DE413581C - Kartenstaender mit zwei sich nach oben zueinander neigenden Platten - Google Patents

Kartenstaender mit zwei sich nach oben zueinander neigenden Platten

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DE413581C
DE413581C DEG61245D DEG0061245D DE413581C DE 413581 C DE413581 C DE 413581C DE G61245 D DEG61245 D DE G61245D DE G0061245 D DEG0061245 D DE G0061245D DE 413581 C DE413581 C DE 413581C
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plates
sloping plates
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DEG61245D
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ERNST GROWALD
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F1/00Cardboard or like show-cards of foldable or flexible material
    • G09F1/10Supports or holders for show-cards
    • G09F1/14Supports or holders for show-cards in the form of legs

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Kartenständer mit zwei sich nach oben zueinander neigenden Platten. Die Erfindung betrifft einen Kartenständer, der durch seine Gestaltung in Wechselwirkung mit derjenigen der von ihm gehaltenen Karte bewirkt, daß trotz einfachster Einführung der Karte in den Ständer ein unbeabsichtigtes Herausziehen der ersteren beim Ergreifen mit der Hand vermieden wird, wogegen aber ein beabsichtigtes Lösen unter An-,vendung geringer Gewalt sich ebenso einfach wie das Einführen bewirken läßt.
  • Gegenüber bekannten Kartenständern., die reit dem vorliegenden Ständer - nicht aber bezüglich der Karte - eine äußerliche Ähnlichkeit insofern haben, als auch sie zuein-.ander geneigte Platten besitzen-. liegt der wesentliche Unterschied vor, daß bei dem neuen Ständer der Raum zwischen den beiden Platten die Karte aufnimmt. Die beiden Platten wirken hier also in Axbeitszusaxnmenhang mit der auf besondere Art ausgebildeten Karte.
  • Ein Kartenständer gemäß der Erfindung ist .auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. z Vorderansicht des Ständers mit Karte, Abb. z Mittelschnitt durch Ständer und Karte vor dem Einführen der letzteren, Abb.3 Mittelschnitt durch Ständer und Karte in größerem Maßstab nach Einführung ' der Karte, Abb..f dasselbe, die Stellung der Karte beim Anheben zeigend, Abb. 5 dasselbe wie Abb.3, im Falle, daß die Karte die gezeigte andersartige Lage einnimmt, Abb. 6 Stellung der Karte von Abb.,5 beim Anheben.
  • Der Ständer besteht in der Hauptsache aus zwei sich nach oben zueinander neigenden Platten a und b, die einen Spalt c zwischen sich lassen. Bei dem dargestellten Beispiel steigen die beiden Platten a und b von der Grundplatte d auf.
  • Die Karte e ist an ihrem unteren Ende mit einem sich federnd spreizenden Ansatz f versehen, beispielsweise dadurch, daß man die Karte bei g knickt.
  • Die Platte a ragt etwas über die Platte b nach oben hinaus.
  • Die Einführung der Karte e in den Ständer erfolgt dadurch, daß man die Karte mit ihrer Knickkante g, wie in Abb. z gezeichnet, an dem überragenden Ende der Platte a in den Schlitz c hineinstößt. Dabei klappt der Ansatz f für die Dauer des Hindurchschiebens durch den Schlitz c an die Karte ,e heran, um nach dem Hindurchschieben in die in Abb. 3 oder in die in Abb.5 gezeigte Lage überzugehen. und zwar in die erstere, wenn an der Knickkante g noch viel Federkraft vorhanden ist, und in die letztere dann, wenni die Federkraft schon etwas nachgelassen hat. In beiden Fällen wird der Erfolg erzielt, daß man beim Erfassen und Anheben der Karte c mit der Hand sie nicht aus dem Ständer herauszieht, sondern den leichten Ständer mit anhebt, so daß, wenn man dann die Karte wieder auf ihren Standort zurückstellt, sie wieder wie vorher feststeht. Wenn man .nämlich die in der Lage nach Abb. ; befindliche Karte e anhebt, geht sie unter der Wirkung des Gewichtes des Ständers in die in Abb..l gezeigte Lage über, wobei der Ansatz f sich einerseits in die Ecke zwischen. Platte b und Grundplatte d legt und, da sein anderes Ende (die Knickkante g) durch die Platte a daran gehindert ist, einen Kreisbogen mit der Länge von f um die Ecke zwischen b und d zu beschreiben, sich zu der in Abb..l gezeigten Form wölbt und so, unter Spannung kommend, die Karte e im Ständer festhält.
  • Wenn man die in der Lage nach Abb. 5 befindliche Karte e anhebt, so wölbt sich unter dem Gewicht des Ständers der Ansatz f, unter Spannung kommend, in der aus Abb.6 ersichtlichen Weise, indem er seinen Berührungspunkt lt an der Platte b mehr oder weniger genau beibehält.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann zu vielen verschiedenen Zwecken Anwendung finden, wo es sieh darum handelt, einen Gegenstand, den man mit einem sich durch Federkraft oder Gewichtswirkung abspreizenden Ansatz versieht, so in eine Fassung einzuführen, so daß .er sich, wenn eine nur geringfügige, auf seine Trennung von der Fassung hinwirkende Kraft ausgeübt wird, nicht von der Fassung trennt, während Anwendung stärkerer Gewalt eine Trennung ohne Beschädigung eines der Teile bewirkt; und dies bei einfachster Art der Einführung des Gegenstandes in die Fassung.
  • Eine nutzbringende Anwendung ist beispielsweise die Befestigung einer Speise- oder Getränkkarte für Gasthöfe in einem Ständer, der auf den Tisch gestellt wird. Hebt der Gast die im Ständer befindliche Karte e, sie mit der Hand erfassend vom Tisch ab, so bleibt der leichte Ständer infolge der beschriebenen Einrichtung an der Karte haften., so daß, sobald der Gast die Karte wieder auf den Tisch stellt, das Ganze sich wieder in der ursprünglichen Stellung befindet.
  • Trotzdem braucht der Kellner zwecks Auswechslung der Karte gegen eine mit anderer Aufschrift bloß unter Erfassung des Ständers mit der einen und der Karte mit der anderen Hand etwas kräftiger an letzterer zu ziehen, um sie vom Ständer zu trennen.-Ebenso einfach ist das oben beschriebene Einführen einer neuen Karte.
  • Statt der Ausnutzung der Federkraft des Stoffes der Platte e in sich kann man den Ansatz f durch besondere federnde Mittel am Gegenstand e befestigen.
  • Die weiteren Anwendungsgebiete, z. B. für Preisschilder, Tischkarten, zur Schau zu stel-:ende Gegenstände usw., ergeben sich hiernach von selbst.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kartenständer mit zwei sich nach oben zueinander neigenden Platten, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (a, b) einen Spalt (c) zwischen sieb lassen zum Einführen der an ihrem unteren Ende mit einem sich federnd spreizenden Ansatz (f) versehenen Karte (e).
  2. 2. Kartenständer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Platte (a), hinter die die Karte (e) zu liegen: kommt, über die andere Platte (b) hinausragt.
DEG61245D 1924-04-23 1924-04-23 Kartenstaender mit zwei sich nach oben zueinander neigenden Platten Expired DE413581C (de)

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DE413581C true DE413581C (de) 1925-05-11

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DE (1) DE413581C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2683362A1 (fr) * 1991-10-30 1993-05-07 Raccah Jean Charles Nouveau presentoir notamment publicitaire.
US5480118A (en) * 1993-11-09 1996-01-02 Cross; Carroll N. Foldable easel display mount

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2683362A1 (fr) * 1991-10-30 1993-05-07 Raccah Jean Charles Nouveau presentoir notamment publicitaire.
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