DE417454C - Doppelschaukelstuhl - Google Patents

Doppelschaukelstuhl

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Publication number
DE417454C
DE417454C DEM82599D DEM0082599D DE417454C DE 417454 C DE417454 C DE 417454C DE M82599 D DEM82599 D DE M82599D DE M0082599 D DEM0082599 D DE M0082599D DE 417454 C DE417454 C DE 417454C
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DE
Germany
Prior art keywords
chair
rocking chair
support
backrests
double rocking
Prior art date
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Expired
Application number
DEM82599D
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English (en)
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MORITZ METHNER
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MORITZ METHNER
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Publication date
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Publication of DE417454C publication Critical patent/DE417454C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00—Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/02—Rocking chairs
    • A47C3/029—Rocking chairs with curved rocking members resting on the floor

Landscapes

  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Doppelschaukelstuhl mit nebeneinanderliegenden und gegeneinandergekehrten Sitzen. Das Neue wird in erster Linie darin gesehen, daß die Rückenlehnen an den in der Höhe einstellbaren Sitzen angelenkt sind und durch ausziehbare, am Gestell angreifende Armlehnen gehalten werden, die bei Benutzung des Stuhles zum Liegen die Rückenlehnen gegen die Schaukelkufen abstützen. Ferner ist gemäß der Erfindung jede Beinlehne am Sitzrahmen in der Höhe verstellbar angeordnet, und es ist an ihr gleichachsig mit der Fuhrauflage ein Bügel angelenkt, der als Stütze zum Einstellen der Beinlehnen beim Liegen dient.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht des Doppelschauao kelstuhles zum Sitzen eingestellt,
Abb. 2 einen Grundriß,
Abb. 3 einen Querschnitt mit Andeutung der Rückenlehnen,
Abb. 4 eine Sonderansicht der Beinlehne as und
Abb. S eine Seitenansicht des Schaukelstuhles zur Benutzung im Liegen eingestellt. Drei parallele Kufen α sind durch Querstäbe b miteinander verbunden und tragen die Sitze c auf sieben Stuhlbeinen d, von denen je zwei auf den äußeren Kufen und drei auf der mittleren Kufe liegen. Die Armlehnen e sind an den Rückenlehnen f angelenkt, während die Beinlehnen g mit zwangläufiger Führung h an den Vorderseiten der Stuhlrahmen angebracht sind. Die Führung h kann z. B. aus einem Kopf bestehen, dessen Hals in dem Schlitze eines am Stuhl befestigten und nach vorne gewölbten Bleches geführt wird.
Die Armlehnen sind fernrohrartig ineinander verschiebbar, um die Rückenlehnen zum Liegen einstellen zu können. Diese sind in bekannter Weise am hinteren Ende des Stuhlsitzes drehbar befestigt. Die Stuhlsitze werden von der Rückseite her in Nuten ieinge- 4S schoben, welche mehrfach übereinander in die inneren Längswände des Stuhlrahmens hineingearbeitet sind. Durch diese Anordnung sind die Stuhlsitze in ihrer Höhenlage verstellbar und ermöglichen so einen vorteilhaften Ausgleich für Personen von ungleicher Größe. Die drei in der Mitte jeder Kufe liegenden Stuhlbeine erhalten oben je eine Stütze k, die bei Benutzung der Schaukel zum Sitzen die Armlehnen tragen, während sie bei liegender Benutzung zur Befestigung der Fußstützen dienen. Diese Stützen k werden am besten aus Flacheisen hergestellt, wobei die mittlere gabelförmig ausgebildet wird zur Aufnahme der an dieser Stelle nebeneinanderliegenden inneren Armlehnen der beiden Stühle. Die Befestigung der Armlehnen an den Stützen kann beliebig sein. Aus praktischen Gründen wird das weitere der beiden Rohre der Armlehne mit der Rückenlehne verbunden, das innere Rohr kommt alsdann an das freie Ende zur wahlweisen Verbindung mit der Stütze k oder zum Aufstülpen auf den Pflock q
(Abb. 5). Die Länge der beiden Rohrstücke ist so zu wählen, daß sie beim Gebrauch als Armlehne genügend lang übereinandergehen, um eine Verstellung der Rückenlehne zu ermöglichen, ohne das Aufstülpen auf den Pflock zu verhindern. Unbeabsichtigtes Verstellen wird durch die üblichen Sicherungen (federnder Stift in passenden Bohrungen) verhindert. Die Beinlehnen g sind mit je einer Fußstütze Z und einem diese umgebenden Bügel m durch die gemeinsame Drehachse » verbunden. Auf der unteren Seite der Fußstütze sind zwei Bolzen ο angebracht, die sich in ganz flachen (und daher in der Zeichnung nur angedeuteten) Kerben p auf den Kufen lagern und so eine leichte Vor- und Rückwärtsbewegung der Fußstütze und Beinlehne nach Belieben gewährleisten. Diese Bolzen können in bekannter Weise durch Rechts- oder Linksdrehen eines Rädchens ganz unter die Fußstütze eingeschoben oder bis zur Mitte der Kufenbreite herausgezogen werden. Im letzteren Falle liegt der Bügel m frei auf den Bolzen o, die ihrerseits in den bis zur Mitte der Kufen
25. gehenden flachen Kerben p ruhen. Werden aber die Bolzen ο ganz unter die Fußstützen zurückgeschoben, so fällt der Bügel m nach unten und kann daher nach Abb. S als Stütze für den Unterkörper dienen. Der Bügel m ist ebenfalls mit ausziehbaren Bolzen versehen, um ihn so verbreitern zu können, daß er die Kufen übergreift.
Wird der Schaukelstuhl nach Abb. 5 zum Liegen benutzt, so kann man durch Einstellen der Sitze in die tiefer liegenden Nuten eine bequeme Muldenlage schaffen, Rücken- und Beinlehne nach Belieben verstellen und die Fußstützen mit den Kettchen s ganz nach Wunsch in den verschiedenen Löchern der Stütze k einstellen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Doppelschaukelstuhl mit nebeneinanderliegenden und gegeneinandergekehrten Sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehnen (f) an den in der Höhe einstellbaren Sitzen (c) angelenkt sind und durch ausziehbare, am Gestell angreifende Armlehnen (e) gehalten werden, die bei Benutzung des Stuhles zum Liegen die Rückenlehnen gegen die Schaukelkufen (α) abstützen.
2. Doppelschaukelstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinlehne (g) am Sitzrahmen in der Höhe verstellbar angeordnet ist und an ihr gleichachsig mit der Fußauflage (/) ein Bügel (m) angelenkt ist, der als Stütze zum Einstellen der Beinlehne beim Liegen dient.
Abb. i.
Abb. 3.
Abb. 5.
DEM82599D 1923-05-25 1923-05-25 Doppelschaukelstuhl Expired DE417454C (de)

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DEM82599D DE417454C (de) 1923-05-25 1923-05-25 Doppelschaukelstuhl

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DE417454C true DE417454C (de) 1925-08-11

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