DE415127C - Koksofenanlage - Google Patents

Koksofenanlage

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DE415127C
DE415127C DED45234D DED0045234D DE415127C DE 415127 C DE415127 C DE 415127C DE D45234 D DED45234 D DE D45234D DE D0045234 D DED0045234 D DE D0045234D DE 415127 C DE415127 C DE 415127C
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Germany
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coal
coke oven
coking coal
filling
pockets
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B31/00Charging devices
    • C10B31/02Charging devices for charging vertically
    • C10B31/04Charging devices for charging vertically coke ovens with horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Koksofenanlage. Bisher erfolgt die Trocknung der gewaschenen Kokskohle in sogenannten Schwemmsümpfen in der Weise, daß die Kohle entsprechend dem verlangten Feuchtigkeitsgeha:t eine bestimmte Zeitlang, und zwar bis zu 36 Stunden, in den Schwemmsümpfen verbleibt, damit während dieser Zeit das Wasser allmählich durch die Koksteile nach unten durchsickern kann.
  • Die so entwässerte Kohle wird dann durch irgendwelche Fördermittel in einen Kokskohlenturm, der unmittelbar neben einer Koksofenbatterie steht, geschafft.
  • Die zum Füllen der einzelnen Öfen einer Koksofenbatterie benötigte Kohle wird aus dem Kokskohlenturm in einen Füllwagen entleert. Dieser Wagen fährt dann jeweils zu dem Ofen, der beschickt werden soll.
  • Das heutige `'erfahren der Trocknung und der Einfüllung der Kokskohle in den Koksöfen hat den großen Nachteil, daß in den Kohlentürmen die feuchte, aus den Schwemmsümpfen der "'äsche kommende Kokskohle auf die im Kokskohlenturm befindliche trocknere Kokskohle fällt, wodurch letztere wieder Wasser aus der neu aufgeschütteten Kohle aufnimmt. Ferner wird das Mauerwerk einer Koksofenbatterie durch das häufige Hin- und Herfahren des Füllwagens, dessen Gewicht einschließlich Füllung rund ;o t beträgt, stark beansprucht. Diese Mängel sollen durch das eingangs genannte Verfahren wie folgt behoben werden.
  • Die in den Schwemmsümpfen vorgetrocknete Kokskohle wird nicht wie bisher erst in den Kokskohlenturm entleert, sondern sofort durch eine entsprechende Anzahl Transportbänder oder sonstige Fördermittel zu den unmittelbar über einer Koksofenbatterie angeordneten Kokskohlentasc hen geschafft und in diesen entleert.
  • Das Fassungsvermögen einer jeden Tasche an Kokskohle ist das gleiche wie das einer Ofenkammer.
  • Die Wände der Kokskohlentaschen bestehen aus Drahtgewebe oder gelochten Blechen, die an einem kräftigen Gerippe aus Eisenkonstruktion befestigt werden. Die Eisenkonstruktionen der einzelnen Kohlentaschen bilden in sich ein geschlossenes Ganzes.
  • Die Trocknung der Kokskohle erfolgt nun in der Weise, daß die von der Oberfläche der Koksofenbatterie ausstrahlende Wärme durch die Zwischenräume zwischen den einzeInen Taschen emporsteigt und auf diesem Wege ihre Wärme an die in den Taschen befindliche Kokskohle abgibt.
  • Entsprechend der Garungszeit eines Ofens sinkt durch die abgegebene Wärme der Wassergehalt der Kokskohle in den Taschen auf ein bestimmtes Maß.
  • Über den Kohlentaschen ist eine Dachkonstruktion angeordnet, die einen entsprechend großen Entlüfter besitzt, durch den die überschüssige Wärme und die beim Füllen der Ofen entstehenden Rauchgase abziehen.
  • Soll ein Ofen gefüllt werden, so werden die Austragtrichter der einzelnen Taschen durch Füllrohre mit den Füllöffnungen einer Ofenkammer verbunden.

Claims (1)

  1. P.%-rt.@t--A#N srRLciii.: i. Kokso'enanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohle aus den Sümpfen durch Fördermittel auf über den einzelnen Kammern mit Abstand voneinander stehende Entwässerungstaschen verteilt werden, die eine Kammerfüllung aufnehmen und verschließbare, auf die Kammerlänge verteilte Ausläufe haben. a. Koksofenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschenausläufe durch auswechselbare Füllrohre mit den Füllöchern verbunden werden.
DED45234D Koksofenanlage Expired DE415127C (de)

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DE (1) DE415127C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0181630A3 (en) * 1984-11-12 1987-05-20 Firma Carl Still Gmbh & Co. Kg. Coke oven battery
EP0350740A1 (de) * 1988-07-11 1990-01-17 Still Otto GmbH Kohletransport- und -füllsystem für Verkokungsofenbatterien

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0181630A3 (en) * 1984-11-12 1987-05-20 Firma Carl Still Gmbh & Co. Kg. Coke oven battery
EP0350740A1 (de) * 1988-07-11 1990-01-17 Still Otto GmbH Kohletransport- und -füllsystem für Verkokungsofenbatterien

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