DE414159C - In beiden Drehrichtungen wirkende Schraubenspindelbremse - Google Patents

In beiden Drehrichtungen wirkende Schraubenspindelbremse

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DE414159C
DE414159C DEF54885D DEF0054885D DE414159C DE 414159 C DE414159 C DE 414159C DE F54885 D DEF54885 D DE F54885D DE F0054885 D DEF0054885 D DE F0054885D DE 414159 C DE414159 C DE 414159C
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DE
Germany
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brake
spindle
crank
lever
ratchet wheel
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Expired
Application number
DEF54885D
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English (en)
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Ferrostaal AG
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Ferrostaal AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/16Brakes with two brake-blocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • In beiden Drehrichtungen wirkende Schraubenspindelbremse. Gegenstand der Erfindung ist eine Bremse, die unter Vermittlung von Bremshebeln sowohl bei Rechts- als auch bei Linksdrehung der Bremsspindel ein Anziehen der Bremsklötze bewirkt, aber im Gegensatz zu älteren Bremsen dieser Gattung eine besonders einfache und betriebssichere Bauart aufweist., Dies wird dadurch erreicht, daß der an die Mutter angelenkte Bremshebel als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist und unmittelbar auf die Bremsstange wirkt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in Abb. r und 2 schematisch, in Abb. 3 bis 8 in einer Ausführungsform.
  • In Abb. i und 2 ist A die .Bremskurbel und B die Bremsspindel, die am freien Ende Gewinde trägt und am Kurbelende in einem Halslager C, am Gewindeende in einem Spurlager D@ geführt ist. Auf dem Gewinde wird bei Drehung der Spindel eine Mutter E verschraubt. An ihren Zapfen F sind die zweiarmigen Hebel G angelenkt, die mit Längsschlitzen P um im Wagengestell fest gelagerte Zapfen H mit Spiel drehbar sind. An die Hebel G sind mit Zapfen J Zugstangen I( angelenkt, die bei L an den Bremsklotzverbindungseisen M angreifen, die ihrerseits die Bremsklötze N tragen.
  • Abb. i zeigt die Bremse mit der Mutter E in Mittelstellung, die Bremsklötze sind gelöst. Wird unter der Voraussetzung, daß die Bremsspindel Rechtsgewinde hat, die Spindel rechts herumgedreht, so geht die Mutter E in die Stellung der Abb. 2 über. Hierbei werden die Hebel G in die in vollen Linien gezeichnete Lage verschwenkt und nehmen die Stangen I( und das Bremsklotzverbindungseisen M mit, wodurch die Bremsklötze an die Räder angepreßt werden. In dem Maße, wie sich Bremsklötze und Räder abnutzen, muß durch Weiterdrehen der Spindel der Weg der Mutter E und der Ausschlag der Hebel G vergrößert werden. Bei dem beschriebenen Vorgang werden alle Bremsklötze zum Anliegen an die Räder gebracht.
  • Abb. -- zeigt ferner in punktierten Linien die Stellung der Mutter und der zugehörigen Gestänge bei Linksdrehung der Spindel. Die Hutter E hat sich aus ihrer :Mittellage nach dem Fußlager D hin verschraubt. Die Wirkung ist genau die gleiche wie vorher. Beim Zurückdrehen der Mutter E aus den Endlagen in die Mittelstellung werden die Bremsklötze von den Rädern abgelöst.
  • In den Betrieben, die solche Bremsen benötigen, ist es vielfach erwünscht, daß die Klötze bei Aufhören der an der Kurbel ausgeübten Bremskraft sich von selbst wieder von den Rädern ablösen. In diesem Fall darf die Spindel kein selbstsperrendes Gewinde, muß vielmehr ein steiles und meist auch mehrgängiges Gewinde haben, das nicht selbstsperrend ist. Das Ablösen der Bremsklötze von den Rädern kann in diesem Falle dadurch unterstützt werden, daß die Bremsklotzverbindungseisen M oder auch die Bremsklötze N -selbst- durch Rückziehfedern abgehoben werden.
  • Das bei nicht selbstsperrendem Gewinde eintretende Zurücklaufen der Bremsspindelmutter nach Aufhören der Bremskraft kann dadurch vermieden werden, daß die Bremsspindel in der Nähe des Halslagers C mit Sperrädern versehen wird, in die am Wagengestell oder am Halslager gelagerte Sperrklinken eingreifen. Soll die Spindel sowohl nach vollendeter Rechts- als auch nach vollendeter Linksdrehung am Rücklauf verhindert werden, um die Bremsklötze angezogen zu halten, so muß eine der beiden Sperrklinken in das zugehörige, auf der Bremsspindel befindliche Sperrad eingelegt werden. Wird nun zwecks Lösung der Bremse die betreffende Sperrklinke aus den Zähnen des zugehörigen Sperrades entfernt, so tritt das Zurücklaufen der Bremspindel ein, und zwar schlägt dabei die Kurbel entsprechend der Drehung der mit ihr verbundenen Spindel im Kreise herum und gefährdet dadurch den Bremser.
  • Um dieses Herumschlagen der Kurbel zu vermeiden, wird die Bremse zweckmäßig so ausgebildet, wie es Abb.3 bis 8 zeigen. Die Kurbel sitzt lose auf der Bremsspindel. Auf dem oberen Ende der 1lremsspindel i ist .drehbar die zweiarmige Bremskurbel 2 angeordnet. Die Spindel ist in einem Sperrad 3 frei geführt, das mit seiner außen vierkantgen Nabe ;' von oben in ein am Wagen befestigtes Halslager .1 hineinragt, sich also gegen dieses Lager nicht verdrehen kann. Über dem Sperrrad 3 liegt ein zweites Sperrad 5, das auf die Bremsspindel aufgekeilt ist. Teilung und Zähnezahl beider Sperräder sind gleich, aber die Zahnlücken des oberen, mit der Spindel drehbaren Sperrades 5 sind tiefer als die des unteren, mit dem Halslager q. verbundenen Sperrades 3: Um die beiden Arme der Kurbel 2 dreht sich ein Hebel 6, der einen Zahn 7 trägt. Letzterer kann mit der Nase 8 in das Sperrad 3 oder mit der Kante 9 in das Sperrrad 5 eingreifen.
  • Abb. q. zeigt den Hebel 6 mit dem Zahn 7 außer jedem Eingriff mit den Sperrädern; der Hebel ist dabei schräg aufwärts gerichtet.
  • Abb. 5 zeigt den Zahn 7 mit seiner Kante 9 in das Sperrad 5 eingreifend; der Hebel 6 steht dabei wagerecht.
  • Abb. 6 zeigt den Hebel 6 mit der Nase 8 des Zahnes 7 in das Sperrad 3 und gleichzeitig mit der Kante 9 in das Sperrad 5 eingreifend; der Hebel 6 ist dabei abwärts gerichtet.
  • Lie Stellung nach Abb.5 mit wagerecht stehendem Hebel 6, bei der der Zahn 7 nur in das obere Sperrad 5 eingreift, ist die Bereitschaftsstellung für das Anziehen der Bremse. Wird die Kurbel e aus dieser Stellung herausgedreht, so nimmt sie den Hebel 6 und damit auch den Zahn 7 und das fest mit der Spindel verbundene Sperrad 5 mit. Die Kurbel ist also mit der Spindel gekuppelt, und diese wird nach rechts oder links gedreht.
  • Sobald der Bremser aus der Vergrößerung des Widerstandes der Bremskurbel gegen Weiterdrehen erkennt, daß die Bremsklötze sich gegen die Räder gepreßt haben, wird, um ein unbeabsichtigtes Zurückdrehen der nicht selbstsperrenden Bremsspindel zu verhindern, der Hebel 6 abwärts gedrückt (Abb. 6) und hierdurch der Zahn 7 mit seiner Nase 8 auch in das fest mit dem Halslager verbundene Sperrad 3 eingelegt. Jetzt ist also mittels des Zahnes 7 das Sperrad 5 der Bremsspindel mit dem Sperrad 3 des Halslagers gekuppelt.
  • Soll nun die Bremse gelöst werden, so wird der Hebel 6 aufwärts in die Stellung nach Abb. 4. bewegt, in der der Zahn 7 aus beiden Sperrädern herausgehoben ist. Die Bremsspindel 1 dreht sich nunmehr unter dem Einfluß der Rückziehfedern der Bremsklötze zurück, und letztere lösen sich von den Rädern. Die Kurbel aber nimmt, da sie nicht mehr mit der Spindel gekuppelt ist, an dieser Drehung nicht teil.
  • Der Hebel 6 wird durch eine weiter unten beschriebene Vorrichtung stets in der Bereitschaftsstellung nach Abb. 5 -gehalten. Wenn die Bremse angezogen ist, wird sie durch Hinunterdrücken des Hebels 6 nach Abb. 6 in angezogenem Zustand festgestellt. Soll die Bremse gelöst werden, so wird der Hebel 6 durch Heben in die Stellung nach Abb. 4. übergeführt und der Hebel 6 dabei vom Bremser hochgehalten, wodurch gleichzeitig das Herumschlagen der Bremskurbel während des Zurücklaufens der Bremsspindel verhindert wird.
  • Die Bereitschaftsstellung nach Abb. 5 und die Festlage nach Abb.6 sind Dauerstellungen, während die Stellung des Hebels 6 nach Abb. q. nur vorübergehend, während des Rücklaufs der Kurbel, in Betracht kommt und der Hebel in dieser Stellung durch den Bremser gehalten werden muß.
  • Die Kurbelnabe weist an ihrer einen Seite eine Schrägfläche io und eine Nase i i auf. In der Bereitschaftsstellung nach Abb. 5 legt sich. der unter der Wirkung einer Feder 12 stehende Stift 13 mit seiner Schneide von unten her gegen die Nase i i der Kurbelnabe, so daß der Hebel 6 nicht über die wagerechte Lage binabschwingen kann. Wird jedoch der Hebel 6, wie Abb.6 zeigt, abwärts gedrückt, so gleitet der Stift 13 über die Nase i i hinweg. Beim Übergang in die Stellung nach Abb. 4 schleift der Stift auf Schrägfläche io, so daß der Hebel 6, wenn er nicht während des Lösens der Bremse von dem Bremser gehalten würde, wieder in die Bereitschaftsstellung nach Abb.3 zurückfallen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In beiden Drehrichtungen wirkende Schraubenspindelbremse mit auf der Spindel sich verschraubender Mutter, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Mutter (E) angelenkte Bremshebel (G) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist und unmittelbar auf die Bremsstange (I0) wirkt. Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskurbel (2) lose auf der Spindel (i) angeordnet ist und zum Zweck der Bremsung erst durch eine mit ihr verbundene Vorrichtung (5 bis 9) mit der Spindel und zum Zweck der Festlegung mit deren Lager (¢) gekuppelt «erden muß, so daß sie an dem- Spindelrücklauf nicht teilzunehmen braucht. 3. Bremse nach Anspruch i urid 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der Bremskurbel (2) mit der Spindel (i) durch einen um die Kurbel schwingenden Handhebel (6) bewirkt wird, der in Hochlage die Kurbel freiläßt, in wagerechter Mittellage mit einem Zahn (7) in ein auf die Spindel aufgekeiltes Sperrad (5), in Tieflage auch in ein ,am Spind;ellager festes Sperrad (3) greift.
DEF54885D In beiden Drehrichtungen wirkende Schraubenspindelbremse Expired DE414159C (de)

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