DE3213015C2 - - Google Patents

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DE3213015C2
DE3213015C2 DE19823213015 DE3213015A DE3213015C2 DE 3213015 C2 DE3213015 C2 DE 3213015C2 DE 19823213015 DE19823213015 DE 19823213015 DE 3213015 A DE3213015 A DE 3213015A DE 3213015 C2 DE3213015 C2 DE 3213015C2
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DE19823213015
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DE3213015A1 (de
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Erich Ing.(Grad.) 3406 Bovenden De Knothe
Franz-Josef Ing.(Grad.) 3414 Hardegsen De Melcher
Christian Ing.(Grad.) 3400 Goettingen De Oldendorf
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Sartorius AG
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Sartorius AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/36Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells
    • G01G23/37Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells involving digital counting
    • G01G23/3707Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells involving digital counting using a microprocessor
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
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    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/38Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus
    • G01G23/42Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus electrically operated

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Waage mit einem Meßwertaufnehmer, mit einer digi­ talen Signalverarbeitungseinheit, der über mehrere Programme, die auf spezielle Betriebsarten der Waage zugeschnitten sind, verfügt, mit einer digitalen Anzeige, mit einem Bedienungselement zum Nullstellen des Ergebnisses in der digitalen Anzeige und mit Schaltmitteln zum Einschalten der Versorgungsspannung.
Waagen dieser Art sind z. B. aus der DE-OS 29 22 875 bekannt. Die verschiedenen Programme können z. B. für die Betriebsarten Stückzählung, Dosieren mehrerer Komponenten, Fertigpackungskontrolle, Tierwägung, usw. ausgelegt sein, oder aber auch für verschiedene Umgebungsbedingungen (z. B. ruhiger oder unruhiger Aufstellort) optimiert sein.
Die Auswahl der einzelnen Programme und damit die Festlegung der Betriebsart der Waage erfolgte bisher durch auswechselbare elektronische Programmspeicher in Zusammenwirken mit einem Tastenfeld. Diese sepa­ raten Speicher und Bedienungselemente sind jedoch für den Aufbau einer kompakten Waage nachteilig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Auswahl der einzelnen Programme der Waage in das Waagengehäuse zu integrieren und ohne zu­ sätzliche Bedienungselemente zu ermöglichen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein elektronischer Zähler für die Programm-Nummern vorhanden ist, daß ein nichtflüchtiger elektro­ nischer Speicher vorhanden ist, in dem die Nummer des zuletzt benutzten Programms abgespeichert ist, daß in der digitalen Signalverarbeitungseinheit ein zusätz­ liches Menü-Programm zur Auswahl der Betriebsarten- Programme vorhanden ist, das im Zähler die Programm- Nummern langsam durchzählen läßt und daß dieses Menü-Programm beim Einschalten der Versorgungsspan­ nung und gleichzeitigem Betätigen des Bedienungs­ elementes aktiviert wird. Dadurch kann ohne externe mechanische oder elektronische Speicherelemente und ohne zusätzliche Bedienungselemente das auf die je­ weilige Betriebsart zugeschnitte Programm ausgewählt und abgespeichert werden.
Der momentane Stand des Zählers für die Programm- Nummern kann z. B. durch eine Leuchtdioden-Reihe ange­ zeigt werden. Vorteilhafterweise wird er jedoch in der sowieso vorhandenen digitalen Anzeige angezeigt und durch ein zusätzliches Symbol gekennzeichnet, um eine Verwechslung mit Wägeergebnissen zu vermeiden.
Die Festlegung eines neuen Programms erfolgt dann zweckmäßigerweise so, daß durch nochmaliges Betätigen des Bedienungselementes der Zähler für die Programm- Nummern gestoppt wird und sein momentaner Inhalt in den nichtflüchtigen elektronischen Speicher übertragen wird. Dadurch wird das so bestimmte Programm von der Signalverarbeitungseinheit abgerufen. Das Be­ dienungselement wird ja während der Auswahl eines Programmes in seiner eigentlichen Funktion zum Null­ stellen des Ergebnisses nicht benötigt. Dadurch erfordert die Auswahl eines Programms keinerlei zusätzliche Bedienungselemente an der Waage.
Beim Durchzählen der Programm-Nummern im Zähler wird bei Übereinstimmung mit der im nichtflüchtigen elektronischen Speicher abgespeicherten Programm- Nummer die Anzeige zweckmäßigerweise besonders gekenn­ zeichnet, was z. B. durch ein weiteres Zusatzsymbol oder durch eine andere Helligkeit oder durch eine längere Pause bis zum Weiterschalten auf die nächste Programm-Nummer erfolgen kann. In einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung beginnt der Zähler für die Programm-Nummern mit der im nichtflüchtigten elektronischen Speicher abgespeicherten Programm- Nummer und zählt alle Programm-Nummern zyklisch durch.
Wird jedoch die Versorgungsspannung eingeschaltet, ohne daß gleichzeitig das Bedienungselement zum Null­ stellen des Ergebnisses betätigt wird, so ruft die digitale Signalverarbeitungseinheit das durch den Inhalt des nichtflüchtigen elektronischen Speichers bestimmte Programm ab. Dadurch behält die Waage ihr einmal gewähltes Programm auch nach dem Ausschalten und Wiedereinschalten der Versorgungsspannung bei, und bei gleicher Aufgabenstellung für die Waage muß die Bedienungsperson nicht an jedem Arbeitstag das benötigte Programm neu eingeben oder auswählen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der einzigen, schematischen Zeichnung erläutert.
Diese Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch die wesentlichen Teile einer elektronischen Waage nach dem Prinzip der elektromagnetischen Kraftkomponenten und die wesent­ lichen Teile der Elektronik in Form eines Blockschalt­ bildes.
Das Wägesystem besteht aus einem beweglichen Last­ aufnehmer 3, der die Lastschale 7 trägt und über zwei Lenker 5 und 6 in Form einer Parallelführung mit dem ortsfesten Teil der Waage verbunden ist. Als Gelenke dienen jeweils Blattfedern 5 a, 5 b, 6 a, 6 b an den Enden der Lenker 5 und 6. Der Lastaufnehmer 3 trägt an einem vorstehenden Arm 4 eine Spule 9, die mit dem Feld eines ortsfesten Permanentmagnetsystems in Wechselwirkung steht. Der Lagensensor 11 tastet die Lage des Lastaufnehmers 3 ab und liefert über einen Regelverstärker 12 den zur Kompensation der Belastung notwendigen Strom. Dieser Kompensationsstrom wird über bewegliche Zuleitungen 10 der Spule 9 zuge­ führt und durchfließt gleichzeitig den Meßwider­ stand 13. Am Meßwiderstand 13 wird eine strompro­ portionale Meßspannung abgegriffen, in einem Analog/ Digital-Wandler 14 digitalisiert, in einer digitalen Signalverarbeitungseinheit 15 verarbeitet und in der Digitalanzeige 16 angezeigt. Die Spannungsversorgung der Waagenelektronik erfolgt in bekannter Weise durch eine Spannungsversorgungseinheit 20, die durch einen Schalter 21 mit einer Spannungsquelle verbunden werden kann. Als Spannungsquelle kann dabei sowohl eine Batterie als auch ein Wechselspannungs-Versorgungs­ netz dienen.
Die digitale Signalverarbeitungseinheit 15 umfaßt z. B. Möglichkeiten zum Tarieren, zur Vorgabe von Sollwerten, zur Mittelwertbildung, zur Berücksichtigung von Kalibrierfaktoren, usw., aus denen verschiedene, auf verschiedene Betriebsarten zugeschnittene Programme zusammengestellt sind. Jedes Programm ist dabei durch eine bestimmte Programm-Nummer gekennzeichnet. Die Nummer des gerade benutzten Programmes ist in einem nichtflüchtigen elektronischen Speicher 17 abgespeichert. Dieser nichtflüchtige elektronische Speicher 17 kann z. B. durch ein batteriegepuffertes RAM oder durch ein EAROM bzw. nv-RAM realisiert sein. Durch die Wahl eines nichtflüchtigen Speichers bleibt diese Programm-Nummer auch beim Ausschalten der Versorgungs­ spannung gespeichert und beim Wiedereinschalten der Versorgungsspannung fragt die digitale Signal­ verarbeitungseinheit 15 die im Speicher 17 gespei­ cherte Programm-Nummer ab und ruft dieses Programm wieder auf. Ohne einen Eingriff der Bedienungsperson bleibt also das einmal aufgerufene Programm und damit die Anpassung an eine bestimmte Betriebsart erhalten.
Zur Auswahl eines anderen Programmes ist nun ein Zähler 18 für die Programm-Nummer vorgesehen. Dieser Zähler 18 wird im Rahmen eines Menü-Programms dann aktiviert, wenn beim Einschalten der Versorgungs­ spannung durch den Schalter 21 gleichzeitig das normalerweise zum Tarieren benutzte Bedienungselement 19 betätigt wird. Der Zähler 18 zählt nacheinander langsam die verschiedenen Programm-Nummern durch; der jeweilige Stand des Zählers 18 wird dabei in der digitalen Anzeige 16 zusammen mit einem weiteren Symbol (z. B. "P") angezeigt. Durch nochmaliges Betätigen des Bedienungselementes 19 wird der Zähler 18 gestoppt und sein Stand in den nichtflüchtigen elektronischen Speicher 17 übertragen. Damit ist das Menü-Programm beendet und das durch die Nummer im nichtflüchtigen elektronischen Speicher 17 bestimmte Programm wird von der digitalen Signalverarbeitungs­ einheit 15 aufgerufen. Das so gewählte Programm wird so lange von der digitalen Signalverarbeitungseinheit 15 benutzt, bis wieder durch Betätigen des Bedienungs­ elementes 19 beim Einschalten der Versorgungsspannung das Menü-Programm aufgerufen wird.
Um dem Bediener bei der Wahl eines neuen Programmes das bisher benutzte Programm nochmal in Erinnerung zu rufen, ist es zweckmäßig, entweder den Zähler 18 für die Programm-Nummern bei der im nichtflüchtigen elektronischen Speicher 17 abgespeicherten Programm- Nummer beginnen zu lassen oder aber bei Übereinstim­ mung des Standes des Zählers 18 mit der im nicht­ flüchtigen elektronischen Speicher 17 abgespeicherten Programm-Nummer die Anzeige besonders zu kennzeichnen. Dies kann z. B. durch eine andere Helligkeit der An­ zeige oder durch ein weiteres Zusatzsymbol oder durch eine längere Pause vor dem Weiterzählen geschehen.
Manche nichtflüchtigen elektronischen Speicher-Bau­ elemente lassen nur eine begrenzte Anzahl von Über­ schreibungen zu. Werden diese Bauelemente für den nichtflüchtigen elektronischen Speicher 17 einge­ setzt und ist mit einem häufigeren Wechsel des Programmes zu rechnen, so ist es selbstverständ­ licht möglich, durch das Vorsehen mehrerer, nach­ einander benutzter nichtflüchtiger elektronischer Speicher 17 die Lebensdauer zu verlängern, wie es in der deutschen Patentanmeldung 32 00 872 im einzelnen beschrieben ist.

Claims (7)

1. Elektronische Waage
  • - mit einem Meßwertaufnehmer,
  • - mit einer digitalen Signalverarbeitungseinheit, die über mehrere Programme, die auf spezielle Betriebsarten der Waage zugeschnitten sind, verfügt,
  • - mit einer digitalen Anzeige,
  • - mit einem Bedienungselement zum Nullstellen des Ergeb­ nisses in der digitalen Anzeige und
  • - mit Schaltmitteln zum Einschalten der Versorgungs­ spannung,
dadurch gekennzeichnet,
  • - daß eine elektronischer Zähler (18) für die Programm- Nummern vorhanden ist,
  • - daß ein nichtflüchtiger elektronischer Speicher (17) vorhanden ist, in dem die Nummer des zuletzt benutzten Programms abgespeichert ist,
  • - daß in der digitalen Signalverarbeitungseinheit (15) ein zusätzliches Menü-Programm zur Auswahl der Be­ triebsarten-Programme vorhanden ist, das im Zähler (18) die Programm-Nummern langsam durchzählen läßt und
  • - daß dieses zusätzliche Menü-Programm beim Ein­ schalten der Versorgungsspannung und gleichzeitigem Betätigen des Bedienungselementes (19) aktiviert wird.
2. Elektronische Waage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Stand des Zählers (18) zusammen mit einem weiteren Symbol in der digitalen Anzeige (16) an­ gezeigt wird.
3. Elektronische Waage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß durch nochmaliges Betätigen des Bedienungs­ elementes (19) der Zähler (18) gestoppt wird, sein Inhalt in den nichtflüchtigen elektronischen Speicher (17) übertragen wird und das so bestimmte Betriebsarten-Programm in der digitalen Signalverarbeitungseinheit (15) aufgerufen wird.
4. Elektronische Waage nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei Übereinstimmung des Standes des Zählers (18) mit der im nichtflüchtigen elektronischen Speicher (17) abgespeicherten Programm-Nummer die An­ zeige besonders gekennzeichnet wird.
5. Elektronische Waage nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (18) mit der im nicht­ flüchtigen elektronischen Speicher (17) abgespeicherten Programm-Nummer beginnt.
6. Elektronische Waage nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß ihre digitale Signalverarbei­ tungseinheit (15) beim Einschalten der Versorgungsspannung ohne gleichzeitiges Betätigen des Bedienungselementes (19) das durch den Inhalt des nichtflüchtigen elektronischen Speichers (17) bestimmte Betriebsarten-Programm aufruft.
DE19823213015 1982-04-07 1982-04-07 Elektronische waage mit mehreren betriebsarten Granted DE3213015A1 (de)

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