DE4143449C2 - Feinausbohrwerkzeug, insbesondere für Sackbohrungen - Google Patents
Feinausbohrwerkzeug, insbesondere für SackbohrungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Feinausbohrwerkzeug, insbesondere für
Sackbohrungen, das einen zylindrischen Werkzeuggrundkörper mit
einer Rotationsachse mit einer im Werkzeuggrundkörper angeord
neten ersten Führung für ein verschiebbares Zahnsegment und mit
einer rechtwinklig zur ersten Führung an geordneten zweiten
Führung für einen verschiebbaren Werkzeugschaft mit Werkzeug
schneide aufweist, wobei das Zahnsegment zahnstangenartige Ein
kerbungen aufweist, die in ihren Längserstreckungen unter einem
spitzen Winkel (α) zur Schiebeachse des Zahnsegments an einer
ebenen Zahnsegmentfläche angeordnet sind, und wobei der
Werkzeugschaft mit einer Verzahnung ausgerüstet ist, die an den
Einkerbungen des Zahnsegments gleitbar anliegt.
Durch Rotation mit sehr hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten ist
eine Endbearbeitung von Bohrungen durchführbar. Vorzugsweise,
aber nicht beschränkend, ist das Werkstück dabei stationär
bezüglich einer Rotationsbewegung.
Das aus DE 32 45 195 A1 bekannte Bohrwerkzeug, von dem die
Erfindung ausgeht, ermöglicht eine automatisierte Verstellung der
Werkzeugschneide. Eine Feder bewirkt eine Vorspannung einer
inneren Verstellhülse gegen eine äußere Verstellhülse über einen
Schneidenträger-Verstellstab, welcher mit der inneren Verstellhülse
verbunden ist. Zwar kann damit eine spielfreie Anlage von
Gewindeflanken der Verstellhülsen in Vorspannrichtung gewähr
leistet sein, jedoch geht nicht hervor, wie eine Spielfreiheit des
Schneidenträgers gewährleistet sein soll. Bei einem weiteren, aus
DE 24 09 143 A1 bekannten Feinbohrwerkzeug ist dem
Werkzeugschaft unmittelbar ein Skalenglied mit Feingewinde
zugeordnet. Die Werkzeugschneide ist in Schritten einstellbar, die
beachtlich größer sind als ein Mikrometer. Die bekannte Vor
richtung erlaubt keine reproduzierbare Feinsteinstellung im Nano
meterbereich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein insbesondere für
Sackbohrungen geeignetes Feinausbohrwerkzeug anzugeben, dessen
Werkzeugschneide in reproduzierbaren Schritten mit Schrittweiten
von weniger als einem Mikrometer verstellbar ist.
Bei einem Feinausbohrwerkzeug des eingangs beschriebenen
Aufbaus, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die beiden Führungen in einem spitzen Winkel (β′, β) zur Rotationsachse des Werkzeuggrundkörpers angeordnet sind,
daß eine Stellschraube mit Feingewinde in dem Werkzeug grundkörper drehbewegbar und axialunbewegbar gelagert ist die eine Axialbohrung des Zahnsegments durchfaßt,
daß auf das Feingewinde des Zahnsegments eine Gewinde buchse aufgesetzt ist, die in der Bohrung des Zahnsegments drehfest angeordnet und mittels einer in die Bohrung ein schraubbaren Spannbuchse an das Zahnsegment angeschlossen ist sowie durch Drehung der Stellschraube axialbewegbar ist und
daß die Stellschraube aus dem Werkzeuggrundkörper heraus führbar ist und an ihrem außenseitigen Ende einen Drehknopf aufweist mit Skalierung, deren Skalenteilung Verstellschritte der Werkzeugschneide von weniger als einem Mikrometer in Werkzeugschaftlängsrichtung zugeordnet sind
wobei zum Zwecke der Totgangreduzierung zwischen beweg lichen Teilen
daß die beiden Führungen in einem spitzen Winkel (β′, β) zur Rotationsachse des Werkzeuggrundkörpers angeordnet sind,
daß eine Stellschraube mit Feingewinde in dem Werkzeug grundkörper drehbewegbar und axialunbewegbar gelagert ist die eine Axialbohrung des Zahnsegments durchfaßt,
daß auf das Feingewinde des Zahnsegments eine Gewinde buchse aufgesetzt ist, die in der Bohrung des Zahnsegments drehfest angeordnet und mittels einer in die Bohrung ein schraubbaren Spannbuchse an das Zahnsegment angeschlossen ist sowie durch Drehung der Stellschraube axialbewegbar ist und
daß die Stellschraube aus dem Werkzeuggrundkörper heraus führbar ist und an ihrem außenseitigen Ende einen Drehknopf aufweist mit Skalierung, deren Skalenteilung Verstellschritte der Werkzeugschneide von weniger als einem Mikrometer in Werkzeugschaftlängsrichtung zugeordnet sind
wobei zum Zwecke der Totgangreduzierung zwischen beweg lichen Teilen
- a) die auf das Zahnsegment aufgesetzte Gewindebuchse end seitig Außenkonusflächen sowie von beiden Endseiten ausgehende Längsschlitze aufweist und dadurch mittels der Spannbuchse in radialer Richtung stauchbar ist und
- b) das Zahnsegment und der Werkzeugschaft jeweils im Quer schnitt eine ebene Zahnsegmentfläche und daran an schließende konvergierende Flanken aufweisen, wobei die ebenen Zahnsegmentflächen miteinander in Eingriff stehen und die konvergierenden Flanken an Führungsflächen des Werkzeuggrundkörpers gleiten und wobei eine der Flanken des Zahnsegmentes durch vorgespannte Federscheiben beaufschlagt ist.
Die erfindungsgemäße Lehre ermöglicht präzise und reproduzierbare
Einstellungen des Werkzeugschaftes im Nanometerbereich. Die Über
tragung zwischen den bewegten Teilen des Feinausbohrwerkzeuges
erfolgt spielfrei, und zwar unabhängig von der
Drehrichtung der Stellschraube.
Vorzugsweise besitzen das Zahnsegment und der Werkzeugschaft je
weils einen dreieckförmigen Querschnitt. Die im Dreieck angeord
neten ebenen Flächen können leicht und präzise gefertigt werden
und ermöglichen eine sehr exakte Führung. Der Patentanspruch 3
beschreibt eine bevorzugte Ausgestaltung, die eine spielfreie
Lagerung der Stellschraube gewährleistet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich ein Aus
führungsbeispiel darstellenden Zeichnungen ausführlicher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 die Längsansicht eines Feinausbohrwerkzeugs, welches
vorzugsweise zur Endbearbeitung von Sackbohrungen
bestimmt ist,
Fig. 2 den Querschnitt in der Schnittebene D-D der Fig. 1,
Fig. 3 den Querschnitt in der Schnittebene E-E der Fig. 2,
Fig. 4 eine Detailansicht der Befestigung im Bereich der
Werkzeugspitze,
Fig. 5 eine alternative Detailansicht der Befestigung im Bereich
der Werkzeugspitze.
Das in den Figuren dargestellte Feinausbohrwerkzeug besteht im
wesentlichen aus einem zylindrischen Werkzeuggrundkörper 10′ und
einem Werkzeugschaft 50′′, einem Zahnsegment 20′, im folgenden
kurz als Segment bezeichnet, einer Buchse 24′, einer Stellschraube
30′, im folgenden auch als Mikrometerschraube bezeichnet, wobei
die Bauteile 20′, 24′ und 30′ auf einer gemeinsamen geometrischen
Achse eingerichtet sind, einem Ring 40′ und einem Abstandsring
41′, welcher als Führung für die Mikrometerschraube 30′ dient,
und einer skalierten Scheibe 43′, welche an der Mikrometerschraube
30′ mittels eines Drehknopfes 44′, im folgenden kurz als Knopf oder
als Einstellknopf bezeichnet, befestigt ist.
Der zylindrische Werkzeuggrundkörper 10′ ist ausgerüstet mit zwei
Führungen 1′, 2′ welche in einem rechten Winkel zueinander
angeordnet sind und beide bezüglich der geometrischen Achse der
Rotation des zylindrischen Werkzeuggrundkörpers 10′ in einem
Winkel β′ und β gemäß Fig. 1 stehen.
Gemäß Fig. 2 ist in der Führung 2′ ein Werkzeugschaft 50′
gleitend angeordnet, welcher eine dreieckige Querschnittsform hat,
wobei eine der Flächen mit einer Verzahnung 52′′ ausgerüstet ist
und eines der Enden mit der Werkzeugspitze 51′ ausgerüstet ist.
In der Führung 1′ ist gleitend das verzahnte Segment 20′ geführt,
dessen Querschnitt ebenfalls eine dreieckige Form aufweist, wobei
eines seiner Flächen mit zahnstangenartigen Einkerbungen 22′
ausgerüstet ist, welche gleitend eingreifen in die Verzahnung 52′′
des Werkzeugschaftes 50′′.
Gemäß Fig. 1 ist im Inneren des verzahnten Segmentes 20′ eine
Buchse 24′ eingebaut und mittels eines hohlen Stutzens 26′
gehalten, wobei die Buchse 24′ mit einem Innengewinde 21′
ausgerüstet ist, mit welchem ein Gewindestück 31′ an einem Ende
der Mikrometerschraube 30′ verbunden ist, wobei das andere Ende
einen vergrößerten Durchmesser in Form eines Ringlagerkragens
35′, ein zentrierendes Mikrometerschraubenteilstück 33′ und ein
zentrierendes, vorstehendes Mikrometerschraubenteilstück 34′
aufweist. Das zentrierende vorstehende Mikrometerschraubenteilstück
34′ ist ein Teil der Mikrometerschraube 30′ und radial sowie axial
mittels des Rings 40′ und des Abstandsringes 41′ geführt, welches
an einer abgewinkelten Stirnfläche 12′ am Ende des zylindrischen
Werkzeuggrundkörpers 10′ mittels Schrauben 45′ befestigt sind. Der
Ring 40′ und der Abstandsring 41′ stehen im rechten Winkel zur
Führung 1′.
Die Buchse 24′ hat im wesentlichen die Form einer Tonne, wobei
die beiden Enden bezüglich des Durchmessers konisch verlaufen, d. h.
sich in Richtung der beiden Enden verengen, wobei der
Außenkonus 24a′ und die zugeordneten Innenkonen 20a′ und 26a′,
welche innerhalb des verzahnten Segmentes 20′ und in dem hohlen
Stutzen 26′ eingerichtet sind, ineinander passen, und wobei die
Buchse 24′ mit Längsschlitzen 24b′, im folgenden als geschlitzte
Sektionen bezeichnet, ausgestattet ist, welche in Längserstreckung
auf beiden Seiten in einer solchen Weise eingeschnitten und
ineinander eingefügt sind, daß die Schlitze an einem Ende
beginnen und nicht durchgehend an das andere Ende verlaufen.
Eine Totgangreduzierung zwischen dem Außengewinde der Mikro
meterschraube 30′ und dem Innengewinde 21′, welches in der
Buchse 24′ eingerichtet ist, ist durch Anziehen des hohlen Stutzens
26′ erreichbar, welcher bei der Drehung in dem Innengewinde des
verzahnten Segments 20′ die Buchse 24′ zwischen den Innenkonus 20a′ und 26a′
zusammendrückt. Diese wirken auf den Außenkonus
24a′ und bewirken in Verbindung mit den geschlitzten Sektionen
24b′ eine Kontraktion und somit eine elastische Abnahme des
Außendurchmessers der Buchse 24′, wodurch folglich auch der
Durchmesser des Innengewindes 21′ reduziert wird, welches das
Gewinde der Mikrometerschraube 30′ umfaßt, und zwar so weit, bis
ein Totgang zwischen den genannten Gewinden völlig unterdrückt
wird, jedoch eine weiche Drehbarkeit der Mikrometerschraube 30′
noch gewährleistet ist.
Ein Verriegelungsstift 27′, der radial in dem verzahnten Segment
20′ befestigt ist und dessen freies Ende in eine der geschlitzten
Sektionen 24b der Buchse 24′ eingepaßt ist, verhindert, daß die
Buchse 24′ sich bezüglich dem verzahnten Segment 20, drehen
kann.
Die tragende Führung an dem Ende der Mikrometerschraube 30′ ist
in radialer Richtung durch eine spielfreie Einpassung des
zentrierenden Mikrometerschraubenteilstückes 33′ in die Bohrung
des Abstandsringes 41′ eingerichtet. Die tragende Führung in
axialer Richtung ist eingerichtet durch eine spielfreie Halterung
des Ringlagerkragens 35′ zwischen einer Stirnfläche 41′′ des
Abstandsringes 41′ und der abgewinkelten Stirnfläche 12′, an dem
Ende des zylindrischen Werkzeuggrundkörpers 10′, wobei der Ring
40′ als Abstandshalter zwischen den Stirnflächen 41′′ und 12′
wirkt. Beides, die Passung des zentrierenden Mikrometerschrauben
teilstückes 33′ in der Bohrung des Abstandsringes 41′ und die
Halterung des Ringlagerkragens 35′ zwischen den Stirnflächen 12′
und 41′′ sind spielfrei eingerichtet, jedoch in einer
solchen Weise, daß die Mikrometerschraube 30′ dennoch mittels des
Knopfes 44′ sanft gedreht werden kann.
An dem zentrierenden und vorstehenden Mikrometerschraubenteil
stück 34′ an dem Ende der Mikrometerschraube 30′ ist mittels des
Knopfes 44′ die skalierte Scheibe 43′ befestigt, wobei der Knopf
44′ auch genutzt wird um die Mikrometerschraube 30′ zu drehen.
Sobald der Knopf 44′ fest angezogen ist, sind die skalierte Scheibe
43′ und der Knopf 44′ mit der Mikrometerschraube 30′ fest
verbunden.
Eine Drehung der Mikrometerschraube 30′ im Uhrzeigersinn oder
gegen den Uhrzeigersinn mittels einer Bedienung des Knopfes 44′
per Hand und somit eine Drehung des Gewindeendes des
Gewindestückes 31′ der Mikrometerschraube 30′, welches gekoppelt
ist mit dem Innengewinde 21′ in der Buchse 24′, bewirkt eine
Verschiebung des verzahnten Segmentes 20′ in die Richtungen der
Pfeile X′ oder Y′.
Die Verzahnung 52′′ des Werkzeugschaftes 50′′ und die zahn
stangenartigen Einkerbungen 22′ des verzahnten Segmentes 20′
stehen miteinander in Eingriff und sind unter einem spitzen Winkel α
bezüglich der Längserstreckung des verzahnten Segmentes 20′
geschnitten, so daß eine Verschiebung des verzahnten Segmentes
20′ in die Richtungen der Pfeile X′ und Y′ und damit eine
Krafteinwirkung durch die Abwinklung mit dem Winkel α der
Verzahnung 52′′ und der zahnstangenartigen Einkerbung 22′ eine
Verschiebung des Werkzeugschaftes 50′′ in die Richtung der Pfeile
Z′ und W′ bewirkt. Dadurch wird die Werkzeugspitze 51′ bezüglich
der Rotationsachse des Werkzeuggrundkörpers 10′ ausgefahren und
eingezogen, und zwar in die Richtungen der Pfeile K und L,
wodurch eine schrittweise Zustellung oder eine schrittweise
Rückstellung der Werkzeugschneide bewirkt ist. Dies entspricht
einer Zunahme oder Abnahme der Schnittiefe.
Der Werkzeugschaft 50′′ und das verzahnte Segment 20′ haben eine
besondere Querschnittsform mit Flankenprofilen, welche gegenüber
den verzahnten Flächen liegen und konvergent sind. Der Quer
schnitt kann eine dreieckige Form haben wie in den Fig. 2 und 3
dargestellt, die Form einer Evolvente, eine Form mit ungleichen
Flankenprofilen, oder eine Form, mit welcher der Abstand zwischen den
Flanken im Querschnitt (gemessen parallel zur verzahnten Fläche)
abnimmt bei Messungen in parallelen Linien in Richtung des
Konvergenzpunktes gegenüber den verzahnten Flächen des
verzahnten Segmentes 20′ und des Werkzeugschaftes 50′′. Die
Querschnittsform der Zähne mit abgewinkelten Flanken der Ver
zahnung 52′′ und der zahnstangenartigen Einkerbungen 22′ kann
eine dreieckige Form, die Form einer Evolvente, eine Form mit
ungleichen Flankenprofilen oder eine andere Form haben, bei
welcher die Zahndicke abnimmt in Richtung des Konvergenzpunktes
an der Zahnspitze. Diese besonderen Querschnittsformen und das
Merkmal, daß das verzahnte Segment 20′ an zwei Gewindestiften 62′
vorbeigeführt ist, wobei jeder Gewindestift Federscheiben 61′ gegen
eine Segmentfläche 23′ des verzahnten Segments 20′ drückt,
ermöglichen eine völlige Ausschaltung jeglichen Spiels zwischen dem
Werkzeugschaft 50′′ und seiner Führung 2′,
sowie seiner Führung 1′, sowie zwischen den Flanken der Verzahnung 52′′ und
den zahnstangenartigen Einkerbungen 22′ (vgl. Fig. 2). Die Aus
schaltung des Spiels erfolgt insoweit, daß das Gleiten des
Werkzeugschaftes 50′′, das Gleiten des verzahnten Segmentes 20′
und das Gleiten der Verzahnung 52′′ über die zahnstangenartigen
Einkerbungen 22′ unter Metall zu Metall Kontaktbedingungen ohne
Spiel erfolgt, und zwar ohne die gleitende Bewegung des Werkzeug
schaftes 50′′ oder des verzahnten Segments 20′
zu blockieren oder zu behindern, welche mit einer
feinfühligen Drehbarkeit der Mikrometerschraube 30′ erfolgen muß.
Wenn die Gewindestifte 62′ mit einer geeigneten Belastung der
Federscheiben 61′ eingestellt sind, speichern die Federscheiben 61′
genug Energie, um jedes Spiel der genannten Art zu eliminieren
und um als selbstnachstellende Elemente zu funktionieren in dem
Fall, daß sich nach langem Gebrauch ein geringer Verschleiß an
den gleitenden Oberflächen und ihren entsprechenden Führungen
sowie an den Flanken der Verzahnung 52′ und der zahnstangen
artigen Einkerbungen 22′ einstellt. Nach der Justierung werden die
Gewindestifte 62′ durch Anziehen von Konterstiften 60′ festgesetzt.
Die spielfreien gleitenden Bewegungen des Werkzeugschafts 50′′ und
des verzahnten Segments 20′ in den Führungen 2′ und 1′, die
gleitende Bewegung frei von Totgang zwischen den Flanken der
Zähne der Verzahnung 52′′ und der zahnstangenartigen Einker
bungen 22′, die spielfreie Drehung der Mikrometerschraube 30′ im
Innengewinde 21 und ohne Axialspiel in der Führung, welche aus
der abgewinkelten Stirnfläche 12′ (eingerichtet an dem zylindri
schen Werkzeuggrundkörper 10′) und der Stirnfläche 41′′ des Ab
standsringes 41′ gebildet ist, ermöglichen insgesamt eine
reproduzierbare Einstellbarkeit der Werkzeugspitze 51′. Innerhalb der radialen
Strecke GF′-EG′ (Fig. 1), die von dem entferntesten Punkt der
Werkzeugspitze 51′ zur Rotationsachse des zylindrischen Werkzeug
grundkörpers 10′ reicht, ist eine reproduzierbare Verstellung des
Werkzeuges in Schrittweiten von weniger als einem Mikrometer
sichergestellt.
Der Fig. 1 entnimmt man weiterhin, daß jeder Bruchteil einer
Umdrehung der Mikrometerschraube 30′ einer Verschiebung des ver
zahnten Segmentes 20′ in einer Richtung parallel zur Achse der
Mikrometerschraube 30′ entspricht, wobei die Größe der Verschiebung eine
Funktion der Gewindesteigung der Mikrometerschraube 30′ ist.
Jedes Verschieben des verzahnten Segmentes 20′ entlang seiner
geometrischen Achse entspricht wiederum einer Verschiebung des
Werkzeugschafts 50′′ entlang seiner geometrischen Achse, wobei
diese eine Funktion des Winkels α der Verzahnung 52′′ und der
zahnstangenartigen′ Einkerbung 22′ bezüglich der geometrischen
Achse des verzahnten Segments 20′ ist.
Weiterhin besteht eine Verschiebung des Werkzeugschaftes 50′′ aus
einer axialen Verschiebungskomponente entlang der Rotationsachse
des zylindrischen Werkzeuggrundkörpers 10′, welche von begrenztem
Interesse ist, und aus einer radialen Verschiebungskomponente,
welche die Radiusvariation GF′-EG′ und folglich die mit der Ein
stellung erreichbaren Durchmesservariation bestimmt. Solch eine
radiale Verschiebungskomponente ist eine Funktion der Verschiebung
des Werkzeugschaftes 50′′ und des Winkels β zwischen der
Gleitachse des Werkzeugschaftes 50′′ und der Drehachse des zylin
drischen Werkzeuggrundkörpers 10′ oder des Winkels β′, welcher
zwischen der Gleitachse des verzahnten Segments 20′ und der
Drehachse des zylindrischen Werkzeuggrundkörpers 10′ gegeben ist.
Der Grad der Einstell- und Ablesungsauflösung
des Feinausbohrwerkzeuges hängt von der aus zwei Einzel
übersetzungen resultierenden Gesamtübersetzung ab.
Die erste Einzelübersetzung betrifft die Verschiebung des ver
zahnten Segmentes 20′ entlang einer Achse in Richtung der
Mikrometerschraube 30′, welche mit einer Drehung
des Einstellknopfes 44′ und folglich der Mikrometerschraube
30′ erfolgt, und kann mathematisch durch einen
Quotienten QI angegeben werden, der als das Verhältnis zwischen
der Verschiebung des verzahnten Segmentes 20′ je Umdrehung der
Mikrometerschrauben 30′ (aufgrund seiner Gewindesteigung) und der
Zahl der Unterteilungen oder Teilstriche der drehbaren
skalierten Scheibe 43′ definiert ist.
Als Beispiel "a" für die erste Einzelübersetzung QI sei angeführt,
daß eine Verschiebung des verzahnten Segmentes 20′ von 0,5 mm
bei jeder vollständigen Umdrehung des drehbaren Einstellknopfes
44′ zusammen mit der Scheibe 43′, welcher eine Funktion der
Gewindesteigung der Mikrometerschraube 30′ist, d. h. 0,5 mm Umdrehung,
und daß die drehbare Scheibe 43′ fünfzig (50) Unterteilungen oder
Teilstriche hat. Dann ist eine Verschiebung des verzahnten Segmentes
20′ auf 0,01 mm ablesbar, d. h. ein Hundertstel eines Millimeters,
für jede Unterteilung (Teilstrich der drehbaren
skalierten Scheibe 43′. QI ist daher 0,5/50 = 0,01 mm/Teilstrich.
Die zweite Einzelübersetzung kann mathematisch dargestellt werden
durch einen Quotienten QII, der als das Verhältnis zwischen der
Größe der Verschiebung des verzahnten Segmentes 20′ und der
Größe der radialen Verschiebung aufgrund erstgenannter Ver
schiebung des Werkzeugschaftes 50′′ und folglich der Werkzeug
spitze 51′ gegeben ist. Der Quotient QII ist eine Funktion der
Winkel α, β und β′.
Als Beispiel "b" für die zweite Einzelübersetzung QII sei
angeführt, daß die Verschiebung des verzahnten Segments 20′
0,01 mm für jede Unterteilung (Teilstrich) der skalierten
Scheibe 43′ ist, und daß die radiale Verschiebung des
Werkzeugschaftes 50′′ beispielsweise 0,0005 mm je Unterteilung
(Teilstrich) ist, wobei das Übersetzungsverhältnis ins Langsame
gegeben ist durch den Ausdruck 0,01/0,0005 = 20 oder 1 : 20, d. h.,
daß die radiale Verschiebung der Werkzeugspitze 51′ um so viel
Mal kleiner ist als die Verschiebung des verzahnten Segmentes 20′,
wie das Übersetzungsverhältnis ins Langsame angibt.
Die Winkel β und β′ werden von Fall zu Fall im Rahmen der
Konstruktion des radial einstellbaren (Präzisions-Mikrometer-)Fein
ausbohrwerkzeuges bestimmt und folglich ist bei jeder Anwendung,
bei der β und β′ vorgegeben sind, das Übersetzungsverhältnis
ins Langsame ausschließlich eine Funktion des Winkels α. Eine
bestimmte Größe der Verschiebung des verzahnten Segmentes 20′
bewirkt eine radiale Verschiebung des Werkzeugschaftes 50′′ in
einer Größe, die vom Betrag der Verschiebung des verzahnten
Segmentes 20′ und vom Wert des Winkels α abhängt.
Die resultierende Gesamtübersetzung, mit anderen Worten die
radiale Verschiebung des Werkzeugschafts 50′′ bzw. der Werkzeug
spitze 51′, die mit der Drehung des Einstellknopfes 44′
und folglich der Mikrometerschraube 30′ erhalten wird, besteht aus
der Zusammenwirkung der beiden vorstehend beschriebenen Einzel
übersetzungen und kann mathematisch durch einen Quotient QIII
beschrieben werden, der das Verhältnis zwischen den Quotienten QI
und QII angibt. Im Ausführungsbeispiel - mit den Zahlenbeispielen
"a" und "b" - ist QI = 0,5/50 = 0,01 mm/Teilstrich und
QII = 0,01/0,0005 = 20 ist. Der Quotient QIII ergibt sich dann als
QI/QII = 0,01/20 = 0,0005 mm/Teilstrich, womit die Auflösung des Systems
angegeben ist.
Das Feinausbohrwerkzeug
mit Einstellmöglichkeit im Nanometerbereich gemäß der Erfindung
ist für die Endbearbeitung von Präzisionsbohrungen bestimmt und
erlaubt besonders feine Werkzeugeinstellung, d. h. eine sehr feine f
Verschiebung des Werkzeugschaftes 50′′′ im Mikrometerbereich bei
einer bestimmten Ablesung der Skala der drehbaren Scheibe 43′.
Der Arbeitsbereich U zwischen dem
kleinsten und dem größten bearbeitbaren Durchmesser gemäß Fig. 4
ist begrenzt, da der Arbeitsbereich von dem maximal zulässigen
Vorschub des Werkzeugschaftes 50′′ aufgrund des Winkels α der
Zähne im Rahmen des erforderlichen Grades der Präzision abhängt.
Den Fig. 4 und 5 entnimmt man, daß zur Erweiterung des
Arbeitsbereiches U zwischen den minimalen und maximalen Durch
messern eine Vorrichtung zur Klammerung der Werkzeugspitze 51,
51′ vorgesehen ist, bei dem die Werkzeugspitze 51, 51′ in einem
Halter 130 befestigt ist, welcher die Form eines "L" aufweist und
an der Rückseite durch ein Maß M gegeben ist. Ein solcher Halter
130 ermöglicht die Bearbeitung von Bohrungen, deren Durchmesser
zwischen d und d′ liegen. Wird ein Halter 130 gegen einen Halter
131 gemäß Fig. 5 ausgetauscht, so ist es möglich, Bohrungen
endzubearbeiten, deren Durchmesser zwischen d′ und d′′ in dem
Arbeitsbereich U liegen. Der Arbeitsbereich, welcher durch den
Werkzeugschaft 50, 50′, 50′′ gegeben ist, kann somit durch den
Einsatz entsprechend längerer Halter mit "L"-Form mehrfach genutzt
werden.
Dadurch, daß die Differenz zwischen den Maßen M und M′ gering
fügig kleiner als der maximale Vorstellbereich des Werkzeugschaftes
50, 50′ und 50′′ ist, ist es möglich, lediglich durch Austausch
eines Halters 130 durch einen Halter 131 Bohrungen mit Durchmesser
zwischen D und D′′ endzubearbeiten.
Eine Vielzahl von Haltern, bei denen die Differenz zwischen M und
M′ zu jedem neuen Halter addiert ist, ermöglicht eine wiederholte
Vergrößerung des Arbeitsbereiches U um ein Vielfaches.
Der maximale Totgang von 0,002 mm zwischen dem Ringlagerkragen
35′ der Mikrometerschraube 30′ und der Ringe 40′, 41′ kann durch
Ausnutzung von elastischen Eigenschaften der Materialien, aus
denen die Ringe 40′, 41′ gefertigt sind, reduziert werden, indem
diese durch geeigneten Anzug der Schrauben 45′ komprimiert wer
den. Durch diese Maßnahme kann der maximale Totgang von 0,002 mm
progressiv zu sehr minimalen Maßen in der Größenordnung von
0,0001 mm reduziert werden, mit der Tendenz Richtung Null.
Claims (3)
1. Feinausbohrwerkzeug, insbesondere für Sackbohrungen, das
einen zylindrischen Werkzeuggrundkörper mit einer Rotationsachse
mit einer im Werkzeuggrundkörper angeordneten ersten Führung für
ein verschiebbares Zahnsegment und mit einer rechtwinklig zur
ersten Führung angeordneten zweiten Führung für einen ver
schiebbaren Werkzeugschaft mit Werkzeugschneide aufweist, wobei
das Zahnsegment zahnstangenartige Einkerbungen aufweist, die in
ihren Längserstreckungen unter einem spitzen Winkel (α) zur
Schiebeachse des Zahnsegments an einer ebenen Zahnsegmentfläche
angeordnet sind, und wobei der Werkzeugschaft mit einer
Verzahnung ausgerüstet ist, die an den Einkerbungen des
Zahnsegments gleitbar anliegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Führungen (1′, 2′) in einem spitzen Winkel (β′, β) zur Rotationsachse des Werkzeuggrundkörpers (10′) angeordnet sind,
daß eine Stellschraube (30′) mit Feingewinde in dem Werkzeuggrundkörper (10′) drehbewegbar und axialunbewegbar gelagert ist, die eine Axialbohrung des Zahnsegments (20′) durchfaßt,
daß auf das Feingewinde des Zahnsegments (20′) eine Gewindebuchse (24′) aufgesetzt ist, die in der Bohrung des Zahnsegments (20′) drehfest angeordnet und mittels einer in die Bohrung einschraubbaren Spannbuchse (26′) an das Zahnsegment (20′) angeschlossen ist sowie durch Drehung der Stellschraube (30′) axialbewegbar ist und
daß die Stellschraube (30′) aus dem Werkzeuggrundkörper (10′) heraus geführt ist und an ihrem außenseitigen Ende einen Drehknopf (44′) aufweist mit Skalierung (43′), deren Skalenteilung Verstellschritte der Werkzeugschneide von weniger als einem Mikrometer in Werkzeugschaftlängsrichtung zugeordnet sind,
wobei zum Zwecke der Totgangreduzierung zwischen beweglichen Teilen
daß die beiden Führungen (1′, 2′) in einem spitzen Winkel (β′, β) zur Rotationsachse des Werkzeuggrundkörpers (10′) angeordnet sind,
daß eine Stellschraube (30′) mit Feingewinde in dem Werkzeuggrundkörper (10′) drehbewegbar und axialunbewegbar gelagert ist, die eine Axialbohrung des Zahnsegments (20′) durchfaßt,
daß auf das Feingewinde des Zahnsegments (20′) eine Gewindebuchse (24′) aufgesetzt ist, die in der Bohrung des Zahnsegments (20′) drehfest angeordnet und mittels einer in die Bohrung einschraubbaren Spannbuchse (26′) an das Zahnsegment (20′) angeschlossen ist sowie durch Drehung der Stellschraube (30′) axialbewegbar ist und
daß die Stellschraube (30′) aus dem Werkzeuggrundkörper (10′) heraus geführt ist und an ihrem außenseitigen Ende einen Drehknopf (44′) aufweist mit Skalierung (43′), deren Skalenteilung Verstellschritte der Werkzeugschneide von weniger als einem Mikrometer in Werkzeugschaftlängsrichtung zugeordnet sind,
wobei zum Zwecke der Totgangreduzierung zwischen beweglichen Teilen
- a) die auf das Zahnsegment (20′) aufgesetzte Gewindebuchse (24′) endseitig Außenkonusflächen (24a′) sowie von beiden Endseiten ausgehende Längsschlitze (24b′) aufweist und dadurch mittels der Spannbuchse (26′) in radialer Richtung stauchbar ist und
- b) das Zahnsegment (20′) und der Werkzeugschaft (50′′) jeweils im Querschnitt eine ebene Zahnsegmentfläche und daran an schließende konvergierende Flanken aufweisen, wobei die ebenen Zahnsegmentflächen miteinander in Eingriff stehen und die kon vergierenden Flanken an Führungsflächen (1′, 2′) des Werk zeuggrundkörpers (10′) gleiten und wobei eine der Flanken des Zahnsegmentes (20′) durch vorgespannte Federscheiben (61′) beaufschlagt ist.
2. Feinausbohrwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnsegment (20′) und der Werkzeugschaft (50′′) jeweils
einen dreieckförmigen Querschnitt besitzen.
3. Feinausbohrwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stellschraube (30′) endseitig einen
Ringlagerkragen (35′) und eine als Zentrierfläche ausgebildete
Mantelfläche eines Mikrometerschraubenteilstückes (33′) aufweist,
wobei der Ringlagerkragen (35′) und die Zentrierfläche des
Mikrometerschraubenteilstückes (33′) in einer Lagerringanordnung
(40′, 41′), die an einer abgewinkelten Stirnfläche (12′) des
Werkzeuggrundkörpers (10′) befestigt ist, gelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4139650A DE4139650C2 (de) | 1990-12-03 | 1991-12-02 | Feinausbohrwerkzeug |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BR909006125A BR9006125A (pt) | 1990-12-03 | 1990-12-03 | Dispositivo micrometrico para regulagem de ferramenta para acabamento de furos de ultra precisao |
| DE4139650A DE4139650C2 (de) | 1990-12-03 | 1991-12-02 | Feinausbohrwerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4143449C2 true DE4143449C2 (de) | 1995-08-31 |
Family
ID=25664427
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4143449A Expired - Lifetime DE4143449C2 (de) | 1990-12-03 | 1991-12-02 | Feinausbohrwerkzeug, insbesondere für Sackbohrungen |
| DE4143450A Expired - Lifetime DE4143450C2 (de) | 1990-12-03 | 1991-12-02 | Feinausbohrwerkzeug, insbesondere für Durchgangsbohrungen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4143450A Expired - Lifetime DE4143450C2 (de) | 1990-12-03 | 1991-12-02 | Feinausbohrwerkzeug, insbesondere für Durchgangsbohrungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE4143449C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19944851A1 (de) * | 1999-09-18 | 2001-06-21 | Koyemann Werkzeuge Gmbh | Bohrkopf mit Verstellschraube |
| DE102008040562A1 (de) * | 2008-07-18 | 2010-01-21 | Sandvik Intellectual Property Ab | Werkzeug mit axialer Einstellbarkeit |
| CN101961793B (zh) * | 2009-08-18 | 2012-03-21 | 西安航空发动机(集团)有限公司 | 刀尖伸缩式深孔镗刀杆 |
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| DE3245195A1 (de) * | 1982-12-07 | 1984-06-07 | Emil Wohlhaupter u. Co, 7443 Frickenhausen | Verfahren und vorrichtung zum automatischen verstellen eines drehwerkzeuges mit schneidentraeger an der arbeitsspindel einer bearbeitungsmaschine |
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| DE3408352A1 (de) * | 1984-03-07 | 1985-09-19 | GTE Valeron Corp. (eine Gesellschaft n.d.Ges.d. Staates Delaware), Troy, Mich. | Werkzeugkopf fuer eine numerisch gesteuerte werkzeugmaschine |
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- 1991-12-02 DE DE4143449A patent/DE4143449C2/de not_active Expired - Lifetime
- 1991-12-02 DE DE4143450A patent/DE4143450C2/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4143450C2 (de) | 1995-08-17 |
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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| R071 | Expiry of right |