DE4138532A1 - Verfahren zur herstellung eines kabinendaches - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines kabinendaches

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DE4138532A1
DE4138532A1 DE19914138532 DE4138532A DE4138532A1 DE 4138532 A1 DE4138532 A1 DE 4138532A1 DE 19914138532 DE19914138532 DE 19914138532 DE 4138532 A DE4138532 A DE 4138532A DE 4138532 A1 DE4138532 A1 DE 4138532A1
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cabin roof
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DE19914138532
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Christian Kierspel
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Same SpA
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C41/00Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
    • B29C41/02Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C41/04Rotational or centrifugal casting, i.e. coating the inside of a mould by rotating the mould
    • B29C41/06Rotational or centrifugal casting, i.e. coating the inside of a mould by rotating the mould about two or more axes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/06Fixed roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kabinendaches eines Fahrzeuges, insbesondere eines bau- oder landwirtschaftlichen Fahrzeuges, nach dem Ober­ begriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt, ein Kabinendach für die Kabine eines Fahr­ zeuges aus Metall, insbesondere Blech, herzustellen. Die­ ses Herstellungsverfahren ist aufwendig, da mehrere ein­ zelne Blechteile gebogen und miteinander verbunden (ver­ schweißt) werden müssen. Dies ist insbesondere bei der Se­ rienherstellung von Kabinendächern nachteilig, da dieses Verfahren zeitaufwendig ist. Ebenso besteht der Nachteil, daß ein aus Metall gefertigtes Kabinendach korrosionsan­ fällig sein kann und ein hohes Eigengewicht aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Kabinendaches eines Fahrzeuges anzu­ geben, so daß eine Herstellung mit geringem Aufwand und besonders eine Serienproduktion von Kabinendächern möglich ist.
In erfindungsgemäßer Weise wird das Kabinendach nach einem Rotationsinter-Verfahren hergestellt, daß die folgenden Verfahrensschritte aufweist: Eine schließbare und zwei Hälften aufweisende Form, die die äußere Gestalt des herzustellenden Kabinendaches auf­ weist, wird zumindest teilweise mit einem Kunststoff be­ füllt, wobei der Kunststoff in vorteilhafter Weise eine pulverartige oder flüssige Konsistenz aufweist. Die mit dem Kunststoff befüllte Form wird um ihre vertikale und horizontale Achse in Rotation versetzt. Wahrend die Rota­ tionsbewegung fortgesetzt wird, wird die Form erhitzt. Die Erhitzung wird solange fortgesetzt, bis der Kunststoff schmilzt und sich durch die rotierende Bewegung an den Wänden der Form absetzt. Anschließend erfolgt eine Abküh­ lung der Form, indem die Form beispielsweise in eine Kühl­ kammer gebracht wird. In dieser Kammer wird die Form beispielsweise mit Luft, Wasser oder einem Gemisch von beiden besprüht, so daß die Form und der darin enthaltene und geschmolzene Kunststoff abkühlt. Durch die Abkühlung verfestigt sich der Kunststoff, so daß nach Öffnen der Form das fertige Kabinendach entnommen werden kann. Nach Entnahme des Kabinendaches kann die Form erneut befüllt werden und der Prozeß kann erneut beginnen. Damit ist die­ ses Verfahren besonders für die Serienproduktion von Ka­ binendächern von Fahrzeugen, insbesondere von bau- oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen, geeignet. Darüber hinaus ist durch dieses Verfahren ein geringes Gewicht, eine gute Haltbarkeit sowie eine hohe Präzision bei der Herstellung gegeben, so daß die Herstellung und die Ausrüstung des Fahrzeuges mit dem Kabinendach mit geringem Aufwand mög­ lich ist. Auch ist es möglich, das nach dem erfindungsge­ mäßen Verfahren hergestellte Kabinendach leicht gegen ein vorhandenes Metall-Kabinendach auszutauschen, so daß eine Nachrüstung mit einem Kunststoff-Kabinendach möglich ist. Darüber hinaus ist eine Einfärbung des Kabinendaches wäh­ rend der Herstellung denkbar.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiter­ bildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange­ geben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
In Fig. 1a ist ein Schnitt eines Kabinendaches und in Fig. 1b die Unterseite durch dieses Kabinendach gezeigt.
Fig. 2 zeigt eine weitere bevorzugte Ausgestaltung des Kabinendaches.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein nach dem erfindungsge­ mäßen Verfahren hergestelltes Kabinendach. Ein Kabinendach 1 ist mit einer Kabine 2 des Fahrzeuges verbindbar. Auf einer mit 3 bezeichneten Unterseite ist zumindest eine Ausnehmung 4 vorgesehen, die zur Aufnahme einer Aus­ stattungskomponente des Fahrzeuges ausgebildet ist. Bei einer solchen Ausstattungskomponente handelt es sich beispielsweise um eine Lüftereinrichtung, eine Klimaanla­ ge, Beleuchtung, CB-Funk, Radio sowie um weitere Bedie­ nungselemente (wie z. B. Schalter oder Einstelleinrich­ tungen) handeln. Zur Integration der genannten und auch weiteren denkbaren Ausstattungskomponenten ist die Form, mit der das Kabinendach hergestellt wird, entsprechend ausgebildet. Ebenso weist das Kabinendach 1 zumindest eine Befestigungseinrichtung 5 zur Verbindung des Kabinendaches 1 mit der Kabine 2 auf. Hierzu ist es mit dem erfindungs­ gemäßen Verfahren möglich, daß während des Herstellungs­ prozeßes Gewindestücke oder Gewindemuffen beispielsweise in dem Kabinendach 1 integriert werden. Ebenso ist es denkbar, die Befestigungseinrichtung 5 als Bohrung auszu­ bilden, in die ein Gewinde eingebracht und zur Verbindung des Kabinendaches 1 mit der Kabine 2 eine Schraube einge­ setzt wird. Die Verbindung des Kabinendaches 1 mit der Ka­ bine 2 kann von der Unterseite 3 oder von einer Oberseite 6 des Kabinendaches 1 aus erfolgen. In dem Kabinendach 1 sind weiterhin Luftkanäle 8 und Leitungen 9 an der erfor­ derlichen Stelle integrierbar. Auf der Unterseite 3 ist eine Abdeckung 10 (Dachhimmel) angeordnet. Darüber hinaus weist das Kabinendach 1 auf der der Kabine 2 abgewandten Seite (Oberseite 6) oder an zumindest einer mit 7 bezeich­ neten Seitenfläche zumindest eine Befestigungsvorrichtung 11 zur Anbringung einer Fahrzeugkomponente auf. Bei den Fahrzeugkomponenten handelt es sich beispielsweise um Scheinwerfer, Spiegel, Wischereinrichtung, Antenne, Num­ mernschild, Warneinrichtungen und andere. Auch ist eine oder sind mehrere Befestigungseinrichtungen 11 auf der Oberseite 6 integrierbar. Wie in Fig. 1b gezeigt ist, weist das Kabinendach 1 an einer Seitenfläche (insbesondere an einer Stirnseite) eine Ausnehmung auf, die mit einer Be­ festigungsvorrichtung 11 versehen ist. Bei der Be­ festigungsvorrichtung 11 kann es sich ebenfalls um ein beim Herstellungsprozeß in das Kabinendach 1 integriertes Gewindestück oder eine Bohrung handeln. Weiterhin ist in Fig. 1b gezeigt, daß das Kabinendach 1 mit einer länglichen Versteifung 12.1 versehen ist. Durch diese längliche Ver­ steifung 12.1 werden Schwingungen der Unterseite 3 und der Oberseite 6 verhindert, so daß eine effektive Geräusch­ dämmung gegeben ist. Die längliche Versteifung 12.1 kann darüber hinaus zur Befestigung von in dem Kabinendach in­ tegrierten Komponenten verwendet werden. In Weiterbildung der Erfindung weist das Kabinendach eine verschließbare Öffnung 13 auf. Bei der verschließbaren Öffnung 13 handelt es sich in vorteilhafter Weise um eine ausstellbare Klappe, die der Belüftung der Kabine 2 dient.
Fig. 2 zeigt eine weitere bevorzugte Ausgestaltung eines Kabinendachs. Neben den in den Fig. 1a und 1b gezeigten und mit den gleichen Bezugsziffern versehenen Komponenten ist das Kabinendach 1 in Fig. 2 mit der Ausnehmung 4 ver­ sehen, die als Ausstattungskomponente einen mit 4.1 be­ zeichneten Lautsprecher für eine Radioanlage aufnimmt. Die Seitenwände der Kabine 2 sind mit einer Befestigungsein­ richtung versehen, die in Fig. 2 als aufgeschweißte Lasche 5.1 gezeigt ist. Zwischen der Oberkante der Lasche 5.1 und der Unterseite 3 der Kabine ist eine Dichtung 5.2 angeord­ net, die umlaufend auf der Unterseite 3 des Kabinendaches 1 angeordnet ist. Diese Dichtung 5.2 kann ebenfalls der Geräuschreduzierung dienen. In Fig. 2 ist die Befestigungs­ einrichtung 5 des Kabinendaches 1 als Gewindebuchse ausge­ bildet, in die eine Schraube 5.3 durch die Lasche 5.1 ein­ geschraubt wird und das Kabinendach 1 mit der Kabine 2 verbindet. An der Seitenfläche 7 ist darüber hinaus die Anbringung eines Schritzuges oder mit einer entsprechend ausgebildeten (und nicht gezeigten) Befestigungsvorrich­ tung ist beispielsweise die Anbringung eines Dämpferele­ mentes, das zwischen dem Kabinendach und einer Tür der Ka­ bine 2 angeordnet ist, möglich. Weiterhin ist in dem hohl­ wandig ausgebildeten Kabinendach 1 zwischen der Unterseite 3 und der Oberseite 6 der Luftkanal angeordnet. Die Ein­ bringung des Luftkanales 8 in das Kabinendach 1 ist in Fig. 2 schematisch unter Weglassung einer Befestigung des Luftkanales 8 dargestellt. In einer weiteren Ausnehmung 4 sind auf der Unterseite 3 elektrische Leitungen 9.1 sowie eine Wischwasserleitung 9.2 integriert. Es ist selbstver­ ständlich, daß weitere Leitungen an beliebiger Stelle so­ wohl auf der Unterseite 3 als auch auf der Oberseite 4 in­ tegriert werden können. Die Unterseite 3 ist darüber hi­ naus mit der Abdeckung 10 versehen. In der in Figur ge­ zeigten bevorzugten Ausgestaltung des Kabinendaches 1 ist zwischen der Unterseite 3 und der Oberseite 6 eine punkt­ förmige Versteifung 12.2 eingebracht. Diese punktförmige Versteifung 12.2 läßt sich durch entsprechende Ausbildung der Form herstellen und kann mehrfach auf der gesamten Fläche des Kabinendaches 1 angebracht werden. Räumlich kann man sich diese punktförmige Versteifung 12.2 bei­ spielsweise als einen zwischen der Unterseite 3 und der Oberseite 6 angeordneten Kegelstumpf vorstellen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen der Unterseite 3 des Kabinendaches 1 und einer Oberkante der Kabine 2 ein Rahmen angeordnet. Die Anordnung eines Rahmens hat den Vorteil, daß ein nach dem erfindungsgemä­ ßen Verfahren hergestelltes Kabinendach auch mit einer Ka­ bine verbindbar ist, wenn die Befestigungseinrichtungen des Kabinendaches und der Kabine nicht übereinstimmen. So ist es beispielsweise möglich, daß der Rahmen einerseits Befestigungseinrichtungen zur Verbindung des Kabinendaches mit dem Rahmen und andererseits Befestigungseinrichtungen zur Verbindung des Rahmens mit der Kabine aufweist.
Ein weiterer und erfindungswesentlicher Vorteil des Ver­ fahrens besteht auch darin, daß mit einem derart herge­ stellten Kabinendach eine Niedrigkabine eines Fahrzeuges realisierbar ist. Dies hat insbesondere den Vorteil, daß das mit der Niedrigkabine ausgerüstete Fahrzeug nicht durch eine höhenmäßige Begrenzung eingeschränkt wird. In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist somit ein Traktor mit der Niedrigkabine ausrüstbar, der zur Futter­ beschickung in einen Stall fährt.

Claims (8)

1. Verfahren zur Herstellung eines Kabinendaches (1), das mit einer Kabine (2) eines Fahrzeuges, insbesondere eines bau- oder landwirtschaftlichen Fahrzeuges, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabinendach (1) nach einem Rotationssinter-Verfahren hergestellt wird, mit den Ver­ fahrensschritten, daß eine Form mit einem Kunststoff be­ füllt und in Rotation versetzt und erhitzt sowie das Ka­ binendach (1) nach Abkühlung der Form entnommen wird, wo­ bei die Form die äußere Gestalt des Kabinendaches aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff ein thermo­ plastisches Material, insbesondere Polyäthylen, ist und eine pulverartige oder flüssige Konsistenz aufweist.
3. Kabinendach eines Fahrzeuges nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabinendach (1) auf der der Kabine (2) zugewandten Seite (Unterseite 3) zumindest eine Ausnehmung (4) zur Aufnahme einer Ausstattungskompo­ nente aufweist.
4. Kabinendach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabinendach (1) zumindest eine Befestigungseinrichtung (5) zur Verbindung des Kabi­ nendaches (1) mit der Kabine (2) aufweist.
5. Kabinendach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabinendach (1) auf der der Kabine (2) abgewandten Seite (Oberseite 6) oder an zu­ mindest einer Seitenfläche (7) zumindest eine Be­ festigungsvorrichtung (11) zur Anbringung einer Fahrzeug­ komponente aufweist.
6. Kabinendach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabinendach (1) eine ver­ schließbare Öffnung (13) aufweist.
7. Kabinendach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Leitungen (9, 9.1, 9.2) in dem Kabinendach (1) integrierbar sind.
8. Kabinendach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Unterseite (3) des Kabinendaches (1) und einer Oberkante der Kabine (2) ein Rahmen angeordnet ist.
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