DE4130220C2 - Prophylaktikum - Google Patents

Prophylaktikum

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DE4130220C2
DE4130220C2 DE19914130220 DE4130220A DE4130220C2 DE 4130220 C2 DE4130220 C2 DE 4130220C2 DE 19914130220 DE19914130220 DE 19914130220 DE 4130220 A DE4130220 A DE 4130220A DE 4130220 C2 DE4130220 C2 DE 4130220C2
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prophylactic
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constricting
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DE19914130220
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DE4130220A1 (de
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Thomas Scholl
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SCHOLL, THOMAS, STRASSBURG/STRASSBOURG, FR
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Individual
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F6/00—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
    • A61F6/02—Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by males
    • A61F6/04—Condoms, sheaths or the like, e.g. combined with devices protecting against contagion

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Prophylaktikum zur Empfängnisverhütung, insbesondere ein Prophylaktikum, daß durch seine Formgebung einen sicheren Sitz auf dem erigierten Glied des Mannes gewährleistet.
Ein derartiges Prophylaktikum ist bereits aus der DE-OS 2 202 462 bekannt. Das im Stand der Technik bekannte Prophylaktikum offenbart an einer bestimmten Stelle ein ringartiges Gebilde, daß an einer geeigneten Stelle eine Ringöffnung aufweist, um Platz für das Vorhautbändchen zu gewähren. Das ringartige Gebilde kann sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite des Präservativs einvulkanisiert werden.
Ein derartiger Ring wird als störend und nachteilig empfunden und ist darüber hinaus aufwendig in der Herstellung und daher insgesamt zu kostspielig.
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Prophylaktikum bereitzustellen, daß einfach und kostengünstig in der Herstellung ist und den Gebrauch des Prophylaktikums angenehm macht.
Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch befindlichen kennzeichnenden Merkmale gelöst.
Gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1 zeichnet sich das erfindungsgemäße Prophylaktikum dadurch aus, daß die einschnürende Formgebung eine geschlossene Kurve darstellt, wobei die einschnürende Formgebung eine Materialverstärkung darstellt und aus dem gleichen Material wie der vordere und hintere Abschnitt besteht, so daß sich am Übergang vom vorderen zum hinteren Abschnitt beidseitig, innen und außen, ein glatter Kurvenzug ergibt und der vordere, im Gebrauch die Eichel umschließende Abschnitt im Durchmesser größer als der hintere Abschnitt ist und daß das aufgerollte Prophylaktikum an einer bestimmten Stelle eine Markierung aufweist.
Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß das erfindungsgemäße Prophylaktikum einen sicheren Sitz während des Gebrauchs gewährleistet und die einschnürende Formgebung keine störende Rauhigkeit auf der Oberfläche des Prophylaktikums erzeugt.
Vorteilhaft erweist es sich, die einschnürende Formgebung in etwa der Form der Eichel des männlichen Gliedes anzupassen. Diese Form der Einschnürung ist jedoch nicht zwingend erforderlich, so daß auch jede andere beliebige polygone Form der Einschnürung gewählt werden kann, sofern sie in sich geschlossen ist.
Als weiterer Vorteil ist der Umstand anzusehen, daß der vordere Abschnitt des Prophylaktikums im Durchmesser größer als der hintere Abschnitt ist, so daß zwischen Eichel des männlichen Gliedes und Prophylaktikum ein gewisser Hohlraum gebildet wird.
Als besonders vorteilhaft bei dem Prophylaktikum, bei dem die einschnürende Formgebung der Form der Eichel des männlichen Gliedes angepaßt ist, erweist es sich, daß an einer vorbestimmten Stelle des aufgerollten Prophylaktikums eine Markierung angebracht ist, die dem Anwender die Lage der Formgebung anzeigt.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Im nun folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen im Detail näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Prophylaktikums, bei dem die Formgebung der Eichel des männlichen Gliedes angepaßt ist;
Fig. 2 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Prophylaktikums, bei dem die Grenze zwischen vorderem und hinterem Teil kreisrund ist.
In Fig. 1 wird ein erfindungsgemäßes Prophylaktikum gezeigt, das im wesentlichen aus zwei Abschnitten 1 und 2 besteht. Das eine Ende des Abschnitts 1 weist eine Öffnung 4 auf, während das andere Ende durch die einschnürende Formgebung an der Grenze 3 endet. Im Anschluß an den Abschnitt 1 ist der Abschnitt 2 angefügt. Erfindungsgemäß sind nun die Abschnitte 1 und 2 durch die Grenzlinie 3 abgegrenzt. Diese Grenzlinie 3 ist im Durchmesser etwas kleiner als der übrige langgestreckte zylindrische Abschnitt 1. Ebenso auch kleiner als der Durchmesser des vorderen Abschnitts 2. Dadurch ergibt sich zwangsläufig eine einschnürende Formgebung im vorderen Teil des langgestreckten zylindrischen Teils.
Entlang der Grenzlinie 3 ist die Wandstärke des elastischen Materials erheblich größer als in den Abschnitten 2 und 3, so daß dadurch ein fester sicherer Sitz des gesamten Prophylaktikums auf dem erigierten Glied des Mannes gewährleistet wird.
Durch die einschnürende Formgebung wird also das Prophylaktikum in zwei Abschnitte unterteilt und gleichzeitig an der Grenzlinie 3 verengt. Durch diese Verengung, die beispielsweise einen Durchmesser von 3 cm haben kann, wenn der Durchmesser des Abschnitts 1 bzw. des Abschnitts 2 3,5 cm aufweist. Diese Einschnürung setzt sich beim Geschlechtsverkehr hinter den Eichelrand des männlichen Gliedes und hält das gesamte Prophylaktikum in seiner ursprünglich aufgezogenen Lage. Dadurch wird ein Verrutschen der Penisvorhaut unter dem Prophylaktikum über die Eichel verhindert, was bisher als störender Einfluß beim Geschlechtsverkehr empfunden wurde.
Um die Lage der Formgebung der Grenzlinie 3 des aufgerollten Prophylaktikums mühelos zu erkennen, ist am Rande der Rolle eine Markierung angebracht, die im einfachsten Falle ein Farbstrich sein kann. Denkbar sind aber auch kleine Erhebungen im Material des Prophylaktikums.
Dadurch, daß der vordere Abschnitt 2 eine leichte Erweiterung erfahren kann, wird die Montage des Prophylaktikums über das Glied des Mannes weitgehend erleichtert.
Der vordere Abschnitt 2 kann wahlweise durch eine Ausbuchtung 6 oder durch eine Rundung 7 abgeschlossen werden. Die übrigen Teile dieser erfindungsgemäßen Ausführung entsprechen denen der in Fig. 1 beschriebenen.
In Fig. 2 wird eine weitere erfindungsgemäße Variante des Prophylaktikums gezeigt. Diese unterscheidet sich jedoch nur darin, daß die einschnürende Grenzlinie 3 nicht der natürlichen Form der Eichel des männlichen Gliedes angepaßt ist, sondern eine kreisrunde Form annimmt, die ebenfalls durch elastisches Material verstärkt wird.

Claims (4)

1. Prophylaktikum, bestehend aus einem zylindrischen, langgestreckten, dünnwandigen Formteil aus elastischem Material, dessen eines Ende geschlossen ist und dessen anderes Ende offen ist, wobei das Formteil im wesentlichen in zwei Abschnitte (1, 2) unterteilt ist, die durch eine einschnürende, der Form der Eichel des männlichen Gliedes angepaßten Formgebung aneinander angrenzen, wobei die Wandstärke des Formteils an der Grenze (3) zwischen vorderem, bei Gebrauch die Eichel des Benutzers umschließenden Abschnitt (2) und hinteren Abschnitt (1) größer ist, als im vorderen und hinteren Abschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß
- die einschnürende Formgebung eine geschlossene Kurve darstellt;
- die einschnürende Formgebung eine Materialverstärkung darstellt und aus dem gleichen Material wie der vordere Abschnitt (2) und der hintere Abschnitt (1) besteht, so daß die Oberfläche des Formteils beim Übergang dem vorderen in den hinteren Abschnitt innen und außen glatt verläuft;
- der vordere Abschnitt (2) einen größeren Durchmesser hat als der hintere Abschnitt (1); und
- das Prophylaktikum eine, im aufgerollten Zustand sichtbare Markierung (5) zur Orientierung des Benutzers über die Lage der einschnürenden Formgebung aufweist.
2. Prophylaktikum nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet daß die einschnürende Formgebung kreisrund ist.
3. Prophylaktikum nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die einschnürende Formgebung jede beliebige polygone Form annehmen kann, die in sich eine geschlossene Kurve darstellt.
4. Prophylaktikum nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere geschlossene Abschnitt (2) am Ende mit einer Ausbuchtung (6) versehen ist.
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