DE411977C - Stativ mit Verschieberohren - Google Patents
Stativ mit VerschieberohrenInfo
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- DE411977C DE411977C DES65783D DES0065783D DE411977C DE 411977 C DE411977 C DE 411977C DE S65783 D DES65783 D DE S65783D DE S0065783 D DES0065783 D DE S0065783D DE 411977 C DE411977 C DE 411977C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
- F16B7/10—Telescoping systems
- F16B7/105—Telescoping systems locking in discrete positions, e.g. in extreme extended position
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Supports For Pipes And Cables (AREA)
Description
Bei den bekannten Stativen mit Verschieberrohren sind die nach dem Ausziehen zum
gegenseitigen Abstützen der Rohre dienenden Stifte meist an in der Längsrichtung des
Rohres angeordneten, vielfach V- oder U-förmigen Blattfedern befestigt. Sie greifen
bei ausgezogenem Rohr unter das untere Ende des umgebenden Rohres. Zur Begrenzung der
Ausziehbewegung dienen bei bekannten Stativen einerseits an den oberen Rohrenden vorgesehene,
nach außen vorspringende Ringwulste, anderseits in der Nähe der unteren
Rohrenden angebracht, nach innen vorspringende Ringwulste. Bei dieser Einrichtung
müssen die Stifte sich um einen solchen Betrag unterhalb der oberen Rohrenden befinden,
als die Rohre nach dem Ausziehen noch ineinandergreifen sollen. Der oberhalb der Stifte
liegende Teil der Rohre einschließlich des von den Stiften selbst beanspruchten Raumes
geht aber für die Ineinanderschachtelung der Rohre verloren, so daß jedes innere Rohr um
einen erheblichen Betrag kürzer sein muß als das dasselbe umgebende. Die Folge davon
ist, daß das Stativbein bei gegebener ausgezogener Länge und gegebener Zahl der ineinandergeschachtelten Rohre nach dem
Zusammenschieben eine verhältnismäßiggroße Länge hat.
Bei Stativen mit Verschieberohren ist es auch schon bekannt, die ausgezogenen Rohre
durch Stifte festzuhalten, die unter Wirkung von quer zur Rohrachse angeordneten Federn
stellen und dann in Löcher des umgebenden Rohres eingreifen. Diese Stifte sind bisher
ebenfalls in einer verhältnismäßig großen Entfernung von den oberen Rohrenden angebracht.
Sie befinden sich bei solchen Stativen, die Anschläge zum Verhindern des vollständigen
Auseinanderziehens der Rohre haben, weit unterhalb der oberen Anschläge. Durch diese Anordnung der Stifte geht wiederum
ein erheblicher Teil der Rohrlänge für das Ineinanderschieben verloren, so daß das
zusammengeschobene Stativ eine verhältnis- . mäßig große Länge haben muß, wenn die
Rohre nach dem Ausziehen noch eine ausreichende gegenseitige Führung haben sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei gegebener ausgezogener Länge und gegebener
Zahl der ineinanderliegenden Rohre ' die zusammengeschobene Länge des Stativs
zu verkürzen, ohne daß dabei aber die Länge, auf welcher sich die ausgezogenen Rohre nach
aneinander führen, verringert wird. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst,
! daß die unter Wirkung von quer zur Rohrachse angeordneten Federn bestehenden Stifte
• unmittelbar am oberen Ende eines jeden Innenrohres und die oberen Anschläge zum
■ Verhindern des vollständigen Herausziehens der Rohre unterhalb der Stifte angeordnet
sind. Vorteilhaft werden die .Stifte und Federn in einer am oberen Rohrende vorgesehenen,
an sich bekannten muffenartigen Erweiterung untergebracht, deren Schulter als Anschlag zur Begrenzung des Ausziehens
der Rohre dient.
Durch diese Anordnung der Stifte und
An schlage wird erreicht, daß die ganze Rohr-
', länge mit Ausnahme des kleinen von den ! Stiften und Federn in Anspruch genommenen
Raumes für das Ineinanderschieben
der Rohre zur Verfügung steht, so daß jedes
■ Innenrohr nur wenig kürzer zu sein braucht als das es umgebende Rohr. Durch dieses
tiefe Ineinanderschieben der Rohre wird unbeschadet der Länge, auf der sich die ausgezogenen Rohre aneinanderführen, bei
! gleicher ausgezogener Länge und gleicher Rohrzahl wie bisher die Länge des zusammengeschobenen
Stativs wesentlich verkürzt. Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele,
des Erfindungsgegenstandes, und zwar:
Abb. ι einen Längsschnitt durch ein zusammengeschobenes
Stativbein,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil ' des ausgezogenen Stativbeins,
Abb. 3 einen Querschnitt durch zwei ineinanderliegende Rohre und
Abb. 4, 5 und 6 drei etwas abweichende Ausführungen im Querschnitt.
Das in den Abb. 1 bis 3 dargestellte Stativbein besteht aus sieben konzentrisch
ineinander angeordneten Rohren 1 bis 7. Das äußere 1 dieser Rohre ist an einem
oberen Ende durch einen Pfropfen 8 verschlossen, an dem das Gelenkauge 9 für die
Befestigung am Stativkopf sitzt. Das innerste Rohr 7 ist an seinem unteren Ende mit einer Abschlußplatte 10 und einer Spitze
ioa zum Einsetzen in den Erdboden versehen.
Zur gegenseitigen Führung der Rohre sind die inneren Rohre 2 bis 7 je am oberen Ende
mit einer zylindrischen Erweiterung 2a bis 7" versehen, die gleichzeitig zur Aufnahme
der erfindungsgemäß unmittelbar an den oberen Rohrenden angeordneten Stützstifte
11 und der dazugehörigen Federn 12 dienen. Die Wandungen der Rohre 1 bis 6 no
sind am unteren Ende nach einwärts gebogen. Die durch die Erweiterungen 2" bis 7''
an den Roliraußenwandungen gebildeten Schultern dienen dazu, daß vollständige
Herausziehen der Rohre zu verhüten, indem sie beim Ausziehen des Stativbeins gegen
nach innen vorspringende Ringwulstc 13 (Abb. 2) stoßen, welche in einiger Entfernung
von den unteren Enden der Rohre 1
J-o bis 6 an den Wandungen dieser Rohre vorgesehen
sind. Die paarweise angeordneten Stützstifte ι ι führen sich, wie üblich, in
gegenüberliegenden !Löchern der Rohrwandungen. Sie stellen paarweise unter dvm
«5 Einfluß je einer S-förmig gebogenen Blattfeder 12 (Abb. 3), die im oberen Ende des
zugehörigen Rohres quer zur Rohrachse, d.h. liegend■ angeordnet ist. Diese Federn ■
stützen sich mit ihren L'nterkanteu auf die ;
ao durch die Erweiterungen 2" bis 7" an den Tnnenwandungen der Rohre gebildeten Absätze
oder Schultern, wodurch sie gegen Verdrehung um die Achse der Sperrstifte gesichert
sind. Hei ausgezogenen Rohren greifen die beiden Stützstifte eines jeden
Rohres 2 bis 7 in Löcher 14. ein, welche ebenfalls einander gegenüberliegend in der
Nähe der unteren Enden der Rohre 1 bis 6 ausgespart sind. Da die S-förmige Blatt- |
feder beim innersten Rohr 7 sehr kurz ausfallen würde, empfiehlt es sich, für die
Stifte 11 dieses Rohres eine V-förmige Blattfeder 15 (Abb. 1) anzuordnen, die jedoch im t
Gegensatz zu den bisher verwendeten V- oder ; U-förmigen Federn mit ihrem Scheitel nach abwärts
gerichtet ist.
Dadurch, daß die Stützstifte 11 unmitttelbar
an den oberen Rohrenden und ihre S-förmigen Federn 12 quer zur Rohrachse
angeordnet sind und sich zugleich die durch die Schultern der RohrcrWeiterungen 2"
bis /" gebildeten oberen Anschläge unterhalb «ler Stifte 1 r befinden, sind die für das Ineinanderschieben
der Rohre verlorengehenden Teile der Rohrlänge äußerst gering, so daß die ineinander angeordneten Rohre immer nur
geringe Unterschiede in ihrer Länge zeigen. Das Stativ ist also bei gegebener ausgezogener
Stativlänge und gegebener Zahl der Rohre nach dem Zusammenschieben erheblich kürzer als ein in der bekannten Weise eingerichtetes
Stativ, ohne daß dabei «lie Länge, auf welcher die Rohre nach dem Ausziehen
ineinandergreifen, verkleinert ist. Bei einer
größeren Zahl von Rohren wird das Verhältnis
zwischen ausgezogener und zusammengeschobener Länge noch günstiger.
An Stelle der in Abb. 1 bis 3 gezeichneten S-förniigeu Blattfedern 12 !«"innen, wie in
Abb. 4 gezeichnet, schraubenförmig gewundone Drahtfedern 16 oder gemäß Abb. 5 nach
Art von l'ufferfedern gewickelte Blattfedern
17 angeordnet sein. Bei Anordnung von Drahtfedern empfiehlt es sich, die Stifte 12
derart rohrförmig auszubilden, daß sie sich mit ihren inneren fanden aneinanderfuhren
und gleichzeitig die Feder if> umschließen und so in ihrer Lage sichern. Statt rund
könnten die Stativbeine auch unrund oder kantig, beispielsweise wie in Abb. η gezeichnet,
sechskantig sein. Da in diesem Falle eine gegenseitige Verdrehung der Rohre nicht möglich ist, stehen die Stützstifte 1 1
und die Löcher 14 in den unteren Rohrenden immer in der vorgeschriebenen Stellung zueinander,
so daß die Stifte 11 beim Ausziehen
der Rohre sofort in die Locher 14 einschnappen können. Die Stifte können also
in diesem Falle' gleichzeitig zur Sicherung der Rohre gegen vollständiges Herausziehen
«lienen, so daß die nach innen vorspringenden Ringwulstcn 13 (Abb. 2) entbehrlich sind.
Es ist nicht notwendig, das ganze die Stifte und die Federn enthaltende obere Rohrende
aufzuweiten, vielmehr können die Rohre auch wie bisher an den oberen Enden mit einer nach außen vorspringenden Ringwulst
verseilen sein. In diesem Falle werden die Stifte 11 und Federn 12, 16 oder 17 unmittelbar
unter der Ringwulst angeordnet. Endlich könnten die liegend angeordneten Federn statt wie gezeichnet mit zwei Stützstiflen
auch nur je mit einem Stützstift zusammenwirken.
Claims (2)
1. Stativ mit Verschieberohren und unter Wirkung von quer zur Rohrachse
angeordneten Federn stehenden Stiften zum Sperren der ausgezogenen Rohre, lot
dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (11) unmittelbar am oberen Ende eines
jeden fnnenrohres und die oberen Anschläge zum Verhindern des vollständigen
Herausziehen* der Rohre unterhalb der 10; Stifte d i) angeordnet sind.
2. Stativ nach Anspruch ι mit am oberen Ende jeden -lnnenrohres vorgesehenen,
muffenartigen Erweiterungen, deren Schulter als Anschlag zur Begrcn- ll
zung der Ausziehbeweguug dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (ii)
innerhalb dieser Erwoitemngi'ii (2".
3" usw.) angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES65783D DE411977C (de) | Stativ mit Verschieberohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES65783D DE411977C (de) | Stativ mit Verschieberohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411977C true DE411977C (de) | 1925-04-07 |
Family
ID=7498302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES65783D Expired DE411977C (de) | Stativ mit Verschieberohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411977C (de) |
-
0
- DE DES65783D patent/DE411977C/de not_active Expired
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