DE416757C - Kontaktvorrichtung fuer auf Fahrzeugen anzubringende elektrische Kilometerzaehler mit Kontaktscheiben - Google Patents
Kontaktvorrichtung fuer auf Fahrzeugen anzubringende elektrische Kilometerzaehler mit KontaktscheibenInfo
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- DE416757C DE416757C DEK89152D DEK0089152D DE416757C DE 416757 C DE416757 C DE 416757C DE K89152 D DEK89152 D DE K89152D DE K0089152 D DEK0089152 D DE K0089152D DE 416757 C DE416757 C DE 416757C
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Description
- Kontaktvorrichtung für auf Fahrzeugen anzubringende elektrische Kilometerzähler mit Kontaktscheiben. g bezieht sich auf Kilometer-Die Erfindung zähler, insbesondere für Personen- und Lastkraftwagen, bei denen durch die umlaufenden Teile des Fahrzeugs elektrische Kontakte betätigt werden, durch die der Stromkreis eines das Zählwerk antreibenden Elektromagneten "eöffniet und -eschlossenwird. DerartigeKontaktvorrichtun-en sind an sich bekannt, doch arbeiten diese bekannten Vorrichtun-en zu schnell, indem der Anker des Schaltmagneten den rasch aufeinanderfolgenden Stromstößen nicht schnell genug zu folgen vermag, woraus -leben des Ankers, sich Mißstände wie Festl, Durchbrennen dür Spuken usw., ergeben. Nach der Erfindun,- werden die vorgenannten Mängel dadurch beseitigt, daß das mit untsprechender Cbersetzun- arbeitende Vorgulege der Kont,aktvorrichtung aus zwei in Reibungseingrifi stehenden Kontaktscheiben besteht, welche in an sich bekannter Weise nur je eine schmale Kon:taktfläche am Umfang besitzen. Ver-wendet man zwei derartig ausgebildete Kontaktscheiben von ungleichem Durchmesser, so kann mit einfachen Mitteln eine sehr große Übersetzung erzielt werden, da erst nach verhältnismäßigvielen.Umdrehungen der Scheibün bzw.nacli (,in,emverbäl#tnism;.ißig -roßen Zeitintervall ein Kontaktschluß zwitchen den beiden Scheiben eintritt. Nach der Erfindung sind die Reibräder oder Kintaktscheiben-, die am Umfang mit einer Gummidecke versehen sind, ferner so ausgebildet, daß die eine Scheibe an der Stirnfläche ballig, und die andere konisch ist, so daß durch Achsialverschiebung der Scheiben diescIben genau mit Bezug auf das Cberse -zungsverbältnis einreguliert werden können.
- Auf der Zeichnun- ist der Erfindun-s--e-enstand in einem Ausführungsbeispiel darc t> -es! ellt.
- Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung und Abb. 2 ein Grundriß, der das Räderwerk erkennen läßt.
- Die ganze Vorrichtung wird über der Kardamvellea des Kraftfahrzeu '"es in einem zweischenkeli,gen Rahmen b angeordnet, der in dem Chassis des Kraftwagens an (-inem Querträgerd mittels zweier Bügele einseitig aufgehängt ist-, v#ährend sici das and(#ru Ende des Rahmensb unter Eiiisclialtun,#-eiii(r Feder/ den Trägerc abstützt. In dem Rahmen b ist zunächst eine Welle g gelagert, die ein Reibrad/i tr' t, das infolge der einseitigen Aufhängung der Vorrichtung gegen die Kardanwelle drückt und daher ständig mit derselben in Kontakt ist. Da das Radfi ungefähr im Durchmesser doppel:t so groß wie die Kardanwelle ist, so läuft die Welleg nur mit ungefähr der halben Geschwindi-keit. Auf der Welleg ist ferner ein Reibradi fest an-eordnet, das wieder im Durchmesser etwa c# dreimal so klein wie die Schraubeli ist. Das Reibradi steht im Eingriff -wie ' der mit einer -rößt -ren Schrauben, die -fest auf einer im Rahmen b #,eiager#en Welle in sitzt. Sämtliche Reibrader sind zweckmäßig mit einem Reibbeia- aus Gummi o. dgl. versehen. Die Umfap-fläclie der Reibräderi und n muß ferner aus einem e'eL-trischen Strom nichtleitenden Materials bestehen.
- Das kleine Reibrad i wird zweckmäßig schwach konisch aus-ebildet, während das Reibradn am Umfang ballig- ausgeführt ist, um einen -uten Reibungseingriff zu erzielen.
- Das Reibradi besitzt in an sich bekannter Weise einen schmalen, quergerichteten Mei.ii.'.s,treift-ii i, der sich bis an den äußeren Umfang, des Rades erstreckt und leitend mit (,inem an dem Radei angebrachten Schleif--ciii-i' verbunden ist. Auf dem Schleifringi' schleift die Bürstek, die am Rahmen der Vorrichtung befestigt ist. In gleicher Weise ist auch das Reibradu mit einem schmalen Metallstreifenp ausgerüstet, weicher in leitender Verbindung mit dem Schleifring o steht, von welcher der S-rom mittels einer Bürste q abgenommen werden kann. Der Durchmesser der Reibräder 1 und n wird nach einer genauen Berechnung bemessen, ebenso die Breite der beiden Konlaktstreifeni undp. Vermöge dieser Ausbildung derKontaktscheiben! undit wird daher die Scheibei jedesmal eine große Anzahl von Umdrehungen ausführen müssun, ehc die Streifeni und p miteinander iii Berührung kommen. Für praktische Fälle kann daher beispielsweise die Anordnung getroffen werden, daß ein Komakt alle 2oo oder 5oo in, die vom Fahrzeug zurück,gelegt werden, stattlindet. Um eine genaue Einstellung der Kontakträder zu ermöglichen, die dann eine Eichung des eigent lichen Zählwerks überflüssig mach-, ist das Rad i achsial zum Rad it verschiebbar, Lndern es mittels der Klemmschrauben. r von der Welle "elöst wird. Die We" c g ist ferner mittels der B'.öcl,-e t in einem Schlittens der Rahmenträgger ge.agert, sodaß das Lager durch Anziehen der Schraubentt verschoben werden kann, derart, daß immer ein Eingriff zwischen den Scheibeni und it erfolgt.
- An die Bürstenk und q wird die Leitung angeschlossen, die übe#r eine Batterie nach dem Elektromag-iieten für das Zählwerkgeht. Da die ganze Vorrichtung innerhalb des Wagenkas'tens angeordnet ist, so kann sie auch vollkommen durch ein Gehäuse eingeschlossen werden, so daß sie 1-egen Beschädigungen wie auch gegen Sclimu,tz und Feuchtigkeit geschützt ist.
- S#tatt des Reibrädergetriebes kann naturgemäß auch ein Zahnrädergetriebe Anwendun- finden.
Claims (3)
- PATENT- A x S P RÜCH E: i. Kontaktvorrichtung ,; für auf Fahrzeu"e-n anzubrin-ende elektrische Kilon 21 meterzähler mit Kontaktscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die mit entsprechender übersetzung arbeitenden Räder der Kont a 'ktv#orrichtung aus zwei in Reibungs- b eingriff stehenden Kontaktscheiben (i, it) bestehen, welche in an sich bekannter Weise nur je eine schmale Kontaktfläche (i, p) am Umfang besitzen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontakträder (1, n) von ungleichem Durchmesser sind, so daß erst nach verhältnismäßig vielen Umdrehungen der Räder bzw. nach einem verhältnismäßig großen Zeitintervall ein.
- Kontaktsichluß eintritt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den ,a,ummibewehrten Kontakttreibrädern das eine ballig- und das andere konisch an der S.tirnfläche ist, und daß die Räder Lwecks Jusiierung gegeneinander in Richtung ihrer Drehachse verschoben werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK89152D DE416757C (de) | 1924-04-08 | 1924-04-08 | Kontaktvorrichtung fuer auf Fahrzeugen anzubringende elektrische Kilometerzaehler mit Kontaktscheiben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK89152D DE416757C (de) | 1924-04-08 | 1924-04-08 | Kontaktvorrichtung fuer auf Fahrzeugen anzubringende elektrische Kilometerzaehler mit Kontaktscheiben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416757C true DE416757C (de) | 1925-07-28 |
Family
ID=7236451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK89152D Expired DE416757C (de) | 1924-04-08 | 1924-04-08 | Kontaktvorrichtung fuer auf Fahrzeugen anzubringende elektrische Kilometerzaehler mit Kontaktscheiben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE416757C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20050173287A1 (en) * | 2003-10-01 | 2005-08-11 | Smith Stephen A. | Ergonomic disposable cup having improved structural integrity |
-
1924
- 1924-04-08 DE DEK89152D patent/DE416757C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20050173287A1 (en) * | 2003-10-01 | 2005-08-11 | Smith Stephen A. | Ergonomic disposable cup having improved structural integrity |
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