DE410861C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von spitzbogenfoermigen Hohlkoerpern aus Blech - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von spitzbogenfoermigen Hohlkoerpern aus Blech

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DE410861C
DE410861C DEK85086D DEK0085086D DE410861C DE 410861 C DE410861 C DE 410861C DE K85086 D DEK85086 D DE K85086D DE K0085086 D DEK0085086 D DE K0085086D DE 410861 C DE410861 C DE 410861C
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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    • B21D51/10Making hollow objects characterised by the structure of the objects conically or cylindrically shaped objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von spitzbogenförmigen Hohlkörpern aus Blech. Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von spitzbogenförmigen Hohlkörpern aus Blech und bezweckt, eine sehr billige und genaue Herstellung solcher Hohlkörper zu ermöglichen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht eines nach dem neuen Verfahren hergestellten Hohlkörpers, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-:2 der Abb. i, von oben gesehen, Abb. 3 eine Seitenansicht einer zur Herstellung des Hohlkörpers benutzten Rollbank, Abb. q. eine Oberansicht der Rollbank, Abb. 5 eine zu Abb. 3 gehörige Stirnansicht, von rechts gesehen, und Abb. 6 in größerem Maßstabe einen Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 3, von rechts gesehen; ferner zeigen Abb. 7 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht einer zur Herstellung des Hohlkörpers benutzten Presse, Abb.8, 9 und io in größerem Maßstabe Teile der Abb. 7 bei verschiedenen Stellungen und Abb. i i einen Schnitt nach Linie i i-i i der Abb.9, von oben gesehen.
  • Der als Drehkörper ausgebildete Hohlkörper A (Abb. i) besitzt eine sehr schlanke Gestalt; seine Erzeugende a ist nach einem flachen Kreisbogen gekrümmt. Mit b ist eine Schweißnaht bezeichnet, die in einer durch die Achse des Hohlkörpers gelegten Ebene liegt. Zur Herstellung eines solchen Hohlkörpers wird zunächst aus einem ebenen BlechstreifeiZ ein Stück von der Gestalt eines Bogendreiecks ausgestanzt, zu dem sich der an der Naht b aufgeschnitten gedachte Hohlkörper ausbreiten läßt. Sodann wird dieses Stück zwischen drei gleich großen kegelförmigen Walzen C, D und E der in Abb. 3 bis 6 dargestellten, unten näher beschriebenen Rollbank in einem Gange zu einem mit einem breiten Längsspalte versehenen Hohlkegel Al (Abb. 8) eingerollt. Hierauf wird der Hohlkegel in der in Abb. 7 bis i i dargestellten, weiter unten näher beschriebenen Presse, deren Preßtopf F und Preßidorn G der Form des fertigen Hohlkörpers A entsprechen, fertig gepreßt. Schließlich werden die Kanten der bei b entstehenden Stoßfuge (autogen) verschweißt.
  • Die zur Herstellung des Hohlkegels A1 (Abb.8) benutzte Rollbank (vgl.Abb.3 bis 6) besitzt eine durch Vermittlung eines Stirnrades Hl (Abb.3 und q.) und eines Vorgeleges drehbare, wagerecht am Gestell J der Rollbank gelagerte Triebwelle H. Mit dieser ist die kegelförmige Walze C an ihrem stärkeren Ende durch einen Gelenkbolzen h2 derart verbunden, daß ihre Längsachse in eine Lage gebracht werden kann, bei der sie, wie z. B. Abb. 3 -zeigt, mit der Achse der Welle H zusammenfällt. An ihrem dünneren Ende ist die Walze C mit einem kegelförmigen Drehzapfen cl versehen, der, wenn sich die Rollbank, wie z. B. Abb. 3 zeigt, in betriebsfertigem Zustande befindet, in einem an einem Lagerbock il des Gestelles J angeordneten, in der Richtung der Längsachse der Walze C verstellbaren Gleitstück K gelagert ist. Unterhalb der Walze C ist am Gestell J dieWalze D derart drehbar gelagert, daß ihre Drehachse die Achse der Walze C, wenn sich diese in ihrer Lage nach Abb. 3 befindet, schneidet und sich zwischen den Mantelflächen der beiden Walzen ein gleichmäßiger Zwischenraum befindet, der der Blechstärke des einzurollenden, zur Herstellung des Hohlkegels Al benutzten Bogendreiecks entspricht. Die Walze D ist mit einer Kegelradverzahnung dl (Abb. 3) versehen, die bei der aus Abb. 3 ersichtlichen Lage der Walze C mit einer Kegelradv erzahnung c2 der Walze C in Eingriff steht. Zur Verstellung des Gleitstückes K, das in einer Ausnehmung i2 des Lagerbockes il geführt ist, dient eine Kurbel ml, die an einer an dem Lagerbock il gelagerten Welle M befestigt ist. Die Welle M trägt einen an seinem freien Ende mit einem Langloch na3 versehenen Arm m-, mit,dem .das Gleitstück K durch Vermittlung eines an ihm angeordneten, in das Langloch in." eingreifenden Zapfens hl erbunden ist. Die Verhältnisse sind hierbei so gewählt, daß das Gleitstück K durch eine im Sinne des Pfeiles x (Abb. 3) erfolgende Drehung der Kurbel va' um eine solche Strecke im Sinne des Pfeiles y verschoben werden kann, daß der Zapfen cl der Walze C von dem Gleitstück vollständig freigegeben wird. Die das Gleitstück aufnehmende Ausnehmung i2 des Lagerbockes il ist in der Höhenrichtung so groß bemessen, dal3 nach (lcr im Sinne des Pfeiles _y erfolgten Verschiebung des Gleitstückes K die Walze C bei einer Winkelstellung der Welle H, bei der der Gelenkbolzen h' eine wagerechte 1-a-e (Abb. 3) einnimmt, um einen solchen Betrag nach oben geschwenkt werden kann, daß ihre Verzahnung c' außer Eingriff mit der Verzahnung dl der Walze D gelangt. Die Austiehmung i.' bildet ferner nach der Kurbel in' hin ein Fenster i3, durch das der Zapfen cl, nachdem die Verzahnung c2 in der beschriebenen Weise außer Eingriff mit der Verzahnung dl gebracht ist, durch Drehen der Welle H aus der Ausnehmung i2 zur Seite leerausgeschwenkt werden kann, so daß die Walze C, indem sie gleichzeitig um die Achse des Zapfens h2 geschwenkt und um die Achse der Welle H gedreht wird, schließlich in ihre in Abb.4 strichpunktiert gezeichnete Lage gebracht werden kann. Hinter den Walzen C und D ist in zwei Lagerböcken il und i' die als Biegewalze wirkende Walze E gelagert, deren Achse bei der Arbeitsstellung der Walze C durch den Schnittpunkt der Achsen der Walzen C und D geht und in solcher Lage angeordnet ist, daß sich zwischen den Mantelflächen der Walzen E und C ein Zwischenraum von der gleichen Größe befindet wie zwischen den Walzen C und D.
  • Zum Einrollen des zur Herstellung des Hohlkegels Ah benutzten; Bogendreiecks wird dieses von der der Walze E gegenüberliegenden Seite her als Werkstück zwischen die Walzen C und D gebracht, von denen die Walze C durch das Zahnrad Hl im Sinne des Pfeiles z und die Walze D durch Vermittlung des Kegelrädergetriebes c2, dl im Sinne des Pfeiles ia gedreht wird. Durch die Walzen C und D wird das Werkstück der hinteren Walze E zugeführt und von dieser durch den zwischen ihr und der oberen Walze C befindlichen Zwischenraum geleitet, so daß es auf der Walze C zu dem Hohlkegel A1 eingerollt wird. Zur Entfernung des Hohlkegels Al von der Walze C wird zunächst das Gleitstück K, nachdem die Walze C in einer Winkellage zum Stillstand gebracht ist, bei der der Gelenkbolzen lag wagerecht liegt (Abb. 3), mittels der Kurbel iW sa weit im Sinne des Pfeiles y verschoben, daß der "Zapfen cl freigegeben wird. Hierauf wird die Walze C um die Achse des Gelenkbolzens lag um einen solchen Betrag nach oben geschwenkt, daß die Verzahnung c= außer Eingriff finit der Verzahnung dl der Walze h kommt, wobei sich der Zapfen cl in dem von dein Gleitstück K freigegebenen Teil der Au:-nehmung i= ungehindert bewegen kann. Alsdann wird der Zapfen cl durch Drehen der Welle H im Sinne des Pfeiles z durch (las Fenster i° hindurch nach außen geführt und hierauf (lie Walze C hei weiterer Drelnuig der M'elle H durch Schwenken tim die Achse düs Gelenkbolzens h' in die in Abb. d. strichpunktiert gezeichnete Lage gebracht, bei der der Hohlkegel <-1l ungehindert von der Walze über den Zapfen cl hinweg abgestreift werden kann.
  • Nachdem der Hohlkegel Al von der Walze C abgestreift ist, wird er in den Preßtopf F der in A11. 7 bis i i dargestellten Presse in der aus Abb. 8 ersichtlichen Weise eingeführt. Die Gestalt des Preßtopfes F und des zugehörigen Pr eßdornes G entspricht der Gestalt des herzustellenden Hohlkörpers t1 iAbb. i). Der Preßdorn G ist mittels eine Gewindezapfens -l an einem Schaft g3 eines Ouerhauptes G2 befestigt, das an zwei Säulen F' (Abb. 7) der Presse geführt und durch einen Preßkolben G'1 verstellbar ist, der aus einem von den Säulen F1 getragenen, an einer Druckwasserleitung angeschlossenen Zylinder F2 herausragt. Der obere Teil des Preßdornes G ist zu einem zylindrischen Halsstücke g5 abgesetzt, dessen Durchmesser kleiner ist als der des Schaftes g°. Die durch die Abstufung des Preßdornes G gebildete- Ringfläche g' (Abb. 8 bis io) ist dazu bestimmt, dem Boden zzl eines napfförmigen Druckkörpers N als Anschlag zu dienen. Dieser Druckkörper, dessen lichte Weite dem größten Durchmesser des Preßdornes G entspricht, ist auf das Halsstück g' mit einer kreisförmigen Bodenöffnung aufgeschoben, die den gleichen Durchmesser besitzt wie das Halsstück g#i. Wenn der Druckkörper N auf der Fläche g6 des Preßdornes G aufliegt (Abb. 8 und 9), umfaßt er mit seiner Seitenwandung das obere Ende des spitzbogenförmig gewölbten Teiles des Preßdornes G. Bei dieser Lage des Druckkörpers N bleibt zwischen dem Boden ial des Körpers N und der Stirnfläche g' des Schaftes g' ein Ringspalt, in den ein gabelförmiges, mit einem Handgriffe versehenes Zwischenstück P (s. bes. Abb. i i ) lose eingreifen kann.
  • Das Umformen des Werkstückes in der Presse vollzieht sich in zwei Arbeitsgängen. Abb. 8 veranschaulicht die Stellung der Teile zu Beginn des ersten Arbeitsganges. Das in den Preßtopf F eingesetzte hohlkegelförurige Werkstück .a' berührt die Wandung des Preßtopfes nur in der Nähe des oberen Randes des Preßtopfes und hängt im übrigen frei. Das Zwischenstück P ist zwischen Schaft g3 und Druckkörper N eingeschoben. Die Abmessungen der Preßwerkzeuge F, G, N und ihre gegenseitige Anordnung sind nun unter Berücksichtigung der Gestalt und Wandstärke des herzustellenden Hohlkörpers so gewählt, daß beim Senken des Preßsteinpels G, g3 der Druckkörper N gegen den Bodenrand a2 des Werkstückes trifft, wenn der Preßdorn G so weit in den Hohlraum des Werkstückes vorgeschoben ist, daß zwischen ihin und der Innenfläche des Werkstückes nur noch ein kleiner Spielraute vorhanden ist. \-on diesem Zeitpunkte an wird das Werkstück unter der Einwirkung des Druckkörpers N , auf den sich ;der am Preßstempel G, g3 ausgeübte Druck durch Vermittelung des Zwischenstückes P überträgt, in den I'reß.-topf F hineingedrückt und dabei allmählich umgeformt. Der Preßstempel G, g3 wird so weit gesenkt, bis das Werkstück in ganzer Ausdehnung an der Wandung des Preßtopfes anliegt (Abb.9). Bei dem beschriebenen ersten Arbeitsgange bleibt der Spielraum zwischen dem Werkstücke und dem gleichzeitig mit ihm vorgeschobenen Preßdorne G im wesentlichen bestehen, so daß zum Bewegen des Preßstempels nur ein verhältnismäßig geringer Kraftaufwand erforderlich ist. Dabei verhütet der in geringem Abstande vom Werkstücke befindliche Preßdorn, daß das Werkstück Falten bildet oder sonst erheblich von der fertigen Form abweicht.
  • Bei dem nun folgenden zweiten Arbeitsgange wird die Wirkung des Druckringes N ausgeschaltet. Zu diesem Zwecke wird der Preßstempel G, g3 um ein gewisses Maß angehoben, damit das Zwischenstück P vom Preßdruck entlastet wird und vom Preßstempel leicht abgezogen werden kann. Nachdem dies geschehen ist, wird durch Senken des Preßstempels der Preßdorn G gegen die Innenfläche des Werkstückes gedrückt, wobei der gegen deal Rand cz= des Werkstückes treffende Druckring N von der Fläche g6 des Preßdornes G abgehoben wird und an dessen Halsstück g nach oben gleitet (Abb. i o). Da das Werkstück nach dem ersten Arbeitsgange nur noch unerhebliche Abweichungen von der endgültigen Gestalt des herzustellenden spitzbogenförmigen Hohlkörpers aufweist, so ist die beim Eindrücken des Preßdornes G in das Werkstück zu leistende Formänderungsarbeit nicht besonders groß. Es gelingt daher auf die beschriebene Weise, mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand auch starkwandige Hohlkörper sehr genau herzustellen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcFIE: i. Verfahren zur Herstellung von spitzbogenförmigen Hohlkörpern aus Blech, dadurch gekennzeichnet, daß ein ebenes Werkstück von der Gestalt eines Bogendreiecks zunächst zwischen kegelförmigen Walzen (C, D, E) zu einem Hohlkegel (A') eingerollt wird, der mit einem verhältnismäßig breiten Längsspalt versehen ist, und daß dann dieser Hohlsegel (A') in einer Presse (G, F) in die fertige Form gebracht wird.
  2. 2. Rollbank mit drei Walzen zur Herstellung von Hohlkegeln nach Anspruch i, bei der die Walze, auf die sich das Werkstück aufrollt, an ihrem einen Ende mit einem Gelenk versehen ist, das eine Schwenkung der Walze um eine quer zu ihrer Längsachse gerichtete Achse gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß diese Walze (C) an ihrem anderen .Ende mit einem Zapfen (c') so in einem in Richtung der Zapfenachse verstellbaren Gleitstück (K) gelagert ist, daß die Walze (C), nachdem das Gleitstück (K) um eine solche Strecke verschoben ist, daß der Zapfen (c') freigegeben wird, durch Schwenken um die Achse des Gelenkes (H, 1a2) und ihre Drehachse in eine Lage gebracht werden kann, bei der das Werkstück (A') über den Zapfen (c') hinweg von der Walze (C) abgestreift werden kann.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der als Werkstück in den Preßtopf (F) der Presse (F, G) gebrachte Hohlkegel (A') zunächst durch Einwirkung eines gegenüber dem Preßdorne (G) feststellbaren Druckkörpers (N) auf den Bodenrand (a2) des Hohlkegels (A') in den Preßtopf (F) der Presse hineingedrückt wird, während gleichzeitig ein Preßdorn (G) mit Spiel in das Werkstück eingreift, und daß darauf nach Entfernen eines zwischen ein Widerlager (g') ,des Preßstempels (G, g3) und den Druckkörper (N) eingeschobenen Zwischenstückes (P) dem Werkstücke durch Einwirkung des Preßdornes (G) auf seine Innenfläche die fertige Form gegeben wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155748B (de) * 1961-02-15 1963-10-17 Blohm Voss Ag Verfahren zur Herstellung von Panzerhauben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1155748B (de) * 1961-02-15 1963-10-17 Blohm Voss Ag Verfahren zur Herstellung von Panzerhauben

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