DE4109448C2 - Anzeigegerät für ein Fahrzeug - Google Patents

Anzeigegerät für ein Fahrzeug

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Description

Die Erfindung betrifft ein Anzeigegerät für ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Anordnung dieser Art ist aus der DE 28 39 196 A1 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung enthält die Verbindung zwischen Zeiger und Triebwerk zwei ineinander angeordnete, aus leitendem Material bestehende Zylinderelemente, die jeweils mit der lichtabgebenden Diode elektrisch verbunden sind und die durch ein Isolierstück voneinander elektrisch isoliert sind. Das innere Zylinderelement ist mit der mit einer ersten Spiralfeder verbundenen Zeigerwelle fest verbunden. Das äußere Zylinderelement wird von in eine zugeordnete Nut eingreifenden Schleifstiften kontaktiert, die auf einem die Zeigerwelle umfassenden, weiteren Isolierstück aufgenommen sind, das mit einer zweiten Spiralfeder verbunden ist. Die bekannte Anordnung enthält demnach eine Vielzahl von Teilen, was sich ungünstig auf die Montagefreundlichkeit sowie die erzielbare Genauigkeit und die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung auswirkt. Die Folge davon sind trotz eines vergleichsweise hohen Produktionsaufwands Gleichgewichtsfehler bzw. eine Unwucht des Zeigers sowie ein schlechter elektrischer Kontakt.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Anzeigegerät gattungsgemäßer Art zu schaffen, das eine Verringerung der Zahl der für die Energiezuführung zu einer Lichtabgabeeinrichtung erforderlichen Einzelteile ermöglicht, das weiterhin eine Verbesserung der Montageeigenschaften ermöglicht und das schließlich auch eine Verbesserung des elektrischen Leitvermögens ergibt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Ansspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachstehend werden einige Ausfüh­ rungsbeispiele anhand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine vertikale Querschnittsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Anzeigegerätes für ein Fahrzeug nach der Erfindung,
Fig. 2 eine vertikale Querschnittsansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Anzeigegerätes für ein Fahrzeug nach der Erfindung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines in Fig. 2 gezeigten Kontaktes und
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines in Fig. 2 gezeigten Ständers für den Zeiger.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist ein Anzeigegerät für ein Fahrzeug eine Antriebseinheit 1, die als Gerätekörper für den Antrieb einer Zeigerwelle 1a in Abhängigkeit von einem Meßwert dient, eine Skalenscheibe 2, ein zur Leitung des Lichtes für die Beleuchtung der auf der Skalenscheibe 2 aufgedruckten Zeichen oder Skalenstriche zur rückseitigen Oberfläche der Skalenscheibe 2 hinter dieser angeordnetes Lichtleitungsglied 3 und einen an der Zeigerwelle 1a festgelegten Zeiger 4 auf.
Ein Anzeigebereich 4a des Zeigers 4 ist aus einem transparenten Acryl-Harz oder dergleichen gebildet. Eine unterseitige Oberfläche 4a1 des mit solcher kegeliger bzw. kegelstumpfartiger Formgebung ausgebildeten Anzeigebereichs 4a, dessen Dicke in Richtung seines wellenfernen Endes abnimmt, bildet eine unregelmäßig reflektierende Oberfläche. Ein massives Verbindungsglied 10 ist am antriebswellennahen Ende des Anzeigebereichs 4a festgelegt. Das massive Verbindungskreisglied 10 umfaßt einen Abstützbereich 10a zur Abstützung einer Lichtabgabe-Diode 4c und einen Ständerbereich 10b für den Zeiger zum Ankoppeln der Lichtabgabe-Diode 4c an die Zeigerwelle 1a. Das massive Verbindungsglied 10 ist als Einheit aus Isoliermaterial, wie beispielsweise einem Kunststoffharz, gebildet.
Der Abstützbereich 10a weist ein Paar Anschlußöffnungen 10a1, in die ein Paar Leiterkontakte 4d der Lichtabgabe-Diode 4c stramm eingepaßt ist, auf, und der Ständerbereich 10b für den Zeiger weist eine Bohrung 10b1 auf, in welches das freie Ende der Zeigerwelle 1a stramm eingepaßt ist. Ein Paar elektrisch voneinander getrennter leitender Beschichtungen 10c1 (von denen in Fig. 1 lediglich eine gezeigt ist) ist auf der inneren Umfangsoberfläche jeweils einer Anschlußöffnung 10a1 eines Anschlußöffnungs-Paars und in der Nachbarschaft der betreffenden Anschlußöffnung 10a1 gebildet. Elektrisch voneinander getrennte leitende Beschichtungen 10c2 bzw. 10c3 sind auf der äußeren Umfangsoberfläche des Ständerbereichs 10b für den Zeiger bzw. der inneren Umfangsoberfläche der Bohrung 10b1 gebildet. Eine der leitenden Beschichtungen 10c1 des Paars derselben ist elektrisch über eine auf der äußeren Oberfläche des massiven Verbindungsgliedes 10 gebildete leitende Beschichtung 10c4 mit der leitenden Beschichtung 10c2 verbunden. Die andere leitende Beschichtung 10c1 des Paars derselben ist elektrisch über eine auf der inneren Oberfläche des massiven Verbindungsgliedes 10 gebildete leitende Beschichtung 10c5 mit der leitenden Beschichtung 10c3 verbunden.
Die Antriebseinheit 1 ist an der rückseitigen Oberfläche des Lichtleitungsgliedes in solcher Weise angebracht, daß die Zeigerwelle 1a in der Mitte einer Öffnung 2a der Skalenscheibe 2 und in einer Öffnung 3a des Lichtleitungsgliedes 3 dadurch angeordnet ist, daß zwei Befestigungs- bzw. Lagerstücke 1b und 1c des Körpers der Antriebseinheit 1 mittels Schrauben 1d am Lichtleitungsglied 3 festgelegt sind. Erste bzw. zweite Anschlüsse sind an den antriebswellenseitigen Enden der Befestigungsstücke 1b und 1c montiert. Eine aus einem leitenden Material gebildete erste Federfestlegung 1h ist für Verbindung des inneren Endes einer ersten Rückstellspiralfeder 1g für die Rückstellung des Zeigers 4 in eine Nullanzeige- Stellung mit der Zeigerwelle 1a an dieser festgelegt. Die erste Rückstellspiralfeder 1g kann aus Phosphorbronze gebildet sein. Das äußere Ende der ersten Sprialfeder 1g ist am ersten Anschluß 1e festgelegt.
Auf der Zeigerwelle 1a ist auch eine aus Isoliermaterial gebildete Isolierscheibe 1i fest aufgebracht. Die Isolierscheibe 1i weist an ihrem unteren Ende einen Kragenbereich 1i2 mit großem Durchmesser auf. Eine aus leitendem Material gebildete zweite Federfestlegung 1k ist an der äußeren Umfangsoberfläche der Isolierscheibe 1i festgelegt, um das innere Ende einer zweiten Spiralfeder 1j mit der Isolierscheibe 1i zu verbinden. Das äußere Ende der zweiten Spiralfeder 1j ist am zweiten Anschluß 1f festgelegt. Der Kragenbereich 1i2 der Isolierscheibe 1i mit großem Durchmesser ist zwischen der ersten und zweiten Spiralfeder 1g und 1j so angeordnet, daß er einen Kontakt beider miteinander verhindert.
Die zweite Federfestlegung 1k, nämlich die Festlegung der zweiten Rückstellspiralfeder 1j, weist einen Ständeraufnahmebereich 1k1 für die Aufnahme des Ständerbereiches 10b auf, über den eine elektrische Verbindung zwischen der auf der äußeren Umfangsoberfläche des Bereichs 10b des Zeigerständers gebildeten leitenden Beschichtung 10c2 und der Federfestlegung 1k hergestellt ist.
Eine Zeigerkappe 4f ist am außenseitigen bzw. wellenfernen Ende des Zeigers 4 so montiert, daß ein Lichteinführungsbereich 4c1 des Anzeigebereiches 4a der Lichtabgabe-Diode 4c maskiert bzw. abgeblendet wird.
Die Bezugszeichen 1l kennzeichnen Anschlüsse für die Zufuhr eines Eingangssignals zum Antrieb der Antriebseinheit 1.
Bei dem Anzeigegerät für ein Fahrzeug gemäß dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist einer der Leitungsanschlüsse 4d über die auf einem der Anschlußöffnungen 10a1 im Abstützbereich 10a des massiven Leitungskreisgliedes 10 gebildete leitende Beschichtung 10c1, die auf der inneren Oberfläche gebildete leitende Beschichtung 10c5, die auf der inneren Umfangsoberfläche der Bohrung 10b1 im Bereich 10b des Ständers für den Zeiger gebildete leitende Beschichtung 10c3, die Zeigerwelle 1a, die Federfestlegung 1h und dann die Spiralfeder 1g mit dem ersten Anschluß 1e verbunden. Der andere Leiteranschluß der Lichtabgabe-Diode 4c ist über die auf dem anderen der Anschlußöffnungen 10a1 im Abstützbereich 10a des massiven Verbindungsgliedes 10 gebildete leitende Beschichtung 10c1, die auf der Außenoberfläche gebildete leitende Beschichtung 10c4, die auf der äußeren Umfangsoberfläche des Bereiches 10b für den Ständer des Zeigers gebildete leitende Beschichtung 10c2, die Federfestlegung 1k und dann die Spiralfeder 1j mit dem zweiten Anschluß verbunden.
Als Folge davon kann der Lichtabgabe-Diode 4c dadurch ein elektrischer Strom zugeführt werden, daß eine Energiequelle zwischen dem ersten und zweiten Anschluß 1e bw. 1f zwischengeschaltet mit diesen Anschlüssen verbunden wird. Das von der Lichtabgabe-Diode 4c ausgestrahlte Licht wird vom Lichteinlaßbereich 4c1 unmittelbar in den Anzeigebereich 4a eingeführt. Das eingeführte Licht wird durch die auf der unterseitigen Oberfläche 4a1 des Anzeigebereichs 4a gebildete unregelmäßig reflektierende Oberfläche unregelmäßig reflektiert, wodurch der Anzeigebereich 4a sich zu großer Helligkeit aufhellt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Anzeigegerät für ein Fahrzeug kann die Zahl der Einzelteile, die an der Funktion des Anzeigegerätes nicht beteiligt sind, reduziert werden, da die elektrische Verbindung zwischen der Zeigerwelle 1a und der Federfestlegung 1k und dem Paar von Leiteranschlüssen der Lichtabgabe-Diode 4c über das massive Verbindungsglied bewirkt wird, das die auf den aus Isoliermaterial gebildeten Körper aufgebrachten leitenden Beschichtungen 10c1 aufweist. Demgemäß können aufgabengemäß die Zahl der Einzelteile reduziert, die Montageeigenschaft und die elektrische Leitfähigkeit verbessert sowie die Produktionskosten reduziert und der Zeiger wuchtmäßig gut ausbalanciert werden.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Leiteranschlüsse 4d der Lichtabgabe-Diode 4c in das Paar von im Abstützbereich 10a des massiven Verbindungsgliedes 10 gebildeten Anschlußöffnungen 10a1 unmittelbar so eingeführt, daß eine elektrische Verbindung zwischen den Leiteranschlüssen 4d und den auf der inneren Umfangsoberfläche der Anschlußöffnungen 10a1 gebildeten leitenden Beschichtungen 10c1 erzielt wird. Die Zeigerwelle 1a wird unmittelbar in das im Zeigerständerbereich 10b des massiven Verbindungsgliedes 10 gebildete Bohrung 10b1 so eingeführt, daß eine elektrische Verbindung zwischen der Zeigerwelle 1a und der auf der inneren Umfangsoberfläche der Bohrung 10b1 gebildeten leitenden Beschichtung 10c3 erzielt wird. Eine zweite Ausführungsform der Erfindung, die im folgenden anhand der Fig. 2 bis 4 beschrieben wird, zeigt eine Ausgestaltung, die weiterhin Kontakt zwischen den leitenden Beschichtungen und den Anschlüssen oder zwischen den leitenden Beschichtungen und der Zeigerwelle gewährleistet, wodurch eine Erhöhung des Kontaktdruckes, durch die ein Abschälen der leitenden Beschichtungen verhinderbar ist, und eine Verhinderung des Auftretens von Leitungsfehlern ermöglicht wird, wenn die Anschlüsse oder die Zeigerwelle zur Wartung entfernt werden.
In Fig. 2 sind die gleichen Bezugszeichen zur Kennzeichnung gleicher Teile, wie diese in Fig. 1 gezeigt sind, verwandt, wodurch sich deren ausführliche Beschreibung an dieser Stelle erübrigt. Bei dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung ist in jede im Abstützbereich 10a des massiven Verbindungsgliedes 10 gebildete Anschlußöffnung 10a1 ein Kontakt 11 eingepaßt, und ein Zeigerständer 12 aus Metall ist in das im Ständerbereich 10b des Verbindungsgliedes 10 gebildete Bohrung 10b1 eingepaßt.
Der Kontakt 11 weist einen ringförmigen Bereich 11a, der elastische Kontakt mit der auf der inneren Umfangsoberfläche der Anschlußöffnung 10a1 gebildeten leitenden Beschichtung 10c1 herstellt, und ein Kontaktstück 11b auf, das elastisch Kontak mit dem in die Anschlußöffnung 10a1 eingeführten Leiteranschluß 4d der Lichtabgabe-Diode 4c herstellt. Der ringförmige Bereich 11a und das Kontaktstück 11b sind als Einheit aus elastischem Metallmaterial gebildet, das eine gute Leitfähigkeit besitzt. Der ringförmige Bereich 11a weist einen Schlitz 11c auf, der so ausgebildet und angeordnet ist, daß er gestattet, daß der ringförmige Bereich 11a im Bereich des Schlitzes 11c zusammengedrückt wird, wenn der Kontakt 11 vom Kontaktstück 11b in die Anschlußöffnung 10a1 eingepaßt wird. Der ringförmige Bereich 11a wird durch die durch die Kompression erzeugte Reaktion in Kontakt mit der leitenden Beschichtung 10c1 gehalten.
Der metallene Zeigerständer 12 wird durch spanabhebende Formgebung aus leitendem Metallmaterial, wie beispielsweise Phosphorbronze, hergestellt. Der Zeigerständer 12 weist in seiner Mitte eine Bohrung 12a für die Zeigerwelle auf. Zum metallenen Zeigerständer 12 gehört auch ein Kontaktbereich 12b, der Kontakt mit der leitenden Beschichtung 10c3 bildet, wenn der Zeigerständer 12 in die Bohrung 10b1 des Verbindungsgliedes 10 eingepaßt ist, ein Kragenbereich 12c, der an einer Schulter in der Bohrung 10b1 in Anlage kommt und dadurch die Einführung des Zeigerständers 12 begrenzt, sowie ein vom Einführende der Zeigerwellenbohrung 12a ausgehend längs der Zeigerwellenbohrung 12a gebildeter Schlitz 12d. Der metallene Zeigerständer 12 und die Bohrung 10b1 sind so angeordnet und ausgebildet, daß ein Spiel G geeigneter Größenabmessungen zwischen dem Bereich der äußeren Umfangsoberfläche des metallenen Zeigerständers 12, der unterhalb des Kragenbereiches 12c angeordnet ist, das heißt dem auf der Seite des Welleneinführendes angeordneten Bereich der äußeren Umfangsoberfläche, und der inneren Umfangsoberfläche der Bohrung 10b1 des Verbindungsgliedes 10 gebildet ist.
Jeder der Leiteranschlüsse 4d der Lichtabgabe-Diode 4c ist in einem in eine zugehörige Anschlußöffnung 10a1 im Abstützbereich 10a des massiven Verbindungsgliedes 10 eingepaßten Kontakt 11 so eingeführt, daß der Ringbereich 11a des Kontaktes 11 sich jeweils in elastischem Kontak mit der leitenden Beschichtung 10c1 befindet und hierdurch in elastischen Kontakt mit dem Kontaktstück 11b gebracht wird. Die Zeigerwelle 1a ist in die in der Mitte des metallenen Zeigerständers 12, der in der Bohrung 10b1 im Zeigerständerbereich 10b des massiven Verbindungsgliedes 10 eingepaßt ist, gebildete Zeigerwellenbohrung 12a eingepaßt, wobei der Kontakbereich 12b des metallenen Zeigerständers sich in Kontakt mit der leitenden Beschichtung 10c3 befindet. Somit ist einer der Leiteranschlüsse 4d der Lichtabgabe-Diode 4c über den Kontakt 11, die leitende Beschichtung 10c1, die auf der inneren Oberfläche gebildete leitende Beschichtung 10c4 (hier ohne Bezugszeichen), die auf der inneren umfangs- und/oder stirnseitigen Oberfläche des Zeigerständerbereichs 10b gebildete leitende Beschichtung 10c5, den metallenen Zeigerständer 12, die Zeigerwelle 1a, die Federfestlegung 1h und dann die Spiralfeder 1g elektrisch mit dem ersten Anschluß 1e verbunden. Der andere der Leiteranschlüsse 4d der Lichtabgabe-Diode 4c ist über den Kontakt 11, die leitende Beschichtung 10c1, die auf der äußeren Oberfläche gebildete leitende Beschichtung 10c4, die auf der äußeren umfangs- und stirnseitigen Oberfläche des Zeigerständerbereichs 10b gebildete leitende Beschichtung 10c2, die Federfestlegung 1k und dann die Spiralfeder 1j elektrisch mit dem zweiten Anschluß 1f verbunden. Als Folge hiervon kann der Lichtabgabe-Diode 4c dadurch elektrischer Strom zugeführt werden, daß eine Energiequelle zwischen dem ersten und zweiten Anschluß 1e und 1f eingeschaltet mit diesen Anschlüssen verbunden wird.
Bei dieser zweiten Ausführungsform der Erfindung wird die elektrische Verbindung zwischen dem Leiteranschluß 4d der Lichtabgabe-Diode 4c und der leitenden Beschichtung 10c1 über den Kontakt 11 hergestellt. Dabei wird, da sich der Kontakt 11 in elastischem Kontakt mit dem Leiteranschluß 4d und mit der leitenden Beschichtung 10c1 befindet, eine höchst zuverlässige elektrische Verbindung geschaffen.
Weiterhin wird elektrische Verbindung zwischen der Zeigerwelle 1a und der leitenden Beschichtung 10c3 über den metallenen Zeigerständer 12 hergestellt. Als Folge hiervon wird der Freiheitsgrad für den Kontakt im Vergleich zu dem Fall, wo die Zeigerwelle 1a sich unmittelbar in Kontakt mit der leitenden Beschichtung 10c3 befindet, vergrößert und somit eine gute elektrische Verbindung erzielt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird die Kontaktfläche vergrößert, da der Kontaktbereich 12b des metallenen Zeigerständers 12 einen großen Durchmesser besitzt. Weiterhin ermöglicht die Bildung des Schlitzes, daß die Zeigerwelle 1a in elastischen Kontakt mit dem metallenen Zeigerständer 12 gebracht werden kann. Dies bewirkt eine höchst zuverlässige elektrische Verbindung.
Weiterhin bewirkt das angemessene Größenabmessungen aufweisende, zwischen dem Bereich der äußeren Umfangsoberfläche des metallenen Zeigerständers 12, der unterhalb von dessen Kragenbereich 12c angeordnet ist, und der inneren Umfangsoberfläche der Bohrung 10b1 gebildete Spiel G, daß die dann, wenn die Zeigerwelle 1a in die Zeigerwellenbohrung 12a und der Zeigerständerbereich 10b des massiven Verbindungsgliedes 10 in den Ständeraufnahmebereich 1k1 der Federfestlegung 1k eingepaßt wird, erzeugten Beanspruchungen zumindest entlastet, wenn nicht gar völlig ausgeschaltet werden. Als Folge hiervon können Beschädigungen des Zeigerständerbereichs 10b und ein Abschälen der leitenden Beschichtung auf der inneren Umfangsoberfläche des Zeigerständerbereichs 10b vorteilhaft verhindert werden.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen findet eine Lichtabgabe-Diode mit zwei Anschlüssen Verwendung. Es kann jedoch auch eine Lichtabgabe-Diode verwandt werden, die drei Anschlüsse aufweist.

Claims (5)

1. Anzeigegerät für ein Fahrzeug, bei dem ein einen Anzeigebereich aufweisender Zeiger an einer für Drehbewegung in Abhängigkeit von einem Meßwert angetriebenen Zeigerwelle festgelegt und eine Lichtabgabeeinrichtung zur Erhellung des Anzeigebereichs im Zeiger vorgesehen ist, wobei die Lichtabgabeeinrichtung ein Paar Anschlüsse aufweist, die jeweils über die Zeigerwelle, eine an dieser befestigte erste Federfestlegung, dann eine erste Spiralfeder und eine zweite an der Zeigerwelle in isolierender Weise befestigte Federfestlegung sowie darauf eine zweite Spiralfeder, deren inneres Ende an der zweiten Federfestlegung festgelegt ist, an Energiequellen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein massives Verbindungsglied (10) am antriebswellennahen Ende des Anzeigebereichs (4a) des Zeigers (4) vorgesehen ist, das eine erste leitende Beschichtung (10c1, 10c5, 10c3) zur elektrischen Verbindung des einen Anschlusses (4d) des Anschlußpaares der Lichtabgabeeinrichtung (4c) mit der Zeigerwelle (1a) und eine zweite leitende Beschichtung (10c1, 10c4, 10c2) zur elektrischen Verbindung des anderen Anschlusses (4d) dieses Anschlußpaares mit der zweiten Federfestlegung (1k) aufweist.
2. Anzeigegerät für ein Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das massive Verbindungssglied (10) ein Paar Anschlußöffnungen (10a1) aufweist, in die jeweils ein Anschluß des Anschlußpaares (4d) der Lichtabgabeeinrichtung (4c) eingeführt ist, und daß jeweils ein Teil der ersten und zweiten leitenden Beschichtung (10c1, 10c5, 10c3; 10c1, 10c4, 10c2) auf der inneren Umfangsoberfläche der Anschlußöffnungen (10a1) gebildet ist.
3. Anzeigegerät für ein Fahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jede der Anschlußöffnungen (10a1) ein Kontakt (11) eingepaßt ist, der einen Ringbereich (11a), der sich in elastischem Kontakt mit der auf der inneren Umfangsoberfläche der jeweiligen Anschlußöffnung (10a1) gebildeten leitenden Beschichtung (10c1, 10c5, 10c3; 10c1, 10c4, 10c2) befindet, und ein Kontaktstück (11b) aufweist, das sich in elastischem Kontakt mit dem in die jeweilige Anschluißöffnung (10a1) eingeführten Anschluß (4d) der Lichtabgabeeinrichtung (4c) befindet, wobei der Ringbereich (11a) und das Kontaktstück (11b) als Einheit aus elastischem Metallmaterial gebildet sind.
4. Anzeigegerät für ein Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das massive Verbindungsglied (10) eine Bohrung (10b1) aufweist, in die die Zeigerwelle (1a) eingeführt ist, und daß ein Teil der ersten leitenden Beschichtung (10c1, 10c5, 10c3) auf der inneren Umfangsoberfläche dieser Bohrung (10b1) gebildet ist.
5. Anzeigegerät für ein Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein in seiner Mitte eine Bohrung (12a) für die Zeigerwelle (1a) aufweisender metallener Zeigerständer (12) in die Bohrung (10b1) des massiven Verbindungsgliedes (10) derart eingepaßt ist, daß er mit der auf der inneren Oberfläche der Bohrung (10b1) des massiven Verbindungsgliedes (10) gebildeten leitenden Beschichtung (10c1, 10c5, 10c3) in Kontakt gebracht ist.
DE4109448A 1990-03-23 1991-03-22 Anzeigegerät für ein Fahrzeug Expired - Lifetime DE4109448C2 (de)

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