DE4143294C2 - Seitliche Schutzvorrichtung für LKW und deren Anhänger - Google Patents

Seitliche Schutzvorrichtung für LKW und deren Anhänger

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Description

Die Erfindung betrifft eine seitliche Schutzvorrichtung für LKW und deren Anhänger, die die freien Räume zwischen den Achsen unterhalb der Ladefläche abdeckt und aus nach außen glatten, waagerecht liegenden Schutzplanken besteht, wobei an einem Hauptlängsträger des Fahrzeugrahmens mindestens zwei senkrechte Stützen angeordnet sind, die in ihrer Längsrichtung Lochreihen im kurzen Raster- Teilungsabstand aufweisen und an deren Streben mit denen die Schutzplanken verbunden sind, angeschlossen sind.
Es ist bekannt, bei solchen Fahrzeugen im Bereich zwischen den Achsen unterhalb der Ladefläche entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einen Seitenschutz anzubringen, wo diese Freiräume nicht durch andere Einrichtungen mit glatten Oberflächen, wie Tanks, Vorrats- und Werkzeugkästen und dgl., bereits entsprechend abgesichert sind. Hierzu werden solche freien Räume durch glatte, längslaufende Profilstäbe abgedeckt, die durch Verschrauben an vorher gesondert angeordneten Haltern montiert oder ähnlich angebracht werden. Aus der US 4,060,268 ist beispielsweise eine seitliche Schutzvorrichtung für LKW und deren Anhänger bekannt, die aus nach außen glatten, waagerecht liegenden Schutzplanken besteht, wobei an eine Hauptlängsträger des Fahrzeugrahmens mindestens zwei senkrechte Stützen angeordnet sind, die in ihrer Längsrichtung Lochreihen im kurzen Raster-Teilungsabstand aufweisen und an denen Streben mit denen die Schutzplanken verbunden sind, angeschlossen sind.
Diese bekannten Schutzeinrichtungen sind aber mit vielen Nachteilen behaftet. Meist werden sie individuell angepaßt, was ohne Lohn- und Materialkosten verursacht. Außerdem ist auch ihr Entfernen und Wiederanbringen, z. B. um Ersatzreifen auszuwechseln oder Teile aus den Vorratskästen, die nicht als Schutz gelten können, zu holen, entsprechend mühsam und unbequem zu handhaben. Auch ist das individuelle Anbringen solcher Schutzeinrichtungen oft mit etlichen Unsicherheiten und Fehlerquellen behaftet, die in der mangelnden Sachkenntnis, Erfahrung und dgl. des diese anbringenden Personals begründet sind, die nebenbei in Ausnahmefällen solche Einrichtungen "anbasteln". Teile dieser Schutzeinrichtungen können leicht durch die Fahrerschütterungen verlorengehen oder abbrechen, was im Straßenverkehr große Gefahrenquellen darstellt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik bestehenden Nachteile zu beseitigen und seitliche Schutzvorrichtungen für den Raum zwischen den Achsen außen, unterhalb der Ladepritsche zu schaffen, die leicht an die unterschiedlich großen Anbauverhältnisse anpaßbar sind, gering im Gewicht liegen, zum Erstanbau einfach und durch ihre Ausgestaltung und Montageanweisung sicher anbringbar sowie zum öfteren kurzzeitigen Entfernen, bei weitgehender Ausschaltung von möglichen Fehlerquellen, leicht und bequem zu handhaben sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Streben mit den senkrechten Stützen entweder über Schnellverschlüsse verbindbar sind, oder daß die Streben mit den angeschraubten Schutzplanken durch Steckverbindungen an die Stützen angeschlossen sind, oder daß die Streben über einen Schwenkpunkt oder über ein Parallelogrammgestänge zum Hochschwenken angeschlossen und in beiden Positionen gehaltert sind. Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß Schutzvorrichtungen der beschriebenen Art auf einfache und klar zu erläuternde, sachgerechte Weise für die verschiedenen Fahrzeugtypen beim Erstanbau anzupassen und zu montieren sowie zum zwischenzeitlichen Entfernen ebenso bequem und kurzzeitig zu handhaben sind. Hierzu sind senkrechte Anbaustützen, die für Nachlieferungen bzw. Einzelanpassung in größerer Längenabmessung geliefert werden, mit auf ihrer Länge allseitig eng unterteilten Lochbildern zur Anpassung an die unterschiedlichen Höhenverhältnisse versehen, wodurch sie nur durch Kürzen auf einfache Weise an die jeweiligen Höhenverhältnisse unter der Ladefläche anpaßbar sind. Diesen Anbaustützen sind dann beispielsweise die abdeckenden Schutzplanken bei einer Ausführungsart über mit ihnen verbundene und zu ihnen passende Einsatzstücke durch Einhängen und Festschrauben sicher anzuordnen.
Die Längsträger sind ebenfalls zum nachträglichen individuellen Anbau in Fixlängen auf Lager zu nehmen und durch einfaches Auflängeschneiden anzupassen sowie zum Anschluß der Einsatzstücke lediglich mit vier Löchern zu versehen. Zum weiter vereinfachten Entfernen der Schutzmaßnahme, wenn z. B. dies häufiger erforderlich ist, kann sie durch Hochschwenken, ohne daß andere Montagearbeiten erforderlich sind, entfernt und ebenso wieder in Funktion gesetzt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht auf einen kompletten Erfindungsgegenstand,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie A-B nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht in Pfeilrichtung Z nach Fig. 1 im vergrößerten Maßstab,
Fig. 4 einen Schnitt C-D nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Variante zur Anordnung der Stütze, und zwar am Fahrzeughauptträger,
Fig. 6 eine Einzelheit Y nach Fig. 1 im vergrößerten Maßstab,
Fig. 7 eine Draufsicht zur Fig. 6,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung eines Ausschnittes gemäß der Linie E-F nach Fig. 6,
Fig. 9 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie G-H nach Fig. 8,
Fig. 10 wie Fig. 8, jedoch mit den Einzelstücken der montierten Schutzplanken beim Anbau- bzw. bei dem Abnahmevorgang,
Fig. 11 wie Fig. 2, bei der jedoch die Schutzplanken hochschwenkbar sind,
Fig. 12 eine Schnittdarstellung gemäß der Linie I-K nach Fig. 11,
Fig. 13 wie Fig. 11, bei der jedoch eine alternative hochschwenkbare Ausgestaltung der Erfindung dargestellt ist,
Fig. 14 eine Seitenansicht zur Fig. 13.
Die seitliche Schutzvorrichtung 1 ist gemäß Fig. 1 vor dem Freiraum zwischen einem nicht dargestellten Hinter- und einem Vorderrad 2 eines Fahrzeugs unterhalb der Ladefläche angebracht. Der Freiraum wird durch Schutzplanken 3 abgedeckt, so daß eine Person nicht durch Fall oder dgl. vor die Räder gelangen kann. Die erforderlichen Abmessungen der Schutzvorrichtung 1 sind gesetzlich festgelegt, ebenso ihre verlangten Festigkeitswerte, denen die erfinderische Ausführung entspricht.
Mit einem Unterbau 4 der Ladefläche sind auch gemäß den Fig. 2 bis 4 zwei U-förmige, nach außen offene Stützen 5 angeordnet, indem sie seitlich an Querholmen 6 direkt durch eine Verschraubung 8 angeschlossen und durch ein abgewinkeltes Knotenblech 7 abgestützt sind. Letztere sind durch Verschraubungen 9 an den Hinterseiten 10 der Stützen 5 und oben seitlich am Querholm 6 befestigt. Die Stütze 5 ist an ihrer Hinterseite 10 und seitlich in den Schenkeln 17 mit Lochreihen 13 bei enger Teilung, z. B. 50 oder 100 mm, versehen, mit denen auch das Knotenblech 7 verschraubt ist. Durch diese Lochreihen können die auf größtnotwendige Länge gelieferten Stützen 5 sowohl bedarfsweise nur durch Kürzen angepaßt als auch die Schutzplanken 3 ebenfalls jeweils im zweckmäßigen Abstand zueinander an den entsprechenden Stellen der Stützen 5 montiert werden.
Zwischen das U-Profil der Stütze 5 ist um die Schraube 8 ein Rohrstück 15 eingesetzt, so daß die Verschraubung 8 stark angezogen werden kann, ohne die Schenkel 17 zusammenzuziehen. Zur Vermeidung des Lösens der Schraube 8 sind Sicherheitsmuttern 12 angewendet. Falls die Befestigung der Stütze 5 direkt an einen Querholm 6 maßlich in der Fahrzeuglänge ungünstig ist, empfiehlt sich, durch eine Brücke zwischen solchen Holmen den gleichsinnigen Anbau zu ermöglichen.
In Fällen, bei denen an den Querholmen 6 nicht angebaut werden kann, z. B. bei kippbaren Ladeflächen, wird erfindungsgemäß eine Halterung 19 gemäß Fig. 5 angewandt. An einem Hauptlängsträger 20 des Fahrzeugs wird ein Rohrstück 21 angeschlossen, und zwar über dessen inneres Anschlußstück 22, in welches das Rohrstück 21 eingesteckt und an diesem angeschweißt und das zur Vergrößerung seiner Anlagefläche 23 aufgeweitet ist, wobei die Aufweitung so leicht konisch bearbeitet wird, daß die äußere Ringpartie der Anlagefläche 23 auf dem Hauptlängsträger 20 zur Anlage kommt, wodurch die Verbindung stabilisiert wird, da sich diese äußere Ringpartie etwas in den Hauptlängsträger 20 eindrückt und der aufliegende Bereich den größtmöglichen Durchmesser aufweist. Im Bereich der Aufweitung ist innen eine Scheibe 25 eingeschweißt, mit der vorher an der Innenseite eine Schraube 26 an ihrem Kopf durch Schweißen fest verbunden wurde. Durch die Verwendung einer starken Schraube 26, z. B. M16 Feingewinde, und einer großen und starken Unterlegscheibe 24 unter der Mutter ist ein stabiler Anschluß gewährleistet. Es kann auch so vorgegangen werden, daß das Rohrstück 21 selbst aufgeweitet zum entsprechenden Anschluß verwendet wird.
Anderendig ist das Rohrstück 21 in einen Klemmschellenanschluß 28 eines Haltebocks 29 tiefenmäßig und auf Verdrehung verstellbar eingesteckt und mittels der beiden Schrauben 30 festzuklemmen. An den Haltebock 29 schließt mit Verschraubungen die Stütze 5 an. In seinem Mittelbereich 31 ist das Rohrstück 21 um ein Maß 32 verkröpft, so daß mit der Halterung 19 die angeschlossene Stütze 5 stufenlos höhen-, längs- und tiefenverstellbar ist, wenn die Verschraubungen gelöst sind, womit eine genaue Lagenjustierung für die Stütze 5 ermöglicht ist.
Mit Streben 43 werden die Schutzplanken 3 mittels Flachrundschrauben 37 gemäß den Fig. 6 bis 9 montiert, indem vorher die Löcher 39 für die Flachrundschrauben 37 in die Schutzplanken 3 eingearbeitet wurden.
Hinter dem Vorderrad beginnt in einem Abstand die seitliche Schutzvorrichtung 1, ihre Schutzplanken 3, deren vordere Enden nach innen um ein Maß 40 von mindestens 100 mm oder diesem Maß 40 entsprechend winklig abgebogen sind, werden durch eine abgerundete, der abgebogenen Form angepaßte Abdeckhaube 33 abgedeckt, welche ebenfalls im Teilungsmaß entsprechend den Lochreihen 13 der Stützen 5 mit Einprägungen 35 versehen sind, die sich in die von außen vorliegenden Freiräume 36 der Schutzplanken 3 einlegen und mittels einer oberen und unteren Flachrundschraube 37 mit innen liegenden Sicherheitsmuttern an den Schutzplanken 3 montiert werden. Hierdurch ist diese vordere Partie der seitlichen Schutzvorrichtung 1, wenn die Maße 40 und 41 mindestens 100 mm betragen, den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend unfallsicher geschützt. Durch die Einprägungen 35 und Löcher 38 im Teilungsmaß, das auch bei den Stützen 5 angewandt wurde, können bei vorher nicht bekannten Abständen 42 der Schutzplanken 3 die Abdeckhauben 33 in einem erfahrungsgemäß größtem Längenmaß geliefert und dann bei der Montage im Bedarfsfall entsprechend gekürzt werden.
Wie es die Fig. 8 und 9 deutlich zeigen, sind die Stützen 5 etwa in ihrer Mitte zwischen den Schutzplanken 3 in ihrem Schenkel 45 jeweils mit einem waagerecht eingearbeiteten Langloch 44 in der hinteren Hälfte versehen, in das ein Spannbolzen 46 axial abgesichert eingesetzt ist. Passend hierzu sind in beiden Schenkeln 49 der Streben 43 Spann- und Fangnuten 50 eingearbeitet, die um den Spannbolzen 46, in ihrem oberen geschlossenen Bereich 51 beginnend, zunächst schräg nach unten innen etwa im Winkel α von 45° verlaufend ausgeführt sind, so daß die Streben 43 nach Anziehen einer auf den Spannbolzen 46 aufgesteckten Augenschraube 53 über eine Ring- oder Sterngriffmutter 55 bzw. Sicherheitsmutter oder dgl. fest mit den Stützen 5 montiert sind. Ebenfalls unter einem Winkel α von etwa 45° verläuft die Spann- und Fangnut 50 anschließend in Richtung nach unten außen, so daß, wie es die Fig. 10 zeigt, nach Lösen der Augenschrauben 53 die beiden Streben 43 mit den mit ihnen zusammengesetzten Schutzplanken 3 gelöst sind und durch Hochnehmen und Verlagern in die dargestellte Schräglage abgenommen werden können, um z. B. Teile, wie Ersatzreifen oder Ersatzteile sonstiger Art bzw. Gepäckstücke oder dgl., dem Raum unter der Ladefläche hinter der seitlichen Schutzvorrichtung entnehmen bzw. zuführen zu können. In umgekehrter Weise erfolgt der Wiederanbau, wobei der Spannbolzen 46 durch die Schräglage der Spann- und Fangnut 50 selbsttätig in diese eintritt, wodurch zum Abnehmen und Anbau ein sicherer Schnellverschluß vorliegt.
Eine kurze, U-förmige Stütze 58 einer seitlichen Schutzvorrichtung 57 gemäß den Fig. 11 und 12 ist als nach außen offenes U-Stück ausgebildet und ist sowohl an einem Querholm 6 seitlich direkt über eine Verschraubung 8 als auch durch eine Abstützung 59, ähnlich dem Beispiel nach den Fig. 3 und 4, angebaut. In der Stütze 58 ist eine Strebe 60, an der die Schutzplanken 3 wiederum angeschraubt sind, über einem Schwenkpunkt 61 drehbar gelagert und liegt in der dargestellten Position an einem Steg 62 der Stütze 58 an und wird durch eine Zugfeder 63 infolge des wirksamen Hebelarmes 66 in dieser Lage spielfrei und sicher anliegend gehalten. Die Zugfeder 63 ist oben an einer Schraube 64 bzw. einer an ihr befindlichen Verlängerung eingehangen und anderendig auf einen Stopfen 65 mit Außengewinde entsprechend der Innenform der Zugfeder 63 aufgeschraubt. Der Stopfen 65 ist außerdem mit Innengewinde versehen, in das eine lange Spannschraube 67 eingeschraubt ist, die anderendig in einem Bolzen 68 lagert, so daß mit ihr die Zugfeder 63 bei der Montage bequem gespannt werden kann. Gleichzeitig dient der Bolzen 68 als Drehlager, wenn die Streben 60 mit den Schutzplanken 3 gegen die Wirkung der Zugfeder 63 in die Hochposition 69 verschwenkt werden. Kreisbögen 70 mit dem Mittelpunkt um die Schraube 64 und 74 um den Schwenkpunkt 61 verdeutlichen durch das Maß 72 die Differenz, um die die Zugfeder 63 beim Hochklappen der Schutzplanken 3 zunächst weiter gespannt werden muß, um nach der Hälfte der Hochschwenkung sich wieder um das Maß 72 zu verkürzen, so daß in der Hochposition 69 die Schutzplanken 3 durch einen Wirkhebelarm 82 der Zugfeder 63 sicher gehalten werden.
Beim Ausführungsbeispiel der seitlichen Schutzvorrichtung 73 gemäß den Fig. 13 und 14 sind die Schutzplanken 3 jeweils an Streben 74 montiert, wobei letztere über beidseitig der Schenkel an ihnen über Schwenkachsen 76 und anderendig an Stützen 77 über Schwenkachsen 78 gelagerten Parallelogrammgestängen 75 in der dargestellten Schutzposition gehalten sind. Eine Zugfeder 81 lagert einmal an einem Lagerblech 79 einer Abstützung 80 und anderseitig an einer unteren Parallelogrammstrebe. Die Ausführung der Federanordnung und -wirkung entspricht somit denen des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 11 und 12.
Anstelle der Federhalteeinrichtung können auch bekannte abgefederte Schnappriegel oder dgl. angewandt sein, die an oder hinter geeigneten Teilen angebracht sind, dann an bzw. hinter geeigneten Flächen, Kanten oder dgl. anderer Teile in der Schutz- und Hochstellung die Schwenkung der Streben mit angeschraubten Schutzplanken um die Schwenkpunkte 61 bzw. 76 sperren und wobei nach Entriegelung derselben die erforderliche Verschwenkung erfolgen kann.
Es kann auch so vorgegangen werden, daß gemäß Beispiel nach den Fig. 11 und 12 die Bolzen der Schwenkpunkte 61 als abgesicherte Stecker ausgebildet und somit schnell entfernt bzw. wieder eingesteckt werden können und ein zweiter Steckbolzen bzw. die Strebe 60 über den Schwenkpunkt 61 nach oben verlängert ist und als Arretierung dient, so daß die Schutzplanken 3 hierdurch ebenfalls schnell entfernt und wieder angebaut werden können. Dies bietet den Vorteil, daß bei kurzen Streben 60 die Schutzplanken 3 vom Fahrzeug entfernt sind und somit die Platzverhältnisse unter der Ladefläche besonders günstig sind.
Die Stützen 58, 77 sowie die Streben 60 und 74 sind mit Lochreihen 13 ausgeführt, um ihre Längen kürzen und die Schwenkpunkte 61, 76, 78 unterschiedlich anordnen zu können. Die Stützen 5, 58, 77 und die Streben 43, 60, 74 sowie die Abdeckhaube 33 und auch die Schutzplanken 3 werden für Nachlieferungen bei individuellen Anbauten in einer bekannten größtnotwendigen Länge geliefert, um dann passend gekürzt zu werden. Für bekannte Aufbauverhältnisse sind bei entsprechend großen Serien die Teile in den erforderlichen Längen herzustellen. Sie können dann auch ohne die durchgehenden Lochreihen 13 nur mit den jeweils erforderlichen Montagelöchern ausgeführt sein, wodurch in solchen Fällen eine Material- und Arbeitsfolgeersparnis erreicht ist.

Claims (9)

1. Seitliche Schutzvorrichtung für LKW und deren Anhänger, die die freien Räume zwischen den Achsen unterhalb der Ladefläche abdeckt und aus nach außen glatten, waagerecht liegenden Schutzplanken besteht, wobei an einem Hauptlängsträger (20) des Fahrzeugrahmens mindestens zwei senkrechte Stützen (5, 58, 77) angeordnet sind, die in ihrer Längsrichtung Lochreihen (13) im kurzen Raster-Teilungsabstand aufweisen und an denen Streben (43, 60, 74), mit denen die Schutzplanken (3) verbunden sind, angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (43, 60, 74) mit den senkrechten Stützen (5, 58, 77) entweder über Schnellverschlüsse (43, 44, 46, 50, 51, 53, 55) verbindbar sind, oder daß die Streben (43, 60, 74) mit den angeschraubten Schutzplanken (3) durch Steckverbindungen an die Stützen (5, 58, 77) angeschlossen sind, oder daß die Streben (43, 60, 74) über einen Schwenkpunkt (61) oder über ein Parallelogrammgestänge (75) zum Hochschwenken angeschlossen und in beiden Positionen gehaltert sind.
2. Seitliche Schutzvorrichtung für LKW und deren Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverschluß zwischen den Streben und den Stützen (5) durch eine nach außen offene, U-förmige Stütze (5), die in ihrem Mittelbereich in dem Schenkel (45) waagerecht liegende Langlöcher (44) aufweist, in denen ein Spannbolzen (46) eingesetzt ist, auf den mittig eine Augenschraube (53), die von hinten anziehbar ist, angeordnet ist, wobei in den Schenkel (49) der Streben (43) gegenüberliegende, um den Spannbolzen (46) greifende Spann- und Fangnuten (50) vorgesehen sind, die in ihrem nach außen offenen, unteren Bereich unter einem Winkel (α) von 45° schräg nach oben und dann unter einem Winkel (α) von 45° schräg nach oben außen bis zur Spannposition verlaufen.
3. Seitliche Schutzvorrichtungen für LKW und deren Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (5, 58, 77) sowohl seitlich an Querholmen (6) anliegend durch eine Verschraubung (8) mit einem in der Stütze (5, 58, 77) um die Schraube vorgesehenen Rohrstück (15) als auch dahinter über eine Verschraubung (9) mit einem innen durch Verschraubung angeordneten Knotenblech (7) oder einer strebenartigen Abstützung angeschlossen ist.
4. Seitliche Schutzvorrichtungen für LKW und deren Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (5, 58, 77) über einen an ihr befestigten Haltebock (29) durch Verschrauben angeordnet ist, der einen Klemmschellenanschluß (28) aufweist, in dem ein verkröpftes Rohrstück (21) einsteckbar und festklemmbar angeordnet ist, das anderseitig an seinem Ende entweder selbst aufgeweitet ist oder das durch Einstecken und Anschweißen mit einem rohrartigen aufgeweiteten Anschlußstück (22) verbunden ist, wobei in dem aufgeweiteten Teil eine Scheibe (25) mit angeschweißter Schraube (26) eingeschweißt ist, die in ein Loch des Hauptlängsträgers einragt und anderseitig durch eine Mutter angezogen wird sowie, daß die Anlagefläche (23) des aufgeweiteten Bereichs so leicht konisch nach innen ausgeführt ist, daß das Rohrstück (21) oder das Anschlußstück (22) mit seinem äußeren Bereich an der Anlagefläche aufliegt.
5. Seitliche Schutzvorrichtungen für LKW und deren Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Enden der Schutzplanken (3) nach innen um ein Maß (40) von mindestens 100 mm oder diesem Maß (40) entsprechend winklig abgebogen sind und die abgebogenen Enden durch eine der abgebogenen Form angepaßte, mit ihnen mittels Flachrundscheibe (37) verschraubte Abdeckhaube (33) verbunden werden, wobei die Abdeckhaube (33) mit Einprägungen (35) in den Freiräumen (36) der Schutzplanken (3) einliegt und diese Einprägungen (35) sowie die Löcher (38) durchweg in der Rasterteilung der Lochreihen (13) in der Abdeckhaube (33) vorgesehen sind.
6. Seitliche Schutzvorrichtungen für LKW und deren Anhänger nach den Ansprüchen 1, 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in kurze, U-förmige Stützen (58) Streben (60), am Steg (62) innen anliegend eingesetzt sind, die mit ihrem oberen Ende mittels eines Schwenkpunktes (61), in der Mitte der Stütze (58) liegend, mit derselben verbunden sind und an der Strebe (60) unterhalb der Stütze (58) eine Zugfeder (63) schwenkbar angreift, die anderendig am Querholm (6) schwenkbar anschließt, wobei die Zugfeder sowohl in der Schutz- als auch in der hochgeklappten Position der Schutzplanken (3) zum Schwenkpunkt (61) einen solchen Wirkhebelarm (66, 82) aufweist, daß die Schutzplanken (3) im Zusammenwirken mit der Kraft der Zugfeder (63) sicher gehaltert werden.
7. Seitliche Schutzvorrichtungen für LKW und deren Anhänger nach den Ansprüchen 1, 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (74) so über Parallelogrammgestänge (75) an den Stützen (17) gelagert und in letzteren einliegend vorgesehen sind, daß erstere von einer Schutzposition (84) in eine Hochposition (85) verschwenkt werden können, wobei durch eine sowohl am Parallelogrammgestänge (75) als auch an einer Abstützung (80) schwenkbar gelagerten Zugfeder (81) die Streben (74) mit den angeordneten Schutzplanken (3) in beiden Positionen sicher gehaltert sind.
8. Seitliche Schutzvorrichtungen für LKW und deren Anhänger nach den Ansprüchen 1, 2, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (43, 60, 74) in ihrer Längsrichtung allseitig mit Lochreihen (13) im kurzen Rasterabstand entsprechend dem der Lochreihen (13) der Stützen (5, 58, 77) versehen sind.
9. Seitliche Schutzvorrichtungen für LKW und deren Anhänger den Ansprüchen 1, 2, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzplanken (3) eine Länge von 4, 5 oder 6 m aufweisen oder in ihrer Länge an spezielle Anbauten angepasst sind.
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