DE4133434C2 - Verfahren und Meß-Regelstation zur zentralen Überwachung und Steuerung bei der Unterdruckhaltung während der Altlastensanierungsmaßnahmen aus Gebäudeteilen - Google Patents

Verfahren und Meß-Regelstation zur zentralen Überwachung und Steuerung bei der Unterdruckhaltung während der Altlastensanierungsmaßnahmen aus Gebäudeteilen

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Gerät zur Überwachung, Messung, Aufzeichnung, Steuerung und Meldung der an verschiedenen Punkten durch Meßfühler erfaßten, anstehenden Unterdrücke bei der Altlastensanierung, von z. B. schwach und/oder festgebundenen Asbestprodukten aus Gebäudeteilen in von der Umwelt abgeschlossenen Arbeitsbereichen.
In den letzten Jahren wurden viele öffentliche und private Gebäude auf Asbestfaserkonzentration in der Atemluft unter­ sucht. Übersteigt die Konzentration einen festgelegten Grenzwert, muß das Gebäude oder müssen die betroffenen Räume saniert werden. Dabei müssen die Arbeitsbereiche während der Belegung und der arbeitsfreien Zeit konstant von der Umwelt abgeschottet unter Unterdruck gehalten werden. Zukünftig ist mit vermehrten Sanierungsarbeiten zu rechnen.
Entsprechend dem Stand der Technik ist nachstehendes Vorgehen bekannt:
Der Unterdruck im Arbeitsbereich wird gemessen und kann an bestimmten Stellen an verschiedenartigen Einrichtungen abge­ lesen werden. Die Verbindung zwischen Meß- und Kontrollstelle bildet dabei immer eine Schlauchleitung, die Ungenauigkeiten in der Messung nicht ausschließt.
Eine selbständige Justierung und Anpassung des Unterdruckes an den oft schwankenden Außenluftdruck ist nicht bekannt.
Schwankungen in den Unterdruckverhältnissen sind zwar erkennbar, sie werden gemeldet, aber nicht automatisch behoben. Die Unterdruckerzeugung ist manuell abhängig. Unvor­ schriftsmäßige Druckverhältnisse sind nicht zu vermeiden.
Eine Nachvollziehbarkeit der Unterdruckverhältnisse über einen größeren Zeitraum ist nicht gewährleistet. Besonders bei Nichtbelegung der Arbeitsstelle können, da eine automatische Meldung von Fehlern nicht vorgesehen ist, unvorschriftsmäßige Betriebszustände auftreten und z. B. Asbestfasern in die Außenluft gelangen.
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die geforderten Vorgaben einzeln erfüllt werden, jedoch eine zusammengefaßte, automatische und unmanipulierbare Überwachung, Registrierung und Meldung von Fehlverhalten sowie ein nachvollziehbarer Betriebsablauf fehlen.
Außer dem beschriebenen Stand der Technik sind noch Patent­ bzw. Druckschriften bekannt, die das Verfahren und die Meß- Regelstation zur zentralen Überwachung und Steuerung bei der Unterdruckhaltung während der Altlastensanierungsmaßnahmen aus Gebäudeteilen in einzelnen Punkten flüchtig streifen.
Im Gebrauchsmuster G 89 14 790.1 wird eine Schwarzkammer- Hubliftanlage beschrieben, die über mehrere Stockwerke das Betreten und Verlassen des Sanierungsraumes durch das Personal sowie das Herausschaffen des zu entsorgenden Materials von der Gebäudeaußenwand her zuläßt. Es beeinhaltet jedoch keine Aussage, wie der Unterdruck unter Berücksichtigung des Außendruckes erhalten und kontrolliert werden kann.
Im Patent GB 2 202 952 A wird nur ein geringer Teil der angemeldeten Neuheit angesprochen, nämlich die Erfassung und Aufzeichnung der vorhandenen Unterdrücke durch eine EDV, nicht die automatische Korrektur des Innendruckes bei Veränderungen des Außendruckes. Das Gerät kann nur erfassen, nicht steuern. Nicht genannt werden gleichfalls automatisch eingeleitete Maßnahmen.
Die Patentschrift CH 664 224 A5 zeigt ein Druckmeß- und Regelgerät, das aus einem vorhandenen Netzdruck zwei geregelt einstellbare Drücke auf mechanischem Wege bereitstellen kann. Ob es für die Unterdruckhaltung geeignet ist, ist aus der Patentschrift nicht erkennbar.
Die Druckschrift "Fernmessen mit Maihak-Saite im Beton-, Erd- und Stahlbau" der Fa. H. Maihak AG, Hamburg, aus dem Jahre 1974 stellt ein Fernmeßgerät vor, das bautechnische Daten von entfernten Meßstellen festhält. Es kann nicht automatisch Maßnahmen auslösen, die zur Erhaltung der erforderlichen Daten führen.
Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Unterdruckkontrolle zu schaffen, die manuell unabhängig, automatisch alle zur Unterdruckerhaltung erforderlichen Maßnahmen nachvollziehbar ergreift und nicht zu manipulieren ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen im Anspruch 1 und durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 6 gelöst.
Das Verfahren und die Meß-Regelstation zur Überwachung, Messung, Aufzeichnung, Steuerung und Meldung der anstehenden Unterdrücke, bei dem die vorgenannte Aufgabe gelöst ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß in einer verschlossenen, gegen manuelle äußerliche Eingriffe geschützten, nicht mani­ pulierbaren, leicht transportierbaren, zentralen Meß- Regelstation (1) mit EDV = Elektr. Datenverarbeitung (2), die an verschiedenen Punkten im Sanierungsbereich durch Meßsonden (5) gemessene Unterdrücke über variable Kabelleitungen (12) und Datenverstärker erfaßt, Druckschwankungen im Sanierungs­ bereich selbständig reguliert, bei schwankendem Außen­ luftdruck eine Selbstjustierung der Meßsonden (5) auf 0 Pascal durchgeführt, die erfaßten Unterdrücke gespeichert, alle zur Unterdruckhaltung benötigten Maschinen automatisch gesteuert, Störfälle in der Unterdruckhaltung durch Hochfahren derselben behoben und dem Sanierungsbereich und/oder den Außenstellen gemeldet, bei Stromausfall ein Notstromaggregat zugeschaltet sowie auf einem Monitor (3) und/oder Drucker (4) ein nachvollziehbarer Betriebsablauf lückenlos aufgezeichnet werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Überwachung, Messung, Aufzeichnung, Steuerung und Meldung des Unterdruckes im Arbeitsbereich ist das dazu erforderliche Gerät in einer leicht transportierbaren, kompakten Meß-Regelstation (1) untergebracht und unmanipulierbar gegen direkte manuelle äußerliche Eingriffe geschützt. Durch die Möglichkeit der Fernabfrage (6) ist eine Kontrolle über den gesamten Tagesablauf gegeben. Außerdem kann durch Speicherung (2), optischer Kontrolle (3) und Ausdruck (4) der gemessenen Werte eine sofortige und nachträgliche Überprüfung lückenlos stattfinden.
Das Messen der Unterdrücke an beliebig vielen Meßstellen (5) während der Arbeitszeit im Sanierungsbereich wird in freige­ wählten Zeitabständen vorgenommen. Variable Kabelleitungen (12) zwischen den Meßsonden (5) und der Meß-Regelstation (1) sowie Datenverstärker sichern eine hohe Meßgenauigkeit. Alle Meßdaten werden durch die EDV (2) gespeichert und können jederzeit ausgedruckt bzw. durch Fernabfrage (6) abgerufen werden. Ein kontinuierlicher Ausdruck ist ebenfalls möglich.
Bei abfallendem Unterdruck wird eine Warnschaltung (10) aktiviert, die ein mit dem Absinken des Unterdruckes ansteigendes Warnsignal, optisch und/oder akustisch auslöst und damit die Belegschaft im Sanierungsbereich verständigt. Veränderungen im Außenluftdruck lösen keinen Alarm aus, da diese durch Selbstjustierung der Unterdruckmessung berück­ sichtigt werden.
Bei Störungen im Unterdrucksystem während der arbeitsfreien Phase werden von der Meß-Regelstation (1) über die EDV (2) vorher eingegebene Telefonnummern angewählt und eine Signal- oder Textmeldung als Notruf (8) abgeschickt. Gleichzeitig wird das nicht voll ausgeschöpfte direkt regelbare Unterdruckhaltegerät (7) hochgefahren.
Wird dadurch der erforderliche Unterdruck nicht erreicht, wird ein regelbares Reservegerät (7) zugeschaltet, um den gefor­ derten Wert zu erreichen. Bei Stromausfall wird ein automa­ tisch startendes Notstromgerät zugeschaltet.
Die von der EDV (2) eingeleiteten Maßnahmen im Störfall bei Nichtbelegung schaffen einen Überbrückungszustand, bis die Fehlerquellen von den durch Notruf (8) herbeizitierten Monteuren behoben sind.
Der Filterzustand (11) der ebenfalls von der Meß-Regelstation (1) gesteuerten Lufthaltegeräte (7) wird durch den Einsatz von Meßmodulen vor und hinter dem Filter überwacht. Bei zu hoher Filterverschmutzung wird durch ein Signal auf den vorzunehmenden Filterwechsel hingewiesen. Dieses Signal unterbleibt automatisch, wenn die Filter ausgetauscht sind.
Die in der Meß-Regelstation (1) vorhandene EDV (2) kann neben der Speicherung der angeführten Betriebsdaten auch für weitere Arbeitsvorgänge genutzt werden. So ist z. B. die Personal­ erfassung insgesamt und die bei Arbeiten im Entsorgungsbereich möglich. Mittels einer Code-Karte kann wie bei einer Stempeluhr die Arbeitszeit erfaßt und gespeichert werden. Die Erstellung von Tagesberichten sowie die Materialbestellungen können über die EDV (2) erfolgen. Alle in der EDV gespeicherten Informationen stehen einer zentralen Überwachungsstelle, die mehrere Betriebsstellen kontrollieren kann, durch Fernabfrage (6) zur Verfügung.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, das erfindungsgemäße Verfahren zur Überwachung, Messung, Aufzeichnung, Steuerung und Meldung des Unterdruckes z. B. im Arbeitsbereich einer Asbestsanierungs-Baustelle durch eine Meß-Regelstation mit dem erforderlichen Gerät weiterzubilden und auszugestalten, wozu zunächst auf den Anspruch 1 und die ihm nachgeordneten Ansprüche verwiesen wird.
Nachfolgend wird in Verbindung mit der Beschreibung ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung erläutert, die in schematischer Form die Meß-Regelstation mit den entsprechenden Geräten und die Verbindung zu den Meßsonden zeigt.
Die leicht transportierbare, kompakte Meß-Regelstation (1) beinhaltet alle erforderlichen Geräte, die zur Betriebserhaltung und -kontrolle des erforderlichen Unter­ druckes bei Belegung und Nichtbelegung einer Altlasten­ sanierungs-Baustelle benötigt werden. Über die EDV (2) werden alle eingehenden Daten jederzeit abrufbar gespeichert und die bei Störfällen erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.
Der Monitor (3) dient der optischen Sofortkontrolle und über den Drucker (4) ist die Aufzeichnung aller in der EDV (2) erfaßten Daten und der eingeleiteten Maßnahmen möglich.
Die im Sanierungsbereich an mehreren Stellen angebrachten Meßsonden (5) liefern der EDV (2) das Datenmaterial für die Beurteilung der erforderlichen Unterdruckhaltung, deren Stand lückenlos über die Fernabfrage (6) zu jedem Tageszeitpunkt von einer beliebigen zentralen Erfassungs- bzw. Kontrollstelle ermittelt werden kann. Variable Kabelleitungen mit Datenverstärker sichern eine hohe Meßgenauigkeit.
Die Steuerung der Unterdruckhaltegeräte (7) zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung des erforderlichen Unterdruckes reagiert im Normal- und Störfall automatisch. Eine Störung bei belegter Baustelle wird durch ein optisch und/oder akustisches Signal (10) der Belegschaft mitgeteilt. Bei Nichtbelegung erfolgt ein Notruf (8) zum Bereit­ schaftsdienst und/oder zu der zentralen Überwachungsstelle.
Eine automatisch reagierende Filterüberwachung (11) zeigt den erforderlichen Filterwechsel an.
Die Personalerfassung (9) im Entsorgungsbereich bzw. für die Gesamtbaustelle ist mit Hilfe einer Code-Karte über die EDV (2) möglich.
Bezugszeichenliste
1 - Meß-Regelstation
2 - EDV Elektr. Datenverarbeitung
3 - Monitor
4 - Drucker
5 - Meßsonden
6 - Fernabfrage Datenübermittlung
7 - Steuerung Unterdruckhaltegeräte
8 - Notruf
9 - Personalerfassung
10 - Signal, akustisch/optisch
11 - Filterüberwachung

Claims (10)

1. Verfahren zur Überwachung, Messung, Aufzeichnung, Steuerung und Meldung der an verschiedenen Punkten durch Meßfühler erfaßten, anstehenden Unterdrücke bei der Altlasten­ sanierung, z. B. von schwach und/oder festgebundenen Asbest­ produkten aus Gebäudeteilen in von der Umwelt abgeschlossenen Arbeitsbereichen, dadurch gekennzeichnet, daß in einer ver­ schlossenen, gegen manuelle Eingriffe geschützten, nicht manipulierbaren, leicht transportierbaren, zentralen Meß- Regelstation (1) mit EDV Elektr. Datenverarbeitung (2), die an verschiedenen Punkten im Sanierungsbereich durch Meßsonden (5) gemessene Unterdrücke über variable Kabelleitungen und Datenverstärker erfaßt, Druckschwankungen im Sanierungs­ bereich selbständig reguliert, bei schwankendem Außen­ luftdruck eine Selbstjustierung der Meßsonden (5) auf 0 Pascal durchgeführt, die erfaßten Unterdrücke gespeichert, alle zur Unterdruckhaltung benötigten Maschinen automatisch gesteuert, Störfälle in der Unterdruckhaltung durch Hochfahren derselben behoben und dem Sanierungsbereich und/oder den Außenstellen gemeldet, bei Stromausfall ein Notstromaggregat zugeschaltet sowie auf einem Monitor (3) und/oder Drucker (4) ein nachvoll­ ziehbarer Betriebsablauf lückenlos aufgezeichnet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßten Unterdrücke an den Meßsonden (5) in wählbaren Zeitabständen oder fortlaufend über den gesamten Sanierungs­ zeitraum gespeichert (2), aufgezeichnet (3) und ausgedruckt (4) werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherten Daten (2) durch Fern­ abfrage erfaßt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein erforderlicher Filterwechsel (11) an den Unterdruckhaltegeräten (7) automatisch angezeigt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß über die EDV (2) die allgemeine Personenerfassung im Entsorgungsbereich und die Erstellung von Berichten sowie die Materialbestellung jederzeit durch Fernabfrage (6) abrufbereit erfolgt.
6. Meß- und Regelstation zur Überwachung, Messung, Aufzeichnung, Steuerung und Meldung der an verschiedenen Punkten durch Meßfühler erfaßten, anstehenden Unterdrücke bei der Altlastensanierung, z. B. von schwach und/oder festgebundenen Asbestprodukten aus Gebäudeteilen in von der Umwelt abgeschlossenen Arbeitsbereichen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine verschlossene, gegen manuelle Eingriffe geschützte, nicht manipulierbare, leicht transportierbare, zentrale Meß-Regelstation (1) mit EDV = Elektr. Daten­ verarbeitung (2) vorgesehen ist, die derart gesteuert ist, daß die an verschiedenen Punkten im Sanierungsbereich durch Meßsonden (5) gemessenen Unterdrücke über variable Kabel­ leitungen und Datenverstärker erfaßbar, Druckschwankungen im Sanierungsbereich selbständig regulierbar, bei schwanken­ dem Außenluftdruck eine Selbstjustierung der Meßsonden (5) auf 0 Pascal durchführbar, die erfaßten Unterdrücke speicherbar, alle zur Unterdruckhaltung benötigten Maschinen automatisch steuerbar, Störfälle in der Unterdruckhaltung durch Hochfahren derselben behebbar und dem Sanierungsbereich und/oder den Außenstellen meldbar, bei Stromausfall ein Notstromaggregat zuschaltbar sowie auf einem Monitor (3) und/oder Drucker (4) ein nachvollziehbarer Betriebsablauf lückenlos aufzeichenbar sind.
7. Meß-Regelstation nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßten Unterdrücke an den Meßsonden (5) in wählbaren Zeitabständen oder fortlaufend über den gesamten Sanierungszeitraum gespeichert (2), aufgezeichnet (3) und ausgedruckt (4) werden können.
8. Meß-Regelstation nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherten Daten (2) durch Fernabfrage zu erfassen sind.
9. Meß-Regelstation nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein erforderlicher Filterwechsel (11) an den Unterdruckhaltegeräten (7) automatisch angezeigt werden kann.
10. Meß-Regelstation nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß über die EDV (2) die allgemeine Personenerfassung im Entsorgungsbereich und die Erstellung von Berichten sowie die Materialbestellung jederzeit durch Fernabfrage (6) abrufbereit erfolgen kann.
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