DE416018C - Verfahren zur Umwandlung von durch Umdruck hergestellten Druckmustern zu Druckformen auf Zink o. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Umwandlung von durch Umdruck hergestellten Druckmustern zu Druckformen auf Zink o. dgl.Info
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Description
- Verfahren zur Umwandlung von durch Umdruck hergestellten Druckmustern zu Druckformen auf Zink o. dgl. Bei der Herstellung für den Auflagendruck bestimmter, sogenannter Druckformen (Umdrucke) auf Zink, Aluminium und Stein ist bisher das Präparieren derselben für den Fortdruck in der Weise vorgenommen worden, daß man die Zeichnung oder Bildfläche wiederholt mit Fettsubstanzen, sogenannte Auswaschtinktur, unter wiederholtem Einwalzen mit Farbe behandelte.
- Zugleich war es notwendig, das so genannte Ätzen der Druckformen zu wiederholen, um dieselben für den Fortdruck fertigzümachen. Diese ganze Bearbeitung hat einen Zeitraum von Stunden beansprucht. Außerdem erforderte jede Zinkplatte die sorgfältigste Behandlung, damit die Zeichnung nicht verschwand.
- Nach der Erfindung werden die Platten nach der Herstellung des Umdrucks und vor dein Auflagendruck mit Terpentin unter Gummiarabikum ausgewaschen und mit einer Lackschicht versehen, welche aus Spiritus, ILopal- und Schellack besteht, die sich auf dein bereits vorhandenen Fettbilde festsetzt und so eine fast unzerstörbare, die schärfste Ätze aushaltende Druckform erzeugt.
- Derartige Verfahren sind für die Herstellung von Zinkdruckformen nach photomechanischem Verfahren schon bekannt. So ist in der britischen Patentschrift igoo.l vorn Jahre 1897 beschrieben, eine Chromatalbuininkopie auf Zink mit Umdruckfarbe zu überwalzen und in gewöhnlicher Weise zu entwickeln, dann trocken zu fächeln und zu erwärmen und darauf mit alkoholischer Schellacklösung zu übergießen, die sich an den nicht belichteten, durch die Entwicklung freigelegten Metallteilen festsetzt. Die Platte wird darauf mit Terpentinöl überwischt, worauf das Positivbild erscheint und die Platte in üblicher Weise durch eine saure Ätze von dem Chromatalbumin befreit und geätzt werden kann.
- Nach einem in der österreichischen Patentschrift 35979 beschriebenen Verfahren wird die Chromatkolloidschicht ohne vorheriges Einwalzen entwickelt und die Platte mit Asphaltlösung übergossen,-- die an den Metallstellen sich festsetzt und die Druckstellen liefert.
- Durch die Anwendung der vom Erfinder vorgeschlagenen Lackzusammensetzung werden Druckstellen geschaffen, die nicht spröde sind und nicht abspringen und sehr hohe Auflagedrucke zulassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Umwandlung von durch Um-.-lruck hergestellten Druckmustern zu Druckformen auf Zink o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine Lackschicht aus Spiritus, Kopal- und Schellack auf die Druckflächen aufgetragen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86605D DE416018C (de) | 1924-10-03 | 1924-10-04 | Verfahren zur Umwandlung von durch Umdruck hergestellten Druckmustern zu Druckformen auf Zink o. dgl. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0086605 | 1924-10-03 | ||
| DEM86605D DE416018C (de) | 1924-10-03 | 1924-10-04 | Verfahren zur Umwandlung von durch Umdruck hergestellten Druckmustern zu Druckformen auf Zink o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416018C true DE416018C (de) | 1925-07-06 |
Family
ID=25988157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM86605D Expired DE416018C (de) | 1924-10-03 | 1924-10-04 | Verfahren zur Umwandlung von durch Umdruck hergestellten Druckmustern zu Druckformen auf Zink o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416018C (de) |
-
1924
- 1924-10-04 DE DEM86605D patent/DE416018C/de not_active Expired
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