DE4135437C2 - Getränkefüllvorrichtung mit gasdruckbetätigten Hubzylindern - Google Patents

Getränkefüllvorrichtung mit gasdruckbetätigten Hubzylindern

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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/02Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
    • B67C3/22Details
    • B67C3/24Devices for supporting or handling bottles
    • B67C3/244Bottle lifting devices actuated by jacks, e.g. hydraulic, pneumatic

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbe­ griff des Hauptanspruches zum Füllen von Getränken in Behälter wie Flaschen oder Dosen.
Gängige Getränkefüllvorrichtungen enthalten z. B. einen ro­ tierenden Ring, an dem nach unten weisende Füllorgane befe­ stigt sind. Unterhalb dazu ist ein weiterer synchron rotie­ render Ring vorgesehen, an dem den Füllorganen zugeordnete Halteeinrichtungen für die zu füllenden Behälter vorgesehen sind. Bei den Halteeinrichtungen kann es sich z. B. um Hub­ teller handeln, die den Boden der Behälter abstützen. Bei der Behandlung von PET-Flaschen, die in ihrem Halsbereich einen Kragen aufweisen, können die Halteeinrichtungen aber auch stangenförmige Führungselemente sein, die die Kunst­ stoffflaschen im Halsbereich mit Zangen umgreifen.
Der typische Füllvorgang sieht nun in etwa folgendermaßen aus:
An einem definierten Punkt werden der Getränkefüllma­ schine die zu füllenden Behälter mittels eines Sternrades zugeführt. Nach dem Eintritt in die Getränkefüllmaschine werden die umlaufenden Behälter dann jeweils von den Halteeinrichtungen angehoben und mit ihren Öffnungen gegen die Füllorgane gepreßt. Nach dem Füllvorgang werden die Behälter wieder abgesenkt und dann aus der Getränkefüllmaschine ausge­ schleust.
Bei gattungsgemäßen Getränkefüllmaschinen, wie sie aus der DE- PS 9 45 307 bekannt sind, werden die Haltevorrichtungen jeweils in einem gasdruckbetätigten Hubzylinder gelagert. Die Hubzylinder sind an eine gemeinsame Ringleitung angeschlossen und arbeiten nach dem Prinzip von Luftfedern auf ein gemeinsames über die Ringleitung verbundenes Volumen, in dem zwischen den Zylindern Luft hin- und hergepumpt wird. Die Steuerung der Halteeinrichtun­ gen geschieht durch Führungselemente, die diese z. B. im Bereich der Flascheneingabe bzw. der -ausgabe absenken und niederhalten.
Die Ringleitung wird in Abhängigkeit von der Dichtigkeit der Zy­ linder ständig von außen über eine Zufuhrleitung mit Druckgas be­ aufschlagt. Um eine Schmierung der Zylinder zu gewährleisten, wird das Druckgas in der Zufuhrleitung mit Öl vernebelt, wie dies im allgemeinen Stand der Technik üblich ist. Es wird dazu bei­ spielsweise auf die DE 40 00 733 A1 verwiesen, die Druckluftzu­ fuhrleitungen mit Ölzufuhr zeigt. Für die hier genannten Zwecke können Druckluftöler verwendet werden, wie sie aus dem DE-GM 77 00 294 bekannt sind.
Nachteilig bei den bekannten Getränkefüllvorrichtungen ist die Störanfälligkeit der Zylinder, insbesondere bei Hochleistungs­ betrieb, die auf mangelnder Ölversorgung beruht. Da bei den be­ kannten Konstruktionen eine Ölversorgung in der Zufuhrleitung vorgesehen ist, wird im wesentlichen nur einmal morgens beim Hochfahren der Anlage geölt, wenn Druckgas bis zum Aufbau des endgültigen Druckes in die Ringzylinder gepreßt wird. An­ schließend während des Betriebes wird durch die Zufuhrleitung und somit von der Ölversorgung her nur noch wenig Druckluft zuge­ führt, und zwar nur soviel, wie durch Dichtungsverluste an den Zylindern verloren geht. Daher wird während des Betriebes kaum noch Öl zugeführt. Die Zylinder können somit trockenlaufen und festfressen. Diese Gefahr betrifft insbesondere diejenigen Zylinder, die am weitesten entfernt von der Einmündung der Zufuhrleitung in die Ringleitung liegen und die daher bereits bei der ersten Ölver­ sorgung nur noch wenig Öl bekommen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ausgehend von dem zitierten Stand der Technik, eine Flaschenfüllmaschine zu schaffen, bei der eine bessere Schmierung der Hubzylin­ der gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird mit Hilfe des kennzeichnenden Merkmales des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist in der Ringleitung eine Vorrichtung zur Versorgung mit Öl vorgesehen. Diese wird ständig von Druckgas durchströmt, da dieses in der Ringleitung durch die auf- und abbewegten Zylinder hin- und hergepumpt wird. Die Ölversorgung der Zylinder wird also umso besser, je schneller diese bewegt werden. Eine Ölunterversorgung bei Hochleistungsbetrieb kann daher ausgeschlossen werden. Die Ölversorgungsvorrichtung in der Ringleitung kann zusätzlich zu einer Ölversorgungsvorrichtung in der Zufuhrleitung vorgesehen sein oder diese vollständig ersetzen.
Durch die auf- und abbewegten Zylinder findet zwar eine Pumpwirkung innerhalb der Ringleitung statt, diese be­ schränkt sich aber im wesentlichen auf ein Hin- und Her­ pumpen des Druckgases zwischen benachbarten Zylindern. Wenn an einer Stelle der Ringleitung eine Ölversorgungsvor­ richtung vorgesehen ist, so kann es unter Umständen vor­ kommen, daß diese weit entferntliegende Zylinder nicht ordnungsgemäß mit Öl versorgen kann. Vorteilhaft sind daher die Merkmale des Anspruches 2 vorgesehen. Das Rückschlag­ ventil bewirkt bei beliebigen Pumpbewegungen der einzelnen Zylinder stets eine Zwangsströmung in einer Richtung um die Ringleitung herum. Dadurch werden automatisch alle Zylinder gleichgut mit Öl versorgt. Außerdem ergibt sich der Vor­ teil, daß Ölanreicherungsvorrichtungen einsetzbar sind, die nur bei Gasdurchströmung in einer Richtung funktionieren.
Im folgenden soll die Erfindung an Hand einer ein Ausfüh­ rungsbeispiel zeigenden Abbildung näher erläutert werden.
Die Abbildung zeigt eine Teildraufsicht auf einen unteren Ring 11 einer Flaschenfüllmaschine 10. Der Ring 11 ist über Träger 12 an einer rotierenden Mittelachse 13 befestigt. Der Ring 11 trägt Hubzylinder 14, in denen Hubteller 15 gelagert sind. Die Hubteller 15 dienen jeweils zur Aufnahme einer nicht dargestellten Flasche. Die Flaschen werden der Flaschenfüllmaschine 10 durch eine Belieferungsvorrichtung 16 über ein Sternrad 17 zugeführt. Die Ausgabe der gefüllten Flaschen erfolgt in entgegengesetzter Weise durch die Vorrichtung 18 mittels eines Sternrades 19.
Die Hubzylinder 14 sind über Anschlüsse 20 mit einer Ringleitung 21 verbunden. In der Ringleitung 21 sind ein nur schematisch dargestellter Öler 22 und ein Rück­ schlagventil 23 angeordnet.
Die Zuführung, über die der Ringleitung 21 von außen her ständig Druckgas zugeführt wird, wurde aus Übersichtlich­ keitsgründen weggelassen.
Weiterhin ist auf der Abbildung stark schematisiert eine Absenkkurve 24 zu erkennen, die im Bereich der Vorrich­ tungen 16 und 18 im Eingriff mit unterhalb der Hubteller angeordneten, diese betätigenden Mitnehmern, die in der Zeichnung nicht zu erkennen sind, die Hubteller 15 abwärts drückt. Die Absenkkurve 24 ist über nicht gezeigte Befes­ tigungsvorrichtungen ortsfest installiert.
Im Betrieb dreht sich nun der Ring 11 in Pfeilrichtung, wo­ bei die Hubteller 15 nacheinander in Eingriff mit der Absenkkurve 24 gelangen, die sie absenkt bzw. nieder­ gedrückt hält. Während der Auf- und Abbewegung des Hub­ tellers wird Luft aus dem jeweiligen Zylinder 14 hinaus­ gepreßt bzw. hineingesaugt. Das Rückschlagventil 23 sorgt nun dafür, daß die durch die Hubtellerbewegungen bewirkten Pumpeffekte zu einer einheitlichen Strömung in der gesamten Ringleitung 21 führen.
Aufgrund dieser Strömung gelangt das Druckgas mit einer ho­ hen Austauschrate in den Öler 22. Dies bewirkt eine schnelle und gleichmäßige Verteilung des Ölnebels auf alle Hubzylinder 14 und gewährleistet so eine Schmierung aller Zylinder 14.
Die Ringleitung 21 wird über eine nicht dargestellte Zu­ fuhrleitung ständig mit Druckgas versorgt. In dieser Zu­ fuhrleitung kann ebenfalls ein Öler vorgesehen sein.

Claims (2)

1. Getränkefüllvorrichtung mit mehreren endlos umlaufenden Füllorganen und den Füllorganen zugeordneten synchron dazu umlaufenden Halteeinrichtungen, die die zu füllenden Behälter mit ihren Öffnungen gegen das Füllorgan anpressen und nach dem Füllvorgang wieder absenken, wobei die Halte­ vorrichtungen einzeln jeweils in gasdruckbetätigten Hubzy­ lindern gelagert sind, die an verschiedenen Stellen einer ge­ meinsamen Ringleitung angeschlossen sind, über die sie mit Druckgas versorgt werden, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Ringleitung (21) mindestens eine Vorrichtung (22) vorgesehen ist, die das Druckgas mit Öl anreichert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich in der Ringleitung (21) ein Rückschlagventil (23) vorgesehen ist.
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