DE416498C - Lokomotiv-Dampfkessel mit im Langkessel eingebauter Trennungswand - Google Patents

Lokomotiv-Dampfkessel mit im Langkessel eingebauter Trennungswand

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DE416498C
DE416498C DEB115164D DEB0115164D DE416498C DE 416498 C DE416498 C DE 416498C DE B115164 D DEB115164 D DE B115164D DE B0115164 D DEB0115164 D DE B0115164D DE 416498 C DE416498 C DE 416498C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/06Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Lokomotiv-Dampfkessel mit im Langkessel eingebauter Trennungswand. Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Lokomotiv-Dampfkessel, bei welchem im Gegensatz zu den Lokomotrv-Dampfkesseln der gebräuchlichen Art= in an sich bekannter Weise zwei voneinander getrennte Wasserspiegel vorgesehen sind, und zwar ein niedrigerer Wasserspiegel über den Heizröhren und ein höherer Wasserspiegel über der Feuerbüchsendecke. Durch diese Anordnung wird bewirkt, daß die über den Heizröhren sich entwickelnden Dampfbläschen Gelegenheit haben, unmittelbar in den Dampfraum emporzusteigen, weshalb der erzeugte Dampf besonders wasserfrei ist. Die verschiedenen Wasserspiegel im Kessel werden erzielt durch den Einbau einer aus zwei Blechen bestehenden Trennungswand im Langkessel in der Nähe der vorderen Feuerbüchsenrohrwand, wobei gleichzeitig die Bleche der Trennungswand derart ausgebildet sind, daß sie einen Filter für das aus dem Raum mit dem höheren Wasserspiegel in den Raum mit dem niedrigeren Wasserspiegel überfließende Wasser bilden. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Abb. i ihn im Längsschnitt beziehungsweise teilweise in der Ansicht, während Abb. a einen wagerechten Schnitt gemäß Linie A-A der Abb. i wiedergibt. Abb.3 zeigt die Ansicht des neuen Dampfkessels von vorn, während in Abb. q der Querschnitt gemäß der Linie C-D der Abb. i dargestellt ist. Innerhalb des Langkessels a ist in der Nähe der vorderen Feuerbüchsenrohrwand eine Trennungswand c angeordnet, während seitlich von dieser Wand c, gleichfalls im Langkessel in dessen oberern Teil, die Trennungswand c, angebracht ist, die im unteren Teil rechtwinklig umgebogen und im wagerechten Teil siebartig durchlöchert ist. Die Wände c und c1 teilen den Dampfkessel in zwei getrennte Räume mit verschiedenem Wasserspiegel, und zwar in den Feuerbüchsenraum d mit dem höheren, durch die Oberkante der Wand c festgelegten Wasserspiegel und in den Langkesselraum c mit dem tiefer gelegenen Wasserspiegel. Der Raum zwischen der Wand c und der rechtwinklig gebogenen Wand cl ist mit Filtermaterial ausgefüllt, wozu zweckmäßig poröses Steinmaterial und kleingeschlagener Koks genommen wird. In der Wand cl sind verschiedene gebogene Röhren l angeordnet, die den im Raum d erzeugten Dampf in den Raum e überleiten.
  • Das durch Injektoren f', f" oder andere Speisevorrichtungen mittels Röhren g in den Feuerbüchsenraum d hineingedrückte Wasser sammelt sich in ihm bis zur Oberkante der Trennungswand c an und stürzt dann über letztere in den Filterraum n.. Das Wasser reinigt sich in diesem Filter von den in ihm enthaltenen festen Bestandteilen, wie auch von etwaigem Öl, und gelangt chemisch fast ganz rein in den Langkesselraum e. In diesem Raum liegt der normale Wasserspiegel tiefer wie im Raume d, etwa ro cm über der obersten Heizröhrenreihe, so daß der hier erzeugte Dampf gleich, ohne erst große Wassermassen durchdringen zu müssen, in den Dampfraum des Kessels gelangt, also trocken ist.
  • Ein durch Handrad s und Stange h zu beeinflussendes Absperrventil (AbL2) ist in der Trennungswand c vorgesehen, um im Bedarfsfalle, beispielsweise wenn der Filter etwa verschmutzt ist, aus dem Raum d direkt in den Raum e Wasser einführen zu können. Über dem Filter n. ist seitlich im Langkessel eine Öffnung k vorgesehen zwecks Reinigung bzw. neuer Füllung des Filterkastens. Ein Wasserstandsanzeiger r.' zeigt den Spiegel im Raum d an, während der zweite Wasserstandsanzeiger j den Wasserspiegel im Raum e angibt.
  • Ein Lokomotiv-Dampfkessel mit zwei getrennten Wasserspiegeln hat gegenüber den gebräuchlichen Lokomotiv-Dampfkesseln wesentliche Vorzüge. Zunächst findet bei ihm eine lebhaftere Dampfentwicklung in dem Raum e statt, da hier nur eine verhältnismäßig geringe Wasserschicht über der obersten Heizröhrenreihe sich befindet, die fortlaufend in der Dampfentwicklung begriffen ist. Der hier erzeugte Dampf ist trocken, da er ja keine Wasserschichten zu durchdringen hat und sich gleich nach seiner Erzeugung in dein verhältnismäßig großen Dampfraum des Langkessels a befindet. Der neue Lokomotiv-Dampfkessel ermöglicht gleichzeitig, die An-,sendttng einer gewölbten Feuerbüchsendecke, wie sie hier in der Abb. 4 veranschaulicht ist. Statt der bisher gebräuchlichen flachen Feuer-Büchsendecke mit einer großen Anzahl von Deckankern sind beim Gegenstand der Erfindung nur vier Verankerungen der Decke der Feuerbüchse mit dem Außenmantel des Langkessels angewandt, und ist im übrigen die Feuerbüchsendecke in der Mitte ausgebaucht, welche Anordnung eine geringe Stärke der Deckenwand bedingt und eine gute Wärmeübertragung gewährleistet.
  • Als ganz besonderer Vorzug des neuen Lokomotiv-Dampfkessels muß die Anwendung des Wasserfilters im Innern des Dampfkessels bezeichnet werden. Dieser Filter, vorzugsweise mit porösen Steinen und klein geschlagenem Koks gefüllt, nimmt alle Verunreinigungen des Speisewassers, wie mineralische Salze und feste Bestandteile, auch Öle, in sich auf, wenn das Speisewasser aus dem Raum d, in welchem die Verunreinigungen infolge Siedens des Wassers an die Oberfläche getrieben werden, über die Oberkante der Trennungswand c sich ergießend in den Filter n gelangt. Das in den Raum e gelangende Wasser ist somit chemisch fast ganz rein, so daß sich an den Heizröhren kein Kesselstein absetzt und somit eine gute Wärmeübertragung stattfindet.
  • Beim Bergabfahren auf geneigten Strecken kann das Wasser in dem neuen Lokomotivdampfkessel aus dem Wasserraum d nicht nach dem Langkessel abfließen, es ist immer noch eine genügende Wassermenge auch bei den steilsten befahrbaren Strecken vorhanden, mithin ist ein Durchbeulen beziehungsweise ein Durchbrennen der Feuerbüchsdeeke wegen Mangels an Wasser bei dem neuen Lokoniotiv-Dampflcessel direkt ausgeschlossen.

Claims (2)

  1. PATCNT-AxSPRÜcHR: r. Lokomotiv-Dainpfkessel mit im Langkessel eingebauter Trennungswand, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (c) der Trennungswand bis zur Höhe des Wasserspiegels im Raum (c£) ge#ührt ist, w ährend der andere im Scheitel des Langa Z, kessels auf seiner Innenseite angeordnete Teil der Wand (c1) rechtwinklig gebogen und im wagerechten Teil siebartig durchlöchert ist.
  2. 2. Lokomotiv-Dampfkessel nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den beiden Wänden (c, c,) gelegene Raum als Filter für das über die Oberkante der Wand (c) aus lem Raum (d) in den Raum (e) sich ergießend". Was., ser eingerichtet ist.
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