DE4131004A1 - Verfahren zur zylindererkennung - Google Patents
Verfahren zur zylindererkennungInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Zylindererkennung in
Zündanlagen für Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen nach der Gattung
des Hauptanspruchs.
Es ist schon ein Verfahren zur Zylindererkennung
aus der WO-A-83/0 42 83 bekannt, bei dem auf einem mit der Nocken
welle fest verbunden Geberrad segmentartige Markierungen aufgebracht
sind, in der Art, daß die Anzahl der Segmente der Anzahl der Zylin
der entspricht. Hierbei wird ein Segment um einen definierten Winkel
gegenüber den anderen Segmenten verändert. Ein der Nockenwelle ge
genüber angeordneter Nockenwellensensor erfaßt jeweils die Vor
der- und Rückflanke jedes Segmentes des Geberrades. Dabei wird je
weils bei der Vorderflanke ein Zähler gestartet, so daß der Inhalt
des Zählers ein Maß für die zeitliche Dauer zwischen Vorder- und
Rückflanke eines Segmentes darstellt. Der Zähler ist hierbei zum
einen direkt und zum anderen über einen Speicher auf einen Kompara
tor geführt, so daß jeweils die Zahlwerte zweier aufeinanderfolgen
den Segmente miteinander verglichen werden und aufgrund des Ver
gleiches das Segment mit dem abweichenden Winkel erkannt wird.
Anschließend kann aufgrund des erkannten Segmentes eine Zylinderer
kennung vorgenommen werden. Dieses Verfahren hat jedoch den Nach
teil, daß Drehzahlabweichungen, die aufgrund von Fahrbahneinflüssen
oder Drehzahlschwankungen hervorgerufen werden das Ergebnis ver
fälschen.
Das erfindungsgemäße Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die im Nocken
wellensensor erzeugte Signalfolge über eine vorgebbare Anzahl (x)
von Umdrehungen des Geberrades erfaßt und ausgewertet wird, so daß
über eine statistische Auswertung und logische Überprüfung der Sig
nalfolge eine sichere Zylindererkennung ermöglicht wird. Auftretende
Fahrbahneinflüsse, die zu einer kurzzeitigen Veränderung der Signal
folge führen, sind durch die statistische Auswertung bedeutungslos.
Als weiterer Vorteil zur Vermeidung von Fehlern ist hierbei anzu
sehen, daß ein Wert, der aufgrund der Differenz von aktueller Zeit
spanne und vorhergehender Zeitspanne festgelegt wird, jeweils in
eine Speicherzelle abgelegt wird, wobei die Anzahl der Speicher
zellen wiederum der Anzahl der Segmente und damit der Anzahl der
Zylinder entspricht.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vor
teilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch
angegebenen Verfahrens möglich. Besonders vorteilhaft ist, daß bei
einer Differenz der aktuellen und vorhergehenden Zeitspanne 0 in
der entsprechenden Speicherzelle ein Wert hinzuaddiert wird, der
gleiche Zeitspannen repräsentiert. Die zulässige Toleranz für die
Schwankung der Differenz um 0 ergibt sich aus der zulässigen Tole
ranz für die Winkelabweichung der Marken oder aus einer Drehzahlän
derung. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Speicherzellen beim Start
der Brennkraftmaschinen auf 0 gesetzt werden, so daß in allen Spei
cherzellen gleiche Anfangswerte, abgespeichert sind. Ein weiterer
Vorteil ist, daß zum Bilden der Differenz jeweils von der aktuellen
Zeitspanne ti die vorhergehende Zeitspanne t(i-1) abgezogen
wird. Dadurch tritt bei einer definierten Unregelmäßigkeit, die
durch ein Segment kleineren Winkels gebildet ist, beim Passieren des
kleineren Segmentes eine negative Differenz (<0); beim nachfolgen
den Segment eine positive Differenz (<0) und bei den übrigen Seg
menten eine Differenz (im Idealfall) =0 auf. Wird der Wert, der zum
Inhalt der Speicherzelle hinzuaddiert wird, dabei so festgelegt, daß
bei einer Differenz <0 eine -1 bei einer Differenz <0 eine +1 und
bei einer Differenz 0 eine 0 hinzuaddiert wird, so sind nach einer
vorgebbaren Zeit in zwei aufeinanderfolgenden Speicherzellen zwei
entgegengesetzt liegende "Extremwerte" gespeichert.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Geberrad auch mehrere
Unregelmäßigkeiten in der Art, daß ein Segment größer und ein
Segment kleiner ist, aufweisen kann. In diesem Fall müßte jeweils
zum Bilden der Differenz von aktuellen Wert ein Mittelwert aller
Zeitspannen abgezogen werden.
Letztendlich sei noch erwähnt, da auch die logische Abfolge der
erfaßten Signale anhand von Plausibilitätsbedingungen ausgewertet
wird, führen auch länger andauernde Signalverfälschungen wie z. B.
bei einem defekten Zylinder, nicht zu einer falschen Zylinder
zuordnung.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den Prinzipaufbau zur Zylindererkennung,
Fig. 2 die vom
Nockenwellensensor empfangene Signalfolge bei einer definierten
Unregelmäßigkeit,
Fig. 3 den Programmablaufplan zur Zylindererken
nung und
Fig. 4 die im Nockenwellensensor erzeugte Signalfolge bei
zwei definierten Unregelmäßigkeiten.
In Fig. 1 bezeichnet 1 ein Geberrad, das mit der nicht dargestell
ten Nockenwelle einer Vier-Zylinder-Brennkraftmaschine umläuft. Auf
dem Geberrad 1 sind Segmente 2 bis 5 angeordnet, wobei sich das Seg
ment 5 von den übrigen dahingehend unterscheidet, daß der Winkel,
den dieses Segment einschließt, beispielsweise 6° kleiner ist. Dem
Geberrad 1 ist ein Nockenwellensensor 6 zugeordnet, in welchem vom
Geberrad eine Signalfolge C erzeugt wird, die an einen Mikropro
zessor 7 anliegt. An dem Mikroprozessor 7 liegen weitere Eingangs
größen 8, wie beispielsweise Drehzahl, Druck, Last, Motortemperatur
etc. an. Der Mikroprozessor 7 enthält neben weiteren nicht darge
stellten Eingangs- und Verarbeitungseinheiten eine Verarbeitungs
stufe 9 und vier Speicherzellen SZ1, SZ2, SZ3 und SZ4. Hierbei ent
spricht die Anzahl der Speicherzellen wiederum der Anzahl der Seg
mente bzw. der Zylinder der Brennkraftmaschine. An der Ausgangs
peripherie des Mikroprozessors 7 ist beispielsweise die Zündendstufe
10 angeschlossen, die aufgrund der Zylindererkennung entsprechend
angesteuert wird, um am jeweils richtigen Zylinder einen Zündvorgang
bzw. eine Einspritzung auszulösen.
In Fig. 2 ist die Signalfolge c dargestellt, die im Nockenwellen
sensor 6 erzeugt wird. Hierbei wird jedem Zündvorgang 1 bis 4 durch
die Flanken der Gebersignale eine Zeitspanne t1 bis t4 zugeord
net. In dieser Übersichtsdarstellung ist deutlich zu entnehmen, daß
der Zündvorgang 2 die kürzere Zeitspanne t2 bewirkt.
Fig. 3 zeigt den Programmablaufplan zur Durchführung des erfin
dungsgemäßen Verfahrens. Dieses Verfahren soll unter Zuhilfenahme
der Signalfolge C aus Fig. 2 erläutert werden. Die Verarbeitung
beginnt in der Verarbeitungsstufe 9. Hier wird zunächst nach jedem
Durchlauf eines der Segmente 2 bis 5 am Geberrad 1 ein Wert A fest
gelegt, in dem jeweils aus der aktuellen und der vorhergehenden
Zeitspanne eine Differenz ti-t(i-1) berechnet wird. Je nach
der Art der Differenz wird dann der Wert A von der Verarbeitungs
stufe 9 ausgegeben. Das erfolgt in der Art, daß bei einer Differenz
<0 für A=1, bei einer Differenz <0 für A=-1 und für eine Dif
ferenz, die sich in einer vorgebbaren Toleranz um 0 herum bewegt,
für A=0 ausgegeben wird. Der Ausgang der Verarbeitungsstufe 9 ist
über eine Verbindungsleitung mit einem Stufenschalter 11 verbunden.
Der Stufenschalter 11 ist andererseits mit jeweils einer der Spei
cherzellen SZ1 bis SZ4 verbunden, wobei der Stufenschalter 11 nach
jeder Zündung auf die nächste Speicherzelle schaltet und somit der
Wert A nacheinander zum Inhalt Z1 bis Z4 jeder Speicherzelle
(Zi=Zi+A) hinzuaddiert wird. Die Ansteuerung des Stufenschalters
11 erfolgt dabei über die Programmstufe 12 (IGNITION COUNTER). Diese
Programmstufe 12 sorgt gleichzeitig dafür, daß die Zündungen der
Brennkraftmaschine durchgezählt werden und zwar in der Art, daß das
erste Zündsignal die Nr. 1 erhält, das zweite Zündsignal die Nr. 2
erhält und das so fortgeführt wird. Dabei entspricht die Nr. der
Zündung nicht der Zylindernummer. Wenn wie in Fig. 2 zur ersten
Zündungsnummer die Zeitspanne t1 gehört, so wird in der Speicher
zelle SZ1 für A der Wert 0 hinzuaddiert werden, da t1-t4 an
nähernd 0 ergibt. In der Speicherzelle SZ2 wird für A=-1 zum In
halt der Speicherzelle hinzuaddiert, da t2-t1<0 ist. Zum
Inhalt der Speicherzelle SZ3 wird der Wert A=1 hinzuaddiert, da
t3-t2<0. Zum Speicherinhalt der Speicherzelle SZ4 wird für
den Wert A eine 0 hinzuaddiert, da t4-t3 annähernd 0 ist. Die
zulässige Toleranz für die Schwankung um 0 beträgt in diesem Fall,
für eine Abweichung der definierten Unregelmäßigkeit (Segment 5) um
6° Hockenwellenwinkel gegenüber den anderen Segmenten maximal 3°. Da
die Anzahl der Speicherzellen der Anzahl der Zylinder und der Anzahl
der Segmente auf dem Geberrad 1 entspricht, wird das Segment 5 mit
der definierten Unregelmäßigkeit jeweils an der gleichen Stelle auf
treten, so daß ein A=-1 jeweils in der gleichen Speicherzelle hin
zuaddiert wird bzw. für den Wert A eine 1 ebenfalls jeweils zu der
selben Speicherzelle hinzuaddiert wird. Damit bewegen sich die
Inhalte zweiter Speicherzellen auf zwei in entgegengesetzter Rich
tung liegende Extremwerte zu, während sich der Inhalt der beiden
restlichen Speicherzellen nur unwesentlich ändert. In einer
anschließenden Abfrage 13a bis 13d wird jeweils der Inhalt jeder
Speicherzelle SZ1 bis SZ4 dahingehend überprüft, ob Zi <100 ist.
Die 100 ist hierbei ein Wert, der vorgegeben wird und die
auswertbare Anzahl der Umdrehungen der Nockenwelle repräsentiert,
bevor eine sichere Durchführung des Verfahrens möglich ist. Bei
einem Nein auf diese Abfrage führt jeweils der Nein-Ausgang der Ab
frage 13 zur Abfrage 14. In den Abfragen 14 a bis d wird anderer
seits überprüft, ob der Inhalt der Speicherzellen Zi <-100 ist. Ist
auch dies nicht der Fall, so führt der Nein-Ausgang jeder dieser
Abfragen über die Verbindung 15 zurück an den Anfang des Programms,
wo weiterhin zum Inhalt jeder Speicherzelle der in der Verarbei
tungsstufe 9 festgelegte Wert A hinzuaddiert wird. Der Ja-Ausgang
der Abfragen 13a-d führt jeweils einerseits zur Abfrage 16 und
andererseits zur Abfrage 17. Bei der Abfrage 16 wird überprüft, ob
die Speicherplätze einer Speicherzelle aufgebraucht sind. Da die
Größe der Speicherzelle bekannt ist, kann man hier für diese Abfrage
einen maximal zulässigen Wert, der im vorliegenden Fall 120 beträgt,
einsetzen. Ist der Speicherinhalt einer Speicherzelle Zi <120, so
wird man alle Speicherzellen, die einen positiven Inhalt haben, um
eine vorgebbare Größe B, beispielsweise 10 dekrementieren. An
schließend wird wieder, wie bereits erläutert, jeweils der Wert A
zum Inhalt der Speicherzelle hinzuaddiert. Die Ja-Ausgänge der
Abfragen 14a-d führen einerseits an einer Abfrage 18 und
andererseits an die Abfrage 17. In der Abfrage 18 wird analog zur
Abfrage 16 überprüft, ob die Speicherplätze der Speicherzelle, die
gegen einen negativen Extremwert läuft, besetzt sind. Ist dies der
Fall, d. h. Zi <-120, so wird zu allen Speicherzellen, die einen
negativen Inhalt haben, ein konstanter Wert, beispielsweise 10,
hinzuaddiert. Damit wird sichergestellt, daß in jeder Speicherzelle
bei jeder Umdrehung des Geberrades 1 noch ausreichend Speicherplätze
zur Verfügung stehen, um den festgelegten Wert A zum Inhalt hinzu
zuaddieren (Zi=Zi+A). In der Abfrage 17, an die die Ausgänge
der Abfragen 13a-13d und 14a-14d geführt sind, wird überprüft,
ob der Inhalt zweier nebeneinaderliegender Speicherzellen gegen zwei
entgegengesetzt liegende Extremwerte abläuft. Ist dies nicht der
Fall, so führt der Nein-Ausgang der Abfrage 17 wiederum analog dem
Verbindungszweig 15 an den Anfang des Programms und es werden wei
terhin Werte A zu den einzelnen Speicherzellen hinzuaddiert.
Der Ja-Ausgang der Abfrage 17 führt zur Abfrage 19. Hier wird überprüft,
ob die Bedingungen für eine Zylinderzuordnung erfüllt sind.
Die Plausibilitätsbedingungen in dem Abfragekästchen 19 lauten:
Zi<-100; Zi+1<100; |Zi+2| <10 und |Zi+3|<10. Dabei wird über
prüft, ob zwei aufeinanderfolgende Speicherzellen gegen entgegen
gesetzt liegende Extremwerte laufen und gleichzeitig die restlichen
Speicherzellen dem Absolutwert nach <10 sind. Im vorliegenden Fall
würde das heißen, daß Z2 gegen -100 läuft, daß Z3 gegen +100
läuft und daß der Betrag von Z4 und Z1 <10 ist. Ist dies der
Falle, so kann in dem Programmschritt 20 die Zuordnung eines Zylin
ders zur entsprechenden Zündungsnummer vorgenommen werden. Aus der
gewonnenen Kenntnis heraus, daß in der Speicherzelle 2 der Wert
-100 gespeichert ist, und daß das Segment 5, zum Zylinder 4 gehört,
wird somit die Zündungsnummer 2 dem Zylinder 4 zugeordnet. Konnte
auf die Abfrage 19 keine positive Antwort gegeben werden, d. h.
waren die Plausibilitätsbedingungen nicht erfüllt, so wird im
Programmschritt 21 eine Rücksetzung aller Speicherzellen SZ1 bis SZ4
auf einen definierten Anfangswert (z. B. 0) veranlaßt. An
schließend beginnt das Verfahren erneut.
In Fig. 4 ist eine Signalfolge dargestellt, die im Nockenwellensen
sor erzeugt wird, wenn beispielsweise zwei Segmente in ihrer Größe
verändert werden, wobei hier das Segment 4 vergrößert und das Seg
ment 5 verkleinert wird. Das Verfahren zur Auswertung dieser Signal
folge ist analog dem in Fig. 3 gezeigten und dazu beschriebenen.
Ein Unterschied besteht nur beim Berechnen der Differenz zur Fest
legung des Wertes (A). Hier wird jeweils von der aktuellen
Zeitspanne ti der Mittelwert aller Zeitspannen abgezogen (ti-
(t1+t2+t3+t4)/4), die während der vorherigen Drehung des
Geberrades 1 gewonnen und zwischengespeichert wurden.
Mit der Überprüfung der Plausibilitätsbedingungen in Abfrage 19 wird
einerseits erkannt, wenn ein Fehler in der Auswertung aufgetreten
ist und es kann andererseits ebenfalls ein fehlerhaft arbeitender
Zylinder erkannt werden.
Claims (9)
1. Verfahren zur Zylindererkennung in Zündanlagen für Mehrzylin
der-Brennkraftmaschinen, wobei ein mit der Nockenwelle fest verbun
denes Geberrad so viele Segmente aufweist, wie die Brennkraftma
schine Zylinder hat, in einem dem Geberrad gegenüber angeordneten
Nockenwellensensor eine Signalfolge erzeugt und anschließend jeweils
die Zeit zwischen den beiden, zu einem Segment gehörenden Signal
flanken erfaßt wird, wobei mindestens ein Segment eine einem der
Zylinder zugeordnete definierte Unregelmäßigkeit aufweist, wodurch
sich im Vergleich zu den anderen Segmenten eine veränderte Zeitspan
ne zwischen den beiden Signalflanken ergibt und aus den erfaßten
Zeitspannen zweier aufeinanderfolgender Segmente die Differenz ge
bildet wird, in dem jeweils von der aktuellen Zeitspanne (ti) eine
vorhergehende Zeitspanne (t(i-1)) abgezogen wird und aufgrund der
ermittelten Differenz (ti-t(i-1)) ein Wert (A) festgelegt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert (A) für eine vorgebbare
Anzahl (X) von Umdrehungen des Geberrades (1) zu einem in einer
Speicherzelle (SZ1, SZ2, SZ3, SZ4) gespeicherten Inhalt (Zi) ad
diert wird, wobei die Anzahl der Speicherzellen der Zylinder bzw.
der Segmente (2, 3, 4, 5) entspricht, daß nach jedem Zündvorgang auf
die nachfolgende Speicherzelle umgeschaltet wird, daß dann die In
halte (Zi) der Speicherzelle, die dem Segment mit der definierten
Unregelmäßigkeit zugeordnet ist und der nachfolgenden Speicherzelle
nach der vorgebbaren Anzahl (X) zwei entgegengesetzt liegende Ex
tremwerte aufweisen und daß damit der entsprechende Zündvorgang dem
zugehörigen Zylinder zugeordnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Differenz (ti-ti-1) <0 ein positiver Wert (A), für die
Differenz (ti-t(i-1)) <0 ein negativer Wert (A) und für die
Differenz (ti-t(i-1) 0 ein Wert (A) = 0 in der jeweiligen
Speicherzelle zu deren Inhalt (Zi) addiert wird, wobei die
Differenz, die nur gering von Null abweicht, einer zulassigen Tole
ranz für die Winkelabweichung der Marken oder einer Drehzahländerung
entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
den Speicherzellen (SZ1, SZ2, SZ3, SZ4) jeweils so lange der Wert
(A) hinzuaddiert wird bis mindestens der Absolutwert eines Inhalts
(Zi) größer als ein vorgebbarer Schwellwert ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Inhalte (Zi) aller Speicherzellen beim Start der Brennkraftma
schine auf 0 gesetzt werden.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß in den Speicherzellen so lange Werte (A) hinzuaddiert
werden, bis der Inhalt (Zi) zweier aufeinanderfolgender Speicher
zellen (Zi, Z(i+1)) einmal kleiner als ein vorgebbarer Schwell
wert und zum anderen großer als ein vorgebbarer Schwellwert ist, daß
die restlichen Speicherzellen einen Absolutwert aufweisen, der klei
ner als ein vorgebbarer Schwellwert ist und daß bei Erfüllung dieser
Bedingungen der Zündvorgang, der in der Speicherzelle den niedrig
sten Inhalt zur Folge hat, dem Zylinder mit der definierten Unregel
mäßigkeit zugeordnet wird.
6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die definierte Unregelmäßigkeit einen im Vergleich zu
den übrigen Segmenten kleineren Winkel aufweist.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß vom Inhalt jeder Speicherzelle ein konstanter vorgeb
barer Wert (B) abgezogen wird, sobald in einer Speicherzelle kein
Speicherplatz mehr zur Verfügung steht.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Geberrad 1 mehrere definierte Unregelmäßigkeiten vorhanden sind, in
der Art, daß zum einen ein Segment verkleinert und zum anderen ein
Segment vergrößert wird und daß beim Bilden der Differenz (ti)
zwischen aktueller und vorhergehender Zeitspanne vom aktuellen Wert
(ti) jeweils der Mittelwert der Zeitspannen aller Segmente (t1 +
t2+t3+t4)/4) abgezogen wird.
9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Plausibilitätsüberprüfung durchgeführt wird, wo
durch ein fehlerhaft arbeitender Zylinder erkannt wird in der Art,
daß bei Abweichung von den Plausibilitätbedingungen alle Speicher
zellen zurückgesetzt werden und das Verfahren erneut beginnt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4131004A DE4131004A1 (de) | 1991-09-18 | 1991-09-18 | Verfahren zur zylindererkennung |
| ITMI922112A IT1261889B (it) | 1991-09-18 | 1992-09-11 | Procedimento per riconoscere cilindri in impianti di accensione per motori endotermici pluricilindrici |
| JP4249093A JPH05202794A (ja) | 1991-09-18 | 1992-09-18 | シリンダ識別方法 |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE4131004A DE4131004A1 (de) | 1991-09-18 | 1991-09-18 | Verfahren zur zylindererkennung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4131004A1 true DE4131004A1 (de) | 1993-03-25 |
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ID=6440865
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4131004A Ceased DE4131004A1 (de) | 1991-09-18 | 1991-09-18 | Verfahren zur zylindererkennung |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPH05202794A (de) |
| DE (1) | DE4131004A1 (de) |
| IT (1) | IT1261889B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4335805A1 (de) * | 1993-10-20 | 1995-04-27 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schaltanordnung zur Erfassung zumindest einer einer Drehwinkelposition einer Welle zugeordneten Markierung |
| DE4343198A1 (de) * | 1993-12-17 | 1995-06-22 | A B Elektronik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung der Position rotierender Wellen |
| EP0813050A3 (de) * | 1996-06-14 | 1999-01-13 | Robert Bosch Gmbh | Einrichtung zur Zylindererkennung bei einer Mehrzylinder-Brennkraftmaschine |
-
1991
- 1991-09-18 DE DE4131004A patent/DE4131004A1/de not_active Ceased
-
1992
- 1992-09-11 IT ITMI922112A patent/IT1261889B/it active IP Right Grant
- 1992-09-18 JP JP4249093A patent/JPH05202794A/ja active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4335805A1 (de) * | 1993-10-20 | 1995-04-27 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schaltanordnung zur Erfassung zumindest einer einer Drehwinkelposition einer Welle zugeordneten Markierung |
| DE4343198A1 (de) * | 1993-12-17 | 1995-06-22 | A B Elektronik Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung der Position rotierender Wellen |
| EP0813050A3 (de) * | 1996-06-14 | 1999-01-13 | Robert Bosch Gmbh | Einrichtung zur Zylindererkennung bei einer Mehrzylinder-Brennkraftmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITMI922112A0 (it) | 1992-09-11 |
| ITMI922112A1 (it) | 1994-03-11 |
| IT1261889B (it) | 1996-06-03 |
| JPH05202794A (ja) | 1993-08-10 |
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