DE4138043A1 - Vorrichtung zum einfaerben von klischees - Google Patents

Vorrichtung zum einfaerben von klischees

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/001Pad printing apparatus or machines

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einfärben von Klischees mit einem die Druckfarbe aufnehmenden, wenigstens einseitig offenen, als Farbreservoir dienen­ den Farbbehälter, welcher mit dem Rand seiner offenen Seite auf dem Klischee aufliegt und der Farbbehälter und das Klischee Relativbewegungen zueinander ausführen.
Derartige Vorrichtungen sind zum Beispiel aus der DE 33 35 230 A1 oder DE 37 37 937 A1 bekannt. Bei diesen Vorrichtungen wird mittels eines Druckfarbe enthaltenden Farbbehälters das auf der Klischeeoberfläche sich befindende Druckbild eingefärbt und gleichzeitig die überschüssige Druckfarbe mit dem auf der Klischeeober­ fläche aufliegenden Rand des Farbbehälters abgerakelt. Um ein Aufschwimmen des nach unten offenen Farbbehälters auf der mehr oder weniger flüssigen oder pastösen Druckfarbe zu verhindern, was zu einem unsauberen Druck führen würde, da dann die überschüssige Druckfarbe nicht vollständig von der Oberfläche des Klischees abgerakelt würde, wird der Farbbehälter auf die Oberfläche des Klischees mittels einer speziell hierfür vorgesehenen Vorrichtung angepreßt. Dieses Anpressen hat außerdem die Wirkung, daß der Farbbehälter auch bei geringfügig unebenen Klischees dicht auf der Klischeeoberfläche aufliegt. Insbesondere bei unebenen Klischees, wo zwischen dem unteren Rand des Farbbehälters und der Klischeeoberfläche Spalte im Mikrometer-Bereich entste­ hen, kommt es nicht nur zu einem ungenügenden Abrakeln der überschüssigen Druckfarbe, sondern es besteht auch die Gefahr, daß, insbesondere bei Stillstand der Druck­ maschine, Druckfarbe aus dem Behälter ausläuft, was zu einer mehr oder weniger großen Verschmutzung der gesam­ ten Druckmaschine führt.
Mit den oben beschriebenen Farbbehältern, die ein geschlossenes System bilden, werden nicht nur saubere Drucke erzielt, sondern es kann auch die Taktgeschwin­ digkeit gegenüber herkömmlichen Tampondruckmaschinen erhöht werden.
Werden Farbbehälter insbesondere mit einem runden Querschnitt verwendet, so hat sich als nachteilig herausgestellt, daß die in Bezug auf die Bewegungsrich­ tung des Farbbehälters bzw. des Klischees seitlich liegenden Bereiche des auf dem Klischee aufliegenden Randes des Farbbehälters die Klischeeoberfläche unzurei­ chend abrakeln. Dies ist darauf zurückzuführen, daß in diesen Bereichen der den Rakelvorgang durchführende, auf der Klischeeoberfläche aufliegende Rand des Farbbehäl­ ters im wesentlichen in Längsrichtung zur Bewegungsrich­ tung des Farbbehälters bzw. des Klischees liegt. Optima­ le Rakelergebnisse werden jedoch nur dann erzielt, wenn die Abstreifkante im wesentlichen unter einem rechten Winkel, d. h. zwischen etwa 60° bis 90° zur Bewegungs­ richtung des Farbbehälters bzw. des Klischees liegt. Die Abstreifkanten der seitlichen Bereiche des Farbbehälters liegen jedoch parallel oder sind nur mit einem geringen Winkel gegenüber der Bewegungsrichtung angestellt. Hierdurch wird die Druckfarbe insbesondere bei in diesem Bereich liegenden Druckbildern nicht mehr abgeschnitten und es kommt zu einem sogenannten Verschmieren der Farbe auf der Klischeeoberfläche. Dieser Effekt verstärkt sich bei höheren Bewegungsgeschwindigkeiten des Farbbehälters bzw. des Klischees und/oder bei unebenen Klischees und/oder bei pastösen Farben oder bei Farben, die bereits beginnen auszuhärten. Außerdem kann dieser Effekt zu einem schichtweisen Farbaufbau auf der Kli­ scheeoberfläche führen, weshalb häufige Reinigungen unerläßlich sind.
Ferner hat sich gezeigt, daß bei Farbbehältern mit großen Dimensionen bzw. Abmessungen durch das Anpressen des Farbbehälters auf die Klischeeoberfläche selbst geringe Unebenheiten der Klischeeoberfläche kaum mehr auszugleichen sind bzw. derart hohe Anpreßkräfte erfor­ derlich sind, daß der Verschleiß des auf der Klischee­ oberfläche aufliegenden Randes des Farbbehälters und der Klischeeoberfläche untragbar hoch ist. Bei diesen großen Farbbehältern müssen die Klischees besonders eben ausgebildet sein, wodurch die Kosten derartiger Kli­ schees überproportional hoch ist. Aufgrund dieser Umstände weisen die üblichen Farbbehälter nur eine bestimmte Größe auf, wodurch die Druckbilder in ihrer Größe ebenfalls beschränkt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart auszubil­ den, daß auch Farbbehälter mit großen Abmessungen mit mäßiger Anpreßkraft dicht auf die Oberfläche des Kli­ schees aufsetzbar sind. Außerdem sollen auch Klischees verwendbar sein, deren Oberfläche nicht absolut eben ist, d. h. deren Oberfläche eine größere Unebenheit aufweist, als die maximal zulässige Unebenheit für bekannte Farbbehälter.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Farbbehälter nur über einen als Auflager dienen­ den ersten Teil des Randes auf der Klischeeoberfläche aufliegt und der andere, zweite Teil des Randes mit einem Abstand zur Klischeeoberfläche angeordnet ist, wobei diesem Teil des Randes eine ein Auslaufen der Druckfarbe verhindernde Dichtung zugeordnet ist.
Diese Aufteilung des der Klischeeoberfläche zugewandten Randes in einen ersten, auf der Klischeeoberfläche aufliegenden Teil, nämlich das Auflager, und einen zweiten Teil, der nicht direkt auf der Klischeeoberflä­ che aufliegt sondern dem lediglich eine Dichtung zuge­ ordnet ist, die verhindert, daß die Druckfarbe aus dem Innern des Farbbehälters ausläuft, weist den besonderen Vorteil auf, daß aufgrund der gegenüber herkömmlichen, mit ihrem gesamten Rand auf der Klischeeoberfläche aufliegenden Farbbehältern, der im Auflager herrschende Druck bei gleicher Anpreßkraft aufgrund der geringeren Auflagefläche entsprechend größer ist. Es können also bei gleicher Anpreßkraft höhere Druckkräfte erzeugt werden, wodurch eine größere Dichtigkeit bzw. der Ausgleich einer größeren Unebenheit der Klischeeoberflä­ che erzielt wird.
Das Auflager befindet sich in einem Bereich, in dem hohe Ansprüche hinsichtlich der Qualität des Rakelvorganges gestellt werden. In übrigen Bereich, in dem vom Rand kein Druckbild, welches sauber abgerakelt werden muß, überfahren wird, befindet sich der andere Teil des Randes des Farbbehälters. Die Anpreßkraft konzentriert sich also auf den Bereich, der sauber abgerakelt werden muß.
Derart ausgebildete Farbbehälter können gegenüber her­ kömmlichen Farbbehältern größere Dimensionen aufweisen und/oder es können Klischees verwendet werden, deren Klischeeoberfläche eine größere Unebenheit besitzen. Hierdurch können einerseits Druckbilder mit größeren Ab­ messungen zum Einsatz kommen, andererseits werden für die Herstellung der Klischees Kosten eingespart, da Kli­ schees mit geringeren Anforderungen an die Ebenheit kos­ tengünstiger herzustellen sind. Die Erfindung kann vor­ teilhaft bei ebenen und bei Zylinderklischees verwendet werden.
Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß der das Auf­ lager bildende Teil des Randes als Rakelmesser ausgebil­ det ist. Es ist bekannt, daß Rakelmesser die überschüs­ sige Druckfarbe von der Klischeeoberfläche auch bei ge­ ringem Anpreßdruck sauber abrakeln. Bei Verwendung von Stahlklischees bestehen die Rakelmesser in der Regel aus einem harten Material, wie Hartmetall, Keramik, be­ schichtetem oder einsatzgehärtetem Stahl oder einem anderen an das Material des Klischees angepaßten Werk­ stoff. Bei Verwendung von Fotopolymer-Klischees können auch Rakelmesser aus weicheren Materialien eingesetzt werden, wie Kunststoff oder weiche Metalle. Ferner haben Rakelmesser den Vorteil, daß sie die Farbe im Bereich des Druckbildes, d. h. die über die Ätzung des Druckbil­ des hinausragende Farbmenge regelrecht abschneiden.
Eine Weiterbildung des Auflagers sieht vor, daß das Rakelmesser als Tandem-Messer ausgeführt ist. Außerdem kann die Dichtung als Tandem-Dichtung ausgebildet sein.
Hierdurch werden bessere Rakel- und Dichtergebnisse erzielt.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Auflager im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung des Farbbehälters und/oder des Kli­ schees angeordnet ist. Hierdurch werden in diesen Zonen die eingangs genannten Nachteile vermieden, wenn die die Farbe abrakelnden Bereiche des Randes im wesentlichen längs zur Bewegungsrichtung angeordnet sind. Außerdem wird durch die Anordnung des Auflagers quer zur Bewe­ gungsrichtung bei gleicher Länge des Auflagers gegenüber einem herkömmlichen Rand eines Farbbehälters ein größe­ rer Bereich des Klischees überstrichen, so daß das Druckbild ebenfalls größere Abmessungen aufweisen kann.
Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgese­ hen, daß das Auflager aus wenigstens zwei Abschnitten besteht. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, daß die Anpreßkraft auf die beiden Abschnitte aufgeteilt wird, so daß der Farbbehälter gleichmäßig über die Abschnitte auf die Klischeeoberfläche gepreßt wird. Dabei werden außerdem Unebenheiten der Klischeeoberflä­ che wesentlich besser ausgeglichen, da der Farbbehälter aufgrund der mehreren Auflager leichter den Unebenheiten folgen kann, so daß die Anpreßkraft entsprechend verrin­ gert werden kann.
Vorteilhaft liegen bei einem aus zwei Abschnitten bestehenden Auflager die Abschnitte in Bezug auf das Zentrum des Farbbehälters im wesentlichen einander gegenüber. Hierdurch wird eine optimale Anpassung und Anpressung des Farbbehälters auch an unebene Klischee­ oberflächen erzielt, da der Farbbehälter mit seinem Auflager diesen Unebenheiten leicht folgen kann, wobei der eine Abschnitt den anderen Abschnitt nicht beein­ flußt. Vorteilhaft sind die Rakelmesser parallel zuein­ ander angeordnet.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der zweite Teil des Randes mit geringe­ rer Kraft als das Auflager auf der Klischeeoberfläche aufliegt. Die geringere Anpreßkraft des zweite Teil des Randes verursacht eine nur unbedeutende Erhöhung der gesamten auf Farbbehälter wirkenden Anpreßkraft, so daß der im Auflager herrschende Anpreßdruck unbeeinflußt bleibt.
Vorteilhaft besitzt der zweite Teil des Randes einen einen Freiraum bildenden Abstand zur Klischeeoberfläche. Da der zweite Teil des Randes zur Klischeeoberfläche beabstandet ist, d. h. einen Freiraum aufweist, und daher nicht auf der Klischeeoberfläche aufliegt, wird auch die Anpreßkraft über diesen restlichen Teil des Randes nicht beeinflußt, insbesondere nicht erhöht.
Einem Austreten von Druckfarbe aus dem Farbbehälter wird dadurch entgegengewirkt, daß der Freiraum über eine Dichtung abgedichtet ist. Dabei ist die Dichtung bei einer bevorzugten Ausführungsform neben dem Freiraum angeordnet. Diese Dichtung kann zum Beispiel als Dicht­ leiste ausgebildet sein, die zum Beispiel über Feder­ kraft den Freiraum verschließt und so einem Austreten von Druckfarbe entgegenwirkt.
Bei einer anderen Ausführungsform ist die Dichtung als am Klischee vorgesehener Dichtbalken ausgebildet. Diese Dichtung befindet sich also nicht am Farbbehälter sondern am Klischee und führt demnach gegenüber dem Farbbehälter Relativbewegungen aus. Eine Dichtwirkung wird zum Beispiel dadurch erzielt, daß sie zum Beispiel unter Federkraft am Freiraum bzw. an dessen Außenrand anliegt. Ein weiterer Vorteil wird darin gesehen, daß der Farbbehälter aufgrund der fehlenden Dichtung ein geringeres Gewicht besitzt.
Bei einer anderen Ausführungsform ist die Dichtung als Schürze ausgebildet ist, die z. B. über eine sie an den Freiraum pressenden Feder mit dem Farbbehälter verbunden ist. Dabei liegt die Schürze auf der Klischeeoberfläche mit geringer Kraft auf.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Dichtung im Freiraum angeordnet ist, wobei sie zum Beispiel in Führungen gehalten und in Richtung der Klischeeoberfläche mit einer geringen Kraft zum Beispiel einer Feder belastet ist. Dabei wirkt die Schürze nach Art eines Schiebers und verschließt den Freiraum, so daß keine Druckfarbe aus dem Farbbehälter auslaufen kann. Bevorzugt ist die Dichtung mit einer elastischen Aufla­ gefläche versehen, so daß sie sich an Unebenheiten der Klischeeoberfläche leicht anpassen kann.
Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß die insbesondere mit einstellbarer Kraft auf die Kli­ scheeoberfläche gepreßte Dichtung als O-Ring, Dichtlip­ pe, Gleitstein, Schieber oder dergleichen ausgebildet ist. Derartige Dichtungen weisen den Vorteil auf, daß sie einen einfachen Aufbau besitzen und bei Erreichen der Verschleißgrenze problemlos gegen eine neue Dichtung austauschbar sind. Ferner sind derartige Dichtungen kostengünstig in der Beschaffung.
Eine weiter Optimierung in der Anpassung des Auflagers an die Klischeeoberfläche wird dadurch erreicht, daß die Rakelmesser elastisch mit dem Farbbehälter verbunden sind. Die dadurch im wesentlichen als schwimmende Lagerung ausgebildete Aufnahme der Rakelmesser hat den Vorteil, daß die Rakelmesser Unebenheiten des Klischees uneingeschränkt folgen können, so daß ein Austreten von Druckfarbe aus dem Farbbehälter mit noch größerer Sicherheit verhindert wird. Ferner liegen die Rakelmes­ ser über ihre ganze Auflagefläche mit nahezu konstanter Kraft auf der Klischeeoberfläche auf, so daß die über­ schüssige Druckfarbe optimal entfernt wird.
Bevorzugt sind die Rakelmesser als Lineal ausgebildet. Derartige Rakelmesser werden über ihre gesamte Länge gleichmäßig mit der abgestreiften Farbe beaufschlagt, so daß keine einseitige Belastungen oder Abnutzungen auftreten.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß die die Rakelmesser aufweisenden Abschnitte relativ zueinander bewegbar sind. Bei dieser Ausführungsform ist der Farbbehälter nicht starr ausgebildet sondern weist bewegliche Behälterwände auf, wobei zwei einander gegenüberliegende Behälterwände mit den Rakelmessern versehen sind. Diese Behälterwände können unabhängig voneinander auf der Klischeeoberfläche bewegt werden, wodurch eine optimale Einfärbung des Druckbildes erzielt wird und außerdem die Einfärbezeit weiter verringert wird. Ferner kann mit derart ausgebildeten Farbbehältern die Verweilzeit des Druckbildes außerhalb des Farbbehäl­ ters auf ein Minimum reduziert werden, so daß hierdurch einem Antrocknen und einem schichtweisen Aufbau von Druckfarbe im Druckbild selbst entgegengewirkt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß das vordere Rakelmesser nur dann zurückweicht, wenn die Druckfarbe aus dem Druckbild abgehoben werden soll, so daß das Druckbild während der restlichen Zeit stets unterhalb des Farbbe­ hälters liegt und mit Druckfarbe benetzt ist.
Bevorzugt sind die die Rakelmesser aufweisenden Ab­ schnitte mit unterschiedlicher, insbesondere einstellba­ rer Kraft auf die Klischeeoberfläche preßbar. Hierdurch können insbesondere immer dann diejenigen Rakelmesser mit der Anpreßkraft beaufschlagt werden, die den Rakel­ vorgang durchführen und überschüssige Druckfarbe von der Klischeeoberfläche abstreifen. Während der übrigen Zeit können die Rakelmesser so weit entlastet werden, daß sie den Farbbehälter noch mit Sicherheit abdichten.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfin­ dung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung besonders bevor­ zugte Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in der Zeichnung gezeigten und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination bei der Erfindung verwirklicht sein. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein auf einem Klischee aufliegender Farbbe­ hälter, bei dem zwei Seitenkanten von einem Dichtbalken abgedichtet sind, wobei die Dichtbalken an Klischee festgelegt sind;
Fig. 2 einen Ausschnitt II gemäß Fig. 1, den Freiraum in einem der Seitenkanten des Farbbehälters zeigend;
Fig. 3 eine andere Ausführungsform eines Farbbehäl­ ters, bei dem zwei seiner Seitenkanten über Dichtungselemente abgedichtet sind;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Farbbehäl­ ters, bei dem die Abdichtung zweier seiner Seitenkanten über Dichtungselemente erfolgt, die mit den Seitenkanten verschraubt sind;
Fig. 5 eine vergrößerte Wiedergabe eines Ausschnitts V gemäß Fig. 4, die als O-Ring ausgebildete Dichtung zeigend, die über ein Halteelement befestigt ist;
Fig. 6 einen Schnitt VI-VI gemäß Fig. 4, die Befestigung des Halteelements am Rand des Farbbehälters zeigend;
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem der Spalt zwischen den beiden Seitenkanten und der Klischeeoberfläche von zwei Federblechen abgedichtet ist; und
Fig. 8 eine vergrößerte Wiedergabe eines Ausschnitts VIII gemäß Fig. 7, die Ausgestaltung der Dichtlippe des Federbleches zeigend.
Bei der in der Fig. 1 gezeigten Anordnung ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Klischee bezeichnet, welches von einer nur allgemein dargestellten Klischeeaufnahme 2 gehalten wird. Auf dem Klischee 1 sitzt ein als Farbbe­ hälter 3 ausgebildetes Reservoir für Druckfarbe, welches zum Einfärben des in die Oberfläche 4 des Klischees 1 eingravierten oder eingeätzten Druckbildes dient. Das Druckbild ist in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellt.
Der Farbbehälter 3 weist einen im wesentlichen quader­ förmigen unteren Abschnitt 5 und einen im wesentlichen zylinderförmigen, koaxial zum unteren Abschnitt 5 angeordneten oberen Abschnitt 6 auf. Der obere Abschnitt 6 dient in der Regel als Aufnahme zum Einsetzen des Farbbehälters 3 in eine Transport- und Anpreßvorrich­ tung, mit der der Farbbehälter 3 auf die Oberfläche 4 des Klischees 1 mit einer vorgegebenen Kraft angepreßt wird und die den Farbbehälter 3 in Richtung des Doppel­ pfeils 7 relativ zum Klischee 1 bewegt. Der Einfachheit halber ist die Transport- und Anpreßvorrichtung nicht dargestellt, da sie aus dem Stand der Technik hinrei­ chend bekannt ist.
Die Klischeeaufnahme 2 weist Anschläge S und 9 auf, die den Verschiebeweg des Farbbehälters 3 begrenzen. Außer­ dem weist die Klischeeaufnahme 2 Dichtungsbalken 10 und 11 auf, die an zwei Längsseiten 12 und 13 des Farbbehäl­ ters 3 anliegen. Die Dichtungsbalken 10 und 11 sind derart ausgebildet, daß der Farbbehälter 3 von oben zwischen die beiden Dichtungsbalken 10 und 11 einsetzbar ist.
In Fig. 2 ist ein Ausschnitt II gemäß Fig. 1 wiederge­ geben, der die dem Betrachter zugewandte Ecke des unteren Abschnitts 5 des Farbbehälters 3 sowie einen Teil des Klischees 1 jedoch ohne Dichtungsbalken 11 in vergrößertem Maßstab zeigt. In dem in der Fig. 2 wiedergegebenen Ausschnitt II ist die Ausgestaltung des Randes 14 der offenen Seite des Farbbehälters 3 im Detail dargestellt. Dieser Rand 14 weist einen ersten Teil 15 und einen zweiten Teil 16 auf, wobei der erste Teil 15 quer zu der durch den Doppelpfeil 17 angedeute­ ten Bewegungsrichtung und der zweite Teil 16 längs zu dieser liegt. Der erste Teil 15 des Randes 14 ist als Rakelmesser 18 ausgebildet und weist eine scharfe ebene untere Kante 19 auf. Diese Kante 19 kann aus einem harten Material, wie Hartmetall, Keramik, Cermet, einem beschichteten oder einsatzgehärteten Stahl oder einem anderen für das Klischee 1 geeigneten Werkstoff beste­ hen. Außerdem kann das Rakelmesser 18 entweder ein­ stückig mit dem unteren Abschnitt 5 des Farbbehälters 3 oder als separates Teil ausgebildet sein. In diesem Fall ist das Rakelmesser 18 schwimmend, d. h. in einer elasti­ schen Aufnahme gelagert und über diese Aufnahme mit dem unteren Abschnitt 5 verbunden.
Die untere Kante 19 des Rakelmessers 18 ist derart ausgebildet, daß sie linienförmig auf der Oberfläche 4 des Klischees 1 aufliegt. Das Rakelmesser 18, welches den ersten Teil 15 des Randes 14 bildet, erstreckt sich von der in der Fig. 2 wiedergegebenen einen Längsseite 13 bis zur gegenüberliegenden Längsseite 12 des Ab­ schnitts 5.
Der zweite Teil 16 des Randes 14 weist einen Abstand 20 zur Oberfläche 3 des Klischees 1 auf, der in der Fig. 2 mit einem Doppelpfeil veranschaulicht ist. Aufgrund dieses Abstandes 20 trägt der zweite Teil 16 des Randes 14 nicht zur Abstützung des Farbbehälters 3 auf dem Klischee 1 bei. Daher bildet lediglich der erste Teil 15 des Randes 14 ein Auflager 21 für den Farbbehälter 3.
Ein Auslaufen der im Farbbehälter 3 sich befindenden Druckfarbe durch den zwischen dem zweiten Teil 16 des Randes 14 und der Oberfläche 4 des Klischees 1 gebilde­ ten Spalt oder Freiraum 27 wird durch die Dichtungsbal­ ken 10 und 11 vermieden, die dichtend an den Längsseiten 12 und 13 anliegen und den Spalt seitlich verschließen. Vorteilhaft liegt der Dichtungsbalken 11 unter einer Kraft einer Feder F, die eine Federkraft in Richtung des Pfeils 22 auf den Dichtungsbalken 11 ausübt, an der Längsseite 13 des Farbbehälter 3 an und drückt diesen bzw. dessen Längsseite 12 mit entsprechender Kraft an den Dichtungsbalken 10. Es können auch beide Dichtungs­ balken 10 und 11 mit einer Federkraft beaufschlagt sein. Hierdurch wird eine wirksame Abdichtung des Freiraumes 27 erzielt.
In der Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei lediglich die für die Auflage des Farbbehälters 3 auf dem Klischee 1 wichtigen Elemente im einzelnen wiedergegebenen sind. Der erste Teil 15 des Randes 14 ist ebenfalls als Rakelmesser 18 ausgestaltet und liegt ebenfalls quer zur Bewegungsrichtung 17 des Farbbehälters 3 bzw. des Klischees 1. Entsprechend ist die gegenüberliegende Seite des ersten Teils 15 des Randes 14 ausgebildet. Gleiches gilt auch für die in den Fig. 1 und 2 gezeigte erste Ausführungsform der Erfindung.
Der zweite Teil 16 des Randes 14 weist ebenfalls einen Abstand 20 zur Oberfläche 4 des Klischees 1 auf, wobei der Abstand 20 bei dieser Ausführungsform größer ist als der des in der Fig. 2 gezeigten ersten Ausführungsbei­ spiels. Ferner sind die Längsseiten 12 und 13 des unteren Abschnitts 5 des Farbbehälters 3 mit Gewindeboh­ rungen 23 versehen, in denen Schrauben 24 festgelegt werden können. Über diese Schrauben 24 können die Längsseiten 12 und 13 jeweils mit einer Dichtleiste 25 bzw. 26 versehen werden, die den Freiraum 27 seitlich überdecken. Zur Abdichtung weisen die Dichtleisten 25 und 26 an ihrer Unterseite Dichtelemente 28 auf, die auf der Oberfläche 4 des Klischees 1 aufliegen. Um ein über die ganze Länge der Dichtelemente 28 dichtes Aufliegen zu gewährleisten, sind die Dichtelemente 28 aus einem elastischen Dichtungsmaterial hergestellt. Außerdem können die Dichtelemente 28 mit geringer Vorspannung auf der Oberfläche 4 des Klischees 1 aufliegen. Diese Vorspannung ist so gewählt, daß sie gegenüber der Anpreßkraft, mit der der Farbbehälter 3 auf die Oberflä­ che 4 des Klischees 1 angepreßt wird, vernachlässigbar klein ist. Eine Verstellung dieser Anpreßkraft kann z. B. durch eine vertikale Verschiebung der Dichtleisten 25 und 26 nach dem Lösen der Schrauben 24 erfolgen. Auf der Oberfläche des unteren Abschnitts 5 sind Angriffsstellen 29 in schematischer Weise dargestellt, über die die Anpreßkraft von der Anpreßvorrichtung auf den Farbbehäl­ ter 3 eingeleitet wird. Vorteilhaft sitzen diese An­ griffsstellen 29 im Bereich der Ecken des Farbbehälters 3, so daß dieser bei einer unebenen Oberfläche 4 des Klischees 1 der Unebenheit folgen kann. Außerdem gewähr­ leisten die weit voneinander beabstandeten Angriffsstel­ len 29 eine gute Verteilung der auf den Farbbehälter 3 eingeleiteten Anpreßkraft.
In Fig. 4 ist ein Ausschnitt einer weiteren Ausfüh­ rungsform eines Farbbehälters 3 dargestellt, wobei der untere Abschnitt 5 des Farbbehälters 3 im wesentlichen der in der Fig. 3 gezeigten Ausgestaltung entspricht. Die Längsseiten 12 und 13 dieses unteren Abschnitts 5 sind ebenfalls mit Dichtleisten 25 und 26 versehen, die den Freiraum 27 dicht verschließen. Die Abdichtung gegenüber der Oberfläche 4 des Klischee 1 erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel mittels eines O-Rings 30, der in Fig. 5 in vergrößerter Darstellung wiedergegeben ist. Dieser O-Ring 30 ist in eine in den Dichtleisten 25 eingearbeitete Mut 31 eingesetzt, wobei die Mut 31 in Richtung des unteren Abschnitts 5 offen ist. Außerdem ist der oberhalb der Oberfläche 4 des Klischees 1 sich erstreckende Teil der Nut 31 zusätzlich nach unten hin offen. Die Nut 31 wird nach dem Einlegen des O-Rings 30 einerseits durch die Längsseiten 12 bzw. 13 des unteren Abschnitts 5 andererseits durch ein Halteelement 32 (siehe Fig. 5) in Richtung der Längsseiten 12 und 13 verschlossen. Das Halteelement 32 ist mittels Schrauben 33 derart befestigt, daß es mit minimalem Abstand zur Oberfläche 4 des Klischees 1 an der Innenseite der Dichtleisten 25 und 26 den O-Ring 30 in der Nut 31 hält. Der O-Ring 30 überragt die Nut 31 an ihrer Unterseite und liegt mit geringer Kraft auf der Oberfläche 4 des Klischees 1 an. Durch den O-Ring 30 wird der Freiraum 27 über seine ganze Länge, d. h. zwischen den beiden ersten Teilen 15 des Randes 14 zur Umgebung hin abgedichtet, und ein Auslaufen der Druckfarbe aus dem Innern des Farbbehälters 3 wird verhindert.
In den Fig. 7 und 8 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, wobei die Fig. 8 einen Ausschnitt VIII gemäß Fig. 7 mit größerem Maßstab wiedergibt. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der untere Abschnitt 5 entsprechend den in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausführungsformen ausgebildet, wobei ledig­ lich der Abstand 20 einen geringeren Wert aufweist. Der durch den Abstand 20 gebildete Freiraum 27 wird bei diesem Ausführungsbeispiel durch ein Federblech 34 verschlossen und dadurch ein Auslaufen der Druckfarbe aus dem Innern des Farbbehälters 3 verhindert. Dieses Federblech 34 besteht z. B. aus Bronze und ist im wesent­ lichen C-förmig ausgebildet. Das Federblech 34 kann aber auch aus Kunststoff oder einer Werkstoffkombination aus Metall und Kunststoff bestehen.
Der obere Abschnitt 35 des Federblechs 34 liegt in der Gebrauchslage des Federblechs 34 im wesentlichen eben und waagrecht auf der Oberseite des unteren Abschnitts 5 auf und ist über eine Halteleiste 36 festgelegt. Der untere Abschnitt 37 des Federblechs 34 weist eine Dichtlippe 38 auf, die sich im wesentlichen waagrecht erstreckt und an der Außenseite des Freiraums 27 an­ liegt. Dieser Freiraum 27 wird also über die Dichtlippe 38 gegenüber der Umgebung verschlossen und es wird ein Auslaufen der Druckfarbe verhindert. Das Federblech 34 ist derart geformt, daß die Dichtlippe 38 mit ihrer unteren Kante linienförmig auf der Oberfläche 4 des Klischees 1 unter geringer Federkraft aufliegt. Außerdem wird die Dichtlippe 38 gegen die Längsseite 13 des unteren Abschnitts 5 des Farbbehälters 3 gepreßt.
Allgemein ist aus den Fig. 1 bis 8 ersichtlich, daß das in die Oberfläche 4 des Klischees 1 eingeätzte Druckbild eine Breite aufweisen kann, die im wesentli­ chen der Länge des Rakelmessers 18 entspricht. Es kann demnach nahezu die gesamte Breite des Klischees 1 genutzt werden. Dies hat den Vorteil, daß das Klischee 1 nicht mehr wesentlich breiter als das Druckbild sein muß, wodurch die Herstellungskosten für das Klischee 1 erheblich gesenkt werden können.
Außerdem weist der Farbbehälter 3 den Vorteil auf, das dessen Breite im wesentlichen der Breite eines Druckbil­ des entsprechen kann, und trotzdem gewährleistet ist, daß die äußeren Bereiche des Druckbildes sauber abgera­ kelt werden. Dies wird dadurch erzielt, daß das Rakel­ messer über die gesamte Breite im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung 17 des Farbbehälters 3 bzw. des Klischees 1 liegt und dadurch ein sauberes Abschneiden der Druckfarbe auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß auch bei großen Farbbehältern 3 die seitlichen Bereiche genutzt werden können, da wie bereits oben erwähnt, diese Bereiche sauber abgerakelt werden. Ein schichtweiser Aufbau von Druckfarbe auf der Oberfläche 4 des Klischees 1 ist daher nicht zu befürch­ ten.

Claims (18)

1. Vorrichtung zum Einfärben von Klischees (1) mit einem die Druckfarbe aufnehmenden, wenigstens einseitig offenen, als Farbreservoir dienenden Farbbehälter (3), welcher mit dem Rand (14) seiner offenen Seite auf dem Klischee (1) aufliegt und der Farbbehälter (3) und das Klischee (1) Relativ­ bewegungen zueinander ausführen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Farbbehälter (3) nur über einen als Auflager (21) dienenden ersten Teil (15) des Randes (14) auf der Klischeeoberfläche (4) auf­ liegt und der andere, zweite Teil (16) des Randes (14) mit einem Abstand zur Klischeeoberfläche (4) angeordnet ist, wobei diesem Teil (16) des Randes (14) eine ein Auslaufen der Druckfarbe verhindern­ de Dichtung (10, 11; 28; 30; 38) zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der das Auflager (21) bildende erste Teil (15) des Randes (14) als Rakelmesser (18) ausge­ bildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (21) im wesentli­ chen quer zur Bewegungsrichtung (17) des Farbbe­ hälters (3) und/oder des Klischees (1) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (21) aus wenigstens zwei Abschnitten besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß bei einem aus zwei Abschnitten bestehen­ den Auflager (21) die Abschnitte bezüglich dem Zentrum des Farbbehälters (3) im wesentlichen einander gegenüberliegen und/oder parallel zuein­ ander angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (16) des Randes (14) mit geringerer Kraft als das Auflager (21) auf der Klischeeoberfläche (4) aufliegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (16) des Randes (14) einen Freiraum (27) zur Klischee­ oberfläche (4) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich­ net, daß der Freiraum (27) über eine Dichtung (10, 11; 28; 30; 38) abgedichtet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dichtung (10, 11; 28; 30; 38) neben dem Freiraum (27) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dichtung als am Klischee vorgesehener Dichtbalken (10, 11) ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dichtung als Schürze ausgebildet ist, die z. B. über eine sie an den Freiraum (27) pressenden Feder mit dem Farbbehälter (3) verbun­ den ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schürze auf der Klischeeoberfläche (4), insbesondere mit geringer Kraft aufliegt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die Dichtung im Freiraum (27) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich­ net, daß die insbesondere mit einstellbarer Kraft auf die Klischeeoberfläche (4) gepreßte Dichtung als O-Ring (30), Dichtlippe (38), Gleitstein, Schieber oder dergleichen ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rakelmesser (18) elastisch mit dem Farbbehälter (3) verbunden sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rakelmesser (18) als Lineal ausgebildet sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rakelmesser (18) aufweisenden Abschnitte relativ zueinander bewegbar sind.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rakelmesser (18) aufweisenden Abschnitte mit unterschiedli­ cher, insbesondere einstellbarer Kraft auf die Klischeeoberfläche (4) preßbar sind.
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