DE41622A - Neuerung an drei- und mehrrädrigen, durch Kette betriebenen Fahrräder - Google Patents
Neuerung an drei- und mehrrädrigen, durch Kette betriebenen FahrräderInfo
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- DE41622A DE41622A DE1887SC4620 DESC4620 DE41622A DE 41622 A DE41622 A DE 41622A DE 1887SC4620 DE1887SC4620 DE 1887SC4620 DE SC4620 DESC4620 DE SC4620 DE 41622 A DE41622 A DE 41622A
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
und
Durch eine Anordnung von Zahnrädern verschiedener Gröfse in Verbindung mit einer besonderen
Hebeleinrichtung zum Aufser- oder Inthätigkeitbringen eines Theiles der Zahnräder
erhält man drei verschiedene Geschwindigkeiten der Triebräder bei einer gleichen Winkel-Geschwindigkeit
der Tritthebel.
Ein vom Fahrer bequem zu erreichender Handhebel η (Fig. 1 und 5) kann drei bestimmte
Stellungen einnehmen, in welchen er sich feststellt. Die Bewegung des Handhebels η theilt
sich durch die Hebel / und in an die auf zwei Achsen angebrachten Vorrichtungen mit. Von
diesen Achsen ist χ (Fig. 1 und 2) die Achse mit den Tritten ρ oder die Hauptachse, welcher
zur Seite und parallel die Hülfsachse y liegt.
Auf der Hülfsachsey sind eine Anzahl Zahnräder
angebracht, deren Gröfse man, je nachdem man den Unterschied der drei Fahrgeschwindigkeiten
gröfser oder kleiner wünscht, einschliefslich der Zahnräder auf der Hauptachse χ verschieden wählen kann. Die Räder
der Hülfsachsey sind unter einander fest verbunden
und können sich zusammen auf der Achse y, welche fest ist, drehen.
Auf der Hauptachse χ befindet sich das Kettenrad t, welches die Kette α führt, und
dieses Kettenrad sowohl als auch das Zahnrad b, welche fest verbunden sind, können
sich auf der Hauptachse χ frei drehen, wenn sie nicht durch die Kuppelung k eingeklinkt,
also festgehalten werden.
Die Bewegung des Handhebels η bringt die Räder der Hülfsachse y auf derselben nach.
rechts oder links und läfst gleichzeitig auf der Hauptachse χ das Kettenrad t sammt Kette a
frei oder stellt sie fest. Durch diese Verschiebung und das daraus folgende Eingreifen verschiedener
Räder der zwei Achsen erreicht man die verschiedenen Fahrgeschwindigkeiten, welche
man wünscht.
Fig. ι zeigt, wie die ganze Vorrichtung anzubringen ist. Die Kette α überträgt die auf
die Tritte ρ verwendete Kraft auf die Achse q und dadurch auf die grofsen Triebräder r.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in der Stellung, wie dieselbe die Bewegung der Tritte ρ direct
auf die Kette α und damit auf die Triebräder überträgt, weil die Kuppelung k in das Kettenrad
t eingerückt ist. Die Hülfsachse y sammt allen übrigen Rädern bleiben aufser Thätigkeit
in der Stellung, die Fig. 2 zeigt, welche demnach die Benutzung bei gewöhnlicher Geschwindigkeit
veranschaulicht.
Fig. 3 zeigt, wie die Kuppelung k ausgerückt ist, also Kettenrad t sammt Zahnrad b zu beliebiger
Drehung auf Achse χ freiläfst. Das auf Achse χ feststehende Rad g überträgt die
Bewegung der Tritte ρ auf das Rad d und dadurch auch auf das Rad c. Dieses überträgt
die Bewegung auf Rad b und damit gleichzeitig auf Kettenrad t und Kette a. Da
nun Rad g kleiner ist als d, so wird letzteres sich um so viel langsamer drehen, jedoch
aufserdem, da c und b gleich grofs sind, auch auf Kettenrad t und Kette α ebenfalls eine
langsamere Bewegung, aber auch eine um so viel erhöhte Kraft übertragen, welche zur
Ueberwindung gröfserer Steigungen, als mit
der gewöhnlichen Gangart möglich wäre, verwendet werden kann.
Fig. 4 zeigt, wie die Kuppelung k ebenfalls ausgerückt ist, also, wie in Fig. 3, Kettenrad t
und Zahnrad b freiläfst. Das auf der Hauptachse χ feststehende Rad h überträgt die Bewegung
der Tritte ρ auf das Rad/ und damit auch auf Rad e und Rad b sammt Kettenrad t
mit Kette a. Da nun das Zahnrad h gröfser ist als das Rad f, so wird letzteres sich um
so viel schneller drehen, welche schnellere Drehung durch die Räder e und b und das
Kettenrad-"? mit Kette α den Triebrädern übermittelt
wird. Diese Stellung, Fig. 4, ist anwendbar, wenn in der Ebene oder bei geringer
Steigung des Weges noch Kraft des Fahrers überschüssig ist und dieselbe zur Erhöhung
der Fahrgeschwindigkeit verwendet werden soll.
Fig. 6 zeigt, wie die Zähne der Räder der beiden Achsen χ und y, welche Räder von
der Seite in einarider eingerückt werden, seitlich abzuschä'rfen sind, damit die Zähne nicht
von der Seite auf einander treffen können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An drei- und mehrrädrigen, durch Kette betriebenen Fahrrädern, um denselben drei verschiedene Geschwindigkeiten ertheilen zu können, die gleichzeitige Anbringung folgender Einrichtungen: Neben der durch Fufstritte (p) bewegten, mit losem Kettenrade (t) und Zahnrade (b) versehenen Achse (x) eine Hülfsachse fjr), die, ebenso wie x, je eine verschiebbare Kuppelung (k bezw. Ar1 ) trägt, so dafs mittelst Handhebels (n) und Verbindungsgestänge (I bezw. m) rechts und links von b auf χ und y angeordnete Rädervorgelege derartig in den Betrieb eingeschaltet werden können, dafs die Umdrehungen von χ durch eines dieser Rädervorgelege beschleunigt bezw. verlangsamt auf Kettenrad (t) und damit durch Kette (a) auf die Achse (q) der Laufräder (r) des Fahrrades übertragen werden, während bei Einschaltung der Kuppelung (k) ein unmittelbarer Antrieb von q durch Kettenräder und Kette (a) ohne Geschwindigkeitsänderung erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.H/lG It
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41622A true DE41622A (de) |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1214966B (de) | 1961-10-31 | 1966-04-21 | Siemens Ag | Schieberadgetriebe, insbesondere fuer feinmechanische Geraete |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1214966B (de) | 1961-10-31 | 1966-04-21 | Siemens Ag | Schieberadgetriebe, insbesondere fuer feinmechanische Geraete |
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