DE416360C - Fliehkraftregler fuer Kraftmaschinen - Google Patents
Fliehkraftregler fuer KraftmaschinenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
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Description
Es gibt zahlreiche Flachreglerbauarten, die die Drehung eines Organs um die Reglerwelle
bezwecken. Sie sind meistens nur für minutliche Drehzahlen unterhalb iooo zu gebrauchen.
Darüber hinaus jedoch ergeben sich, namentlich bei großen Wellendurchmessern, bauliche Schwierigkeiten, die meist
in der Vermeidung unzulässig hoher Beanspruchungen der verwendeten Baumaterialien
ίο begründet liegen. Es kommt dort also darauf
an, mit denkbar geringsten Massen möglichst große Arbeitsvermögen zu gewinnen. Es sind Regler bekannt, bei denen nur die
Fliehkraft der Masse einer Blattfeder wirkt.
In der vorliegenden Erfindung ist nun eine solche Feder so angeordnet, daß sie angenähert
konzentrisch zur Drehachse liegt, eine Maßnahme, die man bei Blattfedern auch sonst
wohl angewandt hat, ohne jedoch die Fliehkraft der Feder wesentlich ausnutzen zu ao
wollen. Es verteilt sich dann die Fliehkraftbelastung gleichmäßig über die ganze Länge,
und außer bester Raumausnutzung kommen um* so kleinere Zusatzkräfte auf die Federenden,
je mehr die Feder einen vollen Kreisumfang bildet. Werden nun die Enden der Feder gelenkig an Bolzen angeschlossen, so
sind diese Bolzen denkbar gering beansprucht und es bleibt der Regler daher möglichst empfindlich,
zumal keine zusätzlichen Belastungen der Bolzen durch eine Federeinspannung hinzukommen. Da nun aber alle Bolzen und
Lenker Massen darstellen, die zwar Fliehkräfte erzeugen, ohne jedoch die Fähigkeit zu
besitzen, potentielle Energie aufzunehmen, so sind die beiden hier notwendigen Bolzen so
angeordnet,,daß ihre Fliehkräfte keine Arbeit leisten.
S Abb. ι stellt den Regler dar, in Richtung der Wellenachse gesehen, Abb. 2 im Längsschnitt.
Die Welle α trägt einen fest aufgekeilten Arm b mit Bolzen c. Lose drehbar
um die Welle ist das die Regelung veranlassende Teil d mit dem Bolzen c gelagert. Zwischen
den beiden Bolzen c und e hängt, im wesentlichen konzentrisch gelagert, die Blattfeder
/. Bei sehr hohen Drehzahlen wird diese weiter nicht beschwert, sondern es genügt
ihre Masse allein, bei mittleren Drehzahlen dagegen erhält die Feder einige Beschwerungsklötze
g1 bis ge. Die Fliehkräfte sowohl
der Federmasse allein als auch ihrer Beschwerungsklötze
suchen in an sich bekannter Weise den Durchmesser der Federn zu vergrößern
und somit den lose drehbaren Arm d im angedeuteten Pfeilsinne herumzudrehen,
bis sich Federspannungen und Fliehkräfte im Gleichgewicht befinden. Wie schon erwähnt,
bietet die konzentrische Anordnung der Feder außer dem Vorteil bester Raumausnutzung
auch noch den geringer Bolzenbelastung, je mehr ihre Länge sich dem vollen Kreisumfang
nähert. Mit letzterem Vorteil besteht jedoch die Gefahr des Schienkerns der Feder,
sei es bei horizontalem Lauf infolge der wechselnden Schwerkraftmomente, oder auch
infolge von Winkelbeschleunigungen bzw. Verzögerungen der Reglerwelle, da ja die
Stützbasis, das ist die Entfernung der beiden Gelenkbolzen c und e, dann sehr klein wird.
Um diesen Ubelstand zu vermeiden, befindet sich in einem geeignet gewählten Punkte
(hier halbe Länge) ein Stift h, der sich in einem sonst der Welle α fest verbundenen
Kurvenschlitz i so führt, daß die Feder zwar sich frei aufzubiegen, der Führungsstift h jedoch
bei jeder Stellung nur eine bestimmte Lage einzunehmen vermag und dadurch die Feder am Schlenkern verhindert.
Claims (3)
1. Fliehkraftflachregler für Kraftmaschinen, bei welchen eine Blattfeder als
wesentlich Fliehkraft erzeugendes Reglerorgan dient, dadurch gekennzeichnet, daß
die Blattfeder (/) angenähert konzentrisch zur Welle (α) gelagert ist und daß beide
Feder enden mit Bolzen (c bzw. e) drehbar verbunden sind.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhütung des
Schienkerns die Feder in einem geeigneten Punkte Qi) durch einen Kurvenschlitz (i)
geführt wird.
3. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung bestimmter
niedriger Drehzahlen zwei oder mehrere Zusatzmassen (g1 bis ga) angeordnet
sind, die nicht, wie sonst üblich, gelenkig oder nur in einem Punkte starr mit der
Feder (/) verbunden sind, sondern längs der Feder gleichmäßig verteilt mit ihr in
mehreren Punkten starr verbunden sind, so daß ihre Fliehkräfte die der Federmassen
unterstützen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST37968D DE416360C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Fliehkraftregler fuer Kraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST37968D DE416360C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Fliehkraftregler fuer Kraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416360C true DE416360C (de) | 1925-07-13 |
Family
ID=7463082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST37968D Expired DE416360C (de) | 1924-05-07 | 1924-05-07 | Fliehkraftregler fuer Kraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416360C (de) |
-
1924
- 1924-05-07 DE DEST37968D patent/DE416360C/de not_active Expired
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