DE411320C - Mit schwerfluechtigem Brennstoff betriebener Dampfbrenner fuer Stoffsengmaschinen und Verfahren zum Betriebe desselben - Google Patents

Mit schwerfluechtigem Brennstoff betriebener Dampfbrenner fuer Stoffsengmaschinen und Verfahren zum Betriebe desselben

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DE411320C
DE411320C DEO13016D DEO0013016D DE411320C DE 411320 C DE411320 C DE 411320C DE O13016 D DEO13016 D DE O13016D DE O0013016 D DEO0013016 D DE O0013016D DE 411320 C DE411320 C DE 411320C
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C9/00Singeing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/16Singeing of fabrics or yarns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)

Description

  • Mit schwerflüchtigem Brennstoff betriebener Dampfbrenner für Stoffsengmaschinen und Verfahren zum Betriebe desselben. Dampfbrenner für schwerflüchtige Brennstoffe, bei welchen der Brennstoff im flüssigen Zustand der dein Brenner zuzuführenden Priniärhift beigemischt und dann vor dem Eintritt in den Brenner behufs Verdampfung gerne.insam mit der Primärluft durch eine durch die Arbeitsflamme hocherhitzte Rohrleitung "eführt wird, sind an sich bekannt. Die bel:annten Dampfbrenner dieser Art sind ausschließlich für Dampfkesselfeuerungen bestimmt; die ganze als Verdampfer dienende Rohrleitung ist dabei über dem Brenner angeordnet. Das Anheizen geschieht in der Weise, (laß flüssiger Brennstoff in einer unter dem Brenner angeordneten Pfanne frei verbrannt wird, was den Nachteil hat, daß große Brennstoffmengen und eine verhältnismäßig lange Zeit erforderlich sind, um den Dreniier und die Verdampferrohrleitung auf die erforderliche Temperatur zu erhitzen.
  • Das "Ziel der Erfindung besteht in erster Linie darin, eine Stoffsengmaschine, bei welcher die zu sengende Stoffbahn quer über der Flamme oder einem von dieser beheizten Sengkörper hergeführt wird, mit einem Dampfbrenner der eingangs erwähnten Art auszurüsten. Diese Aufgabe ist gemäß .der Erfindung dadurch gelöst, daß mindestens e.in Teil oder auch die ganze Verdarnpferrohrleitung seitlich des Brenners etwa in Höh-- des Austrittsschlitzes des letzteren angeordnet ist, so daß die von der Stoffbahn oder dem Sengkörper ausgebreitete und seitlich abgelenkte 1# lamme, nachdem sie ihre Arbeit an der Stoffbahn oder dem Sengkörper erfüllt hat, die @-erdampferrohre bestreicht und diese dadurch erhitzt.
  • Die Erfindung bezweckt weiter, beim Anheizen des Brenners an Brennstoff und Zeit zu sparen. Zu dem Zwecke wird der Brenner zunächst mit einem leichtflüssigen Brennstoff so lange betrieben, bis der Brenner und die Rohrleitung genügend heiß sind, worauf der Brenner mit dem schwerflüchtigen Brennstoff, dem eigentlichen Betriebsstoff, gespeist wird. Bei diesem neuen Verfahren wird der Brenner schon in der Anheizperiode als Dampfbrenner betrieben, indem der leichtflüchtige Brennstoff ebenfalls m:it der Primärluft gemischt und dann gemeinsam mit dieser an den von der Flamme hoch erhitzten Rohrwandungen entlanggeführt wird. Die vorgeschriebene Erhitzung des Brenners und der Verdampferrohrleitung erfolgt also in kürzester Zeit, und zum Anheizen,ist nur eine verhältnismäßig geringe Brennstoffmenge notwendig.
  • Die "I_enchnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des neuen Dampfbrenners für Stoffsengrnaschinen. ist der die Form eines langgestreckten Kastens besitzende Brenner, aus dessen an der Oberseite angeordnetem Austrittsschlitz die Flamme brennt, über welcher in bekannter Weise die zu sengende Stoffbahn io hergeführt wird. In unmittelbarer Nähe des Brenners 9 ist eine als Verdampfer .dienende Rohrschlange 5, 6, 7 angeordnet, deren einer Schenke15 oberhalb des Austrittsschlitzes und der durch die Walzen 12, 12 geführten Stoffbahn io und deren anderer Schenkel 7 seitlich des Brennerschlitzes derart angeordnet ist, daß er von der seitlich abströmenden Flamme getroffen wird. Der Schenkel ? der Rohrschlange steht durch den Krümmer 8 mit dem Brenner9 in Verbindung, während der Schenkel 5 unter Zwischenschaltung eines Reglers 2 mit einer gleichachsig zu diesen Schenkel liegenden Preßluftleitung i und ebenfalls unter Einschaltung eines Reglers q. mit der Zuführleitung 3 für den flüssigen Brennstoff verbunden ist, die rechtwinklig zur Preßluftleitung in den Schenkel 5 einmündet.
  • Es sei zunächst angenommen, daß der Brenner sich bereits im Betrieb befindet, d. h. daß am Brennerschlitz eine Flamme brennt und daß die beiden Schenkel 5, 7 der Rohrschlange teils unmittelbar durch die Flamme, teils durch deren Abgase hoch erhitzt sind. Durch die Leitung 3 tritt der zu verdampfende flüssige Brennstoff in den Rohrschenkel s ein, während gleichzeitig durch die Leitung i Preßluft in solcher Menge zugeführt wird, als der im Hinblick auf die Explosionsgrenze zulässigen höchsten Primärluftmenge entspricht. Durch das Einblasen der Preßluft in den Schenkel s wird der darin einfließende Brennstoff größtenteils zerstäubt und mit der Luft gemischt, die den Brennstoff nun durch die Rohrschlange 5, 6, 7 zum Brenner führt. Auf diesem Wege wird der Brennstoff durch die hocherhitzten Wandungen der Rohrschlange restlos verdampft, während gleichzeitig die Preßluft auf die Dampftemperatur erwärmt wird und mit dem erzeugten Brennstoffdampf gesättigt wird. Luft und Dampf treten also in Form eines fertigen, hoch vorgewärmten Brenngemischs in denBrenner 9ein, um schließlich am Austrittschlitz des letzteren verbrannt zu werden. Da der Brenner ebenfalls hoch erhitzt wird, kann in ihm erforderliehe-ifalls die Verdampfung noch fortgesetzt werden, so daß der Brenner selbst einen Teil des Verdampfers bildet.
  • Beim Anheizen des mit einem schwerflüchtigen Brennstoff zu betreibenden Brenners wird in der Weise verfahren, daß der Brenner vor dem Einziehen der Stoffbahn zunächst mit einem leichtflüchtigen Brennstoff so lange betrieben wird, bis die Rohrschlange des Verdampfers genügend hoch erhitzt ist. Alsdann kann nach Löschung der Flamme die Stoffkahn eingezogen und der Brenner unter erneuter Entzündung des Gemischs mit schwerflüchtigem Brennstoff gespeist werden.
  • Außer für schwerflüchtige Brennstoffe ist der neue Brenner naturgemäß auch für weniger schwer oder leicht flüchtige Brennstoffe mit Vorteil verwendbar. Je nach Art und Siedepunkt des Brennstoffes kann der eine oder andere der beiden Schenkel der Rohrschlange 5, 6, 7 auch entbehrt werden, oder die Verdampferschlange kann erforderlichenfalls auch noch verlängert werden. Ferner ist es möglich, bei einem Brenner mehrere Brennstoffverdampfer anzubringen, wobei diese Verdampfer derart angeordnet sein können, daß sie durch die sonst verlorengehende Abwärme des Brenners beheizt werden. Oder es könnte auch für mehrere Brenner ein gemeinsamer Verdampfer angeordnet werden, der nur durch einen dieser Brenner beheizt wird. Endlich könnten beim neuen Verfahren mehrere verschiedene Brennstoffe gleichzeitig verwendet werden, wobei diese Stoffe entweder miteinander und mit der gesamten Primärluft vermischt gemeinsam oder je für sich mit einem entsprechenden Anteil der Primärluft vermischt in getrennten Verdampfungsrohren verdampft werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit schwerflüchtigem Brennstoff betriebener Dampfbrenner für Stoffsengmasch.inen, bei welchem der Brennstoff im flüssigen Zustand der dem Brenner zuzuführenden Primärluft beigemischt und dann vor dem Eintritt in den Brenner gemeinsam mit der Primärluft behufs Verdampfung durch eine durch die Arbeitsflamme hocherhitzte Rohrleitung geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil oder auch die ganze Rohrleitung seitlich des Brenners etwa :in Höhe des Austrittsschlitzes des letzteren angeordnet ist.
  2. 2. Verfahren zum Betriebe des Dampfbrenners nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner beim Anheizen zunächst mit einem leichtflüchtigen Brennstoff so lange betrieben wird, bis der Brenner und die Rohrleitung genügend heiß sind, worauf der Brenner mit dem schwerflüchtigen Brennstoff gespeist wird.
DEO13016D 1922-05-13 1922-05-13 Mit schwerfluechtigem Brennstoff betriebener Dampfbrenner fuer Stoffsengmaschinen und Verfahren zum Betriebe desselben Expired DE411320C (de)

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