DE4133893C2 - Steuereinrichtung - Google Patents

Steuereinrichtung

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DE4133893C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für eine Heizeinrichtung mit einem in einem Gehäuse untergebrachten Au­ ßentemperaturfühler, einem von diesem beeinflußten Heizungs­ regler und einer eine Antenne samt Demodulationseinrichtung und Auswerteschaltung zur Umsetzung von über eine drahtlose Übertragungsstrecke, zum Beispiel über einen Langwellensender, abgestrahlte, empfangene Zeitinformationen in eine für den Heizungsregler verarbeitbare Form aufweisenden Empfangsein­ richtung.
Bei einer aus der DE-GM 89 12 675 bekannten derartigen Steuer­ einrichtung ist die Empfangseinrichtung samt Antenne zum Emp­ fang der Zeitinformationen in einer funktechnisch geeigneten Position, vorzugsweise unter dem Dach eines Gebäudes angeordnet. Dies bedingt aber eine separate gehäusemäßige Verkapselung der Empfangseinrichtung und deren leitungsmäßige Anbindung an den Heizungsregler.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Steuereinrichtung der eingangs erwähnten Art vorzuschla­ gen, die sich durch einen einfacheren Aufbau mit weniger Ein­ zelteilen unter Aufrechterhaltung einer hohen Empfangssicher­ heit der Zeitinformationssignale auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Antenne der Empfangseinrichtung im Gehäuse des Außentemperaturfühlers oder an diesem angeordnet ist.
Durch diese Maßnahme ergibt sich der Vorteil eines guten Empfanges der Zeitinformationssignale, der nicht durch gegebenenfalls mit Betoneisen versehene Wände beeinträchtigt ist. Dabei ergibt sich auch eine einfache Leitungsführung, da die zur Weiterleitung der Zeitinformationssignale erforderlichen Leitungen gemeinsam mit den zur Leitung der Temperatursignale ohnehin erforderlichen Leitungen verlegt werden können, wenn solche überhaupt erforderlich sind.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß auch die Demodulationseinrichtung im Gehäuse des Außentempera­ turfühlers und die Auswerteeinrichtung im Heizungsregler angeord­ net ist.
Durch diese Maßnahmen kann die Zeitinformation getrennt von der Temperaturinformation seriell an die Auswerteeinrichtung im Hei­ zungsregler übertragen werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Demodulationseinrichtung eine Kodiereinrichtung umfaßt, die die Zeitinformationen mit der Außentemperaturinformation in einen gemeinsamen Code umsetzt, und die Auswerteschaltung im Hei­ zungsregler einen Decodierer aufweist, der die codierten Signale in Temperatur- und Zeitinformationen auftrennt.
Durch diese Maßnahmen können die Informationen über lediglich drei Leitungen übertragen werden, statt deren fünf oder vier Leitungen, wie sie bei der zuvor erwähnten Variante erforderlich sind. Außer­ dem wird durch die digitale Übertragung des kodierten Signales die Übertragungssicherheit wesentlich erhöht.
Um den Empfang der Zeitinformation zu optimieren, kann nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß das die An­ tenne aufweisende Gehäuse allseitig drehbar an einem Halter gehal­ ten ist.
Durch diese Maßnahmen kann die Antenne, die vorzugsweise als Fer­ ritantenne ausgebildet ist, in die jeweils günstigste Lage ge­ bracht werden, wobei die allseitige Drehbarkeit des Gehäuses zweckmäßigerweise durch eine Kugelgelenk-Halterung erzielt wird.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Außentemperaturfühler mit Antenne,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Heizungsreglers,
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines weiteren Heizungsreglers.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, ist der Außentemperaturfühler 2 in einem Außenfühlergehäuse 1 angeordnet, wobei der Außentempera­ turfühler 2 über die Außenfühlerklemmen 3 und das Außenfühlerka­ bel 4 mit einer in der Verteilerdose 5 enthaltenen Schaltung, die im wesentlichen einen Demodulator, einen spannungsgesteuerten Os­ zillator, einen Multiplexer und eine Synchronisierschaltung für den Multiplexer umfaßt, verbunden ist. Diese Verteilerdose 5 ist in einem Antennengehäuse 8 angeordnet. In diesem Gehäuse 8 ist eine durch einen Ferritstab 71 mit Wicklung 70 gebildete Antenne 6 angeordnet, die in einem Halter 7; 72 gehalten ist. Die Wicklung 70 dieses Ferritstabes 71 ist ebenfalls über eine Leitung 73 mit der in der Verteilerdose 5 angeordneten Schaltung verbunden.
Die erwähnte Schaltung ist mittels eines Verbindungskabels 9 mit einem Heizungsregler verbunden.
Wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist, sind Außenfühlergehäuse 1 und Antennengehäuse 8 unmittelbar nebeneinander angeordnet, wobei das Antennengehäuse 8 eine dem Außenfühlergehäuse 1 entsprechende Aus­ nehmung 74 aufweist, so daß sich ein kompakter Ausbau ergibt.
Befestigt sind die beiden Gehäuse 1 und 8 mittels Schrauben 10 und 12, wobei die Verteilerdose 5 mit Schrauben 11 im Antennenge­ häuse 8 befestigt sind.
Zweckmäßigerweise sind die beiden Gehäuse 1 und 8 auf einer ge­ meinsamen Montageplatte angeordnet, oder das Antennengehäuse 8 weist einen vorspringenden Boden auf, an dem das Außenfühlerge­ häuse 1 montiert ist, wobei die Montageplatte (nicht dargestellt) oder das Antennengehäuse über ein Kugelgelenk mit einem Halter (nicht dargestellt) verbunden sind, so daß die Ferritantenne 6 auf die jeweiligen Empfangsverhältnisse eingestellt werden kann.
Durch diese Maßnahmen ist es möglich, daß der Außentemperaturfüh­ ler auch für sich in einer Anwendung ohne Funkuhr betrieben werden kann.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung.
Bei dieser ist der Außenfühler 2 und die Antenne 6 über das ge­ meinsame Verbindungskabel 9, das die den Außentemperaturfühler 2 mit dem Vorlauftemperaturregler 33 verbindende Leitung 9′ und die die Antenne 6 mit einem Umformer 27 für die Zeitinformation ver­ bindende Leitung 24 umfaßt, mit dem Heizungsregler 37 verbunden, in dem diese Bauteile angeordnet sind.
Dabei ist der Vorlauftemperaturregler 33 noch mit einem Vorlauf­ temperaturfühler verbunden und versorgt den Regler mit entspre­ chenden Ist-Wertsignalen.
Die HF-modulierten, von der Antenne stammenden Zeitinformationssi­ gnale werden im Umformer 27 in Impulse umgewandelt und dem Zeit/Programmgeber 28 zugeführt, der eingangsseitig weiter mit ei­ ner Ein-/Ausgabeeinrichtung 29 verbunden ist, über die der Zeit­ programmgeber 28 programmiert werden kann. Dieser versorgt einen Soll-Wert-Umschalter 30 mit entsprechenden Befehlssignalen, die zu den einprogrammierten Zeiten einem dem mittels des Tag-Soll-Wert- Einstellers 31 auf den vom Nacht-Soll-Wert-Einsteller 32 einge­ stellten Soll-Wert und umgekehrt umschalten. Dieser Soll-Wert-Um­ schalter 30 ist mit dem Vorlauftemperaturregler 33 verbunden und versorgt diesen mit den entsprechenden Soll-Werten.
Weiter ist der Vorlauftemperaturregler 33 mit einem Steilheitsein­ steller 34 verbunden, der die Steilheit der Anpassung des Übergan­ ges von einem Soll-Wert auf einen anderen festlegt.
Der Vorlauftemperaturregler 33 ist über eine Brennermagnetventil­ leitung 36 mit einem Brennermagnetventil 35 verbunden und steuert dieses und damit die Brennstoffzufuhr zum Brenner.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 3 ist der Außenfühler 2 über die Leitung 43 mit einem spannungsgesteuerten Oszillator 45 verbunden, der über die Leitung 49 mit einem Multiplexer 53 ver­ bunden ist.
Die Antenne 6 ist über die Leitung 44 mit einem Demodulator 46 verbunden, der seinerseits an den Multiplexer 53 über die Lei­ tung 50 angeschlossen ist. Der Multiplexer 53 ist vom Synchron­ signalgenerator 47 über die Leitung 51 mit Synchronsignalen und vom Taktsignalgeber 48 über die Leitung 52 mit Taktsignalen ver­ sorgt. Diese Teile sind in der Empfangseinheit 64 angeordnet.
Der Multiplexer 53 ist über die Leitung 9′ mit dem Heizungsreg­ ler 65 beziehungsweise mit dessen Seriell-Parallelwandler 55 ver­ bunden, der im Heizungsregler 65 angeordnet ist. Dieser Wandler 55 ist ebenso wie die der Taktgeber 60 und die Ein-/Ausgabeeinrich­ tung 29 sowie ein vom Vorlauftemperaturregler 25 über die Lei­ tung 26 mit entsprechenden Signalen versorgter span­ nungsgesteuerter Oszillator 58 mit einem Mikroprozessor 61 verbun­ den, der die einlangenden Signale verarbeitet.
Der Ausgang des Mikroprozessors 61 ist mit einer Leistungsstufe 62 verbunden, die das Brenner-Magnetventil 35 steuert.

Claims (4)

1. Steuereinrichtung für eine Heizeinrichtung mit einem in einem Gehäuse untergebrachten Außentem­ peraturfühler, einem von diesem beeinflußten Hei­ zungsregler und einer eine Antenne samt Demodula­ tionseinrichtung und Auswerteschaltung zur Umset­ zung von über eine drahtlose Übertragungsstrecke, zum Beispiel über einen Langwellensender abge­ strahlte, empfangene Zeitinformationen in eine für den Heizungsregler verarbeitbare Form aufwei­ senden Empfangseinrichtung, dadurch gekennzeich­ net, daß die Antenne (6) der Empfangseinrichtung im Gehäuse des Außentemperaturfühlers (2) oder an diesem angeordnet ist.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Demodulationsein­ richtung im Gehäuse des Außentemperaturfühlers oder im Antennengehäuse (8) und die Auswerteein­ richtung im Heizungsregler (65) angeordnet ist.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Demodulationseinrichtung eine Kodiereinrichtung umfaßt, die die Zeitinfor­ mationen mit der Außentemperaturinformation in einen gemeinsamen Code umsetzt, und die Auswerte­ schaltung im Heizungsregler (65) einen Decodierer aufweist, der die codierten Signale in Tempera­ tur- und Zeitinformationen auftrennt.
4. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die An­ tenne (6) aufweisende Gehäuse (8, 64) allseitig drehbar an einem Halter gehalten ist.
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