DE4131274A1 - Strahlenabsorbierende kunststoffbahn - Google Patents

Strahlenabsorbierende kunststoffbahn

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Description

Die Erfindung betrifft eine strahlenabsorbierende Kunststoffbahn aus hochmolekularen Polymeren mit strahlenabsorbierenden Zuschlagstoffen.
Aus der DE-U1 86 13 671.2 ist eine mehrschichtige Folienbahn bekannt, welche Blei oder ein anderes Schwermaterial in Form von Schwermaterial-Partikeln, insbesondere Bleipartikeln, in einer Schicht enthält. Diese Folienbahn ist zur Abschirmung von Gamma-Strahlen geeignet.
In der Vergangenheit wurde zum Schutz gegen radioaktive oder Höhenstrahlung vor allem auf hohe Absorption von Gamma- Strahlen geachtet. Es hat sich jedoch in letzter Zeit immer deutlicher herausgestellt, daß der Anteil an Neutronen in der Strahlung zu erheblichen biologischen Schäden führen kann. Messungen beim Flugbetrieb in großen Höhen, wie er bei Interkontinental-Flügen üblich ist, haben beispielsweise ergeben, daß die Strahlenbelastung nur zu 30% durch Gamma- Strahlung, jedoch zu 70% durch Neutronen verursacht wird. Die Energie biologisch stark schädigender Neutronenstrahlung liegt im Übergangsbereich von epithermischen zu schnellen Neutronen bei etwa 0,1 MeV bis 2 MeV.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine strahlenabsorbierende Kunststoffbahn zu schaffen, welche möglichst leicht ist und Neutronen insbesondere mit einer Energie im Bereich von 0,1 MeV bis 2 MeV absorbiert.
Erfindungsgemäß wird das Problem dadurch gelöst, daß die Kunststoffbahn Neutronen moderierende Polymere, erste Zuschlagstoffe mit hohen Gehalten von Neutronen absorbierenden und streuenden Schwermetallen sowie zweite Zuschlagstoffe mit hohen Gehalten von breitbandig wirkenden Neutronenabsorbern aufweist.
Als moderierende Polymere kommen hochmolekulare wasserstoffreiche Verbindungen in Frage, vorzugsweise hochmolekulares Polyisobutylen mit einem Staudinger-Index im Bereich zwischen 415 cm3/g und 480 cm3/g. Die mechanischen Eigenschaften der Kunststoffbahn können durch Zugabe von Ethylenvinylacetat (EVA) mit einem Vinylanteil um 9 Gew.% und einem Schmelzindex 190/2 um 2,5 g/10 min oder durch Zugabe von linearem Polyethylen niedriger Dichte (VLDPE) mit einem Schmelzindex um 0,9 g/10 min und einer Vicat-Temperatur um 90°C verbessert werden. Als Gleitmittel wird niedermolekulares flüssiges Polyisobutylen mit einer kinematischen Viskosität von 7600 mm2/s empfohlen. Als Alterungsschutzmittel haben sich mehrkernige, phenolische oder substituierte Diamine bewährt.
Eine Kunststoffbahn auf der Basis von Polyisobutylen ist leicht verarbeitbar. Sämtliche Bahnennähte können durch Heißgasschweißung oder durch einfache Lösemittelquellschweißung materialhomogen miteinander verbunden werden. Die Nahtfügetechnik ist außerdem auch mit Hilfe von selbstklebenden, ebenfalls mit strahlenabsorbierenden Zuschlagstoffen versehenen Klebebändern, beispielsweise auf Basis Butylkautschuk und/oder thermoplastischen Elastomeren, durchführbar.
Zur Absorption und Streuung von Neutronen sind Schwermetalle wie Mangan, Blei, Wolfram oder Eisen enthaltende erste Zuschlagstoffe zu empfehlen, vorzugsweise Braunstein.
Als breitbandig wirkende Neutronenabsorber sind insbesondere Bor, Hafnium oder Gadolinium zu empfehlen, welche thermische Neutronen absorbieren. Gadolinium oder Mangan vermögen epithermische Neutronen zu absorbieren und schnelle Neutronen zu moderieren. Als zweite Zuschlagstoffe werden Borcarbid, Gadoliniumoxid, Hafniumborid und/oder Braunstein bevorzugt.
Die neutronenabsorbierende Wirkung der erfindungsgemäßen Kunststoffbahn beruht auf der Kombination von moderierenden, streuenden und absorbierenden Werkstoffen. Infolge der Anwesenheit Neutronen streuender Zuschlagstoffe ist die von gestreuten Neutronen durchlaufene Wegstrecke in der Kunststoffbahn wesentlich größer als deren geometrische Schichtdicke, so daß die Wahrscheinlichkeit des Auftreffens auf einen absorbierenden Atomkern erheblich gesteigert wird.
Es ist daher möglich, bereits mit einer erfindungsgemäßen Kunststoffbahn von relativ geringer Dicke und somit sehr geringem Gewicht eine beachtliche Schwächung der Neutronenstrahlung zu erreichen. Die Zuschlagstoffe sollen möglichst homogen verteilt und feinteilig sein, beispielsweise einen mittleren Korndurchmesser von weniger als 3 µm und eine maximale Korngröße von 40 µm aufweisen.
Die Herstellung der Kunststoffbahn kann mit Hilfe bekannter Knettechnik im Gummikneter bzw. mit Dryblend-Mischungstechnik und nach dem Extrudier- bzw. Kalanderverfahren erfolgen. Nach dem Kalander- oder Aumaverfahren lassen sich auch Mehrschichtbahnen größerer Dicke leicht herstellen. Auf diese Weise sind Mehrschichtbahnen mit in beliebiger Reihenfolge angeordneten Schichten herstellbar, welche unterschiedliche Neutronen absorbierende bzw. streuende Zuschlagstoffe enthalten.
Eine Ein- oder Mehrschichtbahn kann im Herstellprozeß bei Bedarf mit festigkeitsverstärkendem Vlies kaschiert werden, welches beispielsweise Polyester- oder Polypropylen Stapel- oder Spinnfasern enthält. Die Kaschierung kann thermisch oder mit Hilfe eines Vliesklebers, beispielsweise auf Basis SBR- Latices, erfolgen.
Die Verklebung einer kaschierten Kunststoffbahn mit dem Untergrund kann mit gängigen Klebstoffen, beispielsweise mit Kontaktklebstoffen auf SBR- oder CR-Basis oder mit bitumenhaltigen Klebstoffen, vorgenommen werden.
Die vorzugsweise mit einer Dicke im Bereich um 3 mm herstellbare Kunststoffbahn ist eine vorgefertigte, wasserdichte, UV-stabile, flexible, gut verarbeitbare und tiefziehbare Dichtungsbahn.
Neben den beschriebenen Zuschlagstoffen können inerte, anorganische Füllstoffe wie beispielsweise gecoatetes oder ungecoatetes Calciumkarbonat und/oder silikatische Füllstoffe beispielsweise mit einem mittleren Korndurchmesser zwischen 1 µm und 3 µm und einer maximalen Korngröße von 40 µm zugegeben werden, um anwendungsspezifische Eigenschaften gezielt zu beeinflussen.
Weiterhin kann die erfindungsgemäße Kunststoffbahn mit farbgebenden anorganischen Pigmenten wie oberflächenbehandeltem Titandioxid, Zinkoxid, Chrom(III)oxid und/oder Eisenoxid, mit organischen Pigmenten oder mit Ruß bzw. einer Mischung aus Pigmenten eingefärbt sein.
Der Einsatzbereich einer erfindungsgemäßen Kunststoffbahn liegt vor allem bei Abschirmmaßnahmen im industriellem Bereich an fest installierten oder transportablen Einrichtungen, beispielsweise im Kernkraftwerkbereich, an Rohrleitungen, an Pumpen- und Boxensystemen oder auch bei der Abdeckung von Halden des Uranbergbaus. Die erfindungsgemäße Kunststoffbahn ist weiterhin geeignet zur Abschirmung und Abdichtung von Abfallgebinden, von Dächern exponierter Gebäude, von Straßen-, Schienen- oder Luftfahrzeugen. Weiterhin eignet sich die Kunststoffbahn zur Herstellung von Schutzkleidung und Verpackungsmaterialien.
Eine erfindungsgemäße Kunststoffbahn weist folgende Bestandteile auf:
100 Gewichtsteile Polyisobutylen,
15-35 Gewichtsteile EVA oder VLDPE,
0,5-2 Gewichtsteile niedermolekulares Polyisobutylen,
0,5-1,5 Gewichtsteile Alterungsschutzmittel,
100-350 Gewichtsteile Füllstoffe/Pigmente,
30-60 Gewichtsteile Borcarbid,
20-50 Gewichtsteile Braunstein und
0-1 Gewichtsteile Gadoliniumoxid.
Als Füllstoffe/Pigmente können vorgesehen sein:
10-50 Gewichtsteile Pigmente,
20-80 Gewichtsteile silikatischer Füllstoff und
100-200 Gewichtsteile Calciumkarbonat.
Eine Steigerung der strahlenabsorbierenden Wirkung wird erreicht, wenn die entsprechenden Zuschlagstoffe homogen in der Kunststoffmatrix verteilt sind. Es wird empfohlen, insbesondere Seltenerdmetalle in Form metallorganischer Verbindungen oder als Salze organischer Säuren einzusetzen, beispielsweise als Stearate, welche sich durch überragende Gleitmittelwirkung und gute Dispergierbarkeit auszeichnen.
Besonders vorteilhaft ist die homogene Fixierung von Zuschlagstoffen durch Anbindung an die Kette des Polymeren. Dazu eignen sich ungesättigte, kurzkettige, polymerisierbare Verbindungen wie beispielsweise Maleate oder Acrylate.
In eigenerfinderischer Weiterentwicklung der Erfindung können der zur Absorption von Neutronen geeigneten Kunststoffbahn Barium und/oder Blei enthaltende durch Zusatzstoffe zusätzlich Gamma-Strahlen absorbierende Eigenschaften verliehen werden. Als Zusatzstoff wird Bariumsulfat bevorzugt, da dieses einerseits gewichtsmäßig günstiger als Bleiverbindungen ist und andererseits aufgrund seines Gehaltes an Schwefel die dosimetrische Bestimmung aufgetretener Strahlenbelastung ermöglicht.
Eine sowohl Neutronen als auch Gamma-Strahlen absorbierende Kunststoffbahn weist folgende Bestandteile auf:
100 Gewichtsteile Polyisobutylen,
15-30 Gewichtsteile EVA oder VLDPE,
0,5-2 Gewichtsteile niedermolekulares Polyisobutylen,
0,5-1,5 Gewichtsteile Alterungsschutzmittel,
300-450 Gewichtsteile Bariumsulfat,
30-80 Gewichtsteile Borcarbid,
20-60 Gewichtsteile Braunstein und
0-1 Gewichtsteile Gadoliniumoxid.
Zusätzlich kann die Kunststoffbahn 10-30 Gewichtsteile einer Pigmentmischung enthalten.
Nachfolgend werden zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung angegeben.
In einem ersten Ausführungsbeispiel enthält die Kunststoffbahn, die in diesem Beispiel dunkeloliv-grün eingefärbt ist, folgende Bestandteile:
100 Gewichtsteile Polyisobutylen,
26 Gewichtsteile EVA oder VLDPE,
1 Gewichtsteil niedermolekulares Polyisobutylen,
1 Gewichtsteil Alterungsschutzmittel,
13 Gewichtsteile Chrom(III)oxid,
9 Gewichtsteile Titandioxid,
42 Gewichtsteile silikatischen Füllstoff,
150 Gewichtsteile Calciumkarbonat,
40 Gewichtsteile Borcarbid,
35 Gewichtsteile Braunstein,
0,5 Gewichtsteile Gadoliniumoxid.
Bei einer Dicke der Kunststoffbahn von 3 mm wird folgende Dosisschwächung erzielt:
auf <50% bei thermischen Neutronen (< 100 keV)
auf <80% bei schnellen Neutronen (Spaltspektrum).
Bei einer Dicke der Kunststoffbahn von 10 mm wird bei schnellen Neutronen eine Dosisschwächung auf < 50% erzielt.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel enthält die in diesem Beispiel dunkelbraun eingefärbte Kunststoffbahn, die sowohl Neutronen als auch Gamma-Strahlen zu absorbieren vermag, folgende Bestandteile:
100 Gewichtsteile Polyisobutylen,
26 Gewichtsteile EVA oder VLDPE,
1 Gewichtsteil niedermolekulares Polyisobutylen,
1 Gewichtsteil Alterungsschutzmittel,
22 Gewichtsteile braune Pigmentmischung (Eisenoxide, Titandioxid, Ruß),
370 Gewichtsteile Bariumsulfat,
65 Gewichtsteile Borcarbid,
40 Gewichtsteile Braunstein,
0,5 Gewichtsteile Gadoliniumoxid.
Bei einer Dicke der Bahn von 3 mm wird folgende Dosisschwächung erreicht:
auf <10% bei 60 keV
auf <90% bei 600 keV
auf <75% bei Höhenstrahlung
auf <90% beim hochenergetischen Anteil der Höhenstrahlung.
An den Kunststoffbahnen beider Ausführungsbeispiele wurden bei Prüfung nach DIN 16 726 folgende mechanische Eigenschaften in Längs- und Querrichtung gemessen:
Reißfestigkeit:
<4 N/mm²,
Reißdehnung: <300%,
Weiterreißwiderstand: <15 N/mm.
Die Shore A Härte beträgt ca. 80.

Claims (12)

1. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn aus hochmolekularen Polymeren mit strahlenabsorbierenden Zuschlagstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahn Neutronen moderierende Polymere, erste Zuschlagstoffe mit hohen Gehalten von Neutronen absorbierenden und streuenden Schwermetallen sowie zweite Zuschlagstoffe mit hohen Gehalten von breitbandig wirkenden Neutronenabsorbern aufweist.
2. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die moderierenden Polymere hochmolekulare wasserstoffreiche Verbindungen sind, vorzugsweise Polyisobutylen mit einem Staudinger-Index im Bereich zwischen 415 cm3/g und 480 cm3/g.
3. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Zuschlagstoffe Schwermetalle wie Mangan, Blei, Wolfram oder Eisen, vorzugsweise Braunstein enthalten.
4. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Zuschlagstoffe Bor, Hafnium, Gadolinium oder Mangan, vorzugsweise Borcarbid, Gadoliniumoxid, Hafniumborid und/oder Braunstein enthalten.
5. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahn mit festigkeitsverstärkendem Vlies kaschiert ist.
6. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahn inerte feinkörnige anorganische Füllstoffe wie gecoatetes oder ungecoatetes Calciumkarbonat und/oder silikatische Füllstoffe enthält.
7. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahn farbgebende Pigmente wie oberflächenbehandeltes Titandioxid, Zinkoxid, Chrom(III)oxid, Eisenoxide und/oder Ruß enthält.
8. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuschlagstoffe, insbesondere Seltenerdmetalle, in Form metallorganischer Verbindungen oder Salze organischer Säuren vorliegen, vorzugsweise als Stearate.
9. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Salze organischer Säuren ungesättigte, kurzkettige, polymerisierbare Verbindungen wie Maleate oder Acrylate sind.
10. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahn Gamma-Strahlen absorbierende Zusatzstoffe wie Bariumsulfat enthält.
11. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahn folgende Bestandteile aufweist: 100 Gewichtsteile Polyisobutylen,
15-35 Gewichtsteile EVA oder VLDPE,
0,5-2 Gewichtsteile niedermolekulares Polyisobutylen,
0,5-1,5 Gewichtsteile Alterungsschutzmittel,
100-350 Gewichtsteile Füllstoffe/Pigmente,
100-200 Gewichtsteile Calciumkarbonat,
30-60 Gewichtsteile Borcarbid,
20-50 Gewichtsteile Braunstein,
0-1 Gewichtsteile Gadoliniumoxid.
12. Strahlenabsorbierende Kunststoffbahn nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahn folgende Bestandteile aufweist: 100 Gewichtsteile Polyisobutylen,
15-30 Gewichtsteile EVA oder VLDPE,
0,5-2 Gewichtsteile niedermolekulares Polyisobutylen,
0,5-1,5 Gewichtsteile Alterungsschutzmittel,
10-30 Gewichtsteile Pigmente
300-450 Gewichtsteile Bariumsulfat,
30-80 Gewichtsteile Borcarbid,
20-60 Gewichtsteile Braunstein und
0-1 Gewichtsteile Gadoliniumoxid.
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