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Pneumatische_Hochdruckausblasevorrichtung für Gasleitungen. Der Gegenstand
der Erfindung besteht aus einer pneumatischen Ausblasevorrichtung, mittels deren
Körper, die in Gasleitungen eine Verstopfung verursachen, mit Hilfe eines Strahls
eines hochgespannten Hilfsfluidums, wie Druckluft, flüssiger Kohlensäure u. .dgl.,
ausgestoßen werden sollen. Diese Ausblasevorrichtung ist bei allen Rohrleitungen
- anwendbar, in denen irgendein Gas fortgeleitet wird, ,aus dem sich Stoffe abscheiden
können, die die Leitung verstopfen; sie ist jedoch bauptsächlich für Leuchtgasleitungen
bestimmt, die so häufig durch eine zu große Ablagerung von Naphthalin verstopft
werden.
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Die Benutzung der pneumatischen Ausblasevorrichtung bietet den Vorteil,
den Umfang und das Gewicht der zum Ausblasen unter Benutzung eines Hilfsfluidums
unter hohem Druck dienenden Gegenstände beträchtlich zu vermindern; vielmehr erfordert
die Vorrichtung einen sehr geringen Raum. Sie schafft auf diese Weise ein sehr leicht
beu-egliches Gerät, durch das einerseits die Arbeitsdauer und die Kosten und anderseits
die Handhabung verringert werden.
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweisse in einer
Ausführungsform dargestellt. Abb. z ist eine Seitenansicht und Abb. a die Vorderansicht
der Ausblasevorrichtung. Abb.3 zeigt einen senkrechten Schnitt der Vorrichtung,
bei der der Bügel herabgeklappt und der Hammer aufgerichtet ist. Abb. ¢ ist ein
senkrechter Querschnitt des Gehäuses nach der Linie x-x der Abb. t. Abb. 5- ist
ein. wagerechter Schnitt des Gehäuses nach der Linie y-y der Abb. t. Abb. 6 zeigt
schematisch die Stellung des Hammers bei der Ausübung des Stoßes vor dem Zurückprallen.
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Die Ausblasevorrichtung ist so ausgeführt, daß sie an einen Behälter
eines horch verdichteten Hilfsfluidums angeschlossen werden kann. Sie enthält einen
Körperteil A in Gestalt eines Blockes, der mit dem betreffenden Behälter durch einen
gebogenen Kanal B in Verbindung gebracht werd--n kann; dieser
Kanal
ist in einem Gewindestutzen C hergestellt und kann durch Vermittlung eines anderen
Stutzens D die Vorrichtung mit der auszublasenden Rohrleitung in Verbindung bringen.
Ein das Ho-chdruckauslaßventil öffnender Stoßstift E ist gleichachsig im Kanal B
geführt und durchsetzt den Körper A nach oben hin, wobei er mit leichter Reibung
verschiebbar ist und die Dichtung durch einfaches Einölen erzielt wird. Der Körper
A trägt ferner einen Anschlag in Form einer. einstellbaren Schraube F, gegen die
eine Sperrfeder G wirkt. Eine am unteren Teil des Körpers A mit Hilfe des
Teils I be-
festigte Hülse H schließt eine dreifache Spannvorrichtung
7, J' und J" mit ihren Federn I(. I(' und I(" ein. Ferner ist der
Körper A mit zwei Vorsprüngen L versehen, durch die der Drehstift
M eines Hammers N
hindurchragt. Dieser Hammer N hat einen Handgriff
O und zwei als Handhaben dienende Knöpfe P und P'.
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Die Ausblasevorrichtung wirkt in folgender Weise: Nachdem der Behälter
des verdichteten Hilfsfluidums bei C und die auszublasende Rohrleitung bei D angeschlossen
worden sind, spannt man den Hammer N durch Zug an den Knöpfen P und P'. Die Federn
R und I(" werden hierbei gespannt, wie in den Zeichnungen ersichtlich ist. Man bringt
alsdann durch einen leichten Stoß auf den Kopf des Hammers N diesen zur Wirkung,
wobei der Hammer auf die Stoßstange E niedergeschnellt wird und gegen den einstellbaren.
Anschlag F trifft, von dem er zurückprallt, während er gleichzeitig die Stoßstange
freigibt und sofort seine unwirksame Ruhestellung einnimmt. Das Maß des öffnens
des Ventils des Behälters für das verdichtete Hilfsfluidum wird durch den von der
Stoßstange zurückgelegten Weg bestimmt, der seinerseits wieder von dem Mal,) des
Herausragens des regelharen Anschlags F abhängt. Wenn das Vorstehen des Vorsprunges
verringert wird, wird das Öffnen des Ventils vergrößert und auf diese Weise der
Strahl verstärkt.
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Die pneumatische Ausblasevorrichtung enthält alle Einzelteile einer
Vorrichtung zum Hindurchsc'hicken eines Strahls eines gasförmigen, unter hohem Druck
stehenden Hilfsfluidums durch eine verstopfte Gasrohrleitung.
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Um eine allmähliche und regelbare Öffnung der Ausblasevorrichtung
zu -ermöglichen, ist ein Bügel Q mit :seinem unteren Teil am Hauptkörper der Vorrichtung
befestigt und' kann nach vorn um seine Befestigungszapfen geschwungen werden. Durch
den oberen Teil des Bügels ragt eine Schraube R zwischen. seine beiden Schenkel.
Das untere zugespitzte Ende der Schraube R legt sich in eine konische Einkerbung
auf dem Kopfe des Hammers N der Ausblasevorrichtung. Wonn man die Schraube R abwärts
schraubt, drückt ihre untere Spitze auf den Hammer N und verschiebt gleichzeitig
die auf ein Ventil wirkende Druckstange E und öffnet damit den Auslaß des Gases.
Um die Regelung der öfnnung für den Auslaß der Gase zu erreichen, ist durch den
Kopf der Schraube R ein Stift quer hindurchgesteckt, der zum Drehen der Schraube
-mit der Hand dient. Man kann auf diese Weise den Gasdruck in der auszublasenden
Leitung leicht vergrößern oder vermindern.
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Wenn man nur eine plötzliche Druckwelle erzeugen will, wird der Bügel
Q nach vorn herabgeklappt, und der Hammer N wird ausgelöst, nachdem er vorher, wie
oben beschrieben, gespannt worden ist.