DE4135545C2 - Kapillargele, die durch eine räumlich fortschreitende Polymerisation unter Verwendung eines wandernden Initiators gebildet werden - Google Patents
Kapillargele, die durch eine räumlich fortschreitende Polymerisation unter Verwendung eines wandernden Initiators gebildet werdenInfo
- Publication number
- DE4135545C2 DE4135545C2 DE4135545A DE4135545A DE4135545C2 DE 4135545 C2 DE4135545 C2 DE 4135545C2 DE 4135545 A DE4135545 A DE 4135545A DE 4135545 A DE4135545 A DE 4135545A DE 4135545 C2 DE4135545 C2 DE 4135545C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- capillary
- gel
- capillary tube
- initiator
- base
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N27/00—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
- G01N27/26—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
- G01N27/416—Systems
- G01N27/447—Systems using electrophoresis
- G01N27/44704—Details; Accessories
- G01N27/44747—Composition of gel or of carrier mixture
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N27/00—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
- G01N27/26—Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
- G01N27/416—Systems
- G01N27/447—Systems using electrophoresis
- G01N27/44704—Details; Accessories
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
- Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
- Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)
Description
Die US-Regierung besitzt eine vollbezahlte Lizenz an dieser
Erfindung und das Recht bei begrenzten Sachverhalten vom Patent
inhaber zu verlangen anderen unter angemessenen Bedingungen eine
Lizenz einzuräumen, wie es durch die Bedingungen des Grant No.
PHS R01 GM 24 349 vorgesehen ist, das durch das National Institu
te of General Medical Sciences, U.S. Public Health Service ver
liehen wurde.
Diese Erfindung liegt auf dem Gebiet der Gelelektrophorese, mit
einem Schwerpunkt auf der Verwendung von gelgefüllten Kapillaren
für die Kapillarelektrophorese.
Eine der bedeutsamsten jüngsten Entwicklungen in der Technologie
der analytischen Techniken für biologische Gemische ist die
Technik der Kapillarelektrophorese. Die Kapillaren liefern deut
liche Vorteile bei den Trennungen von solchen Spezien, wie klei
ne Peptide, Proteine und Nukleinsäuren, da sie dazu verwendet
werden können extrem kleine Proben durch geeigneten on-line
spektroskopischen Nachweis zu analysieren, und sie die Verwen
dung hoher Spannungen erlauben, wodurch Trennungen mit relativ
hoher Geschwindigkeit erreicht werden.
Die Verwendung eines Gels als Trennungsmedium in den Kapillaren
kombiniert die Vorteile der Kapillarelektrophosere mit den be
kannten Leistungen der Gelelektrophorese. Wegen ihrer
einzigartigen Geometrie stellen die Kapillaren jedoch eine klare
Herausforderung dar, insbesondere bei der Herstellung des Gels
in der Kapillare. Ein mühevoller Punkt ist die Schwierigkeit
eine einheitliche Gelkonsistenz und -konzentration durch die
Kapillare zu erhalten. Diese sind wichtig um eine Komponenten
auflösung und Reproduzierbarkeit zu erreichen, und sie sind des
halb wichtige Größen um eine optimale Verwendung der Technik,
insbesondere bei Kapillaren mit sehr enger Bohrung zu erreichen.
Dies ist schwierig mit Gelen in den Kapillaren zu erreichen, da
die Schrumpfung des Gels, die ein inhärentes Ergebnis der Poly
merisationsreaktion ist, Lücken in dem Gel verursacht, insbeson
dere blasenähnliche offene Räume, allgemein von mikroskopischen
Dimensionen, die Abweichungen von der Gleichförmigkeit des Gels
verursachen. Dergleichen Unterbrechungen führen zu einem Strom
abfall und Zusammenbruch des angelegten elektrischen Feldgra
dienten während der Elektrophorese, was der Reihe nach die Wirk
samkeit, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit der Trennung
erniedrigt.
Obgleich schon Techniken vorgeschlagen wurden um dieses Problem
zu lösen, neigen sie dazu, Materialien, eine Ausrüstung oder
Verfahren zu erfordern, die im Zusammenhang mit Kapillaren, der
Gelherstellung oder Elektrophorese nicht allgemein verwendet
werden und sie ergeben variierende Ergebnisse.
Zu diesem Stand der Technik wird verwiesen auf US-PS Nr. 4 997 537
(Karger, et al.), US-PS Nr. 4 863 647 (Baylor) und US-PS Nr.
4 936 974 (Rose, et al.).
Weiterhin wird zum Stande der Technik verwiesen auf die DE-OS
36 42 551 A1, die ein Verfahren zum Gießen eines Gels in eine vertikale
Geleinfassung mit einer unteren Öffnung betrifft, wobei das
Benetzen einer benetzbaren Membran, das Andrücken der benetzten
Membran an die untere Öffnung, das Füllen der Geleinfassung mit einer
zweiten Lösung der gelbildenden Substanz, das Erstarrenlassen der
gelbildenden Substanz in einer zweiten Lösung und das Entfernen
der Membran von der unteren Öffnung vorgesehen ist. Dieses
Verfahren betrifft also nicht das Füllen eines Kapillarrohres.
Die vorliegende
Erfindung ist auf diese Notwendigkeit gerichtet in einer einfachen,
wirksamen, reproduzierbaren und verläßlichen Weise.
Es wurde jetzt entdeckt, daß gelgefüllte Kapillaren ohne die
Unterbrechnungen, die üblicherweise während des Gelbildungspro
zesses entstehen, durch Verwendung eines elektrischen Feldes in
einer zu einem elektrophoretischen Verfahren analogen Art herge
stellt werden können, um einen geladenen Polymerisationsinitiator
in ein Ende der Kapillare einzuführen und ihn kontinuierlich
entlang der Länge der Kapillare entlang zu ziehen bis er das
ganze innere Volumen der Kapillare durchdrungen hat, wobei die
Kapillare mit einer flüssigen Lösung aller gelbildenden Materia
lien mit Ausnahme des Initiators vorgefüllt wurde. Der in das
Rohr eintretende Initiator wird von einer Front mitgeführt die
longitudinal durch die Kapillare mit einer langsamen, im wesent
lichen konstanten linearen Geschwindigkeit in der axialen Rich
tung wandert. Die Polymerisation des Gels bei einem gegebenen
Punkt in der Kapillare beginnt dabei, wenn die Front zuerst
diesen Punkt passiert, und die Polymerisation schreitet bis zur
Vollständigkeit fort, indem sie kontinuierlich dem Initiator,
der sich daran vorbeibewegt, ausgesetzt ist.
In dieser Beschreibung bezieht sich der Ausdruck "Front" auf
einen Berührungspunkt, der den Teil des Kapillarinneren, in dem
der Initiator vorliegt, von dem Teil trennt, in dem er im we
sentlichen nicht vorliegt. Obgleich der Berührungspunkt sich in
den meisten Fällen weniger als eine perfekt scharfe Grenze dar
stellt, kann eine Verbreiterung oder Verschwommenheit des Berüh
rungspunktes durch eine geeignete Kontrolle der Wanderungsge
schwindigkeiten in dem gleichen Sinn wie bei elektrophoretischen
Trennungen minimiert werden. Die Lokalisierung des Berührungs
punktes wird allgemein definiert durch die Tatsache, daß die
Polymerisation auf der Initiatorseite auftritt und nicht auf der
gegenüberliegenden Seite.
Die Schrumpfung der Gelmaterialien, die als ein Ergebnis der
Polymerisationsreaktion auftritt, ist im wesentlichen, wenn
nicht völlig auf den Bereich begrenzt, der sich unmittelbar
hinter der wandernden Initiatorfront befindet, wobei die bisher
unpolymerisierte Flüssigkeit nach hinten auf eine, in eine Rich
tung gehende Weise gezogen wird und die Spannung in dem Gel
enthaltenden Bereich und die Tendenz Unregelmäßigkeiten oder
Unterbrechungen in dem so gebildeten Gel zu bilden, wirksam
eliminiert wird. Das Verfahren wird unter Bedingungen durchge
führt, die das gelbildende Material in der Kapillare im wesent
lichen frei von einem elektroosmotischen Fluß machen. Darüber
hinaus dient in bevorzugten Ausführungsformen eine der Komponen
ten der gelbildenden Mischung, die eine entgegengesetzte Ladung
zu der des Initiators trägt, als Gegenion während der Einführung
des Initiators, wobei es in die Kapillare vom anderen Ende ein
tritt, als eine Maßnahme die Menge der Komponente durch die
ganze Kapillare für die Dauer des Polymerisationsverfahrens
aufrecht zu erhalten.
Weitere Merkmale, Aspekte und Ausführungsformen der Erfindung
werden aus der folgenden Beschreibung offenbar.
Fig. 1 ist eine diagrammartige Darstellung, die eine Ausfüh
rungsform der Erfindung darstellt, bei der ein Kapillarrohr an
geordnet ist, das mit einem gelbildenden Material gefüllt ist,
zur Einführung des Polymerisationsinitiators in ein Ende durch
Anlegung eines elektrischen Potentials.
Fig. 2 ist ein Linienzug eines Anzeigegeräts einer kapillaren
gelelektrophoretischen Trennung von Proteinen in unbehandeltem
Mäuseurin unter Verwendung einer gelgefüllten Kapillare, die
gemäß der Erfindung hergestellt wurde.
Die Fig. 3a und 3b sind Linienzüge von einem Anzeigegerät einer
kapillaren gelelektrophoretischen Trennung von Oligosacchariden,
wiederum unter Verwendung einer gelgefüllten Kapillare, die
gemäß der Erfindung hergestellt wurde.
Fig. 4 ist ein Linienzug von einem Anzeigegerät einer kapillaren
gelelektrophoretischen Trennung von Oligonukleotiden, wiederum
unter Verwendung einer gelgefüllten Kapillare, die gemäß der
Erfindung hergestellt wurde.
In der Gelelektrophorese verwendet man verschiedene Gele und
diese sind für die vorliegende Erfindung verwendbar. Die Wahl
des Gels ist für die Erfindung nicht kritisch. Die Gele von
primärem Interesse sind jedoch Polyacrylamidgele, angesichts der
bekannten Anwendbarkeit dieses Materials für die Größenfraktio
nierung von geladenen Macromolekülen, wie z. B. Proteinen und
Nukleinsäuren und kleinen Peptiden. Gemische aus Polyacrylamid
mit anderen Gelmaterialien, wie z. B. Agarose sind auch von In
teresse.
Das gelbildende Material schließt allgemein ein vernetzendes
Agens ein. Eine große Variation der vernetzenden Agentien ist
bekannt und im Zusammenhang der Erfindung für den Einsatz ge
eignet. Beispiele von vernetzenden Agentien, die bei der Acryl
amidpolymerisation eingesetzt werden können, sind N,N′-Methylen
bisacrylamid, N,N′-(1,2-dihydroxyethylen)bisacrylamid, N,N′-
Diallylweinsteindiamid, N,N′-Cystaminbisacrylamid und N-Acrylo
yltris(hydroxymethyl)aminomethan. N,N′-Methylenbisacrylamid ist
ein bevorzugtes vernetzendes Agens.
Die Konzentrationen des Gelmonomeren und des vernetzenden Agens
sind nicht kritisch und können beträchtlich variieren. Die ge
eignete und optimale Wahl in jedem besonderen Fall hängt von der
Zusammensetzung des Gemisches ab, das durch das fertiggestellte
Gel getrennt werden soll, wie auch die Dimensionen der Kapillare
und die Bedingungen unter denen die Trennung durchgeführt werden
soll. In den meisten Fällen werden die besten Ergebnisse erhal
ten unter Verwendung wäßriger Lösungen des gelbildenden Materi
als in denen sich die Konzentration des gelbildenden Monomers
und des vernetzenden Agens zusammen von etwa 0,05 bis etwa 20
Gew.-%, vorzugsweise von etwa 2 bis etwa 8 Gew.-% bewegte. Das
Verhältnis des vernetzenden Agens zu der Kombination aus gelbil
dendem Monomer und vernetzendem Agens bewegt sich gleichfalls in
den meisten Fällen von etwa 0,5 bis etwa 20 Gew.-%, vorzugsweise
von etwa 2 bis etwa 6 Gew.-%. Die zusammengesetzte Konzentration
aus Monomer und vernetzendem Agens ist die Variable, die in der
Literatur gewöhnlich als "T" bezeichnet wird, während das Ver
hältnis des vernetzenden Agens zur Gesamtmenge, die mit "C" be
zeichnete Variable ist.
Die Polymerisation wird allgemein in Anwesenheit eines Polymeri
sationskatalysators durchgeführt, der im Falle der Polyacryl
amidbildung ein Basenkatalysator ist. Die tatsächlich eingesetz
te Base ist nicht kritisch und jede von einer Vielzahl als Poly
merisationskatalysatoren bekannter Basen kann verwendet werden.
Hauptbeispiele für Polyacrylamid sind Aminbasen wie z. B.
N,N,N′,N′-Tetramethylethylendiamin, β-Dimethylaminopropionitril
und Triethanolamin. Von diesen sind N,N,N′,N′-Tetramethylethy
lendiamin ("TEMED" oder "TMEDA") und Triethanolamin bevorzugt.
Die Basenmenge kann auch variieren, obwohl in den meisten Fällen
die Base allgemein in einer Konzentration von etwa 0,01M bis
etwa 1M, vorzugsweise von 0,03M bis etwa 0,3M eingesetzt wird.
Der Polymerisationsinitiator, der in die Kapillare durch Akti
vierung unter dem Einfluß des elektrischen Feldes eingeführt
wird, ist irgendeine geladene Spezies, die die Polymerisations
reaktion initiiert. Weder die chemische Natur noch der Mechanis
mus des Initiators sind kritisch. In den meisten Fällen jedoch
ist der Initiator ein freier Radikalinitiator. Bevorzugte freie
Radikalinitiatoren sind Peroxide, Persulfate und Azoverbindun
gen. Beispiele sind Benzoylperoxid, tert-Butylperoxid, tert-
Butylhydroperoxid, tert-Butylperbenzoat, Cumylperoxid, Acetyl
peroxid, Lauroylperoxid, 2,2′-Azobisisobutyronitril, Phenylazo
triphenylmethan und Persulfate, wie z. B. Kaliumpersulfat und
Ammoniumpersulfat. Unter diesen sind insbesondere in wäßrigen
Systemen die Persulfate, insbesondere Ammoniumpersulfat bevor
zugt.
Gemäß der Erfindung wird der Initiator von den Komponenten des
gelbildenden Materials in dem Kapillarrohr vor dem Anlegen des
elektrischen Feldes weggelassen und statt dessen in Lösung in
einem Reservoir gehalten. In das Reservoir tauchen ein offenes
Ende der Kapillare und eine Elektrode ein. Die Gegenelektrode
und das andere Ende der Kapillare werden in ein zweites Reser
voir eingetaucht. Die Konzentration des Initiators in dem ersten
Reservoir ist nicht kritisch und kann in weitem Umfang variie
ren. Bei den meisten Anwendungen, insbesondere dann, wenn der
Initiator ein Persulfation ist, werden die besten Ergebnisse mit
einer Konzentration erzielt, die sich von etwa 0,03M bis etwa
2,0M, vorzugsweise von etwa 0,1M bis 1,0M bewegt.
Negativ geladene Initiatoren, wie z. B. das Persulfation werden
in das Kathodengefäß gebracht. Ein positiv geladenes Gegenion
wird entsprechend in das Anodengefäß zur Wanderung in die ent
gegengesetzte Richtung gebracht. Während die Natur und Identität
des Gegenions nicht kritisch für die Erfindung sind, ist in
bevorzugten Ausführungsformen das Gegenion dieselbe Base, die
als Katalysator in der gelbildenden Lösung, die die Kapillare
einnimmt, eingeschlossen ist. Da die Base in der Kapillare unter
dem Einfluß des elektrischen Feldes in die entgegengesetzte
Richtung zu der des Initiators wandert, wird somit die verarmen
de Base durch die Base, die kontinuierlich vom Anodengefäß ein
geführt wird, ersetzt. Die Konzentration der Base in dem Anoden
gefäß ist allgemein höher als die Konzentration der Base die ur
sprünglich in der Kapillare war, obgleich die tatsächliche Kon
zentration nicht kritisch ist und in einem weiten Bereich vari
ieren kann. In bevorzugten Ausführungsformen liegt die Konzen
tration der Base im anodischen Gefäß bei etwa 0,1M bis etwa 10M,
besonders bevorzugt bei etwa 0,3M bis 3M.
Wie oben angegeben, wird das Gelbildungsverfahren unter Bedin
gungen durchgeführt, bei denen im wesentlichen kein elektroosmo
tischer Fluß oder eine treibende Kraft auftritt. Somit werden
entweder die Kapillare selbst oder die flüssige Spezies, die ihr
Inneres einnimmt, so ausgewählt oder behandelt, daß ein geringes
oder kein elektrokinetisches Potential vorliegt. Dies kann man
durch Verfahren erreichen, die dem Fachmann bekannt sind. Diese
Verfahren folgen allgemein einer oder zwei grundlegenden Metho
den. Die erste ist eine chemische Bindung eines neutralen Mate
rials an die innere Oberfläche der Kapillare um die Oberflächen
ladung und Adsorptionsstellen zu eliminieren. Die zweite
schließt die Handhabung eines Puffer-pHs und der Ionenstärke ein
um den elektrokinetischen Effekt zu reduzieren oder zu eliminie
ren.
Für die vorliegende Erfindung wird die erste Methode vorgezogen.
Verschiedene neutrale Materialien und Verfahren der Bindung
solcher Materialien an die Kapillaroberfläche können verwendet
werden. Für Siliziumdioxid enthaltende Oberflächen sind Bei
spiele die Bindung von Glycol enthaltenden Materialien, die Bin
dung von linearen Polymeren, wie z. B. Methylcellulose und nicht
vernetztes Polyacrylamid durch ein Organosilanreagenz, die An
wendung einer Polyvinylpyrrolidon-Beschichtung, auch ggf. durch
ein Organosilanreagenz und die Verwendung von Polyethylenglycol.
Viele dieser Beschichtungstechniken sind in der Literatur doku
mentiert und den Fachleuten bekannt.
Die chemische Zusammensetzung und Struktur der Kapillare selbst
ist nicht kritisch und kann in einem weiten Bereich variieren.
Bevorzugte Kapillaren sind solche aus Siliziumdioxid enthalten
den Materialien, wie z. B. Glas, Hartglas und Quarz. Hartglas ist
insbesondere geeignet wegen seiner großen Verfügbarkeit und
bewährten Leistungsfähigkeit.
Die Dimensionen der Kapillare können auch in einem weiten Be
reich variieren. In den meisten Fällen besitzt die Kapillare
einen Innendurchmesser von etwa 5 µm bis etwa 250 µm,
vorzugsweise von etwa 20 µm bis etwa 100 µm. Die Länge
der Kapillare beträgt ebenfalls in den meisten Fällen etwa 5 cm
bis etwa 500 cm, vorzugsweise etwa 10 cm bis etwa 100 cm.
Das elektrische Feld wird über die Kapillare durch konventionel
le Techniken angelegt. Das Verfahren ist besonders gut angepaßt
an solche Techniken, wie sie bei der elektrophoretischen Tren
nung selbst verwendet werden. Das schließt allgemein das Ein
tauchen der beiden Enden der Kapillare in Lösungen ein, die in
Reservoirs gehalten werden, wobei jedes ferner eine oder zwei
Elektroden enthält. Das elektrische Potential wird dann zwischen
den Elektroden von einer herkömmlichen Stromquelle angelegt. In
Fig. 1 wird eine Darstellung dieser Anordnung gezeigt, die das
Kapillarrohr 11 mit seinen zwei offenen Enden 12, 13 zeigt, die
in getrennten Elektrodenreservoirs 14, 15 eintauchen mit den
Elektroden 16, 17, die ebenfalls darin eintauchen. Der Strom
wird durch eine Stromquelle 18 an die Elektroden geliefert. Als
typisches Beispiel enthält das kathodische Reservoir 14 ein
Persulfation und das anodische Reservoir 15 enthält ein Trietha
nolammoniumion, während die Kapillare vor dem Anlegen des elek
trischen Potentials mit einer Mischung aus Acrylamid, N,N′-Me
thylenbisacrylamid und Triethanolaminhydrochlorid gefüllt wird.
Die Größe des elektrischen Potentials ist nicht kritisch. Primär
wird die Vermeidung einer übermäßigen Joule-Heizung zu berück
sichtigen sein, die in der Kapillare als ein Ergebnis des Stro
mes auftritt. Während die Joule-Heizung durch Kühlung durch die
Kapillarwände vermindert werden kann, ist es in den meisten
Fällen unpraktisch die äußere Kapillaroberfläche mit einem flüs
sigen Kühlmedium zu kontaktieren. Entsprechend wird die Joule-
Heizung allgemein durch eine Begrenzung der Spannung kontrol
liert. In den meisten Fällen liegt das Potential innerhalb des
Bereiches von etwa 0,5 V bis etwa 20 V pro Zentimeter Kapillarlän
ge, vorzugsweise von 1,0 V bis etwa 10 V pro Zentimeter Kapillar
länge.
Es ist ebenfalls von Interesse, daß das Potential nieder genug
ist, um für eine langsame und stetige Bewegung der Initiatorfront
durch das Kapillareninnere zu sorgen in einer Weise, die die
Aufrechterhaltung einer Front fördert, die einen so scharfen
Anstieg der Initiatorkonzentration wie möglich darstellt. Der
Zweck hiervon ist, zum größtmöglichen Ausmaß sicherzustellen,
daß die Polymerisation in bezug auf die liniare Geschwindigkeit
der Front schnell geschieht, wodurch die ganze flüssige Bewegung
wegen der Schrumpfung zu den nichtpolymerisierten Bereichen vor
der Front beschränkt wird. Das optimale Potential und daher die
Frontgeschwindigkeit variiert mit dem einzelnen System, ein
schließlich der Art des Gelmonomers und des vernetzenden Agens
und ihrer Konzentrationen. In den meisten Fällen, erreicht man
die besten Ergebnisse mit einer Front, die sich mit einer linea
ren Geschwindigkeit von etwa 0,003 cm/min bis bis 0,3 cm/min,
vorzugsweise von etwa 0,01 cm/min bis etwa 0,1 cm/min fortbewegt.
Wenn das Gel einmal bis zum gewünschten Ausmaß der Polymerisa
tion sich gebildet hat, ist es vorzuziehen alle nicht polymeri
sierten Komponenten zu entfernen, die für die Gelbildung ver
wendet werden, wie z. B. der Initiator und der Katalysator von
dem Gel. Dies wird schnell erreicht durch einen Ersatz der Lö
sungen in den Elektrodenreservoirs durch den Grundelektrolyt,
der bei den nachfolgenden elektrophoretischen Trennungen
eingesetzt werden soll. Dies variiert in Abhängigkeit von der
beabsichtigten durchzuführenden Trennung, jedoch ist das Verfah
ren Standard und anwendbar auf alle solchen Elektrolyte. Die
Spannung wird angelegt um den Elektrolyt durch das Gel zu
treiben und dadurch den Initiator und Katalysator zu entfernen.
Noch einmal, ist es primär zu berücksichtigen, daß die übermäßi
ge Joule-Heizung vermieden wird, die verursachen könnte, daß das
Gel sich zersetzt. Dieses Äquilibrierungsverfahren kann durch
einen on-line-Detektor, wie z. B. einen UV-Detektor überwacht
werden, der eine stabilisierte Grundlinie anzeigt, wenn einmal
alle sich bewegenden Grenzen die Kapillare passiert haben.
Kapillargele, die gemäß dieser Erfindung gebildet wurden, sind
nützlich bei der Durchführung einer großen Variation von Tren
nungen, einschließlich derjenigen, die kürzlich in Kapillarroh
ren durchgeführt wurden und derjenigen, die in Gelmedien durch
geführt wurden. Solche Trennungen schließen Trennungen von Pro
teinen, Peptiden, Oligonukleotiden und Oligosacchariden ein,
sind jedoch nicht auf diese beschränkt.
Das folgende Beispiel ist zum Zweck der Illustration dargelegt
und es soll die Erfindung weder in irgendeiner Weise genau fest
legen noch begrenzen.
Eine Kapillarrohrleitung aus Hartglas mit 40 cm Länge (50 µm In
nendurchmesser, 187 µm Außendurchmesser, Polymicro Technologies,
Phoenix, Arizona, U.S.A.) wurde nacheinander jeweils für 30
Minuten mit 1M NaOH und destilliertem Wasser gespült. Man füllte
die Kapillare mit einer Lösung, die aus 4 µl γ-Methacryloxypro
pyltrimethoxysilan in 1 ml 6 mM Essigsäure hergestellt wurde. Nach
wenigstens einer Stunde, wurde die Kapillare mit destilliertem
Wasser mehrere Minuten lang gespült, anschließend ausgeleert.
Anschließend füllte man die Kapillare mit einer entlüfteten
Lösung von 2,5% Acrylamid, die 0,1% Ammoniumpersulfat und 0,1%
N,N,N′,N′-Tetramethylethylendiamin (TEMED) enhielt. Nach 30
Minuten wurde die Kapillare mit destilliertem Wasser 5 Minuten
gespült, anschließend entleert.
Die beschichtete Kapillare wurde mit einer Mischung gefüllt, die
5,8% Acrylamid (T = 6%), 0,18% N,N′-Methylenbisacrylamid (C =
3%) und 100 mM Triethanolaminhydrochlorid enthielt. Ein Kapillar
ende stellte man in ein Gefäß, das 10% Ammoniumpersulfat und
eine Platindrahtelektrode enthielt. Das andere Kapillarende
stellte man in ein Gefäß, das 25% Triethanolamin und eine zweite
Platindrahtelektrode enthielt. Die Elektroden wurden mit einer
Niederspannungsgleichstromquelle verbunden mit der ersten Elek
trode als der Anode und der zweiten als der Kathode. 8 bis 15
Stunden lang wurde ein Potential von 160 V (d. h., 4 V/cm) ange
legt.
Die Kathoden- und Anodengefäße wurden anschließend durch Gefäße
ersetzt, die den Grundpuffer, der bei der elektrophoretischen
Trennung eingesetzt ist, enthielten. Der Puffer umfaßte 100 mM
Tris(hydroxymethyl)aminomethan, 200 mM 2-(N-Morpholino)-ethansul
fonsäure und 1% Natriumdodecylsulfat. Dann wurde eine Hochspan
nung (500 V) etwa 5 Stunden lang angelegt, darauf folgte ein
schrittweiser Anstieg der Spannung so, daß die Joule-Heizung,
die in der Kapillare entstand, 0,5 mW/cm nicht überschritt. Diese
Äquilibrierung mit Grundpuffer wurde fortgesetzt bis sich der
Strom bei einer konstanten Spannung stabilisiert hatte und ein
on-line-variabler Wellenlängen-UV-Absorptionsdetektor (UVIDEC
100 IV, Jasco, Tokyo, Japan), der nach einem Bereich der Kapil
lare ausgerichtet wurde, von dem die Polymerbeschichtung ent
fernt worden war, die ungefähr 15 cm von einem Ende angebracht
war, eine stabilisierte Grundlinie ergab, die anzeigte, daß alle
wandernden Grenzen hindurchgegangen waren.
Es wurde eine Elektrophorese einer Probe von unbehandeltem Mäu
seurin in einer gelgefüllten Kapillare mit 35 cm Länge des Teils
B dieses Beispiels durchgeführt. Die Länge der Kapillare bis zum
Detektor betrug 20 cm, und es wurde ein Detektor verwendet wie er
aus Teil B zu erkennen ist. Der Grundelektrolyt war mit dem oben
beschriebenen identisch, mit 0,1-1,0% Natriumdodecylsulfat.
Die Proben wurden durch Elektrowanderung 5-60 Sekunden lang bei
100 V/cm eingeführt. Die erhaltene Nachweisspur zeigt Fig. 2, was
sich in Übereinstimmung befindet mit Analysen, die auf andere
Weise von der Probe der gleichen Quelle gemacht wurden.
Für die Oligosaccharidtrennung wurde eine Kapillare verwendet,
die in analoger Weise hergestellt wurde. Die Kapillare hatte
einen Innendurchmesser von 100 µm und eine Länge von 27 cm, von
der 19 cm effektive Länge waren. Die Gelmaterialien und das Poly
merisationsverfahren waren die gleichen wie die in Teil A und B
oben beschriebenen und das fertige Gel wurde durch T = 10%, C =
3% charakterisiert. Der Puffer war 0,1M Tris/0,25M Borat/7M
Harnstoff bei pH = 8,33.
Die erste getrennte Probe bestand aus einer Mischung von folgen
den Bestandteilen:
1. Glukose,
2. Maltose,
3. Maltotriose,
4. Maltotetraose,
5. Maltopentaose,
6. Maltohexaose,
7. Maltoheptaose.
2. Maltose,
3. Maltotriose,
4. Maltotetraose,
5. Maltopentaose,
6. Maltohexaose,
7. Maltoheptaose.
Jede Spezies wurde reduktiv aminiert und mit einem aminselekti
ven fluorerzeugenden Reagens vor der Trennung markiert um eine
Bestimmung mittels laserinduzierter Fluoreszenz zu ermöglichen.
Die Injektion wurde durch Elektrowanderung bei 3 kV 10 s lang
ausgeführt. Zur Trennung betrug die angelegte Spannung 7 kV
(264 V/cm) bei 18 µA. Die erhaltene Nachweisspur wird in Fig. 3a
gezeigt, in der die Peaks durch die oben aufgeführten Zahlen
identifiziert werden.
Die zweite getrennte Probe bestand aus einem Gemisch, das sich
aus der partiellen Hydrolyse von Polysaccharidmaltodextrose
(Dextrin 15) ergab, die in der gleichen Weise wie die Oligosac
charide der ersten Probe aminiert und markiert wurden. Die In
jektion wurde durch Elektrowanderung bei 5 kV 30 sec lang durch
geführt. Die Trennung wurde mit einer angelegten Spannung von
7 kV (264 V/cm) bei 18 µA durchgeführt. Die sich ergebende Nach
weisspur zeigt Fig. 3b, in der die Peaks numeriert werden, um die
beobachteten Oligomere darzustellen.
Es wurde eine weitere Kapillare, die auf analoge Weise herge
stellt wurde, für die Trennung eines Polynukleotidgemisches
verwendet, das aus pd(A)25-30 und pd(A)40-60 bestand. Die Kapillare
hatte einen Innendurchmesser von 75 µm und eine Länge von 27 cm,
wovon 20 cm effektive Länge waren. Die Gelmaterialien und das
Polymerisationsverfahren waren die gleichen wie die in den Tei
len A und B oben beschriebenen und das fertige Gel wurde durch
T = 10%, C = 5% charakterisiert. Der Puffer war 0,1M Tris-Bo
rat/7M Harnstoff pH = 8,1 und die angelegte Spannung betrug
7,5 kV, 3 µA.
Die Ergebnisse werden in Fig. 4 dargestellt, die zeigt, daß
deutliche Trennungen erreicht wurden.
Die vorgenannten Ausführungen sind primär zum Zweck der Darstel
lung dargelegt. Für den Fachmann ist es schnell klar, daß eine
Vielzahl von Variationen und Substitutionen sowohl hinsichtlich
der hier offenbarten Materialien als auch Verfahren durchgeführt
werden kann ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen.
Bei der eingangs erwähnten DE-OS 36 42 551 wird die Einfassung
selbst mit der gelbildenden Lösung gefüllt. Diese Verfahren
kann erfindungsgemäß nicht angewendet werden, da Kapillarrohre
nicht so einfach gefüllt werden können wie der Raum zwischen
zwei Platten. Das Innere eines Kapillarrohres ist nämlich
wesentlich empfindlicher für die Bildung von Spalten und
anderen Ungleichmäßigkeiten während des
Polymerisationsprozesses. Die DE-OS 36 42 551 würde deshalb
zur Herstellung einer gelgefüllten Kapillarkolonne zum Einsatz
in der Kapillarelektrophorese nicht geeignet sein. Sie gibt
dem Fachmann auch keinen Hinweis auf die erfindungsgemäße
Lösung.
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung einer gelgefüllten Kapillarkolon
ne zum Einsatz in der Kapillarelektrophorese, wobei das
Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
- a) Füllen eines Kapillarrohres mit ersten und zweiten Enden mit einer Lösung aus einem gelbildenden Material, das befä higt ist, einer gelbildenden Polymerisationsreaktion zu un terliegen, wenn es in Kontakt mit einem Polymerisations initiator gebracht wird,
- b) Eintauchen des ersten Endes des Kapillarrohres in eine erste Elektrodenlösung, in der der Polymerisationsinitiator gelöst ist in einer Form, die, wenn sie einem elektrischen Feld ausgesetzt wird, wandern kann, und Eintauchen des zweiten Endes des Kapillarrohres in eine zweite Elektroden lösung, und
- c) Anlegen eines elektrischen Potentials zwischen den ersten und zweiten Elektrodenlösungen durch das Kapillarrohr unter Bedingungen, die im wesentlichen frei von einem elektroos motischen Fluß sind, um die Wanderung des Polymerisations initiators in das Kapillarrohr auszulösen, geführt von einer Front des Polymerisationsinitiators, der entlang des Kapillarrohres von dem ersten Ende zu dem zweiten Ende mit einer vorher bestimmten linearen Geschwindigkeit wandert, wodurch die Polymerisationsreaktion entlang der Front aus gelöst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem der Polymerisationsinitiator ein freier Radikalinitiator
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
bei dem der freie Radikalinitiator ein Persulfation und die
Konzentration des Persulfations in der ersten Elektrodenlösung
etwa 0,1 bis etwa 1,0 M beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem das gelbildende Material von einem Acrylamidmonomer,
einem Vernetzungsagens und einer Base umfaßt wird und die zweite
Elektrodenlösung eine Lösung dieser Base ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem das Kapillarrohr eine Hartglas-Kapillare ist, wobei
deren innere Oberfläche mit einer die Elektroosmose unterdrüc
kenden Substanz beschichtet ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem das Kapillarrohr einen Innendurchmesser von etwa 20
bis etwa 100 µm hat.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem das elektrische Potential der Stufe (c) etwa 1,0 bis
etwa 10 V pro cm Länge des Kapillarrohres beträgt.
8. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem die vorherbestimmte lineare Geschwindigkeit der Stufe
(c) etwa 0,01 bis etwa 0,1 cm/min beträgt.
9. Verfahren nach Anspruch 4,
bei dem die Base ein Amin ist.
10. Verfahren nach Anspruch 4,
bei dem die Base ein Amin ist, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus N,N,N′,N′-Tetramethylethylendiamin, β-Dimethylaminopro
pionitril und Triethanolamin besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/603,983 US5080771A (en) | 1990-10-26 | 1990-10-26 | Capillary gels formed by spatially progressive polymerization using migrating initiator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4135545A1 DE4135545A1 (de) | 1992-05-07 |
| DE4135545C2 true DE4135545C2 (de) | 1994-11-03 |
Family
ID=24417703
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4135545A Expired - Fee Related DE4135545C2 (de) | 1990-10-26 | 1991-10-28 | Kapillargele, die durch eine räumlich fortschreitende Polymerisation unter Verwendung eines wandernden Initiators gebildet werden |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5080771A (de) |
| JP (1) | JPH0718841B2 (de) |
| AU (1) | AU641607B2 (de) |
| DE (1) | DE4135545C2 (de) |
| FR (1) | FR2668604B1 (de) |
| GB (2) | GB9122566D0 (de) |
| IT (1) | IT1249720B (de) |
| NL (1) | NL194562C (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5453163A (en) * | 1993-10-29 | 1995-09-26 | Yan; Chao | Electrokinetic packing of capillary columns |
| DE19957666C2 (de) * | 1999-11-30 | 2003-04-17 | Volta Kraftfahrzeug Elektrozub | Schaltungsanordnung für ein Zugfahrzeug |
| DE10023422A1 (de) * | 2000-05-12 | 2001-11-15 | Smtech Biovision Holding Ag Ec | Verfahren und Vorrichtung zur Auftrennung von markierten Biopolymeren |
| ATE340642T1 (de) * | 2002-08-15 | 2006-10-15 | Velocys Inc | Verfahren in mikrokanalreaktoren mit gebundenem katalysator und einen gebundenen katalysator oder gebundene chirale hilfsmittel enthaltende systeme |
| US8282800B2 (en) * | 2008-09-02 | 2012-10-09 | Bio-Rad Laboratories, Inc. | Hydrolysis-resistant polyacrylamide gels |
| WO2014150275A1 (en) | 2013-03-15 | 2014-09-25 | Bio-Rad Laboratories, Inc. | Polyacrylamide gels for rapid casting, blotting, and imaging, with storage stability |
| CN111072829A (zh) * | 2019-12-30 | 2020-04-28 | 山东泰和水处理科技股份有限公司 | 一种聚马来酸的合成方法 |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4704198A (en) * | 1984-04-27 | 1987-11-03 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Porosity gradient electrophoresis gel |
| US4863647A (en) * | 1984-06-28 | 1989-09-05 | Baylor Jr Charles | Process for preparation of electrophoresis gel material |
| US4680201A (en) * | 1985-10-30 | 1987-07-14 | Stellan Hjerten | Coating for electrophoresis tube |
| US4784738A (en) * | 1985-12-12 | 1988-11-15 | Bio-Rad Laboratories, Inc. | Apparatus and method for gel casting |
| US4997537A (en) * | 1986-10-21 | 1991-03-05 | Northeastern University | High performance microcapillary gel electrophoresis |
| US4865706A (en) * | 1986-10-21 | 1989-09-12 | Northeastern University | High performance microcapillary gel electrophoresis |
| US4865707A (en) * | 1986-10-21 | 1989-09-12 | Northeastern University | Capillary gel electrophoresis columns |
| US4936974A (en) * | 1988-11-03 | 1990-06-26 | The University Of North Carolina At Chapel Hill | Capillary separation system with electric field assisted post separation mixing |
| US5061336A (en) * | 1989-05-01 | 1991-10-29 | Soane Technologies, Inc. | Gel casting method and apparatus |
-
1990
- 1990-10-26 US US07/603,983 patent/US5080771A/en not_active Expired - Lifetime
-
1991
- 1991-10-17 AU AU85900/91A patent/AU641607B2/en not_active Ceased
- 1991-10-23 NL NL9101775A patent/NL194562C/nl not_active IP Right Cessation
- 1991-10-24 GB GB919122566A patent/GB9122566D0/en active Pending
- 1991-10-25 JP JP3279963A patent/JPH0718841B2/ja not_active Expired - Fee Related
- 1991-10-25 IT ITRM910812A patent/IT1249720B/it active IP Right Grant
- 1991-10-25 GB GB9122660A patent/GB2249838B/en not_active Expired - Fee Related
- 1991-10-25 FR FR9113213A patent/FR2668604B1/fr not_active Expired - Fee Related
- 1991-10-28 DE DE4135545A patent/DE4135545C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2668604A1 (fr) | 1992-04-30 |
| NL194562C (nl) | 2002-07-02 |
| IT1249720B (it) | 1995-03-09 |
| ITRM910812A1 (it) | 1993-04-25 |
| US5080771A (en) | 1992-01-14 |
| AU641607B2 (en) | 1993-09-23 |
| ITRM910812A0 (it) | 1991-10-25 |
| JPH0718841B2 (ja) | 1995-03-06 |
| DE4135545A1 (de) | 1992-05-07 |
| GB9122660D0 (en) | 1991-12-11 |
| AU8590091A (en) | 1992-04-30 |
| JPH05322845A (ja) | 1993-12-07 |
| GB9122566D0 (en) | 1991-12-04 |
| NL194562B (nl) | 2002-03-01 |
| NL9101775A (nl) | 1992-05-18 |
| GB2249838B (en) | 1994-05-04 |
| FR2668604B1 (fr) | 1995-10-13 |
| GB2249838A (en) | 1992-05-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69120058T2 (de) | Verbesserte kapillarzonenelektrophorese und geräte zur durchführung des verfahrens | |
| DE69111512T2 (de) | Impulsfeldkapillarelektrophorese. | |
| DE69508852T2 (de) | Beschichtete kapillarsäulen und elektroforetische trennungsmethoden zu deren gebrauch | |
| DE69131124T2 (de) | Polymermatrix hoher zähigkeit und deren anwendungsverfahren | |
| DE69124897T2 (de) | Vorrichtung zur Gewinnung von durch Kapillarelektrophorese getrennten Proben auf einer Membran | |
| DE69432267T2 (de) | Ungeladene polymere zur trennung von biomolekülen durch kapillarelektroforese | |
| US4865706A (en) | High performance microcapillary gel electrophoresis | |
| US5766435A (en) | Concentration of biological samples on a microliter scale and analysis by capillary electrophoresis | |
| DE60222427T2 (de) | Puffer-arrays zum nachweis von biomolekülen anhand ihres isoelektrischen punktes | |
| DE2656162C3 (de) | Verfahren zur Erzeugung einer stabilen pH-Funktion auf einem Träger für die elektrophoretische Trennung | |
| DE4135516A1 (de) | Unterdrueckung der elektroosmose mit hydrolytisch stabilen beschichtungen | |
| US5112460A (en) | High performance microcapillary gel electrophoresis | |
| DE2828179A1 (de) | Vorrichtung zur elektrophoresetrennung | |
| AT520779B1 (de) | Referenzelektrode zur potentiometrischen Messung von Ionenkonzentrationen | |
| DE69409626T2 (de) | Kapillar aus Kunststoff für Kapillarelektroforese und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE69129555T2 (de) | Verfahren für die Trennung von ionischen Teilchen mittels Kapillar-Elektrophorese | |
| DE69023204T2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Kapillare zur Elektrophorese mit Agarose. | |
| DE69113617T2 (de) | Unterdrückung der elektroendosmose bei der kapillarelektrophorese. | |
| DE3879216T2 (de) | Halogenierte oberflaeche mit reduzierter protein-wechselwirkung. | |
| DE69420750T2 (de) | Verfahren zur Probenanalyse mittels Kapillarelektroforese | |
| DE4135545A1 (de) | Kapillargele, die durch eine raeumlich fortschreitende polymerisation unter verwendung eines wandernden initiators gebildet werden | |
| DE68921937T2 (de) | Steuerung bzw. Kontrolle des elektrokinetischen Potentials durch Behandlung mit Redoxmitteln. | |
| DE69124883T2 (de) | Vorrichtung zur Probeneinspritzung in einem Gerät zur Kapillarelektrophorese | |
| CA2025052A1 (en) | High performance microcapillary gel electrophoresis | |
| DE4230403A1 (de) | Desaktivierung der inneren Oberfläche von Kapillaren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |