DE4138973C2 - Kodierbare elektrische Steckvorrichtung - Google Patents

Kodierbare elektrische Steckvorrichtung

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/64Means for preventing incorrect coupling
    • H01R13/645Means for preventing incorrect coupling by exchangeable elements on case or base

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine kodierbare elektrische Steckvorrichtung, die aus einer Stift- und einer Buchsenleiste besteht, wobei in der Stift- und der Buchsenleiste korrespondierende Kodierteile zueinander achsgleich drehbar gelagert sind.
Bei einer derartigen bekannten Steckvorrichtung (US-PS 40 32 213) sind darüber hinaus die beiden Kodierteile auch geringfügig axial gegen die Kraft einer Feder verschieblich. Es ist eine Arretiereinrichtung vorgesehen, die zwar die jeweils gewünschte Drehlage des betroffenen Kodierelementes vorgibt, wozu aber gleichzeitig eine Axialverlagerung des Kodierelementes zur Überwindung der Kraft der genannten Feder zu erfolgen hat. Da, bezogen auf die beiden ineinandergesteckten Kodierteile, die Kraftrichtungen der beiden Federn der beiden Kodierelemente gegenläufig zueinander gerichtet sind, ist eine gleichzeitige gemeinsame Betätigung beider Kodierteile kaum sinnvoll möglich und vielfach bei montierten Baugruppen, beispiels­ weise bei einer Frontplattenmontage, ausgeschlossen. Auch die Steckverbin­ dung der beiden Kodierteile ineinander würde dort keine gemeinsame Verdrehung der Kodierteile ermöglichen.
Bei einer weiteren derartigen bekannten Steckvorrichtung (FR 26 03 746) sind die beiden Kodierteile zwar gegen eine axiale Verschiebung gesichert, sie haben jeweils an ihrem Drehumfang wirkend auch eine elastisch wirkende Arretierung, die lediglich durch Verdrehen des betroffenen Kodierteiles zur Wirkung gebracht werden kann, doch haben die beiden Kodierteile im Verhältnis zueinander eine Steckverbindung, die ein gemeinsames Verdrehen ausschließt. Auch hiermit ist eine erleichterte Erstmontage somit nicht möglich und eine Umkodierung bei eingebauten und bereits verdrahteten Steckverbindern ohne komplizierte Demontagearbeiten nicht durchführbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, eine kodierbare elektrische Steckvorrichtung zu schaffen, die neben einer erleichterten Erstmontage eine leichte Umkodierbarkeit bereits eingebauter und verdrahteter Steckvorrichtungen ohne Demontagearbeiten gewährleistet.
Die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich aus dem Patentanspruch 1. Durch die dortige Merkmalskombination ist es gewährleistet, daß zu Zwecken der Kodierung die nach der Montage ineinandersteckenden Kodierteile, ausgehend von dem einen oder anderen Kodierteil, lediglich durch einfaches Verdrehen in die jeweils gewünschte Kodierlage gebracht werden können.
Bei der Erstmontage einer ganzen Baugruppe genügt es somit, die beiden zusammenwirkenden Kodierteile in beliebiger Drehlage passend zueinander ineinanderzustecken. Alle übrigen Montagearbeiten können durchgeführt werden. Es kann erst danach in einem geschlossenen, von daher übersicht­ lichen und irrtumsfreien Arbeitsgang die Kodierung insgesamt in einfacher Weise dadurch durchgeführt werden, daß lediglich die Kodierteilpärchen jeweils in die gewünschte Lage gedreht werden.
Besonders vorteilhaft ist die denkbar einfache Umkodierbarkeit bei einge­ bauten und bereits verdrahteten Steckvorrichtungen, z. B. auch bei Front­ plattenmontage und dergleichen, also Situationen, in denen eines der beiden Kodierelemente ohne größere Demontagearbeiten überhaupt nicht zugänglich ist. Für eine gewünschte Umkodierung müssen also weder Wände oder Platten geöffnet noch irgendein Kodierteil ausgebaut werden.
Dabei ist eine hohe Anzahl von Kodierungen gewährleistet und die Kodierung benötigt aufgrund ihres konstruktiven Aufbaus auch nur einen geringen Platz.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekenn­ zeichnet. Deren Merkmale tragen zu einer leichten Handhabung, einer hohen Anzahl möglicher Kodierungen sowie zu einer einfachen Herstellung bei. Hervorzuheben ist, daß die beiden miteinander korrespondierenden Kodierteile völlig gleich ausgebildet sein können. Deren Herstellung und Bevorratung ist damit erheblich vereinfacht und auch die Gefahr von Montagefehlern ist ausgeschlossen. Zur Herstellung des ganzen Kodierelementes wird nur noch ein Werkzeug benötigt.
Durch die besondere Ausgestaltung der Arretierung in Form eines am Dreh­ umfang des Kodierteiles liegenden Zahnkranzes, der mit einer elastisch beweglichen Nase am Kodierteil zusammenwirkt, ergibt sich eine besonders hohe Anzahl möglicher Kodierlagen.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Kodierung ermöglicht den Einsatz bei Steckvorrichtungen, deren Stiftleiste und Buchsenleiste über eine gemeinsame Schwenkachse miteinander verbunden sind. Die gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehene Steckverbindung der Kodierteile untereinander ermöglicht es dabei insbesondere dann, wenn die Kodierung sinnvollerweise in der Nähe des Schwenkachsenbereiches angeordnet ist, daß beim Wiederzusammen­ fügen der zuvor kodierten Leisten die Kodierteile bereits in Funktion treten können, bevor es zu einer Kontaktierung der elektrischen Anschlüsse kommt.
Beim Einsatz bei frei zugänglichen Steckvorrichtungen besteht die Möglichkeit, beide einander zugewandten Endbereiche der Stift- und Buchsenleiste mit der­ artigen Kodierungen zu versehen. Es ergibt sich eine entsprechende Erhöhung der Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten für die Kodierung.
Ein Ausführungsbeispiel einer kodierbaren elektrischen Steckvorrichtung gemäß der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine kodierbare elektrische Steckvorrichtung in einer schematisierten Seitenansicht,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Teilansicht der Steckvorrichtung entsprechend der Linie II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Teillängsschnitt durch ein Kodierteil gemäß der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Unteransicht auf das Kodierteil ge­ sehen in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Kodierteil gesehen in Richtung des Pfeiles V in Fig. 3.
Eine in der Fig. 1 dargestellte kodierbare elektrische Steckvorrichtung be­ steht aus einer Buchsenleiste 1 und einer Stiftleiste 2, die mittels einer endseitig vorgesehenenSchwenkachse 13 schwenkbar miteinander verbunden sind.
In dem der Schwenkachse 13 benachbarten Bereich weisen so­ wohl die Buchsenleiste 1 als auch die Stiftleiste 2 jeweils ein Kodierteil 3 auf, die in Schließstellung der Steckvorrichtung miteinander korrespondieren und von außen zugänglich angeordnet sind.
Die Kodierteile 3, die gleich ausgebildet sind, liegen je­ weils in einer Kodierteilaufnahme 6 der Buchsenleiste 1, bzw. der Stiftleiste 2 ein. Sie sind mit einem Zapfen 4 und direkt gegenüberliegend einer Zapfenaufnahme 5 versehen, wobei der Zapfen 4 eines Kodierteiles in die Zapfenaufnahme 5 des anderen Kodierteiles 3 in Schließstellung der Steckvorrichtung eingreift.
Jedes Kodierteil 3 ist in der Kodierteilaufnahme drehbar ge­ lagert und innerhalb vorbestimmter Schwenkbereiche in der Kodierteilaufnahme 6 arretierbar, wobei die Schwenkbereiche der miteinander korrespondierenden Kodierteile 3 gleich groß sind. In Schließstellung der Steckvorrichtung verlaufen die Drehachsen der Kodierteile achsgleich, so daß sich beide Kodierteile 3 in Schließstellung durch Verdrehen lediglich eines Kodierteiles 3 verstellen lassen.
Das Kodierteil 3 weist neben der Zapfenaufnahme 5 und dem Zapfen 4, die beide auf einer Stirnseite angeordnet sind, an der gegenüberliegenden Stirnseite zwei elastisch verformbare Rasthaken 10 auf, die sich in montierter Stellung des Ko­ dierteiles 3 am Grund einer zylindrischen Öffnung 15 der Buchsenleiste 1 bzw. der Stiftleiste 2 abstützen. Dadurch ist ein sicherer Halt des Kodierteiles 3 gewährleistet, der ein Herausrutschen verhindert.
Weiter ist das Kodierteil 3 mit einem Ringteil 9 versehen, das an zwei sich gegenüberliegenden Positionen jeweils eine Nase aufweist, die in eine Ausnehmung 8 der Kodierteilaufnahme 6 eingreift.
Jede Kodierteilaufnahme ist als Zahnkranz 11 ausgebildet, wo­ bei die Ausnehmungen 8, in die die Nasen 7 eingreifen, durch den Zwischenraum zwischen zwei Zähnen 14 gebildet werden. Die Zahnteilung ist abhängig von dem Durchmesser des Zahn­ kranzes 11 bzw. der Kodierteilaufnahme 6 und bestimmt die Anzahl der Kodiermöglichkeiten. Dabei ist es wichtig, daß die Zahnteilungen gleich groß sind.
Das Ringteil 9 ist elastisch verformbar, so daß beim Ver­ drehen des Kodierteiles 3 die Nasen 7 unter Verformung über den Scheitelpunkt des zu überfahrenden Zahnes 14 geführt werden und anschließend in neuer Position in eine benachbarte Aus­ nehmung 8 einrasten.
Ein Schlitz 12, der von beiden Seiten des Kodierteiles 3 zu­ gängig ist, dient als Werkzeugaufnahme, so daß beispielsweise ein Schraubendreher eingeführt und das Kodierteil 3 verdreht werden kann.
Somit ist es auch möglich, bestehende Kodierungen dann zu ver­ ändern, wenn die Steckvorrichtung bereits funktionsfähig einge­ baut ist, wobei eine Kodierveränderung sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite der Steckvorrichtung vorgenommen werden kann.
Bezugszeichenliste
 1 Buchsenleiste
 2 Stiftleiste
 3 Kodierteil
 4 Zapfen
 5 Zapfenaufnahme
 6 Kodieraufnahme
 7 Nase
 8 Ausnehmung
 9 Ringteil
10 Rasthaken
11 Zahnkranz
12 Schlitz
13 Schwenkachse
14 Zahn
15 Öffnung

Claims (8)

1. Kodierbare elektrische Steckvorrichtung mit
  • a) einer Stift- und einer Buchsenleiste (2, 1),
  • b) korrespondierend ausgebildeten, in jeweils einer Kodierteilaufnahme (6) von außen zugänglich angeordneten Kodierteilen, (3) in der Stift- und der Buchsen­ leiste (2, 1), die paarweise bei geschlossener Steckvorrichtung so ineinandergreifen, daß jedes Paar eine gemeinsame in Steckrichtung verlaufende Drehachse in deren Richtung unverschieblich gelagert in die gewünschte Kodierstellung verdrehbar ist,
  • c) einer elastisch ausgebildeten, quer zur Drehachse wirkenden Arretierung zwischen jedem Kodierteil (3) und der Stift- bzw. der Buchsenleiste (2, 1) zu dessen Festlegung in der jeweiligen Kodier­ stellung.
2. Kodierbare Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung jedes Kodierteil (3) mindestens eine an dessen Außenumfang angeordnet, quer zu seiner Drehachse elastisch verschieb­ bare Nase (7) aufweist, die in jeder Kodierstellung in eine zwischen zwei Zähnen (14) liegende Ausnehmung (8) eines in der Innenwandung der zugeordneten Kodierteilaufnahme (6) ausgebildeten Zahnkranz (11) eingreift.
3. Kodierbare Steckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kodierteil (3) auf Außenumfang mit zwei elastisch verform­ baren, bügelartig ausgebildeten Ringteilen (9) versehen ist, an denen jeweils eine Nase (7) angeformt ist und daß sich die beiden Nasen radial zur Drehachse gegenüberliegen.
4. Kodierbare Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kodierteil (3) mit einem Zapfen (4) und einer Zapfenaufnahme (5) versehen ist, die um 180° versetzt zueinander angeordnet sind.
5. Kodierbare Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Kodierteil (3) eine Werkzeug­ aufnahme vorgesehen ist, die von der von der der steckseitigen Stirnwand abgewandten Außenwand der Stift- bzw. Buchsenleiste (2, 1) her zugäng­ lich ist.
6. Kodierbare Steckvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Werkzeugaufnahme als Schlitz (12) ausgebildet ist.
7. Kodierbare Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kodierteil (3) mit mindestens zwei sich gegenüberliegenden, quer zu seiner Drechachse elastisch verformbaren Rasthaken (10) versehen ist, die bei eingesetztem Kodierteil (3) jeweils eine Hinterschneidung in der Kodierteilaufnahme (6) hinter­ greifen.
8. Kodierbare Steckvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodierteile (3) gleich gestaltet sind.
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