DE416558C - Einrichtung zum Behandeln der Schwerhoerigkeit - Google Patents

Einrichtung zum Behandeln der Schwerhoerigkeit

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DE416558C
DE416558C DEI22398D DEI0022398D DE416558C DE 416558 C DE416558 C DE 416558C DE I22398 D DEI22398 D DE I22398D DE I0022398 D DEI0022398 D DE I0022398D DE 416558 C DE416558 C DE 416558C
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DE
Germany
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hearing loss
cap
treating hearing
ear
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Expired
Application number
DEI22398D
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English (en)
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Dr Wilhelm Mueller-Waldeck
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INHABAD GmbH
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INHABAD GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F11/00Methods or devices for treatment of the ears or hearing sense; Non-electric hearing aids; Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense; Protective devices for the ears, carried on the body or in the hand

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Description

  • Einrichtung zum Behandeln der Schwerhörigkeit. Es ist bereits vorgeschlagen worden, Schwerhörigkeit dadurch zu behandeln, daß man im Ohr mittels Unterdruckes eine Blutstauung erzeugt. Dies geschah in der Weise, daß man in den Gehörgang einen dicht schließenden Saugkopf (Olive) einführte, der mittels eines Schlauches an eine Saugpumpe angeschlossen war, wobei gegebenenfalls in die Leitung noch eine Vorrichtung eingefügt war, die es ermöglichte, den Unterdruck periodisch auf kurze Zeit durch Verbindung mit der Außenluft aufzuheben, so daß sich eine pulsierende Unterdruckwirkung ergab.
  • Es ist nun erkannt worden, daß die an sich zweifellos günstige Blutstauung im inneren Ohr infolge der damit verbundenen Wärmestauung bedenkliche Nebenwirkungen hat. Um diese zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung dafür gesorgt, daß am Sauger Luft nachdringen kann, so daß ein stetiger Luftwechsel stattfindet und die von der Saugpumpe o. dgl. abgeführte Luft die Stauwärme abführt. Im Zusammenhange damit hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, als Sauger eine auf das Ohr aufzusetzende Kappe mit weichem Randschiuß zu verwenden, die erfahrungsgemäß auch schon ohne Mitwirkung einer in den Gehörgang einzuführenden Olive für die zwecks Kühlung erforderliche Durchlüftung genügt und daneben bei der an sich bekannten Vi.brationsbehandlung durch Schallwellen als Resonator wirkt.
  • Die Abbildung veranschaulicht die neue Einrichtung an einem Ausführungsbeispiel. Bei diesem besteht die Einrichtung aus einer Kappe a, die auf der Innenseite eine Öffnung zum Einführen der Ohrmuschel c mit weichem Randschluß b aufweist. In die Kappe a, die zweckmäßig aus steifem Material, z. B. Hartgummi, besteht, ist luftdicht ein Rohr d eingeführt, das arn inneren Ende in eine Olive e ausläuft. Diese soll beim Gebrauch des Apparates in den Gehörgang f eingeführt wenden. Sie ist in ihrer Stärke so zu bemessen, daß sie sich dicht an den Gehörgang anlegt. Das äußere Ende des Rohres d ist mittels eines Schlauches g an eine Luftpumpe r oder eine sonstige Unterdruckquelle angeschlossen. Will man nur durch Blutstauung mit Luftwechsel wirken, so genügt die Kappe a allein in Verbindung mit der Saugvorichtung, die eventuell ein einfacher Saugball sein könnte, und einem Lufteinlaß an beliebiger Stelle, wofür gegebenenfalls die natürliche Undichtigkeit an den Stellen genügt, an denen die Kappe auf dem Haar aufsitzt. Will man Medikamente, insbesondere in Dampfform einführen, so ist die Verwendung der Olive e von Bedeutung, die zweckmäßig am Umfange mit Längsrillen h versehen ist, so daß die z. B. durch ein an den Stutzen i angeschlossenes Zuführungsrohr j eintretenden Dämpfe durch die Rillen h in -den Gehörgang gelangen und von hier durch die zentrale Bohrung der Olive, das Rohr d und den Schlauch g abgesaugt werden.
  • Der Stutzen k dient zum Anschluß einer Schallzuleitung zwecks Behandlung partieller Schwerhörigkeit durch Einwirkung von Schallwellen der im Bereich der partiellen Schwerhörigkeit liegenden Töne. Die Kappe a wirkt dabei als Resonator.

Claims (2)

  1. P.AT ENT-ANSpp,üeHE: r. Einrichtung zum Behandeln der Schwerhörigkeit mittels Unterdruckes unter Verwendung eines einerseits an den Gehörgang, anderseits an eine Unterdruckquelle anzuschließenden Saugers, dadurch gekennzeichnet, daß als Sauger eine auf das Ohr aufzusetzende Kappe mit weichem Randschluß dient, die an die Unterdruckquelle angeschlossen ist und in die Luft nachdringen kann, so daß eine Durchblutung unter Vermeidung einer Wärmestauung eintritt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß -die Kappe zum Anschließen von Stimmpfeifen eingerichtet ist.
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