DE4133548C2 - Handhebel - Google Patents
HandhebelInfo
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- F16K35/027—Means to prevent accidental or unauthorised actuation to be locked or disconnected by means of a pushing or pulling action the locking mechanism being actuated by pushing or pulling the valve actuator, the valve actuator being rotated subsequently to bring the valve closure element in the desired position
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Description
Es ist bekannt, zur Betätigung von Armaturen Handhebel zu
verwenden, welche über eine Welle auf ein Verschlußstück wirken,
welches durch Schwenkbewegung um die Wellenachse als Drehachse
verschiedene Positionen in der Armatur einnehmen kann. Die
Fixierung des Verschlußstückes in einer bestimmten Position
erfolgt durch einen mehrteiligen Mechanismus. Dieser besteht aus
einem Handhebel mit eingebautem, beweglichen Rastgriff, welcher
seinerseits mit einem Nocken oder einer Verzahnung versehen ist.
Zur Verriegelung des Hebels gegen unbeabsichtigtes Schwenken
greift dieser Nocken oder diese Verzahnung in eine am Gehäuse
befindliche Rastscheibe oder Verzahnung ein.
Solche Hebel sind in dem DE-GM 75 40 569 und der DE-PS 32 35 320
gezeigt. In dem Hebel befindet sich ein Rastgriff, welche auf
der der Welle zugewandten Seite im Hebel drehbar gelagert ist.
Auf das andere Ende wirkt eine Feder, welche einen Abstand
zwischen dem Hebel und diesem Ende des Rastgriffes herstellt.
Über einen Nocken bzw. eine Verzahnung an dem der Welle
zugewendeten Ende wird in Ruhestellung, d. h. ohne äußere
Krafteinwirkung, eine Verriegelung dadurch erreicht, daß der
Nocken bzw. die Verzahnung in eine mit Aussparungen versehene
Scheibe eingerastet ist. Die Betätigung erfolgt durch das
Zusammendrücken des Rastgriffes gegen den Hebel beim Ergreifen
des Hebels. Dabei muß eine Handkraft aufgebracht werden, welche
die Federkraft kompensiert, die Hebel und Rastgriff auseinander
drückt. Durch diese Anordnung des Rastgriffes im Hebel muß die
Kraft zur Entriegelung des Hebels hauptsächlich von den
schwächeren Fingern, nämlich vom kleinen und vom Ringfinger,
aufgebracht werden.
Weiterhin ist aus der DE 37 10 982 A1 ein Handhebel bekannt,
dessen Restgriff eine Drehachse aufweist, die sich an dem der
Drehachse des Handhebels gegenüberliegenden Ende befindet. Durch
Drücken des Rastgriffes gegen die Kraft einer Druckfeder
verschiebt sich ein äußeres Hebelteil gegenüber einen inneren
Hebelteil und gibt dadurch in Eingriff befindliche Zähne frei.
Zwar wird hier eine verbesserte ergonomische Handhabung
erreicht, es ist aber eine aufwendige Bauweise und ein
komplizierter Verschiebemechanismus erforderlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter
Beibehaltung einer ergonomisch günstigen Betätigung einen
möglichst einfachen Handhebel mit Rastvorrichtung zu schaffen.
Die Lösung des Problems erfolgt dadurch, daß der Rastgriff und
der Handhebel ein Teil bilden, wobei der Rastgriff mit dem
Handhebel an der der Drehachse des Handhebels abgewandten Seite
stofflich verbunden ist.
Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil besteht insbesondere
darin, daß ein Handhebel mit eingebautem Verriegelungs
mechanismus ermöglicht wird, welcher unter ergonomisch günstigen
Verhältnissen zu handhaben ist. Dies wird erreicht durch die
Verlagerung des Drehpunktes des Rastgriffes an das der Drehachse
des Handhebels abgewandte Ende. Zur Betätigung des Handhebels
wird der Handhebel von der Hand umfaßt und mit einer Schließ
bewegung der Hand von den Fingern eine Kraft auf den Rastgriff
ausgeübt. Dabei werden zur Betätigung des Rastgriffes die
stärksten Finger am meisten beansprucht. Dies beruht auf der
Anordnung des Federelementes des Handhebels und der Drehachse
des Rastgriffes. Die Vereinfachung der Konstruktion wird dadurch
erreicht, daß der Handhebel und der Rastgriff stofflich
miteinander verbunden und einstückig ausgeführt sind. Dadurch
wird der Handhebel kostengünstig herstellbar. Besonders
vorteilhaft ist die Ausführung in Kunststoff, da in diesem Fall
der Handhebel aus einem Teil durch Spritzguß hergestellt werden
kann.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 2 lehrt die Verwendung der
stofflichen Verbindung als Federelement, das in der Federstärke
durch Änderung der Materialstärke variiert werden kann.
Die Weiterbildung nach Anspruch 3 hat den Vorteil, daß
Seitenwände ein Verkanten des Rastgriffes während der Betätigung
verhindern und ein in eingerasteter Stellung auf den Rastgriff
wirkendes Verstellmoment aufnehmen.
In der Weiterbildung nach Anspruch 4 wird ein Handhebel
beschrieben, welcher aus verschiedenen Materialien bestehen
kann. Insbesondere ist hier an die Verwendung einer Stahlwelle
mit einer zur Übertragung des Momentes nötigen Festigkeit
und einer Umhüllung aus Kunststoff zur Ausformung eines
ergonomisch günstigen Griffes mit den nach Anspruch 1
beanspruchten Eigenschaften gedacht. Die Trennung von der
kraftleitenden Welle und dem krafteinleitenden Griffteil
ermöglicht eine Anpassung des Handhebels an verschiedene
Einsatzgebiete. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz von
Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit für den Griff
bei heißer oder kalter Welle.
Die Weiterbildung nach Anspruch 5 hat den Vorteil, ohne
zusätzliche Bauteile zur Verdrehsicherung des Griffes bezüglich
der Welle auszukommen. Dies kann in bekannter Weise durch
formschlüssige Verbindung, z. B. mit Polygonquerschnitt, ovalem,
angeschnittenem, kreisförmigem oder verzahntem Querschnitt,
erreicht werden.
Die Weiterbildung nach Anspruch 6 erlaubt eine Positionierung
des Griffes auf der Welle in Längsrichtung ohne zusätzliche
Bearbeitung der Welle oder anderer Bauteile. Durch einfaches
Aufschieben des Griffes auf die Welle bis zum Ende der Öffnung
ist der Griff in seine festgelegte Position gebracht.
Die Weiterbildung nach Anspruch 7 erfordert nur eine einzige
Welle für die Schwenkbewegung und die Übertragung der
Schwenkbewegung für das Bauteil, an welchem der Hebel wirkt.
Im Falle einer Absperrarmatur kann die Klappenachse einfach
verlängert und abgebogen werden, so daß dieses abgebogene
Ende die Welle des Handhebels darstellt, auf welche der
Griff aufgeschoben wird. Mit nur einer Welle wird so ohne
zusätzliche Verbindungsstelle eine sichere Krafteinleitung
in die Schwenkachse erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Anspruch 7 ist in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen die
Fig. 1 den Handhebel in Seitenansicht mit Rastscheibe, die
Fig. 2 einen Schnitt durch den Handhebel in Längsrichtung, die
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Handhebel an der Stelle A-A
und die
Fig. 4 eine Draufsicht des Handhebels mit Rastscheibe.
Der Handhebel besteht aus einem Griff (1) und einer Handhebel
welle (2). Der einteilige Griff (1) ist auf der Handhebelwelle
(2) mit direkter oder indirekter Verbindung zum hier nicht
dargestellten Verschlußstück der Armatur angebracht und
formschlüssig gegen Verdrehen mit der Welle verbunden.
Dargestellt ist eine formschlüssige Verbindung des Griffes (1)
mit der Handhebelwelle (2), welche durch eine Abflachung (3)
des kreisförmigen Wellenquerschnitts entsteht. Dadurch wird
der Griff (1) in einer in Umfangsrichtung eindeutigen Position
auf der Handhebelwelle (2) festlegt. Am Griff (1) befindet sich
ein federnder Rastgriff (4) mit einem konturierten Bereich (5)
welcher in Form eines Nockens in eine Aussparung der am Armaturengehäuse (7)
befindlichen Rastscheibe (6) eingerastet ist. Der Griff (1) ist
so bemessen, daß die Handhebelwelle (2) bis an einen Anschlag am
Ende des Griffes (1) hineinreicht. Eine Entlüftungsbohrung (8)
ermöglicht ein problemlos es Entweichen der Luft beim Aufschieben
des Griffes auf die Handhebelwelle (2) sowie bei dem Abziehen.
Dazu wird in die Bohrung (9) ein Werkzeug eingesetzt, welches
ein Abziehen erleichtert. Diese quer zur Mittelachse der Welle
im Griff und zur Armatur hin nach unten versetzt angeordnete
Bohrung (9) dient aber im wesentlichen zur Einstellung der
Federstärke des Rastgriffes (4). Der Rastgriff (4) ist am Ende
des Handhebels mit diesem verbunden und die Verbindung wirkt als
Federelement (13). Er verläuft aus dem Vollen kommend frei im
Griff (1). Insgesamt weist der Griff (1) zwei Öffnungen in
Längsrichtung (10, 11) auf, welche übereinander angeordnet sind.
Die eine Öffnung (10) dient zur formschlüssigen Verbindung mit
der Handhebelwelle (2) und die andere Öffnung (11) zur Schaffung
eines Freiraumes für den Federweg des Rastgriffes (4). Beide
Öffnungen sind nicht durchgehend, sondern enden im Griff (1).
Die Rastscheibe (6) ist mit auf gleichem Umfang liegenden
Löchern (14) versehen. Die Löcher (14) sind in einem Kreissektor
von 90° verteilt angeordnet und dienen dazu, den Nocken (5) des
Rastgriffes (4) des Griffes (1) aufzunehmen und so den Griff (1)
festzustellen. Die Befestigung der Rastscheibe (6) am Gehäuse
(7) erfolgt durch Schrauben, Schweißen, Kleben oder in sonstiger
Weise. Die beiden äußeren Löcher (15, 16) (auf 0° und 90°)
entsprechen den Endpositionen der Armatur, nämlich vollständig
geöffnet oder vollständig geschlossen. Der Rastgriff (4) ist mit
einer Abrutschhilfe, bestehend aus Griffmulden (17), versehen,
welche ein ergonomisches Betätigen des Handhebels ermöglichen
und ein Abrutschen verhindern. Die Griffmulden (17) sind so
geformt, daß die Finger gegen Rutschen in Längsrichtung gehalten
werden. Die Anordnung des Federelementes (13) am äußeren Ende
des Handhebels reduziert wegen des Hebelarmes die Kraft zur
Anhebung des Rastgriffes (4) gegen den Griff (1). Zur Betätigung
des federnden Rastgriffes werden die stärksten Finger
eingesetzt. Ein Verkanten des Rastgriffes wird durch die
seitlichen Wände (18, 19) verhindert. Diese Wände (18, 19)
nehmen auch die Kräfte auf, welche durch ein Verstellmoment
bei verriegeltem Handhebel, also bei eingerastetem Nocken (5)
entstehen.
Claims (7)
1. Handhebel zur Ausführung einer um eine Drehachse (12)
erfolgenden Schwenkbewegung eines mit dem Handhebel
verbundenen Bauteils, wobei der Handhebel mit einem gegen
eine von einem Federelement ausgeübte Kraft beweglichen
Rastgriff (4) versehen ist, welcher mittels eines
konturierten Bereiches (5) in verschiedenen Stellungen des
Handhebels in einer mit entsprechenden Konturierungen (14,
15, 16,) versehenen, an dem den Handhebel umgebenden Bauteil
befestigten Rastscheibe (6) zum Eingriff zu bringen ist,
wobei sich die Drehachse des Rastgriffes (4) an der der
Drehachse (12) des Handhebels abgewandten Seite des
Handhebels befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rastgriff (4) und der Handhebel ein Teil bilden, wobei der
Rastgriff (4) mit dem Handhebel an der der Drehachse (12)
des Handhebels abgewandten Seite stofflich verbunden ist.
2. Handhebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
stoffliche Verbindung ein Federelement (13) bildet.
3. Handhebel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Handhebel Seitenwände (18, 19) aufweist, welche sich
über seine Länge oder einen Teil davon erstrecken und zu
beiden Seiten des Rastgriffes (4), diesen dabei teilweise
überdeckend, angeordnet sind.
4. Handhebel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Handhebel aus Griff (1) und
Handhebelwelle (2) besteht und daß der Griff (1) eine
Öffnung (10) in Längsrichtung zum Aufschieben auf die
Handhebelwelle (2) aufweist.
5. Handhebel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Öffnung (10) des Griffes (1) so ausgeführt ist, daß eine
formschlüssige Verbindung mit der Handhebelwelle (2)
erreicht wird.
6. Handhebel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Griff (1) eine Öffnung (10) in Längsrichtung
aufweist, welche an der der Drehachse (12) des Handhebels
abgewandten Seite einen Verschluß der Öffnung durch das
Material des Griffes (1) selbst aufweist.
7. Handhebel für eine Armatur nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Handhebelwelle (2) und die
Welle zur Betätigung des Bauteiles aus einem durchgehenden
Teil gebildet werden, wobei das als Handhebelwelle (2)
wirkende Teil gegenüber der restlichen Welle abgewinkelt
ist.
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