DE416353C - Mehrteiliger Schraubenradfraeser zur Herstellung von Schraubenraedern in ununterbrochener Erzeugung - Google Patents
Mehrteiliger Schraubenradfraeser zur Herstellung von Schraubenraedern in ununterbrochener ErzeugungInfo
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- DE416353C DE416353C DEK87553D DEK0087553D DE416353C DE 416353 C DE416353 C DE 416353C DE K87553 D DEK87553 D DE K87553D DE K0087553 D DEK0087553 D DE K0087553D DE 416353 C DE416353 C DE 416353C
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- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F21/00—Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
- B23F21/12—Milling tools
- B23F21/16—Hobs
- B23F21/163—Hobs with inserted cutting elements
- B23F21/166—Hobs with inserted cutting elements in exchangeable arrangement
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- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
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- B23F21/12—Milling tools
- B23F21/16—Hobs
- B23F21/18—Taper hobs, e.g. for bevel gears
- B23F21/183—Taper hobs, e.g. for bevel gears with inserted cutting elements
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- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F21/00—Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
- B23F21/12—Milling tools
- B23F21/22—Face-mills for longitudinally-curved gear teeth
- B23F21/223—Face-mills for longitudinally-curved gear teeth with inserted cutting elements
- B23F21/226—Face-mills for longitudinally-curved gear teeth with inserted cutting elements in exchangeable arrangement
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Description
Es ist bekannt, daß bei allen Zahnradgetrieben, deren Achsen sich kreuzen, aber nicht
schneiden und die vielfach allgemein als Schraubenradgetriebe bezeichnet werden, eine starke
und dauernde Gleitbewegung der Zahnflanken stattfindet und daß diese Tatsache zur Herstellung
von Zahnrädern benutzt werden kann. So werden z. B. die bekannten Schneckenräder
dadurch hergestellt, daß die mit dem
ίο Rade zusammenarbeitende Schnecke durch eine kongruente, aber mit Schneidezähnen
versehene Schnecke ersetzt wird, die sich dann ihre Schneckengänge im Schneckenrade selbst
ausfräsen kann. In ähnlicher Weise- wird bei dem bekannten Pfauterverfahren der Zzhnrücken
einer Schnecke, d. h. eines eingängigen Schraubenzahnrades, mit hinterdrehten Frässchneiden
versehen und so infolge der Gleitbewegung zum Fräsen eines als Gegenrad
mit ihm zusammenarbeitenden Zahnradkörpers verwendet, wobei noch eine Zusatzbewegung
die allmähliche Verschiebung der Schnecke längs der ganzen Oberfläche bewirkt. Die
Herstellung solcher vielschneidigen Schrauben- oder Schneckenfräser ist aber für beide Verfahren,
abgesehen von ihrer Ungenauigkeit infolge des Härtens, an einfache Formen gebunden.
Sobald solche Fräser mehrere Gänge, größere Durchmesser oder starke Steigungen erhalten sollen, wenn die Schneidkanten bequem
schleifbar oder nachstellbar sein sollen, oder wenn es sich gar um nichtzylindrische
Schraubenräder handelt, können solche einteiligen Fräser unzweckmäßig und andere
mehrteilige Formen von Schraubenradfräsern vorzuziehen sein.
Tatsächlich werden Ersatzfräser an Stelle einer vollständigen Zylinderschraube auch
schon angewendet in Form des Schlagzahnes, der von dem ganzen Schraubenfräser nur einen
einzigen Zahn übrigläßt, der nun mit Hilfe einer außen in der Achsverlängerung sitzenden
Schraubenführung oder Schraubenbewegung allmählich in den Windungen der zugehörigen
Schraube vorgeschoben wird. Die vorliegende Erfindung verlegt nun diese Führung des
Schlagzahnes in den Fräser selbst und erhält dadurch die Möglichkeit, nicht nur Zylinderschrauben,
sondern auch Kegelschrauben, Globoidschrauben u. dgl. in verhältnismäßig
einfacher Weise zu ersetzen.
Der Fräser besteht' nach der vorliegenden Erfindung aus drei während des Betriebes
gegenseitig beweglichen bzw. bewegten Elementen, nämlich einem Kern K (Abb. 1), der
mit einem Schraubengewinde von entsprechender Steigung versehen ist, einem Mantel M,
der um den Kern drehbar befestigt ist, und den Fräsmessern F, die in geraden Schlitzführungen
des Mantels spielfrei geführt werden. Eine ähnliche Anordnung ist bisher allerdings
zum Feinverstellen eines spanabhebenden flächenbildenden Messers während des Ganges,
nicht aber zur Zahnlückenerzeugung, benutzt worden. Zum letzteren Zwecke ist eine ganz
bestimmte Führung des Messers notwendig,
die derart ausgebildet ist, daß nicht das ganze Schraubenrad als Fräser hergestellt zu werden
braucht, sondern nur einzelne leicht auswechselbare, nachstell- und nachschleifbare Messer
benutzt werden, die aber infolge der Relativverdrehung des Mantels um den Kern in einer
Schraubenlinie um die Achse bewegt werden und so allmählich infolge der Verschraubung
doch die ganze Zahnlückenoberfläche eines ίο Schraubenzahnrades ausfüllen. Für jeden Gang
des Schraubenrades genügt also ein aus dem geeignetsten Werkstoff herstellbares Messer,
dessen Schneidprofil dem Meridianschnitt des Schraubenrades entspricht, zum Ersatz eines
vollen, mit Schneidkanten versehenen Schraubenganges.
Verwendet man für einen Gang mehrere Messer, so können dieselben entweder groß
oder besser verschieden groß sein, so daß alle kleineren Profile zum Vorschneiden der Zahnradlücken
benutzt werden und nur das größte Messer das genaue Profil haben muß. Auf alle Fälle aber müssen alle Messer so geführt
werden, als ob sie eine Führungsmutter als Umhüllung gemeinsam hätten; d. h. bei Verdrehung
des Mantels um den festgehaltenen Kern müßten die Messer die Gänge einer gemeinsamen
Schraubenmutter ausschneiden können, die die Umhüllung, das Negativ, oder die Form zum vollen Schraubenrad bildete.
Ein Vorteil kann noch in der Anwendung eines kammartigen Messers F (Abb. 1) liegen,
wobei entweder alle Zähne des Kammes gleich ausgebildet werden oder auch als Zähne von
zunehmender Größe, zu dem Zwecke, die Herstellung der Nuten abzustufen und dem letzten Messer nur die Feinarbeit zu übertragen.
Bei dieser Vereinfachung des Zahnrückens, der jetzt nur mehr eine oder wenige Schneidkanten
besitzt, ist es leicht möglich, auch kegelförmige Fräser herzustellen, die man zur
Erzeugung kegelförmiger Schraubenräder benötigt. Es muß lediglich die innere Schraube
eine Kegelschraube sein und der Mantel ein Kegelmantel; seine Schlitze liegen in den
Meridianlinien eines Kegels, die dessen Erzeugende bilden.
Für Hyperboloidfräser muß die innere Schraube auf einem Hyperboloid geschnitten
sein, d. h. der Schneidstahl muß sich längs der geraden Erzeugenden eines Hyperboloids
bewegen. Die Schlitze für die Messer müssen, um gut passende Führungen bilden zu können,
in den geraden Erzeugenden eines hyperbolischen Mantels liegen. Anwendung kann dieser Fräser z. B. zur Erzeugung hyperbolischer
Kegelräder finden. Bei Globoidschraubenfräsern muß die Führung kreisbogenförmig in der Meridianlinie, und zwar um denselben
außenliegenden Mittelpunkt erfolgen, den die erzeugende Mantellinie besitzt.
Ein besonderes Kennzeichen des neuen Fräsers ist, daß die Messer auswechselbar gemacht
werden können, so daß verschiedene Profile gleicher Steigung benutzt werden können,
ebenso aber kann der Schraubenkern auswechselbar gemacht werden, um mit gleichem
Profil verschiedene Steigungen benutzen zu können. Es ist also nicht mehr notwendig,
für jeden Zahnmodul einen neuen Fräser anzuschaffen; es genügt die Auswechslung der
innenliegenden Schraube und der Messer.
Um die relative Verdrehung von Mantel und Kern während des Betriebes des Fräsers
zu erzwingen, sind bekannte Mittel anzuwenden. Es kann etwa (Abb. 5) von der Achse A aus
mit Hilfe von Wechselrädern B und C auf zwei Schneckentriebe D und E gearbeitet
werden, wobei die Übersetzung beispielsweise so eingestellt werden kann, daß auf 100 Umdrehungen der Kernwelle K eine
volle Relativdrehtmg des Mantels M zum Kern K erfolgt, indem der Mantel 101 Umdrehungen
in der gleichen Zeit vornimmt. Beim Vorschneiden kann die Manteldrehzahl und damit die Relatiyverdrehung gegenüber
der Kernwelle größer als beim Fertigfräsen gehalten werden, um beim Vorschneiden an
Zeit, beim Fertigfräsen an Genauigkeit die besten Werte zu erreichen.
Bei Erreichung der Endlagen der Fräsmesser würde in bekannter Weise eine bediente
oder selbsttätige Ausrückung des Antriebes erfolgen müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mehrteiliger Schraubenradfräser zur Herstellung von Schraubenrädern in ununter- ίσο brochener Erzeugung, bei welchem ein oder mehrere auswechselbare Fräsmesser durch Führungsschlitze des Fräsermantels und durch einen als Führungsschraube ausgebildeten, im Mantel drehbaren Fräserkern geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschraube der Messer (F) je nach den zu fräsenden Schraubenrädern als Zylinder-, Kegel-, Hyperboloid- oder Globoidschraube ausgebildet ist, so daß die Messerkanten sich bei Relativverdrehung des Mantels (M) um seinen Kern (K) in den Gängen einer Zylinder-, Kegel-, Hyperboloid- oder Globoidschraube bewegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK87553D DE416353C (de) | 1923-11-03 | 1923-11-03 | Mehrteiliger Schraubenradfraeser zur Herstellung von Schraubenraedern in ununterbrochener Erzeugung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK87553D DE416353C (de) | 1923-11-03 | 1923-11-03 | Mehrteiliger Schraubenradfraeser zur Herstellung von Schraubenraedern in ununterbrochener Erzeugung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416353C true DE416353C (de) | 1925-07-15 |
Family
ID=7235968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK87553D Expired DE416353C (de) | 1923-11-03 | 1923-11-03 | Mehrteiliger Schraubenradfraeser zur Herstellung von Schraubenraedern in ununterbrochener Erzeugung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416353C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2791946A (en) * | 1952-10-31 | 1957-05-14 | Cincinnati Milling Machine Co | Variable conical cutter |
-
1923
- 1923-11-03 DE DEK87553D patent/DE416353C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2791946A (en) * | 1952-10-31 | 1957-05-14 | Cincinnati Milling Machine Co | Variable conical cutter |
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