Die Erfindung betrifft eine Drehmomentübertragungseinrichtung, wie sie bei
spielsweise durch die DE 84 08 677 U1 und die DE 37 21 705 A1 bekannt ge
worden ist. Diese besitzt eine erste, mit einem Motor befestigbare, und eine
zweite, einem Getriebe zu- und abkuppelbare Schwungmasse, die über eine
Wälzlagerung relativ zueinander verdrehbar gelagert sind und zwischen denen
eine Dämpfungseinrichtung vorgesehen ist mit in Umfangsrichtung wirksamen
Kraftspeichern.
Derartige Drehmomentübertragungseinrichtungen mit einem geteilten bzw.
Zweimassenschwungrad haben sich im Fahrzeugeinsatz allgemein bewährt,
wobei jedoch bei kleineren Fahrzeugen solche Einrichtungen, trotz ihrer Vortei
le, aufgrund des verhältnismäßig hohen Preises sich noch nicht auf breiter Ba
sis durchsetzen konnten. Weiterhin wurden derartige Drehmomentübertra
gungseinrichtungen bisher, insbesondere bei Fahrzeugen, bei denen der axiale
Bauraum nicht so extrem beengt ist, wie dies bei solchen mit Queranordnung
der Antriebseinheit Motor und Getriebe häufig der Fall ist, verwendet worden,
nämlich vorwiegend bei Fahrzeugen mit Längsanordnung von Motor und Getriebe.
Für Fahrzeuge mit sehr begrenztem Einbauraum für die Antriebseinheit,
insbesondere für solche mit Queranordnung von Motor und Getriebe, konnten
sich derartige Zweimassenschwungräder eben wegen der begrenzten Platzver
hältnisse nicht in der ihnen technisch zukommenden Weise durchsetzen.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Drehmomentüber
tragungseinrichtung zu schaffen, die einen kostengünstigen Aufbau aufweist,
weiterhin extrem kleine axiale Abmessungen besitzt und dadurch auch für die
Anwendung bei quer eingebauten Antriebseinheiten (Motor und Getriebe) ge
eignet ist.
Darüber hinaus soll eine einwandfreie Lagerung der Schwungmassen relativ
zueinander und eine optimale Funktion sowie die Erzielung optimaler Dämp
fungsraten gewährleistet sein.
Des Weiteren soll dies Montierbarkeit der Einrichtung an einer antreibenden
Welle in einfacher und preiswerter Weise ermöglicht werden.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, dass Schrauben zur Befesti
gung der ersten Schwungmasse an einer antreibenden Welle bereits vor der
besagten Befestigung in die Einrichtung verliersicher angebracht werden und
die die Schwungmassen zueinander zentrierende Lagerung zumindest im We
sentlichen auf einem kleineren Durchmesser vorgesehen ist als die Verschrau
bungsbohrungen der ersten Schwungmasse hindurchführbaren Schrauben und
dass in der anderen Schwungmasse Durchgangsbohrungen vorgesehen sind,
über die die Schrauben zumindest zur Befestigung der Einheit an der Welle an
ziehbar sind. Die Lagerung kann dabei durch eine Wälzlagerung gebildet sein,
welche einen Hohlraum zur Durchführung eines Elementes, wie einer Getrie
bewelle, umhüllt.
Die von der dem Motor abgekehrten Seite der einen Schwungmasse her an
ziehbaren beziehungsweise einschraubbaren Schrauben zur Befestigung der
ersten Schwungmasse an der Abtriebswelle einer Brennkraftmaschine sind also
erfindungsgemäß in die Drehmomentübertragungseinrichtung integriert. Die in
der anderen Schwungmasse vorgesehenen Durchgangsbohrungen sind vor
zugsweise zumindest annähernd mit den Verschraubungsbohrungen fluchtend
angeordnet.
Die Durchgangsbohrungen in der anderen Schwungmasse können in vorteil
hafter Weise derart ausgebildet sein, dass die Schrauben axial hindurch
gesteckt werden können, also einen Querschnitt aufweisen, der das axiale Hin
durchführen eines Schraubenkopfes ermöglicht. Bei einer solchen Konstruktion
können die Schrauben als Letztes in die Einrichtung montiert werden.
Der erfindungsgemäße Aufbau einer Drehmomentübertragungseinrichtung er
möglicht den Einsatz eines verhältnismäßig kleinen und preiswerten Wälzla
gers. Dadurch, dass radial innerhalb der Wälzlagerung beziehungsweise radial
innerhalb des die Wälzlagerung aufnehmenden Bereiches der Drehmomenteinrichtung
ein Hohlraum vorgesehen ist, kann die Nabe einer Kupplungsscheibe
und/oder die die Kupplungsscheibe aufnehmende Getriebeeingangswelle zu
mindest teilweise axial in den Hohlraum eintauchen, so dass der axiale Platz
bedarf für das aus Drehmomentübertragungseinrichtung, Kupplungsscheibe
und Kupplung gebildete Drehmomentübertragungsaggregat in axialer Richtung
eine gedrängte Bauweise aufweist. Der radial innerhalb der Wälzlagerung vor
gesehene Hohlraum ermöglicht weiterhin, die Getriebeeingangswelle in be
kannter Weise über ein Pilotlager in der Abtriebswelle der Brennkraftmaschine
zu lagern, wodurch der Einsatz der erfindungsgemäßen Drehmomentübertra
gungseinrichtung wesentlich erleichtert werden kann.
Die die Schrauben in der Einheit axial sichernden Mittel können in vorteilhafter
Weise derart konzipiert sein, dass durch Anziehen der Schrauben die Haltekraft
dieser Mittel überwunden wird. Zweckmäßig kann es sein, wenn die Siche
rungsmittel die Schrauben in einer bestimmten axialen Lage festklemmen.
Vorteilhaft kann es sein, wenn sowohl an der ersten als auch an der zweiten
Schwungmasse ein axialer Ansatz vorgesehen ist und zwischen diesen die die
Schwungmassen zentrierende Lagerung vorgesehen ist. Der axiale Ansatz der
zweiten Schwungmasse kann axial in den hohl ausgebildeten axialen Ansatz
der ersten Schwungmasse hineinragen.
Für den Aufbau und die Funktion der Drehmomentübertragungs
einrichtung kann es besonders vorteilhaft sein, wenn die
Lagerung einen an einer der Schwungmassen vorgesehenen
axialen Ansatz umschließt. Vorteilhaft kann es sein, wenn
dieser axiale Ansatz einstückig ist mit der entsprechenden
Schwungmasse. Für manche Anwendungsfälle kann es jedoch auch
zweckmäßig sein, wenn der von der Wälzlagerung umgebene
Ansatz durch ein an den radial inneren Bereichen der entspre
chenden Schwungmasse befestigtes Rohr bzw. hülsenförmiges
Bauteil gebildet ist. Dieses hülsenförmige Bauteil kann an
den, eine Ausnehmung begrenzenden, radial inneren Bereichen
der Schwungmasse befestigt sein. In vorteilhafter Weise kann
die mit der Abtriebswelle der Brennkraftmaschine verbindbare
Schwungmasse den axialen Ansatz tragen. Es kann jedoch auch
für manche Anwendungsfälle zweckmäßig sein, wenn die mit
einem Getriebe verbindbare Schwungmasse den axialen Ansatz
trägt oder wenn beide Schwungmassen jeweils mindestens einen
axialen Ansatz aufweisen, wobei diese Ansätze sich axial
überlappen können und radial zwischen diesen die Wälzlagerung
angeordnet sein kann.
Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn die einen axialen
Ansatz aufweisende Schwungmasse auch einen viskoses Medium
enthaltenden, ringförmigen Raum trägt, der die in Umfangs
richtung wirksamen Kraftspeicher aufnimmt.
Zur Positionierung der beiden Schwungmassen relativ zueinan
der kann in besonders vorteilhafter Weise ein Wälzlager
verwendet werden, dessen Innenring aufsitzt auf dem axialen
Ansatz bzw. der Verlängerung einer der Schwungmassen und
dessen Außenring die andere Schwungmasse trägt, wobei der
größte Durchmesser des Außenringes kleiner ist als der
Durchmesser auf dem die Verschraubungsbohrungen angeordnet
sind. Bei sehr engen Platzverhältnissen kann es auch von
Vorteil sein, wenn wenigstens eine der Abwälzbahnen für die
Wälzkörper einstückig ausgebildet ist mit einer der Schwung
massen, wobei es besonders zweckmäßig sein kann, wenn eine
solche Abwälzbahn am axialen Ansatz der entsprechenden
Schwungmasse angeformt ist, so daß dieser Ansatz gleichzeitig
als Lagerring dient. Für manche Anwendungsfälle kann es für
die Funktion von Vorteil sein, wenn der radial äußere Lager
ring einstückig ausgebildet ist mit einem mit der ersten
Schwungmasse verbundenen Ansatz. Vorteilhaft kann es jedoch
auch sein, wenn der radial innere Lagerring einstückig ist
mit dem von der ersten Schwungmasse getragenen Ansatz und der
äußere Lagerring die zweite Schwungmasse trägt, wobei dieser
äußere Lagerring ebenfalls einstückig mit der zweiten
Schwungmasse ausgebildet sein kann.
Eine weitere erfinderische Maßnahme, die eine besonders
einfache Handhabung und Montage und preiswerte Herstellung
ermöglicht, besteht darin, daß das geteilte Schwungrad
zusammen mit dem Kupplungsaggregat, bestehend aus Kupplung
und Kupplungsscheibe, eine auf der Kurbelwelle der Brenn
kraftmaschine befestigbare und vormontierte Baueinheit
bildet, die zweckmäßigerweise außerdem noch das die beiden
Schwungmassen zueinander lagernde Wälzlager beinhaltet.
Zweckmäßig kann es sein, wenn die Einheit weiterhin einen an
der ersten Schwungmasse vorgesehenen Tragflansch für das
Wälzlager besitzt, in dem axiale Bohrungen vorgesehen sind,
in denen die Befestigungsschrauben für die Befestigung der
Einheit an der Kurbelwelle bereits enthalten, also vormon
tiert sein können. Dabei kann es weiterhin zweckmäßig sein,
wenn diese Befestigungsschrauben in der Einheit verliersicher
gehalten sind, wobei diese Verliersicherung durch nachgiebige
Mittel gebildet sein kann, deren Haltekraft sodann bei der
Montage, z. B. durch das Anziehen der Schrauben, überwunden
wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal ist in dieser vormontierten
Einheit die Kupplungsscheibe bereits in einer zur Rotations
achse der Kurbelwelle bzw. der des Pilotlagers vorzentrierten
Position zwischen zweiter Schwungmasse und der Druckplatte
der Kupplung eingespannt. Dabei ist es außerdem vorteilhaft,
wenn in der Kupplungsscheibe bzw. im Flansch derselben
Öffnungen vorgesehen sind, die deckungsgleich sind mit den
Verschraubungsbohrungen für die Befestigung am Motor und wenn
weiterhin die Kupplungsscheibe derart zwischen zweiter
Schwungmasse und Druckplatte der Kupplung eingespannt ist,
daß die Verschraubungsbohrungen und die Öffnungen einander
zumindest überdecken, wobei diese auch fluchtend ausgebildet
sein können. Darüberhinaus können in der Tellerfeder der
Kupplung, zweckmäßigerweise zwischen zwei einzelnen Zungen,
Öffnungen vorgesehen sein zum Einführen eines Verschraubungswerkzeuges,
wobei diese Öffnungen ebenfalls überdeckend sind
mit den Öffnungen in der Kupplungsscheibe und den Bohrungen
in der zweiten Schwungmasse bzw. im Tragflansch der ersten
Schwungmasse. Dabei können die Öffnungen in der Tellerfeder
fluchtend sein mit den Bohrungen im Tragflansch der ersten
Schwungmasse. Die Bohrungen in letzterem sind jedoch in der
Regel unsymmetrisch zueinander vorgesehen, um die erste
Schwungmasse gegenüber der Kurbelwelle lediglich in einer
ganz bestimmten Position montieren zu können. Die Öffnungen
in der Tellerfeder und diejenigen in der Kupplungsscheibe
können ebenfalls entsprechend der Teilung der Öffnungen im
Tragflansch und in der Abtriebswelle der Brennkraftmaschine,
wie z. B. der Kurbelwelle, in ungleichmäßiger Verteilung
vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, falls die Unregel
mäßigkeit der Kreisverteilung der Bohrungen im Tragflansch
der ersten Schwungmasse bzw. in der Kurbelwelle nur geringfü
gig ist, die Öffnungen in der Tellerfeder für den Durchgang
eines Verschraubungswerkzeuges symmetrisch über den Umfang
anzuordnen, sie sind jedoch im Durchmesser größer auszubilden
als der Durchmesser der durch sie hindurchzuführenden Berei
che des Schraubwerkzeuges, und zwar derart, daß das oder die
Schraubwerkzeuge einwandfrei auf die Schraube bzw. Schrauben
aufgesetzt werden können.
Unabhängig von der Verteilung dieser Öffnungen kann es vor
teilhaft sein, wenn die Öffnungen in der Tellerfeder und/oder
die Öffnungen in der Kupplungsscheibe kleiner sind als die
Köpfe der Befestigungsschrauben, so daß diese Befestigungsschrauben
gegen ein Herausfallen in der dem Motor bzw. der
ersten Schwungmasse abgekehrten Richtung entweder durch die
Tellerfeder oder durch die Kupplungsscheibe gesichert sind.
Im letzteren Falle kann die Verteilung der Öffnungen in der
Kupplungsscheibe in gleicher Weise vorgenommen sein, wie dies
im Zusammenhang mit der Tellerfeder beschrieben ist.
Die Position, in der die Befestigungsschrauben verliersicher
in der Baueinheit gehalten sind, ist zweckmäßigerweise eine
solche, daß einerseits, wie bereits erwähnt, die Köpfe in dem
Innenraum der Baueinheit gehalten sind - also z. B. innerhalb
des von der Tellerfeder umschlossenen Raumes - und anderer
seits auf der anderen Seite die Gewindebereiche nicht über
die motorseitige Kontur der ersten Schwungmasse hinausragen,
was im Zusammenhang mit den bereits erwähnten nachgiebigen
Mitteln erreicht werden kann, die die Schrauben in dieser
Position halten, klemmen oder einschließen können.
Vorteilhaft kann es weiterhin sein, wenn die erste Schwung
masse ebenfalls das Pilotlager vormontiert trägt, wobei das
Pilotlager in dem von der Wälzlagerung umhüllten Raum
vorgesehen sein kann. Das Pilotlager kann dabei in dem von
der ersten Schuwngmasse getragenen axialen Ansatz in vorteil
hafter Weise aufgenommen werden, wobei der Ansatz das die
beiden Schwungmassen lagernde Wälzlager radial außen trägt.
Eine derartige, komplett vormontierte Baueinheit läßt sich,
wie bereits erwähnt, einfach und preiswert transportieren und
montieren, während eventuell erforderliche Wartungsarbeiten,
wie insbesondere das Auswechseln der Kupplungsscheibe bei
verschlissenen Kupplungsbelägen, in bekannter Weise erfolgen
können, indem die Kupplung von der zweiten Schwungmasse
getrennt werden kann.
Anhand der Fig. 1 bis 5 sei die Erfindung näher erläutert.
Dabei zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße
Drehmomentübertragungseinrichtung, und
die Fig. 2 bis 5 zeigen jeweils einen Schnitt durch eine
weitere Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Drehmo
mentübertragungseinrichtung.
In Fig. 1 ist ein geteiltes Schwungrad 1 gezeigt, das eine,
an einer nicht gezeigten Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine
befestigbare, erste oder Primärschwungmasse 2 besitzt sowie
eine zweite oder Sekundärschwungmasse 3. Auf der zweiten
Schwungmasse 3 ist eine Reibungskupplung 4 unter Zwischenle
gung einer Kupplungsscheibe 5 befestigt, über die ein eben
falls nicht gezeichnetes Getriebe zu- und abgekuppelt werden
kann. Die Schwungmassen 2 und 3 sind über eine Lagerung 6
zueinander verdehbar gelagert, die radial innerhalb der Boh
rungen 7 zur Durchführung von Befestigungsschrauben 8 für die
Montage der ersten Schwungmasse 2 auf der Abtriebswelle der
Brennkraftmaschine angeordnet ist. Zwischen den beiden
Schwungmassen 2 und 3 ist die Dämpfungseinrichtung 9 wirksam,
die Schraubendruckfedern 10 besitzt, die in einem ringförmi
gen Raum 11, der einen torusartigen Bereich 12 bildet, unter
gebracht sind. Der ringförmige Raum 11 ist zumindest teilwei
se mit einem viskosen Medium, wie beispielsweise Öl oder
Fett, gefüllt.
Die Primärschwungmasse 2 ist überwiegend durch ein Bauteil
13, das aus Blechmaterial hergestellt wurde, gebildet. Das
Bauteil 13 dient zur Befestigung der ersten Schwungmasse 2 an
der Abtriebswelle der Brennkraftmaschine und trägt den
ringförmigen Raum 11. Das Bauteil 13 besitzt einen im
wesentlichen radial verlaufenden, flanschartigen Bereich 14,
der radial innen einen einteilig angeformten, axialen Ansatz
15 trägt, welcher von den Bohrungen bzw. Löchern 7 umgeben
ist. Das einreihige Wälzlager 6a der Wälzlagerung 6 ist mit
seinem Innenring 16 auf einer äußeren Tragschulter des
Endabschnittes 15a des axialen Ansatzes 15 aufgenommen. Der
Außenring 17 des Wälzlagers 6a trägt die im wesentlichen als
flacher, scheibenförmiger Körper ausgebildete zweite Schwung
masse 3. Hierfür besitzt die Schwungmasse 3 eine zentrale
Ausnehmung, in der das Lager 6a aufgenommen ist.
Der im wesentlichen radial verlaufende Bereich 14 geht radial
außen in einen halbschalenartig bzw. C-förmig ausgebildeten
Bereich 18 über, der die Kraftspeicher 10 wenigstens über
deren Außenumfang zumindest teilweise umgreift und führt bzw.
abstützt. Der radial äußere, schalenartige Bereich 18 des
Blechkörpers 13 ist gegenüber den radial weiter innen
liegenden Bereichen 14 in Richtung zur Brennkraftmaschine hin
axial versetzt. Der schalenförmige Bereich 18 übergreift mit
einem äußeren, axial verlaufenden Abschnitt die Schraubenfe
dern 10 zumindest teilweise und begrenzt den ringförmigen
Raum 11 bzw. dessen torusartigen Bereich 12 radial nach außen
hin. An seinem in Richtung der zweiten Schwungmasse 3 bzw.
der Kupplung 4 weisenden Ende trägt der schalenartige Bereich
18 einen ebenfalls schalenartig ausgebildeten Körper 19, der
aus Blech gebildet sein kann und ebenfalls zur Bildung bzw.
Abgrenzung des ringförmigen Raumes 11 dient. Der schalenartig
ausgebildete Körper 19 umgreift teilweise den Umfang der
Kraftspeicher 10. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
erstrecken sich der schalenartige Bereich 18 und der schalen
artig ausgebildete Körper 19 jeweils zumindest annähernd über
die Hälfte der axialen Erstreckung eines Kraftspeichers 10.
Der Körper 19 ist mit dem Blechkörper 13 verschweißt (bei 20)
und besitzt einen sich radial nach innen hin erstreckenden
Abschnitt bzw. Wandung 19a. Der durch den schalenartigen
Körper 19 und den schalenartigen Bereich 18 gebildete
torusartige Bereich 12 ist, in Umfangsrichtung betrachtet,
unterteilt in einzelne Aufnahmen, in denen die Kraftspeicher
10 vorgesehen sind. Die einzelnen Aufnahmen sind, in Umfangs
richtung betrachtet, voneinander getrennt durch Beaufschla
gungsbereiche 18a, 19b für die Kraftspeicher 10, welche, wie
gezeigt, durch in das Blechteil 13 und den schalenartigen
Körper 19 eingeprägte Taschen gebildet sein können. Die
Aufnahmen für die Federn 10 sind durch in die Blechteile 18
und 19 eingebrachte Einbuchtungen gebildet.
Die an der zweiten Schwungmasse 3 vorgesehenen Beaufschla
gungsbereiche 21 für die Kraftspeicher 10 sind durch zumin
dest ein an der Schwungmasse 3 befestigtes Beaufschlagungs
mittel 22 gebildet, das als Drehmomentübertragungselement
zwischen den Kraftspeichern 10 und der Schwungmasse 3 dient.
Das Beaufschlagungsmittel 22 kann durch ein ringförmiges
Bauteil mit radialen Ausleger 21 gebildet sein oder aber auch
durch Einzelsegmente, welche entsprechend der Federanordnung
über den Umfang verteilt sind. Ein solches Segment besitzt
einen Fußbereich zur Befestigung an der zweiten Schwungmasse
und einen radialen Bereich zur Beaufschlagung der Kraftspei
cher. Bei Verwendung eines ringförmigen Bauteils 22 kann
dieses einen inneren, in sich geschlossenen, ringförmigen
Bereich 22a aufweisen, der mit der zweiten Schwungmasse über
Blindnietverbindungen 23 verbunden ist und der radial außen
Ausleger 21 trägt, die sich radial zwischen Enden von
Kraftspeichern 10 erstrecken und im Ruhezustand des Schwung
rades 1, also wenn kein Drehmoment übertragen wird, axial
unmittelbar zwischen den Beaufschlagungsbereichen bzw.
Taschen 18a, 19b befinden.
Die Anordnung der mit den Reibbelägen 24 der Kupplungsscheibe
5 zusammenwirkenden Reibfläche 25 der Schwungmasse 3, in
Bezug auf die Ausgestaltung der Beaufschlagungsmittel 22, ist
derart getroffen, daß mehr als 50% der radialen Erstreckung
der Reibfläche 25 sich radial innerhalb des von dem bzw. den
Beaufschlagungsmitteln begrenzten, kleinsten Durchmessers 26
befinden. Dadurch können die Befestigungsmittel, wie z. B.
die Vernietungen 23, zur Fixierung des Beaufschlagungsmittels
bzw. des Übertragungselementes 22 an der Schwungmasse 3
verhältnismäßig weit außen angebracht werden. Dadurch wird
eine Ausgestaltung des ringförmigen Raums 11 ermöglicht, die
gewährleistet, daß dieser Raum 11 sich radial nach innen hin
nicht über den mittleren Reibdurchmesser 27 der Reibfläche 25
erstreckt. Dadurch können, wie dies aus der Fig. 1 hervor
geht, radial innerhalb des ringförmigen Raums 11 die erste
Schwungmasse 2 bzw. das den Hauptbestandteil der Schwungmasse
2 bildende Bauteil 13 und zweite Schwungmasse 3 über eine
verhältnismäßig große radiale Erstreckung, unter Bildung
eines Zwischenraums bzw. Luftspaltes 28, sich unmittelbar
gegenüberliegen, also direkt benachbart sein, wodurch eine in
axialer Richtung sehr kompakte Bauweise des aus Schwungrad 1,
Kupplung 4 und Kupplungsscheibe 5 bestehenden Aggregats
ermöglicht wird. Je nach Anwendungsfall kann der Zwischenraum
28 eine axiale Breite zwischen 0,5 und 4 mm aufweisen.
Zweckmäßig ist es, wenn dieser Zwischenraum 28 über wenig
stens 50% seiner radialen Erstreckung eine Spaltbreite
zwischen 1 und 2 mm besitzt. In vorteilhafter Weise kann
dieser Zwischenraum 28 zur Kühlung des Schwungrades 1 dienen,
und zwar, indem durch diesen Zwischenraum 28 ein Kühlluft
strom hindurchgeführt wird. Zur Erzeugung einer solchen
Kühlluftzirkulation, besitzt die zweite Schwungmasse 3 radial
innerhalb der Reibfläche 25 axiale Durchbrüche 29, die,
ausgehend von der der Kupplung 4 zugewandten Seite der
Schwungmasse 3, sich in Richtung des radial verlaufenden
Bereiches 14 des motorseitigen Blechkörpers 13 erstrecken und
in den Zwischenraum 28 einmünden, so daß der Luftstrom
unmittelbar an dem Bereich 14 vorbeiströmt bzw. auf diesen
Bereich 14 gerichtet ist. Zusätzlich oder alternativ zu den
Durchbrüchen 29 kann der radial verlaufende Bereich 14 des
Blechkörpers 13 axiale Durchlässe 30 aufweisen, die den
Zwischenraum 28 mit der dem Motor zugewandten Seite des
Blechkörpers 13 verbinden. In Umfangsrichtung zwischen den
Befestigungsstellen 23 für das Übertragungselement 22
besitzt die Schwungmasse 3 in Richtung der Reibfläche 25
gerichtete Nuten oder Vertiefungen 31, die zur Erzeugung
eines radialen Durchlasses nach außen hin für den Kühlluft
strom dienen. Zur Verbesserung der Kühlung kann die zweiten
Schwungmasse 3 weitere axiale Durchlässe 32 aufweisen, die
radial weiter außen liegen und auf der der Reibfläche 25
abgewandten Seite mit dem Zwischenraum 28 bzw. den Vertiefun
gen in Verbindung stehen und auf der der Kupplung 4 zuge
wandten Seite der Schwungmasse 3 radial außerhalb der
Reibfläche 25 ausmünden. Zur weiteren Verbesserung der
Kühlung können die radial inneren Durchlässe 29 und die
radial weiter außen liegenden Durchlässe 32 der zweiten
Schwungmasse 3 über radial verlaufende Belüftungsrinnen bzw.
-nuten miteinander verbunden sein, die auf der der Reibfläche
25 abgekehrten Seite der zweiten Schwungmasse 3 vorgesehen
und strichpunktiert angedeutet sowie mit 33 gekennzeichnet
sind. Die axialen Durchlässe bzw. Ausnehmungen 29, 30 und 32
können, in Umfangsrichtung betrachtet, länglich ausgebildet
sein und zur Erhöhung des Kühlluftdurchsatzes eine gebläse
schaufelartige Gestalt aufweisen.
Zur Abdichtung der teilweise mit viskosem Medium gefüllten
ringförmigen Kammer 11 sind eine radial innere und eine
radial weiter außen liegende Dichtung 34, 35 vorgesehen. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Dich
tungen 34, 35 jeweils membranartig ausgebildet und einstückig
hergestellt. Die beiden Dichtungen 34, 35 könnten jedoch auch
durch getrennte federnde Bauteile gebildet sein. Die radial
innere Dichtung 34 stützt sich an dem radial verlaufenden
Bereich 14 der Schwungmasse 2 ab, und zwar auf einem Durch
messerbereich, der sich radial außerhalb des mittleren
Reibdurchmessers 27 der Reibfläche 25 der Schwungmasse 3
befindet. Radial außen geht die Dichtung 34 in einen radial
verlaufenden Bereich 36 über, der kreisringförmig ausgebildet
ist und zwischen dem kreisringförmigen Bereich 22a des
Flansches 22 und den, in Umfangsrichtung betrachtet, zwischen
den Belüftungskanälen 31 an der Schwungmasse 3 vorhandenen
Vorsprüngen 37 eingeklemmt ist. Der kreisringförmige Bereich
36 verbindet die beiden Dichtungen 34, 35 und besitzt entspre
chend angeordnete Ausnehmungen zur Durchführung der für die
Blindnietverbindungen 23 erforderlichen Niete. Die radial
gerichtete, ebenfalls axial federnde, membranartige Dichtung
35 stützt sich radial außen an der radialen Wandung 19a ab
und geht radial innen in einen axialen Bereich 38 über, der
seinerseits mit dem radialen Bereich 36 verbunden ist. Wie
aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der axial federnde Bereich
35 radial außerhalb der Reibfläche 25 angeordnet. Durch die
Ausgestaltung und Anordnung der Dichtungen 34, 35 wird eben
falls gewährleistet, daß der Freiraum bzw. Luftspalt 28, der
unmittelbar zwischen den beiden Schwungmassen 2 und 3 vorge
sehen ist, eine verhältnismäßig große radiale Erstreckung
aufweist, wodurch die Kühlung der die Reibfläche 25 aufwei
senden Schwungmasse 3 erheblich verbessert werden kann.
Weiterhin können, aufgrund der Anordnung der membranartigen
Dichtung 34, die radial äußeren Belüftungskanäle 32 radial
innerhalb der Dichtung 34 axial an dieser vorbeigeführt
werden und kupplungsseitig ausmünden. Im Bereich der Durch
lässe 32 besitzt der Kupplungsdeckel 39 in seinem radial
äußeren Verschraubungsbereich bzw. Randbereich 40 und
gegebenenfalls auch in seinen anderen Bereichen Unterbrechun
gen 41 oder Ausnehmungen 42, die mit den Durchlässen 32 zur
Erzeugung eines Kühlluftstromes zusammenwirken. Die Unterbre
chungen 41 können durch axiale Ausbuchtungen des Deckels 39
gebildet sein, welche zur Aufnahme von Drehmomentübertra
gungsmitteln, wie z. B. Blattfedern, dienen. Die im radial
äußeren Bereich der Reibfläche 25 angeordnete, radial innere
Dichtung 34 dichtet den Freiraum bzw. den Luftspalt 28
gegenüber dem radial weiter außen liegenden ringförmigen Raum
11 ab.
Zur Verringerung des Wärmeübergangs von der Schwungmasse 3
zum ringförmigen Raum 11 kann zwischen dem mit den Kraftspei
chern 10 zusammenwirkenden Flansch 22 bzw. zwischen den Einzelsegmenten
und der Schwungmasse 3 eine Zwischenlage aus
einem thermisch isolierenden Material, wie z. B. aus einem
hitzebeständigen Kunststoffmaterial, vorgesehen werden.
Anstatt einer Zwischenlage kann auch die Dichtung 34 oder
35 bzw. beide Dichtungen 34, 35 aus einem, eine geringe
Wärmeleitfähigkeit aufweisenden Material hergestellt sein.
Dadurch wirken die radialen Bereiche 36 der Dichtungen,
welche axial zwischen der Schwungmasse 3 und dem Flanschkör
per 22 bzw. den segmentartigen Teilen eingespannt sind, als
thermische Isolierung.
Der schalenartige Körper 19 trägt einen Anlasserzahnkranz 43,
der über eine Schweißverbindung mit dem Schalenkörper 19
verbunden ist. Der Anlasserzahnkranz 43 übergreift axial und
umgreift in Umfangsrichtung die äußersten Konturen der
Schwungmasse 3.
Das Wälzlager 6a ist auf die im Endbereich 15a des axialen
Ansatzes 15 vorgesehene Schulter aufgepreßt. Das Lager 6a ist
ebenfalls in der zentralen Ausnehmung der zweiten Schwungmas
se 3 mit einer Preßpassung aufgenommen. Die axiale Abstützung
der Schwungmasse 3 gegenüber der Schwungmasse 2 erfolgt
einerseits über eine radiale Schulter 17a, die an der zweiten
Schwungmasse 3 vorgesehen ist und den äußeren Lagerring 17
an seinem der Kupplungsscheibe 5 zugewandten Ende radial
übergreift, und andererseits über eine radiale Abstützstufe
16a, welche an dem axialen Ansatz 15 auf der der Kupplungs
scheibe 5 abgewandten Seite des inneren Lagerringes 16 angeformt
ist. Über die Schulter 17a und die Abstützstufe 16a
kann die Ausrückkraft der Kupplung 4 durch das Lager 6a
abgefangen werden.
Der axiale Ansatz 15 der Schwungmasse 2 begrenzt einen
Hohlraum 45, in den axial die Endbereiche 46 der Nabe 47 der
Kupplungsscheibe 5 eingreifen. In den Hohlraum 45 kann sich
weiterhin eine die Nabe 47 aufnehmende Getriebeeingangswelle
axial hineinerstrecken. Zur Lagerung der in den Hohlraum ein
greifenden Getriebewelle kann radial innerhalb des axialen
Ansatzes 15 ein Pilotlager 48 aufgenommen sein, in dem der
Endzapfen der Getriebeeingangswelle zentriert wird. Bei Aus
führungsformen, bei denen das Pilotlager unmittelbar in der
Ausgangswelle der Brennkraftmaschine aufgenommen und zen
triert ist, kann die Getriebeeingangswelle sich axial über
die ganze Länge des axial durchgehenden Hohlraumes 45
erstrecken.
Zusammen mit dem Kupplungsaggregat, bestehend aus Kupplung 4
und Kupplungsscheibe 5, bildet das Zweimassenschwungrad 1
eine Baueinheit A, die als solche vormontiert ist, so
versandt und gelagert und auf die Kurbelwelle einer Brenn
kraftmaschine in besonders einfacher und rationeller Weise
angeschraubt werden kann. Die Baueinheit A besitzt also
bereits integriert das Lager 6, welches auf dem axialen
Ansatz 15 aufgebracht ist, der wiederum an der ersten
Schwungmasse 2 vorgesehen ist. In den Bohrungen 7 des
Flanschbereiches 14 sind außerdem noch die Befestigungsschrauben
8 bereits vormontiert bzw. enthalten, und zwar in
Form von Inbusschrauben 8. Dabei befinden sich, wie dies in
der unteren Hälfte der Fig. 1 gezeigt ist, deren Schrau
benköpfe 50 axial in einer solchen Position zwischen dem
Flansch 51 der Kupplungsscheibe 5 und dem Befestigungsbereich
14a der ersten Schwungmasse 2, und die Gewindebereiche 52
sind so bemessen und, wie nachstehend beschrieben, so
gehalten, daß sie axial nicht über die Kontur 53 der ersten
Schwungmasse 2, also die dem Motor zugewandte Kontur 53,
hinausragen. Die Schrauben 8 sind in dieser Position verlier
sicher in dem Aggregat bzw. der Einheit A gehalten, einer
seits durch die sie überdeckenden Bereiche des Flansches 51,
andererseits durch nachgiebige Mittel, die die Schrauben in
einer solchen Position halten, daß die Gewindebereiche 52
nicht aus den Öffnungen 7 herausragen. Diese nachgiebigen
Mittel sind derart bemessen, daß ihre Haltekraft beim
Anziehen der Schrauben 8 überwunden wird. Ein solches
nachgiebiges Mittel kann durch eine Kunststoffzwischenlage,
die den Gewindebereich 42 einer Schraube 8 im axialen
Bereich einer Bohrung 7 umgibt, gebildet sein. Diese Zwi
schenlage ist eingeklemmt zwischen dem Schraubengewinde 42
und der Bohrung 7.
Die Kupplungsscheibe 5 ist in einer zur Rotationsachse der
Kurbelwelle vorzentrierten Position zwischen Druckplatte 54
und Reibfläche 25 der zweiten Schwungmasse 3 eingespannt und
darüberhinaus in einer solchen Position, daß die in der Kupp
lungsscheibe vorgesehenen Öffnungen 55 sich in einer solchen
Position befinden, daß beim Montagevorgang des Aggregates A
an der Abtriebswelle der Brennkraftmaschine ein Verschrau
bungswerkzeug hindurchbewegt werden kann. Es ist ersichtlich,
daß die Öffnungen 55 kleiner sind als die Köpfe 56 der
Schrauben 8, so daß dadurch eine einwandfreie und verliersi
chere Halterung der Schrauben 8 in dem Aggregat A gewährlei
stet ist.
Auch in der Tellerfeder 57, und zwar im Bereich ihrer Zungen
57a, sind Öffnungen bzw. Ausschnitte 58 vorgesehen zum
Durchgang des Verschraubungswerkzeuges. Die Ausschnitte 58
können derart vorgesehen sein, dab sie Verbreiterungen bzw.
Erweiterungen der zwischen den Zungen 57a vorhandenen
Schlitze bilden. Die Öffnungen 58 in der Tellerfeder 57, 55
in der Kupplungsscheibe 5 und 29 in der Schwungmasse 3
überdecken einander dabei in Achsrichtung und zwar derart,
daß auch bei einer wegen positioniert zu erfolgenden Montage
der Einheit A auf der Kurbelwelle erforderlichen unsymmetri
schen Anordnung der Bohrungen 7 ein Montagewerkzeug, wie
beispielsweise ein Inbusschlüssel, einwandfrei durch die
Öffnungen 58 in der Tellerfeder 57 und 55 in der Kupplungs
scheibe 5, hindurchreichen und in die Ausnehmungen der Köpfe
56 der Schrauben 8 eingreifen kann. Die Durchgänge 58 für das
Verschraubungswerkzeug sind ebenfalls kleiner als die Köpfe
56 der Schrauben 8.
Ein derartiges Komplettaggregat A erleichtert die Montage des
Schwungrades erheblich, denn es entfallen verschiedene
Arbeitsvorgänge, wie der ansonsten erforderliche Zentrier
vorgang für die Kupplungsscheibe, der Arbeitsgang für das
Einlegen der Kupplungsscheibe, das Aufsetzen der Kupplung,
das Einführen des Zentrierdornes, das Zentrieren der Kupp
lungsscheibe selbst, das Einstecken der Schrauben sowie das
Anschrauben der Kupplung und das Entnehmen des Zentrierdor
nes.
In der oberen Hälfte der Fig. 1 ist diejenige Position einer
Schraube 8 angedeutet, welche diese Schraube nach Befestigung
der Einheit A an der Abtriebswelle einer Brennkraftmaschine
einnimmt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsvariante einer
Lagerung 106 zwischen den beiden Schwungmassen 102, 103, trägt
das den Hauptbestandteil der ersten Schwungmasse 102 bildende
Bauteil 113 radial innen einen axialen Ansatz 115, der durch
ein eigenes Bauteil gebildet ist, das an den radial inneren,
eine Ausnehmung begrenzenden Bereichen des durch ein Blech
formteil gebildeten Bauteils 113 befestigt ist. Diese
Befestigung kann mittels einer Schweißverbindung erfolgen.
Der Ansatz 115 besitzt an seinem der Brennkraftmaschine
zugewandten Ende eine, einen axialen und radialen Bereich
aufweisende Stufe 115b, auf der die Innenbereiche, insbeson
dere die innere Mantelfläche, der zentralen Ausnehmung des
Bauteils 113 aufgenommen sind. Das hier nur schematisch
dargestellte Wälzlager 106a ist in ähnlicher Weise, wie in
Verbindung mit Fig. 1 beschrieben, auf dem axialen Ansatz
115 und in einer zentralen Bohrung der zweiten Schwungmasse
103 aufgenommen, wobei hier noch zusätzlich zwischen dem
radial äußeren Lagerring und der zweiten Schwungmasse 103 ein
Zwischenring 103a, der eingepreßt sein kann, vorgesehen ist,
der aus einem Material hergestellt ist mit geringer Wärme
leitfähigkeit, wie z. B. einem hitzebeständigen Kunststoff.
Dieser Zwischenring 103a bildet eine thermische Isolierung
zwischen der zweiten Schwungmasse 103 und dem Wälzlager 106a.
Die Schulter 117a zur axialen Abstützung der zweiten Schwung
masse 103 ist durch ein scheibenförmiges Bauteil 160 gebil
det, das über nicht näher dargestellte Mittel, wie z. B.
Niete, mit der zweiten Schwungmasse 103 fest verbunden ist.
Im scheibenförmigen Bauteil 160 sind axiale Ausnehmungen 161
vorgesehen für die Durchführung der Schraubenköpfe 156. Die
Nabe 152 der Kupplungsscheibe 105 greift mit ihrem Endbereich
151 in den durch den Ansatz 115 begrenzten Hohlraum 150 ein.
Im Hohlraum 150 ist ein Pilotlager 153 für das Ende einer
Getriebeeingangswelle vorgesehen. Das Pilotlager 153 ist am
axialen Ansatz 115 zentriert.
Zur axialen Sicherung des Wälzlagers 106a auf dem axialen
Ansatz 115 ist ein Sicherungsring 162, der als federnder Ring
ausgebildet sein kann, vorgesehen. Der Sicherungsring 162
greift in eine radiale Nut 163 ein, die im axialen Endbereich
115a des axialen Ansatzes 115 eingebracht ist, und zwar auf
der der Kupplungsscheibe 105 zugewandten Seite des Lagers
106a. Der innere Lagerring des Wälzlagers 106a wird somit
axial zwischen dem Sicherungsring 162 und der radialen
Schulter 116a des axialen Ansatzes 115 axial gehaltert.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist das
Wälzlager 206a auf einem axialen Ansatz 262 der zweiten
Schwungmasse 203 aufgenommen, und zwar über den Innenring
216. Der Außenring 217 ist innerhalb eines axialen Ansatzes
215 der ersten Schwungmasse 202 aufgenommen. Die beiden
axialen Ansätze 215,262 übergreifen sich teilweise in axialer
Richtung und bilden einen ringförmigen Zwischenraum, in dem
das Wälzlager 206a aufgenommen ist. Der axiale Ansatz 215 ist
einteilig ausgebildet mit dem sich im wesentlichen radial
erstreckenden Bauteil 213, das zur Befestigung der zweiten
Schwungmasse 202 an der Abtriebswelle einer Brennkraftmaschi
ne dient. Der Ansatz 215 könnte jedoch auch durch ein am
Bauteil 213 befestigtes rohr- bzw. hülsenförmiges Teil
gebildet sein.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 besitzt lediglich die
zweite Schwungmasse 303 einen axialen Ansatz 362, auf dem
radial außen das Wälzlager 306a aufgenommen ist. Der äußere
Lagerring des Lagers 306a ist in einer zentralen Bohrung 363
der ersten Schwungmasse 202 aufgenommen. Das Wälzlager 306a
befindet sich radial innerhalb der Bohrungen 307 zur Aufnahme
von Befestigungsschrauben für die Anlenkung der ersten
Schwungmasse 202 an die Abtriebswelle einer Brennkraftmaschi
ne.
Bei sehr kleinen Einbauverhältnissen kann bei den einzelnen
beschriebenen Ausführungsbeispielen die Wälzlagerung auch
derart ausgebildet werden, daß wenigstens eine der Laufbahnen
der Wälzlagerung unmittelbar an einem der axialen Ansätze
angeformt ist, so daß kein besonderer Lagerring erforderlich
ist. Es können jedoch auch alle Abwälzbahnen unmittelbar an
Bauteile der beiden Schwungmassen angeformt werden, so daß
dann lediglich Wälzkörper erforderlich sind. So kann z. B.
bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 der innere Lagerring 16
entfallen und die entsprechende Abwälzbahn unmittelbar am
axialen Ansatz 15 angeformt sein. Bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 3 könnten beide Lagerringe 216, 217 entfallen und
die entsprechenden Abwälzbahnen für die Wälzkörper unmittel
bar an den axialen Ansätzen 215, 262 angeformt sein.
In Fig. 5 ist ein geteiltes Schwungrad 401 gezeigt, das
eine, an einer nicht gezeigten Kurbelwelle einer Brennkraft
maschine befestigbare, erste oder Primärschwungmasse 402
besitzt sowie eine zweite oder Sekundärschwungmasse 403. Auf
der zweiten Schwungmasse 3 ist eine Reibungskupplung 404
unter Zwischenlegung einer Kupplungsscheibe 405 befestigt,
über die ein ebenfalls nicht gezeichnetes Getriebe zu- und
abgekuppelt werden kann. Die Schwungmassen 402 und 403 sind
über eine Lagerung 406 zueinander verdehbar gelagert, deren
Wälzkörper, wie Kugeln radial innerhalb der Bohrungen 407 zur
Durchführung von Befestigungsschrauben 408 für die Montage
der ersten Schwungmasse 402 auf der Abtriebswelle der Brenn
kraftmaschine angeordnet sind. Zwischen den beiden Schwung
massen 402 und 403 ist, ähnlich wie bei Fig. 1 die Dämpfungseinrichtung
409 wirksam, die Schraubendruckfedern be
sitzt, die in einem ringförmigen Raum 411, der einen torusar
tigen Bereich bildet, untergebracht sind. Der ringförmige
Raum 411 ist zumindest teilweise mit einem viskosen Medium,
wie beispielsweise Öl oder Fett, gefüllt.
Die Primärschwungmasse 402 ist überwiegend durch ein Bauteil
413, das aus Blechmaterial hergestellt wurde, gebildet. Das
Bauteil 413 besitzt einen im wesentlichen radial verlau
fenden, flanschartigen Bereich 414, der radial innen Bohrun
gen bzw. Löcher 407 aufweist.
Das einreihige Kugellager 406a ist als Blechlager hergestellt
und besitzt einen die radial innere Laufbahn für die Kugeln
bildenden Lagerring 416, der gegenüber der Primärschwungmasse
402 zentriert ist und einen die radial äußere Laufbahn
bildenden äußeren Lagerring 417, der die Sekundärschwungmasse
403 trägt. Der die innere Abwälzbahn bildende Lagerring 416
besitzt einen radial innen angeformten und in Richtung der
Kupplungsscheibe 405 weisenden axialen Ansatz 416a, der
radial außen die Abwälzbahn bildet. Der axiale Ansatz 416a
befindet sich dabei zumindest annähernd auf gleicher axialer
Höhe mit der Sekundärschwungmasse 403. Der axiale Lagerring
ansatz 416a geht an seinem der Kupplungsscheibe 405 abgewand
ten Ende in eine radial nach außen hin verlaufende ringförmi
ge Abstufung 416b über, die ihrerseits wiederum einmündet in
einen radial nach außen hin gerichteten flanschartigen bzw.
scheibenartigen Bereich 416c. Zur Zentrierung des Lagerringes
416 besitzt das aus Blech hergestellte Bauteil 413 Anformun
gen in Form von Anprägungen 413a, die mit dem äußeren
Durchmesser des scheibenförmigen Bereiches 416c zur Zentrie
rung des Lagerringes 416 zusammenwirken. Der scheibenförmige
Bereich 416c besitzt Ausnehmungen 407a, die sich mit den
axialen Ausnehmungen 407 - in axialer Richtung gesehen -
überdecken. Die Ausnehmungen 407 und 407a können dabei den
gleichen Querschnitt aufweisen. Bei der Montage des Schwung
rades 401 auf die Abtriebswelle der Brennkraftmaschine werden
die radial inneren Bereiche 414a des ringförmigen Bauteiles
413 zwischen dem Anschraubflansch der Abtriebswelle der
Brennkraftmaschine und dem scheibenartigen Bereich 416c des
Lagerringes 416 axial angespannt. Es wird also der Lagerring
416 durch die Schrauben 408 an der Abtriebswelle der Brenn
kraftmaschine gesichert.
Der Lagerring 417 hat radial innen einen in Richtung des
Bauteils 413 verlaufenden axialen Ansatz 417a angeformt, der
die äußere Abwälzbahn bildet. An seinem der Kupplungsscheibe
405 zugewandten Ende geht der axiale Ansatz 417a in einen
radial nach außen hin verlaufenden scheibenförmigen Bereich
417b über. Über diesen Bereich 417b trägt der Lagerring 417
die Sekundärschwungmasse 403. Hierfür ist der scheibenartige
Bereich 417b radial außen über Nietverbindungen 403a mit der
Sekundärschwungmasse 403 verbunden. Die Schwungmasse 403
besitzt einen axialen Rücksprung 403b, der eine Zentrierflä
che für den Lagerring 417 bildet, wobei diese durch den
Rücksprung 403b gebildete Zentrierfläche mit der äußeren
Mantelfläche des radialen Lagerbereiches 417b zusammenwirkt.
Der im wesentlichen radial verlaufende Bereich 414 geht
radial außen in einen halbschalenartig bzw. C-förmig ausge
bildeten Bereich 418 über, der die Kraftspeicher wenigstens
über deren Außenumfang zumindest teilweise umgreift und führt
bzw. abstützt. Der radial äußere, schalenartige Bereich 418
des Blechkörpers 413 ist gegenüber den radial weiter innen
liegenden Bereichen 414 in Richtung zur Brennkraftmaschine
hin axial versetzt. An seinem in Richtung der zweiten
Schwungmasse 403 bzw. der Kupplung 404 weisenden Ende trägt
der schalenartige Bereich 418 einen ebenfalls schalenartig
ausgebildeten Körper 419, der aus Blech gebildet sein kann
und ebenfalls zur Bildung bzw. Abgrenzung des ringförmigen
Raumes 411 dient. Der Körper 419 ist mit dem Blechkörper 413
verschweißt und besitzt einen sich radial nach innen hin
erstreckenden Abschnitt 419a. Der durch den schalenartigen
Körper 419 und den schalenartigen Bereich 418 gebildete
torusartige Bereich 412 ist, in Umfangsrichtung betrachtet,
unterteilt in einzelne Aufnahmen, in denen Kraftspeicher vor
gesehen sind. Die einzelnen Aufnahmen sind, in Umfangs
richtung betrachtet, voneinander getrennt durch Beaufschla
gungsbereiche für die Kraftspeicher, welche durch in das
Blechteil 413 und den schalenartigen Körper 419 eingeprägte
Taschen 418b, 419b gebildet sein können. Die mit der zweiten
Schwungmasse 403 verbundenen Beaufschlagungsbereiche 421 für
die Kraftspeicher sind vom Kupplungsdeckel 422 getragen.
Die Beaufschlagungsbereiche 421 sind durch radiale Arme 421
gebildet, die einstückig sind mit dem Kupplungsdeckel 422 und
in den Ringraum 411 radial eingreifen, und zwar zwischen die
Enden von in Umfangsrichtung benachbarten Kraftspeichern.
Die Beaufschlagungsbereiche bzw. Arme 421 sind radial innen
mit einem axial verlaufenden, zylinderförmigen Bereich 423
des Deckels 422 verbunden. Der axial verlaufende Deckelbe
reich 423 umhüllt bzw. umgreift mit einem Abschnitt 423a die
zweite Schwungmasse 403 und ist mit dieser über in den Ab
schnitt 423a eingebrachte Anprägungen 424, die in entspre
chende Vertiefungen der Schwungmasse 403 eingreifen, fest
verbunden. Zur Positionierung der zweiten Schwungmasse 403
gegenüber dem Kupplungsdeckel 422 während deren Verbindung,
kann der Deckel 422 eine axiale Schulter aufweisen, an der
sich die Schwungmasse 403 axial abstützen kann.
Wie aus Fig. 5 zu entnehmen ist, ist der ringförmige Raum
411 bzw. dessen torusartiger Bereich 412 überwiegend radial
außerhalb der äußersten Konturen der zweiten Schwungmasse 403
angeordnet. Dadurch können das zur Anlenkung der ersten
Schwungmasse 422 an der Abtriebswelle der Brennkraftmaschine
dienende und den torusartigen Bereich 411 tragende Bauteil
413, welches an die Brennkraftmaschine angrenzt, und die
zweite Schwungmasse 403 radial innerhalb des ringförmigen
Raums 411 sich über eine verhältnismäßig große radiale
Erstreckung, unter Bildung eines Zwischenraums bzw. Luftspal
tes 430, unmittelbar gegenüberliegen, also direkt benachbart
sein, wodurch eine in axialer Richtung sehr kompakte Bauweise
des aus Schwungrad 401, Kupplung 404 und Kupplungsscheibe 405
bestehenden Aggregats ermöglicht wird. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Schwungmasse 403 über praktisch
ihre gesamte radiale Erstreckung dem motorseitigen Bauteil
413 benachbart. Dies wird unter anderem dadurch ermöglicht,
daß die Abdichtung des ringförmigen Raumes 411 durch eine
Dichtung 431 gewährleistet wird, die zwischen den inneren
konischen Bereichen des radialen Abschnittes 419a und einer
äußeren, am Außenumfang des Deckels 422 angeformten Dichtflä
che wirksam ist. Durch den erfindungsgemäßen Aufbau er
strecken sich also keinerlei Bauteile radial zwischen die
beiden Schwungmassen 402 und 403.
Der Zwischenraum 430 dient zur Kühlung des Schwungrades 401,
und zwar, indem durch diesen Zwischenraum 430 ein Kühlluft
strom hindurchgeführt wird. Zur Erzeugung einer solchen
Kühlluftzirkulation besitzt der radiale Bereich 417b des
Lagers 406 radial innerhalb der Nietverbindungen 403a axiale
Ausnehmungen 433. Der durch die Ausnehmungen 433 einmündende
Luftstrom strömt unmittelbar an dem Bereich 414 vorbei bzw.
ist auf diesen Bereich 414 gerichtet. Zusätzlich oder alter
nativ zu den Ausnehmungen 433 kann der radial verlaufende
Bereich 414 des Blechkörpers 413 axiale Durchlässe 434
aufweisen, die den Zwischenraum 430 mit der dem Motor zuge
wandten Seite des Bauteils 413 verbinden. Zur Verbesserung
der Kühlung kann die zweiten Schwungmasse 403 weitere axiale
Durchlässe 435 aufweisen, die radial weiter außen liegen und
auf der der Reibfläche 432 abgewandten Seite mit dem Zwischenraum
430 in Verbindung stehen und auf der der Kupplung
404 zugewandten Seite der Schwungmasse 403 radial außerhalb
der Reibfläche 432 ausmünden. Die Durchlässe 435 sind radial
außen durch den axialen Abschnitt 423a des Deckels 422,
welcher die Schwungmasse 403 umgreift, begrenzt. Die axialen
Durchlässe bzw. Ausnehmungen 433, 434 und 435 können, in
Umfangsrichtung betrachtet, länglich ausgebildet sein. Die
Ausnehmungen 433 dienen gleichzeitig zur Aufnahme bzw.
Durchführung der Befestigungsschrauben 408.
Zur Abdichtung der teilweise mit viskosem Medium gefüllten,
ringförmigen Kammer 411 sind eine radial weiter innen
liegende Dichtung 436 und die radial weiter außen angeordnete
Dichtung 431 vorgesehen. Die Dichtung 436 ist durch ein
membranartiges bzw. tellerfederförmiges Bauteil gebildet, das
sich an dem radial verlaufenden Bereich 414 der Schwungmasse
402 abstützt, und zwar auf einem Durchmesserbereich, der sich
radial außerhalb des mittleren Reibdurchmessers der Reib
fläche 432 der Schwungmasse 403 befindet. Radial außen ist
die Dichtung 436 am Deckel 422 zentriert. Die axial federnd
verspannte Dichtung 436 ist auf radialer Höhe der Belüf
tungskanäle 435 der Schwungmasse 403 vorgesehen. Durch die
Ausgestaltung und Anordnung der Dichtungen 431, 436 wird
gewährleistet, daß der Freiraum bzw. Luftspalt 430, der
unmittelbar zwischen den beiden Schwungmassen 402 und 403
vorgesehen ist, eine verhältnismäßig große radiale Erstrec
kung aufweist, wodurch die Kühlung der die Reibfläche 432
aufweisenden Schwungmasse 403 erheblich verbessert werden
kann. Weiterhin können, aufgrund der Anordnung der Dichtung
431, die radial äußeren Belüftungskanäle 435 radial innerhalb
dieser Dichtung 431 axial an dieser vorbeigeführt werden und
kupplungsseitig ausmünden. Der Kupplungsdeckel 422 besitzt in
seinem axial verlaufenden Bereich 423 Ausnehmungen 438, die
mit den Durchlässen 435 zur Erzeugung eines Kühlluftstromes
zusammenwirken.
Die Kupplung 404, die Kupplungsscheibe 405 und das Zweimas
senschwungrad 401 bilden, ähnlich wie dies in Zusammenhang
mit den Fig. 1 und 2 beschrieben wurde, eine Baueinheit,
die vormontiert ist.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und im einzel
nen beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
umfaßt insbesondere auch Varianten, die durch Kombinationen
von einzelnen, in Verbindung mit den verschiedenen Ausfüh
rungsformen beschriebenen Merkmalen bzw. Elementen gebildet
werden können.