DE4140773C2 - Faltzuschnitt für eine Verkaufsverpackung - Google Patents

Faltzuschnitt für eine Verkaufsverpackung

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Description

Die Erfindung betrifft einen Faltzuschnitt für eine Verkaufsverpackung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Durch die DE 91 02 610 U1 ist eine Selbstbedienungs-Verpackung für Waren bekannt, die aus einem U-förmig, Rücken an Rücken gegeneinander ge­ falteten, einstückig gestanzten Kartonzuschnitt gebildet ist, der im Bereich einer Doppelung des Zuschnittes eine Aufhängevorrichtung und außerhalb dieser Doppelung eine durch Faltlinien definierte Tasche zur Warenaufnahme aufweist, und bei der zur Verbindung der in der Doppelung aneinander­ liegenden Enden des Kartonzuschnitts wenigstens zwei zusammenwirkende Einschnitte vorgesehen sind, die in dem einen Teil der Doppelung zueinander entgegengesetzt gerichtete Einsteckzungen bilden, die unter elastischer Materialverformung in komplementäre Einschnitte im anderen Teil der Doppelung steckbar sind und deren Kanten in zueinander konträrer Richtung geringfügig eingreifen, sodass bei der Herstellung dieser Verpackung eine feste Verbindung der Enden des Zuschnittes im Bereich einer Doppelung erhalten wird, in der diese Enden des Zuschnittes Rücken an Rücken gegen­ einander liegen, wobei von Vorteil die Art und Weise der Verbindung der Enden des Zuschnittes im Bereich dieser Doppelung paarweise wirksame Steckzungen ist, die durch elastische Materialverformungen in ihre Haltelage gebracht werden und in dieser Haltelage durch Materialverspannung in zueinander entgegengesetzter Richtung belastet werden. Durch die Her­ stellung der Verbindung mittels Steckzungen wird jedoch keine feste Ver­ bindung und keine hohe Eigenstabilität der Gesamtverpackung erreicht. Hinzu kommt, dass bei dieser Verpackung das Verpackungsgut beidseitig kreuz­ förmig um- und übergriffen wird, sodass das Verpackungsgut nicht aus­ reichend Lage gesichert ist, da es nicht von einer Halb-Haube um- und übergriffen wird und sich auch nicht an einer festen Rückwand abstützt, denn die beiden aufeinander klappbaren Abschnitte des Faltzuschnittes mit über Faltlinien miteinander verbundenen und aufeinander klappbaren Abschnitten, sind an einen bodenseitigen Abschnitt angefaltet und mit diesem über Falt­ linien miteinander verbunden. Diese beiden aufeinander klappbaren Ab­ schnitte sind nicht über eine einzige Faltlinie miteinander verbunden. Auch eine das Verpackungsgut kreuzförmig um- und übergreifende, muldenförmige Haltehaube ist bei dieser Verpackung nicht vorgesehen, denn bei dieser Ver­ packung wird in jedem Seitenwandabschnitt je eine halbe muldenförmige Haltehaube ausgebildet, wobei sich dann die beiden Haltehauben zu einer geschlossenen Haube ergänzen, die das Verpackungsgut aufnimmt und umhüllt. Des weiteren weist der Faltzuschnitt dieser Verpackung an seinen Endbereichen je eine Aufhängedurchbrechung auf, sodass, wenn diese Endbereiche zur Deckung gebracht werden, dann eine Aufhängedurch­ brechung erhalten wird.
Eine weitere Verkaufsverpackung beschreibt die FR 13 87 827, bei der Teile des Verkaufsverpackungsgutes mit in die aus einem Faltzuschnitt heraus­ gefaltete und gleichzeitig auch eine Standfläche für das Verkaufsgut bildende Halterung integriert werden, wobei in der von dem Faltzuschnitt gebildeten Packungsrückwand eine der Kontur des Verpackungsgutes, z. B. kleine flaschenförmige Behälter, entsprechende Durchbrechung vorgesehen ist, in die das Verpackungsgut im verpackten Zustand mit einem Körperabschnitt hinein- bzw. herausragt. Da jede Verkaufsverpackung auf das einzelne Ver­ packungsgut ausgerichtet ist, stellt diese Verpackung kein universelles Ver­ packungsmittel dar, das Verpackungsgut mit unterschiedlichen Abmessungen und Formgebungen aufnehmen kann; es handelt sich hierbei um eine produktspezifische Verpackung.
Eine weitere Verpackung beschreibt die US 4,570,787, bei der das Ver­ packungsgut in einer Durchbrechung in einem Wandteil des die Verpackung bildenden Faltzuschnittes so zu liegen kommt, dass das Verpackungsgut aus der von diesem Wandteil gebildeten Ebene beidseitig herausragt, wobei die beiden Verpackungsguthälften sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite des Wandteils haubenförmig umgriffen werden, jedoch wird bei dieser Verpackung das Verpackungsgut in keiner Weise vermittels einer auch dem Faltzuschnitt herausgefalteten kreuzförmigen Haube umgriffen und auf einer mit einer Aufhängedurchbrechung versehenen Rückwand gehalten. Der Faltzuschnitt für diese Verpackung besteht aus zwei über eine Faltlinie miteinander verbundenen, die beiden Wandteile der Verpackung bildenden Abschnitten, die zu beiden Seiten der Faltlinie mit Aufhängedurchbrechungen versehen sind, die bei aneinander geklappten Abschnitten zur Deckung ge­ bracht werden, sodass eine einzige Aufhängedurchbrechung erhalten wird. An den freien Endabschnitten sind Durchbrechungen für das Verpackungsgut ausgebildet, die in etwa den Konturen des Verpackungsgutes entsprechen und derart bemessen sind, dass bei aneinander geklappten Wandabschnitten das Verpackungsgut nur mit Abschnitten in den Wanddurchbrechungen zu liegen kommt und in diesen Durchbrechungen gehalten wird, ohne durch die Durchbrechungen hindurchzufallen.
Die Verkaufsverpackung für Stückgut nach der DE 91 01 386 U1 besteht aus einem aus flacher, planer Pappe ausgestanzten Präsentationsteil und aus einem das Stückgut aufnehmenden Behälterteil, das über Klebebereiche an dem das Behälterteil wenigstens teilweise abdeckenden Präsentationsteil haftet, wobei sich die Seitenwandungen des aus einem gesonderten, flachen Stanzstück aus Pappe gefaltetem, einen rechteckigen Grundriss auf­ weisenden Behälterteils annäherungsweise rechtwinklig zu einem planen Be­ hälterteil-Boden erstrecken, wobei die Seitenwandungen in die nach außen umgefalteten Klebebereiche auslaufen. Das Stückgut wird bei dieser Ver­ kaufsverpackung ebenfalls in keiner Weise vermittels einer kreuzförmig ge­ stalteten Haube umgriffen und an einer die Aufhängedurchbrechung auf­ weisenden Rückwand gehalten. Außerdem besteht diese Verpackung aus mehreren einzelnen, miteinander zu verbindenden Zuschnitten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen ausschließlich aus Karton hergestellten Faltzuschnitt für eine, die verpackte Ware gegen Diebstahl sichernde, standfähige und auch regalgerechte Verkaufsverpackung mit hoher Eigenstabilität zu schaffen, in die die verpackte Ware werbewirksam eingebunden werden kann, wohingegen eine Entnahme der verpackten Ware ohne die Verpackung zu zerstören nicht möglich ist. Des weiteren soll der Materialaufwand minimiert werden, sodass die Herstellung der Verkaufsver­ packung aus dem Faltzuschnitt wirtschaftlich ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merk­ male und Verkaufsverpackung gelöst.
Hiernach besteht die Verkaufsverpackung aus einer aus dem quadratischen, rechteckförmigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden Falt­ zuschnitt mit einer aus diesem gebildeten muldenförmigen Haltehaube für das Verpackungsgut, das von dieser Haltehaube kreuzförmig um- und übergriffen wird, wobei die Rückwand der Verpackung ebenfalls von dem Faltzuschnitt gebildet wird; der die Rückwand bildende Abschnitt des Faltzuschnittes ist mit dem die Haltehaube bildenden Zuschnitt verbunden.
Aufgrund einer derartigen erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist eine Kreuz­ muldenverpackung aus Karton, Pappe o. dgl. geschaffen, bei der das Ver­ packungsgut in einer kreuzförmig ausgebildeten und das Verpackungsgut umgreifenden Mulde gehalten ist, die aus dem die Verpackung bildenden Faltzuschnitt ausgebildet ist. Die so erhaltene Verkaufsverpackung sichert das Verpackungsgut gegen Diebstahl; bei einer entsprechenden Anordnung und Ausgestaltung der das Packgut aufnehmenden Haube ist die Verpackung standfähig und vermittels der am Faltzuschnitt vorgesehenen Aufhängevor­ richtung an so genannten Lochwänden blickgerecht anordbar. Eine Entnahme des Verpackungsgutes ist nicht möglich, ohne die Verpackung selbst zu zer­ stören. Da die Verpackung aus Karton besteht, werden die umweltbe­ lastenden Nachteile der herkömmlichen Blisterpackungen vermieden; die Verkaufsverpackung ist mühelos zu entsorgen, zumal auch für die Herstellung der Verkaufsverpackung Materialien eingesetzt werden können, die aus recyclebarem Material bestehen. Diese Kartonkreuzmuldenverpackung weist den gleichen mechanischen Produktschutz auf wie die herkömmlichen Blister­ packungen. Das Verpackungsgut ist sichtbar von der Verpackung ummantelt und kann somit auch standfähig präsentiert werden. Außerdem ist die Ver­ kaufsverpackung displaygerecht; neben einer Unterbringung in Regal­ systemen z. B. Aufhängen an einer Lochwand, ist auch eine standfähige Platzierung möglich, wenn keine Hängevorrichtung vorgesehen ist. Besonders vorteilhaft ist, dass die muldenförmige Haltehaube aus dem Faltzuschnitt aus­ gebildet wird, wofür in dem Faltzuschnitt Schlitzstanzungen vorgesehen sind. Aus dem gleichen Faltzuschnitt wird bei einer ersten Ausführungsform die Rückwand gebildet, wobei als zweite Ausführungsform auch die Möglichkeit besteht, aus einem Zuschnitt die muldenförmige Haltehaube auszubilden und das so vorgebildete Formteil mit einem weiteren Zuschnitt zu verbinden, der die Rückwand der Verkaufsverpackung bildet. Hinzu kommt, dass der für die Verkaufsverpackung verwendete Faltzuschnitt maschinengerecht ist. Der Falt­ zuschnitt wird flachliegend zum Aufrichten in eine Maschine gegeben. Ver­ mittels dieser Maschine wird dann aus der einen Hälfte des Faltzuschnittes die muldenförmige Haltehaube herausgefaltet bzw. geformt, wobei diese "Hälfte" ein Viertel des eingesetzten Gesamtmaterials sein kann, wobei auch bei Ver­ packungsgut mit größeren Abmessungen ein anderes Verhältnis möglich ist. Nach dem Einlegen des Verpackungsgutes in die ausgeformte muldenförmige Haltehaube wird eine Hälfte der Kartonkreuzmuldenverpackung umgelegt, woraufhin dann durch Verleimung, Klebung, Versiegelung, Verschweißung bzw. durch Aufbringen eines anderen geeigneten Hilfsstoffes eine innige Verbindung des Kartonoberteils mit dem Kartonunterteil geschaffen wird. Durch die Ausbildung der muldenförmigen Haltehaube ist gewährleistet, dass an den vier seitlichen Flächen des Verpackungsgutes eine Verbindung herge­ stellt wird. Durch die Verformung der Haltehaube ergibt sich eine fingerartige Umhüllung des Verpackungsgutes. Die Kartonhaube bzw. Kartonmulde weist bei einer rückwärtigen Beachtungsweise die Form eines Kreuzes auf. Dieses wird durch eine Abwinkelung der vier äußeren Bereiche des Zuschnittes er­ reicht, sodass eine fingerartige Umschlingung des Verpackungsgutes erhalten wird. In dem Bereich dieser fingerartigen Umschlingung erfolgt dann die Ver­ bindung mit der aufgeklappten, anhängenden weiteren Kartonhälfte, wenn Rückwand und derjenige Teil des Zuschnittes aus dem die Haltehaube ge­ formt wird, einstückig ausgebildet und über eine Faltlinie verbunden sind. Durch das rechtwinklige Umlegen um 90° um die Faltkante ergibt sich selbst­ tätig die Standfähigkeit dieser Verkaufsverpackung. Besondere Vorteile der Verkaufsverpackung sind ferner:
  • - Die Verpackung besteht nur aus einem einzigen Material, wie z. B. Karton.
  • - Es wird für die Herstellung der Verkaufsverpackung von einem oder zweier flachliegenden Faltzuschnitten ausgegangen.
  • - Aus diesem Zuschnitt wird die Packung herausgestanzt.
  • - Bei dem für die Verpackung verwendeten Zuschnitt handelt es sich um einen Sparzuschnitt.
  • - Durch Ineinanderschachteln der Zuschnitte entsteht kein Kartonabfall.
  • - Bei der Verpackung handelt es sich um eine Vario-Packung; sie kann angehängt werden oder als Standverpackung eingesetzt werden.
  • - Das Einlegen des Verpackungsgutes in die vorbereitete Verpackung ist einfach und variabel, und zwar über Handkonfektionierung oder über maschinelle Befüllung.
  • - Gegeben ist eine gute Produktpräsentation durch Sichtfenster sowie Sichtmöglichkeit durch offengestaltete Seitenflächen.
  • - Die Verpackung ist diebstahlsicher. Um das Produkt zu entnehmen, muss die Verpackung zerstört werden.
  • - Die Verpackung gewährleistet dem Kunden jedoch das Produkt anzufassen, ohne dass dabei die Packung zerstört wird.
  • - Die Konstruktion der Verpackung ermöglicht einen geringstnötigen Materialeinsatz.
  • - Durch den Einsatz von Karton, der aus nachwachsenden Resourcen hergestellt wird, wird die Verpackung dem Anspruch der Umweltschonung gerecht.
  • - Der Karton kann als Einsatzmaterial für die Verpackung aus bis zu 70% recycletem Material bestehen und ist dann wiederum recyclebar. Ist der Karton nicht mehr recyclebar, so besteht die Möglichkeit einer thermischen Beseitigung, sodass dieser Vorgang als zusätzlicher Energieträger für Stützwärme geeignet ist. Außerdem kann der Karton z. B. aus dem Haushaltsmüll der Deponie zugeführt werden, auf der dann die Verrottung beginnt.
  • - Das Materialeinsparnis gegenüber allen auf dem Markt befindlichen "Blisterverpackungen" aus Karton beträgt etwa 40%.
Weiter vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen einteiligen Faltzuschnitt mit an den die Rückwand der Verpackung bildenden ersten Zuschnitt angefalteten zweiten Zuschnitt zur Ausbildung einer Haltehaube für kleine Ab­ messungen aufweisendes Verpackungsgut, wobei die beiden Zuschnitte über eine Faltlinie miteinander verbunden sind,
Fig. 2 einen einteiligen Faltzuschnitt mit an den die Rückwand der Verpackung bildenden ersten Zuschnitt angefalteten zweiten Zuschnitt zur Ausbildung einer Haltehaube für große Ab­ messungen aufweisendes Verpackungsgut, wobei die beiden Zuschnitte über eine Faltlinie miteinander verbunden sind,
Fig. 3 in einer schaubildlichen Ansicht den Faltzuschnitt gemäß Fig. 1 mit zu der Haltehaube gefaltetem zweiten Zuschnitt vor dem Einlegen des Verpackungsgutes in die Haltehaube,
Fig. 4 in einer schaubildlichen Ansicht den gemäß Fig. 3 vorbereiteten Faltzuschnitt mit ausgefalteter Haltehaube vor dem Befestigen des die Rückwand der Verpackung bildenden Zuschnitts mit dem die Haltehaube tragenden Zuschnitt,
Fig. 5 in einer schaubildlichen Ansicht die fertige Verpackung in liegender Stellung,
Fig. 6 in einer schaubildlichen Ansicht die Verpackung gemäß Fig. 5 in Aufhängestellung,
Fig. 7 den die Rückwand der Verpackung bildenden ersten Zuschnitt des Faltzuschnittes und mit einem Sichtfenster,
Fig. 8 den die Haltehaube bildenden zweiten Zuschnitt des Faltzu­ schnittes.
Die Verkaufsverpackung 100 gemäß Fig. 5, 6 besteht aus einem Faltzuschnitt 10, der in zwei Abschnitte 110, 120 unterteilt ist, wobei beide Abschnitte 110, 120 über eine Faltlinie 111 miteinander verbunden sind. Die beiden Abschnitte 110, 120 können gleich groß bemessen sein, jedoch besteht auch die Möglichkeit, einen der beiden Abschnitte kleiner zu bemessen, sodass der die Rückwand 15 der Verkaufsverpackung 100 bildende erste Abschnitt 110 mit einer Aufhängevorrichtung 113 versehen werden kann, wobei diese Auf­ hängevorrichtung 113 als Schlitzlochung oder Rundlochung ausgebildet ist. Ist die die Rückwand 15 bildende Fläche des Abschnittes 110 größer als die Fläche des zweiten Abschnittes 120, dann dient die Fläche des Abschnittes 120 zusätzlich zur Aufnahme von Werbeaufdrucken, Gebrauchsanweisungen u. dgl.. Zur Herstellung der Verkaufsverpackung 100 wird der Abschnitt 120 des Faltzuschnittes 10 um die Faltlinie 111 auf den Abschnitt 110 gefaltet und beide Abschnitte 110, 120 werden dann mittels einer Klebverbindung 165 durch Verschweißen, Versiegeln u. dgl. miteinander verbunden (Fig. 1, 2, 3, 4 und 8).
Der Abschnitt 120 des Faltzuschnittes 10 ist wie nachstehend näher be­ schrieben so ausgebildet und ausgestaltet, dass eine muldenförmige Halte­ haube 20 aus der Fläche des Abschnittes 120 herausgefaltet werden kann, in die das Verpackungsgut VP eingelegt und vierseitig derart umgriffen wird, dass das Verpackungsgut nur bei einer Zerstörung der Haltehaube 20 der Packung entnommen werden kann (Fig. 6).
Bei der in Fig. 1, 3 bis 6 gezeigten Ausführungsform nimmt der Abschnitt 120, aus dem die Haltehaube 20 gefaltet wird, gegenüber der Fläche des Ab­ schnittes 110 des Faltzuschnittes 10 eine kleine Fläche auf, sodass eine Haltehaube 20 ausgebildet werden kann, die zur Aufnahme von klein­ volumigen Verpackungsgut geeignet ist.
Weist jedoch der Abschnitt 120, aus dem die Haltehaube 20 ausgebildet wird, eine der Breite des Abschnittes 110 entsprechende Breite auf, dann besteht die Möglichkeit, aus diesem Abschnitt 120 eine Haltehaube 20 in einer Größe auszubilden, die die Aufnahme von großvolumigen Verpackungsgut er­ möglicht. Der gesamte Faltzuschnitt 10 weist eine etwa rechteckige Form auf, jedoch auch andere geometrische Flächenformen sind möglich.
In dem die Rückwand 15 bildenden Abschnitt 110 des Faltzuschnittes 10 ist mindestens eine fensterartige Durchbrechung 114 in Form einer Fensteraus­ stanzung vorgesehen, sodass nach dem Ausbilden der Haltehaube 20 und dem erfolgten Einsetzen des Verpackungsgutes in den von der Haltehaube 20 umschlossenen Innenraum das Verpackungsgut durch die fensterartige Durchbrechung 114 erblickt werden kann (Fig. 1 und 2). Die Abmessungen dieser fensterartigen Durchbrechung 114 sind derart, dass das Verpackungs­ gut durch diese Durchbrechung 114 nicht aus der Haltehaube 20 herausge­ zogen werden kann. Die Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 zeigen Ab­ schnitte 110 des Faltzuschnittes 10 in denen jeweils nur eine einzige fenster­ artige Durchbrechung 114 vorgesehen ist, jedoch besteht die Möglichkeit, mehrere, beispielsweise schmale fensterartige Durchbrechungen vorzusehen, was insbesondere vorteilhaft ist, wenn z. B. großvolumiges Verpackungsgut über die Rückwand sichtbar gemacht werden soll.
Die beiden Abschnitte 110, 120 des Faltzuschnittes 10 sind über die Faltlinie 111 miteinander verbunden; hierbei handelt es sich um eine einstückige Aus­ gestaltung des Faltzuschnittes 10, wobei jedoch nach einer weiteren Aus­ führungsform die beiden Abschnitte 110, 120 des Faltzuschnittes 10 getrennt hergestellt und zur Verkaufsverpackung 100 vereinigt werden.
Der Faltzuschnitt 10, der zusammen mit seiner herausgefalteten Haltehaube 20 die Verkaufsverpackung 100 bildet, braucht nicht aus zwei über eine Falt­ linie 111 miteinander verbundenen Abschnitten 110, 120 bestehen, von denen der Abschnitt die Rückwand 15 der Verpackung bildet, während der Abschnitt 120 zur Ausbildung der Haltehaube 20 gestaltet ist.
Bei der in Fig. 7 und 8 gezeigten Ausführungsform wird die Verkaufsver­ packung 100 aus zwei Faltzuschnitten gebildet, nämlich dem ersten Zuschnitt, der die Rückwand 15 der Verkaufsverpackung 100 bildet, und dem zweiten Zuschnitt, aus dem die muldenförmige Haltehaube 20 ausgebildet wird. Für die Herstellung der Verkaufsverpackung 100 wird der zweite Zuschnitt mit seiner Haltehaube 20 auf den ersten Zuschnitt gelegt und beide Zuschnitte werden durch Verleimung, Klebung, Verschweißung oder Versiegelung 165 miteinander verbunden, so dass letztlich eine Verkaufsverpackung 100 erhalten wird, wie diese in Fig. 6 dargestellt ist. Sind die beiden Abschnitte 110, 120 über die Faltlinie 111 miteinander verbunden, dann werden für die Herstellung der Verpackung beide Abschnitte 110, 120 aufeinander gefaltet und miteinander verklebt, wie bei 165 angedeutet.
Zur Ausbildung der Haltehaube 20 ist der Abschnitt 120 mit einer Anzahl von Schlitzstanzungen und Faltlinien versehen, die es ermöglichen, aus der Fläche des Abschnittes 120 die Haltehaube 20 herauszubilden (Fig. 8).
Zur Halterung des Verpackungsgutes in der Verkaufsverpackung 100 dient die Haltehaube 20 mit stegartigen Abschnitten, die das Verpackungsgut vierseitig umgreifen, sodass das Verpackungsgut auch nicht seitlich der Haltehaube 20 entnommen werden kann. Die Anordnung der Haltehaube 20 zu demjenigen Teil der Verkaufsverpackung, die die Rückwand 15 bildet, ist derart, dass im Bereich der von der Haltehaube 20 gebildeten Öffnung 21 die fensterartige Durchbrechung 114 in dem Abschnitt 110 zu liegen kommt.
Zur Ausbildung der Haltehaube 20 ist der Abschnitt 120 der Verkaufsver­ packung 100 gemäß Fig. 8 wie folgt ausgebildet: In der von dem Abschnitt 120 gebildeten Fläche sind Schlitzstanzungen 30, 31, 32, 33 und Faltlinien 40, 41, 42, 43 und 50, 51, 52, 53, 54 und 50a, 51a, 52a, 53a, 54a unter Aus­ bildung von Flächen 60, 61, 62 derart angeordnet, dass stegartige Abschnitte 65, 66, 67, 68 ausgebildet werden. Aus der Ebene des Abschnittes 120 wird die eine etwa kreuzförmig ausgebildete Fläche 60 aufweisende Haltehaube 20 herausgefaltet, die von mindestens zwei sich gegenüberliegenden, senkrecht auf dem ersten Kartonabschnitt 110 stehende Wandfläche 71, 72, von mindestens zwei sich gegenüberliegenden, senkrecht auf dem ersten Karton­ abschnitt 110 stehende Wandstege 65', 66', 67', 68 von einer oberen parallel zur Ebene des ersten Zuschnittes verlaufenden Abdeckung 70 und von dem ersten Zuschnitt als Bodenfläche gebildet wird, sodass die stegartigen Ab­ schnitte 65, 66, 67, 68 als Wandstege 65', 66', 67', 68' das Verpackungsgut vierseitig übergreifen (Fig. 5 und 6).
Der die Haltehaube 20 bildende, eine etwa rechteckige Form aufweisende Zuschnitt weist in zwei sich gegenüberliegenden Zuschnittsflächen 120e, 120f je zwei parallel zu den Zuschnittslängsseiten 120a, 120b unter Aus­ bildung von die Wandstege 65', 66', 67', 68' bildenden stegartigen Abschnitten 65, 66, 67, 68 in einem Abstand zueinander verlaufende, gleiche Längen aufweisende Schlitzstanzungen 30, 31, 32, 33 auf. Die Querseiten des Zu­ schnittes sind mit 120c, 120d bezeichnet (Fig. 8).
Die beiden Schlitzstanzungen 30, 31 und 32, 33 einer jeden Zuschnittslängs­ seite 120a, 120b, enden mit ihren einander gegenüberliegenden Schlitzenden 30a, 31a und 32a, 33a in einem Abstand voneinander. Die seitlichen, steg­ artigen Abschnitte 65, 66, 67, 68 sind im Bereich ihrer einander zugekehrten Enden 65a, 66a und 67a, 68a über je eine quer zur Zuschnittslängsrichtung verlaufende erste Faltlinie 50, 52 und 50a, 52a mit dem Zuschnitt verbunden. Jeder stegartige Abschnitt 65, 66, 67, 68 ist mit einer zweiten im Abstand von der ersten Faltlinie 50, 52; 50a, 52a verlaufenden Faltlinie 51, 53; 51a, 53a versehen. Die stegartigen Abschnitte 66 und 68 weisen an ihren, den ersten Faltlinien 52, 52a abgekehrten Enden 31b, 33b je eine dritte Faltlinie 54, 54a auf. Die beiden Faltlinien 54, 54a gehen in die Faltlinie 40 in dem Zuschnitt über, die die Zuschnittsfläche 62' mit der Zuschnittsfläche 62 verbindet. Die von den Schlitzstanzungen 30, 31, 32, 33 seitlich begrenzte, mittlere kreuzförmige Zuschnittsfläche 60 ist an ihren entgegengesetzten Enden 60a, 60b über quer zu den Zuschnittslängsseiten 120a, 120b verlaufenden ersten Faltlinien 40, 43 mit der Zuschnittsfläche 60 verbunden, wobei jeder der beiden Endabschnitte 60a, 60b der kreuzförmigen Zuschnitts­ fläche 60 mit einer quer zur Zuschnittslängsrichtung verlaufenden zweiten Faltlinie 41, 42 versehen ist, die zwischen den beiden oder außerhalb der beiden Faltlinien 50, 51 und 50a, 51a und 52, 53 und 52a, 53a der beiden gegenüberliegenden stegartigen Abschnitte 65, 67 und 66, 68 liegen. Die zwischen der ersten Faltlinie 40 und 43 und der zweiten Faltlinie 41 und 42 liegende Fläche 61 und 62 der kreuzförmigen Zuschnittsfläche 60 bildet die Wandfläche 71 und 72 der Haltehaube 20. Die zwischen den Wandflächen 71 und 72 liegende Fläche 70 bildet im Gebrauchszustand der Haltehaube 20 dessen obere Abdeckung, während die von der Haltehaube 20 umschlossene Öffnung 21 von der Rückwand 15 der Verkaufsverpackung 100 gebildet wird, die von dem ersten Zuschnitt ausgebildet ist.
Aufgrund dieser Zuschnittsausgestaltung wird eine Haltehaube 20 erhalten, die in den beiden seitlichen Bereichen je zwei parallel zueinander verlaufende Wandstege 65', 66' und 67', 68' aufweist. Die die Haltehaube 20 ferner bildenden und sich gegenüberliegenden Wandflächen 71, 72 sind etwa recht­ eckförmig ausgebildet und weisen gleiche Größen auf. Die Faltlinie 40, 43 in dem zweiten Zuschnitt erstrecken sich quer zu der Längsrichtung des Zuschnittes und verlaufen unter Ausbildung von Stegen 121, 122 in einem Abstand von den Querseiten 120c, 120d des zweiten Zuschnittes.
Die Anordnung der Schlitzstanzungen 30 bis 33 und die der Faltlinien 40 bis 43, 50 bis 54 und 50a bis 54a kann auch von der in Fig. 8 dargestellten Aus­ führungsform abweichen, wie dies z. B. aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist. Wesentlich sind jedoch die seitlichen Schlitzstanzungen 30, 31 und 32, 33 und eine Zuordnung und Anordnung von Faltlinien, in der Weise, dass die Halte­ haube 20 in kreuzförmiger Ausgestaltung erhalten wird.
Aus dem Abschnitt 120 wird die Haltehaube 20 wie folgt herausgefaltet: Die beiden Zuschnittsflächen 61, 62 werden um die Faltlinien 41, 42 an die Zu­ schnittsfläche 60 so herangeklappt, dass die Zuschnittsflächen 61, 62 in einem rechten Winkel zu der Zuschnittsfläche 60 zu liegen kommen. Bei diesem Aufrichtvorgang richten sich gleichzeitig die stegartigen Abschnitte 65, 66 und 67, 68 auf und bilden die seitlichen Wandstege 65', 66' und 67', 68' der Haltehaube 20. Die Stege 121, 122 des Abschnittes 120 werden um die Faltlinien 40, 43 so an die aufgestellten Zuschnittsflächen 61, 62 herange­ faltet, dass die Stege 121, 122 in einem rechten Winkel zu den Zuschnitts­ flächen 61, 62 stehen. Zusammen mit den waagerecht in der Ebene der Stege 121, 122 liegenden seitlichen Abschnitte der stegartigen Abschnitte 65, 66 und 67, 68 werden Auflageflächen geschaffen, die auf dem Abschnitt 110 bei der Herstellung der Verkaufsverpackung 100 aufliegen und die mit der Fläche des Abschnittes 110 verklebt werden. Vor der Befestigung des zu der Halte­ haube 20 aufgerichteten Abschnittes 120 wird das Verpackungsgut in den von der Haltehaube 20 gebildeten Innenraum eingelegt, woraufhin dann die feste Verbindung zwischen dem Abschnitt 120 mit der aufgefalteten Haltehaube 20 und dem Abschnitt 110 erfolgt.
Um den Verpackungsgegenstand auch von der Vorderseite der Verpackung 100 sichtbar zu machen, ist in der oberen Abdeckung 70 der Haltehaube 20 mindestens eine fensterartige Durchbrechung 114 vorgesehen, die so be­ messen ist, dass das Verpackungsgut nicht durch die Durchbrechung 114 entnommen werden kann (Fig. 5).

Claims (12)

1. Faltzuschnitt für eine Verkaufsverpackung für stückiges klein- und/oder großvolumiges Verpackungsgut, das von einer muldenförmigen Haltehaube übergriffen und an einer Rückwand mit einer Aufhängevorrichtung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltzuschnitt (10) aus zwei Abschnitten (110, 120) besteht, die über eine Faltlinie (111) oder in getrennter Ausbildung miteinander verbunden sind, wobei der erste, die Aufhängevorrichtung (113) aufweisende Abschnitt (110) die Rückwand (15) der Verpackung (100) bildet und der zweite Abschnitt (120) mit durch Schlitzstanzungen (30, 31, 32, 33) und Faltlinien (40, 41, 42, 43; 50, 51, 52, 53, 54; 50a, 51a, 52a, 53a, 54a) ausgebildeten Flächen (60, 61, 62) und stegartigen Abschnitten (65, 66, 67, 68) eine das Verpackungsgut (VP) kreuzförmig um- und übergreifende, muldenförmige Haltehaube (20) bildet, die vermittels der Schlitzstanzungen (30, 31, 32, 33) und der Faltlinien (40, 41, 42, 43; 50, 51, 52, 53, 54; 50a, 51a, 52a, 53a, 54a) aus der Fläche (60) des zweiten Abschnittes (120) herausgefaltet ist, wobei die Haltehaube (20) aus mindestens zwei sich gegenüberliegenden senkrecht auf dem ersten Abschnitt (110) stehenden oberen und unteren Wandflächen (71, 72) besteht, und die untere Wandfläche (72) die Bodenfläche bildet und von mindestens zwei sich gegenüberliegenden, senkrecht auf dem ersten Abschnitt (110) stehenden Wandstegen (65, 66, 67, 68) und von einer oberen, parallel zur Ebene des ersten Abschnittes (110) verlaufenden Abdeckung (70) gebildet wird und das Verpackungsgut (VP) allseitig umgreift und wobei die stegartigen Wandab­ schnitte (65, 66, 67, 68) im aufgefalteten Zustand der Haltehaube (20) aus dem zweiten Abschnitt (120) um 90° zu den plan auf dem ersten Abschnitt (110) aufliegenden Flächen (121, 122) des zweiten Abschnittes (120) abgewinkelt sind, und daß der auf den ersten Abschnitt (110) geklappte zweite Abschnitt (120) mit seiner herausgefalteten, muldenförmigen Haltehaube (20) fest mit dem ersten Abschnitt (110) vermittels einer Kleb-, Schweiß- Heißsiegel oder einer anderen geeigneten Verbindung (165) fest einander verbunden sind, die auf den zugehörigen Flächenzuschnitten des zweiten Abschnittes (120) angebracht sind.
2. Faltzuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (110) im Bereich der von der Haltehaube (20) gebildeten Öffnung (21) mit mindestens einer fensterartigen Durchbrechung (114) versehen ist.
3. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (120) eine gegenüber dem ersten Abschnitt (110) kleinere Fläche aufweist.
4. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem zweiten Abschnitt (120) einnehmende Fläche der halben Fläche oder einem Viertel der Fläche des ersten Abschnittes (110) entspricht.
5. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (120) eine etwa rechteckförmige Fläche einnimmt.
6. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Haltehaube (20) bildende, eine rechteckige Form aufweisende zweite Abschnitt (120) in zwei sich gegenüberliegenden Zuschnittsflächen (120a, 120f) je zwei parallel zu den Zuschnittslängsseiten (120a, 120b) und unter Ausbildung von Wandstege (65', 66', 67', 68') bildenden stegartigen Abschnitten (65, 66, 67, 68) in einem Abstand zueinander verlaufende, gleiche Längen aufweisende Schlitzstanzungen (30, 31, 32, 33) aufweist, wobei die beiden Schlitzstanzungen (30, 31; 32, 33) einer jeden Zuschnittslängsseite (120a, 120b) mit ihren einander gegenüberliegenden Schlitzenden (30a, 31a; 32a, 33a) in einem Abstand voneinander enden, dass die seitlichen, stegartigen Abschnitte (65, 66, 67, 68) im Bereich ihrer einander zugekehrten Enden (65a, 66a; 67a, 68a) über je eine quer zur Zuschnittslängsrichtung verlaufende erste Faltlinie (50, 52; 50a, 52a) mit dem zweiten Abschnitt (120) verbunden sind, wobei jeder stegartige Abschnitt (65; 66; 67; 68) mit einer zweiten im Abstand von der ersten Faltlinie (50; 52; 50a; 52a) verlaufenden Faltlinie (51; 53; 51a; 53a) versehen ist, daß die stegartigen Abschnitte (66; 68) an ihren den ersten Faltlinien (52; 52a) abgekehrten Enden (31b, 33b) je eine dritte Faltlinie (54, 54a) aufweisen, die in die Faltlinie (40) in dem zweiten Abschnitt (120) übergehen, die die Zuschnittsfläche (62) mit dem zweiten Abschnitt (120) verbindet, und daß die von den Schlitzstanzungen (30, 31, 32, 33) seitlich begrenzte, mittlere, kreuzförmige Zuschnittsfläche (60) an ihren entgegengesetzten Enden (60a, 60b) über quer zu den Zuschnittslängsseiten (120a, 120b) verlaufenden ersten Faltlinien (40, 43) mit dem zweiten Abschnitt (120) verbunden ist, wobei jeder der beiden Endabschnitte (60a, 60b) der kreuzförmigen Zuschnittsfläche (60) mit einer quer zur Zuschnittslängsrichtung verlaufenden zweiten Faltlinie (41, 42) versehen ist, die zwischen den beiden oder außerhalb der beiden Faltlinien (50, 51; 50a, 51a; 52, 53; 52a, 53a) der beiden gegenüberliegenden stegartigen Abschnitte (65, 67; 66, 68) liegen, wobei die zwischen der ersten (40; 43) und der zweiten Faltlinie (41; 42) liegende Fläche (61; 62) der kreuzförmigen Zuschnittsfläche (60) die Wandfläche (71; 72) der Haltehaube (20) bildet.
7. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (120) je zwei parallel zueinander verlaufende Wandstege (65', 66', 67'; 68'), zur Ausbildung seitlicher Wandbereiche der Haltehaube (20) aufweist.
8. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (71, 72) des zweiten Abschnittes (120) etwa rechteckförmig ausgebildet sind und gleiche Größen aufweisen.
9. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stege (65'; 66'; 67'; 68') des zweiten Abschnittes (120) zueinander versetzt verlaufend sind und daß die sich gegenüberliegenden Wandflächen (71, 72) unterschiedliche Größen aufweisen.
10. Faltzuschnitt nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem zweiten Abschnitt (120) gefaltete Haltehaube (20) eine von drei unterschiedliche Größen aufweisenden Flächen gebildete obere Abdeckung (70) aufweist.
11. Faltzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltzuschnitt (10) mit seinen Abschnitten (110, 120) und die Zuschnitte aus Pappe, Karton oder einem anderen geeigneten Werkstoff besteht.
12. Verkaufsverpackung, hergestellt aus einem Faltzuschnitt nach den vorangegangenen Ansprüchen 1 bis 11.
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