DE416371C - Nachtsignalapparat zum Signalisieren von Buchstaben, Zahlen und Zeichen oder zum Geben von Morsezeichen, bestehend aus einem Projektionsapparat, vor dem ein endloser Filmstreifen bewegt wird - Google Patents

Nachtsignalapparat zum Signalisieren von Buchstaben, Zahlen und Zeichen oder zum Geben von Morsezeichen, bestehend aus einem Projektionsapparat, vor dem ein endloser Filmstreifen bewegt wird

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DE416371C
DE416371C DEF56174D DEF0056174D DE416371C DE 416371 C DE416371 C DE 416371C DE F56174 D DEF56174 D DE F56174D DE F0056174 D DEF0056174 D DE F0056174D DE 416371 C DE416371 C DE 416371C
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DE
Germany
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film strip
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signaling
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HEINRICH FLICKENSCHILDT
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    • G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F9/00—Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements
    • G09F9/40—Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements in which the desired character is selected from a number of characters arranged one beside the other, e.g. on a common carrier plate
    • G09F9/405—Indicating arrangements for variable information in which the information is built-up on a support by selection or combination of individual elements in which the desired character is selected from a number of characters arranged one beside the other, e.g. on a common carrier plate the selected character being projected on a common screen accommodating only one character at a time, to provide the same display position for all characters

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  • Projection Apparatus (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Nachtsignalapparat zum Signalisieren von Buchstaben, Zahlen und Zeichen oder zum Geben von Morsezeichen, bestehend aus einem Projektionsapparat, vor dem ein endloser Filmstreifen bewegt wird. Vorliegende Erfindung betrifft einen Nachtsignalapparat. Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art sind meistenteils zu kompliziert und nicht geeignet, einen schnellen Signalverkehr zu ermöglichen. Es gibt Signallaternen, bei denen Zeichen o. dgl. auf eine Scheibe projiziert und von dort abgelesen werden können; hierbei ist ein Schlitten, an dem die einzustellenden Zeichen drehbar befestigt sind, zu verschieben und dann das vor die Öffnung des Projektionsapparates gebrachte Zeichen mittels eines Hebels in die Öffnung einzuschrauben. Diese Art gewährleistet aber- ebenfalls keinen schnellen Signalverkehr, da das Einstellen der Zeichen zeitraubend ist und das gewünschte Zeichen mit Hilfe des Schlittens genau vor die Öffnung gebracht werden muß, weil es sich sonst nicht in die öffnung hineinbringen läßt. So ist man immer wieder zum Signalverkehr mittels Morsezeichen zurückgekehrt, der aber den Nachteil hat, daß sich dieses Nachrichtenverkehrs nur Personen bedienen können, die des Morsealphabetes mächtig sind. Diesen übelständen soll vorliegende Erfindung abhelfen, die einen Signalapparat darstellt, der von jedem mit Leichtigkeit ohne Vorkenntnisse schnell zu handhaben ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt durch Abb. i im Längsschnitt, durch Abb. a in Vorderansicht bei herausgenommener Mattscheibe, durch Abb. 3 in Ansicht von hinten und durch Abb. 4 in Ansicht auf die Stehscheibe. In einem kegelstumpfartig ausgebildeten Gehäuse i befindet sich an der hinteren Wand a ein Gehäuse 3, in welchem eine Glühbirne 4 sitzt, welche mit Drähten 5 an eine Stromquelle angeschlossen ist. Vor der Glühbirne 4 befindet sich eine Gelbscheibe 6 und ein Kondensator 7. Vor diesem befindet sich ein Durchgang 8 für einen die zu signalisierenden Buchstaben, Zahlen oder Zeichen enthaltenden endlosen Filmstreifen 9. Vor diesem Durchgang 8 für den Filmstreifen 9 befindet sich ein Objektiv io. Die vordere Wand des Apparates bildet eine Mattscheibe i i. Oben auf dem Signalapparat ist eine feststehende Scheibe i z angebracht, die durch eine mit einem Schutzschirm 13 versehene Lampe 14 beleuchtet wird und eine kreisförmige Tafel 15 besitzt, auf der sich Buchstaben, Zahlen und Zeichen in derselben Anordnung befinden wie auf dem Filmstreifen. Ein Verstellhebel16, der in jeder Stellung in einen von mehreren Einschnitten 17 einspringt, verdreht eine konzentrisch zu der Scheibe 92 gglagerte Welle 18, welche ihrerseits vermittels Zahnräder ig bis 24 ihre Bewegung auf zwei Rollen 25 überträgt. Diese beiden Rollen sind mit Zahnkränzen versehen und drehen mit Hilfe einer an einem Bügel 27 befestigten Rolle 26 den Filmstreifen 9 an einer Öffnung 28 vorbei. Die Führung des endlosen Filmstreifens 9 besorgen Rollen 29. Die Glühbirne 14 erhält ihren Strom durch Drähte 30 und einen Schleifkontakt 31.
  • Auf der Rückseite des Apparates befindet sich eine Taste 32 mit Kontakten 33. Die Schaltung der Leitungsdrähte geschieht so, daB bei gewöhnlicher Stellung der Taste 32 die Lampe 14 erleuchtet ist, während beim Herunterdrücken der Taste 32 die Lampe 14 erlischt und die Lampe ¢ brennt.
  • Der Vorgang beim Signalisieren ist nun folgender: Auf der Scheibe 12 wird ein gewünschtes Zeichen mit Hilfe des Stellhebels 16 eingestellt. Hierbei dreht sich die Welle 18 und bewegt mit Hilfe der Zahnradüber= setzungen 19 bis 24 die beiden Zahnkranzrollen 25, und diese bewegen den endlosen Filmstreifen 9 derart, daß das auf der Scheibe 12, 15 eingestellte Zeichen auch vor der Öffnung 28 erscheint. Wird nach Einstellen des betreffenden Zeichens nun die Taste 32 heruntergedrückt, erlischt die Lampe 14, und die Lampe 4 flammt auf, die das eingestellte Zeichen auf die Mattscheibe i i projiziert, von wo es dann abgelesen werden kann.
  • Das Geben von Morsezeichen mit demselben Apparat ist entweder dadurch möglich, daß die üblichen Morsezeichen, Punkt und Strich, in bildlicher Projizierung auf die Mattscheibe i i geworfen werden und dadurch einem, der im Ablesen von Morsezeichen nicht sicher ist, das Ablesen wesentlich erleichtert wird, oder die Mattscheibe wird als Morselampe benutzt, und die Morsezeichen werden, durch kurze oder lange Belichtungen gegeben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcIi: Nachtsignalapparat zum Signalisieren von Buchstaben, Zahlen und Zeichen oder zum Geben von Morsezeichen, bestehend aus einem Projektionsapparat, vor dem ein endloser Filmstreifen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einstellen eines gewünschten Zeichens auf einer Scheibe (12, 15) vermittels eines Stellhebels (16) mit Hilfe einer Achse (18) und einer Zahnradübersetzung (i9 bis 24) zwei Zahnkranzrollen (25) und eine Spannrolle (26) einen endlosen Filmstreifen (9) so weit drehen, daß das gewünschte Zeichen vor die Öffnung (28) des Projektionsapparates gebracht wird.
DEF56174D 1924-05-16 1924-05-16 Nachtsignalapparat zum Signalisieren von Buchstaben, Zahlen und Zeichen oder zum Geben von Morsezeichen, bestehend aus einem Projektionsapparat, vor dem ein endloser Filmstreifen bewegt wird Expired DE416371C (de)

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DE416371C true DE416371C (de) 1925-07-14

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