DE4133761C2 - - Google Patents
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- B23Q1/50—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
- B23Q1/54—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Halterung
eines Gegenstandes in einer gewünschten räumlichen Lege
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Einrichtung ist aus der älteren, nicht
vorveröffentlichten DE 40 17 983 A1 bekannt. Dort ist ein
Befestigungsteil, das mit einem Saugteil Beplankungsbleche
halten soll mit einem kreisbogenförmigen Ende versehen,
das mit kreisbogenförmigen Leisten in eine ebenfalls
kreisbogenförmige Nut eines Schwenkteiles eingreift. Das
Schwenkteil ist ebenfalls mit einem kreisbogenförmigen
Ende und kreisbogenförmigen Leisten in einer entsprechenden
Nut eines feststehenden Grundkörpers befestigt, wobei die
beiden Kreisbögen des Schwenkteiles senkrecht zueinander
angeordnet sind, um ein Verschwenken in zwei Ebenen zu
ermöglichen. Der Befestigungsteil ist durch Haltedrähte
in einer gewünschten Lage fixierbar.
Die DE-PS 34 00 91 beschreibt eine Aufspannvorrichtung
mit Kugellagerung, bei der ein das Werkstück tragendes
Befestigungsteil an einem Ende die Form einer Kugelkalotte
hat, die in einem entsprechenden Lager eines feststehenden
Aufnahmeblocks gelagert ist, wodurch das Befestigungsteil
gegenüber dem Aufnahmeblock ähnlich wie bei einem
Universalgelenk frei schwenkbar ist. Um eine Arretierung
der Schwenklage zu ermöglichen, ist im Boden des
Aufnahmeblocks eine Öffnung vorgesehen, durch die ein
Zentralbolzen hindurchragt, der einen kugelförmigen Kopf
besitzt, der hinter dem konvex geformten Teil des
Aufnahmeblockes für ein klemmendes Verspannen sorgt.
Die DE-PS 11 73 398 beschreibt eine Spannvorrichtung, deren
Spannkopf gegenüber einer Grundplatte um eine senkrecht
zur Grundplatte stehende Achse verschwenkbar ist. Ein
konusförmiger Drehzapfen ist in einem, im Kopfteil
eingelassenen Klemmring befestigt, wobei dieser Klemmring
über Zentrierstifte mit einem Scheibenring verbunden ist,
der mit einem Scheibenring unverdrehbar verbunden ist.
Die CH-PS 5 60 581 zeigt eine Spannvorrichtung für
Werkzeugmaschinen, deren Spannkopf über eine zylindrische
Lagerung um eine Achse schwenkbar ist. Ein Verspannen der
eingestellten Lage erfolgt über Schwalbenschwanz-
Klemmverbindungen. Zusätzlich kann der Kopf relativ zu
dem zylindrischen Teil um eine senkrecht zu dessen
Schwenkachse verlaufende Achse gedreht werden.
Weitere Vorrichtungen zum Positionieren und Haltern eines
Werkstückes bzw. eines Werkzeuges, vor allem an einer
Elektroerosionsmaschine, sind aus der US-PS 48 22 014 und
der EP 01 16 260 B1 bekannt. Mit diesen Vorrichtungen ist
es möglich, den zu haltenden Gegenstand an einem
Einrichteplatz bezüglich eines Referenzsystemes zu
positionieren und dann die Einrichtung samt positioniertem
Gegenstand auf eine Werkzeugmaschine aufzuspannen, deren
Referenzsystem mit dem des Einrichteplatzes übereinstimmt.
Mit diesen Vorrichtungen ist jedoch ein hochgenaues
Positionieren des zu halternden Gegenstandes mühsam und
zeitaufwendig, so daß in der Praxis auch die Positioniergenauigkeit
Wünsche offen läßt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Einrichtung der eingangs
genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die
Positioniergenauigkeit erhöht wird. Weiterhin soll ein
hochgenaues Positionieren einfach und zeitsparend möglich
sein. Dies soll auch dann möglich sein, wenn der zu
positionierende Gegenstand keine planen Anlageflächen hat
oder durch sein Einspannen an der Einrichtung selbst etwas
verformt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind
den Unteransprüchen zu entnehmen.
Generell besteht die Einrichtung nach der Erfindung aus
drei Grundkomponenten:
- - einem Aufnahmeblock,
- - einer Halteplatte und
- - einer dazwischen angeordneten Schwenkplatte.
Die jeweiligen Anlageflächen zwischen der Schwenkplatte
und der Halteplatte einerseits und der Schwenkplatte und
dem Aufnahmeblock andererseits sind so gestaltet, daß im
Ergebnis ein relatives Verschwenken der Halteplatte gegenüber
dem Aufnahmeblock um zwei senkrecht zueinander stehende
Schwenkachsen möglich ist. Aufgrund der Zentrierzapfen
wird einerseits die Halteplatte relativ zur Schwenkplatte
und andererseits die Schwenkplatte relativ zum Aufnahmeblock
jeweils in der senkrecht zur jeweiligen Schwenkachse
liegenden Richtung präzise geführt, während aufgrund des
Langloches die Schwenkrichtung nicht behindert ist. Damit
ist es möglich, den zu halternden Gegenstand noch genauer
zu positionieren, so daß Spannfehler selbst in der
Größenordnung von einigen Mikrometern vermieden werden
können. Auch erhält man eine sehr stabile Fixierung der
eingestellten Position.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungs
beispieles im Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlicher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Einrichtung nach der Erfindung mit
Fig. 1a einem Längsschnitt
Fig. 1b einem Querschnitt
Fig. 1c einer Draufsicht
Fig. 1d einem Schnitt längs der Linie A-A der Fig. 1c;
Fig. 1a einem Längsschnitt
Fig. 1b einem Querschnitt
Fig. 1c einer Draufsicht
Fig. 1d einem Schnitt längs der Linie A-A der Fig. 1c;
Fig. 2 den Aufnahmeblock der Einrichtung mit
Fig. 2a einem Schnitt längs der Linie M-M der Fig. 2b
Fig. 2b eine Draufsicht des Aufnahmeblocks
Fig. 2c einen Querschnitt des Aufnahmeblocks
Fig. 2d einer Unteransicht des Aufnahmeblocks
Fig. 2a einem Schnitt längs der Linie M-M der Fig. 2b
Fig. 2b eine Draufsicht des Aufnahmeblocks
Fig. 2c einen Querschnitt des Aufnahmeblocks
Fig. 2d einer Unteransicht des Aufnahmeblocks
Fig. 3 die Schwenkplatte der Einrichtung nach der
Erfindung mit
Fig. 3a einer Draufsicht der Schwenkplatte
Fig. 3b einem Querschnitt der Schwenkplatte
Fig. 3c einer Unteransicht der Schwenkplatte
Fig. 3d einem Längsschnitt der Schwenkplatte
Fig. 3e einem Schnitt längs der Linie B-B der Fig. 3a
Fig. 3f einer vergrößerten Detailansicht der Einzelheit A der Fig. 3c;
Fig. 3a einer Draufsicht der Schwenkplatte
Fig. 3b einem Querschnitt der Schwenkplatte
Fig. 3c einer Unteransicht der Schwenkplatte
Fig. 3d einem Längsschnitt der Schwenkplatte
Fig. 3e einem Schnitt längs der Linie B-B der Fig. 3a
Fig. 3f einer vergrößerten Detailansicht der Einzelheit A der Fig. 3c;
Fig. 4 die Halteplatte der Einrichtung nach der
Erfindung mit
Fig. 4a einem Schnitt längs der Linie N-N der Fig. 4c
Fig. 4b einem Schnitt längs der Linie M-M der Fig. 4c
und
Fig. 4c eine Draufsicht auf die Halteplatte.
Fig. 4a einem Schnitt längs der Linie N-N der Fig. 4c
Fig. 4b einem Schnitt längs der Linie M-M der Fig. 4c
und
Fig. 4c eine Draufsicht auf die Halteplatte.
Die Einrichtung der Fig. 1, die insgesamt als Befesti
gungsteil 1 bezeichnet wird, hat drei Grundkomponenten,
nämlich einen Aufnahmeblock 2 (Fig. 2), eine darüber
angeordnete Schwenkplatte 3 (Fig. 3) und eine wiederum
darüber angeordnete Halteplatte 4 (Fig. 4), an welcher
der zu halternde Gegenstand befestigt wird.
Der Aufnahmeblock 2 wird - wie aus der EP 01 16 260 B1
bekannt - an einem nicht dargestellten Balken befestigt,
der seinerseits an der Werkzeugmaschine angebracht ist.
Selbstverständlich kann der Aufnahmeblock an seiner der
Schwenkplatte abgewandten Seite auch andere Formen
aufweisen. Beispielsweise kann er einen zylindrischen
Schaft haben, zum Einspannen in ein Futter. Auch kann er
an sonstige bekannte Spannsysteme angepaßt sein. Lediglich
das abgebildete Ausführungsbeispiel beschreibt einen an
einem Balken zu befestigenden Aufnahmeblock.
Die zwischen dem Aufnahmeblock 2 und der Halteplatte 4
angebrachte Schwenkplatte hat insgesamt vier Anlageflächen
5, 6, 7, 8. Diese Anlageflächen sind gekrümmt und bilden
Abschnitte eines Zylindermantels (vgl. Kreise 47 und 48
in Fig. 3b und 3d). Die beiden zur Halteplatte 4 weisenden
Anlageflächen 5 und 6 liegen auf einem Zylinder, dessen
Achse 9 parallel zur y-Achse eines rechtwinkligen
Korrdinatensystems verläuft (vgl. Koordinatensystem in
Fig. 1a).
Die zum Aufnahmeblock weisenden Anlageflächen 7 und 8
liegen ebenfalls auf einem Zyindermantel, dessen Achse 10
parallel zur x-Achse des Koordinatensystems verläuft.
Somit läßt sich die Halteplatte 4 relativ zur Schwenkplat
te 3 um die Achse 9 kippen und die Schwenkplatte 3
zusammen mit der an ihr befestigten Halteplatte 4 relativ
zum Aufnahmeblock 2 um die Achse 10 kippen. Damit läßt
sich im Ergebnis der zu halternde Gegenstand nicht nur -
wie aus der US 48 22 014 bekannt - in den drei Hauptachsen
x, y und z positionieren sondern zusätzlich auch um die
beiden senkrecht zueinander laufenden Achsen 9 und 10
ausrichten.
Die Halteplatte 4 weist den Anlageflächen 5 bzw. 6
zugeordnete Anlageflächen 5′ bzw. 6′ auf, die in gleicher
Weise Abschnitte eines Zylindermantels sind. In entspre
chender Weise weist der Aufnahmeblock 2 den Anlageflächen
7 bzw. 8 zugewandte Anlageflächen 7′ bzw. 8′ auf.
Die Halteplatte 4 ist mit zwei Schrauben 11 an der
Schwenkplatte 3 gehalten. Diese beiden Schrauben 11 sind
spiegelsymmetrisch zu einer durch die Achse 9 und die z-
Achse gebildeten Ebene versetzt angeordnet. Durch Lockern
der einen und Anziehen der anderen Schraube 11 kann somit
die Halteplatte 4 gegenüber der Schwenkplatte 3 um die
Achse 9 gekippt werden. Hierbei ist anzumerken, daß
dieses Kippen bzw. Ausrichten in der Praxis nur in sehr
geringem Umfange in der Größenordnung von einigen µm oder
1/100 mm erfolgt.
In analoger Weise ist die Schwenkplatte 3 durch zwei
Schrauben 12 an dem Aufnahmeblock 2 befestigt. Auch diese
Schrauben 12 sind spiegelsymmetrisch zu einer Ebene
versetzt angeordnet, die durch die Achse 10 und die z-
Achse gebildet wird. Durch Lösen der einen und Anziehen
der anderen Schraube 12 kann die Schwenkplatte 3 gegenüber
dem Aufnahmeblock 2 ausgerichtet werden.
Die Halteplatte weist zwei Durchgangsbohrungen 13 für die
Schrauben 11 auf. Die Schwenkplatte 3 hat entsprechende
Gewindebohrungen 14. An der Oberseite der Halteplatte
sind fluchtend mit den Durchgangsbohrungen 13 Senkbohrun
gen für die Köpfe der Schrauben 11 vorgesehen.
Zum Einsetzen und Drehen der Schrauben 12 hat die
Halteplatte 4 zwei Durchgangsbohrungen 16, deren Durchmes
ser so groß gewählt ist, daß die Köpfe der Schrauben 12
durch diese Bohrungen hindurchpassen. Die Schwenkplatte 3
besitzt zwei Durchgangsbohrungen 17 für die Schrauben 12
und der Aufnahmeblock 2 besitzt entsprechende Gewindeboh
rungen 18 für die Schrauben 12.
Somit sind alle Schrauben 11 und 12 von der Oberseite der
Halteplatte 4 her zugänglich (vgl. Fig. 1c).
Um sicherzustellen, daß beim Lösen und Anziehen der
entsprechenden Schrauben 11 und 12 nur die zugeordnete
Kipp- bzw. Schwenkbewegung ausgeführt wird, sind zusätz
liche Zentrierzapfen vorgesehen. Ein Zentrierzapfen 19
ist in einer Paßbohrung 19′ der Halteplatte 4 verankert
und ragt mit einem Abschnitt in ein Langloch 20 der
Schwenkplatte 3 hinein. Die Breite des Langloches 20
entspricht genau dem Durchmesser des Zentrierzapfens 19.
Die Länge des Langloches 20 begrenzt theoretisch den
Schwenkbereich. Damit ist sichergestellt, daß bei Lösen
der beiden Schrauben 11 keine Relativverschiebung zwischen
der Halteplatte 4 und der Schwenkplatte 3 in Richtung der
y-Achse möglich ist.
In analoger Weise ist in dem Aufnahmeblock 2 ein weiterer
Zentrierzapfen 21 in einer Paßbohrung 21′ angeordnet, der
mit einem Abschnitt aus dem Aufnahmeblock vorsteht und in
ein Langloch 22 der Schwenkplatte 3 hineinragt. Das
Langloch 22 ist rechtwinklig zum Langloch 20 ausgerichtet.
Die Breite des Langloches 22 entspricht auch hier dem
Durchmesser des Zapfens 21. Hierdurch ist sichergestellt,
daß bei Lösen der Schrauben 12 die Schwenkplatte nicht in
x-Richtung gegenüber dem Aufnahmeblock verschoben werden
kann.
Der Aufnahmeblock 2 besitzt - wie aus der EP 01 16 260 B1
bekannt - eine Klinke 23, die durch eine Schraube 24
bewegt werden kann. Durch eine Feder 25 wird sicherge
stellt, daß die Klinke in die Öffnungsrichtung vorgespannt
wird. Die Schraube 24 ist in eine Durchgangsbohrung 24′
des Aufnahmeblocks 2 eingesetzt. Zur Aufnahme des Kopfes
der Schraube 24 ist eine Senkbohrung 26 vorgesehen. Die
Klinke 27 besitzt eine Gewindebohrung, in die die Schraube
24 eingeschraubt wird. An der Unterseite des Aufnahme
blocks 2 sind zwei nach unten vorstehende Anlageflächen
28 und 29 vorgesehen, mit denen der Aufnahmeblock auf der
Oberseite eines nicht dargestellten Balkens aufliegt.
Dieser Balken hat - wie bekannt - schwalbenschwanzförmige
Aufnahmenuten, in welche eine Nase 30 des Aufnahmeblocks
und eine Nase 31 der Klinke 23 eingreifen. Die Halteplatte
4 besitzt einen seitlich über die Grundfläche des
Aufnahmeblocks 2 auskragenden Arm 32, an dem der zu
halternde Gegenstand befestigt wird. Hierzu hat der Arm
32 mindestens zwei Gewindebohrungen 33 zur Halterung von
Spannpratzen.
Um die drei Hauptkomponenten (Aufnahmeblock 2, Schwenk
platte 3 und Halteplatte 4) im Verbund zu halten und in
einer vordefinierten neutralen Stellung sind - wie im
wesentlichen aus Fig. 1d hervorgeht - zusätzliche
Verbindungsmittel vorgesehen, die mit Schrauben und
Federpaketen diesen Effekt bewirken. Im einzelnen ist die
Schwenkplatte 3 über Schrauben 35, die in Gewindebohrungen
34 eingeschraubt sind, an der Halteplatte 4 befestigt.
Auf der der Halteplatte 4 abgewandten Seite der Schwenk
platte 3 ist eine größere Senkbohrung angeordnet, die ein
Federpaket 37, das hier durch Tellerfedern realisiert
ist, aufnimmt. Der Aufnahmeblock 2 hat eine Senkbohrung
38, die den Kopf der Schraube 35 aufnimmt und die
zusätzlich so groß ist, um die gewünschten Schwenkbewegun
gen zu gestatten. Damit die Schraube 35 angezogen werden
kann, schließt an die Sacklochbohrung 38 eine Durchgangs
bohrung 39 an, durch welche ein Inbusschlüssel eingesetzt
werden kann.
In entsprechender Weise ist die Schwenkplatte 3 mit dem
Aufnahmeblock 2 verbunden und zwar durch eine Schraube
41, die in eine Gewindebohrung 42 des Aufnahmeblocks
eingeschraubt wird. Die Schwenkplatte 3 hat eine zur
Halteplatte 4 weisende Senkbohrung zur Aufnahme eines
Federpaketes 43 und eine daran anschließende Durchgangs
bohrung 44, durch die Schraube 41 hindurchgesteckt wird.
Zur Aufnahme des Kopfes der Schraube 41 ist in der
Halteplatte 4 eine Sacklochbohrung 40 vorgesehen, deren
Öffnungsweite ebenfalls so groß ist, die gewünschten
Schwenkbewegungen zuzulassen.
Die Anordnung der Fig. 1d ist insgesamt vierfach vorhanden
und zwar im wesentlichen im Bereich der vier Ecken des
Aufnahmeblocks. In der Draufsicht der Fig. 1c erkennt man
die vierfach vorhandenen Gewindebohrungen 34, die hier
der Einfachheit halber mit demselben Bezugszeichen
bezeichnet sind.
Zur Verdeutlichung weiterer Einzelheiten wird jetzt auf
Fig. 2 Bezug genommen, die den Aufnahmeblock in verschie
denen Darstellungen zeigt. Zur Vermeidung von Wiederholun
gen wird darauf verwiesen, daß die Bezugszeichen in Fig.
2 mit denen der Fig. 1 übereinstimmen. Es werden daher
nur noch Besonderheiten erwähnt.
Fig. 2a zeigt deutlicher die Anlageflächen 7′ und 8′, die
an vorstehenden Leisten angebracht sind. Weiterhin ist in
den Fig. 2a und 2b deutlicher die Anordnung der Gewinde
bohrungen 42 für die Aufnahme der Schrauben 41 (Fig. 1d)
zu erkennen sowie die Anordnung der Durchgangsbohrungen
39 und der daran anschließenden verbreiterten Sacklochboh
rungen 48 für die Aufnahme der Köpfe der Schrauben 35
(Fig. 1d).
Fig. 3 läßt ebenfalls deutlicher die Auflageflächen 5, 6
Fig. 3b) und 7, 8 (Fig. 3d) erkennen, die Abschnitte
eines Zylindermantels sind, was durch die Kreise 47 bzw.
48 verdeutlicht ist, deren Mittelpunkte die Achsen 9 bzw.
10 sind. In den Fig. 3a, 3c und 3e sind die Ausnehmungen
5 und 46 für die Federpakete 37 und 43 besser zu erkennen
und die daran anschließenden Durchgangsbohrungen 36 bzw.
44 für die Schrauben 35 bzw. 41.
Fig. 3f zeigt deutlicher die Anordnung der Langlöcher 20
und 22 für die Zentrierzapfen 19 und 21 (Fig. 1a und 1b).
Die verschiedenen Abbildungen der Fig. 4 verdeutlichen
den Aufbau der Halteplatte. Weiterhin sei darauf hingewie
sen, daß in den Fig. 4a und 4b die Anlageflächen 5′ und
6′ als geradlinig verlaufend abgebildet sind. Es handelt
sich hierbei um eine mögliche Variante, bei der dann
zwischen den Anlageflächen 5 und 5′ sowie 6 und 6′ nur
eine Linienberührung stattfindet. Wie in Fig. 1a abgebil
det, können aber auch die Anlageflächen 5′ und 6′ genau
der zylindrischen Kontur der Anlageflächen 5 und 6
angepaßt sein, um eine flächenhafte Berührung sicherzu
stellen.
Generell wird noch darauf hingewiesen, daß zum Verständnis
der in Zusammenhang mit Fig. 1 gegebenen Erläuterungen
die Fig. 2 bis 4 herangezogen werden können.
Claims (6)
1. Einrichtung zur Halterung eines Gegenstandes in einer
gewünschten räumlichen Lage mit einem Befestigungsteil, an welchem
der Gegenstand befestigbar ist, bei der das Befestigungsteil
aus einem Aufnahmeblock einer Halteplatte
und einer dazwischen angeordneten Schwenkplatte besteht,
und die Schwenkplatte jeweils zur Halteplatte
und zum Aufnahmeblock weisende, gekrümmte Anlageflächen
aufweist, die so angeordnet sind, daß die Halteplatte
relativ zum Aufnahmeblock (2) um zwei senkrecht zueinander
stehende Achsen schwenkbar ist und wobei Befestigungsmittel
vorgesehen sind, mit denen die Halteplatte
in der gewünschten Schwenklage fixierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß einerseits von der Halteplatte (4) und andererseits
von dem Aufnahmeblock (2) in die Schwenkplatte (3)
hineinragende Zentrierzapfen (19, 21) vorgesehen sind,
die je in ein Langloch (20) bzw. (22) der Schwenkplatte
(3) hineinragen, wobei die Längsachsen dieser beiden
Langlöcher (20, 22) senkrecht zueinander stehen und
wobei die Breite der Langlöcher (20, 22) dem Durchmesser
der Zentrierzapfen (19, 21) entspricht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteplatte (4), die Schwenkplatte (3) und
der Aufnahmeblock (2) durch zusätzliche Mittel (35,
37; 41, 43) federelastisch miteinander verbunden und
in eine vordefinierte Lage zueinander ausgerichtet
sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkplatte (3) unter Zwischenschaltung
eines Federpaketes (37) mit der Halteplatte (4) und
unter Zwischenschaltung eines weiteren Federpaketes
(43) mit dem Aufnahmeblock (2) verschraubt (35, 41)
ist, wobei die Federpakete (37, 43), die Schrauben
(35, 41) und Ausnehmungen (38, 40) für die Schrau
benköpfe so dimensioniert und angeordnet sind, daß
die relativen Schwenkbewegungen unbehindert sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß vier federelastische Verbin
dungsmittel (35, 37, 41, 43) an den Ecken eines
Quadrates angeordnet sind, dessen Diagonalen unter
45° zu den Schwenkachsen (9, 10) verlaufen.
5. Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteplatte (4) durch zwei
spiegelsymmetrisch zu einer Ebene angeordnete Schrauben
(11) gegenüber der Schwenkplatte (3) justierbar ist,
wobei diese Ebene durch die erste Schwenkachse (9)
und eine senkrecht durch die Einrichtung laufende
Mittelachse (z) aufgespannt ist und daß die Schwenkplatte
(3) durch zwei spiegelsymmetrisch zu einer
zweiten Ebene angeordnete Schrauben (12) gegenüber
dem Aufnahmeblock (2) justierbar ist, wobei diese
zweite Ebene durch die zweite Schwenkachse (10) und
die senkrecht durch die Einrichtung verlaufende
Mittelachse (z) aufgespannt ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrauben (11, 12) zum Justieren und Fixieren
der Schwenklage von der Oberseite der Halteplatte
(4) her zugänglich sind.
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19914133761 DE4133761A1 (de) | 1991-10-11 | 1991-10-11 | Einrichtung zur halterung eines gegenstandes in einer gewuenschten raeumlichen lage |
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| DE4133761C2 true DE4133761C2 (de) | 1993-07-22 |
Family
ID=6442523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914133761 Granted DE4133761A1 (de) | 1991-10-11 | 1991-10-11 | Einrichtung zur halterung eines gegenstandes in einer gewuenschten raeumlichen lage |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10028393A1 (de) * | 2000-06-13 | 2002-01-03 | System 3R Internat Ab Vaelling | Nivelliervorrichtung |
| DE10028393B4 (de) * | 2000-06-13 | 2005-09-01 | System 3R International Ab | Nivelliervorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE9202839L (sv) | 1993-04-12 |
| CH685928A5 (de) | 1995-11-15 |
| SE9202839D0 (sv) | 1992-09-30 |
| DE4133761A1 (de) | 1993-04-15 |
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