DE4133797A1 - Kampfpanzer - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kampfpanzer mit einem
Fahrgestell, auf dem ein Turm drehbar angeordnet ist,
der mit einer in Elevation schwenkbar aufgehängten
schweren Waffe versehen ist.
Bei bekannten Kampfpanzern ist im allgemeinen der um
eine vertikale Achse drehbare Turm etwa in der Mitte des
Fahrgestells angeordnet. Der Turm besitzt häufig die
Form eines flachen Quaders mit gegebenenfalls abge
schrägten Ecken und schräggestellten Seitenwänden. Die
schwere Waffe ist meist am Turm so angeordnet, daß
mindestens das hinter dem Schildzapfen liegende Waffen
ende in das Turminnere hineingeführt ist.
Es sind weiterhin sogenannte Panzerhaubitzen bekannt
(DE-OS 36 42 920), bei denen der eine schwere Waffe
tragende Turm hinter der Mitte des Fahrgestells angeord
net ist, während sich das Antriebsaggregat im vorderen
Teil des Fahrgestells befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kampf
panzer der eingangs erwähnten Bauart zu schaffen, der
einerseits besonders leicht aufgebaut werden kann,
andererseits aber einen hohen Schutz für die Besatzung
aufweist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit
den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentan
spruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungs
gemäßen Kampfpanzers sind in den Unteransprüchen be
schrieben.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, in Verbin
dung mit einer neuartigen Ausgestaltung der Turmform es
zu ermöglichen, gewisse Merkmale, die bisher nur bei
Panzerhaubitzen angewendet wurden, bei einem Kampfpanzer
einzusetzen. Durch das Aufsetzen eines Turmes in Keil
form auf den hinteren Abschnitt des Fahrgestells, der
nach hinten abgeschrägt ist, wird wegen der sehr gerin
gen Silhouette dieses Turms ein hoher Frontal- und
Flankenschutz erreicht, wobei die Nutzung des vorderen
Abschnitts des Fahrgestells den Frontalschutz noch
besonders erhöht und somit an Panzerung und damit an
Gewicht eingespart werden kann.
Die Winkel, welche die Oberseite des nach hinten ab
fallenden Fahrgestells mit der Horizontalen und die
Oberseite des Turmes mit der Horizontalen einschließen
und deren Summe den Keilwinkel des Turmes ergibt, können
so optimal gewählt werden, daß bei relativ geringer
Stärke der Dachplatten des Turmes frontal und von oben
in etwa der gleiche Schutz erreicht wird. Dabei ist zu
berücksichtigen, daß der Keilwinkel des Turmes nicht zu
groß werden soll, damit weder die Oberseite des Turmes
zu steil ansteigt, noch die Oberseite des Fahrgestells
zu stark abfällt. Ersteres würde die Silhouette des
Turmes vergrößern und letzteres findet seine Grenze an
der Forderung, daß der Turm beim Schwenken nicht durch
das Kettenwerk des Fahrgestells behindert werden darf.
Um vor allem an der Rückseite des Turmes im Turminneren
und hinter dem Turm genügend Raum zur Verfügung zu
haben, um, wie weiter unten erläutert, hinter dem Turm
einen Munitionsbunker anordnen zu können, darf der
Keilwinkel des Turmes aber auch nicht zu klein sein,
damit über die Länge des Turmes an der Rückseite des
Turmes die erforderliche Höhe erreicht wird. Es hat sich
als vorteilhaft erwiesen, wenn die Winkel, die einer
seits die Oberseite des Turmes mit der Horizontalen und
andererseits die Oberseite des Fahrgestells mit der
Horizontalen einschließen, im Bereich zwischen 3° und 7°
liegen.
Die schwere Waffe ist zweckmäßigerweise außerhalb des
Turmes an dessen Oberseite angeordnet. Die Munitionsver
stauung geschieht in einem hinter dem Turm angeordneten
und mit diesem fest verbundenen Munitionsbunker und
damit hinter dem durch das Fahrgestell und den Keilturm
gegebenen besonders hohen Frontalschutz in abgeschotte
ten und ausblasfähigen Räumen. Der Munitionsbunker
besitzt dabei nur die Höhe, die der Keilturm an seinem
hinteren Ende aufweist. Die Munition kann aus dem Muni
tionsbunker durch einen automatischen Lader direkt der
Waffe zugeführt werden. Dies wird weiter unten anhand
eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Bedienungsplätze für den Kommandanten und Richt
schützen sind im Fahrgestell unterhalb des Turmes auf
einer mit dem Turm verdrehbaren Plattform angeordnet. An
der Oberseite des Turmes befinden sich über den Bedie
nungsplätzen verschließbare Einstiegluken, die mit
Winkelspiegeln versehen sind. Auf diese Weise ist eine
uneingeschränkte Rundumbeobachtung für Kommandant und
Richtschütze sowohl aus der geöffneten Luke heraus als
auch durch die Winkelspiegel, bedingt durch die Keilform
und die Anordnung des Turmes, möglich.
Weiterhin ist es möglich, innerhalb des Turmes unmittel
bar vor der Rückwand, ein Notmagazin für eine vorgegebe
ne Anzahl von Geschossen vorzusehen. Da die Waffe so
angeordnet werden kann, daß das Waffenende von minde
stens einer der Einstiegsluken her zugänglich ist, kann
bei Störungen oder Zündversagern bei geöffneter Luke die
Waffe von Hand aus dem Notmagazin heraus geladen werden.
Weiterhin ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen Kampf
panzer die Möglichkeit, eine eigene Einstiegstür im Heck
des Fahrgestells vorzusehen und den Fahrgestellraum
hinter dem Turm und unterhalb des Munitionsbunkers zum
Transport von Grenadieren oder Verwundeten auszunutzen.
Damit ist der erfindungsgemäße Kampfpanzer auch als
Schützenpanzer verwendbar.
Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen
ein Ausführungsbeispiel für einen Kampfpanzer nach der
Erfindung näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Kampfpanzer in einer schematisierten teil
weise geschnittenen Seitenansicht;
Fig. 2 den Kampfpanzer nach Fig. 1 in Draufsicht;
Fig. 3 den Kampfpanzer nach Fig. 1 in einer Ansicht
von vorne.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Kampfpanzer besitzt
ein Fahrgestell 1 mit einem Kettenlaufwerk 1.3. Die
Oberseite des Fahrgestells 1 ist in einem vorderen, vor
der Quermitte liegenden Abschnitt 1.1 nach vorne ab
fallend ausgebildet, während die Oberseite in einem
hinteren, hinter der Quermitte liegenden Abschnitt 1.2
nach hinten schräg abfallend ausgebildet ist, wobei der
Winkel α, den diese Oberseite 1.2 mit der Horizontalen
einschließt, etwa 6° beträgt. Auf dem Fahrgestell ist im
hinteren Abschnitt 1.2 ein Turm 2 um eine Achse D dreh
bar angeordnet. Der Turm 2 besitzt in seiner vertikalen
Längsmittelebene gesehen die Form eines von hinten nach
vorn spitz zulaufenden Keils. Die Turmunterseite 2.1
verläuft parallel zur Oberseite 1.2 des hinteren Ab
schnitts des Fahrgestells 1, während die Turmoberseite
2.2 nach hinten ansteigend mit der Horizontalen einen
Winkel β einschließt, der etwa 6° beträgt. Damit ergibt
sich für den Keilwinkel an der Spitze 2.3 des Turmes ein
Winkel α + β = ca. 12°.
Selbstverständlich sind hier auch andere Ausgestaltungen
der Winkel möglich. So kann beispielsweise der Winkel β,
den die Oberseite 2.2 des Turmes mit der Horizontalen
einschließt, auch kleiner gewählt werden. Es sind sogar
Winkel möglich, bei denen die Oberseite 2.2 des Turmes 2
horizontal oder gar nach hinten abfallend verläuft. In
einem solchen Fall muß allerdings, um am hinteren Ende
des Turmes genügend Bauhöhe zu erhalten, der Winkel α
entsprechend größer gewählt werden.
Der Turm ist im Fahrgestell 1 über einen Lagerring 5
drehbar gelagert. An der Oberseite 2.2 des Turmes 2 ist
eine Waffenhalterung 4 angeordnet, an der um einen
Schildzapfen 4.1 in Elevation schwenkbar eine schwere
Waffe 3 aufgehängt ist. Unterhalb des Turmes 2 befindet
sich im Fahrgestell 1 eine mit dem Turm fest verbundene
und mit ihm verdrehbare Plattform 6, auf der in nicht
eigens dargestellter Weise zwei Bedienungsplätze für den
Kommandanten und den Richtschützen angeordnet sind.
Oberhalb dieser Bedienungsplätze sind in der Oberseite
2.2 des Turmes 2 jeweils mit einem Lukendeckel ver
schließbare Einstiegsluken 7.1 und 7.2 (s. Fig. 2)
vorgesehen, um die herum Winkelspiegel 8.1 und 8.2
angeordnet sind. Die Waffenhalterung 4 ist zwischen den
beiden Einstiegsluken 7.1 und 7.2 derart auf den Turm
angeordnet, daß das Waffenende 3.1 von den Einstiegslu
ken her zugänglich ist. Weiterhin besitzt die Oberseite
2.2 des Turmes im Bereich des Waffenendes 3.1 eine
Einsenkung 2.21, die das Waffenende bei größeren Eleva
tionswinkeln aufnimmt. Die vorderen Ecken des Turmes 2
sind in an sich bekannter Weise abgeschrägt, so daß der
Turm 2 in seiner horizontalen Längsmittelebene gesehen,
einen sich nach vorne verjüngenden Vorderabschnitt in
Form eines Trapezes mit den schrägen Seiten 2.31 und
2.32 aufweist.
Hinter der Rückwand 2.4 des Turms 2 ist ein Munitions
bunker 9 fest am Turm angeordnet, so daß er mit diesem
um die Drehachse D verschwenkbar ist. In diesem Muni
tionsbunker 9 befindet sich ein Bandmagazin 10, in
welchem Geschosse G1 in zwei Lagen übereinander in
Querrichtung zum Turm umlaufend und in seiner Längsrich
tung mit den Geschoßspitzen zur Waffe hinweisend orien
tiert angeordnet sind. Wie aus Fig. 2 zu entnehmen, ist
eine mittlere Indexposition des Bandmagazins 10 so
angeordnet, daß sie in der Elevationsebene der Waffe 3
liegt. Die Geschosse G1 sind im Munitionsbunker 9 paral
lel zur Unterseite 2.1 des Turmes liegend angeordnet, so
daß sie mit der Horizontalen den Winkel α einschließen.
Um zusätzlichen Platz einzusparen, kann auch vorgesehen
sein, daß im Bandmagazin 10 in nicht dargestellter Weise
die Geschosse gegenüber der Unterseite 2.1 des Turmes
leicht nach vorne geneigt angeordnet sind und/oder daß
die obere Geschoßlage im Bandmagazin gegenüber der
unteren Geschoßlage etwas nach vorne geneigt angeordnet
ist. Zum automatischen Laden der Waffe ist ein nicht
dargestellter automatischer Lader vorgesehen, der im
Bereich der mittleren Indexposition des Bandmagazins 10
angeordnet ist und eine nur angedeutete Geschoßhalterung
10.1 aufweist, mittels der das Geschoß an der Seite des
Geschoßkopfes anhebbar ist. Dabei wird zusammen mit der
Geschoßhalterung 10.1 eine ebenfalls mit dem automati
schen Lader verbundene Klappe 9.1 angehoben, die norma
lerweise in der Dachplatte des Munitionsbunkers 9 liegt,
so daß das angehobene Geschoß in einer Richtung schräg
nach oben in Richtung auf die Waffe aus dem Munitions
bunker 9 herausgeführt werden kann. Wird die Waffe 3,
wie aus Fig. 1 zu ersehen, in eine Stellung mit einem
erhöhten Elevationswinkel gebracht, so kann erreicht
werden, daß das Geschoß in der Geschoßhalterung 10.1
fluchtend zur Rohrseelenachse der Waffe 3 liegt. In
dieser Stellung wird das Geschoß mittels des automati
schen Laders in die Waffe eingebracht.
Die Außenwände des Munitionsbunkers 9 sind in nicht
eigens dargestellter Weise mit Sollbruchstellen verse
hen, so daß sie bei einer Explosion der im Munitionsbun
ker gelagerten Geschosse abgesprengt werden. Der Muni
tionsbunker kann dabei beispielsweise so ausgebildet
sein wie dies in DE-PS 25 52 470 beschrieben ist.
Da die Drehachse D des Turmes mit der Vertikalen den
Winkel α einschließt, wird bei einer Drehung des Turmes
um die Achse D die Elevation der Waffe 3 verändert.
Diese Veränderung wird durch an sich bekannte rechnerge
steuerte Ausgleichsvorrichtungen ausgeglichen.
Innerhalb des Turmes 2 sind unmittelbar vor der Rückwand
2.4, wie aus Fig. 1 und 2 zu entnehmen, noch vier Ge
schosse G2 in einem Notmagazin 11 angeordnet. Diese
Geschosse stehen in Störungsfällen, wenn es nicht mög
lich ist, die Waffe aus dem Bandmagazin 10 nachzuladen,
zur Verfügung. Das Notmagazin 11 und das hintere Ende
3.1 der Waffe sind von der Einstiegsluke 7.2 her zugäng
lich, so daß die Waffe bei geöffneter Einstiegsluke aus
diesem Notmagazin 11 von Hand nachgeladen werden kann.
An der Rückseite des Heckteils 1.4 des Fahrgestells 1
ist eine Einstiegstür 1.5 angeordnet zum Ein- und
Ausstieg der Besatzung.
Wie aus Fig. 1 zu entnehmen, kann der Heckraum 1.4 im
Fahrgestell 1 ausgenutzt werden, um Personen aufzuneh
men, so daß mit dem Panzer Grenadiere oder Verwundete in
diesem Heckraum 1.4 transportiert werden können.
Claims (17)
1. Kampfpanzer mit einem Fahrgestell, auf dem ein Turm
drehbar angeordnet ist, der mit einer in Elevation
schwenkbar aufgehängten schweren Waffe versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Turm (2) auf dem hinter
der Quermitte liegenden Abschnitt (1.2) des Fahrgestells
(1) angeordnet ist, während das Antriebsaggregat im
Fahrgestell (1) im Bereich vor der Quermitte angeordnet
ist und das Fahrgestell (1) mindestens im Bereich unter
halb des Turms (2) eine unter einem ersten vorgegebenen
spitzen Winkel (α) gegen die Horizontale nach hinten
abfallende Oberseite (1.2) besitzt, während der Turm (2)
in seiner vertikalen Längsmittelebene (LM) gesehen die
Form eines von hinten nach vorne spitz zulaufenden Keils
aufweist, dessen Unterseite (2.1) parallel zur Oberseite
(1.2) des Fahrgestells verläuft und dessen Oberseite
(2.2) mit der Horizontalen einen zweiten vorgegebenen
spitzen Winkel (β) einschließt.
2. Kampfpanzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberseite (2.2) des Turms (2) mit der Horizonta
len einen nach hinten ansteigenden Winkel (β) von 3°
bis 7° einschließt.
3. Kampfpanzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der hintere Abschnitt (1.2) der Oberseite
des Fahrgestells (1) mit der Horizontalen einen nach
hinten abfallenden Winkel (α) von 3° bis 7° ein
schließt.
4. Kampfpanzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Oberseite (2.2) des Turms (2)
eine Waffenhalterung (4) angeordnet ist, in der die nach
vorne weisende Waffe (3) in Elevation schwenkbar aufge
hängt ist.
5. Kampfpanzer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß hinter der Rückwand (2.4) des Turms
(2) am Turm oberhalb des Fahrgestells (1) ein Munitions
bunker (9) angeordnet ist.
6. Kampfpanzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß im Munitionsbunker (9) ein Bandmagazin (10) angeord
net ist, in welchem Geschosse (G1) mit in Turmlängs
richtung nach vorne weisenden Geschoßköpfen gelagert
sind, wobei eine Indexposition des Bandmagazins (10) in
der Elevationsebene der Waffe (3) liegt und an dieser
Indexposition ein automatischer Lader angeordnet ist.
7. Kampfpanzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschosse im Bandmagazin (10) parallel zur
Unterseite (2.1) des Turms (2) gelagert sind.
8. Kampfpanzer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschosse im Bandmagazin unter einem kleinen
spitzen Winkel gegen die Unterseite (2.1) des Turms (2)
nach vorne geneigt gelagert sind.
9. Kampfpanzer nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens in der in der Elevations
ebene der Waffe (3) liegenden Indexposition des Bandma
gazins (10) eine Geschoßhalterung (10.1) angeordnet
ist, mittels der das Geschoß an der Seite des Geschoß
kopfes um einen vorgegebenen Winkel in eine Stellung
anhebbar ist, in welcher es bei einem vorgegebenen
Elevationswinkel der Waffe (3) fluchtend zur Rohrseelen
achse der Waffe angeordnet ist.
10. Kampfpanzer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Oberseite (2.2) des Turms im
Bereich hinter der Waffenhalterung (4) eine Einsenkung
(2.21) angeordnet ist zur Aufnahme des Waffenendes (3.1)
ab einem vorgegebenen Elevationswinkel.
11. Kampfpanzer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Außenwände des Munitions
bunkers (9) mit Sollbruchstellen versehen sind zur
Absprengung bei einer Explosion der im Munitionsbunker
gelagerten Geschosse.
12. Kampfpanzer nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß im Fahrgestell (1) unterhalb
des Turms (2) eine mit dem Turm fest verbundene Platt
form (6) zur Aufnahme von zwei Bedienungsplätzen ange
ordnet ist, über denen jeweils in der Oberseite (2.2)
des Turms eine mit einem Lukendeckel verschließbare
Einstiegsluke (7.1, 7.2) angeordnet ist.
13. Kampfpanzer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß an der Oberseite (2.2) des Turms um jede der
Einstiegsluken (7.1, 7.2) Winkelspiegel (8.1, 8.2)
angeordnet sind.
14. Kampfpanzer nach Anspruch 12 oder 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß innerhalb des Turms (2) unmittelbar
vor der Rückwand (2.4) ein Notmagazin (11) angeordnet
ist, das eine vorgegebene Anzahl von quer zur Turmlängs
richtung gelagerten Geschossen (G2) aufnimmt.
15. Kampfpanzer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die Waffenhalterung (4) im Bereich zwischen den
Einstiegsluken (7.1, 7.2) derart angeordnet ist, daß das
Waffenende (3.1) von mindestens einer der Einstiegsluken
her zugänglich ist.
16. Kampfpanzer nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Turm (2) in seiner
horizontalen Längsmittelebene gesehen einen sich nach
vorne verjüngenden Vorderabschnitt in Form eines
Trapezes (2.31-2.3-2.32) aufweist.
17. Kampfpanzer nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß im Heck (1.4) des
Fahrgestells (1) eine Einstiegstür (1.5) angeordnet
ist.
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| DE4133797C2 (de) | 2002-05-08 |
| US5311807A (en) | 1994-05-17 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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