: Anordnungen auf beiden Seiten durch die angegebenen Mittel so eingestellt, daß sie einander akustisch genau entsprechen, so spricht der Apparat auf- allen Wellen, die in der Achsenrichtung von der einen :oder anderen Seite herankommen, am meisten an. Wellen, die von anderen Richtungen .eintreffen, werden also weniger laut empfunden. Ist die akustische Einstellung der beiden Membranenanordnungen ein wenig verschieden, so spricht der Apparat am schärfsten auf Wellen aus einer mehr oder weniger bestimmten Richtung an. Bei sehr verschiedener akustischer Einstellung der beiden Membranenan.ordnungen verschwindet die Richteigenschaft des Apparates. Durch Einstellung der Membranenabstände und der hinter den Membranen liegenden Luftschichten ist es möglich, die Schärfe der Richteigenschaften auf eine Höchstwirkung einzustellen. Bei dem in der Abb. 4 dargestellten Apparat stoßen die Membranen gegen einen Flüssigkeitsweg, der um das Gehäuse herumgeht, die. Membranen also nicht auf geradem Wege miteinander verbindet. Es ist bekannt, daß für die gleichphasige Beeinflussung zweier Gegenstände es nur darauf ankommt, daß die: Abstände zwischen den Gegenständen weniger als 1,1i Wellenlänge sein müssen. Ob der Verbindungsweg dabei geradlinig oder krumm ist, ist gleichgültig. Der Apparat nach Abb. 4 wird so gebaut, daß der die Membranen verbindende krumme Flüssigkeitsweg dieser Bedingung entspricht.
  • Die ganze Vorrichtung kann in eine gallertige oder sonstige schalldurchlässige Massei in einem äußeren Gehäuse aus Gummi oder ähnlichem Material eingeschlossen werden.

Claims (1)

  1. PATEi\ T-AjspRÜcHE: i. Unterwasserschallapparat mit einer schwingenden Membran, der ein° zweit;-parallel verlaufende schwingende Membran zugeordnet ist. dadurch gekcnn7eichnet, daß jede der Membranen mit ihrer Rückseite an einen ihr besonders zugeordneten Luftraum stößt und der einstellbare Meinbranenabstand derart gewählt ist, daß die Membranen durch die an sie beide anstoßende Flüssigkeit akustisch aufeinander einwirken. ?. Unterwassersignalvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Membranen gegeneinandergekehrt angeordnet sind. 3. Unterwasserignalvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Empfindlichkeit und Abstimmung durch Änderung der der Luft oder dem Gas ausgesetzten Fläche der einen oder beider Membranen erfolgt, indem festes oder flüssiges schalldurchlässiges Material hinter der Membran zugegeben oder weggenommen wird. 4. Unterwassersignalvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an der Rückseite der Luft oder einem Gas ausgesetzte Membranen an gegenüberliegenden Seiten ein und derselben Gehäusefassung angeordnet sind, und zwischen ihnen ein Innenpaar starr verbundener Membranen vorgesehen ist, die von den Außenmembranen durch einen Zwischenraum getrennt sind. 5. Unterwassersignalvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Außen- und Innenmembran an jeder Seite veränderlich ist, um die Empfindlichkeit und Abstimmung zu ändern und die Richteigenschaft zu regeln. 6. Unterwassersignalvorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen der äußeren und der inneren Membran auf ein veränderliches, vorbestimmtes Maß mit festem oder flüssigem Material gefüllt wird, um die Empfindlichkeit, Abstimmung und die Richtwirkung zu regeln. 7. Unterwassersignalvorrichtung nach Anspruch i als Sendevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß stoßweise Signale durch plötzliche Änderung des Membranenabstand:es zwischen empfindlichen und unempfindlichen Stellungen erzeugt werden. B. Unterwassersignalvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mit den auf das gewünschte Maß eingestellten M°mbranen in einem äußeren, mit schalldurchlässiger Masse gefüllten Gehäuse eingekapselt ist.
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