DE4132996C2 - Kontaktstift für Leiterplatten - Google Patents
Kontaktstift für LeiterplattenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kontaktstift für Leiterplatten mit einem Kontaktteil und
einem über einen Anschlagwulst mit dem Kontaktteil verbundenen Lötzapfen gemäß
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Kontaktstifte dieser Art werden allgemein für die Bestückung von Leiterplatten, insbe
sondere Multilayer-Leiterplatten als Test-, Prüf-, Steckeranschluß-Stifte bzw. Lötstifte
sowie für Steckkontaktanschlüsse verwendet.
Aus DE 26 26 094 A1 ist ein Kontaktstift bekannt, wobei ein Biegeteil in eine Hülse ein
gebracht ist, wodurch dem Kontaktstift federnde Eigenschaften verliehen werden. Ein
Nachteil ist allerdings eine aufwendige Herstellung.
In DE 33 20 672 C2 wird ein Kontaktstift zur Durchkontaktierung von Leiterplatten
beschrieben. Ein Nachteil dieses Kontaktstifts ist allerdings ein schwieriges Einsetzen
des Stifts in ein Lötauge einer Leiterplatte sowie der unzureichende Sitz des Kontakt
stifts im Lötauge.
Aus FR 607 506 ist ein Kontaktstift mit zwei federnden Lötzapfenteile bekannt, die in
einem Punkt zusammengeführt sind, wodurch sich allerdings Nachteile hinsichtlich
der Federkraft der Lötzapfenteile ergeben.
Ein weiterer Lötstift mit zwei federnden Lötzapfenteile ist aus DE 37 19 307 A1 be
kannt. Dieser Lötstift weist am Ende der Lötzapfenteile einen Außenwulst auf, mittels
dem eine Fixierung des Lötstifts in der Leiterplatte erreicht wird. Ein Nachteil hierbei
ist allerdings, dass der Lötstift nur schwierig in ein Lötauge einer Leiterplatte einge
setzt werden kann.
Ein weiterer Nachteil bekannter Kontaktstifte ist, dass sie i. a. nicht maschinell in die
Bohrungen der Leiterplatten
eingepreßt werden können, weil häufig (insbesondere bei durchkaschierten Leiter
platten) die Löthülsen unzulässig verformt werden und Anbindungen der inneren La
gen abreißen. Deshalb müssen die bekannten Kontaktstifte ohne mechanischen
Druck in die Bohrungen eingesetzt und von Hand gelötet werden. Diese Vorgehens
weise verteuert die Herstellung der Leiterplatten. Bei Verwendung in normalen Lei
terplatten ist bei maschinellem Einpressen oft Measlingbildung festzustellen.
Schwankender Bohrlochdurchmesser (z. B. 1,3 + 0,2 mm) und bei neueren Leiter
platten der geringe Lötaugendurchmesser (2, 3 bis 2,5 mm) sind hierfür die Ursachen.
Maschinell kann i. a. ein solcher Kontaktstift nur noch mit einer speziell auf die Leiter
platte eingestellten Maschine und per Einzelstiftzuführung von Hand leicht eingepreßt
werden, wobei bei der nachfolgenden Bestückung und auf dem Transportweg zur
Lötwelle Kontaktstifte herausfallen oder in unzulässige Schieflage geraten können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Kontaktstift der eingangs genannten
Art zu schaffen, der die vorgenannten Nachteile vermeidet und der sich insbesondere
für die maschinelle Bestückung der Leiterplatten eignet.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merk
male des Anspruchs 1 wiedergegeben. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen sind in
den übrigen Ansprüchen beschrieben.
Erfindungsgemäß sind die beiden Lötzapfenteile entlang ihrer Länge gestaffelt aus
geführt, aufweisend
- - ein sich auf seiner Länge nicht verjüngendes Teil in dem die beiden Lötzapfenteile axial hinterschnitten sind, derart, dass ausgehend von dem, dem Anschlagwulst zugewandten Ende der Lötzapfenteile jeweils Längenteile der kontinuierlichen Verjüngung mit einer anschließenden kontinuierlichen Aufweitung bis zu einem Punkt vorhanden sind,
- - ein sich von dem Punkt ab zu dem freien Ende der Lötzapfenteile hin verjüngen des Teil.
Wegen des Schlitzes ist der Lötzapfen nicht mehr starr. Vielmehr federn die beiden
Lötzapfenteile quer zur Längsrichtung des Zapfens und können daher besser in ein
Lötauge auf der Leiterplatte eingeführt werden, da sie beim Einbringen federnd zu
sammendrücken lassen, so dass nach dem Einbringen der Kontaktstift wegen der
Federwirkung sicher und fest im Lötauge sitzt.
Der wesentliche Vorteil der derart ausgebildeten Kontaktstifte besteht darin, daß sie
maschinell in die Leiterplatte eingesetzt werden können und sich beim Einsetzen die
Stifte bzw. die Löthülsen nicht verformen und dass die Stifte zusammen mit den be
stückten Leiterplatten über die Lötwelle gefahren werden können. Insbesondere wird durch
den geschlitzten Lötzapfen die bisher immer wieder auftretende Delamination an den
Bestückungslöchern der Leiterplatten weitgehend vermieden. Außerdem verbessert
der Schütz durch seine Kapillarwirkung das Durchlöten der Lötstelle.
Kontaktstifte dieser Art können somit maschinell in Multilayer-Leiterplatten einge
bracht werden, ohne daß ein Risiko des Abreißens von Leiteranbindungen der In
nenlagen der Leiterplatten befürchtet werden muß.
Durch eine gestaffelte Ausführung der Lötzapfenlänge ist ferner eine Anpassung an ver
schiedene Leiterplattendicken möglich.
Mit der Erfindung wird somit insgesamt die Qualität der
Lötstellen von Kontaktstiften in einer Leiterplatte erheb
lich verbessert.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die beiden Lötzapfenteile sich jeweils zu ihrem freien En
den hin auf einem Teil ihrer Länge, vorzugsweise auf dem
größeren Teil kontinuierlich verjüngen. Als besonders vor
teilhaft hat es sich erwiesen, wenn diese Verjüngung auf
etwa 3/5 bis 4/5 der Lötzapfenlänge erfolgt.
Mit dieser Maßnahme wird erreicht, daß insbesondere a)
beim Einbringen der Kontaktstifte in vom Durchmesser her
nur geringfügig kleinere Lötaugen bzw. b) bei verkantet
oder seitlich versetzt in die Lötaugen eingebrachten Kon
taktstiften ein sicheres, zerstörungsfreies und selbstfin
dendes Einbringen der Kontaktstifte in die Lötaugen mög
lich ist.
Als besonders vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn zusätz
lich oder ergänzend zu dieser Maßnahme die beiden Löt
zapfenteile zumindest auf einem Teil ihrer Länge, vorzugs
weise auf dem größeren Teil, oder auf ihrer gesamten Länge
ein- oder beidseitig quer zum Schlitz abgeflacht sind.
Empfehlenswert ist hier insbesondere eine Abflachung auf
eine Länge von etwa 4/7 bis 7/7 der gesamten Lötzapfen
länge.
Eine solche Abflachung erleichtert ebenfalls das Einbrin
gen der Kontaktstifte insbesondere in vom Durchmesser nur
geringfügig kleinere Lötaugen bzw. bei verkantet bzw.
seitlich versetzt angesetzten Kontaktstiften. Ferner
schafft eine solche Abflachung einen Freiraum im Lötauge, durch den beim Lötvor
gang über der Lötwelle zum einen das Lötzinn besser nach oben (in Richtung des
Anschlagwulstes) steigen kann, wodurch ein guter Lötkegel erzeugt wird, und zum
anderen ein besseres Entgasen im Löthülsenbereich ermöglicht wird.
Erfindungsgemäß sind die beiden Lötzapfenteile auf dem sich nicht verjüngenden
Teil ihrer Länge axial hinterschnitten.
Diese Maßnahme erweist sich insbesondere dann als sehr vorteilhaft, wenn der
Kontaktstift in ein nur sehr geringfügig kleineres Lötauge eingeführt werden muß, da
in diesem Fall die Lötzapfenteile des Stifts nur einen "linienförmigen" Kontakt statt
eines flächigen Kontakts mit dem Lötauge haben (und zwar an der Stelle, an der je
weils die Hinterschneidung endet und die sich zum freien Ende des Lötzapfenteils hin
erstreckende Verjüngung beginnt), was den Einbringungswiderstand erheblich verrin
gert und dennoch einen festen (strammen) Sitz des Stifts im Lötauge gewährleistet.
Im Hinblick auf eine möglichst gute Qualität der Lötstelle ist in einer bevorzugten
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die beiden Lötzapfenteile auf ihrer in
neren, dem Schlitz zugewandten Seite jeweils eine Aussparung aufweisen, die das
beim Lötvorgang im Schlitz (wegen der Kapillarwirkung) aufsteigende Lötzinn ausfül
len kann, wodurch eine bessere elektrische Kontaktierung erzielt wird.
Vorzugsweise entspricht die Kontur dieser beiden Aussparungen in etwa der Kontur
der äußeren, dem Schlitz jeweils abgewandten Seite des jeweiligen Lötzapfenteils.
Hierdurch wird erreicht, daß ein möglichst großen Füllvolumen für das Lötzinn bereit
gestellt wird, ohne daß dabei die mechanische Stabilität der Lötzapfenteile, insbe
sondere ihre Federwirkung darunter leiden muß.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktstifts, montiert in
einer Leiterplatte, und zwar von der Seite,
Fig. 2 den um seine Längsachse um 90° gedrehten Kontaktstift gemäß Fig. 1
ebenfalls von der Seite,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kontaktstifts, montiert
in einer Leiterplatte, und zwar von der Seite.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besteht der Kontaktstift 1 aus einen Kontaktteil 12 und
einem über einen Anschlagwulst 11 mit dem Kontaktteil 12 verbundenen Lötzapfen,
der durch einen axial verlaufenden Schlitz 101, der bis zum Anschlagwulst 11 reicht,
in zwei gleichgeformte Lötzapfenteile 10A, 10B unterteilt ist.
Auf dem größeren Teil 103A, 103B ihrer Länge (auf etwa 3/5 der Gesamtlänge des
Lötzapfens) verjüngen sich die beiden Lötzapfenteile 10A, 10B kontinuierlich zu ih
rem freien
Ende hin, wobei die Verjüngung 103A, 103B im Querschnitt
quer zum Schlitz 101 zunächst geradlinig erfolgt und erst
in der Nähe des freien Endes in eine Rundung übergeht.
Ferner sind die beiden Lötzapfenteile 10A, 10B auf ihrer
ganzen Länge beidseitig quer zum Schlitz 101 abgeflacht,
wobei die Abflachung 102A an dem Beginn des zylindrischen
Teiles des Anschlagwulstes 11 endet.
Ausgehend von ihrem dem Anschlagwulst 11 zugewandten Ende
weisen die beiden Lötzapfenteile 10A, 10B jeweils eine
Verjüngung 105A, 105B auf, die vorzugsweise eine durch die
jeweilige Abflachung 102A begrenzte kegelstumpfförmige
Kontur aufweisen und die zusammen mit zwei sich ab einer
Stelle 107A, 107B, von der ab sich die beiden Zapfenteile
10A, 10B zu ihrem freien Ende hin verjüngen, zum Anschlag
wulst 11 hin erstreckenden weiteren Verjüngungen 104A,
104B der Lötzapfenteile 10A, 10B eine axiale Hinterschnei
dung des Lötzapfens 10A, 10B bilden.
Auf der inneren, dem Schlitz 101 zugewandten Seite weisen
die beiden Lötzapfenteile 10A, 10B jeweils eine Aussparung
106A, 106B auf, deren Kontur in etwa der Kontur der je
weils äußeren, von dem Schlitz 101 abgewandten Seite des
jeweiligen Lötzapfenteils 10A, 10B entspricht und die zu
sammen eine Erweiterung des Schlitzes 101 darstellen und
eine Kammer zur Aufnahme des Lötzinns bilden.
Durch die gewählte Art der Verjüngungen 103A; 103B der
axialen Hinterschneidungen 104A, 105A; 104B, 105B und der
Aussparungen 106A; 106B nehmen die beiden Lötzapfenteile
10A, 10B insgesamt eine zangenförmige Form an, die sich
wegen des Schlitzes 101 federnd zusammendrücken läßt.
Der Kontaktstift 1 ist mit seinem Lötzapfen 10A, 10B in
ein Lötauge 22 einer im Querschnitt gezeigten Leiterplatte
2 in etwa bis zum Anschlagwulst 11 eingesteckt. Dabei ist
mit 20 die Leiterplatten-Bestückungsseite und mit 21 die
Leiterplatten-Lötseite bezeichnet.
Der Durchmesser des Lötauges ist so bemessen, daß er ge
ringfügig kleiner ist als der größte Durchmesser des Löt
zapfens 10A, 10B an der Stelle 107A, 107B, von der ab sich
die beiden Teile 10A, 10B des Zapfens einerseits zu ihren
freien Ende hin verjüngen (103A, 103B) und andererseits in
Richtung des Anschlagswulstes 11 hin verjüngen (104A,
104B), so daß ein strammer Sitz des Kontaktstifts 1 in dem
Lötauge gewährleistet ist.
Beim Einbringen des Kontaktstiftes werden die beiden Löt
zapfenteile 10A, 10B federnd zusammengedrückt, sobald sie
den Lötaugenrand 22 berühren.
Durch die Hinterschneidung 104A, 104B, 105A, 105B und
durch die beidseitige Abflachung 102A ist dabei sicherge
stellt, daß die Lötzapfenteile 10A, 10B den Lötaugenrand
22 nur jeweils entlang der Linie 107A, 107B berühren (und
nicht flächig wie z. B. bei einem kreiszylinderförmig
ausgebildeten Lötzapfen), sodaß der Einbringungswiderstand
erheblich verringert ist gegenüber einem flächig den Löt
augenrand 22 kontaktierenden Lötzapfen. Durch den federn
den Druck der beiden Lötzapfenteile 10A, 10B gegen den
Lötaugenrand 22 wird dennoch ein strammer Sitz des Stiftes
im Lötauge erreicht.
Da der Anschlagwulst 11 einen größeren Durchmesser auf
weist als das Lötauge 22, ist ein unerwünschtes "Durch
schieben" des Kontaktstiftes 1 durch das Lötauge nicht
möglich. Der Stift 1 wird maximal bis zum Anschlagwulst 11
in das Lötauge eingesteckt, wobei die vorzugsweise kegel
stumpfförmig ausgebildeten Verjüngungen 105A, 105B am Ende
der beiden Lötzapfenteile 10A, 10B für ein kontinuierli
ches "Abbremsen" des Kontaktstiftes 1 beim Einstecken in
das Lötauge 22 sorgen.
Die in Fig. 3 gezeigte weitere Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Kontaktstifts ist mit Ausnahme der Ausbildung
des Schlitzes 101 identisch mit der Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Kontaktstiftes gemäß Fig. 1 und 2 (ein
schließlich der dort verwendeten Bezugszeichen). Insoweit
kann daher auf die entsprechende Beschreibung der Fig.
1 und 2 verwiesen werden. Der Unterschied in den beiden
Ausführungsformen besteht lediglich darin, daß der Schlitz
101 in der Ausführungsform gemäß Fig. 3 auf seiner ge
samten Länge eine konstante Breite b aufweist, so daß die
in der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 vorhandenen Aus
sparungen 106A und 106B bei dieser Ausführungsform des
Kontaktstifts wegfallen. Die beiden Lötzapfenteile 10A und
10B weisten stattdessen auf den entsprechenden (jeweils an
den Schlitz 101 angrenzenden) Teilen ihrer Oberfläche Ab
flachungen 108A und 108B auf.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Ausführungsform besteht
darin, daß der Schlitz besonders einfach herstellbar ist.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungs
beispiel beschränkt, sondern sinngemäß auf weitere anwend
bar. So ist es z. B. möglich, für unterschiedlichen Leiter
plattendicken (beispielsweise bei Multilayern) die Länge
des Lötzapfens insgesamt bzw. die Länge der sich zum
freien Ende hin erstreckenden Verjüngungen bzw. die der
Hinterschneidungen bzw. die der ein- oder beidseitigen
Abflachungen quer zum Schlitz entsprechend anzupassen. Bei
Verwendung als reiner Meßpunkt ist i. a. eine verzinnte
Ausführung des erfindungsgemäßen Kontaktstifts ausrei
chend, denkbar ist aber auch z. B. eine vergoldete Ausfüh
rung, insbesondere bei der Verwendung als Steckerstift.
Claims (7)
1. Kontaktstift für Leiterplatten, mit einem Kontaktteil und einem über einen An
schlagwulst (11) mit dem Kontaktteil verbundenen Lötzapfen, der durch einen
axial verlaufenden und maximal bis zum Anschlagwulst (11) reichenden Schlitz
(101) in zwei federnde Lötzapfenteile (10A, 10B) unterteilt ist, dadurch ge
kennzeichnet, dass die beiden Lötzapfenteile (10A, 10B) entlang ihrer Länge
gestaffelt ausgeführt sind, aufweisend
ein sich auf seiner Länge nicht verjüngendes Teil (104A, 105A, 104B, 105B) in dem die beiden Lötzapfenteile (10A, 10B) axial hinterschnitten sind, der art, dass ausgehend von dem, dem Anschlagwulst (11) zugewandten Ende der Lötzapfenteile (10A, 10B) jeweils Längenteile einer kontinuierlichen Verjüngung (105A, 105B) mit einer anschließenden kontinuierlichen Auf weitung (104A, 104B) bis zu einem Punkt (107A, 107B) vorhanden sind,
ein sich von dem Punkt (107A, 107B) ab zu dem freien Ende der Lötzapfenteile (10A, 10B) hin verjüngendes Teil (103A, 103B).
ein sich auf seiner Länge nicht verjüngendes Teil (104A, 105A, 104B, 105B) in dem die beiden Lötzapfenteile (10A, 10B) axial hinterschnitten sind, der art, dass ausgehend von dem, dem Anschlagwulst (11) zugewandten Ende der Lötzapfenteile (10A, 10B) jeweils Längenteile einer kontinuierlichen Verjüngung (105A, 105B) mit einer anschließenden kontinuierlichen Auf weitung (104A, 104B) bis zu einem Punkt (107A, 107B) vorhanden sind,
ein sich von dem Punkt (107A, 107B) ab zu dem freien Ende der Lötzapfenteile (10A, 10B) hin verjüngendes Teil (103A, 103B).
2. Kontaktstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil (103A,
103B) auf dem sich die Lötzapfenteile (10A, 10B) zu ihrem freien Ende hin
kontinuierlich verjüngen der größere Teil, insbesondere etwa 3/5 bis 4/5 der
Länge der Lötzapfenteile (10A, 10B) ist.
3. Kontaktstift nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass beiden Lötzapfenteile (10A, 10B) zumindest auf einem Teil ihrer Län
ge, vorzugsweise auf dem größeren Teil, insbesondere auf etwa 4/7 bis 7/7 ih
rer Länge jeweils ein- oder beidseitig (102A) quer zum Schlitz (101) abgeflacht
sind.
4. Kontaktstift nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass die beiden Lötzapfenteile (10A, 10B) auf ihrer inneren, dem Schlitz
(101) zugewandten Seite jeweils einen Aussparung (106A, 106B) aufweisen.
5. Kontaktstift nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur dieser
beiden Aussparungen (106A, 106B) jeweils in etwa der Kontur der äußeren,
dem Schlitz (101) abgewandten Seite des jeweiligen Lötzapfenteils (10A, 10B)
entspricht.
6. Kontaktstift nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Konturen der
beiden Lötzapfenteile (10A, 10B) so gewählt sind, dass der Lözapfen zangen
förmig ausgebildet ist.
7. Kontaktstift nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der Schlitz (101) auf seiner gesamten Länge oder zumindest auf einem Teil sei
ner Länge, insbesondere auf dem größeren Teil seiner Länge eine konstante
oder zumindest annähernd konstante Breite (b) aufweist.
Priority Applications (1)
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| DE4132996A DE4132996C2 (de) | 1991-05-16 | 1991-10-04 | Kontaktstift für Leiterplatten |
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| DE4115918 | 1991-05-16 | ||
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Publications (2)
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|---|---|
| DE4132996A1 DE4132996A1 (de) | 1992-11-19 |
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ID=6431729
Family Applications (1)
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| DE4132996A Expired - Fee Related DE4132996C2 (de) | 1991-05-16 | 1991-10-04 | Kontaktstift für Leiterplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE4132996C2 (de) |
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Legal Events
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DEUTSCHE AEROSPACE AG, 8000 MUENCHEN, DE |
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Owner name: EADS DEUTSCHLAND GMBH, 85521 OTTOBRUNN, DE |
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