DE4133428C2 - Spiralverdrängermaschine - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/0207—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents both members having co-operating elements in spiral form
- F01C1/0246—Details concerning the involute wraps or their base, e.g. geometry
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- F01C1/0215—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents both members having co-operating elements in spiral form where only one member is moving
- F01C1/0223—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents both members having co-operating elements in spiral form where only one member is moving with symmetrical double wraps
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spiralverdichter gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiger Verdichter ist beispielsweise beschrieben in der MTZ Motortechnische Zeitschrift
46 (1985), 323-327 und wird unter anderem zur Aufladung von Brennkraftmaschinen
verwendet.
Dabei ist ein exzentrisch kreisender Verdränger mit spiralförmigen Schaufeln unter Bildung
spiralförmig umlaufender Arbeitskammern in einem ebenfalls spiralförmige Schaufeln
aufweisenden Gehäuse angeordnet. Die Gehäuseschaufeln erstrecken sich dort über einen
Winkel von jeweils etwa 540° und die Verdrängerschaufeln jeweils etwa über 360°. Die Länge
der Schaufeln sollte 360° nicht unterschreiten, da sich sonst keine geschlossenen
Arbeitskammern ausbilden können. Bei der bekannten Spiralverdrängermaschine - auch
Spirallader oder G-Lader genannt - öffnen mindestens zwei Arbeitskammern zugleich einem
Auslaß gegenüber. Gleiches gilt für die Einlaßseite. Hierdurch entsteht innerhalb des
Arbeitsmediums eine bestimmte Druckänderung und über den Zeitverlauf eine bestimmte
Geräuschentwicklung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Geräuschentwicklung des bekannten
Spiralladers zu reduzieren. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Danach sind die Anfangs- und/oder Endpunkte der
Verdrängerschaufeln so angeordnet, daß sie sich in nahzu jeder Phase über die benachbarten
Anfangs- und/oder Endpunkte der Verdrängerschaufeln so angeordnet, daß sie sich in nahezu
jeder Phase über die benachbarten Anfangs- und/oder Endpunkte der Gehäuseschaufeln
hinaus erstrecken. Eine Arbeitskammer wird jeweils gebildet durch einen Außenradius einer
Verdrängerschaufel in Verbindung mit einem Innenradius einer Gehäuseschaufel oder durch
einen Innenradius einer Verdrängerschaufel in Verbindung mit einem Außenradius einer
Gehäuseschaufel. Sofern sich auslaßseitig eine Arbeitskammer öffnet, kommt es zur
Bestimmung des Zeitpunktes der Öffnung auf die Art und das Zusammenspiel der Paarung
Innen- und Außenradius an. Bei dem bekannten Spirallader öffnet sich auslaßseitig die
Arbeitskammer Verdrängerschaufelinnenradius-Gehäuseschaufelaußenradius gemeinsam mit
der Arbeitskammer Verdrängerschaufelaußenradius-Gehäuseschaufelinnenradius bzw.
umgekehrt nach einer 180°-Bewegung. Eine Verlängerung der Verdrängerschaufeln im
Auslaßbereich, d. h. der Schaufelenden bewirkt eine spätere Öffnung der Arbeitskammer, die
zusammen mit dem Verdrängerschaufelaußenradius gebildet wird. Die andere Arbeitskammer
unter Beteiligung des Verdrängerschaufelinnenradius öffnet zur gleichen Zeit wie bisher.
Entsprechendes gilt für das Öffnen der Arbeitskammern auf der Einlaßseite bzw. im Bereich
der Schaufelanfangspunkte. Das zeitliche Auseinanderziehen der Öffnungszeitpunkte bewirkt
eine deutliche Geräuschreduzierung. Außerdem verbessert sich durch die verlängerten
Verdrängerschaufeln, insbesondere der Anfangspunkte im Einlaßbereich der Liefergrad des
Spiralladers.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Eine
Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen näher
beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine axiale Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Verdränger und
Fig. 2 eine axiale Draufsicht auf eine Hälfte eines Gehäuses und
Fig. 3 eine Darstellung des Eingriffes des Verdrängers am Gehäuse.
Die Figuren betreffen dieselbe Ausführungsform. Es wird deshalb im folgenden nicht in
jedem Falle auf die jeweils angesprochene Figur hingewiesen.
Ein Verdränger 10 eines Spiralladers weist auf einer Mittenscheibe 11 angeordnete
spiralförmige Schaufeln 12, 13 auf, die ineinandergreifend verlaufen und sich aus der
Bildebene heraus um ein bestimmtes Maß in axialer Richtung erstrecken. Anfangspunkte der
Verdrängerschaufeln 12, 13 sind außen, d. h. einlaßseitig angeordnet und mit 12a bzw. 13a
bezeichnet. Entsprechend gelten die Ziffern 12b und 13b für die Endpunkte der
Verdrängerschaufeln 12, 13. An die Anfangs- und Endpunkte anschließende Bereiche 14 sind
jeweils Gußschrägen und in diesem Zusammenhang von untergeordneter Bedeutung. Der
Verdränger 10 ist so aufgebaut, daß die beschriebene Schaufelanordnung jeweils beidseitig
der Mittenscheibe 11 vorgesehen ist. Die Fig. 1 zeigt demgemäß nur die eine sichtbare Seite.
Mit 15 ist eine gedachte Verbindungslinie bezeichnet, auf der die beiden Mittelpunkte 16, 17
der Verdrängerschaufelradien liegen. Die einzelnen Schaufeln 12, 13 sind so gebildet, daß ein
Halbkreis einer Schaufel, dessen Mittelpunkt auf 17 liegt, an den nächsten Halbkreis derselben
Schaufel mit dem Mittelpunkt 16 anschließt.
In der Mitte des Verdrängers 10 ist eine Nabe 18 zur Aufnahme eines Lagers einer
Antriebswelle vorgesehen. Im äußeren Bereich der Mittenscheibe 11 liegt eine Nebennabe 19
zur Aufnahme eines Lagers einer Führungswelle. Die Nabe 18 weist an ihrem äußeren Rand
Stege 20 zur verstärkten Anbindung an die Mittenscheibe 11 auf. Am äußeren Umfang der
Nabe 18 und den Stegen 20 benachbart sind Öffnungen 21 und 22 vorgesehen, die einen
Durchtritt des Arbeitsmediums von einer Seite der Mittenscheibe 11 zur anderen ermöglichen.
Die Verdrängerschaufeln 12, 13 sind so ausgebildet, daß sich insbesondere die Endpunkte
12b, 13b in Förderrichtung des Arbeitsmediums, d. h. in Richtung nach innen zum Auslaß hin
über die Verbindungslinie 15 erstrecken und zwar etwa um 15°. Gleiches gilt in etwa für die
Erstreckung der Anfangspunkte 12a, 13a in Einlaßrichtung über die Verbindungslinie 15
hinaus. Die entstehende Schaufelverlängerung sollte möglichst kurz bemessen sein zur
Vermeidung zusätzlichen Gewichts. Zugleich soll sie einen wirksamen Zeitversatz des Öffnens
bzw. Schließens der Arbeitskammern gewährleisten.
Das Gehäuse des Spiralladers ist in einer radialen Ebene geteilt. Entsprechend zeigt die Fig.
2 nur eine Gehäusehälfte 121. In diesem sind, dem Verdränger 10 entsprechend, zwei
Gehäuseschaufeln 122, 123 ineinandergreifend angeordnet. Anfangs- und Endpunkte der
Gehäuseschaufeln sind mit 22a, 23a bzw. 22b, 23b bezeichnet. Die genannten Punkte 22a bis
23b liegen etwa im Bereich einer Linie 24, die analog zur Verbindungslinie 15 durch
Mittelpunkte 25, 26 der Gehäuseschaufelradien definiert ist. Die beiden Linien 15 und 24 liegen
vorzugsweise parallel zueinander. Die Gehäuseschaufeln 122, 123 erstrecken sich jeweils über
ca. 540°. Der Anfangspunkt 23a liegt dabei im Bereich eines Einlaß 27 für das Arbeitsmedium.
Nahe diesem, entgegen dem Uhrzeigersinn am Umfang der Gehäusehälfte 121 gesehen, ist
eine Erweiterung 28 zur Aufnahme der Führungswelle und der Nebennabe 19 vorgesehen.
Mittig in der Gehäusehälfte 21 ist eine Nabe 29 zur Aufnahme der Antriebswelle angeordnet.
Um die Nabe herum sind in axialer Richtung öffnende Auslässe 30, 31, 32 gruppiert.
Die in der Fig. 3 dargestellte exzentrische Bewegung des Verdrängers 10 innerhalb des
Gehäuses bewirkt eine ständige relative Bewegung der Verdrängerschaufeln 12, 13 gegenüber
den Gehäuseschaufeln 122, 123. Die Bewegungsbereiche der Anfangspunkte 12a, 13a und
der Endpunkte 12b, 13b sind in der Fig. 2 mit den Ziffern 33a, 34a und 33b, 34b bezeichnet
und gestrichelt dargestellt. Die Verdrängerschaufel 12 bewegt sich beispielsweise mit ihrem
Endpunkt 12b innerhalb des durch die Linie 34b dargestellten Bewegungsbereiches. Zugleich
bewegt sich die Verdrängerschaufel 13 mit ihrem Endpunkt 13b innerhalb des
Bewegungsbereiches 33b. Durch die dargestellte Erstreckung der Bewegungsbereiche 33b,
34b über die Linie 24 hinaus ergibt sich ein zeitversetztes Öffnen der Arbeitskammern
gegenüber den Auslässen 30, 31, 32, auch bei der dargestellten punktsymmetrischen
Schaufelanordnung. Die öffnungsbedingte maximale Druckänderung im Auslaßbereich wird
dadurch reduziert und die entstehende Geräuschentwicklung entsprechend vermindert.
Gleiches gilt sinngemäß für die Anfangspunkte 12a, 13a innerhalb ihrer Bewegungsbereiche
33a, 34a gegenüber dem Einlaß 27. Zugleich wird durch die beschriebene Überdeckung der
Liefergrad des Spiralladers verbessert.
In einer weiteren Ausführungsform unterscheiden sich die Schaufeln auf einer Seite der
Mittenscheibe 11 von den Schaufeln auf der anderen Seite hinsichtlich ihrer Erstreckung über
die Anfangs- und/oder Endpunkte der Gehäuseschaufeln hinaus. So könnte auf einer Seite
eine Überdeckung von 10° bestehen und auf der anderen Seite von 20°. Die
Geräuschentwicklung wird so nochmals reduziert.
10
Verdränger
11
Mittenscheibe
12
Verdrängerschaufel
12
a Anfangspunkt
12
b Endpunkt
13
Verdrängerschaufel
13
a Anfangspunkt
13
b Endpunkt
14
Gußschrägen
15
Verbindungslinie
16
Mittelpunkt
17
Mittelpunkt
18
Nabe
19
Nebennabe
20
Stege
21
Gehäusehälfte
22
Gehäusehälfte
22
a Anfangspunkt
22
b Endpunkt
23
Gehäuseschaufel
23
a Anfangspunkt
23
b Endpunkt
24
Linie
25
Mittelpunkt
26
Mittelpunkt
27
Einlaß
28
Erweiterung
29
Nabe
30
Auslässe
31
Auslässe
32
Auslässe
33
a Bewegungsbereich
33
b Bewegungsbereich
34
a Bewegungsbereich
34
b Bewegungsbereich
Claims (4)
1. Spiralverdichter, insbesondere zur Aufladung einer Brennkraftmaschine, mit einem
mindestens zwei spiralförmige, insbesondere zueinander punktsymmetrische Schaufeln
aufweisenden Gehäuse und einem in diesem unter Bildung spiralförmig umlaufender
Arbeitskammern exzentrisch kreisenden Verdränger mit mindestens zwei entsprechenden
spiralförmigen Schaufeln, wobei die Gehäuseschaufeln sich über mindestens 360°,
insbesondere etwa 540° erstrecken, die Verdrängerschaufeln sich über mindestens 360°
erstrecken und relativ zu den Gehäuseschaufeln so angeordnet sind, daß die
Arbeitskammern zumindest zeitweise einem Einlaß oder Auslaß gegenüber abgeschlossen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß Anfangs- und/oder Endpunkte (12a, 13a bzw. 12b,
13b) der Verdrängerschaufeln (12, 13) so angeordnet sind, daß sie sich in nahezu jeder
Phase über die benachbarten Anfangs- und/oder Endpunkte (22a, 23a bzw. 22b, 23b) der
Gehäuseschaufeln (122, 123) hinaus erstrecken.
2. Spiralverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter
Weise die Endpunkte (22b, 23b) der Gehäuseschaufeln (122, 123) - in Förderrichtung des
Arbeitsmediums gesehen - etwa auf einer durch die Gehäusemitte gehenden Linie (24)
angeordnet sind, auf der auch die Mittelpunkte (25, 26) der Gehäuseschaufelradien liegen
und daß sich die Endpunkte (12b, 13b) der Verdrängerschaufeln (12, 13) über eine
Verbindungslinie (15) der Mittelpunkte (16, 17) der Verdrängerschaufelradien hinaus
erstrecken.
3. Spiralverdichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Endpunkte (12b,
13b) der Verdrängerschaufeln (12, 13) über die Verbindungslinie (15) um 10 bis 20°,
vorzugsweise etwa um 15° erstrecken.
4. Spiralverdichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Anfangspunkte (12a, 13a) der Verdrängerschaufeln (12, 13) - gegen die Förderrichtung
des Arbeitsmediums gesehen - über die Verbindungslinie (15) der Mittelpunkte (16, 17)
der Verdrängerschaufelradien hinaus erstrecken.
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| DE102016210931A1 (de) * | 2016-06-20 | 2017-12-21 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zum Betreiben einer aufgeladenen Brennkraftmaschine |
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Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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