DE413178C - Filmschaltvorrichtung - Google Patents

Filmschaltvorrichtung

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DE413178C
DE413178C DEG60883D DEG0060883D DE413178C DE 413178 C DE413178 C DE 413178C DE G60883 D DEG60883 D DE G60883D DE G0060883 D DEG0060883 D DE G0060883D DE 413178 C DE413178 C DE 413178C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Filmschaltvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur absatzweisen Schaltung des Films, bei Kinematographen derjenigen Gattung, bei denen die Verbindung zwischen der Antriebswelle und dem Schaltmittel für den Film aus einer mit der Antriebswelle verbundenen Scheibe o. dgl. besteht, welche mit einer oder mehreren Rillen, Kämmen o. dgl. versehen ist und mittels dieser mit einem mit dem Schaltmittel verbundenen, mit Zapfen, Rollen o. dgl. versehenen Rad zusammenwirkt, derart, daß das Rad bei der ununterbrochenen, Bewegung der Antriebswelle eine absatzweise Bewegung erhält. Es ist bei Vo.rgchubvorrichtungen dieser Art bereits vorgeschlagen worden, zwischen dem absatzweise getriebenen Teil und dem ihn treibenden Teil eine Feder einzuschalten, um dadurch einen geräuschfreien und elastischen -Gang zu erzielen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist aber diese Feder so angebracht, daß sie im Betrieb sehr starken. und plötzlichen Beanspruchungen ausgesetzt wird, was zur Folge hat, daß die Vorschubvorrichtung wenig haltbar wird.
  • Gemäß der Erfindung ist diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß jeder zweite Zapfen des Rades in der Drehungsebene des letzteren im Verhältnis zu den Nachbarzapfen beweglich ist und unter der Wirkung einer Feder o. dgl. steht, derart, daß je zwei benachbarte Zapfen in der Eingriffslage gegen die entgegengesetzten Seiten der Rille in der Scheibe oder gegen entgegengesützte Teile desselben Kammes auf der Scheibe anliegen. Auf diese Weise ,erhält man eine einfache, haltbare und zuverlässig wirkende Schaltvorrichtung, bei der Spiel zwischen den ineinander eingreifenden Teilen auch bei Abnutzu!ng dieser Teile verhindert wird, so daß nicht allein der Mechanismus fast geräuschlos arbeitet, sondern auch Vibrationen des Bildes auf dem Schirm, welche sonst -bei Abnutzung des Mechanismus entstehen, ausgeschlossen sind.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt die .eine Ausführungsform, während Abb.2 das dazugehörige Zapfenrad zeigt und die Wirkung der Vorrichtung gemäß Abb. i veranschaulicht.
  • Abb.3 zeigt das Zapfenrad der zweiten Ausführungsform.
  • Auf der Antriebswelle i des Apparates (Abt. i) ist eine runde Scheibe 2 befestigt mit einer Rille 3 am Umfang, welche aus einem Flansch ;oder Kamm 12 gebildet wird, der aus zwei parallelen ringförmigen Teilen besteht, die durch einen schraubenförmigen. Teil vereinigt sind. Dieser erstreckt sich schräg über die Scheibe 2, so daß die Rille 3 an einer Stelle des Umfanges der Scheibe nach beiden Seiten hin offen ist. An der Seite der Antriebswelle i ist auf einer mit dem Schaltmittel für den Film (auf der Zeichnung nicht dargestellt) verbundenen Welle ein Rad oder eine Scheibe 5 befestigt, welche eine Anzahl im gleichen Abstand von der Welle 4. angebrachter Zapfen 6 trägt, auf deren jedem eine Rolle 7 drehbar gelagert ist, die dazu dient, in einer gewissen Lage; der Scheibe 5 in die Rille 3 einzugreifen. Der gegenseitige Abstand der Zapfen 6 ist in üb ereinstimmung mit der Steigung der Rille 3 ge. wählt, so daß die Scheiben 2 und 5 miteinander zusammenwirken in derselben Weise wie die Schraube und das Schraubenrad eines Schneckengetriebes.
  • Die Scheibe 5 ist mit einer Aussparung 9 (Abb.2) versehen, in welcher ein auf der Welle q. drehbar gelagertes Armkreuz i o derart angebracht ist, daß es sich entgegen der Wirkung einer Feder i i in bezug auf die Scheibe 5 um einen kleinen Winkel drehen kann. Die Feder i i ist zwischen dem Armkreuz io und der Scheibe 5 angebracht. Jede zweite Rolle 7a, 7v und 7c sitzt auf der Scheibe 5 und jede zweite Rolle 7b, 7,1 und 7t auf dem Armkreuz i o. Zwei Nachbarrollen 7a und 7b usw. sollen in diesem Falle gegen die entgegengesetzten Seiten des die Rille 3 bildenden Flansches 12 anliegen. Dies wird dadurch .erreicht, daß die Feder i i bestrebt ist, das Armkreuz i o in entgegengesetzter Richtung zu derjenigen Richtung zu drehen, in welcher die Scheibe 5 beim V#oxschub des Filmes gedreht werden soll.
  • In Abb.2, welche drei, verschiedene Stellungen der Scheiben 2 und 5 schematisch zeigt, wird angenommen, daß die Scheibe 5 in der Richtung des Uhrzeigers gedreht werden soll, wie .dies der Fall A andeutet, und daß die Scheibe 2, welche hier in. der Ebene ausgebreitet dargestellt ist, s@o@ gedreht wird, daß der Flansch 12 sich nach unten in der Richtung des Pfeiles B bewegt. Unten in Abb. 2 befindet sich die auf der Scheibe 5 gelagerte Rolle 7a in Eingriff mit der Rille 3. Durch die auf das Armkreuz i o wirkende Feder i i wird die rechts von der Rolle 7a liegende nächste Rolle 7 b gegen die Außenseite des Flansches 12 gepreßt und veranlaßt hierdurch die Rolle 7a, sich gegen die Innenseite des Flansches. zu legen. Wenn die Scheibe 2 sich so weit gedreht hat, da.ß die Rollen. die in Abb.2 dargestellte mittlere Lage einnehmen, so ist die in .die Rille 3 vorher eingreifende Rolle 7,1 aus der Rille herausbewegt worden und befindet sich rechts von der Scheibe 2. Die vorher links von der Scheibe 2 liegende Rolle 71 ist jetzt in die Rille 3 hineinbewegt worden, wird durch die Feder i i gegen die Innenseite des Flansches 12 gepreßt und bringt dadurch die Rolle 7e gegen die Außenseite des Flansches; zur Anlage. Oben in Abb.2 ist schließlich die Rolle 7e in die Rille 3 hineingekommen und die Rolle 7f aus ihr herausbewegt worden. VVie hieraus ersichtlich, werden durch die Feder i i zwei. Nachbarrollen gegen entgegengesetzte Seiten des Flansches. 12 gepreßt. Hierdurch wird ein Spiel zwischen den ineinandergreifenden. Teilen der Scheiben 2 und 5 und damit auch ;eine Vibration des Bildes auf dem Schirm verhindert, selbst wenn die Teile abgenutzt worden sind.
  • Gemäß Abb. 3 sind die Rollen 7a, 7b usw. paarweise ,angebracht, wobei die eine Rolle, 7a, jedes Paares auf der Scheibe 5 und die andere, 7b, auf dem unter der Wirkung der Feder i i stehenden Armkreuz i o sitzt, dessen Feder bestrebt ist, die beiden Rollen jedes Paares auseinander zu bewegen. Bei dieser Ausführungsform werden die Rollen paarweise in. die Rille 3 hineinbewegt und in Richtung auseinander gegen die Seiten der Rille gepreßt, so daß auch hier ein Spiel infolge der Abnutzung der Teile- verhindert wird.
  • Die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen können bezüglich ihrer Einzelheiten weiter abgeändert werden, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATLNT-ANSPRU cH: Vorrichtung zur absatzweisen Filmschaltung bei Knematographen, bei denen die Verbindung zwischen der Antriebswelle und dem Schaltmittel für den Film aus einer mit der Antriebswelle gekuppelten Scheibe o. dgl. besteht. welche mit einer oder mehreren 'Rillen, Kämmen o. dgl. versehen ist und mittels dieser mit einem mit dem Schaltmittel verbundenen, mit Zapfen. Rollen ;o. dgl. versehenen Rad in solcher Weise: zusammenwirkt, daß das Rad bei der ununterbrochenen Drehung der Antriebswelle ;eine absatzweise Bewcgung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zweite Zapfen des Rades in dessen Drehungsebene gegenüber den Nachbarzapfen beweglich ist und unter Federwirkung steht, derart, daß zwei Nachbarzapfen in der Eingriffslage gegen die entgegengesetzten Seiten der Rille (3) in der Scheibe (2) .oder gegen entgegengesetzte Seiten desselben Kammes (12) auf der Scheibe (2) anliegen, um .ein Spiel zwischen den ineinander eingreifenden Teilen auch bei Abnutzung derselben zu verhindern.
DEG60883D 1923-03-27 1924-03-09 Filmschaltvorrichtung Expired DE413178C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
SE413178X 1923-03-27

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DE413178C true DE413178C (de) 1925-05-04

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ID=20309581

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DEG60883D Expired DE413178C (de) 1923-03-27 1924-03-09 Filmschaltvorrichtung

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