DE4137919C1 - Upper pan electronic scales - has angle probe to ascertain position of rotatable weighing pan - Google Patents
Upper pan electronic scales - has angle probe to ascertain position of rotatable weighing panInfo
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- G01G19/413—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight using electromechanical or electronic computing means
- G01G19/414—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups with provisions for indicating, recording, or computing price or other quantities dependent on the weight using electromechanical or electronic computing means using electronic computing means only
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- G01G23/01—Testing or calibrating of weighing apparatus
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine oberschalige elektro
nische Waage mit einem Gehäuse, mit einer Anzeige mit
einer Waagschale zur Aufnahme des Wägegutes und mit einer
Parametereinstellvorrichtung.
Waagen dieser Art sind allgemein bekannt. Um bei diesen
Waagen die Einstellung einer Vielzahl von Parametern zu
ermöglichen, ohne genau so viele Einstellelemente vor
zusehen, ist es aus der DE-PS 32 13 015 bekannt, die Para
meter in Form einer Menüliste zusammenzustellen und seriell
über eine Taste anzuwählen. Diese Auswahl über eine Menü
liste hat sich im Prinzip bewährt, nachteilig ist jedoch
der Zeitaufwand für die Anwahl eines bestimmten Parameters.
Weiter ist es aus der DE-OS 31 06 564 und DE-OS 33 40 421
bekannt, einen Waagenparameter durch einen Schieberegler im
Bedienungsfeld der Waage einzustellen. Diese Lösung er
fordert jedoch zusätzlichen Platz im Anzeige- und Bedie
nungsfeld der Waage, außerdem ist die Abdichtung des mecha
nisch beweglichen Schiebereglers z. B. gegen überlaufende
Flüssigkeiten schwierig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Einstellung von
Waagenparametern zu erleichtern, ohne zusätzliche Bedie
nungselemente zu benötigen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Waag
schale drehbar gelagert ist und eine Winkelabtastung für
die Winkelstellung der Waagschale aufweist, wobei der Dreh
winkel der Waagschale zur Parametereinstellung dient.
Die sowieso vorhandene Waagschale wird damit gleichzeitig
als Einstell-/Bedienelement genutzt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen
Figuren beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Außenansicht der Waage,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Waage und ein
Blockschaltbild der Elektronik und
Fig. 3 ein Detail der Winkelabtastung.
In Fig. 1 erkennt man das Äußere der Waage: Das Gehäuse 1,
die Waagschale 3, die Anzeige 4 für das Wägeergebnis und
die Tarataste 2 zum Nullstellen der Anzeige. Die Waag
schale 3 ist drehbar gelagert und weist an ihrer Außen
seite vorteilhafterweise eine Riffelung 22 auf.
Weitere Einzelheiten erkennt man aus Fig. 2. Dort ist ein
senkrechter Schnitt durch die Waage und ein Blockschaltbild
der Elektronik dargestellt. Das Gehäuse 1 der Waage ist der
Übersichtlichkeit halber nur im oberen Bereich unterhalb
der Waagschale 3 angedeutet. Das eigentliche Wägesystem
besteht aus einem gehäusefesten Systemträger 19, an dem
über zwei Lenker 5 mit den Gelenkstellen 6 ein Lastauf
nehmer 21 in senkrechter Richtung beweglich befestigt ist.
Der Lastaufnehmer 21 trägt in seinem oberen Teil die Last
schale 3 zur Aufnahme deß Wägegutes und überträgt die der
Masse des Wägegutes entsprechende Kraft über ein Koppel
element 9 mit den Dünnstellen 12 und 13 auf den Lastarm des
Übersetzungshebels 7. Der Übersetzungshebel 7 ist durch ein
Kreuzfedergelenk 8 am Systemträger 19 gelagert. Am Kompen
sationsarm des Übersetzungshebels 7 ist ein Spulenkörper
mit einer Spule 11 befestigt. Die Spule 11 befindet sich
im Luftspalt eines Permanentmagnetsystems 10 und erzeugt
die Kompensationskraft. Die Größe des Kompensationsstromes
durch die Spule 11 wird dabei in bekannter Weise durch den
Lagensensor 16 und den Regelverstärker 14 so geregelt, daß
Gleichgewicht zwischen dem Gewicht des Wägegutes und der
elektromagnetisch erzeugten Kompensationskraft herrscht.
Der Kompensationsstrom erzeugt am Meßwiderstand 15 eine
Meßspannung, die einem Analog/Digital-Wandler 17 zugeführt
wird. Das digitalisierte Ergebnis wird von einer digitalen
Signalverarbeitungseinheit 18 übernommen und in der An
zeige 4 digital angezeigt. Weiter ist ein Datenausgang 30
vorgesehen. - Waagen dieser Art sind bis hierher sowohl in
ihrem Aufbau als auch in ihrer Funktion allgemein bekannt,
so daß auf eine detailliertere Beschreibung verzichtet
werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Waage ist nun die Waagschale 3
drehbar gelagert. Dazu weist die Waagschale 3 z. B. einen
Konus 20 mittig auf ihrer Unterseite auf, der auf einen
entsprechenden Kegelstumpf 28 paßt. Dadurch läßt sich die
Waagschale 3 drehen und durch entsprechende Materialpaarung
kann der Reibungskoeffizient so gewählt werden, daß die
Drehung weder zu leichtgängig noch zu schwergängig erfolgt.
Zur Erleichterung des Drehens der Waagschale 3 weist diese
an ihrem äußeren Rand vorteilhafterweise eine Riffelung 22
auf. Zur Abtastung der Winkelstellung der Waagschale 3 ist
ein Sensor 23 vorgesehen, der mit einer Markierung 24 auf
der Unterseite zusammenwirkt und die Winkelstellung der
Waagschale 3 erfaßt. Dieser Winkelsensor ist in Fig. 3
detaillierter gezeichnet.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das Gehäuse 1 und die
Waagschale 3 zur Erläuterung des Winkelsensors 23. Am
Gehäuse 1 ist eine kleine Platine 25 befestigt, die eine
Leuchtdiode 26 und einen Photoempfänger 27 tragt. Über
diesen Sensor 23 bewegt sich die Waagschale 3. Das in Fig. 3
dargestellte kurze Stück der Waagschale 3 bewegt sich
beim Drehen der Waagschale 3 von rechts nach links bzw. um
gekehrt. Auf der polierten Unterseite der Waagschale 3 sind
dunkle Markierungen 24 angebracht, so daß beim Drehen der
Waagschale 3 das Licht der Leuchtdiode 26 mal reflektiert
wird und mal absorbiert wird. Am Photoempfänger 27 werden
dadurch beim Drehen der Waagschale 3 hell - dunkel - hell -
dunkel - Übergänge erzeugt, die vom Photoempfänger 27 als
elektrische Impulse ausgegeben werden und in einer nach
geschalteten Elektronik gezählt werden können. - Die Funk
tion eines solchen inkrementalen optischen Wegs - bzw.
Winkelaufnehmers ist jedem Fachmann bekannt und braucht
deshalb hier nicht im einzelnen erläutert zu werden.
Die Waagschale 3 ist - wie in Fig. 1 gezeichnet - vorteil
hafterweise rund. Es ist jedoch auch eine vieleckige (z. B.
sechseckige) Waagschale möglich oder eine quadratische
Waagschale mit konkaven Seiten (Übergangsformen zwischen
Kreis und Quadrat). Der Winkelsensor muß dann nur so nahe
an der Drehachse der Waagschale 3 angeordnet sein, daß das
kreisförmige Streifenmuster 24 auf der Unterseite der
Waagschale 3 angebracht werden kann. - Statt der inkremen
talen Abtastung mittels Streifen und statt der optischen
Abtastung kann selbstverständlich auch jeder andere Weg -
bzw. Winkelaufnehmer benutzt werden, um den Drehwinkel der
Waagschale 3 zu erfassen. Eine absolute Messung der Winkel
stellung der Waagschale 3 ist nicht notwendig, vielmehr
reicht es, wenn der Winkelaufnehmer auf die Winkeländerung
beim Drehen reagiert. Unter diesem Gesichtspunkt ist ein
inkrementaler Winkelaufnehmer besonders vorteilhaft.
Zur Bedienerführung ist einmal ein Bargraph 29 (in Fig. 1
und 2 gezeichnet) vorgesehen, der die Einstellung analog
oder quasianalog veränderlicher Größen unterstützt: Beim
Drehen der Waagschale 3 im Uhrzeigersinn (die Vorderseite
der Waagschale 3 in Fig. 1 wird nach links bewegt) wird der
Bargraph 29 kürzer, beim Drehen der Waagschale 3 in der
entgegengesetzten Richtung wird der Bargraph 29 länger. Die
gewünschte Einstellung wird durch Drehen der Waagschale 3
angefahren und dann durch Betätigen einer Quittungstaste in
die digitale Signalverarbeitungseinheit 18 übernommen. Als
Quittungstaste kann z. B. die Tarataste 2 benutzt werden,
die ja während der Menüeinstellung zum Tarieren nicht be
nötigt wird. Eine andere vorteilhafte Möglichkeit ist,
durch senkrechten Druck auf die Waagschale 3 eine Schalt
funktion auszulösen und diese Schaltfunktion als Quittungs
taste zu benutzen. Die Schaltfunktion bei senkrechtem Druck
auf die Waagschale 3 kann entweder durch einen rein mecha
nisch betätigten Schalter erfolgen oder softwaremäßig durch
Abfrage des Meßsignals vom Analog/Digital-Wandler 17. - Zur
Bedienerführung kann zum anderen die Digitalanzeige 4
dienen, mit der während des Wiegevorganges die Meßergeb
nisse angezeigt werden. Während der Menüeinstellung kann
hier z. B. die Menüspalte angezeigt werden (die Meßgrößen
bezeichnung "g" wird dabei dunkelgetastet), wobei sich
die angezeigte Zahl beim Drehen der Waagschale 3 ändert
(je nach Drehrichtung kleiner oder größer werdend). Die
richtige Einstellung wird wieder durch die Quittungstaste
quittiert. lst die Digitalanzeige 4 in der Lage, auch Buch
staben anzuzeigen, so kann z.B. zusätzlich oder statt der
Nummer der Menüspalte eine Kurzbezeichnung dieser Menü
spalte angezeigt werden.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Waage kann im Zu
sammenwirken mit einer Datenverarbeitungsanlage (z. B. PC)
auch den Zugriff zu den Daten der Datenverarbeitungsanlage
erleichtern. Soll z. B. ein Farbmischrezept, das später auf
der Waage angesetzt werden soll, herausgesucht werden, wird
im ersten Schritt das entsprechende Automodell aus der
Automodell-Liste ausgewählt und im zweiten Schritt der ge
wünschte Farbton aus der Farbton-Liste ausgewählt. Die Be
dienerführung erfolgt dabei entweder in der Waagenanzeige
oder in bekannter Weise mittels Cursor auf dem Bildschirm
der Datenverarbeitungsanlage. Die drehbare Waagschale 3
ersetzt damit in diesem Anwendungsbeispiel eine eindimen
sionale Maus. - Für die Kommunikation mit einer externen
Datenverarbeitungsanlage weist die erfindungsgemäße Waage
daher vorteilhafterweise einen Datenausgang 30 auf, der
auch das Signal des Winkelaufnehmers 23 an der Waagschale 3
zur Verfügung stellt.
Claims (7)
1. Oberschalige elektronische Waage mit einem Gehäuse (1),
mit einer Anzeige (4) mit einer Waagschale (3) zur
Aufnahme des Wägegutes und mit einer Parametereinstellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die
Waagschale (3) drehbar gelagert ist und eine Winkel
abtastung (23) für die Winkelstellung der Waagschale (3)
aufweist, wobei der Drehwinkel der Waagschale (3) zur
Parametereinstellung dient.
2. Oberschalige elektronische Waage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Waagschale (3) rund
ausgebildet ist.
3. Oberschalige elektronische Waage nach einem der An
sprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Winkelabtastung (23) optisch erfolgt.
4. Oberschalige elektronische Waage nach einem der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel
abtastung (23) inkremental erfolgt.
5. Oberschalige elektronische Waage nach einem der An
sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Waag
schale (3) eine seitliche Riffelung (22) aufweist.
6. Oberschalige elektronische Waage nach einem der An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Waag
schale (3) senkrecht beweglich gelagert ist und durch
senkrechten Druck auf die Waagschale (3) eine Schalt
funktion ausgelöst werden kann.
7. Oberschalige elektronische Waage nach einem der An
sprüche 1 bis 6 mit einem Datenausgang (30), dadurch
gekennzeichnet, daß am Datenausgang (30) auch das Signal
der Winkelabtastung (23) der Waagschale (3) zur Ver
fügung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914137919 DE4137919C1 (en) | 1991-11-18 | 1991-11-18 | Upper pan electronic scales - has angle probe to ascertain position of rotatable weighing pan |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914137919 DE4137919C1 (en) | 1991-11-18 | 1991-11-18 | Upper pan electronic scales - has angle probe to ascertain position of rotatable weighing pan |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4137919C1 true DE4137919C1 (en) | 1993-02-11 |
Family
ID=6445066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914137919 Expired - Fee Related DE4137919C1 (en) | 1991-11-18 | 1991-11-18 | Upper pan electronic scales - has angle probe to ascertain position of rotatable weighing pan |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4137919C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3208583A1 (de) * | 2016-02-19 | 2017-08-23 | Mettler-Toledo GmbH | Kraftübertragungsvorrichtung mit separatem positionssensorhebelarm |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3106564A1 (de) * | 1981-02-21 | 1982-09-16 | Sartorius GmbH, 3400 Göttingen | Elektrische waage |
| DE3340421A1 (de) * | 1983-11-09 | 1985-05-15 | Sartorius GmbH, 3400 Göttingen | Elektrische waage |
| DE3213015C2 (de) * | 1982-04-07 | 1988-09-15 | Sartorius Gmbh, 3400 Goettingen, De |
-
1991
- 1991-11-18 DE DE19914137919 patent/DE4137919C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US9958344B2 (en) | 2016-02-19 | 2018-05-01 | Mettler-Toledo Gmbh | Force-transmitting mechanism with a separate lever arm extending to a position sensor |
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Legal Events
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