DE4140213A1 - Ventilsack mit entlueftungsventil - Google Patents

Ventilsack mit entlueftungsventil

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DE4140213A1
DE4140213A1 DE19914140213 DE4140213A DE4140213A1 DE 4140213 A1 DE4140213 A1 DE 4140213A1 DE 19914140213 DE19914140213 DE 19914140213 DE 4140213 A DE4140213 A DE 4140213A DE 4140213 A1 DE4140213 A1 DE 4140213A1
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DE
Germany
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valve
bag
sack
filling
filter material
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Ceased
Application number
DE19914140213
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English (en)
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Kurt 5272 Ohl De Willutzki
Eduard 5962 Drolshagen De Lisek
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Dy-Pack Verpackungen Gustav Dyckerhoff 5962 Drolshagen De GmbH
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Dy-Pack Verpackungen Gustav Dyckerhoff 5962 Drolshagen De GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/142Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Ventilsack gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Ventilsäcke werden zur Abfüllung eines Füllgutes in Verbindung mit Saugvorrichtungen, die das Füllgut transportie­ ren, verwendet. Die Saugvorrichtung fördert das körnige oder pulverförmige Füllgut in einem Luftstrom und strahlt den Luft­ strom mit dem mitgerissenen Füllgut durch ein Auswurfrohr oder einen Füllstutzen heraus. Auf den Füllstutzen wird der zu befül­ lende Ventilsack mit seinem Füllventil aufgeschoben, um das ge­ förderte Füllgut aufzunehmen. Dabei muß einerseits sicher­ gestellt werden, daß die beim Befüllen in das Sackinnere ein­ tretende Druckluft entweichen kann, und daß andererseits das Füllgut sicher im Sackinneren zurückgehalten wird. Das Sackmate­ rial selbst weist aufgrund der geforderten Materialstärke eine bei weitem zu geringe Luftdurchlässigkeit auf, um für eine aus­ reichende Entlüftung sorgen zu können. Das Sackmaterial besteht aus festem, gegebenenfalls mehrlagigem Papier oder kunststoffbe­ schichtetem Papiermaterial oder Kunststoffolien mit sehr gerin­ ger Luftdurchlässigkeit. Aus diesem Grund benötigt ein Ventil­ sack Einrichtungen zur Entlüftung während des Befüllens.
In herkömmlichen Ventilsäcken werden als Entlüftungseinrichtun­ gen Bereiche mit Perforationen oder Nadelungen des Sackmaterials angewendet, durch die die eingedrückte Luft entweichen kann. Eine derartige Entlüftung weist jedoch Nachteile auf, da sie einerseits sehr feinpulveriges Füllgut nicht ausreichend zurück­ halten kann und andererseits nur eine relativ geringe Luftdurch­ lässigkeit ermöglicht, so daß der Füllvorgang auch zeitlich sehr aufwendig wird. Zudem tritt im Bereich der Perforierung eine deutliche und unerwünschte Schwächung des Sackmaterials ein.
Aus dem DE-GM 88 11 184 ist ein Ventilsack bekannt, dessen Füll­ ventil durch einen in einen der Sackböden eingearbeiteten Fil­ termaterialzuschnitt gebildet wird, der schlauchartig und mit einem sich in Richtung des Sackinneren verjüngenden Querschnitt gestaltet ist. Ein in den Ventilschlauch eingeschobener Füll­ stutzen wird von dem Ventilschlauch manschettenartig abgedich­ tet, so daß in einem Bereich des Ventilschlauchs ein von Filter­ material abgeschlossener Bereich zur Entlüftung entsteht. Die Entlüftung ist hier jedoch abhängig vom Durchmesser des Füll­ stutzens und kann unter bestimmten Umständen nicht ausreichend gewährleistet werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Ventilsack zu schaffen, bei dem eine gute und konstante Entlüftung und die sichere Zurück­ haltung von Füllgut gewährleistet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 in Verbindung mit dessen Oberbegriff. Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß wird ein von dem Füllventil separates, gesonder­ tes Entlüftungsventil geschaffen, das im Eckbereich einer der Sackböden eingearbeitet ist und durch einen Filtermaterialzu­ schnitt geschlossen ist. Das Filtermaterial ist ein Spezialpa­ pier, welches eine hohe Luftdurchlässigkeit hat und gleichzeitig auch feinpulvriges Füllgut sicher zurückhält. Derartiges Spe­ zialpapier ist beispielsweise in seiner Verwendung für Staubsau­ gerbeutel bekannt.
Das Entlüftungsventil kann grundsätzlich auf ähnliche Weise wie für das Füllventil bekannt durch einen Filtermaterialzuschnitt gebildet werden, der in dem Eckbereich eines Sackbodens einge­ arbeitet wird, wobei das Entlüftungsventil demgegenüber jedoch verschlossen sein muß, beispielsweise durch Klebung, so daß eine durchgängige Überdeckung mit Filtermaterial vorhanden ist. In einer bevorzugeten Ausführungsform ist der Filtermaterialzu­ schnitt mit dem inneren Bereich der Eckfaltung sowie mit den Bodenseitenumschlägen verbunden und in den Sackboden eingefal­ tet, wobei der Materialzuschnitt an der dem Sackinneren zuge­ wandten Seite durch Klebung verschlossen ist.
Das Entlüftungsventil befindet sich vorzugsweise an dem gleichen Sackboden wie das Füllventil im Bereich der gegenüberliegenden Eckfaltung.
In bevorzugten Ausführungsformen ist die Eckfaltung des Entlüf­ tungsventils im Bereich der Bodenmittelbruchlinie mit einer Einschnittöffnung versehen, die beispielsweise in Rechteckform oder als Daumenloch gestaltet sein kann.
Das Entlüftungsventil kann in Form eines Schlauch-, Zettel-, Scharnier- oder Taschen-Ventils, oder auch als Innenriegel aus­ gebildet sein, mit dem dazugehörigen bestimmten Leimmuster.
Das vorgesehene Entlüftungsventil ist für die verschiedenen Ventilsackformen gleichermaßen anwendbar, insbesondere für Glattschnitt- und Staffelschnittsäcke.
Durch das erfindungsgemäß vorgesehene Entlüftungsventil wird einerseits der Austritt auch von feinstaubigem Füllgut sicher verhindert und andererseits eine gute Entlüftung und damit ein schneller und problemloser Füllvorgang gewährleistet. Darüber hinaus tritt keine durch Perforationen bedingte Schwächung der Festigkeit der Sackwände auf und diese können ensprechend dünner ausgelegt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Ausführungsbeispiele in den Figuren erläutert; es zeigen:
Fig. 1 Ansicht eines Ventilsacks mit den Sackböden in Drauf­ sicht;
Fig. 2 schematische Darstellung eines Bodenbereichs eines Glattschnittsacks mit Daumenloch;
Fig. 3 schematische Darstellung des Bodens eines Staffel­ schnittsacks mit rechteckigem Locheinschnitt;
Fig. 4 schematische Darstellung der Klebaufträge am Boden mit einem daraufliegendem Filtermaterialzuschnitt zur Bil­ dung des Entlüftungsventils; und
Fig. 5 schematische Darstellung der oberseitigen Klebaufträge auf dem Filtermaterialzuschnitt.
Der in Fig. 1 dargestellte Ventilsack 1 weist Sackböden 2 und 3 auf, die mit Deckblättern 7 bzw. 9 versehen sind. Der untere Sackboden 3 ist mit Eckfaltungen 14 und 16 gebildet, die einen dichten Abschluß des Sackbodens schaffen. Am oberen Sackboden 2 ist an der Eckfaltung 10 anschließend ein Füllventil 4 vorgese­ hen, das einen Filtermaterialzuschnitt 5 aufweist, der mit den Bodenseitenumschlägen eingefaltet ist und eine geschlossene Struktur bildet, die flach in den Sackboden eingearbeitet liegt und die sich beim Einschieben eines Füllstutzens geeignet auf­ faltet, um einen Ventilschlauch zu bilden. An der dem Füllventil gegenüberliegenden Eckfaltung 12 ist ein Entlüftungsventil 6 angeordnet, das mit einem Filtermaterialzuschnitt 7 in ähnlicher Weise wie das Füllventil in den Sackboden eingearbeitet ist, jedoch keinen direkten schlauchartigen Durchtritt zum Sackinne­ ren bietet, sondern beispielsweise durch Klebung der dem Sack­ inneren zugewandten Seite verschlossen ist. Das Entlüftungsven­ til befindet sich vorzugsweise an dem gleichen Sackboden wie das Füllventil, kann jedoch ebenso am gegenüberliegenden Sackboden 3 den Eckfaltungen 14 oder 16 zugewandt angeordnet sein.
Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung einen Eckbereich des aufgeklappten Sackbodens eines Glattschnittsacks, der zur Ein­ arbeitung des Entlüftungsventils vorgesehen ist. Zu beiden Sei­ ten der Bodenmittelbruchlinie 17 befinden sich Bodenseitenfalz­ linien 18 und 19, an die sich die hier aufgeklappt dargestellten Bodenseitenumschläge 20 und 21 anschließen. Ferner ist eine für Kreuzbodensäcke bekannte Eckfaltung 10 dargestellt. Die Eckfal­ tung 10 ist an ihrer Innenseite mit einer halbkreisförmigen Einschnittöffnung oder Daumenloch 30 versehen. Über das Daumen­ loch 30 wird, wie weiter unten beschrieben, ein Filtermaterial­ zuschnitt gelegt und mit den umliegenden Flächen verklebt, um nach dem Schließen der Bodenseitenumschläge 20 und 21 eine dich­ te Überdeckung mit Filtermaterial zu bilden.
Fig. 3 zeigt eine weitere Art eines Sackbodens, der zum Ein­ legen eines Filtermaterialzuschnitts zur Bildung eines Entlüf­ tungsventils vorbereitet ist. Der hier dargestellte Sackboden ist mehrlagig in Form eines Staffelschnittsacks gestaltet. Der Sackboden ist wiederum mit einer Bodenmittelbruchlinie 17 und Bodenseitenfalzlinien 18 und 19 dargestellt. Die Bodenseiten­ umschläge sind hier mehrlagig nach Art eines Staffelschnitts mit den gegeneinander versetzten Lagen 21, 21′ und 21′′ und mit den entsprechenden gegenüberliegenden Lagen 20, 20′ und 20′′ ausge­ bildet. Der innere Bereich der Eckfaltung 10 ist mit einem rechteckigen Locheinschnitt versehen, der in diesem Ausführungs­ beispiel an Stelle des Daumenlochs 30 aus Fig. 2 vorgesehen ist. Die Form dieser Einschnittöffnung kann variiert werden, es kann auch gänzlich auf eine solche Öffnung verzichtet werden.
Fig. 4 zeigt einen aufgeklappten Sackboden, auf den ein recht­ eckiger Filtermaterialzuschnitt 7 aufgelegt ist. Der Sackboden ist in den schraffiert dargestellten Bereichen mit einem Kleb­ auftrag 40 versehen, an dem das Filtermaterial im Bereich der Bodenseitenumschläge 20 und 21 und im inneren Bereich der Eck­ faltung 10 angeklebt ist. In Fig. 5 ist der auf der Oberseite des Filtermaterialzuschnitts 7 aufgebrachte Klebauftrag 41 dar­ gestellt, der nach Umklappen des Bodenseitenumschlags 20 und Überklappen des Bodenseitenumschlags 21 für ein gegen das Sack­ innere dichten Abschluß mit Filtermaterial sorgt.
Es ist offensichtlich, daß das vorgesehene Entlüftungsventil auf sehr einfache Weise in Ventilsäcke herkömmlicher Gestaltung eingebracht werden kann, so daß keine wesentliche Veränderung der Herstellungsweise der Säcke erorderlich ist.

Claims (5)

1. Ventilsack aus faltbarem Papier- oder Kunststoffmaterial für körniges oder pulveriges Füllgut, mit einem in einer Eckfal­ tung eines der beiden Sackböden eingearbeiteten Füllventil mit einem aus Filtermaterial gebildeten Ventilschlauch, in den der Füllstutzen einer Saugvorrichtung zum Füllen des Ventilsacks einführbar ist und mit Entlüftungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungseinrichtungen durch ein Entlüftungsventil (6) gebildet werden, das durch einen in eine der Eckfaltungen (12, 14, 16) eingearbeiteten Filtermaterialzuschnitt (7) geschlossen ist, welcher hohe Luftdurchlässigkeit aufweist, aber Füllgut sicher im Ventil­ sackinneren zurückhält.
2. Ventilsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsventil (6) an dem gleichen Sackboden (2) wie das Füllventil (4) im Bereich der gegenüberliegenden Eckfaltung (12) angeordnet ist.
3. Ventilsack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtermaterialzuschnitt (7) des Entlüftungsventils (6) mit dem inneren Bereich der Eckfaltung (12) sowie mit den Bodenseitenumschlägen (20, 21) verbunden und in den Sackboden eingefaltet ist, und der Materialzuschnitt an der dem Sackinneren zugewandten Seite durch Klebung verschlossen ist.
4. Ventilsack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckfaltung (10) im Bereich des Ent­ lüftungsventils mit einem Daumenloch (30) versehen ist.
5. Ventilsack nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Eckfaltung (10) im Bereich des Entlüf­ tungsventils mit einem rechteckigen Öffnungsschnitt versehen ist.
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