DE4134849C2 - Transport- und Lagersystem sowie Stützeinrichtung und Aufnahmeeinrichtung hierfür - Google Patents
Transport- und Lagersystem sowie Stützeinrichtung und Aufnahmeeinrichtung hierfürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Transport- und Lagersystem nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein dem gattungsgemäßen Transport- und Lagersystem
entsprechendes System ist aus der FR-A 2 123 455 bekannt.
Bei diesem Transport- und Lagersystem handelt es sich um
Paletten, die mit einer Mehrzahl von Füßen versehen sind.
Die Füße können aufgrund ihrer Konstruktion nur von der
Güteraufnahmefläche der Platte her in entsprechende Aus
nehmungen eingesetzt werden, wozu zwei beabstandete Schul
tern vorgesehen sind. Die untere der beiden Schultern weist
eine Auflaufschräge und eine Ausnehmung auf. Die obere der
beiden Schultern, die in einem der Dicke der Palette ent
sprechenden Abstand zur unteren Schulter am oberen Rand des
Fußes angeordnet ist, ist ein geschlossen umlaufender Ring
bzw. Flansch, der im montierten Zustand des Fußes auf der
Auflagefläche der Palette aufliegt.
Im Rahmen der Erfindung durchgeführte Untersuchungen haben
ergeben, daß das gattungsgemäße Transport- und Lagersystem
an einer Reihe von Nachteilen leidet. Vor allem ist eine
Demontage der Füße der Palette nicht möglich, da der
geschlossene obere Flansch eine Entnahme eines beispiels
weise beschädigten Fußes nicht zuläßt. Daher ergibt sich
bei dem gattungsgemäßen Transport- und Lagersystem eine
Reihe von erheblichen Einschränkungen, insbesondere was die
Materialien der Aufnahmeeinrichtung und die Konstruktion der
Füße angeht. Eine Wiederverwertung der Füße ist daher nur
durch eine Zerstörung des Palettendecks möglich.
Auf dem Transport- und Lagersektor besteht - besonders im
Hinblick auf das neue Abfallbeseitigungsgesetz - ein stetig
wachsender Bedarf nach Aufnahmeeinrichtungen insbesondere in
Form von Paletten, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch
optimiert sind.
Aus der US-PS 3 915 099 ist ein weiteres Transport- und
Lagersystem bekannt, bei dem am oberen Rand des Stützfußes
als an sich bekanntes Merkmal flexible Zungen vorgesehen
sind. Bei diesem System sind jedoch nicht zwei beabstandete
Schultern vorgesehen und die untere Schulter des Stützfußes
des bekannten Systems weist keine Einführöffnung auf, da die
dort vorgesehenen Öffnungen lediglich aus fertigungstechnischen
Gründen vorgesehen sind.
Weitere, jedoch nicht über den Offenbarungsgehalt der
gattungsgemäßen Druckschrift hinausgehende Transport- und
Lagersysteme sind aus der US-PS 3 691 964 und der US-PS 3 910 202
bekannt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Transport-
und Lagersystem der im Oberbegriff des Anspruches 1
angegebenen Art zu schaffen, das es ermöglicht, vorzugsweise
alle Arten von Paletten wirtschaftlich und umweltschonend
herzustellen, zu nutzen und zu entsorgen, daß die
die Stützeinrichtung bildenden Füße ohne Zerstörung der
Güter-Aufnahmeeinrichtung von dieser getrennt werden können
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des
Anspruches 1.
Das erfindungsgemäße Transport- und Lagersystem zeichnet
sich zunächst durch die Ausbildung des Fußes bzw. der Füße
seiner Stützeinrichtung aus. Denn dadurch, daß die obere
Schulter der Füße in einem oberhalb der Einführöffnung
angeordneten Bereich zumindest eine flexible Lippe aufweist,
die aus der Ebene der oberen Schulter nach oben oder nach
unten herausgebogen werden kann, ergibt sich eine erhebliche
Vereinfachung der Montage und Demontage.
Zu den weiteren besonderen Vorteilen des erfindungsgemäßen
Transport- und Lagersystems zählt eine hohe Stabilität und
Stoßabsorptionsfähigkeit. Ferner ist es möglich, das erfin
dungsgemäße System in kostengünstiger Massenherstellung zu
produzieren. Es ist aufgrund seines Konzeptes wiederver
wendbar und bezüglich seiner einzelnen Komponenten und ihrer
Materialien wiederverwertbar. Zu den weiteren Vorteilen
zählt, daß das erfindungsgemäße Transport- und Lagersystem
so ausgebildet ist, daß keine Verletzungsgefahr besteht und
daß bedarfsgenaue Anpassungsfähigkeit im Hinblick auf die
Belastungsanforderungen und die Anordnung der Füße gewähr
leistet ist.
Ferner ergibt sich der Vorteil, daß das erfindungsgemäße
Transport- und Lagersystem in Verbindung mit verschieden
ausgestalteten Palettendecks vielseitige Einsatzmöglich
keiten bietet, wie zum Beispiel als Flach- und Leichtpa
lette, Dispositions- oder wiederverwendbare Palette, Zwei-
oder Vierwegepalette, Eindeck- oder Doppeldeckpalette sowie
Box- oder Displaypalette.
Um die Montage so einfach wie möglich zu gestalten, kann die
obere Schulter bzw. der obere Rand sehr dünn und damit
flexibel gemacht werden, wobei sogar Wandstärken von einem
Millimeter genügen können.
Weiterhin zeichnet sich das erfindungsgemäße Transport- und
Lagersystem durch ein sehr geringes Gewicht aus, wozu vor
allem das geringe Gewicht der Füße beiträgt, die ferner ein
geringes Volumen haben.
Es ist vorzugsweise möglich, nahezu jegliche Art von Ma
terialien für die Aufnahmeeinrichtung zu verwenden, wie
Preßspan, Holz, (Well-)Pappe, Preßpapier, Metall oder auch
geeignete recyclingfähige Kunststoffe. Vorteilhafterweise
ist das erfindungsgemäße System stapelfähig und hat somit
geringen Platzbedarf.
Ferner ergibt sich der Vorteil, daß aufgrund der einfachen
Entfernbarkeit der Füße der Stützeinrichtung diese zeit
sparend und kostengünstig wiederverwendet werden können,
wenn die Aufnahmeeinrichtung beschädigt oder gar zerstört
ist. Die Füße sind vorzugsweise aus Recycling-Kunststoffma
terial herstellbar.
Sind beide Schultern mit zumindest je einer flexiblen Lippe
versehen, kann die Montage und Demontage sowohl von der
Lastaufnahmefläche der Aufnahmeeinrichtung als auch von der
dieser gegenüber angeordneten unteren Fläche erfolgen. Dies
ergibt zunächst den besonderen Vorteil, daß die Füße selbst
dann von der Aufnahmeeinrichtung getrennt werden können,
wenn diese mit Gütern bestückt ist. Dies kann beispielsweise
dann erforderlich sein, wenn die Güter-Aufnahmeeinrichtung
bestückt ist, und im Zuge der Handhabung eine Beschädigung
eines oder mehrerer Füße stattfindet. Häufig ist es nicht
möglich, die Güter-Aufnahmeeinrichtung, beispielsweise eine
Flachpalette, zu entladen, um den oder die beschädigten Füße
auszutauschen. Mit dem erfindungsgemäßen Transport- und
Lagersystem ist es jedoch möglich, im beladenen Zustand den
oder die beschädigten Füße schnell zu entfernen und durch
neue Füße zu ersetzen, da diese von beiden Seiten der
Güter-Aufnahmeeinrichtung her an dieser befestigt werden
können.
Zur Ausbildung je einer Lippe in der oberen und unteren
Schulter sind diese radial geschlitzt und zur Bildung der
jeweiligen Lippe in einem wählbaren Teilbereich des Umfanges
umfangseitig geschlitzt.
Eine weitere Erleichterung der Montage und Demontage ergibt
sich, insbesondere bei Aufnahmeeinrichtungen mit Befesti
gungswänden größerer Dicke, wenn die obere Schulter zwei
flexible Lippen aufweist, die beide aus der Ebene der oberen
Schulter nach oben und nach unten herausgebogen werden
können.
Auf besonders einfache Art und Weise können die Zungen durch
miteinander verbundene Schlitze gebildet werden. Hierzu wird
ein Schlitz bei kreisringförmig ausgebildeter Schulter in
Radialrichtung vom Außenrand der Schulter bis zum Innenrand
geführt, von dem aus sich die beiden anderen Schlitze an den
Radialschlitz anschließen und sich umfangsseitig entlang des
Innenrandes der oberen Schulter erstrecken. Durch diese
Schlitzanordnung werden vorzugsweise zwei nur noch an einem
Ende mit der oberen Schulter verbundene Zungen bzw. Lippen
gebildet, die sehr flexibel und damit einfach aus der Ebene
der Schulter herausbiegbar sind. Im unbelasteten Zustand
nehmen die Lippen ihre Neutralstellung wieder ein und liegen
somit in der Ebene der oberen Schulter. Je nach Breite des
radialverlaufenden Schlitzes kann somit eine geschlossene
Fläche der oberen Schulter erhalten bleiben oder auch ein
größerer segmentförmiger Ausschnitt gebildet werden, der dem
radialverlaufenden Schlitz entspricht. Damit eine freie
Beweglichkeit der Lippen selbst bei nur minimaler Schlitz
breite gewährleistet ist, werden die Ränder der Schlitze
bzw. die Kanten der Lippen und des benachbarten Materials
des Fußes vorzugsweise abgerundet.
Eine besonders bevorzugte Form der Füße stellt die Ausbil
dung in Form eines hohlen kegelstumpfförmigen Körpers dar.
Die Schultern sind bei einer derartigen Ausbildung an dem im
Einbauzustand oberen Rand des Körpers mit größerem Durch
messer angeordnet. Die hierbei obere Schulter endet bündig
mit der oberen Kante des Fußes, während die darunter
angeordnete vorzugsweise parallel verlaufende Schulter in
einem Abstand angeordnet ist, der vorzugsweise der Dicke der
Wand der Aufnahmeeinrichtung entspricht, an der der Fuß
lösbar fixiert wird.
Der obere Rand des Körpers mit größerem Durchmesser ist
üblicherweise offen ausgebildet, so daß eine Einführöffnung
gebildet wird, die das Ineinanderstecken der Füße ermög
licht, wenn diese beispielsweise vor Montage an der Auf
nahmeeinrichtung gestapelt und gelagert werden sollen.
Der untere kleinere Rand ist mittels einer Bodenwand ge
schlossen, die vorzugsweise zur Bildung von Flüssigkeits
ableitöffnungen gelocht ist.
Ferner kann bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform
die Bodenwand des Randes mit kleinerem Durchmesser des
Fußkörpers eine zentrische Einführungsöffnung aufweisen.
Eine derartige Einführungsöffnung ist vor allem dann vorge
sehen, wenn die Füße mit einem Verstärkungszapfen versehen
werden sollen, der wahlweise durch die Einführöffnung von
unten in den Fuß eingeführt werden kann. Hierdurch wird ein
zentrisch angeordnetes Verstärkungsteil gebildet, das sich
bis in die Ebene des oberen Randes des Fußkörpers erstreckt,
so daß eine aufgebrachte Last, beispielsweise ein Karton,
großflächiger und die Lastaufnahme erhöhend abgestützt
werden kann.
Die Verstärkungszapfen können vorzugsweise mittels eines die
Bodenwand hintergreifenden Haltewulstes fixiert werden.
Hierbei rastet der Haltewulst nach dem Hindurchstecken des
Verstärkungszapfens elastisch ein, so daß der Verstärkungs
zapfen verliersicher im Fuß gehaltert ist. Diese Aus
führungsform ermöglicht ferner die zerstörungsfreie Ent
fernung des Verstärkungszapfens, sollte dies erforderlich
sein.
Bei einer alternativen Ausführungsform ist es ferner
möglich, den Stützfuß selbst in seiner Bodenwand mit einem
zentrischen in den Innenraum ragenden, vorzugsweise zylin
derförmigen Vorsprung zu versehen. Dieser Vorsprung kann
einen nach innen ragenden ringförmigen Haltewulst aufweisen.
Bei dieser Ausführungsform kann ein Verstärkungszapfen, der
vorzugsweise einstückig mit einer einstückigen Platte ver
sehen ist, mit einer Ringnut versehen sein, in die bei in
den Stützfuß eingeführten Verstärkungszapfen der Ringwulst
einrastet. Es ist selbstverständlich, daß bei dieser Aus
führungsform die Anordnung des Ringwulstes und der Ringnut
so aufeinander abgestimmt sind, daß eine sichere Halterung
und Ausrichtung des Verstärkungszapfens innerhalb des Fußes
sichergestellt ist.
Bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform des Stützfußes
ist es ferner vorzugsweise möglich, einen Befestigungszapfen
beziehungsweise eine Befestigungshülse für Kufen oder Sta
bilisierungsplatten vorzusehen, die mit einer Mehrzahl von
übereinander angeordneten ringförmigen Nuten versehen ist.
Dies ermöglicht die Befestigung von Kufen oder Stabili
sierungsplatten mit unterschiedlicher Dicke unter Verwendung
einer einzigen Befestigungshülse, deren Ringnuten je nach
Dicke der Kufe oder Platte mit dem Ringwulst des Stützfußes
zusammenwirken.
Bevorzugterweise sind die Oberflächen der oberen Schulter,
bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform jedoch auch
die Außenfläche der Bodenwand des Fußes mit einer rutsch
festen Oberflächenstruktur versehen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform für eine derartige
rutschfeste Oberflächenstruktur stellt zumindest ein Ring
bzw. eine ringförmige Erhöhung dar, die sich aus der Ebene
der oberen Schulter bzw. der Außenfläche der Bodenwand
erhebt. Weitere Verbesserungen lassen sich durch die An
ordnung einer Mehrzahl konzentrischer ringförmiger Erhöhun
gen erreichen. Diese haben den weiteren besonderen Vorteil,
daß sie beim Montieren bzw. Demontieren des Fußes selbst bei
aufliegender Last keine Behinderung darstellen, da die
kreisringförmige konzentrische Anordnung die erforderliche
Drehung beim Montieren nicht behindert.
Weitere rutschfeste Oberflächenstrukturen in Form von Auf
rauhungen, Noppen, der Fortführung der Verstärkungsrippen
und ähnlichem sind jedoch ebenfalls denkbar.
Um die Montage weiter zu erleichtern, ist es ferner möglich,
die Zunge an ihrem dem Körper des Fußes zugewandten Rand
durch einen Schlitz vom Körper zu trennen. Hierdurch ent
steht eine freischwingende Zunge ähnlich der Anordnung der
Lippen. Ferner kann die Zunge in ihrer Neigung relativ zur
Längsachse des Fußkörpers und ihrer Lage zur Einführöffnung
an die jeweiligen Einbauverhältnisse angepaßt werden, um
eine problemlose Montage und Demontage des Fußes an der
Aufnahmeeinrichtung zu erreichen.
Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Transport- und Lagersystems weist der
untere Rand des Stützfußes zwei Zungen auf. Eine der beiden
Zungen ist hierbei die nach unten ragende Zunge, der gegen
über eine weitere nach oben ragende Zunge angeordnet ist.
Beide Zungen sind in ihrer Länge und Biegung an die jeweili
gen Anwendungsfälle anpaßbar. Die nach oben ragende gebo
gene Zunge der unteren Schulter endet in der Ebene der
oberen Schulter. Diese Ausführungsform ergibt den besonderen
Vorteil, daß sowohl das Montieren wie das Demontieren des
Stützfußes des erfindungsgemäßen Transport- und Lagersystems
maschinell erfolgen kann. Denn die beiden Zungen bilden in
Abhängigkeit von der Drehrichtung beim Montieren beziehungs
weise Demontieren Auflaufschrägen, die das "Einfädeln" des
Stützfußes in die Einführöffnung der Aufnahmeeinrichtung er
möglichen. Die Ausführungsform mit zwei Zungen stellt somit
gegenüber der Ausführungsform mit einer Zunge eine weitere
vorteilhafte Ausgestaltung dar, da beim Vorsehen nur einer
Zunge nur die Montage mit einer geeigneten Montagemaschine
durchgeführt werden kann.
Die Aufnahmeeinrichtung kann in einer Vielzahl von möglichen
Bauarten ausgeführt werden. Denkbar sind, wie zuvor aufge
zählt, alle Arten von Paletten, wie Flachpaletten, Behäl
terpaletten, Boxpaletten oder auch Poolpaletten. Es ist
jedoch auch möglich, die Füße der Stützeinrichtung an
Bodenwänden von Kartons, Kisten oder sonstigen Behältern für
Stückgut, Schüttgut oder flüssigem Gut zu fixieren, voraus
gesetzt, daß bei der Aufnahme von flüssigem Gut eine
Abdichtung vorgesehen ist.
Die mit den Füßen zu versehende Wand (bei Flachpaletten
üblicherweise das Deck) der Aufnahmeeinrichtung ist mit
Fixierungsausnehmungen versehen, die vorzugsweise als
kreisrunde Ausnehmung mit einem kreissegmentförmigen
Erweiterungsausschnitt ausgebildet ist. Der Erweiterungs
ausschnitt kann beispielsweise durch eine Vergrößerung des
Radius gegenüber der Basisausnehmung und Verbindungsab
schnitten in Form von Tangenten an die Basisausnehmung ge
bildet werden. Die Größe des Erweiterungsausschnittes bzw.
des Einführbereiches kann hierbei in Abhängigkeit von der
Dicke der Wand der Aufnahmeeinrichtung gewählt werden. Um
eine verliersichere Halterung der Füße zu gewährleisten,
sollte die Größe jedoch einen Winkelbereich von 90° nicht
überschreiten.
Um ein Durchbiegen der Wand der Aufnahmeeinrichtung bei
spielsweise bei der Lagerung in einem Palettengestell zu
vermeiden bzw. zu minimieren, können die Füße untereinander
mit Verstärkungskufen verbunden werden. Ferner ist es
möglich, sämtliche Füße mit einer durchgehenden Verstär
kungsplatte miteinander zu verbinden, so daß praktisch eine
zweite Ebene parallel zu der Wand der Aufnahmeeinrichtung
gebildet wird, an der die Füße der Stützeinrichtung fixiert
sind. Eine derartige Zusatzeinrichtung ergibt zum einen eine
erhebliche Erhöhung der Stabilität und verhindert beispiels
weise auf dem Transport auf einem Rollenförderer das Ver
klemmen der Aufnahmeeinrichtung dadurch, daß verhindert
wird, daß die Füße zwischen die Rollen des Rollenförderers
geraten.
Derartige Verstärkungskufen bzw. Stabilisierungsplatten
können mittels Befestigungsbolzen bzw. -hülsen an der
Bodenwand der Füße fixiert werden, wozu wiederum die zuvor
erwähnte Einführöffnung dient. Die Befestigungsbolzen können
hierbei ebenfalls einen die Bodenwand hintergreifenden
Haltewulst aufweisen und zudem einen Stützflansch, der im
Montagezustand die Kufe bzw. die Befestigungsplatte zur
Fixierung am Fuß hintergreift.
Neben den zuvor beschriebenen besonders bevorzugten Aus
führungsformen des erfindungsgemäßen Transport- und Lager
systems ist ferner eine Ausführungsform möglich, die eine
Aufnahmeeinrichtung und eine Stützeinrichtung umfaßt, die
ebenfalls zumindest einen Stützfuß aufweist. Bei dieser
besonders einfach aufgebauten Ausführungsform sind die
beiden Schultern des Stützfußes jeweils lediglich mit
zumindest einer aus der Ebene der jeweiligen Schulter
herausbiegbaren flexiblen Zunge versehen. Die Zungen können
hierbei beispielsweise durch einen radialen und einen sich
daran anschließenden umfangsseitigen Schlitz gebildet
werden. Eine derartige Ausführungsform eignet sich zwar
nicht für eine maschinelle Montage und Demontage, ist jedoch
als besonders kostengünstige Alternative für eine Montage
und Demontage per Hand durchaus geeignet.
Anhand der nachfolgenden Zeichnungen ist die Erfindung
beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematisch leicht vereinfachte Darstellung
einer ersten Ausführungsform eines Teiles des
erfindungsgemäßen Lager- und Transportsystems,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende vereinfachte Dar
stellung einer Draufsicht auf den oberen Rand eines
Fußes der Ausführungsform gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechenden Darstellung einer
alternativen Ausführungsform des oberen Randes
eines Fußes des Transport- und Lagersystems,
Fig. 4 eine teilweise Seitenansicht auf den oberen Rand
des Fußes gemäß Fig. 3,
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechenden Darstellung des
Fußes des erfindungsgemäßen Transport- und Lager
systems mit angebrachter Stabilisierungskufe bzw.
Stabilisierungsplatte,
Fig. 6A bis 6C schematisch vereinfachte Darstellungen von rutsch
festen Oberflächenstrukturen für den Fuß des erfindungsgemäßen
Transport- und Lagersystems,
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform einer
Aufnahmeeinrichtung in Form einer Flachpalette,
Fig. 8 eine schematisch vereinfachte Darstellung einer
Ausführungsform einer Einführöffnung der Aufnahme
einrichtung des erfindungsgemäßen Transport- und
Lagersystems,
Fig. 9 eine schematisch stark vereinfachte Darstellung
einer weiteren Ausführungsform eines Stützfußes des
erfindungsgemäßen Transport- und Lagersystems,
Fig. 10 eine Draufsicht auf den Stützfuß gemäß Fig. 9,
Fig. 11 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungs
form eines Stützfußes,
Fig. 12 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform
eines Verstärkungszapfens für einen Stützfuß des
erfindungsgemäßen Transport- und Lagersystems,
Fig. 13 eine der Fig. 12 entsprechende Darstellung einer
Befestigungshülse für den Stützfuß des erfindungsgemäßen
Transport- und Lagersystems und
Fig. 14 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung des
Stützfußes gemäß Fig. 11 mit montiertem Verstär
kungszapfen gemäß Fig. 12.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Güter-Transport- und Lagersystems 1 in schematisch leicht
vereinfachter Weise dargestellt. Das Transport- und Lagersystem
1 weist im Beispielsfalle eine Güter-Aufnahmeein
richtung in Form einer Flachpalette 2 auf, von der lediglich
ein Teil dargestellt ist. Die Flachpalette 2 ist mit einer
Stützeinrichtung versehen, die im Beispielsfalle aus einer
Mehrzahl von in einem wählbaren Muster angeordneten
Stützfüßen besteht, von denen in Fig. 1 repräsentativ ein
Stützfuß 3 dargestellt ist. Grundsätzlich ist es denkbar,
daß je nach Art der Aufnahmeeinrichtung im Minimalfall auch
nur ein Stützfuß 3 vorgesehen ist. Üblicherweise ist jedoch
eine Mehrzahl von Stützfüßen 3 vorgesehen, die vor allem bei
Paletten vorzugsweise in einem Abstand zueinander angeordnet
sind, der problemlos den Einsatz von Gabelstaplern er
möglicht, also das Einfahren der Gabelstaplerzinken in die
Zwischenräume zwischen den Stützfüßen 3.
Fig. 1 verdeutlicht, daß der Stützfuß 3 in seinem in Fig. 1
dargestellten Einbauzustand an seinem oberen Ende eine
Verbindungseinrichtung in Form zweier beabstandeter Schul
tern bzw. Flansche 4 und 5 aufweist, die einen Ringraum 6
begrenzen, der innenseitig von einer Wandung 7 begrenzt ist,
während er auf der radial äußeren Seite offen ist. Fig. 1
verdeutlicht hierbei, daß zur Festlegung des Stützfußes 3 an
der Palette 2 diese in den Raum 6 eingreift.
Die im in Fig. 1 dargestellten Einbauzustand untere Schulter
5 weist eine Einführöffnung 8 auf, an deren einem Ende eine
nach unten ragende Zunge 9 angeordnet ist. Wie Fig. 1 ver
deutlicht, ist die Zunge 9 in einem stumpfen Winkel zur
Ebene der Schulter 5 angeordnet, so daß sich eine Auflauf
schräge ergibt, die in der Einführöffnung 8 mündet.
Die obere Schulter 4 weist in einem oberhalb der Einführöffnung
8 angeordneten Bereich im Beispielsfalle zwei Lippen
10 und 11 auf. Im unbelasteten Zustand sind die Lippen 10
und 11, die flexibel ausgestaltet sind, in der Ebene der
oberen Schulter 4 angeordnet, liegen also im Einbauzustand
auf der Oberfläche der Palette 2, wie auch der übrige Be
reich der oberen Schulter 4 auf.
Wie die Draufsicht der Fig. 2 verdeutlicht, werden die
Lippen 10 und 11 durch die Anbringung dreier Schlitze 12,
13, 14 gebildet. Aufgrund der kreisringförmigen Ausgestal
tung der Schultern 4 und 5 erstreckt sich hierbei der
Schlitz 12 radial vom Außenrand 15 der Schulter 4 bis in den
Bereich des Innenrandes 16. Wie Fig. 2 verdeutlicht,
schließen sich an den Schlitz 12 die Schlitze 13 und 14 an
und verlaufen umfangsseitig entlang des Innenrandes 16.
Hierdurch wird eine Konfiguration ähnlich dem Buchstaben Y
gebildet. Die Lippen 10 und 11 gehen somit an ihren dem
Schlitz 12 umfangsseitig gegenüberliegenden Enden in die
Schulter 4 über, die bei der in Fig. 2 dargestellten Aus
führungsform in ihrer Erstreckung nur geringfügig durch den
Schlitz 12 unterbrochen wird. Dennoch ergibt sich eine sehr
flexible Ausgestaltung der Lippen 10 und 11, die ein
problemloses Herausbiegen aus der Ebene der Schulter 4
ermöglichen. Diese Biegefähigkeit ist vor allem für die
Montage und Demontage des Fußes 3 an der Aufnahmeeinrichtung
2 von vorteilhafter Wirkung. Die einander gegenüberliegenden
Ränder der Lippen 10, 11 sind abgerundet.
Eine besonders bevorzugte Form des Fußes stellt die in Fig.
1 dargestellte leicht konische kegelstumpfförmige Ausbildung
seines Körpers 17 dar. Der Körper 17 weist hierbei einen
hohlen Innenraum 18 auf, der an seiner Oberseite eine
Öffnung 19 aufweist. Durch die Öffnung 19 hindurch können
die Füße ineinander gestapelt werden, wozu sie im Bereich
ihrer Bodenwand 20 eine umlaufende Stützrippe 21 aufweisen,
auf die jeweilige Außenfläche 22 der Bodenwand 20 zu liegen
kommt.
Die Bodenwand 20 kann mit einer in Fig. 1 nicht sichtbaren
Lochung versehen sein, durch die im Bedarfsfalle ein Ab
fließen von Flüssigkeit, wie beispielsweise Wasser, möglich
ist. Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform weist ferner
eine zentrische Einführöffnung 23 auf, die in der Bodenwand
20 mittig angeordnet ist. Zur Stabilisierung des Körpers 17
des Fußes 3 ist bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungs
form ein vorzugsweise kegelstumpfförmiger Verstärkungszapfen
24 in den Innenraum 18 eingeführt, der bis in die Ebene des
oberen Randes der Schulter 4 ragt. Daher kann ein auf die
Schulter 4 aufgelegtes Gut zusätzlich durch den Verstär
kungszapfen 24 abgestützt werden.
Der Verstärkungszapfen 24 ist bei der in Fig. 1 darge
stellten Ausführungsform mit einer Stützplatte 25 verbunden.
Ferner weist der Verstärkungszapfen 24 einen Haltewulst 26
auf, der im Einbauzustand die Bodenwand 20 hintergreift und
somit den Verstärkungszapfen 24 in der in Fig. 1 dargestell
ten Montagestellung verliersicher hält.
Ferner ist die Innenfläche des Körpers 17 des Fußes 3 mit
einer Mehrzahl von die gesamte Höhe durchlaufenden Ver
stärkungsrippen 27 versehen.
Fig. 1 zeigt schließlich, daß die Aufnahmeeinrichtung zu
mindest eine Fixierungsausnehmung 28 pro Fuß aufweist. Die
Form und Anordnung der Fixierungsausnehmung 28 wird nach
folgend im Zusammenhang mit den Fig. 7 und 8 im einzelnen
erläutert werden.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Draufsicht auf eine alternative
Ausführungsform der Schulter 4 des Fußes 3. Der Unterschied
besteht in einer Vergrößerung bzw. Verbreiterung des
Schlitzes 12 zu einer segmentförmigen Öffnung, die von
Innenrand zu Innenrand vorzugsweise einen Winkelbereich von
35° umfaßt. Ansonsten entspricht die Ausführungsform be
züglich der Anordnung weiterer Schlitze 13 und 14 derjenigen
gemäß den Fig. 1 und 2, so daß diesbezüglich auf die voran
stehenden Ausführungen verwiesen werden kann. Fig. 3
verdeutlicht ferner, daß auch die untere Schulter 5 eine
flexible Lippe 10′ aufweisen kann. Diese wird wie die Lippen
10, 11 durch eine Schlitzbildung hergestellt, wobei aufgrund
der Einführungsöffnung 8 nur noch ein zusätzlicher Schlitz
13′ entlang der Fußaußenfläche nötig ist.
In Fig. 5 ist eine weitere Abwandlung dargestellt, bei der
der Fuß 3 gemäß Fig. 1 mit einer Verstärkungskufe bzw. einer
Verstärkungsplatte 28 versehen ist. Hierzu wird durch die
zentrische Einführöffnung 23 ein Befestigungsbolzen 29
eingeführt, der ebenfalls einen Haltewulst 30 aufweist, der
im Montagezustand die Bodenwand 20, wie in Fig. 5 darge
stellt, hintergreift. Der Befestigungsbolzen 29 weist ferner
einen überstehenden Randflansch 31 auf, der zur Fixierung
der Kufe bzw. Stabilisierungsplatte 28 diese hintergreift,
und somit diese an der Außenfläche der Bodenwand 20 des
Fußes 3 fixiert. Derartige Kufen bzw. Stabilisierungsplatten
dienen zur Erhöhung der Gesamtfestigkeit des Transport- und
Lagersystems 1 zur Vermeidung von Durchbiegungen im Hoch
regallager für Paletten oder zur Vermeidung eines Hinein
rutschens der Füße 3 zwischen die Rollen von Rollenför
derern.
In den Fig. 6A bis 6C sind unterschiedliche Ausführungsformen
für rutschfeste Oberflächenstrukturen der Schulter 4
dargestellt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6A handelt
es sich um eine kreisringförmig umlaufende Erhöhung 31, die
am inneren Rand der Schulter 4 im Übergangsbereich zum
Innenraum 18 des Fußes 3 angeordnet ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6B sind zur Bildung der
rutschfesten Oberflächenstruktur drei derartige ringförmige
Erhebungen 31 bis 33 vorgesehen, die konzentrisch zueinander
angeordnet sind. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß die
rutschfeste Oberflächenstruktur ein Hinein- bzw. Heraus
drehen des Fußes 3 zur Montage an der Aufnahmeeinrichtung
nicht behindert.
In Fig. 6C ist eine alternative Ausführungsform einer ring
förmigen Erhebung 31′ dargestellt, die in ihrem an dem
Innenraum 18 angrenzenden Abschnitt abgeschrägt ist.
Grundsätzlich sind weitere Ausführungsformen wie stern
förmige oder spiralförmige Anordnungen von Erhöhungen bzw.
Rippen oder auch Noppen denkbar. In ähnlicher Weise kann die
Außenfläche 22 der Bodenwand 20 des Fußes 3 ausgestaltet
werden.
In jedem Falle ergibt sich beim Aufsetzen beispielsweise
eines Kartons auf die Aufnahmeeinrichtung 2 im Bereich der
Schulter 4 eine leichte Eindrückung des Kartons bzw. Gutes,
die ein unerwünschtes Verrutschen verhindert.
In Fig. 7 ist eine Draufsicht auf die Aufnahmeeinrichtung in
Form der in Fig. 1 dargestellten Palette 2 wiedergegeben.
Die Palette 2 weist bei dieser Ausführungsform insgesamt
neun Fixierungsausnehmungen 28 auf, die in ihrer
Konfiguration alle gleich ausgestaltet sind. Es sind jedoch
anderer Anordnungsmuster je nach Anwendungsart und
Ausbildungsform der Aufnahmeeinrichtung 2 denkbar.
In Fig. 8 ist die Konfiguration der Fixierungsausnehmung 28
im einzelnen dargestellt. Die Fixierungsausnehmung 28 weist
einen halb- oder dreiviertelkreisförmigen Abschnitt 34 auf,
an den sich zwei Tangenten 35 und 36 anschließen, die in
einem Kreissegmentabschnitt 37 enden, der einen größeren
Durchmesser als der Abschnitt 34 aufweist. Hierdurch ergibt
sich die aus Fig. 8 ersichtliche birnenähnliche Ausbildung,
mit einem Einführbereich 38, der je nach Plattendicke einen
Segmentbereich bis zu maximal 90° überdecken kann.
Zur Fixierung eines oder mehrerer Füße 3 an der Aufnahme
einrichtung 2 wird entweder die Einführöffnung 8 mit der
Zunge 9 oder der Bereich der Lippen 10 und 11 verwendet.
Dies ermöglicht sowohl eine Fixierung von der Lastaufnahme
fläche oder von der Unterseite der Palette 2 her. Durch die
flexible Ausgestaltung der Zunge 9 und der Lippen 10 und 11
ist sowohl die Montage als auch die Demontage selbst im
beladenen Zustand der Last-Aufnahmeeinrichtung 2 problemlos
möglich.
In den Fig. 9 und 10 ist eine weitere alternative Aus
führungsform eines Stützfußes des erfindungsgemäßen Tran
sport- und Lagersystems dargestellt. Der Stützfuß gemäß der
Fig. 9 und 10 ist ebenfalls mit dem Bezugszeichen 3 gekenn
zeichnet. Alle mit den vorherigen Ausführungsformen überein
stimmenden Teile sind in den Fig. 9 und 10 mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
Die Ausführungsform gemäß den Fig. 9 und 10 unterscheidet
sich von den vorangehenden Ausführungsformen durch das Vor
sehen einer zweiten Zunge 40. Die zweite Zunge 40 ist eben
falls an der Schulter 5, also der unteren Schulter, ausge
bildet. Sie ragt, wie Fig. 9 verdeutlicht, in die Ebene der
oberen Schulter 4. Die zweite Zunge 40 ist wie die erste
Zunge 9 gebogen und flexibel, wozu sie, wie die erste Zunge
9, an dem der Außenfläche des Körpers des Stützfußes 3 be
nachbarten Rand geschlitzt ausgeführt ist. Fig. 10 verdeut
licht die Lage des Schlitzes, der mit dem Bezugszeichen 41
gekennzeichnet ist. Durch die aus Fig. 9 ersichtliche
Biegung der Zungen wird eine ungefähr parallel verlaufende
Anordnung ihrer Endbereiche geschaffen, zwischen denen bei
der dargestellten Ausführungsform die Einführöffnung 8
liegt. Ansonsten verdeutlichen die Fig. 9 und 10, daß diese
Ausführungsform des Stützfußes in besonders bevorzugter Aus
bildung zwei Lippen 10 und 11 der oberen Schulter 4 mit
einer relativ breiten Schlitzausbildung des Schlitzes 12
aufweist.
Die in den Fig. 9 und 10 dargestellte Ausführungsform eignet
sich aufgrund des Vorsehens zweier Zungen 9, 40 sowohl beim
Montieren als auch beim Demontieren für den Einsatz einer
geeigneten Montagemaschine. Hierbei wirken je nach Dreh
richtung entweder die Zunge 9 oder die Zunge 40 als Auflauf
schräge, auf die beispielsweise das Deck einer Palette im
Bereich der Einführöffnung aufläuft.
In Fig. 11 ist eine weitere alternative Ausführungsform
eines Stützfußes des erfindungsgemäßen Transport- und Lager
systems dargestellt, der ebenfalls mit der Bezugsziffer 3
bezeichnet ist. Der Stützfuß 3 gemäß der Ausführungsform der
Fig. 11 weist einen Sockel 45 auf, der im Beispielsfalle
einstückig mit der Bodenwand 20 verbunden ist. Der Sockel 45
ragt als zentrisch angeordnetes Teil in den Innenraum 18 des
Stützfußes 3. Der Sockel 45 ist im wesentlichen hohl-zylin
drisch aufgebaut und weist zur Erhöhung der Flexibilität
seiner Wände eine Schlitzanordnung 46 auf, die beispiels
weise als Kreuzschlitz ausgebildet sein kann. An seiner
Innenwand 47 ist der Sockel 45 mit einem umlaufenden Ring
wulst 48 versehen. Die Höhe des Ringwulstes 48 kann je nach
Fußausbildung gewählt werden.
Die Fig. 12 verdeutlicht eine alternative Ausbildung eines
Verstärkungszapfens 24′, der im wesentlichen wie der Ver
stärkungszapfen 24 ausgebildet ist und dementsprechend auch
mit einer Stützplatte 25′ versehen sein kann. Im Unterschied
zum Verstärkungszapfen 24 weist der Verstärkungszapfen 24′
der Ausführungsform gemäß Fig. 12 eine Ringnut 49 auf. Wie
die Fig. 14 verdeutlicht, wirkt die Ringnut 49 mit dem Wulst
48 zusammen, um den Verstärkungszapfen 24′ verliersicher,
jedoch demontierbar im Stützfuß 3 zu fixieren. Die An
bringungsstelle der Ringnut 49 ist selbstverständlich an die
Lage des Wulstes 48 angepaßt, wie dies im einzelnen aus der
Darstellung der Fig. 14 hervorgeht.
In Fig. 13 ist schließlich eine Befestigungshülse 50 darge
stellt, die mit einer Mehrzahl von übereinander angeordneten
Ringnuten 51 versehen ist, die ebenfalls mit dem Wulst 48
zusammenwirken können. Die Befestigungshülse 50 kann zur
Befestigung von Kufen oder Befestigungsplatten, wie sie
bereits im Zusammenhang mit der Fig. 5 (dortiges Bezugszei
chen 28) erwähnt wurden, verwendet werden. Der Vorteil der
Befestigungshülse 50 besteht darin, daß aufgrund der Mehr
zahl von Ringnuten 51 unterschiedliche Plattendicken pro
blemlos am Stützfuß 3 befestigt werden können, wobei je nach
Plattendicke eine der Ringnuten 51 mit dem Wulst 48 zu
sammenwirkt.
Claims (12)
1. Transport- und Lagersystem (1)
- - mit einer Güter-Aufnahmeeinrichtung (2), und
- - mit einer Stützeinrichtung, die zumindest einen
Stützfuß (3) aufweist, der an einem seiner Enden eine
Verbindungseinrichtung in Form zweier beabstandeter
parallel zueinander verlaufender randstreifenförmiger
Schultern (4, 5) aufweist, von denen die im an der
Aufnahmeeinrichtung (2) fixierten Zustand untere
Schulter (5) eine Einführöffnung (8) und eine nach
unten ragende Zunge (9) aufweist,
dadurch gekennzeich net, - - daß die obere Schulter (4) in einem oberhalb der Ein führöffnung (8) angeordneten Bereich zumindest eine aus der Ebene der oberen Schulter (4) herausbiegbare flexible Lippe (10, 11) aufweist, und
- - daß die Lippe (10, 11) durch miteinander verbundene Schlitze (12-14) gebildet ist, von denen einer (12) radial verläuft, während der andere (13, 14) am Innenumfang (16) der Schulter (4) verläuft.
2. Transport- und Lagersystem nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die untere Schulter (5) eine aus der
Ebene der unteren Schulter (5) herausbiegbare flexible
Lippe aufweist.
3. Transport- und Lagersystem, nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüber
liegende flexible Lippen (10, 11) in dem oberhalb der
Einführöffnung (8) angeordneten Bereich vorgesehen sind.
4. Transport- und Lagersystem nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Bodenwand
(20) des Körpers (17) des Stützfußes (3) eine zentrische
Einführöffnung (23) angeordnet ist.
5. Transport- und Lagersystem nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stützfüße (3) mit einem durch
die Einführöffnung (23) einführbaren Verstärkungszapfen
(24) kombinierbar sind.
6. Transport- und Lagersystem nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verstärkungszapfen (24) mittels
eines Haltewulstes (26; 48) fixierbar ist.
7. Transport- und Lagersystem nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der
oberen Schulter (4) und vorzugsweise die Außenfläche
(22) der Bodenwand (20) mit einer rutschfesten Oberflächenstruktur
versehen ist.
8. Transport- und Lagersystem nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberflächenstruktur von kon
zentrischen ringförmigen Erhöhungen (31-33) gebildet
ist.
9. Transport- und Lagersystem nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (9) an
ihrem dem Fußkörper (17) zugewandten Rand durch einen
Schlitz vom Körper (17) getrennt ist.
10. Transport- und Lagersystem nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeein
richtung (2) als Flach-, Behälter-, Box-, oder Poolpa
lette, als Karton, Kiste oder sonstiger Behälter für
Stückgut, Schüttgut oder flüssiges Gut ausgebildet ist.
11. Transport- und Lagersystem nach einem der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe eines
Einführbereiches (38) von einer in der mit den Stützfüßen
(3) zu versehenden Wand der Aufnahmeeinrichtung
(2) vorgesehenen Fixierungsausnehmungen (28) in Abhängigkeit
von der Dicke der Wand der Aufnahmeeinrichtung (2)
wählbar ist.
12. Transport- und Lagersystem nach einem der Ansprüche 1
oder 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die untere
Schulter (5) eine zweite Zunge (40) aufweist, die der
ersten Zunge (9) gegenüber angeordnet ist und die nach
oben in die Ebene der oberen Schulter (4) ragt.
Priority Applications (11)
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|---|---|---|---|
| DE19914134849 DE4134849C2 (de) | 1991-10-22 | 1991-10-22 | Transport- und Lagersystem sowie Stützeinrichtung und Aufnahmeeinrichtung hierfür |
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Applications Claiming Priority (1)
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