DE4132696C2 - Breithalter und dessen Verwendung bei einer Webmaschine - Google Patents
Breithalter und dessen Verwendung bei einer WebmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Breithalter zum automatischen
Ineingriffbringen mit einem auf einer
Webmaschine herzustellenden Gewebe und die Verwendung des
Breithalters bei einer Webmaschine, auf der ein Gewebe mit
Abschnitten unterschiedlicher Schußdichte herstellbar ist.
Zu einem Reifenkordgewebe gehören ein Hauptabschnitt mit
1 bis 3,5 Schußfäden pro ca. 25 mm und ein Endabschnitt an
jedem Ende des Hauptabschnitts mit 3,5 bis 50 Schußfäden
pro ca. 25 mm. Der Endabschnitt dient dazu, die Enden des
Hauptabschnitts zu stabilisieren und die Aufteilung des
Gewebes in kleinere Partien zu gestatten. Wegen der Unter
schiede der Schußdichte zwischen dem Hauptabschnitt und dem
Endabschnitt ist es notwendig, Breithalter einzusetzen, um
das Gewebe zu strecken, wenn der Endabschnitt gewebt wird,
um die korrekte Breite des Gewebes einzuhalten. Breithalter
bekannter Art werden am Rand des Gewebes eingesetzt, so
daß Kette und Schuß des Gewebes rechtwinklig zueinander
verlaufen und die richtige Breite des Gewebes erzielt
wird.
Eine solche Vorrichtung ist der sogenannte "Lupton"-Breit
halter, bei dem ein Gewebe um eine drehbare zylindrische
Stange gewickelt wird, die in einem rohrförmigen Bauteil an
geordnet ist, wobei das Gewebe, während es zugeführt wird,
durch einen Schlitz in das Innere des Rohres eintritt und
es wieder verläßt. Breithalter dieser Art können sehr nahe
am Rand des Gewebes eingesetzt werden, da sie einen kleinen
Querschnitt aufweisen und sich über die gesamte Breite des
Gewebes erstrecken, und sie begünstigen eine gleichmäßige
Einarbeitung des Schußgarns.
Die US-PS 3 943 979 offenbart eine Verbesserung der "Lupton"-
Breithalter in Form einer Konstruktion, die die Streckwirkung
dieser Breithalter erhöht. Die Enden der zylindrischen Stan
ge sind als Rohrabschnitte ausgebildet, die mehrere in Um
fangsabständen verteilte langgestreckte Keilnuten aufweisen,
welche sich durch die Wand des Rohrabschnitts erstrecken. In
den Keilnuten sind langgestreckte Keile mit Nadelspitzen vor
gesehen, die mindestens annähernd radial zur Außenseite ver
laufen und in jeder der Keilnuten angeordnet und geführt
werden, um eine zwangsläufige Bewegung in Längsrichtung zu
bewirken. Vorteilhaft wird die Längsbewegung der Keile da
durch erzielt, daß ihre Endabschnitte in einer schrägen Ring
nut geführt werden, die in einem Führungskörper vorgesehen
ist, der mit der hohlen Stange verbunden und in ortsfester
Position gegen eine Drehbewegung gesichert ist. Außerdem
wird ein radiales Durchstechen der Webekantenzone durch die
Nadelspitzen während der Umdrehung der Stange zum Verankern
des Gewebes an den Keilen dadurch bewirkt, daß ein Bolzen
in jedem der rohrförmigen Endabschnitte der Stange angeord
net ist, der sich parallel und exzentrisch zu der Stange er
streckt und in dem Führungskörper befestigt ist. Der Bolzen
ragt durch eine Bohrung des Führungskörpers, in dem er be
festigt ist, und die Längskeile liegen an seiner Umfangsflä
che an. Die Stange ist derart montiert, daß sie sich gegen
über dem Bolzen exzentrisch dreht, damit bei kontinuierli
cher Umdrehung die längsverschiebbaren Keile mit ihren Nadel
spitzen in die langgestreckten Keilnuten hinein und aus
ihnen heraus bewegt werden, und zwar mindestens über einen
Teil der von dem Gewebe umgebenen Umfangsabschnitte. Ebenso
wie die "Lupton"-Breithalter bekannter Art können jedoch
auch diese Breithalter nicht automatisch eingesetzt und ent
fernt werden.
Die US-PS 3 943 978 beschreibt ein Verfahren und eine Vor
richtung, die dazu dienen, Webstoffe in seitlicher Rich
tung zu strecken und in der vorbestimmten Breite zu halten.
Ein Abschnitt des Gewebes nahe seiner Kante wird mit unab
gedeckten Fäden ausgebildet. Die unabgedeckten Fäden werden
von oben und unten mittels eines Hebels ergriffen und abge
lenkt, der zwischen den unbedeckten Fäden eingreift, so daß
der Streifen an der Seite des Hebels zur Anlage kommt, der
als Breithalter dient. Diese Breithaltervorrichtung steht
jedoch in ständigem Eingriff mit dem Gewebe und kann nicht
automatisch eingesetzt und entfernt werden.
Eine weitere bekannte Bauart eines Breithalters mit gutem
Streckeffekt ist die sogenannte Spikes-Rändelscheibe,
die mit Nadelspitzen versehen ist, die handbetätigt werden
und in die Webekante eingestochen werden. Solche Breithalter
sind sperrig, so daß sie nicht in der Nähe des Geweberandes
montiert werden können wie die bekannten "Lupton"-Breit
halter, doch lassen sie sich leicht von Hand mit Hilfe eines
Schraubenschlüssels anbringen und entfernen.
Aus der DD-PS 2 61 383 ist bereits eine Vorrichtung zur Her
stellung von Reifenkordgewebe mit Abschnitten unterschied
licher Schußdichte bekannt, mit Breithaltereinrichtungen,
die wahlweise zwischen einer Nichteingriffsposition und
einer Eingriffsposition mit dem Gewebe verstellbar sind.
Ein automatisches Ineingriffbringen der Breithaltereinrich
tungen mit dem Gewebe ist dabei nicht vorgesehen.
In dem DE-GM 90 06 343 ist bereits eine Webmaschine zur
Herstellung von Reifenkordgewebe mit Abschnitten unter
schiedlicher Schußdichte beschrieben, bei der automatisch
mit dem Gewebe in Eingriff bringbare Breithalter vorge
sehen sind, die jeweils ein muldenförmiges Umlenkteil für
das Gewebe und einen mit dem muldenförmigen Umlenkteil zu
sammenwirkenden Zylinder umfassen, wobei diese Teile
mittels eines Schwenkarmes einander angenähert werden
können, wenn das Gewebe in der Breite gespannt werden soll.
Der Schwenkarm kann dabei mittels eines mit der Steuerung
der Webmaschine verbundenen pneumatischen Zylinders be
tätigt werden. Die bekannten Breithalter haben den Nachteil,
daß das Gewebe mittels des Umlenkteiles umgelenkt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines ein
fach herstellbaren verbesserten Breithalters zum automati
schen Ineingriffbringen mit einem auf
einer Webmaschine herzustellenden Gewebe. Diese Aufgabe
wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angege
benen Merkmale gelöst.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Breithalter bietet den
Vorteil, daß er in einfacher Weise an jede Webmaschine jeweils seitlich des gerade erzeugten Ge
webes angebracht werden kann und ein
fach in der Herstellung ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Breit
halters sind in den Unteransprüchen 2 bis 4 gekennzeichnet.
Besonders vorteilhaft ist die Verwendung des erfindungsge
mäßen Breithalters bei einer Webmaschine, bei der ein Gewe
be mit Abschnitten unterschiedlicher Schußdichte herstell
bar ist, wobei der Breithalter mit einer speicherprogrammier
baren Steuereinrichtung der Webmaschine in Verbindung steht
und dann mit dem Gewebe in Eingriff bringbar ist, wenn ein
Abschnitt mit höherer Schußdichte gewebt wird.
Die erfindungsgemäße Verwendung des Breithalters bei einer
Webmaschine bietet den Vorteil, daß ein Gewebe mit Abschnit
ten unterschiedlicher Schußdichte, z. B. ein Reifenkordgewebe,
automatisch ohne Mitwirkung einer Bedienungsperson auf der
Webmaschine herstellbar ist, wobei die mit der speicherpro
grammierbaren Steuereinrichtung der Webmaschine in Verbin
dung stehenden Breithalter automatisch mit dem Gewebe in Ein
griff gebracht werden, wenn ein Abschnitt mit höherer Schuß
dichte gewebt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeich
nungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht einer Webmaschine
zum Weben von Reifenkordmaterial unter Verwendung
eines erfindungsgemäßen Breithalters;
Fig. 2 ein Blockdiagramm zur Veranschaulichung eines Steue
rungssystems für die Webmaschine nach Fig. 1;
Fig. 3 ein Fließbild, das die Wechselbeziehung zwischen den
Funktionen der speicherprogrammierbaren Steuerein
richtung, den Breithaltern, den Fadenzuführern, dem
Düsendruck, der Abzugsgeschwindigkeit, der Kettfaden
spannung und den Webmaschinenfunktionen veranschau
licht;
Fig. 4 eine Seitenansicht
eines Breithalters nach dem Stand der
Technik mit manueller Betätigung;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen automati
sch einsetzbaren Breithalters
in seiner Nichteingriffsposition; und
Fig. 6 eine Seitenansicht
des Breithalters nach Fig. 5 in
seiner Eingriffsposition.
Fig. 1 zeigt eine
Düsenwebmaschine 10 zum Weben von Reifenkordmaterial.
Sie erhält ihre Garnzu
fuhr 12 von einem nicht gezeigten Kettgarngatter bekannter
Art. Das Kettgarn durchläuft ein Ösenriet 14 und einen
Kompensator 16 zum Konstanthalten der Spannung. Ein Bei
spiel für einen solchen Kompensator zeigt die US-PS 4 216 804.
Nach dem Austreten aus dem Span
nungskompensator 16 tritt das Kettgarn 12 in die eigentliche Düsenweb
maschine 20 ein. Die Düsenwebmaschine 20 ist von bekannter
Bauart.
Nach Bildung des Gewebes 26 wird dieses von
einem Paar automatischer Breithalter
22, 24 ergriffen oder freigegeben. Aufbau und Funktion der
automatischen Breithalter werden wei
ter unten näher erläutert. Das Gewebe 26 verläßt die Web
maschine 20 und wird von der Aufwickeleinrichtung 32 auf
genommen. Eine besonders geeignete Aufwickeleinrichtung
ist in der US-PS 4 203 563 beschrieben.
Fig. 2 zeigt ein Blockdiagramm des Düsenwebmaschinen-Steue
rungssystems für die Webmaschine 10 nach Fig. 1.
Zu der Webmaschinen-
Steuerungsvorrichtung gehören doppelte Garnzuführer 34 und doppel
te Luftdüsen 36. Jedes dieser Bauteile ist mit einer spei
cherprogrammierbaren Steuereinrichtung (SPS) 40 verbunden,
welche zwei Relais-Ausgangsmodule aufweist. Außer
dem können ein Kantendetektor 42 und ein Schußgarndetektor
44 mit der Webmaschine 20 verbunden sein.
Der Kantendetektor 42 ermittelt die Breite des Gewebes.
Der Kompensator 16 liefert ein Kontrollsignal 46, das re
präsentativ für das die Webmaschine 20 durchlaufende Längen
maß ist. Weiter gibt die Abzugsrolle 30 ein Kontrollsignal
50 an die Steuereinrichtung 40 ab,
das repräsentativ für die Laufgeschwindigkeit des Motors
ist. Zu gleicher Zeit meldet ein von der
Steuereinrichtung 40 kommendes Signal 52 der Abzugs
rolle 30, daß die Motordrehzahl korrekt ist. Schließlich
informiert ein von der Steuerein
richtung 40 kommendes Signal 54 die Webmaschine 20, wenn
die richtige Drehzahl erreicht ist.
Die speicherprogrammierbare Steuereinrichtung 40 liefert
ein Ein/Aus-Kontrollsignal an die automatischen Breithalter
22 und 24 auf beiden Seiten der
Webmaschine 20.
Sie liefert außerdem ein Signal 60, das der erwünschten
Spannung des Kettgarns entspricht, an den Kompensator 16.
Die Kettgarnzuführungseinrichtung 12 kann ein Haltesignal
62 für die Kontrolleinrichtung abgeben, um ihren Betrieb
zu unterbrechen. In ähnlicher Weise können auch der Kanten
detektor 42 und der Schußgarndetektor 44 Haltesignale 64
bzw. 66 für den gleichen Zweck abgeben.
Der Arbeitsablauf des Steuerungssystems für die Webmaschine
läßt sich am besten anhand von Fig. 3 erläutern. Das hier
gezeigte Fließbild veranschaulicht die Wechselbeziehungen
zwischen den Funktionen der Steuerungseinrichtung, der
Breithalter, der Zuführungseinrichtungen, des Düsendrucks,
der Abzugsgeschwindigkeit, der Kettgarnspannung und der
Webmaschinenfunktionen.
Dementsprechend wird
als erstes das Längenmaß jeder der Gewebelängen 70 in die
Steuereinrichtung 40 eingegeben.
Die Steuereinrichtung 40 vergleicht
diesen Wert mit dem von dem Kompensator 16 empfangenen
Längenmaß 46 und mit einem vorbestimmten Wert, um zu er
mitteln, ob ein Leinenbindungsabschnitt eingeschaltet wer
den soll oder nicht. Ist dies nicht nötig, liefert die
Steuereinrichtung 40 ein Webmaschi
nen-Stoppsignal 74 an die Bedienungsperson. Anderenfalls
vergleicht das Gerät 40 die Länge des Leinenbindungsab
schnitts mit dem hierfür vorbestimmten Wert 76. An diesem
Punkt liefert die Steuereinrichtung
40 Kontrollsignale 80, die die Breithalter zum Einsatz
bringen, Signale 82 zum Umschalten der Zuführungseinrich
tungen, Signale 84 zum Verändern des Relais-Düsendrucks-
Signale 86 zum Verändern des Hauptdüsendrucks, Signale 90
zum Verändern der Schußfadenabstände, Signale 92 zum Ver
ändern der Kettfadenspannung, Signale 94 zum Verändern der
Zeitsteuerung des Luftventils und Signale 96, um die Zu
führungs-Aktivierungsposition zu verändern, um ein dich
teres Gewebe für den Leinenbindungsabschnitt herzustellen.
Die speicherprogrammierbare Steuereinrichtung 40 prüft
nunmehr das Längenmaß 46, um festzustellen, wann das Ende
des Leinenbindungsabschnitts 100 erreicht ist, und es ent
scheidet bei 102, ob es sich um einen Zwischenabschnitt
oder einen Endabschnitt in Leinenbindung handelt. Im Falle
eines Endabschnitts liefert die
Steuereinrichtung 40 ein Signal 104, um die Webmaschine zu
stoppen und die Bedienungsperson zu informieren. Im Falle
eines Zwischenabschnitts schaltet die
Steuereinrichtung 40 weiter auf den zweiten Längen
wert 70 und zurück zum Anfang des Fließbildes (Fig. 3).
Bisher bestand ein Grund dafür, daß es nicht möglich war,
ein ganzes Spulengatter vorzuprogrammieren, darin, daß die
Bedienungsperson manuell eingreifen mußte, um die Breithal
ter, zu betätigen oder um den Leinen
bindungsabschnitt zu weben. Ein Beispiel für einen handbetä
tigten Breithalter 110 bekannter Art nach
dem Stand der Technik ist in Fig. 4 dargestellt. Zu dem
Breithalter 110 gehört ein Hebelarm 112,
der an einem Breithaltertragarm 114 befestigt ist. Der He
belarm 112 ist um den Drehpunkt 116 aus der eingerückten
in die ausgerückte Position schwenkbar. Das dem Breithalter
tragarm 114 entgegengesetzte Ende des Hebelarms 112 kann mit
einem Anschlag 118 versehen sein, um die richtige Positio
nierung des handbetätigten Fallhebel-Breithalters
sicherzustellen. Es ist jedoch keine Einrichtung
zum automatischen Ein- und Ausrücken der Breithalter vor
handen.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht eines automatisch betätigbaren Breit
halters 120 nach der Erfindung. Zu dem
automatischen Breithalter 120 gehört eine Montageplatte 122,
die an dem vorhandenen Kanteneinleger der Webmaschine ange
bracht sein kann. Ein Zweiwege-Luftzylinder 124 ist mit
seinem einen Ende an der Montageplatte 122 und mit
seinem anderen Ende an einem Kniehebel 128
befestigt. Ein Ende des Kniehebels 128
ist an der Montageplatte 122 befestigt, und sein anderes
Ende ist mittels eines Lagers 130 an den vorhandenen Hebel
arm 112 nahe dem Breithalterarm 114 angelenkt. Ein Paar von
verstellbaren Anschlägen 132, 134 sind zu beiden Seiten des
Kniehebels 128 an der Montageplatte 122 befestigt.
Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht des automatischen Breithal
ters nach Fig. 5 in eingerückter Position.
Wie am besten in Fig. 6 zu erkennen, wird dann, wenn der auf
den Zylinder 124 wirkende Luftdruck umgekehrt wird, der Kol
ben des Zylinders 124 ausgefahren und veranlaßt den
Kniehebel 128, sich vorwärts zu bewegen und an dem ver
stellbaren Anschlag 134 zur Anlage zu kommen. Hierdurch wird
die wirksame Länge des Kniehebels 128 vergrößert, so
daß der Hebelarm 112 niedergedrückt wird und den Breithalter
arm 114 nach unten bewegt, so daß er in das Gewebe eingreift.
Gemäß Fig. 5 kehrt dann, wenn der Luftdruck umgekehrt wird,
der Kniehebel 128 zu dem verstellbaren Anschlag 132
zurück, so daß die wirksame Länge des Kniehebels 128 verklei
nert wird, wodurch der Hebelarm 112 angehoben und der Breit
halter außer Eingriff gebracht wird.
Als Betätigungseinrichtung 124 können auch beispielsweise
andere Mechanismen, wie etwa hydraulische, elektromechani
sche oder zahnradgetriebene Anordnungen verwendet werden,
um die Breithalter der Webmaschine zum Eingreifen zu bringen.
Außerdem könnten die jeweiligen Positionen des Breithalters
und der Geweberandunterstützung vertauscht werden.
Claims (5)
1. Breithalter zum automatischen Ineingriffbringen
mit einem auf einer Webmaschine (20)
herzustellenden Gewebe (26), der jeweils dem Geweberand be
nachbart über einen Tragarm (114) an dem einen Hebelarm
eines Kniehebels (128) befestigt ist, dessen anderer Hebel
arm an einer an der Seite der Webmaschine (20) befestigten
Montageplatte (122) angelenkt ist, und eine Betätigungsein
richtung (124) aufweist, die mit ihrem einen Ende an der
Montageplatte (122) und mit ihrem anderen Ende an dem
Kniehebel (128) befestigt ist.
2. Breithalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorwärtsbewegung des Kniehebels
(128) durch eine an der Montageplatte (122) befestigte erste
Anschlageinrichtung (134) begrenzt ist.
3. Breithalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rückwärtsbewegung des
Kniehebels (128) durch eine an der Montageplatte (122) be
festigte zweite Anschlageinrichtung (132) begrenzt ist.
4. Breithalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungseinrichtung ein pneumatischer Zylinder (124)
ist.
5. Verwendung des Breithalters gemäß einem der Ansprüche 1
bis 4 bei einer Webmaschine, auf der ein Gewebe mit Ab
schnitten unterschiedlicher Schußdichte herstellbar ist,
wobei der Breithalter mit einer speicherprogrammierbaren
Steuerungseinrichtung der Webmaschine in Verbindung steht
und dann mit dem Gewebe in Eingriff bringbar ist, wenn ein
Abschnitt mit höherer Schußdichte gewebt wird.
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