DE4143152C2 - Radialkolbenmaschine - Google Patents
RadialkolbenmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B13/00—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion
- F01B13/04—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder
- F01B13/06—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement
- F01B13/061—Reciprocating-piston machines or engines with rotating cylinders in order to obtain the reciprocating-piston motion with more than one cylinder in star arrangement the connection of the pistons with the actuated or actuating element being at the outer ends of the cylinders
Landscapes
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Radialkolbenmaschine nach
der Gattung des Hauptanspruchs. Bei derartigen bekannten
Radialkolbenmaschinen ist der Hubring an zwei
gegenüberliegenden Seiten, welche parallel zur Verstellachse
liegen, angeflacht und gleitet zwischen zwei ebenen und
parallel verlaufenden Gleitflächen im Gehäuse der
Radialkolbenmaschine. Das hat den Nachteil, daß der Hubring
durch die Abflachungen geschwächt wird, was zu unerwünschten
Deformierungen desselben führt (DP-GM 83 20 395).
Darüber hinaus ist aus der US 2,298,358 eine
Radialkolbenmaschine bekannt, deren Hubring mit Abflachungen
versehen ist. Diese Abflachungen liegen allerdings außerhalb
der Ringkontur des Hubrings, was das Bauvolumen der
Radialkolbenmaschine vergrößert.
Die erfindungsgemäße Radialkolbenmaschine mit den
kennzeichnenden Merkmalen hat den Vorteil, daß der
Querschnitt des Hubrings bei mindestens gleich guten
Gleiteigenschaften nur ganz geringfügig oder überhaupt nicht
geschwächt wird. Dadurch wird er auch bei hohen Belastungen
nicht deformiert. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der nach
folgenden Beschreibung und Zeichnung wiedergegeben. Letztere zeigt
in Fig. 1 eine Ansicht einer Radialkolbenmaschine bei abgenommenem
Gehäusedeckel, in Fig. 2 einen Längsschnitt durch diese Radial
kolbenmaschine, in Fig. 3 ausschnittsweise Abwandlung des Ausfüh
rungsbeispiels nach Fig. 1, in Fig. 4 eine weitere ausschnitts
weise Abwandlung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 und in Fig.
5 wiederum ein nur teilweise abgewandeltes Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1.
In den Figuren ist mit 10 das Gehäuse einer Radialkolbenmaschine be
zeichnet, das eine zentrale Bohrung 11 aufweist, in welcher ein
Steuerzapfen 12 fest angeordnet ist. Auf dem Steuerzapfen befindet
sich ein Rotor 13, in dessen radial verlaufenden Bohrungen 14 Kolben
15 gleitend angeordnet sind. Diese sind gelenkig mit Gleitschuhen 16
ausgestattet, welche mit ihren Gleitsohlen an der Innenseite 17
eines Hubrings 18 gleiten. Dieser ist zwecks Hubveränderung der Kol
ben 15 querverschiebbar gegenüber dem Steuerzapfen 12 im Gehäuse 10
angeordnet, und zwar durch zwei einander entgegenwirkende Stell
kolben 20, 21, welche auf die Außenseite des Hubrings einwirken, und
zwar in einer Ebene, welche durch die Mitte des Steuerzapfens ver
läuft. Im Steuerzapfen sind Kanäle 22, 23 für die Zuführung und Ka
näle 24, 25 für die Abführung des Druckmittels ausgebildet. Hierzu
gehören Steuerschlitze 26, 27, welche ebenfalls im Steuerzapfen aus
gebildet sind und mit Zulauf- bzw. Ausgangskanälen 28, 29 im Gehäuse
10 verbunden sind. Die bisher beschriebenen Teile und die
Funktionsweise einer solchen Radialkolbenmaschine ist hinlänglich
bekannt.
Wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, sind an zwei einander
gegenüberliegenden Stellen auch am Außenumfang des Hubrings,
welche parallel zu dessen Verstellachse liegen, jeweils eine
im Querschnitt rechteckige Längsnut 30 bzw. 31 ausgebildet.
An den angrenzenden Bereichen des Gehäuses befinden sich
flache Ausnehmungen 32, 33. In jede dieser flachen
Ausnehmungen ist je ein in die Längsnuten 30, 31 mit
geringem Spiel passender länglicher Gleitkörper 34, 35
eingelegt. Dessen Länge entspricht der Länge der
Ausnehmungen 32, 33. Die Gleitkörper geben dem Hubring 18
die notwendige Führung für seine Verstellung, und außerdem
bewirkt die Ausbildung der Längsnuten 30, 31 nur eine sehr
geringe Schwächung des Hubringquerschnitts.
Es bleibt noch zu erwähnen, daß der Rotor 18 in bekannter
Weise durch eine Triebwelle 37 über eine
Kreuzscheibenkupplung 40 angetrieben ist. Auch solche
Konstruktionen sind hinlänglich bekannt. Die Triebwelle 37
ist in einem das Gehäuse 10 verschließenden Deckel 38 und
dort angeordneten Doppelkugellagern 39 gelagert.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 unterscheidet sich von
obigem lediglich dadurch, die der Gleitkörper - nun
bezeichnet mit 134 und 135 (Gleitkörper 135 nicht sichtbar)
- im Querschnitt halbrund ausgebildet sind, ebenso die sie
aufnehmenden Längsnuten - bezeichnet mit 131-132 -.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 - wiederum ist nur der
interessierende Teil der Maschine dargestellt - zeigt eine
weitere Variante bezüglich des entsprechenden Querschnitts
am Hubring. Dieser ist mit 118 bezeichnet - und hat nun im
Gleitbereich einen T-förmigen Querschnitt, d. h. dort sind
von der Seite her zwei im Querschnitt rechteckförmige
Ausnehmungen 45, 46 ausgebildet, in denen
passend Gleitkörper 47, 48 angeordnet sind. Diese erstrecken sich
selbstverständlich wieder über die gesamte Länge der Ausnehmungen
32, 33 im Gehäuse 10.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist nur an einer Seite im Ge
häuse eine Längsnut 50 ausgebildet, in welcher ein Gleitkörper 51
angeordnet ist, der passend in einer entsprechenden Nut 52 am Hub
ring 53 liegt. An der Berührungsfläche von Gleitkörper 51 und Längs
nut 52 ist nun eine Schicht oder eine Platte 53 aus Ingenieurkeramik
oder einem anderen geeigneten Lagerwerkstoff angebracht. Dadurch
wird der Verschleiß am Gleitkörper 51 vermindert.
Natürlich kann der Gleitlkörper auch integrales Teil des Gehäuses
sein, die Herstellung ist in einem solchen Fall sehr kompliziert.
Wie auch kurz erwähnt, kann auch nur an einer Gehäuseseite eine er
findungsgemäße Gleitlagerung für den Hubring vorgesehen sein.
Claims (10)
1. Radialkolbenmaschine mit einem in deren Gehäuse (10)
feststehenden, zentralen Steuerzapfen (12) und einem auf
diesem gelagerten Rotor (13), in dessen etwa radial
verlaufenden Bohrungen (14) Kolben (15) gleiten, deren
außenliegende Enden an der Innenseite (17) eines Hubrings
(18) anliegen, gegebenenfalls über gelenkig mit ihnen
verbundenen Gleitschuhen (16), der zwecks Hubänderung der
Kolben (15) quer gegenüber dem Steuerzapfen (12) im Gehäuse
(10) verschiebbar angeordnet ist, wobei der Hubring (18) mit
seiner Außenseite an einer Gleitfläche im Gehäuse (10)
anliegt, und wobei die Gleitfläche durch mindestens einen im
Gehäuse (10) angeordneten oder ausgebildeten Gleitkörper
(34, 35; 134, 135; 51) gebildet ist, der in einer an der
Außenseite des Hubrings (18) ausgebildeten, in
Verschieberichtung verlaufenden Längsnut (30, 31; 131; 45,
46) liegt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gleitkörper (34, 35; 134, 135; 51) und die Längsnut (30, 31;
45, 46) rechteckigen Querschnitt haben.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längsnut (131) und der Gleitkörper (134) halbkreisförmigen
Querschnitt haben.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt des Hubrings (18) im Gleitbereich T-förmigen
Querschnitt hat du daß zwei Nuten (45, 46) ausgebildet sind,
welche Gleitkörper (47, 48) aufnehmen.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Kontaktseite von Hubring (18) und
Gleitkörper (34, 35; 134, 135; 51) eine
Verschleißschutzschicht angebracht ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschleißschutzschicht aus Ingenieurkeramik besteht.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Kontaktseite von Hubring (18) und
Gleitkörper (34, 35; 134, 135; 51) eine Schicht aus einem
Lagerwerkstoff angebracht ist.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Kontaktseite von Hubring (18) und
Gleitkörper (34, 35; 134, 135; 51) ein
Metallkunststoffverbundlager angebracht wird.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Kontaktseite von Hubring (18) und
Gleitkörper (34, 35; 134, 135; 51) ein
Kunststofflagerwerkstoff angebracht wird.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß Gleitflächen und Gleitkörper (34, 35;
134, 135; 51) an zwei einander diametral gegenüberliegenden
Seiten des Hubrings (18) und des Gehäuses (10) angebracht
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914143152 DE4143152C2 (de) | 1991-12-28 | 1991-12-28 | Radialkolbenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914143152 DE4143152C2 (de) | 1991-12-28 | 1991-12-28 | Radialkolbenmaschine |
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|---|---|
| DE4143152A1 DE4143152A1 (de) | 1993-07-01 |
| DE4143152C2 true DE4143152C2 (de) | 2001-08-23 |
Family
ID=6448224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914143152 Expired - Lifetime DE4143152C2 (de) | 1991-12-28 | 1991-12-28 | Radialkolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Owner name: MOOG GMBH, 71034 BOEBLINGEN, DE |
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