DE4137920A1 - Verfahren und einrichtung zur automatischen erfassung der geschwindigkeit digitaler daten - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur automatischen erfassung der geschwindigkeit digitaler daten

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    • H04L9/40Network security protocols

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein digitales Informa­ tionsübertragungssystem (DITS) und insbesondere ein Ver­ fahren und eine Einrichtung für die automatische Erfas­ sung und Wahl der Geschwindigkeit digitaler Daten bei der Übertragung digitaler Daten zwischen Luftfahrtelektronik- Systemelementen.
Für die Übertragung von digitalen Daten zwischen Elemen­ ten eines Luftfahrtelektroniksystems werden verschiedene Anordnungen verwendet. Typische solche Anordnungen erfül­ len die Standards, die in der ARINC-Spezifikation 429-11 mit dem Titel "Mark 33 Digital Information Transfer Sy­ stem (DITS)", veröffentlicht am 29. August 1988 von Aero­ nautical Radio Incorporation, festgesetzt wurden. Die ARINC-Spezifikation 429 erleichtert die Kompatibilität von Schnittstellen von Geräten, die von mehreren ver­ schiedenen Herstellern gefertigt werden. Durch die ARINC- Spezifikation 429 werden vordefinierte allgemeine digi­ tale Datenwortformate und Kodierungsbeispiele geschaffen. In dem ARINC-429-Datensystem werden für den Hochgeschwin­ digkeitsbetrieb eine Bitrate von 100 Kilobits pro Sekunde ±1% und eine ausgewählte Bitrate für den Niedergeschwin­ digkeitsbetrieb im Bereich zwischen 12,0 und 14,5 Kilo­ bits pro Sekunde definiert. Auch die ausgewählte Nieder­ geschwindigkeitsrate sollte im Bereich ±1% gehalten wer­ den.
Aus US 42 80 221-A ist ein digitales Datenkommunikations­ system bekannt, das eine Datenquelle, eine Quellen­ schnittstelle und einen digitalen Datenbus für die Über­ tragung von kodierter Information von der Datenquelle an einen oder mehrere Empfänger, die jeweils eine Empfänger­ schnittstelle enthalten, umfaßt. Die Quellenschnittstelle und die Empfängerschnittstelle können sowohl mit einer hohen Datenrate von 100 Kilobits pro Sekunde als auch mit einer niedrigen Datenrate von 12 bis 14,5 Kilobits pro Sekunde arbeiten. Die Quellenschnittstelle kann so ange­ paßt werden, daß sie die Anstiegs- und Abfallzeiten der Signale auf dem Datenbus steuert.
Aus US 42 98 959-A ist ein DITS-Empfänger bekannt, mit dem für einen Signalprozessor ein direkter Speicherzu­ griff (DMA) geschaffen werden kann. Der DITS-Empfänger speichert die Daten, die er über eine Mehrzahl von Ein­ gangskanälen asynchron empfängt, in der empfangenen Rei­ henfolge direkt in einem Schreib-Lese-Speicher (RAM) für die DITS-Daten. Das erste Byte ID des Datenwort-Informa­ tionsfeldes, das die Datenquelle identifiziert, wird als Adressenzeiger verwendet, der die Stelle im RAM defi­ niert, an der die nachfolgenden Signalbits des Datenwor­ tes gespeichert werden. Ein gemeinsames Abtastnetzwerk tastet die über jeden der Eingangskanäle empfangenen Da­ ten so ab, daß sich Abtastwerte mit einer Dauer, die ge­ ringer als diejenige einer Bitzelle ist, ergeben. Das Ab­ tastnetzwerk schafft wenigstens einen Abtastwert, in des­ sen jeweiliger Signalgeschwindigkeitsperiode sowohl Hoch­ geschwindigkeits- als auch Niedergeschwindigkeitssignale enthalten sind. Die abgetasteten Daten werden einer Mul­ tiplexoperation unterzogen, dabei in einen seriellen Da­ tenstrom umgewandelt und entweder an ein Adressenregister für das erste Byte oder direkt an das Daten-RAM geleitet.
Aus US 46 46 324-A ist ein Sender eines digitalen Infor­ mationsübertragungssystems bekannt, mit dem serielle Wör­ ter von vorgegebener Länge mit ausgewählten Geschwindig­ keiten gesendet werden, um über eine Mehrzahl von paral­ lelen Kanälen ausgegeben zu werden. Der digitale Sender ist so beschaffen, daß er Testdaten für eine Flugparame­ ter-Simulation von einer Datenbank an den DITS-Empfänger der US 42 98 959-A liefern kann. Die Wörter, die für die serielle Übertragung über die parallelen Ausgangskanäle gewählt werden, werden nacheinander wiederholt in einen Multiplexer eingegeben, der die aus diesen Wörtern ausge­ wählten Bits mit festen und variabel einstellbaren Ge­ schwindigkeiten an eine Schieberegister- und Signalspei­ cherkombination für die Übertragung der Ausgabe beför­ dert.
In einer herkömmlichen DITS-Empfängerschnittstelle ist typischerweise für jeden ARINC-429-Empfänger ein Steuer­ register pro Kanal vorgesehen. Im Stand der Technik ist jedes dieser Steuerregister unabhängig und entweder für eine Operation mit hoher oder mit niedriger Geschwindig­ keit programmierbar. Ein Nachteil dieser herkömmlichen DITS-Empfängerschnittstelle besteht darin, daß die für jeden Eingangskanal zu verwendende spezielle Busgeschwin­ digkeit programmiert werden muß.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine DITS-Empfängerschnittstelle zu schaffen, die für eine große Anzahl von ARINC-429-Empfängern ausgelegt ist und die keine Programmierung jedes einzelnen Empfängers in bezug auf die Kanalgeschwindigkeit erfordert.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Einrichtung zur automatischen Er­ fassung der Geschwindigkeit digitaler Daten für die digi­ tale Datenübertragung zwischen Luftfahrtelektronik-Sy­ stemelementen zu schaffen.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Einrichtung zur Steuerung eines ARINC-429-Empfängers zu schaffen, mit denen die Nachteile des entsprechenden Standes der Technik beseitigt werden können.
Diese Aufgaben werden bei einer Einrichtung der gattungs­ gemäßen Art und bei einem Verfahren der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale im kenn­ zeichnenden Teil des Anspruches 1 bzw. im kennzeichnenden Teil des Anspruches 8.
Erfindungsgemäß werden ein Verfahren und eine Einrichtung zur automatischen Erfassung der Geschwindigkeit digitaler Daten vorgesehen, wobei die Einrichtung einen Empfänger umfaßt, der in einen Empfänger-Eingangskanal eingegebene digitale Daten empfängt. Zunächst wird ein gültiger oder ungültiger empfangener Datenübertragungsblock identifi­ ziert. Bei der Identifizierung eines gültigen Datenüber­ tragungsblocks werden die empfangenen Daten verarbeitet. Wenn andererseits ein ungültiger empfangener Datenüber­ tragungsblock identifiziert wird, wird ein vordefiniertes Zyklus-Zeitintervall identifiziert. Anschließend wird ein Aktivitätssignal geprüft. Wenn ein "wahres" Aktivitätssi­ gnal identifiziert wird, wird die momentane Datenge­ schwindigkeitswahl festgestellt und eine entgegenge­ setzte, vorgegebene Geschwindigkeit gewählt. Wenn ande­ rerseits ein "falsches" Aktivitätssignal festgestellt wird und die momentan gewählte Datengeschwindigkeit eine niedrige Geschwindigkeit ist, wird ein Niedergeschwindig­ keits-Zeitgeberwert mit einem Niedergeschwindigkeitswort- Fenster verglichen. Wenn der Niedergeschwindigkeits-Zeit­ geberwert außerhalb des Niedergeschwindigkeitswort-Fen­ sters liegt, wird die momentan gewählte Datengeschwindig­ keit zu einer hohen Datengeschwindigkeit geändert.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen, die sich auf besondere Aus­ führungsformen der vorliegenden Erfindung beziehen, ange­ geben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform mit Bezug auf die Zeichnungen näher er­ läutert; es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Steuereinrichtung für den Empfänger eines digita­ len Informationsübertragungssystems;
Fig. 2 eine Darstellung zur Erläuterung der ARINC-429- Datenformatinformation, die von der Steuerein­ richtung des DITS-Empfängers von Fig. 1 verwendet wird, um das erfindungsgemäße Verfahren auszufüh­ ren; und
Fig. 3 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der logischen Schritte, die von der Steuereinrichtung des in Fig. 1 gezeigten DITS-Empfänger-Steuersystems ge­ mäß dem erfindungsgemäßen Verfahren ausgeführt werden.
In Fig. 1 ist ein DITS-Empfänger-Steuersystem mit erfin­ dungsgemäßem Aufbau gezeigt, das allgemein mit dem Be­ zugszeichen 10 bezeichnet ist. Obwohl die vorliegende Er­ findung mit Bezug auf das im Zusammenhang mit ARINC-429- Empfängern zu verwendende DITS-Empfänger-Steuersystem 10 dargestellt und beschrieben wird, können die Prinzipien der vorliegenden Erfindung selbstverständlich auch in verschiedenen anderen Fällen Anwendung finden.
Als primäre Bauteile umfaßt das DITS-Empfänger-Steuersy­ stem 10 einen Empfängerabschnitt 12 mit einer Mehrzahl von Empfängern 1 bis N, eine Steuereinheit 14, die mit den Empfängern 1 bis N funktional gekoppelt ist, einen Speicherpuffer-Abschnitt 16 zum Speichern von Daten und Statusinformationen und eine Busschnittstelle 18 für die Ankoppelung eines (nicht gezeigten) Untersystem-Busses. Die Steuereinrichtung 14, der Speicherpuffer-Abschnitt 16 und die Busschnittstelle 18 sind mit dem Empfängerab­ schnitt 12 über einen bidirektionalen Daten-, Adressen- und Steuerbus 20 verbunden.
Wie gezeigt, können die Empfänger 1 bis N im Empfängerab­ schnitt 12 beispielsweise 64 Kanäle oder Anschlüsse des Empfängerabschnitts 12 enthalten, die gleichzeitig Daten empfangen können. Die Steuereinrichtung 14 überwacht den ARINC-429-Datenstrom, der in jeden der Daten-Eingangsan­ schlüsse des Empfängerabschnitts 12 eingegeben wird, um die Geschwindigkeit der Daten zu bestimmen. Die Geschwin­ digkeit der Daten wird von der Steuereinrichtung 14 an­ hand der aus dem seriellen Datenstrom abgeleiteten Infor­ mationen bestimmt, indem die in Fig. 3 dargestellten auf­ einanderfolgenden Schritte ausgeführt werden.
Für die Steuereinrichtung 14 können verschiedene kommer­ ziell erhältliche Mikroprozessoren oder Maschinenzustand- Steuereinrichtungen mit Standardleistungen verwendet wer­ den. Für jeden der Empfänger 1 bis N kann ein auf einem Schaltungschip integrierter ARINC-429-Sender-Empfänger verwendet werden.
In Fig. 2 ist ein allgemein mit dem Bezugszeichen 200 be­ zeichneter ARINC-429-Datenstrom dargestellt, der ein ARINC-429-Datenwort 202 enthält, gefolgt von einem Zwi­ schenwortspalt 204 und einem zweiten ARINC-429-Datenwort 206. Die ARINC-429-Datenwörter 202 und 206 enthalten eine vorgegebene Anzahl von Bits, beispielsweise 32 Datenbits. Für die ARINC-429-Datenwörter 202 und 206 wird entweder eine bipolare Rückkehr-nach-Null-Modulation (RZ-Modula­ tion) oder eine Dreipegelzustand-Modulation mit den Zu­ ständen HOCH, NULL und NIEDRIG verwendet.
Für die Synchronisation von digitalen Wörtern im ARINC- 429-Datenstrom 200 wird ein Zwischenwortspalt 204 mit NULL-Zustand, der eine vorgegebene Dauer von beispiels­ weise mindestens 4 Bits besitzt, verwendet. Ein mit FR gekennzeichneter Block 208 stellt ein Datenübertragungs­ block-Empfangssignal dar, das angibt, daß ein gültiges Wort 202 empfangen worden ist. Ein mit DATEN VORHANDEN gekennzeichneter weiterer Block 210 gibt ein Datenwort im ankommenden Datenstrom 200 an. Ein mit KEINE DATEN ge­ kennzeichneter Block 212 gibt das Nichtvorhandensein von ankommenden Daten an. Jedesmal, wenn Daten empfangen wer­ den, wird ein mit AKTIV gekennzeichnetes Signal 214 ge­ setzt und über die Busschnittstelle durch einen Befehl zurückgesetzt, was durch einen mit RÜCKSETZEN gekenn­ zeichneten Block 216 angezeigt ist.
In Fig. 3 ist ein Flußdiagramm gezeigt, das die von der Steuereinrichtung 14 des DITS-Empfänger-Steuersystems 10 ausgeführten logischen Schritte darstellt. Die aufeinan­ derfolgenden Schritte für die automatische Geschwindig­ keitserfassung werden für jeden der Anschlüsse 1 bis 64 des Empfängerabschnittes 12 nacheinander ausgeführt. Die aufeinanderfolgenden Operationen beginnen bei einem mit ZYKLUS gekennzeichneten Block 300. Zunächst wird in einem mit FR GÜLTIG? gekennzeichneten Block 302 festgestellt, ob ein gültiges 32-Bit-Wort empfangen worden ist. Wenn festgestellt wird, daß ein gültiges 32-Bit-Wort empfangen worden ist, wird das empfangene ARINC-429-Datenwort in einem mit LESEN & SPEICHERN gekennzeichneten Block 304 verarbeitet. Dann wird der Aktivitätszähler in einem mit AKTIVITÄTSZÄHLER =0 gekennzeichneten Block 306 auf Null gesetzt. Dann kehren die aufeinanderfolgenden Operationen zum ZYKLUS-Block 300 zurück, wie durch einen mit RÜCKKEHR gekennzeichneten Block 308 angezeigt ist.
Wenn im Block 302 festgestellt wird, daß kein gültiges 32-Bit-Wort empfangen worden ist, wird ein Aktivitäts­ zeitgeber, der der Identifizierung eines vordefinierten Zyklus-Zeitintervalls dient, in einem mit AKTIVITÄTSZEIT- GEBER <2,56 MSEK (Millisekunden) gekennzeichneten Block 310 geprüft. Wenn festgestellt wird, daß der Aktivitäts­ zeitgeber eine Zeit anzeigt, die kürzer als das vorgege­ bene Zeitintervall ist, kehren die aufeinanderfolgenden Operationen zum ZYKLUS-Block 300 zurück, wie durch den RÜCKKEHR-Block 308 angezeigt ist. Wenn andererseits im Block 310 festgestellt wird, daß das Zeitintervall des Aktivitätszeitgebers größer oder gleich dem vorgegebenen Zeitintervall ist, wird der Aktivitätszeitgeber in einem mit AKTIVITÄTSZEITGEBER =0 gekennzeichneten Block 312 auf Null zurückgesetzt. Dann wird das AKTIV-Signal, das gesetzt wird, wenn ein ARINC-429-Wort 202 oder 206 auf­ tritt, in einem mit AKTIV? gekennzeichneten Block 314 ge­ prüft, um festzustellen, ob der Kanal Daten empfangen hat oder momentan Daten empfängt.
Wenn die AKTIV-Prüfungen JA ergeben, wird das AKTIV-Regi­ ster auf Null zurückgesetzt, ferner wird ein Aktivitäts­ zähler um 1 erhöht, wie durch einen mit AKTIV ZURÜCKSET­ ZEN; AKTIVITÄTSZAHLSTAND = AKTIVITÄTSZÄHLSTAND +1 ge­ kennzeichneten Block 316 angezeigt ist. Dann wird der vom Aktivitätszähler gespeicherte Zählwert mit einer vorgege­ benen Zahl wie etwa 8 verglichen, wie durch einen mit AK­ TIVITÄTSZÄHLSTAND = 8? gekennzeichneten Block 318 ange­ zeigt ist. Wenn ein Aktivitätszählwert von 8 festgestellt wird, wird der Aktivitätszähler auf Null zurückgesetzt, wie durch einen mit AKTIVITÄTSZÄHLSTAND =0 gekennzeich­ neten Block 320 angezeigt ist. Dann wird die momentane Geschwindigkeit in einem mit GESCHWINDIGKEIT? gekenn­ zeichneten Block 322 identifiziert. Wenn im Block 322 eine NIEDRIGE Geschwindigkeit festgestellt wird, wird die momentane Geschwindigkeitseinstellung von einer NIEDRIGEN Geschwindigkeit zu einer HOHEN Geschwindigkeit geändert, die durch einen mit ÄNDERUNG ZU HOHER GESCHWINDIGKEIT ge­ kennzeichneten Block 324 angezeigt ist. Wenn andererseits im Block 322 eine HOHE Geschwindigkeit festgestellt wird, wird die momentane Geschwindigkeitseinstellung von einer HOHEN zu einer NIEDRIGEN Geschwindigkeit geändert, wie in einem durch ÄNDERUNG ZU NIEDRIGER GESCHWINDIGKEIT gekenn­ zeichneten Block 326 angezeigt ist. Dann wird ein Nieder­ geschwindigkeitswort-Zeitgeber in einem durch RÜCKSETZEN DES NIEDERGESCHWINDIGKEITSWORT-ZEITGEBERS gekennzeichne­ ten Block 328 zurückgesetzt. Anschließend kehren die auf­ einanderfolgenden Operationen zum ZYKLUS-Block 300 zu­ rück, wie durch den RÜCKKEHR-Block 308 angezeigt ist. Die Geschwindigkeit wird hierbei geändert, weil auf diesem Kanal kein gültiger Datenübertragungsblock empfangen wor­ den ist, jedoch Daten ankommen oder angekommen sind, für die eine Aktivität in einem Intervall, das beispielsweise größer als 10 Millisekunden ist, festgestellt wird.
Wenn andererseits die Prüfungen des Aktivitätsregisters im Block 314 NEIN ergeben oder wenn im Block 318 festge­ stellt wird, daß der Aktivitätszählwert kleiner als die vorgegebene Zahl 8 ist, wird im durch GESCHWINDIGKEIT? gekennzeichneten Block 330 die momentane Geschwindigkeit festgestellt. Wenn im Block 330 eine HOHE Geschwindigkeit festgestellt wird, kehren die aufeinanderfolgenden Opera­ tionen zum ZYKLUS-Block 300 zurück, wie durch den RÜCK­ KEHR-Block 308 angezeigt ist. Wenn andererseits im Block 330 eine NIEDRIGE Geschwindigkeit festgestellt wird, wird der Niedergeschwindigkeitswort-Zeitgeber in einem durch NIEDERGESCHWINDIGKEITSWORT-ZÄHLSTAND MAXIMAL? gekenn­ zeichneten Block 332 geprüft. Der Niedergeschwindigkeits­ wort-Zeitgeber überwacht die Dauer des DATEN-VORHANDEN- Signals um festzustellen, ob das DATEN-VORHANDEN-Signal während der Zeitdauer des Niedergeschwindigkeitswortes aktiv ist. Wenn die Prüfung des Niedergeschwindigkeits­ wort-Zeitwertes im Block 332 NEIN ergibt, kehren die auf­ einanderfolgenden Operationen zum ZYKLUS-Block 300 zu­ rück, wie durch den RÜCKKEHR-Block 308 angezeigt ist. Dann wird in dem durch VERGLEICHEN? gekennzeichneten Block 334 festgestellt, ob der Wortzeitwert im Niederge­ schwindigkeitswort-Fenster liegt. Wenn im Block 334 fest­ gestellt wird, daß der Wortzeitwert nicht im Niederge­ schwindigkeitswort-Fenster liegt, wird die momentane Ge­ schwindigkeit in einem durch ÄNDERUNG ZU HOHER GESCHWIN­ DIGKEIT gekennzeichneten Block 336 von NIEDRIGER Ge­ schwindigkeit zu HOHER Geschwindigkeit geändert. Wenn an­ dererseits im Block 334 festgestellt wird, daß der Wort­ zeitwert im Niedergeschwindigkeitswort-Fenster liegt, wird der Niedergeschwindigkeitswort-Zeitgeber im Block 328 zurückgesetzt. Dann kehren die aufeinanderfolgenden Operationen zum ZYKLUS-Block 300 zurück, wie durch den RÜCKKEHR-Block 308 angezeigt ist.
Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf Einzelhei­ ten der dargestellten Ausführungsform beschrieben worden ist, ist nicht beabsichtigt, daß diese Einzelheiten den Umfang der vorliegenden Erfindung, der durch die beige­ fügten Patentansprüche definiert ist, begrenzen.

Claims (10)

1. Digitales Informationsübertragungssystem (10) mit einer Empfängereinrichtung (12) für den Empfang von in einen Empfänger-Eingangskanal eingegebenen digitale Da­ ten, gekennzeichnet durch,
eine Einrichtung (14; 302), die mit der Empfän­ gereinrichtung (12) verbunden ist, um einen empfangenen gültigen oder ungültigen Datenübertragungsblock zu iden­ tifizieren;
eine Einrichtung (14, 304), die mit der Einrich­ tung (14, 302) zum Identifizieren eines empfangenen gül­ tigen oder ungültigen Datenübertragungsblocks verbunden ist und auf einen identifizierten gültigen Datenübertra­ gungsblock anspricht, um den identifizierten gültigen Da­ tenübertragungsblock zu verarbeiten;
eine Zeitgebereinrichtung (14, 310), die mit der Einrichtung (14; 302) zum Identifizieren eines empfange­ nen gültigen oder ungültigen Datenübertragungsblocks ver­ bunden ist und auf einen identifizierten ungültigen Da­ tenübertragungsblock anspricht, um ein vordefiniertes Zy­ klus-Zeitintervall zu identifizieren;
eine Einrichtung (14, 314), die auf die Zeitge­ bereinrichtung (14; 310) anspricht, um ein Aktivitätssi­ gnal zu identifizieren;
eine Einrichtung (14; 322), die auf ein von der Aktivitätssignal-Identifizierungseinrichtung (14; 314) identifiziertes wahres Aktivitätssignal anspricht, um eine momentane Datengeschwindigkeitswahl zu identifizie­ ren; und
eine Einrichtung (14; 322, 324), die auf eine von der Einrichtung (14; 322) für die Identifizierung der mo­ mentanen Geschwindigkeit identifizierte, vorgegebene Da­ tengeschwindigkeit anspricht, um eine entgegengesetzte, vorgegebene Geschwindigkeit zu wählen.
2. Digitales Informationsübertragungssystem (10) ge­ mäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gültige Datenübertragungsblock ein Datenwort mit einer vorgegebe­ nen Anzahl von Bits enthält.
3. Digitales Informationsübertragungssystem (10) ge­ mäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordefi­ nierte Zyklus-Zeitintervall ungefähr 2,56 Millisekunden beträgt.
4. Digitales Informationsübertragungssystem (10) ge­ mäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Zähleinrichtung (14; 306, 316, 318, 320) vorgesehen ist, die auf die Aktivitätssignal-Identifizie­ rungseinrichtung (14; 314) anspricht, um eine vorgegebene Anzahl von wahren Aktivitätssignalen zu zählen, und
die Einrichtung (14; 322) zum Identifizieren der momentanen Datengeschwindigkeitswahl auf die identifi­ zierte, vorgegebene Anzahl von wahren Aktivitätssignalen anspricht, um die momentane Datengeschwindigkeitswahl zu identifizieren und eine entgegengesetzte, vorgegebene Da­ tengeschwindigkeit zu wählen.
5. Digitales Informationsübertragungssystem (10) ge­ mäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Identifizierungseinrichtung (14; 330) zum Identifizieren einer momentanen Datengeschwindigkeits­ wahl;
eine Niedergeschwindigkeitswort-Zeitgebereinrich­ tung (14; 332), die auf eine identifizierte gewählte mo­ mentane niedrige Datengeschwindigkeit anspricht, um ein Niedergeschwindigkeitswort-Zeitintervall zu identifizie­ ren;
eine Vergleichseinrichtung (14, 334) für den Ver­ gleich des identifizierten Niedergeschwindigkeitswort- Zeitintervalls mit einem Niedergeschwindigkeitswort-Fen­ ster; und
eine Einrichtung (14; 336), die auf ein außerhalb des Niedergeschwindigkeitswort-Fensters liegendes identi­ fiziertes Niedergeschwindigkeitswort-Zeitintervall an­ spricht, um eine entgegengesetzte, vorgegebene hohe Da­ tengeschwindigkeit zu wählen.
6. Digitales Informationsübertragungssystem (10) ge­ mäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das außerhalb des Niedergeschwindigkeitswort-Fensters liegende identi­ fizierte Niedergeschwindigkeitswort-Zeitintervall die Ab­ wesenheit eines identifizierten wahren Aktivitätssignals während eines vorgegebenen Zeitintervalls anzeigt.
7. Digitales Informationsübertragungssystem (10) ge­ mäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfän­ gereinrichtung (12) eine Registereinrichtung umfaßt, die Signale speichert, die einen empfangenen gültigen oder ungültigen Datenübertragungsblock und ein wahres oder falsches Aktivitätssignal darstellen.
8. Verfahren zum Identifizieren einer momentanen ho­ hen oder niedrigen Geschwindigkeit digitaler Daten für ein digitales Informationsübertragungssystem (10), gekennzeichnet durch die Schritte
des Empfangens von in einen Empfänger-Eingangska­ nal eingegebenen digitalen Daten;
des Identifizierens (302) eines empfangenen gül­ tigen Datenübertragungsblocks;
des Verarbeitens (304) des identifizierten gülti­ gen Datenübertragungsblocks aufgrund eines identifizier­ ten gültigen Datenübertragungsblocks;
des Identifizierens (310) eines vordefinierten Zyklus-Zeitintervalls aufgrund eines identifizierten un­ gültigen Datenübertragungsblocks;
des Identifizierens (314) eines Aktivitätssignals aufgrund eines identifizierten, vordefinierten Zeitinter­ valls;
des Identifizierens (322) einer momentanen Daten­ geschwindigkeitswahl aufgrund eines identifizierten wah­ ren Aktivitätssignals; und
des Wählens (324, 326) einer entgegengesetzten, vorgegebenen Geschwindigkeit aufgrund einer identifizier­ ten vorgegebenen Datengeschwindigkeitswahl.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, gekennzeichnet durch die Schritte
des Identifizierens (330) einer momentanen Daten­ geschwindigkeitswahl aufgrund eines identifizierten falschen Aktivitätssignals;
des Identifizierens (332) eines Niedergeschwin­ digkeitswort-Zeitintervalls aufgrund einer identifizier­ ten momentanen niedrigen Datengeschwindigkeitswahl;
des Vergleichens (334) des identifizierten Nie­ dergeschwindigkeitswort-Zeitintervalls mit einem Nieder­ geschwindigkeitswort-Fenster; und
des Wählens (336) einer entgegengesetzten vorge­ gebenen hohen Datengeschwindigkeit aufgrund eines außer­ halb des Niedergeschwindigkeitswort-Fenster liegenden Niedergeschwindigkeitswort-Zeitintervalls.
10. Verfahren gemäß Anspruch 8, gekennzeichnet durch den Schritt des Zählens (318) einer vorgegebenen Anzahl von wahren Aktivitätssignalen, wobei der Schritt des Identifizierens (322, 330) der momentanen Datengeschwin­ digkeitswahl von der identifizierten vorgegebenen Anzahl von wahren Aktivitätssignalen abhängt.
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