DE4136345C2 - Zweiradleuchte mit einpoliger Anschlußklemme - Google Patents
Zweiradleuchte mit einpoliger AnschlußklemmeInfo
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- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zweiradleuchte mit einpoliger
Anschlußklemme, bestehend aus einem fahrzeugseitig
befestigbaren, mehrteiligen Gehäuse aus Isolierstoff,
wobei ein erster Gehäuseteil die erforderlichen
elektrischen Verbindungsleitungen, die Anschlußklemme
und eine Lampensockelaufnahme trägt und ein zweiter
Gehäuseteil eine Einsatzöffnung für den Lampenkolben
sowie eine Lichtaustrittsfläche mit oder ohne
Reflektoranordnung aufweist, wobei ferner die
Gehäuseteile miteinander lösbar verbunden sind, die
Anschlußklemme ohne Werkzeug betätigbar ist, indem sie
ein Klemmorgan aufweist, das zwischen sich und einer
Kontaktfläche der Verbindungsleitung den anzuschließenden
elektrischen Leiter festklemmt und in dieser Stellung
durch Befestigungsmittel, insbesondere durch eine
Rasteinrichtung festgehalten ist, wobei die Kontaktfläche
als Kontaktbereich ausgebildet ist, welches ein über einen
nach außen offenen Gehäusekanal zugängliches
Kabeleinführungsloch aufweist.
Eine derartige Zweiradleuchte ist beispielsweise aus
der DE 34 33 275 C2 bekannt. Bei dieser Zweiradleuchte
ist ein Klemmorgan vorgesehen, welches zwischen eine
Andrückfläche und eine Gegenfläche bewegbar ist, wobei
es beim Einfahren zwischen diese Flächen den anzu
schließenden elektrischen Leiter festklemmt. Konkret
ist dort das Klemmorgan als einarmiger Hebel ausge
bildet, der einstückig mit dem Gehäuse gefertigt ist
und dessen eines Ende über ein Filmscharnier am Gehäuse
angelenkt ist. Sein freies Ende ist als Betätigungs
fläche ausgebildet, welches den Kontaktdruck herstellt
und gleichzeitig zum Zwecke der Verriegelung eine Rast
nase aufweist. Bei dieser Ausbildung ist auch schon
vorgesehen, daß das Kontaktblech im Bereich eines
Kabeleinführloches eine scharf ausgebildete Kante auf
weist. Bei diesem Stand der Technik ist vorteilhaft,
daß das Klemmorgan integraler Bestandteil des Gehäuses
ist, nämlich über Filmscharnier an dieses Gehäuse ange
formt ist. Hieraus ergeben sich Fertigungsvorteile.
Allerdings ist bei mehrfacher Betätigung des Hebels
das Filmscharnier extrem rißgefährdet, wobei dann, wenn
das Filmscharnier reißt, die entsprechende Kontaktierung
nicht mehr möglich ist. Bei der vorbekannten Ausführung
ist infolge der scharfkantigen Ausbildung des Kabelein
führloches schon die Möglichkeit gegeben, auch ein nicht
abisoliertes Kabel in dieses Kabeleinführloch einzuführen
und durch Betätigung des einarmigen Hebels dennoch die
Kontaktgabe zu gewährleisten, weil dadurch die Isolierung
des eingeschobenen Kabelendes aufgerissen oder abge
schert wird. Gerade bei dieser besonders vorteilhaften
Montage, bei der das vorherige Abisolieren des Kabel
endes nicht mehr erforderlich ist, wird der einarmige
Hebel aber besonders stark beansprucht, so daß eine
besonders hohe Gefahr des Abrisses des Filmscharnieres
besteht.
Aus der DE 24 30 061 B2 ist ein Kabelanschluß an
Beleuchtungsartikeln für Zweiradfahrzeuge, insbesondere
für Fahrradbeleuchtungen bekannt. Dabei sind die
Gehäuseteile (Leuchtenvorderteil und Leuchtenhinterteil)
mit zueinander koaxialer Einsatzöffnung für den Lampen
kolben und die Lampensockelaufnahme zusammenfügbar,
wobei an einem Gehäuseteil ein stopfenartiges Element
angesetzt ist, welches zum Zwecke der Kontaktgabe mit
einer Kontaktplatte versehen ist und in welches ein
weiterer Stopfen eindrückbar ist. Bei dieser Ausbildung
ist es erforderlich, daß die beiden Gehäuseteile in
geeigneter Weise miteinander verbunden werden und am
einen Gehäuseteil ein Kontaktbereich in einen zweiten
Arbeitsabschnitt vorbereitet und kontaktierend verbunden
wird, indem ein stopfenartiges Element eingedrückt wird.
Dies bedeutet einen erheblichen Aufwand zum Zwecke der
Montage und Herstellung, da separate Teile hergestellt
und montiert werden müssen, wobei zudem ein
zwangsläufiges Zusammenfügen in funktionsgerechter
Anordnung nur durch mehrere Arbeitsschritte durchzuführen
ist, die völlig unabhängig voneinander auszuführen sind.
Ausgehend von dem eingangs bezeichneten Stand der Technik
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Zweiradleuchte gattungsgemäßer Art zu schaffen, die
bei weiterhin einfacher Herstellung und einfacher
Montagemöglichkeit eine hohe Funktionstüchtigkeit auch
bei mehrfachem Gebrauch sicherstellt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor,
daß die beiden Gehäuseteile jeweils eine zueinander
koaxiale Einsatzöffnung für den Lampenkolben bzw. die
Lampensockelaufnahme aufweisen und zur lösbaren
Verbindung mindestens geringfügig um diese Achse
zueinander verdrehbar und in verdrehter Lage aneinander
fixierbar sind, und daß an dem die Einsatzöffnung für
den Lampenkolben aufweisenden Gehäuseteil neben der
Einsatzöffnung das Klemmorgan als starrer Klemmfinger
angeformt ist, der bei in Schließrichtung relativ
zueinander verdrehten Gehäuseteilen den anzuschließenden
elektrischen Leiter gegen das Kontaktblech gepreßt hält.
Durch diese Ausbildung ist es möglich, die beiden
Gehäuseteile in der Weise miteinander zu verbinden,
daß die Gehäuseteile achsgerecht mit zueinander koaxialer
Einsatzöffnung für den Lampenkolben und
Lampensockelaufnahme einander zugeführt werden und dann
die Verschlußeinrichtungen ineinandersetzbar sind, wobei
durch eine geringfügige Drehung beispielsweise um einen
Winkel von 10° sowohl der feste Zusammenhalt der Teile
gegeben ist, als auch die entsprechenden Klemmorgane
zur Kontaktierung zwischen Anschlußleitung und
Kontaktblech zusammengeführt sind. Durch die Ausbildung
des Klemmorganes in Form eines starren Klemmfingers
ist dabei eine stabile Anformung des Klemmfingers an
das entsprechende Gehäuseteil möglich, so daß die im
Stand der Technik bestehende Rißgefahr hinsichtlich
eines Scharniers oder dergleichen nicht mehr besteht.
Trotz der starren Anordnung ist die ordnungsgemäße
Funktion gewährleistet. Dabei wird mit hoher Sicherheit
erreicht, daß ein nicht abisoliertes Kabel, welches
das entsprechende Kabeleinführungsloch überragt, durch
den starren Klemmfinger abgeschert wird, so daß die
Isolierung soweit ausreichend entfernt wird, daß eine
Kontaktgabe zwischen dem Leiterdraht des elektrischen
Leiters und dem Kontaktblech sichergestellt ist.
Obwohl die Ausbildung als bajonettartige Verschluß
einrichtung bevorzugt ist, sind auch andere Aus
bildungen erfindungsgemäß möglich. So kann beispielsweise
ein axiales Zusammenfügen der beiden Gehäuse
teile erfolgen, wobei die axiale Bewegung durch einen
Anschlagkragen oder dergleichen begrenzt sein kann.
Sobald die Teile in der richtigen Position zueinander
zusammengefügt sind, können sie relativ zueinander
verdreht werden, so daß der Klemmfinger in die
Klemmposition überführt ist. Die Fixierung dieser
Position kann beispielsweise durch separate
Befestigungsmittel, wie Schrauben oder ähnliche erfolgen,
mittels derer die Relativlage der Teile zueinander
gewährleistet ist. Anstelle der axialen Zuführung ist
es auch möglich, einen radialen Einschubweg zu bilden.
Auf diese Weise kann ein Zusammenfügen der Teile in
der Weise erfolgen, daß beispielsweise das eine
Gehäuseteil in eine radial gerichtete Einschubführung
des anderen Gehäuseteils eingeschoben wird, bis
die achsgerechte Anordnung der Teile zueinander
erreicht ist, woraufhin dann die Teile relativ
zueinander um die Achse der Einsatzöffnung für
Lampenkolben und Lampensockel verdreht werden
können, so daß der Klemmfinger in die Klemmposition
überführt ist. Dabei kann der Zusammenhalt der
Gehäuseteile durch das Zusammenwirken der radialen
Einschubnut mit einem entsprechenden diese Nut
untergreifenden Kragen des jeweils anderen Gehäuseteiles
erreicht werden. Auch hierbei ist wiederum die
Lagesicherung auch mittels separater Befestigungsmittel,
beispielsweise Schrauben möglich. Zum Zwecke der weiteren
Stabilisierung und auch zum Zwecke der Verkleidung des
Kontaktbereiches ist vorgesehen, daß an den in
Schließdrehrichtung hinten liegenden Bereich des
Klemmfingers ein etwa quer zur Schließdrehrichtung
gerichtetes Wandteil angeformt ist, welches in
Schließstellung den Kontaktierungsbereich des zweiten
Gehäuseteiles abdeckt.
Durch diese Ausbildung ist in der Schließstellung die
Kontaktstelle völlig von Gehäuseteilen umgeben, wobei
das quer zur Schließdrehrichtung gerichtete Wandteil
nicht nur am Klemmfinger, sondern vorzugsweise auch
am entsprechenden Gehäuseteil selbst angeformt ist,
um die gewünschte Stabilität zu erreichen.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß parallel zum
Klemmfinger ein Rastfinger am Gehäuseteil angeformt
ist, der in Schließstellung der Gehäuseteile rastend
über eine Rastkante des zweiten Gehäuseteiles greift.
Hierdurch ist in einfacher Weise die Verrastung der
Gehäuseteile in der Schließstellung erreicht, wobei
die Rastlage von außen optisch erkennbar ist.
Um auch die Kontaktierung mit sogenannten Kabelschuhen
zu ermöglichen, ist zusätzlich vorgesehen, daß am
Kontaktblech ein sich quer zur Schließdrehachse der
Gehäuseteile erstreckender, nach außen abragender Steck
anschlußbereich befestigt oder einstückig angeformt
ist.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung wird darin
gesehen, daß das Kabeleinführungsloch der durch das
Kontaktblech gebildeten Kontaktfläche von einer
mindestens etwa parallel zur Stellrichtung des
Klemmfingers gerichteten Kerbnut, vorzugsweise in V-
Form durchsetzt ist, deren Randkanten Schneidkanten
für die Leiterisolierung bilden.
Dabei kann bevorzugt vorgesehen sein, daß die Kerbnut
in Klemmstellrichtung des Klemmfingers vorn offen
ausmündet und in Klemmrichtung hinten an einer scharfen
Querkante des Kontaktbleches endet.
Durch die Anordnung der Kerbnut, vorzugsweise in V-Form
und mit in Einschubrichtung hinten scharfkantig
ausgebildeter Querkante wird erreicht, daß beim Verdrehen
der Gehäuseteile zueinander und entsprechender Ver
schiebung des starren Klemmfingers dieser das nicht
abisolierte Leiterende an den scharfkantigen Nutflanken
und/oder an der scharfen Querkante abschert, so daß
eine ordnungsgemäße Kontaktierung zwischen dem
Kontaktblech und dem zwangsabisolierten Leiterende
erreicht ist. Gegebenenfalls ist auch die Ausbildung
einer scharfen Querkante allein ausreichend und
vorteilhaft.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Zweiradleuchte in der Montagelage im Quer
schnitt gesehen;
Fig. 2 desgleichen in Vorderansicht, teilweise aufge
brochen;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Leuchte, wobei die Leuchte
nur halb dargestellt ist.
Die Zweiradleuchte mit einpoliger Anschlußklemme besteht
im wesentlichen aus einem fahrzeugseitig befestigbaren
zweiteiligen Gehäuse aus Isolierstoff. Das eine
Gehäuseteil 1 weist im wesentlichen die erforderlichen
elektrischen Verbindungsleitungen, die Anschlußklemme
und eine Aufnahme für den Lampensockel 2 auf. Das
Gehäuseteil 1 ist im wesentlichen topfartig ausgebildet,
wobei innerhalb des Gehäuseteiles 1 im Bereich der
Aufnahme des Lampensockels 2 eine Schraubenfeder 3 als
Vorspannelement für die Lampe angeordnet ist. Nahe des
Bodens dieses Gehäuseteiles 1 ist ein federndes
Kontaktblech 4 für den Mittelkontakt der Lampe vorgesehen,
welches mit Metallteilen 5 in
Verbindung steht, die mit dem Fahrzeugrahmen
kontaktierend verbindbar sind. Zur Kontaktgabe
mit dem Lampensockel 2 ist ein Kontaktblech
6 vorgesehen, welches mit der Schraubendruckfeder 3
kontaktierend in Verbindung steht, die wiederum mit
dem Lampensockel 2 kontaktierend in Verbindung ist.
Das Kontaktblech 6 verläuft zu der Anschlußklemme, die
später noch im einzelnen beschrieben ist. Das andere
Gehäuseteil 7, das ebenso wie das Gehäuseteil aus
Isolierstoff hergestellt ist, weist an seiner dem
Gehäuseteil 1 zugewandten Seite eine lichtundurchlässige
Ausbildung auf. Im Mittelbereich ist dabei eine
Einsatzöffnung für den Lampenkolben 8 vorgesehen, wobei
gleichzeitig ein Anschlag für den Anschlagring 9 der
Lampe gebildet ist. Vorderseitig, in der Fig.
1 und 2 links und in Fig. 2 vorn ist das Gehäuseteil
1 im Bereich 10 lichtdurchlässig ausgebildet, während
im Bereich 11 eine Reflektoranordnung vorgesehen ist.
Innerhalb des Gehäuseteils 7 kann zusätzlich noch eine
Reflektoranordnung 12 vorgesehen sein.
Die Gehäuseteile 1, 7 sind lösbar miteinander verbunden,
wobei die Anschlußklemme ohne Werkzeug betätigbar ist,
indem sie ein Klemmorgan aufweist, das zwischen sich
und einer Kontaktfläche 13 der Verbindungsleitung den
anschließenden elektrischen Leiter 14 festklemmt und
in dieser Stellung durch eine Rasteinrichtung fest
gehalten ist. Die Kontaktfläche 13 ist als Kontaktblech
ausgebildet, welches ein über einen nach außen offenen
Gehäusekanal 15 zugängliches Kabeleinführungsloch 16
aufweist.
Die Gehäuseteil 1, 7 sind mittels einer im Bereich der
Einsatzöffnung für den Lampenkolben 8 und im Bereich
der Anordnung der des Lampensockels 2 angeordneten Ver
schlußeinrichtung 17 bajonettartig miteinander verbind
bar. An dem die Einsatzöffnung für den Lampenkolben
8 aufweisenden Gehäuseteil 7 ist neben der Einsatz
öffnung das Klemmorgan als starrer Klemmfinger 18 an
geformt, welcher in den Raum 19 bewegt wird,
sofern die beiden Gehäuseteile 1, 7 relativ zueinander
in Schließrichtung verdreht werden. Dabei wird das Ende
des anzuschließenden elektrischen Leiters 14 sowohl
mindestens teilweise abisoliert, als auch gegen das
Kontaktblech 13 angepreßt.
An dem in Schließdrehrichtung hinten liegenden Bereich
des Klemmfingers 18 ist ein etwa quer zur Schließdreh
richtung gerichtetes Wandteil 20 angeformt, welches
in Schließstellung den Kontaktierungsbereich des anderen
Gehäuseteiles 1 abdeckt. Ferner ist parallel zum Klemm
finger 18 ein Rastfinger 21 am Gehäuseteil, vorzugsweise
an dem Wandteil 20 angeformt, welcher in
der Schließstellung der Gehäuseteile 1, 7 rastend über
eine Rastkante 22 des anderen Gehäuseteiles 1 greift.
In der Fig. 2 ist durch Pfeile 23 die Dreh
richtung zum Öffnen der Bajonettverbindung der Gehäuse
teile 1, 7 gezeigt. Infolge der erfindungsgemäßen Aus
bildung ist der Zusammenbau und die Kontaktgabe der
Einzelteile der Zweiradleuchte äußerst vereinfacht,
wobei die funktionswesentlichen Teile äußerst stabil
und damit dauerhaft gestaltet sind.
Am Kontaktblech 13, welches mit dem Kontaktblech 6
einstückig ausgebildet ist, ist noch ein sich quer zur
Schließdrehachse der Gehäuseteile 1, 7 erstreckender,
nach außen abragender Steckanschlußbereich 24 vorgesehen,
an den ein Anschlußkabel 14 mit einem Kabelschuh
25 aufgesteckt werden kann. Diese Kontaktierung kann
alternativ zu der Klemmkontaktierung erfolgen.
Claims (7)
1. Zweiradleuchte mit einpoliger Anschlußklemme, be
stehend aus einem fahrzeugseitig befestigbaren, mehr
teiligen Gehäuse aus Isolierstoff, wobei ein erster
Gehäuseteil die erforderlichen elektrischen
Verbindungsleitungen, die Anschlußklemme und eine
Lampensockelaufnahme trägt und ein zweiter
Gehäuseteil eine Einsatzöffnung für den Lampenkolben
sowie eine Lichtaustrittsfläche mit oder ohne Reflek
toranordnung aufweist, wobei ferner die Gehäuseteile
miteinander lösbar verbunden sind, die Anschlußklemme
ohne Werkzeug betätigbar ist, indem sie ein Klemmorgan
aufweist, das zwischen sich und einer Kontaktfläche
der Verbindungsleitung den anzuschließenden elek
trischen Leiter festklemmt und in dieser Stellung
durch Befestigungsmittel, insbesondere durch eine
Rasteinrichtung festgehalten ist, wobei
die Kontaktfläche als Kontaktblech ausgebildet ist,
welches ein über einen nach außen
offenen Gehäusekanal zugängliches Kabeleinführungs
loch aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Gehäuseteile (1, 7) jeweils eine zueinander koaxiale
Einsatzöffnung für den Lampenkolben (8) bzw. die
Lampensockelaufnahme (bei 2) aufweisen und zur
lösbaren Verbindung mindestens geringfügig um diese
Achse zueinander verdrehbar und in verdrehter Lage
aneinander fixierbar sind, und daß an dem die Ein
satzöffnung für den Lampenkolben (8) aufweisenden
Gehäuseteil (7) neben der Einsatzöffnung das Klemm
organ als starrer Klemmfinger (18) angeformt ist,
der bei in Schließrichtung relativ zueinander ver
drehten Gehäuseteilen (1, 7) den anzuschließenden
elektrischen Leiter (14) gegen das Kontaktblech
(13) gepreßt hält.
2. Zweiradleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß an den in Schließdrehrichtung hinten
liegenden Bereich des Klemmfingers (18) ein etwa
quer zur Schließdrehrichtung gerichtetes Wandteil
(20) angeformt ist, welches in Schließstellung den
Kontaktierungsbereich des zweiten Gehäuseteiles (1)
abdeckt.
3. Zweiradleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß parallel zum Klemmfinger (18) ein
Rastfinger (21), am Gehäuseteil (7) angeformt ist,
der in Schließstellung der Gehäuseteile (1, 7) rastend
über eine Rastkante (22) des zweiten Gehäuseteiles
(1) greift.
4. Zweiradleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß am Kontaktblech (13)
ein sich quer zur Schließdrehachse der Gehäuse
teile (1, 7) erstreckender, nach außen abragender
Steckanschlußbereich (24) befestigt oder ein
stückig angeformt ist.
5. Zweiradleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kabeleinführungs
loch (16) der durch das Kontaktblech gebildeten Kon
taktfläche (13) von einer mindestens etwa parallel
zur Stellrichtung des Klemmfingers (18) gerichteten
Kerbnut, vorzugsweise in V-Form durchsetzt ist,
deren Randkanten Schneidkanten für die Leiteriso
lierung bilden.
6. Zweiradleuchte nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kerbnut in Klemm
stellrichtung des Klemmfingers vorn offen ausmündet
und in Klemmrichtung hinten an einer scharfen Quer
kante des Kontaktbleches endet.
7. Zweiradleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Gehäuseteile (1, 7) zur
lösbaren Verbindung mittels einer im Bereich der
Einsatzöffnung für den Lampenkolben (8) im Bereich
der Anordnung der Lampensockelaufnahme (bei 2) ange
ordneten Verschlußeinrichtung (17) bajonettartig
miteinander verbindbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4136345A DE4136345C2 (de) | 1991-11-05 | 1991-11-05 | Zweiradleuchte mit einpoliger Anschlußklemme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4136345A DE4136345C2 (de) | 1991-11-05 | 1991-11-05 | Zweiradleuchte mit einpoliger Anschlußklemme |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4136345A1 DE4136345A1 (de) | 1993-05-06 |
| DE4136345C2 true DE4136345C2 (de) | 1995-07-20 |
Family
ID=6444094
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4136345A Expired - Lifetime DE4136345C2 (de) | 1991-11-05 | 1991-11-05 | Zweiradleuchte mit einpoliger Anschlußklemme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4136345C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2430061B2 (de) * | 1974-06-22 | 1977-06-30 | Union, SiIs, van de Loo & Co, 5758 Fröndenberg | Kabelanschluss an beleuchtungsartikeln fuer zweiradfahrzeuge, insbesondere fuer fahrradbeleuchtungen |
| DE3433275A1 (de) * | 1984-09-11 | 1985-02-14 | Busch & Müller, 5882 Meinerzhagen | Zweiradschlussleuchte |
-
1991
- 1991-11-05 DE DE4136345A patent/DE4136345C2/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4136345A1 (de) | 1993-05-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |