DE4130768C1 - Metal reinforcement caging for hardcore under roads - uses pre-tensioned mesh under hardcore which is then tensioned and joined over laid hardcore. - Google Patents
Metal reinforcement caging for hardcore under roads - uses pre-tensioned mesh under hardcore which is then tensioned and joined over laid hardcore.Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein Trag- und Stützpolster für
den Erd- und Straßenbau der im Oberbegriff des Patent
anspruchs 1 angegebenen Gattung sowie ein Verfahren zur
Herstellung eines derartigen Trag- und Stützpolsters.
Gattungsgemäße Trag- und Stützpolster, bei denen ein aus
Schüttgut wie Steinen, Kies, Sand od. dgl., gebildeter
Kern bzw. Schüttkörper von einem zugfesten flächigen Ge
bilde, beispielsweise einer sog. Geotextilie, umhüllt
ist, sind im Erdbau in verschiedenen Ausführungen bekannt
und u. a. im "Merkblatt für die Anwendung von Geotextilien
im Erdbau" der Forschungsgesellschaft für Straßen- und
Verkehrswesen, 1987, S. 8 bis 18 beschrieben und darge
stellt. Die Herstellung dieser Trag- und Stützpolster
erfolgt durch Auslegen eines Geotextils auf einem meist
ebenen vorbereiteten Untergrund, Aufbringen des später
den Kern bildenden Schüttgutes auf einen Abschnitt dieser
Geotextilie, Umschlagen der vom Schüttgut freien Abschnitte
der Geotextilie um das Schüttgut und ggf. Verbinden der
sich nach dem Umschlagen überlappenden Ränder der Geotex
tilie. Das aus einer Geotextilie bestehende flächige Ge
bilde hat bei diesen Trag- und Stützpolstern einmal die
Aufgabe, den Schüttgutkern zusammenzuhalten und zum anderen
- je nach der eingesetzten Textilienart - das Eindringen
von feinkörnigen Partikeln in den Schüttgutkern zu fördern
oder zu verhindern. Obgleich diese bekannten Trag- und
Stützpolster den beispielsweise in Dämmen oder Böschungen
auftretenden statischen Belastungen gut widerstehen können,
ergeben sich dabei, wie auch bei zyklischen und/oder dynami
schen Belastungen bleibende Verformungen des Polsters.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Trag- und Stützpolster
für den Erd-, Damm- und Straßenbau auf einfache Weise
und ohne größeren apparativen Aufwand zu schaffen, das
eine ausreichend hohe Widerstandsfähigkeit und geringe
Verformbarkeit auch gegenüber großen statischen sowie
gegenüber dynamischen, wechselnden Belastungen sowie eine
wesentlich verbesserte Formhaltigkeit besitzt.
Diese Aufgabe wird durch ein Polster mit den Merkmalen
im Patentanspruch 1 sowie ein Verfahren mit den Merk
malen im Patentanspruch 10 gelöst.
Die erfindungsgemäßen Tragpolster können einzeln als Trag
schicht oder zu mehreren übereinandergestapelt als Stütz
wand angeordnet werden, wobei der Schüttkörper bzw. Kern
aus Boden, aufbereitetem Kies-Sand-Gemisch, einem Schotter-
Splitt-Gemisch oder aus Recyclingstoffen bestehen kann,
die vollständig mit einem geeigneten flächigen Gebilde
aus z. B. einem Geokunststoff umhüllt sind.
Als flächige Gebilde können je nach Anwendungsfall Vliese,
Gewebe, Gitter oder Netze aus Kunststoff, Metall, Textilien
od. dgl. sowie auch in Kombinationen eingesetzt werden.
Unter der Einwirkung der geeigneten Vorspannkraft sollen
diese flächigen Gebilde innerhalb vorgegebener Grenzen
elastisch dehnfähig sein, um nach Fertigstellung des Trag
polsters einen andauernden Druck auf das Material des
umhüllten Schüttgutkörpers auszuüben und diesen dadurch
zu verfestigen. Bei Verwendung von Geokunststoffen mit
offener Struktur, z. B. von Gittern, Geweben, Netzen od.
dgl., als flächiges Gebilde kann das den Schüttkörper
bildende umhüllte Material nach dem Vorspannen des flächi
gen Gebildes durch Einbringen von bituminösen und/oder
hydraulischen Bindemitteln bzw. Mörtel zusätzlich ver
festigt werden.
Durch das mehrstufige kraftschlüssige Vorspannen des hierzu
in geeigneter Weise ausgebildeten flächigen Gebildes wird
ein kraftschlüssig zusammengeschlossenes Trag- und Stütz
polster erhalten, das auch hohe Belastungen ohne wesent
liche bleibende Verformungen aufnehmen kann. Das einge
schlossene Schüttgut wird durch die Spannung im flächigen
Gebilde mit vergrößertem Reibungsschluß zusammengehalten,
was zu einem entsprechend vergrößerten Lastaufnahmever
mögen des Polsters gegenüber Polstern mit schlaffer Ein
lage bzw. Umhüllung führt. Aufgrund dieses verbesserten
Verformungs- und Lastaufnahmevermögens können die erfindungs
gemäßen Polster bevorzugt als doppelt bewehrte Flächentrag
schicht und zugleich Drainageschicht im Verkehrswegebau
(Straßen, Wege, sonstige Verkehrsflächen, Trag- bzw. Frost
schutzschichten unter dem Eisenbahnoberbau, Bankett- und
Seitenstreifenbefestigungen) sowie als Sohl- oder Zwischen
tragschicht im Dammbau eingesetzt werden. Durch vertikales
oder schräges Aufeinanderstapeln der erfindungsgemäßen
Tragpolster direkt oder mit einer Zwischenschicht können
Stützkonstruktionen für Böschungen, Geländesprünge, Auf
schüttungen sowie vertikale Kofferdämme oder Lärmschutz
wälle hergestellt werden. Bei Verwendung von geeigneten
Schüttgut-Gemischen ist eine anschließende Begrünung dieser
Stützkonstruktionen ohne weiteres möglich, da die Öffnungs
weite der für diesen Zweck bevorzugt verwendeten Kunststoff
gitter als flächiges Gebilde ein Hindurchwachsen der Pflan
zen zuläßt. Das Tragpolster kann auch bei entsprechender
Kornabstufung des Schüttgutes für Entwässerungsaufgaben
herangezogen werden.
Gemäß einer anderen Variante können mehrere Tragpolster
auch so aufeinandergebaut werden, daß eine vertikale Sei
tenfläche entsteht. In bestimmten Höhenlagen werden zwischen
angrenzende Tragpolster Riegel aus Holz, Metall oder Beton
eingelegt, die aus der vertikalen Fläche vorstehen und
als Halterung für eine Außenverkleidung aus z. B. Wand
elementen für den Lärmschutz und/oder zur Erzielung eines
gefälligen optischen Eindrucks dienen.
In den Unteransprüchen sind weitere zweckmäßige Ausge
staltungen der Erfindung angegeben.
Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung lassen
sich der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung dar
gestellten Ausführungsbeispielen entnehmen. Es zeigen:
Fig. 1 die verschiedenen Vorgänge bei der Herstellung
eines erfindungsgemäßen Trag- und Stützpolsters,
Fig. 2, 3 zwei verschiedene zugfeste Kunststoffgitter
im Bereich der Randüberlappung mit Verbin
dungsmitteln,
Fig. 4 ein aus einem Kunststoff-Gitter und einem
darauf befestigten Faservlies bestehendes
flächiges Gebilde im Querschnitt,
Fig. 5 ein anderes Kunststoff-Gitter mit Noppen
in den Kreuzungspunkten im Querschnitt,
Fig. 6 eine aus mehreren Tragpolstern bestehende
Böschung mit einer Außenverkleidung,
Fig. 7 ein Tragpolster als Unterbau eines Verkehrs
weges,
Fig. 8 ein Trag- und Stützpolster in einem Damm.
Im folgenden wird die Herstellung eines erfindungsgemäßen
Trag-und Stützpolsters anhand der Fig. 1 beschrieben. In
einem ersten Verfahrensschritt I wird ein in aufgerollten
Bahnen angeliefertes flächiges Gebilde in Form eines zug
festen Kunststoff-Gitters in einer Länge auf dem Unter
grund ausgerollt, die größer als die doppelte Breite des
herzustellenden Tragpolsters ist. Ein sog. Spannbalken 2,
dessen Länge geringfügig größer als die Breite der Gitter
bahn 1 ist, wird mit einer Vielzahl von Haken oder anderen
Befestigungselementen in die Gitter-Querstreben eingehängt
und beim dargestellten Ausführungsbeispiel über Seile 3 an
in den Erdboden eingeschlagenen Ankern 4 festgelegt. Ein
weiterer Zugbalken 5 wird an dem in Fig. 1 unteren rechten
Ende der Gitterbahn 1 in gleicher Weise befestigt. Wie dar
gestellt, ist dieser Zugbalken 5 über ein Seil 6 und einen
Kraftmesser 7 mit einer nicht dargestellten Zugvorrichtung
verbunden, die eine Hand- oder Motorwinde, ein Flaschen
zug, ein Fahrzeug od. dgl. sein kann. Mittels dieser Zug
vorrichtung wird der zwischen den beiden Zugbalken 2 und 5
befindliche Abschnitt des elastisch verformbaren flächigen
Gebildes mit einer Kraft gespannt, die über den Kraft
messer 7 so bestimmt wird, daß sich eine elastische Deh
nung von einigen Prozent ergibt.
In der Stufe II wird auf einen vorbestimmten Abschnitt des
gedehnten bzw. gestreckten flächigen Gebildes Schüttgut
von Hand oder maschinell aufgebracht, wobei während dieses
Aufschüttens die Spannkraft aufrechterhalten wird. In der
Stufe 11 ist das Schüttgut zu einem kofferartigen Kern 8
geformt. Durch das Eigengewicht des Schüttgutes bleibt die
Spannung bzw. Dehnung des flächigen Gebildes in dem Be
reich unter dem Koffer 8 weitgehend erhalten, auch wenn
die beiden Zugbalken 2 und 5 nach Lösen der Spannvorrich
tung vom Gitter abgebaut werden. Nach diesem Entfernen
der Spannbalken 2, 5 wird die Bahn am anderen Ende quer
geschnitten, wobei die Länge des unter 11 ausgebreitet
dargestellten Abschnitts um die Randüberlappung größer als
die doppelte Breite des kofferartigen Kerns 8 ist. Die
beiden freiliegenden Endabschnitte 9, 10 des flächigen
Gebildes werden daraufhin über den kofferartigen Schütt
gutkern 8 geschlagen, wobei sich ihre Endabschnitte um
eine ausreichende Länge überlappen. Wie unter Punkt III
gezeigt, werden anschließend die beiden Zugbalken 2 und 5
in die nunmehr obere Lage des flächigen Gebildes einge
hängt und durch eine geeignete Vorrichtung in Richtung der
beiden Pfeile 11 mit einer vorgegebenen Kraft zusammenge
zogen, die ausreicht, um in den beiden Seitenlagen und
den die obere Decklage bildenden Abschnitten eine elasti
sche Dehnung von einigen Prozenten hervorzurufen. Im Ab
schnitt IV werden die beiden sich überlappenden Randab
schnitte durch geeignete Binder aus Kunststoff, Metall
oder Textilfasern fest miteinander verbunden, so daß die
geschlossene Decklage nach Lösen der Spannvorrichtung
ihre Spannung beibehält. Aufgrund dieser bleibenden Vor
spannung des flächigen Gebildes ergibt sich eine auf den
kofferförmigen Schüttgutkern 8 einwirkende Druckspannung,
die zu einer innigeren Berührung und Verhakung der ver
schiedenen Schüttgutbestandteile führt. Insgesamt erhält
das unter Punkt IV dargestellte Trag- und Stützpolster
eine erhöhte Festigkeit und Tragfähigkeit auch gegenüber
kurzzeitigen hohen Belastungen durch ggf. schwere Fahrzeu
ge.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt des Überlappungsbereichs
eines flächigen Gebildes, das hier als biegsames Armie
rungsgitter aus einem zähfesten Kunststoff ausgeführt ist.
Zumindest in Richtung der Längsstege besitzt dieses Kunst
stoffgitter eine hohe Zugfestigkeit und ein vorbestimmtes
Dehn- bzw. Streckverhalten. Die beiden sich überlappenden
Randabschnitte 13 und 14 sind so übereinander angeordnet,
daß ihre Kreuzungspunkte 15 übereinanderliegen. Im Bereich
dieser Kreuzungspunkte sind die beiden Gitterabschnitte
13, 14 durch Stränge 16 aus Textilfasern, Draht, Kunst
stoff od. dgl. fest miteinander verbunden.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 werden die beiden Endab
schnitte 13, 14 im Überlappungsbereich des - wie in
Fig. 2 ausgebildeten - Kunststoffgitters mit Hilfe von
Schnellbindern 17 miteinander verbunden, die aus einem
flexiblen zähfesten Kunststoffband 19 und einem an dessen
einem Ende einstückig ausgeführten Schloß 18 bestehen. Die
Bänder 19 weisen an einer Seite eine Verzahnung auf, in die
ein im Schloß 18 ausgebildeter Zahn verriegelnd eingreift.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind
die Querstege 20 der beiden übereinanderliegenden Randab
schnitte 13, 14 durch die Querbinder miteinander verbun
den, was - wie dargestellt - eine seitliche Versetzung der
sich überlappenden Randabschnitte 13, 14 ermöglicht. Es
liegt auf der Hand, daß die Kunststoffgitter auch eine an
dere Konfiguration, z. B. sechseckige Öffnungen und ent
sprechend schräg verlaufende Stege, aufweisen können, wo
bei die jeweilige Form nach dem Dehnverhalten des Kunst
stoffgitters und den jeweiligen Anwendungsfällen gewählt
werden sollte.
Das flächige Gebilde nach Fig. 4 besitzt ebenfalls ein
Kunststoffgitter 21 als zugfeste Armierung, das in den
Kreuzungspunkten der Längs- und Querstege beidseitige Ver
dickungen 22 aufweist. Auf diesem Kunststoffgitter 21 ist
ein Wirrvlies 23 aus Kunststoff-Fasern angeordnet und im
Bereich der verdickten Kreuzungspunkte 22 durch Ver
schweißen, Verkleben od. dgl. mit dem Kunststoffgitter 21
fest verbunden.
Das in Fig. 5 dargestellte Kunststoffgitter 21 weist im
Bereich seiner Kreuzungspunkte beidseitig noppenartige
Ansätze 24 auf, welche eine verbesserte Verzahnungswirkung
des Gitters mit den Schüttgutpartikeln über die gesamte
Gitterfläche bewirken. Bei Verwendung eines solchen Git
ters werden die durch die elastische Dehnung erzeugten
Zugkräfte gleichmäßiger verteilt in den Schüttgutkern ein
geleitet.
In den Fig. 6 bis 8 sind drei verschiedene Anwendungsfälle
der erfindungsgemäßen Trag- und Stützpolster dargestellt,
um die universelle Anwendbarkeit der Erfindung zu dokumen
tieren. Fig. 6 zeigt eine vertikale Abböschung, bei wel
cher insgesamt vier Stützpolster 25 bis 28 übereinanderge
stapelt sind. Der Schüttkörper bzw. Kern und auch das die
sen umhüllende flächige Gebilde kann entsprechend den ggf.
unterschiedlichen Belastungen und Anforderungen verschie
den sein. So kann beispielsweise das oberste Tragpolster
28 einen hohen Anteil an Feingut und Erde enthalten, um
eine Begrünung auch bei geringer Deckschicht 29 zu för
dern, während der Kern im untersten Tragpolster 25 zur Er
zielung hoher Trageigenschaften vorzugsweise aus Grobkies,
Schotter od. dgl. bestehen konnte. Zwischen den einzelnen
Tragpolstern sind horizontale Balken 30, 31 eingelegt, an
deren vorstehenden Enden eine Sichtschutzwand 32 mit einem
für den Wasserabfluß ausreichenden Zwischenabstand befe
stigt ist. Bei dieser Ausführung können die übereinander
gestapelten Trag- und Stützpolster 25 bis 28 dem seitli
chen Schub des anschließenden Böschungsmaterials 33 in
ausreichendem Maße und über lange Zeiträume widerstehen.
In Fig. 7 ist ein erfindungsgemäßes Tragpolster 35 unter
einer Fahrbahndecke 36 angeordnet. Zur Erhöhung der Trag
fähigkeit dieses Polsters 35 wurde nach dessen Umhüllung
mit dem flächigen Gebilde ein Bindemittel 37, wie Zement,
Mörtel od. dgl., in den Schüttgutkern injiziert, das nach
seiner Aushärtung einen formfesten Verbund zwischen den
einzelnen Kernbestandteilen erzeugt.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Ausführung wird das erfin
dungsgemäße Tragpolster 38 zur Verfestigung eines Erddam
mes eingesetzt. Im Kern 39 dieses Tragpolsters 38 sind zwei
Einlagen 40, 41 vorgespannt angeordnet, um die bei den
Tragpolstern nach Fig. 6 und 7 in erster Linie auf den
Umfang des Schüttgutkerns beschränkten Zugwirkungen auch
im Kerninneren wirksam werden zu lassen. Bei der Herstel
lung dieses Polsters 38 wird auf die vorgespannte Bodenlage
42 des flexiblen Gebildes eine Lage 43 von grobem Schütt
gutmaterial aufgebracht, wobei die Höhe und das Gewicht
dieser Schicht 43 ausreichen sollte, um ein Zusammenziehen
der elastisch gedehnten Bodenlage 42 nach dem Lösen der
beiden Spannbalken 2 und 5 zu vermeiden. Anschließend wird
in entsprechender Weise die Zwischenlage 41 auf die
Schicht 43 aufgelegt und vorgespannt. Nach dem erneuten
Aufbringen von ggf. feinkörnigerem oder anders zusammenge
setztem Schüttgutmaterial auf diese vorgespannte Zwischen
lage 41 werden die Spannelemente gelöst. Dieser Vorgang
wiederholt sich beim Einbringen der Zwischenlage 40.
Es können als flächige Gebilde nicht nur die
vorstehend beschriebenen Kunststoffgitter, sondern auch
Netze, Gewebe sowie elastisch dehnbare Faservliese allein
oder in Kombination eingesetzt werden. Statt der in Fig. 5
dargestellten noppenförmigen Ansätze 24 können auch andere
Verhakungselemente an einer oder beiden Flächen des Gebil
des in beliebiger Verteilung vorgesehen werden.
Claims (13)
1. Trag- und Stützpolster für den Erd- und Straßenbau,
bestehend aus einem zugfesten und in vorgegebenen
Grenzen elastisch verformbaren flächigen Gebilde, das
einen Schüttkörper als Kern mit Überlappung umhüllt
und dessen sich überlappende Ränder miteinander ver
bunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das flächige Gebilde den Schüttkörper kraftschlüssig
vorgespannt umhüllt.
2. Trag- und Stützpolster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das flächige Gebilde aus einem Gitter aus einem
zugfesten Kunststoffmaterial besteht.
3. Trag- und Stützpolster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das flächige Gebilde zumindest teilweise aus einem
Geotextil besteht.
4. Trag- und Stützpolster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das flächige Gebilde aus einem Kunststoffgitter
(21) und einem damit verschweißten oder verklebten
Wirrfaservlies (23) besteht.
5. Trag- und Stützpolster nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das flächige Gebilde aus einem Kunststoffgitter
(21) mit darin eingebetteten zugfesten Draht- oder
Faserarmierungen besteht.
6. Trag- und Stützpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest an einer Fläche des flächigen Gebildes
vorstehende Verzahnungselemente (24) ausgebildet sind.
7. Trag- und Stützpolster nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Randabschnitte (13, 14) des flächigen Gebildes
im Überlappungsbereich durch Kunststoffbänder (10)
miteinander verbunden sind.
8. Trag- und Stützpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schüttkörper durch injiziertes, ggf. quell
fähiges Material (37) verfestigt ist.
9. Trag- und Stützpolster nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Schüttkörper Zwischenlagen (40, 41) aus dem
flächigen Gebilde vorgespannt angeordnet sind.
10. Verfahren zur Herstellung eines Trag- und Stützpolsters
für den Erd- und Straßenbau, bei dem auf dem Untergrund
eine Bodenlage eines zugfesten flächigen Gebildes aus
gelegt wird, darauf ein Schüttgut aufgebracht und die
über das Schüttgut seitlich vorstehenden Abschnitte
des flächigen Gebildes anschließend über das aufge
brachte Schüttgut mit Überlappung der Ränder herum
geschlagen werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenlage des flächigen Gebildes vor dem Auf bringen des Schüttguts in einem vorgegebenen Maße gleich mäßig vorgespannt wird,
daß während des Aufschüttens die Spannkraft aufrecht erhalten wird und
daß nach dem Aufbringen des Schüttgutes die beiden über das Schüttgut geschlagenen Randabschnitte mit einer vorgegebenen Kraft unter Erzeugung einer elasti schen Dehnung in den beiden Seitenlagen und den die obere Decklage bildenden Abschnitten des flächigen Gebildes zusammengezogen und fest miteinander verbunden werden.
daß die Bodenlage des flächigen Gebildes vor dem Auf bringen des Schüttguts in einem vorgegebenen Maße gleich mäßig vorgespannt wird,
daß während des Aufschüttens die Spannkraft aufrecht erhalten wird und
daß nach dem Aufbringen des Schüttgutes die beiden über das Schüttgut geschlagenen Randabschnitte mit einer vorgegebenen Kraft unter Erzeugung einer elasti schen Dehnung in den beiden Seitenlagen und den die obere Decklage bildenden Abschnitten des flächigen Gebildes zusammengezogen und fest miteinander verbunden werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Verfestigungs- und/oder Quellmittel in das
Schüttgut eingebracht wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach dem Aufbringen einer Lage von Schüttgut eine
Zwischenlage aus dem flächigen Gebilde aufgelegt und
vor dem Aufbringen von weiterem Schüttgut vorgespannt
wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das flächige Gebilde beim Vorspannen bis zu 5%
gedehnt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914130768 DE4130768C1 (en) | 1991-09-16 | 1991-09-16 | Metal reinforcement caging for hardcore under roads - uses pre-tensioned mesh under hardcore which is then tensioned and joined over laid hardcore. |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE4130768C1 true DE4130768C1 (en) | 1993-04-29 |
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| DE19914130768 Expired - Fee Related DE4130768C1 (en) | 1991-09-16 | 1991-09-16 | Metal reinforcement caging for hardcore under roads - uses pre-tensioned mesh under hardcore which is then tensioned and joined over laid hardcore. |
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