DE4119476A1 - Vorrichtung zum schaffen einer schaubuehne fuer ein puppen- oder kasperle-theaterspiel - Google Patents
Vorrichtung zum schaffen einer schaubuehne fuer ein puppen- oder kasperle-theaterspielInfo
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- DE4119476A1 DE4119476A1 DE19914119476 DE4119476A DE4119476A1 DE 4119476 A1 DE4119476 A1 DE 4119476A1 DE 19914119476 DE19914119476 DE 19914119476 DE 4119476 A DE4119476 A DE 4119476A DE 4119476 A1 DE4119476 A1 DE 4119476A1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63J—DEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
- A63J19/00—Puppet, marionette, or shadow shows or theatres
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schaffen einer Schaubühne für ein
Puppen- oder Kasperle-Theaterspiel, mit einer den Zuschauerraum vom
Spielerraum trennende Wandung, die eine Spielöffnung aufweist, hinter der
eine Kulisse angeordnet ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Puppen- oder Kasperle-Theater bekannt, die aus Boxen bestehen, in
deren vorderen Wandung sich eine Spieleröffnung befindet, die gewöhnlich
mittels eines Vorhanges zugezogen und geöffnet werden kann. Auf die hintere,
innere Wand der Box ist entweder eine Kulisse gemalt oder es können verschiedene
Kulissen an die hintere Wandung aufgehängt werden, um so den wechselnden
Szenen des Puppen- oder Kasperlespiels gerecht zu werden.
Derartige Boxen erfüllen wohl den Zweck, den Zuschauerraum vom Spielerraum
genügend abzugrenzen, sind jedoch groß und unhandlich, weshalb sie in
aller Regel nur professionell eingesetzt werden, hingegen nur selten in einem
Kinderzimmer anzutreffen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der Eingangs genannten
Gattung zu schaffen, mit der in jedem Kinderzimmer mit einfachen
Mitteln eine Schaubühne gestaltet werden kann, die, wenn sie nicht benötigt
wird, praktisch keinen Platz einnimmt.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in den Merkmalen des Anspruchs
1. Ein erfindungsgemäßes zweiflügeliges Fenster ist in Anspruch 7 dargestellt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt den hervorstechenden Vorteil, daß
mit dieser in einem Kinderzimmer eine Schaubühne für ein Puppen- oder
Kasperle-Theaterspiel integriert werden kann, ohne daß die Schaubühne als solche
Platz beansprucht. In einfacher Weise kann ein mit dem Gegenstand der Erfindung
eine Maueröffnung zu einem Kinderzimmer oder ein Zwischenfenster
oder eine Zwischentür zu einem Kinderzimmer und einem übrigen Raum dazu
benützt werden, in eine Schaubühne mit einem Zuschauerraum und einem
Spielerraum umfunktioniert zu werden. In einfacher Weise kann darüber hinaus
die Tür eines Zimmers durch eine Tür ersetzt werden, in die die erfindungsgemäße
Vorrichtung integriert ist. Oder es kann ein Zwischenfenster eines Zimmers
durch ein erfindungsgemäßes Fenster ersetzt werden. Wenn die Schaubühne
nicht benötigt wird, sind die Arme bzw. Teleskopschienen eingeklappt
und die Kulisse abgehängt, die gesondert verstaut wird, so daß die Vorrichtung
praktisch keinen Raum einnimmt.
Aufgrund der vorteilhaften Einbeziehung einer zweiflügeligen Tür oder eines
zweiflügeligen Fensters in den Gegenstand der Erfindung kann ein Kinderzimmer
in eine Schaubühne verwandelt werden; insbesondere kann in ein Kinderzimmer
nachträglich jederzeit die erfindungsgemäße Schaubühne integriert werden.
Ist zwischen zwei Räumen eine Maueröffnung vorhanden, so genügen erfindungsgemäß
zwei Arme, die entweder seitlich der Maueröffnung oder oberhalb
derselben senkrecht oder waagrecht angeordnet sind, wobei die Arme entweder
von der vertikalen in die horizontale Richtung oder in einer horizontalen Ebene
schwenkbar in paralleler Zuordnung zueinander angeordnet sind. An die freien
Enden der Arme kann jeweils eine Kulisse aufgehängt werden. Die Maueröffnung
bildet die Spielöffnung, die Mauer zwischen den Räumen trennt den
Zuschauerraum vom Spielerraum.
Um die Arme in nichtbenötigtem Zustand so kurz wie möglich zu gestalten,
sind diese in vorteilhafter Weise als Teleskopschienen oder Teleskoprohre
ausgeführt, die nur beim Spielen ausgezogen werden.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und anschließend beschrieben.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines zweiflügeligen Fensters vom Spielerraum aus
gesehen;
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-A durch Fig. 1;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des Fensters der Fig. 2, wobei die
Fensterflügel aufgeklappt und die Teleskopschienen auf den Flügeln
zum Spiel ausgezogen sind;
Fig. 4 das Fenster der Fig. 1 integriert in ein Türblatt vom Zuschauerraum
aus gesehen und
Fig. 5 das Fenster der Fig. 1 integriert in ein Türblatt vom Spielerraum aus
gesehen.
Gemäß der Fig. 1 bildet ein Fenster 1, welches aus einem Fensterrahmen 2
und zwei Fensterflügeln 3, 3′ besteht, bei geöffneten Fensterflügeln die Spielöffnung
13, was aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist. Jeder Fensterflügel 3, 3′
trägt auf seiner oberen Stirnfläche oder seitlich im Bereich der oberen Kante je
eine Teleskopschiene 4, 4′, die gemäß der Fig. 3 je eine Ausziehschiene 10 aufweisen.
Auf dem freien Ende der Ausziehschiene ist je ein Dorn 11 angeordnet,
an die eine Kulisse 12 mit beliebiger farblicher Gestaltung aufgehängt ist und
den Hintergrund bildet. Der Fensterrahmen 2, die Fensterflügel 3, 3′, die Teleskopschienen
4, 4′, 10 und die Kulisse 12 umschließen somit den Spielerraum
für das Spiel.
Auf der abgewandten oder Außenseiten des Fensterrahmens 2 ist eine Vorhangschiene
6 waagrecht befestigt, die einen Vorhang 7 trägt. Der Vorhang 7 kann
über Schnüre 8 auf und zu bewegt werden, wobei die am Vorhang 7 angreifenden
Schnüre durch ein Schnurloch 9 im Fensterrahmen 2 des Fensters 1 und gegebenenfalls
eine Umlenkrolle in den Spielerraum geführt sind zur Bedienung
durch den Spieler.
Das zweiflügelige Fenster 1 kann in ein Türblatt 5 integriert sein, wie es in den
Fig. 2, 4 und 5 gezeigt ist. Die Tür 5 dient beispielsweise als Trenntür zwischen
einem Kinderzimmer und einem Flur, so daß das Kinderzimmer den Zuschauerraum
und der Flur den Spielerraum bildet oder umgekehrt.
Bei Vorhandensein einer Maueröffnung zwischen zwei geeigneten Räumen
können die Arme zur Halterung der Kulisse auch seitlich oder oberhalb der
Maueröffnung angeordnet sein, wobei die Arme entweder von der vertikalen in
die horizontale Stellung schwenkbar oder in einer horizontalen Ebene schwenkbar,
jeweils unter paralleler Ausrichtung zueinander, angeordnet sind. Um eine
Schaubühne zu schaffen, werden die Arme waagrecht und parallel zueinander
geschwenkt und an die freien Enden eine Kulisse aufgehängt. Nunmehr
umschließen die Kulisse, die Arme und die Wandung, innerhalb der sich die
Wandöffnung befindet, den Spielerraum, hinter der Wandung befindet sich der
Zuschauerraum.
Liste der Bezugszeichen:
1 Fenster
2 Fensterrahmen
3, 3′ Fensterflügel
4, 4′ Teleskopfschienen
5 Türblatt
6 Vorhangschiene
7 Vorhang
8 Schnüre
9 Schnürloch
10 Ausziehschiene
11 Dorn
12 Kulisse
13 Spielöffnung
2 Fensterrahmen
3, 3′ Fensterflügel
4, 4′ Teleskopfschienen
5 Türblatt
6 Vorhangschiene
7 Vorhang
8 Schnüre
9 Schnürloch
10 Ausziehschiene
11 Dorn
12 Kulisse
13 Spielöffnung
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Schaffen einer Schaubühne für ein Puppen- oder Kasperle-Theaterspiel,
mit einer den Zuschauerraum vom Spielerraum trennenden Wandung
(1, 5), die eine Spielöffnung (13) aufweist, hinter der eine Kulisse (12) angeordnet
ist,
gekennzeichnet durch zwei Arme (4, 4′), die oberhalb oder seitlich der Spielöffnung
(13) innerhalb der Wandung (1, 5) in paralleler Ausrichtung zueinander
schwenkbar angeordnet sind, wobei an den von der Spielöffnung abgewandten,
freien Enden der Arme die Kulisse (12) abnehmbar aufgehängt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlich der Spielöffnung angeordneten Arme von der vertikalen in die
horizontale Richtung in paralleler Ausrichtung zueinander schwenkbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die oben oder oberhalb der Spielöffnung (13) angeordneten Arme (4, 4′) in
einer horizontalen Ebene in paralleler Ausrichtung zueinander schwenkbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arme ausziehbare Teleskopschienen oder -rohre (4, 4′, 10) sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spielöffnung (13) mit einem zweiflügeligen Fenster (1, 3, 3′) oder einer
zweiflügeligen Tür verschließbar ist, wobei auf der Oberseite eines jeden
Fensterflügels (3, 3′) waagrecht eine Teleskopschiene (4, 4′, 10) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Zuschauerraum
zugewandten Seite des Rahmens (2) des Fensters (1) oder der Tür
eine Vorhangschiene (6) mit Vorhang (7) angeordnet sind.
7. Zweiflügeliges Fenster (1) oder Tür zum Schaffen einer Schaubühne für ein
Puppen- oder Kasperle-Theaterspiel, wobei die Fenster- oder Türöffnung die
Spielöffnung darstellt, dadurch gekennzeichnet,
daß im oberen Bereich eines jeden Flügels (3, 3′), vorzugsweise im Bereich der
oberen Kante derselben, je eine Teleskopschiene (4, 4′, 10) angeordnet ist, die
beim Öffnen der Flügel waagrecht und parallel zueinander ausschwenkbar sind,
wobei an den ausgezogenen, freien Enden der Teleskopschienen eine Kulisse
(12) aufgehängt ist, die zusammen mit dem Rahmen und den Flügeln den
Spielerraum begrenzen.
8. Zweiflügeliges Fenster (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß dasselbe innerhalb eines Türblattes (5) angeordnet ist.
9. Zweiflügeliges Fenster nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der den Teleskopschienen (4, 4′, 10) abgewandten Seiten des Rahmens
(2) oberhalb der Spielöffnung (13) eine Vorhangschiene (6) mit Vorhang (7) angeordnet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914119476 DE4119476A1 (de) | 1991-06-13 | 1991-06-13 | Vorrichtung zum schaffen einer schaubuehne fuer ein puppen- oder kasperle-theaterspiel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914119476 DE4119476A1 (de) | 1991-06-13 | 1991-06-13 | Vorrichtung zum schaffen einer schaubuehne fuer ein puppen- oder kasperle-theaterspiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4119476A1 true DE4119476A1 (de) | 1992-12-17 |
Family
ID=6433841
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914119476 Withdrawn DE4119476A1 (de) | 1991-06-13 | 1991-06-13 | Vorrichtung zum schaffen einer schaubuehne fuer ein puppen- oder kasperle-theaterspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4119476A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR102892008B1 (ko) | 2023-06-28 | 2025-11-28 | 김무석 | 무대 다중 커튼 작동장치 |
-
1991
- 1991-06-13 DE DE19914119476 patent/DE4119476A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR102892008B1 (ko) | 2023-06-28 | 2025-11-28 | 김무석 | 무대 다중 커튼 작동장치 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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