DE411807C - Verfahren zur Bestimmung der Anschlagsenergie der Typenhebel von Schreibmaschinen - Google Patents
Verfahren zur Bestimmung der Anschlagsenergie der Typenhebel von SchreibmaschinenInfo
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- DE411807C DE411807C DEM81782D DEM0081782D DE411807C DE 411807 C DE411807 C DE 411807C DE M81782 D DEM81782 D DE M81782D DE M0081782 D DEM0081782 D DE M0081782D DE 411807 C DE411807 C DE 411807C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J7/00—Type-selecting or type-actuating mechanisms
- B41J7/92—Impact adjustment; Means to give uniformity of impression
- B41J7/94—Character-by-character adjustment
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Description
- Verfahren zur Bestimmung der Anschlagsenergie der Typenhebel von Schreibmaschinen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung der Anschlagsenergie der Typenhebel von Schreibmaschinen. Bisher war die Justierung der Anschlagstärke der einzelnen Typenhebel von Schreibmaschinen zwecks Erlangung einer gleichmäßigen Schrift nur durch besonders gut eingearbeitete Leuteausführbar, welche die Justierung an Hand von Schriftproben vornahmen. Die Genauigkeit dieser Justierung war abhängig vom Auge; des Ausführenden und von der Gleichmäßigkeit und Güte des Farbbandes oder Kohlepapiers.
- Der Erfindung gemäß wird zur Erreichung einer wirklich einwandfreien Justierung die Schreibwalze der Schreibmaschine durch eine Vorrichtung ersetzt, durch welch-- die Energie des Anschlages der Taste angezeigt oder aufgezeichnet wird, so daß also die Anschlagenergie der Taste mechanisch sichtbar gemacht oder zu Papier gebracht wird, so daß die nachfolgende Einstellung der einzelnen Typenhebel unabhängig von der Geschicklichkeit des Ausführenden nach den gemachten Ablesungen vorgenommen werden kann.
- Zur Ausübung des Verfahrens kann ein in der Meßvorrichtung gelagerter Schlagbolzen dienen, der unter der Wirkung der Anschlagsenergie der Type auf einen über einer Schreibplatte schwingbar gelagerten Schreibhebel einwirkt. Dieser Schreibhebel spannt eine Zugfeder entsprechend der dem Bolzen 16 erteilten Anschlagsenergie und zeichnet durch einen an seinem freien Ende angebrachten bekannten Schreibmechanismus die der Anschlagsenergie entsprechende Spannung der Feder auf einen Papierstreifen auf.,, In den Abbildungen ist eine Ausführungsfonn des Erfindungsgedankens beispielsweise veranschaulicht.
- Abb. i zeigt eine Vorderansicht der an einer Schreibmaschine angebrachten Vorrichtung. Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht gemäß Abb. i.
- Abb.3 zeigt die eigentliche Meßvorrichtung teilweise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt nach Linie i-i gemäß Abb.4 unter Fortlassung des Papierrollenträgers.
- Abb. ¢ zeigt .eine Vorderansicht gemäß Abb.3 mit Papierrollenträger.
- Abb. 5 zeigt ein Stück des Papierstreifens, auf dem die Kurven von drei Typenhebeln ersichtlich sind.
- Die zu prüfende Maschine i wird nach Herausnahme der Schreibwalze auf das die Vorrichtung 3 tragende Gestell 2 gesetzt und durch die an den Anschlägen 4 vorgesehenen. Stellschrauben 5 in richtige Stellung gebracht. Die Meßvorrichtung 3 wird in dem Gestell 2 durch Klemmvorrichtung 6 gehalten. Der Papierstreifen 7, der auf der durch die beiden Arme 8 gehaltenen Walze 9 aufgerollt ist, wird über die Rollen io durch Führungsstücke i i hindurchgeleitet und in dem am Wagen 12 angebrachten Halter 13 befestigt. Durch Aufdrücken auf den Tastenhebel 14 wird der Typenhebel 15 (Abt. 2) gegen den Bolzen 16 geschlagen, der den Schlag auf den im Lager 17 gelagerten Hebel 18 überträgt, so daß der Hebel 18 in Pfeilrichtung a ausschlägt. Die am Hebel 18 im Punkte i 9 beweglich gelagerte Schreibvorrichtung 20 wird durch die Feder 21 gegen den Papierstreifen 7 gedrückt, so daß das in der Schreibvorrichtung 2o durch Farbrolle 22 angefeuchtete Schreiborgan 23 den Ausschlag des Hebels 18 auf den Papierstreifen 7 als Linie b (Abt. 5) anzeigt. Beim Zurückfallen, des Typenhebels 15 wird der Hebel 18 durch die Feder 24 (Abb.3) in seine Ruhelage gegen den Anschlag 25 gezogen, wodurch auf den. Papierstreifen infolge des Vorwärtsspringens des Wagens 12 eine Rückgangslinie C erscheint. Die Vorrichtung kann auch in einer entsprechend eingerichteten, wie die Schreibwalze im Wagen gelagerten Meßwalze angebracht werden. Dann fällt naturgemäß das Gestell 2 fort, und der Wagen muß ortsfest gehalten werden. Der Papierstreifentransport kann von Hand oder durch eine besonders vorgesehene Vorrichtung bewirkt werden.
- Das Justieren geschieht nun auf Grund der gemessenen Anschlagstärke in der Weise, daß für die .einzelnen Buchstaben eine bestimmte Grenze nach unten und oben für die Strichlänge bzw. den Anschlag des Hebels 18 vorgeschrieben ist. Der justeur berichtigt die Anschlagstärke, falls die Strichlänge beispielsweise die obere bzw. die untere Grenze überschreitet, in bekannter Weise. Die beschriebene Vorrichtung ist ohne weiteres brauchbar zum Justieren der Anschlagstärke bei mit Irraft angetriebenen Schreibmaschinen. Bei normalen Schreibmaschinen ist zwecks Unabhängigwerdens von der individuellen Verschiedenheit des Tastenanschlags des Schreibers mechanisch gleichmäßig wirkender Tastenanschlag erforderlich. Bei Handmaschinen, die mit obiger Vorrichtung und unter Verwendung des mechanischen Tastenanschlages justiert sind, ist die Prüfung der Tastenanschlagskraft der schreibenden Individuen durch die Vorrichtung möglich.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRLTcHE_ i. Verfahren zur Bestimmung der Anschlagsenergie der Typenhebel von Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibwalze durch eine Vorrichtung ersetzt wird, durch welche die Energie des Anschlages der Typenhebel angezeigt und gegebenenfalls aufgezeichnet wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Meßvorrichtung gelagerter Schlagbolzen (16) unter der Wirkung der Anschlagsenergie der Type auf einen über einer Schreibplatte (3) schwingbar gelagerten Schreibhebel (18) einwirkt, der eine Zugfeder (24) entsprechend der dem Bolzen (16) erteilten Anschlagsenergie spannt und durch eine an seinem freien Ende (2o) angebrachte, durch eine Feder (21) gegen die Schreibplatte (3) gedrückte Schreibvorrichtung (22,23) die der Anschlagsenergie entsprechende Spannung der Feder (24) auf einen Streifen Papier aufzeichnet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM81782D DE411807C (de) | 1923-06-26 | 1923-06-26 | Verfahren zur Bestimmung der Anschlagsenergie der Typenhebel von Schreibmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM81782D DE411807C (de) | 1923-06-26 | 1923-06-26 | Verfahren zur Bestimmung der Anschlagsenergie der Typenhebel von Schreibmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411807C true DE411807C (de) | 1925-04-06 |
Family
ID=7319135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM81782D Expired DE411807C (de) | 1923-06-26 | 1923-06-26 | Verfahren zur Bestimmung der Anschlagsenergie der Typenhebel von Schreibmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411807C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1129167B (de) * | 1954-12-30 | 1962-05-10 | Ibm Deutschland | Verfahren und Vorrichtung zum Justieren der Typenanschlagstaerke, insbesondere von kraftangetriebenen Schreibmaschinen |
-
1923
- 1923-06-26 DE DEM81782D patent/DE411807C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1129167B (de) * | 1954-12-30 | 1962-05-10 | Ibm Deutschland | Verfahren und Vorrichtung zum Justieren der Typenanschlagstaerke, insbesondere von kraftangetriebenen Schreibmaschinen |
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