DE4130220C2 - Prophylaktikum - Google Patents
ProphylaktikumInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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- A61F6/00—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
- A61F6/02—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by males
- A61F6/04—Condoms, sheaths or the like, e.g. combined with devices protecting against contagion
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Prophylaktikum zur
Empfängnisverhütung, insbesondere ein Prophylaktikum, daß durch
seine Formgebung einen sicheren Sitz auf dem erigierten Glied des
Mannes gewährleistet.
Ein derartiges Prophylaktikum ist bereits aus der DE-OS
2 202 462 bekannt. Das im Stand der Technik bekannte Prophylaktikum
offenbart an einer bestimmten Stelle ein ringartiges
Gebilde, daß an einer geeigneten Stelle eine Ringöffnung aufweist,
um Platz für das Vorhautbändchen zu gewähren. Das ringartige
Gebilde kann sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite
des Präservativs einvulkanisiert werden.
Ein derartiger Ring wird als störend und nachteilig empfunden und
ist darüber hinaus aufwendig in der Herstellung und daher
insgesamt zu kostspielig.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Prophylaktikum
bereitzustellen, daß einfach und kostengünstig in der
Herstellung ist und den Gebrauch des Prophylaktikums angenehm
macht.
Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch befindlichen
kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1 zeichnet sich das erfindungsgemäße
Prophylaktikum dadurch aus, daß die einschnürende
Formgebung eine geschlossene Kurve darstellt, wobei die einschnürende
Formgebung eine Materialverstärkung darstellt und
aus dem gleichen Material wie der vordere und hintere Abschnitt
besteht, so daß sich am Übergang vom vorderen zum hinteren Abschnitt
beidseitig, innen und außen, ein glatter Kurvenzug
ergibt und der vordere, im Gebrauch die Eichel umschließende
Abschnitt im Durchmesser größer als der hintere Abschnitt ist
und daß das aufgerollte Prophylaktikum an einer bestimmten
Stelle eine Markierung aufweist.
Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu
sehen, daß das erfindungsgemäße Prophylaktikum einen sicheren
Sitz während des Gebrauchs gewährleistet und die einschnürende
Formgebung keine störende Rauhigkeit auf der Oberfläche
des Prophylaktikums erzeugt.
Vorteilhaft erweist es sich, die einschnürende Formgebung
in etwa der Form der Eichel des männlichen Gliedes
anzupassen. Diese Form der Einschnürung ist jedoch nicht
zwingend erforderlich, so daß auch jede andere beliebige
polygone Form der Einschnürung gewählt werden kann, sofern
sie in sich geschlossen ist.
Als weiterer Vorteil ist der Umstand anzusehen, daß der
vordere Abschnitt des Prophylaktikums im Durchmesser größer
als der hintere Abschnitt ist, so daß zwischen Eichel des
männlichen Gliedes und Prophylaktikum ein gewisser Hohlraum
gebildet wird.
Als besonders vorteilhaft bei dem Prophylaktikum, bei dem
die einschnürende Formgebung der Form der Eichel des
männlichen Gliedes angepaßt ist, erweist es sich, daß an
einer vorbestimmten Stelle des aufgerollten Prophylaktikums
eine Markierung angebracht ist, die dem Anwender die Lage
der Formgebung anzeigt.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen sind den
Unteransprüchen zu entnehmen.
Im nun folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen
im Detail näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Prophylaktikums, bei dem die Formgebung der
Eichel des männlichen Gliedes angepaßt ist;
Fig. 2 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Prophylaktikums, bei dem die Grenze zwischen
vorderem und hinterem Teil kreisrund ist.
In Fig. 1 wird ein erfindungsgemäßes Prophylaktikum
gezeigt, das im wesentlichen aus zwei Abschnitten 1 und 2
besteht. Das eine Ende des Abschnitts 1 weist eine Öffnung
4 auf, während das andere Ende durch die einschnürende
Formgebung an der Grenze 3 endet. Im Anschluß an den
Abschnitt 1 ist der Abschnitt 2 angefügt. Erfindungsgemäß
sind nun die Abschnitte 1 und 2 durch die Grenzlinie 3
abgegrenzt. Diese Grenzlinie 3 ist im Durchmesser etwas
kleiner als der übrige langgestreckte zylindrische
Abschnitt 1. Ebenso auch kleiner als der Durchmesser des
vorderen Abschnitts 2. Dadurch ergibt sich zwangsläufig
eine einschnürende Formgebung im vorderen Teil des
langgestreckten zylindrischen Teils.
Entlang der Grenzlinie 3 ist die Wandstärke des elastischen
Materials erheblich größer als in den Abschnitten 2 und 3, so daß dadurch ein fester sicherer
Sitz des gesamten Prophylaktikums auf dem erigierten Glied
des Mannes gewährleistet wird.
Durch die einschnürende Formgebung wird also das
Prophylaktikum in zwei Abschnitte unterteilt und
gleichzeitig an der Grenzlinie 3 verengt. Durch diese
Verengung, die beispielsweise einen Durchmesser von 3 cm
haben kann, wenn der Durchmesser des Abschnitts 1 bzw. des
Abschnitts 2 3,5 cm aufweist. Diese Einschnürung setzt
sich beim Geschlechtsverkehr hinter den Eichelrand des
männlichen Gliedes und hält das gesamte Prophylaktikum in
seiner ursprünglich aufgezogenen Lage. Dadurch wird ein
Verrutschen der Penisvorhaut unter dem Prophylaktikum über
die Eichel verhindert, was bisher als störender Einfluß
beim Geschlechtsverkehr empfunden wurde.
Um die Lage der Formgebung der Grenzlinie 3 des
aufgerollten Prophylaktikums mühelos zu erkennen, ist am
Rande der Rolle eine Markierung angebracht, die im
einfachsten Falle ein Farbstrich sein kann. Denkbar sind
aber auch kleine Erhebungen im Material des
Prophylaktikums.
Dadurch, daß der vordere Abschnitt 2 eine leichte
Erweiterung erfahren kann, wird die Montage des
Prophylaktikums über das Glied des Mannes weitgehend
erleichtert.
Der vordere Abschnitt 2 kann wahlweise durch eine
Ausbuchtung 6 oder durch eine Rundung 7 abgeschlossen
werden. Die übrigen Teile dieser erfindungsgemäßen
Ausführung entsprechen denen der in Fig. 1 beschriebenen.
In Fig. 2 wird eine weitere erfindungsgemäße Variante des
Prophylaktikums gezeigt. Diese unterscheidet sich jedoch
nur darin, daß die einschnürende Grenzlinie 3 nicht der
natürlichen Form der Eichel des männlichen Gliedes angepaßt
ist, sondern eine kreisrunde Form annimmt, die ebenfalls
durch elastisches Material verstärkt wird.
Claims (4)
1. Prophylaktikum, bestehend aus einem zylindrischen,
langgestreckten, dünnwandigen Formteil aus elastischem
Material, dessen eines Ende geschlossen ist und
dessen anderes Ende offen ist, wobei das Formteil im
wesentlichen in zwei Abschnitte (1, 2) unterteilt ist,
die durch eine einschnürende, der Form der Eichel des
männlichen Gliedes angepaßten Formgebung aneinander
angrenzen, wobei die Wandstärke des Formteils an der
Grenze (3) zwischen vorderem, bei Gebrauch die Eichel
des Benutzers umschließenden Abschnitt (2) und hinteren
Abschnitt (1) größer ist, als im vorderen und
hinteren Abschnitt,
dadurch gekennzeichnet,
daß
- die einschnürende Formgebung eine geschlossene Kurve darstellt;
- die einschnürende Formgebung eine Materialverstärkung darstellt und aus dem gleichen Material wie der vordere Abschnitt (2) und der hintere Abschnitt (1) besteht, so daß die Oberfläche des Formteils beim Übergang dem vorderen in den hinteren Abschnitt innen und außen glatt verläuft;
- der vordere Abschnitt (2) einen größeren Durchmesser hat als der hintere Abschnitt (1); und
- das Prophylaktikum eine, im aufgerollten Zustand sichtbare Markierung (5) zur Orientierung des Benutzers über die Lage der einschnürenden Formgebung aufweist.
- die einschnürende Formgebung eine geschlossene Kurve darstellt;
- die einschnürende Formgebung eine Materialverstärkung darstellt und aus dem gleichen Material wie der vordere Abschnitt (2) und der hintere Abschnitt (1) besteht, so daß die Oberfläche des Formteils beim Übergang dem vorderen in den hinteren Abschnitt innen und außen glatt verläuft;
- der vordere Abschnitt (2) einen größeren Durchmesser hat als der hintere Abschnitt (1); und
- das Prophylaktikum eine, im aufgerollten Zustand sichtbare Markierung (5) zur Orientierung des Benutzers über die Lage der einschnürenden Formgebung aufweist.
2. Prophylaktikum nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet daß die einschnürende
Formgebung kreisrund ist.
3. Prophylaktikum nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die einschnürende Formgebung
jede beliebige polygone Form annehmen kann,
die in sich eine geschlossene Kurve darstellt.
4. Prophylaktikum nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der vordere geschlossene Abschnitt (2) am Ende
mit einer Ausbuchtung (6) versehen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19914130220 DE4130220C2 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | Prophylaktikum |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914130220 DE4130220C2 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | Prophylaktikum |
Publications (2)
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|---|---|
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Family
ID=6440364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914130220 Expired - Lifetime DE4130220C2 (de) | 1991-09-11 | 1991-09-11 | Prophylaktikum |
Country Status (1)
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Families Citing this family (6)
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- 1991-09-11 DE DE19914130220 patent/DE4130220C2/de not_active Expired - Lifetime
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| R071 | Expiry of right |