DE411260C - Kastendrachen mit seitlichen Ansaetzen - Google Patents

Kastendrachen mit seitlichen Ansaetzen

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DE411260C
DE411260C DEB111688D DEB0111688D DE411260C DE 411260 C DE411260 C DE 411260C DE B111688 D DEB111688 D DE B111688D DE B0111688 D DEB0111688 D DE B0111688D DE 411260 C DE411260 C DE 411260C
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Germany
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kite
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BAHNBEDARF AKT GES
HUGO NEIGENFIND
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BAHNBEDARF AKT GES
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/02Couplings; joints
    • E21B17/023Arrangements for connecting cables or wirelines to downhole devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C31/00Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/06Kites

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. MÄRZ 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7% GRUPPE (B int
Bahnbedarf Akt.-Ges. und Hugo Neigenfind in Darmstadt.
Kastendrachen mit seitlichen Ansätzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1923 ab.
Die Erfindung betrifft Drachen, insbesondere Kastmdrachen, welche für bemannte Aufstiege benutzt werden, und bezweckt, den Niedergang zur Erde auch dann sicher zu gestalten, wenn das Halteseil reißen sollte. Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß seitlich von dem Drachenkastien Fallschinne vorgesehen, welche in der Mitte verstellbare Luftdurchtrittsöffnungen besitzen, mittels weleher die Geschwindigkeit des Niederganges beeinflußt werden kann.
An sich ist es bekannt, bei Drachen seitliche Ansätze für die Querstabilisierung anzuordnen. Es ist ferner bekannt, einen Drachen im ganzen so auszubilden, daß seine Bespannung im Bedarfsfalle fallschirmartig wirken kann. Da aber die Fallschirmwirkung ein gewisses Maß von Bauschigkeit der Drachenfläche voraussetzt, ist die Hubwirkung derartiger, durchweg als Fallschirm ausgebildeter Drachen unbestimmt. Erfindungsgemäß sieht man deshalb für den eigentlichen Anstieg einen Kastendrachen der üblichen Form vor, dessen Flächen einer wesentlichen Formveränderung nicht fähig sind, und man ordnet beiderseits dieses mittleren Drachenkörpers ausgesprochene Fallschirm-" gebilde an, deren etwaige Hub- und Stabilisierungswirkung unberücksichtigt bleiben kann. Diese beiderseitigen Fallschirmohren sind auf in der Fallschirmtechnik an sich gleichfalls bekannte Weise mit im Durchmesser veränderlichen mittleren Luftdurchtrittsöffnungen versehen, so daß man die Geschwindigkeit des Niedergangs regeln und die Fallschirm wirkung abstufen kann. Beim Aufstieg insbesondere wird man die mittleren; Fallschirmöffnungen so weit wie möglich stellen, damit die Ohren keinen Winddruck aufnehmen und die Wirkung des mittleren Kastendracbens nicht beeinflussen können.
Eine beispielsweise Ausführungsform eines derartigen Drachens ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher bedeutet:
Abb. ι eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 eine Seitenansicht.
Der Drachen besteht aus zwei hintereinanderliegenden rhombusförmigen Stoffzellen u und b, die durch Längsholme d, zwei in der Mitte biegungsfeste Strebenkreuze c und durch Diagonalverspannungien Jg- gegeneinander versteift sind. Die Form des Drachens, insbesondere also auch die Rhombusform der
Zellen, ist lediglich beispielsweise aufzufassen und für das Wesen der Erfindung nicht wesentlich. Gemäß der Erfindung sind beiderseits der Zellen glockenförmige Ansätze e vorgesehen, die mit dem Zellensystem fest verbunden und am Unterrande durch eine gebogene Strebe h eingefaßt sind. Die Tragfähigkeit des Drachens beruht ausschließlich auf den Zellen, es brauchen also die Ansätze e zum Tragen oder zur Stabilisierung nicht herangezogen zu werden. Die Ansätze bezwecken, bei einem Abreißen des Halteseiles den Drachen nach Art eines Fallschirmes zu tragen und seinen. Absturz zu verhindern. Um diese fallschirmartige Wirkungsweise der Ansätze e zu beeinflussen, sind diese, vorzugsweise an ihrem höchsten Punkt, mit einer öffnung / versehen, die verschieden groß gestellt werden kann, so daß man die Sinkgeschwindigkeit des Drachens regeln kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kastendrachen mit seitlichen Ansätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenansätze als Fallschirme mit im Durchmesser verstellbaren Lüftdurchtrittsöffnungen ausgebildet sind.
    Abb.
DEB111688D 1923-11-13 1923-11-13 Kastendrachen mit seitlichen Ansaetzen Expired DE411260C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4262866A (en) * 1979-10-09 1981-04-21 Weathers Warren O Kite having high lift to drag ratio
US4383667A (en) * 1979-10-09 1983-05-17 Weathers Warren O Kite having high lift to drag ratio

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4262866A (en) * 1979-10-09 1981-04-21 Weathers Warren O Kite having high lift to drag ratio
US4383667A (en) * 1979-10-09 1983-05-17 Weathers Warren O Kite having high lift to drag ratio

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